• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

TBrain am 04.01.2006 16:06 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 04.01.2006 14:06 schrieb:
Kann mir mal einer von den überzeugten Christen meine Frage sinnvoll
beantworten?
Wenn ihr so von Gott überzeugt seid , dann solltet ihr schon wissen warum er die Welt erschaffen hat.
Vielleicht hat er die Welt ja erschaffen , weil bei ihm im Fernseher nur Müll kam ; er hat dann BigBrother erschaffen nur halt größer und mit mehr Menschen.
Wenn die Bigbrother-leute die Produzenten anbeten würden fändet ihr das dann nicht seltsam?
Wenn die Erdbewohner Gott anbeten findet ihr das dann nicht seltsam?
Das sind die Fragen eines Kindes. Wenn das deine Vorstellung von einem Gott ist, ist mir schon jetzt klar warum du nicht an ihn glaubst.
Und wenn dein Kind zu dir kommt und in dem Stil fragt, dann schickst du es weg und es soll die Antworten selber finden?
Ohne Antwort auf meine Frage kann mich niemand auch nur im geringsten davon überzeugen , das Gott existiert.
Es geht nicht darum jemanden zu überzeugen, sondern darum an etwas zu glauben. Für Beweise und Fakten sind die Naturwissenschaften zuständig nicht die Theologie.
Also nach dem Motto: Glauben heißt nichts ( ;-) ) wissen oder wie?
Also gibt es für dich keinen "sinnvollen" Grund zu glauben? Man glaubt halt oder eben nicht?
Und wieso soll man einen anderen nicht überzeugen, wenn man selbst der Meinung ist, das es gut ist und daher eig. auch der Meinunng sein müsste, der andere würde auch davon profitieren?
Ich lasse mich gerne überzeugen, also missioniert mal los. Ich habe im Todesstrafe-thread meine Meinung eig. um 180° geändert, also vielleicht schafft einer der Christen auch noch, dass ich zu einem Glauben finde.

aph am 04.01.2006 14:49 schrieb:
Meinereiner am 04.01.2006 13:51 schrieb:
crackajack am 04.01.2006 13:25 schrieb:
@Meinereiner: Hoffentlich bist du kein Lehrer. So übertrieben kompliziert wie du, erklärt sonst keiner etwas so einfaches.
Na wenn's so einfach ist, warum muss ich das dann trotzdem noch erklären?
Lass mal ... mir hat er auch schon unterstellt, ich sei generell schwer zu verstehen. Dass aber zum Verstehen immer zwei gehören, der Gedanke scheint ihm noch nicht gekommen zu sein. ;)
Ich versteh dich lediglich manchmal nicht. Generell??? Habe ich das je so geschrieben?
Ich stelle das gerne richtig bzw. würde dich bitten den post zu korrigieren, (falls der gequotet wurde). Da ist mein Ego sicher nicht eingeschnappt, wenn du mir wirklich mal einen Fehler präsentieren könntest.
Und zum Verstehen gehören immer zwei. Also die Behauptung, dass ich das nicht wüßte, ist lächerlich. Wo hab ich denn geschrieben, dass der Fehler bei deinen posts liegt? Ich hab dich doch nur gebeten mir manches genauer zu erklären, eben damit ich es verstehe.
Also wirklich aph, manchmal versteh ich dich echt nicht.
Bist du immer noch genervt? Und sorry, dass ich das nicht per o-mail mache, aber das nervt dich ja. :-P

Und zum Verstehen von Meinereiner: den versteht man im Gegensatz dazu problemlos, nur das man seine Aussagen immer um 95% bereinigen muss, um den Inhalt herauszufiltern. :ugly:

Und ich denke mal IXS hat es ähnlich wie ich gesehen. ;-)
 
crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
Ich versteh dich lediglich manchmal nicht. Generell??? Habe ich das je so geschrieben?
Ich stelle das gerne richtig bzw. würde dich bitten den post zu korrigieren, (falls der gequotet wurde). Da ist mein Ego sicher nicht eingeschnappt, wenn du mir wirklich mal einen Fehler präsentieren könntest.

Aus dem CC-Vorschlags-Thread:

crackajack am 02.01.2006 11:40 schrieb:
Also großes Danke für die geistreichen posts, die im Gegensatz zu aphs Antworten eig. kaum Fragen aufwerfen. aph hat halt ein so fest verankertes Weltbild, das man nur nachvollziehen kann, wenn man selber die gleiche Meinung vertritt bzw. sich hinten und vorne selbst Gedanken zu seinen Aussagen macht.

