• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Meinereiner am 25.01.2006 13:09 schrieb:
crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:
Warum soll alles Mögliche graduell niedriger sein als alles Wirkliche???
Die Menge alles Wirklichen ist imo in der Menge alles Möglichen enthalten und ist dasselbe. Das derzeit Wirkliche muss aber nicht alles je Mögliche sein.
Recht kompliziert ausgedrückt, aber beinahe wahr. Die Menge alles wirklichen ist in der alles möglichen enthalten, denn alles, was wirklich ist, ist auch möglich. Die Menge alles möglichen ist aber nicht in der Menge alles wirklichen enthalten, denn nicht alles, was möglich ist, ist auch wirklich. Identisch jedoch sind die beiden Mengen in keinem Falle.

Stelle dir einfach einen Kreis vor. Nun stellst du dir weiterhin vor, dass in diesem Kreis ein kleinerer Kreis enthalten ist. Der große Kreis ist dann die Menge alles möglichen, der kleine die alles wirklichen. Identisch sind die Kreise aber doch wohl nicht.
Nimm unendlich viele kleine wirkliche Kreise (Radius=0->Punkte), setze sie in den großen Kreis des Möglichen und du wirst die Fläche vollkommen ausfüllen können. Identisch sind die Kreise von mir aus nicht, aber die Menge ist identisch.
Wobei ich ja glaube das die Menge der wirklichen Kreise von einem Zeitpunkt x nie gleichzeitig so groß ist wie die Menge des einen Kreises des Möglichen (x=unendlich).
Da x aber wegen dem enthropischen Problem eig. nicht unendlich sein kann, nähert sich das Mögliche dem Wirklichen an.......
Also wieso sollen die nicht identisch sein?
Und Menge ist bei mir Summe aller Mengen, da brauch ich keinen Bezug zu einer bestimmten Menge. Also wenn ich sage das Gott existiert sobald ich ihn mir denke, dann ist er wirklich, da der Gedanke existent ist. Materiell-wirklich wird Gott dadurch noch lange nicht, da er nur erdacht ist. *knot* (Versteht das wer? Ich nämlich eig. nicht mehr. :-S )

aph am 25.01.2006 14:51 schrieb:
crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:
Sowie Punkt 9: Wieso soll etwas, wo man sich vorstellen kann, das man sich nicht vorstellen kann, das es nicht existiert, größer sein als etwas, wo man sich vorstellen kann, das es nicht existiert. :confused: (doch geknotet?)
Wenn ich drüber nachdenke: Nein, ich kann mir kein Gd denken, von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass es nicht existiert.
So meinte ich ja mein :confused:
Der oGB sagt, das man sich etwas vorstellen kann das größer ist wie etwas für mich vorstellbares, aber ich kann das eben nicht. (Erinnert mich an die mehr-Einstellung von Meinereiner. ;-) ) Aber der letzte Absatz weißt ja sowas als Einwand zurück, da wir demnach einfach nur unfähig sind "richtig" zu denken.
crackajack am 25.01.2006 11:34 schrieb:
Auf den Einwand, dass es doch Menschen gebe, die denken, dass Gott nicht existiert, antwortete Anselm, dies seien Leute, die im eigentlichen Sinn gar nicht denken. Sie hätten nämlich die Bedeutung der Wörter, die in ihre sogenannten Gedanken eingehen, überhaupt nicht begriffen.
Ändert aber nichts daran, dass wir es einfach nicht können und falls die Befürworter vom dem Beweis das wirklich so meinen, ist das schon dumm-dreist.
Überhaupt: Eig. ist Nachdenken meines Wissens nur etwas das beim Buddhismus gefordert wird. Die anderen großen Religionen fordern/begrüßen doch nur beten, das für die meisten eig. nur ein ritueller Akt ist?
Also der Beweis ist ja irgendwie für das reale Christentum ungeeignet.