Man beachte die rigorose Verwendung des Wörtchens "man" anstelle von "ich". ;)

crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
Und zum Verstehen von Meinereiner: den versteht man im Gegensatz dazu problemlos, nur das man seine Aussagen immer um 95% bereinigen muss, um den Inhalt herauszufiltern. :ugly:

Und ich denke mal IXS hat es ähnlich wie ich gesehen. ;-)

Meinereiner versteht meinereiner gut.
 
IXS am 04.01.2006 14:49 schrieb:
Meinereiner am 04.01.2006 13:51 schrieb:
Statt von viereckigen Kreisen hätte ich auch von Einhörnern als nichtexistenten Dingen reden können. Das wäre aber problematisch geworden, da Einhörner womöglich doch existieren, wir sie lediglich noch nicht gefunden haben. Durch die Nennung aber von viereckigen Kreisen als Beispiel habe ich etwas genannt, was definitiv nicht existiert, denn die mathematische Definition von Kreisen verbietet schlichtweg, dass es viereckige Kreise geben kann.


Jetzt widerspricht er sich auch noch selbst ;)

Ich hätte beinahe 100€ gewettet, dass dieser Einwand von dir kommen wird. Hätte ich das mal getan ;) . Aber wie auch immer: Ich muss dich leider enttäuschen, ein Widerspruch liegt hier nicht vor. Kreise nämlich sind mathematische Gegenstände. Die Mathematik aber ist ein auf Axiomen gegründetes Aussagesystem mit Schlussregeln. Ein mathematischer Beweis besteht demnach immer in einem Verweis auf das entsprechende Axiom. Wollten wir z.B. beweisen, dass alle Kreise die und die Eigenschaften besitzen, müssen wir einfach nur auf das entsprechende Axiom (in diesem Falle die Definition) deuten und sagen: „Schau, hier steht, Kreise hätten genau die und die Eigenschaften. Besäße etwas diese Eigenschaften nicht, so wäre es kein Kreis.“ Das ist auch der Grund, warum in der Mathematik nie Experimente durchgeführt werden müssen; ein mathematischer Beweis ist mit Papier und Bleistift zu erbringen. Hier läuft also alles genau so, wie du dir das mit den Definitionen vorstellst.

Demgegenüber gibt es die Beobachtungswissenschaften. Das sind alle die Wissenschaften, die sich mit Dingen in der Natur beschäftigen: Biologie, Chemie, Physik usw. In den Beobachtungswissenschaften aber gibt es keine Axiome, so wie in der Mathematik. Stattdessen wird hier versucht, bestimmte Regelmäßigkeiten in der Natur zu entdecken, welche dann zu Naturgesetzen formuliert werden. Aus diesem Grund muss in den Beobachtungswissenschaften, im Gegensatz zur Mathematik, experimentiert werden, denn ein Experiment dient dazu, eine vermutete Regelmäßigkeit in der Natur zu bestätigen. Wollten wir beispielsweise nachweisen, dass alle Steine unter den und den Bedingungen x nach unten fallen, so würden wir einige Male irgendwelche Steine den Bedingungen x aussetzen. Fielen diese Steine nun allesamt nach unten, so gehen wir davon aus, eine Regelmäßigkeit entdeckt zu haben und sehen die Aussage „Alle Steine fallen unter den und den Bedingungen x nach unten“ als bestätigt an.

Wie du siehst, ist so ein beobachtungswissenschaftlicher Beweis nicht mit Papier und Bleistift durchführbar, wie in der Mathematik. Das liegt eben daran, dass Naturgesetze nicht auf Axiome oder Definitionen zurückführbar sind, sondern der praktischen Beobachtung bedürfen, welche sie bestätigt (oder widerlegt).

Das nun im Hinterkopf, überlegen wir noch einmal, was ich denn geschrieben habe. Da wäre zum Ersten:

Meinereiner am 01.01.2006 23:22 schrieb:
Beobachtungswissenschaftliche Theorien als Definitionen zu betrachten, ist Schwachfug.

Und zum Zweiten haben wir:

Meinereiner am 04.01.2006 13:51 schrieb:
die mathematische Definition von Kreisen verbietet schlichtweg, dass es viereckige Kreise geben kann.