TheChicky am 25.01.2006 13:26 schrieb:
Es glaubt doch wohl keiner in diesem Thread, dass auch nur ein einziger hier aufgrund irgendeines beliebigen Beitrags seine festgefahrenen Ansichten bzgl Gott oder Amerika ändern wird?
Das Threadthema "amerikanische Schulausbildung " ist mir bei der Frage nach Gott ziemlich schnuppe (überwiegend ging es hier ja lediglich um Gott bzw. das Christentum), aber meine eher ablehnende Einstellung zu Gott habe ich im Verlauf des threads sicher nicht verhärtet. Aber eig. lehne ich persönlich die Religionen als solche eher ab, als nur die vom Christentum/Judentum/Islam "missbrauchte" Gottesfigur.

BTW
Weil ich zum Startposting direkt eig. noch nichts gesagt habe. (bisher lauter Off-topic gespamme *g*):
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn die Schöpfungsgeschichte in der Schule entsprechend der Wissenschaft erklärt wird, solange es nicht als die einzig richtige Wahrheit hingestellt wird und alle (ernstzunehmenden) Religionen ihren Senf gleichwertig hinzugeben dürfen.
Jeder soll sich seine Wahrheit intuitiv herauspicken dürfen.
 
Meinereiner am 25.01.2006 13:55 schrieb:
TheChicky am 25.01.2006 13:26 schrieb:
Es glaubt doch wohl keiner in diesem Thread, dass auch nur ein einziger hier aufgrund irgendeines beliebigen Beitrags seine festgefahrenen Ansichten bzgl Gott oder Amerika ändern wird?

Ich schätze sie werden im Gegenteil eher verhärtet! Jeder wird die Wirklichkeit so sehn, wie sie am besten in seine Vorstellungswelt passt und alles andere konsequent ausblenden. Gebt es auf, das Thema ist einfach zu schwierig!

Diskussion != Überzeugungsarbeit.

Wenn Diskussion != Überzeugungsarbeit >>> Diskussionssinn = ???
 
crackajack am 25.01.2006 17:30 schrieb:
Also der Beweis ist ja irgendwie für das reale Christentum ungeeignet.

TheChicky am 25.01.2006 13:26 schrieb:
Es glaubt doch wohl keiner in diesem Thread, dass auch nur ein einziger hier aufgrund irgendeines beliebigen Beitrags seine festgefahrenen Ansichten bzgl Gott oder Amerika ändern wird?
Das Threadthema "amerikanische Schulausbildung " ist mir bei der Frage nach Gott ziemlich schnuppe (überwiegend ging es hier ja lediglich um Gott bzw. das Christentum), aber meine eher ablehnende Einstellung zu Gott habe ich im Verlauf des threads sicher nicht verhärtet. Aber eig. lehne ich persönlich die Religionen als solche eher ab, als nur die vom Christentum/Judentum/Islam "missbrauchte" Gottesfigur.

??? Du lehnst quasi Autos eher ab als den zum fahren benötigten Motor???
Das check ich nicht ganz... :-( PS: Wie kann man was ablehnen, was nach eigenem Bekunden gar nicht existiert? Und wieso denkt man, es diesbzgl besser zu wissen als die restlichen 99.99% aller Menschen, obwohl der Glaube an KEINEN Gott ebenso ein Glaube ist, der nicht bewiesen werden kann? Wie auch?

BTW
Weil ich zum Startposting direkt eig. noch nichts gesagt habe. (bisher lauter Off-topic gespamme *g*):
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn die Schöpfungsgeschichte in der Schule entsprechend der Wissenschaft erklärt wird, solange es nicht als die einzig richtige Wahrheit hingestellt wird und alle (ernstzunehmenden) Religionen ihren Senf gleichwertig hinzugeben dürfen.
Jeder soll sich seine Wahrheit intuitiv herauspicken dürfen.

Zustimmung!

Aber ich möcht mich lieber nicht mehr an dieser Diskussion beteiligen, ich hab schon schlechte Erfahrungen gemacht, das bringt nix.
 
crackajack am 25.01.2006 17:30 schrieb:
Nimm unendlich viele kleine wirkliche Kreise (Radius=0->Punkte), setze sie in den großen Kreis des Möglichen und du wirst die Fläche vollkommen ausfüllen können. Identisch sind die Kreise von mir aus nicht, aber die Menge ist identisch.

Die beiden Kreise sind die Mengen. Der große Kreis ist die Menge alles möglichen, der kleine die alles wirklichen.

Also wieso sollen die nicht identisch sein?

Wenn die Menge alles möglichen identisch wäre mit der Menge alles wirklichen, dann könnte man daraus schlussfolgern, dass alles, was möglich sei, auch wirklich sei. Das ist aber völliger Unsinn. Nur weil es möglich ist, dass morgen die Welt untergeht, geht sie ja nicht wirklich morgen unter (spätestens morgen werden wir es wissen).

Und Menge ist bei mir Summe aller Mengen, da brauch ich keinen Bezug zu einer bestimmten Menge.

Du hast einen falschen Mengenbegriff. Der Begriff „Menge“ sagt nichts darüber aus, welche Elemente sie beinhaltet. Die Menge aller Mengen, von der du redest, ist schon eine spezielle Menge, von der hier überhaupt nicht die Rede ist. Wir reden hier nur von der Menge alles möglichen und der alles wirklichen.

Also wenn ich sage das Gott existiert sobald ich ihn mir denke, dann ist er wirklich, da der Gedanke existent ist. Materiell-wirklich wird Gott dadurch noch lange nicht, da er nur erdacht ist.

Genau das. Wenn du Gott denkst, dann existiert Gott als Element der Menge alles von dir gedachten, bzw. er ist wirklich, und zwar in Bezug auf die Menge alles gedachten, richtig. Der oGB beansprucht aber Gottes Existenz für die materielle Welt.

Anm.: Wenn ich hier von allem wirklichen rede, dann meine ich damit alles, was in unserer materiellen Gegenstandswelt ist; also „wirklich“ wie in „so wirklich, wie der PC, vor dem ich sitze“ oder „so wirklich, wie die Finger, mit denen ich tippe“.
 
TheChicky am 25.01.2006 17:35 schrieb:
Meinereiner am 25.01.2006 13:55 schrieb:
TheChicky am 25.01.2006 13:26 schrieb:
Es glaubt doch wohl keiner in diesem Thread, dass auch nur ein einziger hier aufgrund irgendeines beliebigen Beitrags seine festgefahrenen Ansichten bzgl Gott oder Amerika ändern wird?

Ich schätze sie werden im Gegenteil eher verhärtet! Jeder wird die Wirklichkeit so sehn, wie sie am besten in seine Vorstellungswelt passt und alles andere konsequent ausblenden. Gebt es auf, das Thema ist einfach zu schwierig!

Diskussion != Überzeugungsarbeit.

Wenn Diskussion != Überzeugungsarbeit >>> Diskussionssinn = ???

Wissenserweiterung z.B. :rolleyes:
 
aph am 25.01.2006 14:51 schrieb:
Ich habe mit der Beweisführung aber ein noch viel größeres Problem: Warum überhaupt sollte man anfangen, sich etwas zu denken, als das nichts Größeres gedacht werden kann? Hier wird Gott kurzerhand als ein solches definiert, mit dem Ziel, ihn durch Nachdenken zu beweisen. Aber erst dadurch, dass jemand anfängt, darüber nachzudenken, welche Eigenschaften dieses Größte im Vergleich zu anderen Existenzen hat, und die von dir genannte Beweisführung durchdenkt, erst dadurch erhält es seine Existenz. Oder im Umkehrschluss: Wenn niemand anfinge, darüber nachzudenken, würde es nicht zwingend existieren. Wie aber kann etwas existieren, dessen Voraussetzung das Nachdenken über es ist?

Das ist halt das Ding, das jedem aufstößt, der diesen Beweis liest. Wie kann aus einem bloßen Begriff eines Dinges dessen Existenz folgen? Dagegen hat man eben eingewendet, dass Existenz keine Eigenschaft sei, dass sie also mit dem Begriff eines Dinges überhaupt nichts zu tun habe.