Aha. Ich rede also einmal von beobachtungswissenschaftlichen Theorien und behaupte, dass diese keine Definitionen sind, und ein andermal rede ich von mathematischen Grundsätzen und behaupte, dass diese hingegen Definitionen sind. Ich rede also von zwei verschiedenen Dingen, doch von Einem das Eine, von einem Anderen das Andere zu behaupten, ist natürlich kein Widerspruch.

Du siehst also: Hier geht alles mit rechten Dingen zu, kein Widerspruch weit und breit zu finden – nur wieder ein Missverständnis.
 
Zu dem anderen Punkt: Dass ich die göttliche Inspiration der Bibelverfasser anzweifele, muss ich dir nicht extra sagen oder? *g*
Zu 2: Ja, das dachte ich mir schon. ;-)
Zu 1: Das ist eben die Kunst. Wozu glaubst du brauchen wir die Theologie? Um die Bibel richtig zu interpretieren. Wie du aber richtig erkannt hast, besteht neben der Gefahr des "zu wörtlich Nehmens" auch jene der Überinterpretierung. Wenn man anfängt zu behaupten, die Auferstehung Jesu sei nur die Metapher dafür, dass am Ende immer das Gute triumphiert (oder irgend etwas anderes), muss ich mich als Christ ehrlich fragen, ob ich dann noch glauben kann oder ob dies nicht nur eine große Selbsttäuschung ist, um der Realität nicht in die Augen sehen zu müssen.
Aber genau diese Überinterpretierung (wie auch das "Wörtlichnehmen") bekämpft die katholische Kirche.


Unsere Meinungen gehen in Sachen Interpretierung wirklich Himmelweit auseinander. Aber seis drum.
Es ist richtig, dass Jesus oft in Metaphern redet, diese Tatsache kann man aber nicht dazu missbrauchen den ganzen Schöpfungsbericht (und alle anderen unbeliebten Stellen) seinem momentanen Weltbild anzupassen.
So könnte sich jeder seine eigene Wunschreligion zusammenschustern, was mit dem Untergang des Christentums gleichzusetzen wäre.
Es wird in der Bibel unmissverständlich gesagt, dass Jesus in Gleichnissen redet, ergo darf nicht alles, was von Ihm stammt wörtlich ausgelegt werden.
Du übersiehst aber, dass der Schöpfungsbericht sowie der ganze Rest des Alten Testaments ganz klar keine Gleichnisse von Jesus sind. Deshalb sollte man diesen Teil der Bibel, falls nicht auf einen symbolischen Gehalt hingewiesen wird, natürlich auch wörtlich nehmen (wie kann sonst das Geschlechtsregister interpretiert werden, in dem verflixt viele Altersangaben enthalten sind? ). Du kennst vielleicht den Gummiparagraphen im Rechtswesen, im Gegesnsatzt zu einigen Katholiken bevorzuge ich die zwingenden Artikel.
Bitte verzeih meine vielleicht etwas agressive Wortwahl und denke vielleicht nochmal über diese Thematik nach.

MvG

mercury
 
crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
Und zum Verstehen von Meinereiner: den versteht man im Gegensatz dazu problemlos, nur das man seine Aussagen immer um 95% bereinigen muss, um den Inhalt herauszufiltern. :ugly:

Und ich denke mal IXS hat es ähnlich wie ich gesehen. ;-)

Solange du die richtigen 95% herausschneidest, habe ich nichts dagegen. Nur leider haben einige Leute die Angewohnheit, immer am falschen Ende zu kürzen. :oink:
 
aph am 04.01.2006 18:30 schrieb:
crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
Ich versteh dich lediglich manchmal nicht. Generell??? Habe ich das je so geschrieben?
Ich stelle das gerne richtig bzw. würde dich bitten den post zu korrigieren, (falls der gequotet wurde). Da ist mein Ego sicher nicht eingeschnappt, wenn du mir wirklich mal einen Fehler präsentieren könntest.
Aus dem CC-Vorschlags-Thread:
crackajack am 02.01.2006 11:40 schrieb:
Also großes Danke für die geistreichen posts, die im Gegensatz zu aphs Antworten eig. kaum Fragen aufwerfen. aph hat halt ein so fest verankertes Weltbild, das man nur nachvollziehen kann, wenn man selber die gleiche Meinung vertritt bzw. sich hinten und vorne selbst Gedanken zu seinen Aussagen macht.
Man beachte die rigorose Verwendung des Wörtchens "man" anstelle von "ich". ;)
erwischt! oder?
Eine Zeile noch weiterquoten hätte nicht geschadet.
crackajack am 02.01.2006 11:40 schrieb:
....bzw. sich hinten und vorne selbst Gedanken zu seinen Aussagen macht.
Will nur sagen: TheSinner kann man (ich) noch folgen, auch wenn die Aussage noch so kompliziert ist.
Man sieht, ich hab ja in dem Thread schon versucht die Kurve zu kriegen. ;-)

Und selbst hier sag ich, dass die mans angebracht sind.
Man kann einer (jemand=ich) sein oder mehrere/die meisten Leute(jeder). :-P

Keine Sorge in ein, zwei Jahren versteh ich dich schon. =)

Aber wenn du magst kannste die mans gerne gegen ichs austauschen.