Eine Konzeption ist, Existenzaussagen als Aufforderungen zu verstehen. Der Satz „Pegasus existiert (in unserer Welt)“ ist demnach nicht als Behauptung zu lesen – „x hat die Eigenschafen, die Pegasus besitzt und außerdem die der Existenz“ –, sondern als Befehl: „Gehe nach draußen, schaue dich um und du wirst etwas finden, dass diejenigen Eigenschaften besitzt, die Pegasus hat!“

Diese Konzeption hat allerdings auch so ihre Problemchen und darum steht auch schon wieder eine neue in den Startlöchern. Dass Existenz allerdings keine Eigenschaft ist, darin sind sich alle einig.
 
TheChicky am 25.01.2006 18:00 schrieb:
Weil ich zum Startposting direkt eig. noch nichts gesagt habe. (bisher lauter Off-topic gespamme *g*):
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn die Schöpfungsgeschichte in der Schule entsprechend der Wissenschaft erklärt wird, solange es nicht als die einzig richtige Wahrheit hingestellt wird und alle (ernstzunehmenden) Religionen ihren Senf gleichwertig hinzugeben dürfen.
Jeder soll sich seine Wahrheit intuitiv herauspicken dürfen.

Wieso sollte das in der Schule behandelt werden? Und wieso wissenschaftlich? Von mir aus in Ethik oder Geschichte, Kultur oder Philosophie, aber nicht in den naturwissenschaftichen Fächern.
 
TheChicky am 25.01.2006 18:00 schrieb:
??? Du lehnst quasi Autos eher ab als den zum fahren benötigten Motor???
Das check ich nicht ganz... :-( PS: Wie kann man was ablehnen, was nach eigenem Bekunden gar nicht existiert? Und wieso denkt man, es diesbzgl besser zu wissen als die restlichen 99.99% aller Menschen, obwohl der Glaube an KEINEN Gott ebenso ein Glaube ist, der nicht bewiesen werden kann? Wie auch?

Es sind nicht nur 0,01%, die nicht an Gott glauben. Und im übrigen musst du mir nicht unterstellen, dass ich daran glaube, dass es keinen Gott gibt, sondern ich glaube nicht daran, dass es einen gibt. Das ist ein Unterschied. Ich würde selbst dann nicht an einen Gott glauben, wenn ich noch nie davon gehört hätte, dass es einen geben könnte und andere an ihn glauben. Ich habe es so gesehen gar nicht nötig, an die Nichtexistenz von etwas zu glauben oder es gar beweisen zu wollen. Diese Bringschuld liegt bei denen, die an etwas glauben.
 
aph am 25.01.2006 19:02 schrieb:
TheChicky am 25.01.2006 18:00 schrieb:
??? Du lehnst quasi Autos eher ab als den zum fahren benötigten Motor???
Das check ich nicht ganz... :-( PS: Wie kann man was ablehnen, was nach eigenem Bekunden gar nicht existiert? Und wieso denkt man, es diesbzgl besser zu wissen als die restlichen 99.99% aller Menschen, obwohl der Glaube an KEINEN Gott ebenso ein Glaube ist, der nicht bewiesen werden kann? Wie auch?

Es sind nicht nur 0,01%, die nicht an Gott glauben. Und im übrigen musst du mir nicht unterstellen, dass ich daran glaube, dass es keinen Gott gibt, sondern ich glaube nicht daran, dass es einen gibt. Das ist ein Unterschied. Ich würde selbst dann nicht an einen Gott glauben, wenn ich noch nie davon gehört hätte, dass es einen geben könnte und andere an ihn glauben. Ich habe es so gesehen gar nicht nötig, an die Nichtexistenz von etwas zu glauben oder es gar beweisen zu wollen. Diese Bringschuld liegt bei denen, die an etwas glauben.

Absolut korrekt :top:
 
Also ich halte hier von diesen Diskussionen auch nichts. Auf der Seite, die ich oben gepostet habe, http://www.messianicassociation.org/a-lj-god.htm , steht alles, was es am Ende zum Thema "Gottesbeweis" zu sagen gibt. Daneben gibt es nur die persönlichen Zeugenaussagen derer, die an Jesus glauben und Erfahrungen machen. Das sind aber keine "Beweise", sondern nur Zeugenaussagen, die man ohne Probleme relativieren kann.

Aber nun noch mal was @topic:

http://www.eco.freedom.org/el/20051001/chong.shtml

Why we fight. :|
 
Okay, es gibt so ein paar Äußerungen in dem Text, die ich so nicht unterschreiben kann. Ich hab den erst zu Ende gelesen, nachdem ich das hier gepostet hab. Z.B. daß Hitler Christ war und daß auch 5-6 Mil. Christen in den Kzs umgekommen waren und so. Davon möchte ich mich distanzieren. Ich denke aber, daß das eher ein wenig Pauschalisierung und Unwissenheit ist, als Rechtsextremismus. Fakt ist zwar, daß Christen in den KZs umgekommen sind. Bonhoeffer ist nur ein Beispiel. Aber die Zahl wird nicht so extrem groß sein. Ich glaube als Christen werden hier alle gesehen, die nicht explizit einer anderen Religion angehören.
Aber um diese Teile des Textes geht es mir auch gar nicht. Es geht mir darum, wo er darstellt, warum und wofür Amerika kämpft.
Andere Fragen, ob eine Niederlage Amerikas wirklich so extreme Folgen hätte, daß quasi die ganze Welt von den Islamisten erobert würde, finde ich auch etwas holzschnittartig. Das kann man differenzierter sehen. Und daß Spanien bereits "finished" wäre, sehe ich auch so nicht. Ich könnte mir vorstellen, daß eine akute Bedrohung Spanien selbstverständlich wieder zum Widerstand bewegen würde. Und die Aussagen über Frankreich sind auch etwas schwierig.
Aber der Tendenz nach sehe ich das so, daß Amerika eben genau wie der Mann sagt, nicht einfach nach Hause gehen kann und dann ist Ruhe. Der Krieg wird Amerika aufgedrängt. Und wenn Amerika verliert, wer sollte dann noch gegen die Terroristen gewinnen können?
Denn auch wir hier in Deutschland würden irgendwann an die Reihe kommen. Daher sage ich, daß die Amerikaner tatsächlich für uns kämpfen und für uns sterben. Und ich hoffe, daß sich eines Tages all diejenigen für ihre Undankbarkeit schämen werden, die sich heute großspurig gegen Amerika stellen.
 
Julkorn am 26.01.2006 11:21 schrieb:
Aber der Tendenz nach sehe ich das so, daß Amerika eben genau wie der Mann sagt, nicht einfach nach Hause gehen kann und dann ist Ruhe. Der Krieg wird Amerika aufgedrängt.

Hachja, das arme Amerika, dem ständig ein Krieg nach dem anderen aufgedrängt wird. Da kommen mir die Tränen. Aber da ist es ja nur fair, dass seine Wirtschaft und seine Bonzen extrem gut an den Kriegen verdienen. So gleicht sich das Leid wieder etwas aus, das die Welt über das gebeutelte Land Gottes bringt.

Ist aber offtopic.

PS: Der von dir gelinkte Text, besonders die Passagen über Hitler, Spanien und Frankreich, sind absoluter Schwachsinn. Aber auch die gesamte Absicht hinter dem Text ist volksverhetzend. Wir sollten nicht die Religionen zum Feindbild machen, sondern die Armut.
 
aph am 26.01.2006 11:46 schrieb:
Julkorn am 26.01.2006 11:21 schrieb:
Aber der Tendenz nach sehe ich das so, daß Amerika eben genau wie der Mann sagt, nicht einfach nach Hause gehen kann und dann ist Ruhe. Der Krieg wird Amerika aufgedrängt.

Hachja, das arme Amerika, dem ständig ein Krieg nach dem anderen aufgedrängt wird. Da kommen mir die Tränen. Aber da ist es ja nur fair, dass seine Wirtschaft und seine Bonzen extrem gut an den Kriegen verdienen. So gleicht sich das Leid wieder etwas aus, das die Welt über das gebeutelte Land Gottes bringt.

Ist aber offtopic.

PS: Der von dir gelinkte Text, besonders die Passagen über Hitler, Spanien und Frankreich, sind absoluter Schwachsinn. Aber auch die gesamte Absicht hinter dem Text ist volksverhetzend. Wir sollten nicht die Religionen zum Feindbild machen, sondern die Armut.


da kann ich nur "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler empfehlen! Meiner Meinung nach eines der besten Bücher, um mal veranschaulicht zu bekommen, warum und wieso viele Menschen in Armut leben müssen.
...unabhängig von Religion.
 
Religion und Staat geben sich seit jeher in den USA, auch wenn sie offiziell getrennt (!) sind, die Klinke in die Hand.
Das ganze US-Sendungsbewusstsein wird seit ihrer Gründung von vor über 200 Jahren mal mehr, mal weniger stark durch tiefreligiöse Ansichten bestärkt.

Zitat aus der US-Nationalhymne:

Oh, thus be it ever when free men shall stand,
Between their loved homes and the war's desolation;
Blest with vict'ry and peace, may the heav'n-rescued land
Praise the Power that has made and preserved us as a nation.
Then conquer we must, when our cause is just,
And this be our motto: "In God is our trust";
And the star-spangled banner in triumph shall wave
O'er the land of the free and the home of the brave."


Obwohl es immer wieder US-Regierungen gegeben hat, die sich vorwiegend auf innenpolitische konzentriet haben, verfolgen konservative Kräfte in den USA schon immer das Ziel, eine "amerikanische" Welt zu schaffen, mit amerikanischen Wertevorstellungen von Demokratie und Freiheit.

Interessant hierzu ist folgende Literatur: Detlev Junker, "Power and Mission - Was Amerika antreibt"

Gruss,
Bremse
 
aph am 26.01.2006 11:46 schrieb:
[Hachja, das arme Amerika, dem ständig ein Krieg nach dem anderen aufgedrängt wird. Da kommen mir die Tränen. Aber da ist es ja nur fair, dass seine Wirtschaft und seine Bonzen extrem gut an den Kriegen verdienen. So gleicht sich das Leid wieder etwas aus, das die Welt über das gebeutelte Land Gottes bringt.

Du lenkst mit dem Wecken des Neid-Faktors, mit dem simplizierenden Verweis auf den bösen "Bonzen" und mit der pseudo-argumentatorischen Polemik das Augenmerk von den offensichtlich unsinnigen Aussagen und Verallgemeinerungen ab.

1. Tatsache ist, daß Amerika angegriffen wurde in einer Weise, auf die man reagieren muß, um eine Wiederholung für die Zukunft zu verhindern.
2. Tatsache ist, daß die Motive der Angreifer aus einer Form des Islam im Sinne einer bestimmten Auslegung des Koran entspringen und nicht in etwas begründet sind, was bestimmte, einzelne Amerikaner oder bestimmte, einzelne amerikanische Regierungen getan haben oder getan haben sollen. Die Ziele dieser Personen, die einer bestimmten Form des islamischen Glaubens anhängen, sind auch gegen alle anderen Länder gerichtet, die nicht mit dieser bestimmten Form des islamischen Glaubens konform sind. Amerika ist nur das erste Land auf der Liste.
2. Tatsache ist, daß die Soldaten im Irak, deren Angehörige und fast 100% der Amerikaner nicht am Krieg verdienen.
3. Tatsache ist natürlich auch, daß die Rüstungsindustrie an den gestiegenen Rüstungsausgaben verdient. Aber diese bösen "Bonzen" machen keinen meßbaren prozentualen Anteil am amerikanischen Volk aus. Und es ist fraglich, ob diese bösen "Bonzen" einen nennenswerten Einfluß auf die Entscheidungen der Regierung Bush haben oder hatten. Bloße Vermutungen oder Unterstellungen reichen mir nicht.

Alle diese Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn ich solche kurzen Polemiken lese. Du solltest versuchen, Deine Meinung begründeter und korrekter zu formulieren.
 
Julkorn am 26.01.2006 15:18 schrieb:
2. Tatsache ist, daß die Motive der Angreifer aus einer Form des Islam im Sinne einer bestimmten Auslegung des Koran entspringen und nicht in etwas begründet sind, was bestimmte, einzelne Amerikaner oder bestimmte, einzelne amerikanische Regierungen getan haben oder getan haben sollen. Die Ziele dieser Personen, die einer bestimmten Form des islamischen Glaubens anhängen, sind auch gegen alle anderen Länder gerichtet, die nicht mit dieser bestimmten Form des islamischen Glaubens konform sind. Amerika ist nur das erste Land auf der Liste.

Nenn' doch die Wahabiten beim Namen. ;-)

Gruss,
Bremse
 
Julkorn am 26.01.2006 15:18 schrieb:
1., 2., 3., 4. Tatsache ist, daß ...

Ich sehe keiner dieser angeblichen Tatsachen als Tatsachen an, sondern als widerlegbare Meinungen. Was ich mit meinem Zynismus klarstellen wollte ist, dass wenn ein Land sehr gut an Kriegen verdient (und das tut die Mehrheit der US-Amerikaner, deshalb wählen sie ja Bush), dann ist es naiv zu glauben, seine Politiker wollen all diese Kriege eigentlich gar nicht. Das ist mehr als lächerlich.

Wenn du wirklich wissen willst, was die US-Politik antreibt, dann lies die hier von anderen genannten Bücher oder guck dir den neuen Doku-Film "Why We Fight" an, der demnächst in die Kinos kommt. (Hier ein Link der darüber berichtet. Da hast du mehr als Vermutungen und Unterstellungen, sondern glasklare Zusammenhänge. Schau dir einfach den Film an oder leb weiter mit Scheuklappen. Letzteres ist sicher einfacher für dich.)


Aber lass uns wieder über Gott reden. :B

Zum US vs. Islam Thema können wir anderswo noch genug labern.
 
aph am 26.01.2006 16:10 schrieb:
Aber lass uns wieder über Gott reden. :B

Worüber möchtest Du da reden? Zum Thema Gottesbeweis ist denke ich alles gesagt. Es gibt da (zur Zeit) keinen zwingenden Beweis. Der letzte Schritt zu Gott ist ein Glaubensschritt. Aber wenn man glaubt, dann erfährt man Gottes Herrlichkeit. (Joh. 11,40)
Es ist einfach so: Gott hat diesen Weg, nämlich den Glauben, als Weg dazu bestimmt, ihn zu erkennen. Wenn Du dann aber sagst: Nein, ich will es aber anders haben, nämlich so und so, dann sagt Gott Dir: Das wird Dir nicht gegeben werden. (Mt. 12,39)
 
Julkorn am 26.01.2006 17:21 schrieb:
Worüber möchtest Du da reden? Zum Thema Gottesbeweis ist denke ich alles gesagt. Es gibt da (zur Zeit) keinen zwingenden Beweis. Der letzte Schritt zu Gott ist ein Glaubensschritt. Aber wenn man glaubt, dann erfährt man Gottes Herrlichkeit. (Joh. 11,40)
Es ist einfach so: Gott hat diesen Weg, nämlich den Glauben, als Weg dazu bestimmt, ihn zu erkennen. Wenn Du dann aber sagst: Nein, ich will es aber anders haben, nämlich so und so, dann sagt Gott Dir: Das wird Dir nicht gegeben werden. (Mt. 12,39)



Ich will einen Menschen umbringen!
Gott will das nicht
Gott hindert mich dran???
- NEIN -

Vielleicht habe ich das auch falsch interpretiert , aber meiner Meinung nach ist das....SCHWACHSINN...

Genauso wie:
"Die Erde liegt in Gottes Hand"

Wahrscheinlich hat er sie irgendwo hingelegt und holt sich mit der Hand jetzt einen Runter ... oder er wollte die Erde zerstören... kann auch sein.
 
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