PS:
Da das Off-Topic Müll ist, der mir eig. zuwider ist, erlaub ich dir meine posts in diesem thread zurechtzustutzen wo du magst.
 
Trickmaster am 04.01.2006 17:15 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 13:41 schrieb:
Eine Frage:
Wenn Gott die Welt erschaffen hat ,
wer oder was hat dann Gott erschaffen???

Komm Christenfront ich warte ^^



Außerdem der komische Vogel der behauptet "Christ" zusein aber nicht an Gott glaubt. Weißt du eigentlich was ein Christ ist ? Christ ist man, wenn man an Gott und Jesus glaubt und nicht, wenn man hier und da mal nett ist. Dieses nett sein ist ein unabsichtiger Nebeneffekt und ich weiß von was ich rede ich bin nämlich von Anfang an gläubig und von meinen Glauben überzeugt und nicht gezwungen ein Christ der nicht an Gott glaubt kann gar kein Christ sein, sondern einfach nur ein guter Mensch.
Christus heißt übersetzt der Retter und nicht der Helfer. Christen sollen also Menschen vor dem ewigen Tod retten zu deutsch" m i s s i o n i e r e n".

P.S. Keine Angst ich missionier bestimmt nicht hier im Thread.. Ich vertrete lediglich nur meine Meinung.
Ähhh, du redest da von mir , oder?
Ich bin ganz und garnicht deiner Meinung , sondern denke da eher das komplette Gegenteil , aber naja , euch von Gott Bessessenen kann man eh nicht mehr helfen............
:-P
 
crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
TBrain am 04.01.2006 16:06 schrieb:
Das sind die Fragen eines Kindes. Wenn das deine Vorstellung von einem Gott ist, ist mir schon jetzt klar warum du nicht an ihn glaubst.
Und wenn dein Kind zu dir kommt und in dem Stil fragt, dann schickst du es weg und es soll die Antworten selber finden?

Wenn mein Kind zu mir kommt bekommt es die Antwort für ein Kind. Das was er will sind die Antworten auf Kinderfragen um sie dann mit seiner Erwachsenenlogik zu zerfleischen.

Es geht nicht darum jemanden zu überzeugen, sondern darum an etwas zu glauben. Für Beweise und Fakten sind die Naturwissenschaften zuständig nicht die Theologie.
Also nach dem Motto: Glauben heißt nichts ( ;-) ) wissen oder wie?
Also gibt es für dich keinen "sinnvollen" Grund zu glauben? Man glaubt halt oder eben nicht?
Und wieso soll man einen anderen nicht überzeugen, wenn man selbst der Meinung ist, das es gut ist und daher eig. auch der Meinunng sein müsste, der andere würde auch davon profitieren?
Ich lasse mich gerne überzeugen, also missioniert mal los. Ich habe im Todesstrafe-thread meine Meinung eig. um 180° geändert, also vielleicht schafft einer der Christen auch noch, dass ich zu einem Glauben finde.

Ich hab kein Interesse jemanden vom Christentum oder dem Glauben an Gott zu überzeugen, das überlasse ich lieber anderen. Warum ich an Gott glaube, was ich darunter verstehe hab ich schon früher in diesem Thread erklärt, du kannst gern danach suchen oder ich kram es auch selbst nocheinmal heraus.
 
Meinereiner am 04.01.2006 18:41 schrieb:
Ich hätte beinahe 100€ gewettet, dass dieser Einwand von dir kommen wird. Hätte ich das mal getan ;) . Aber wie auch immer: Ich muss dich leider enttäuschen, ein Widerspruch liegt hier nicht vor. Kreise nämlich sind mathematische Gegenstände. Die Mathematik aber ist ein auf Axiomen gegründetes Aussagesystem mit Schlussregeln. Ein mathematischer Beweis besteht demnach immer in einem Verweis auf das entsprechende Axiom. Wollten wir z.B. beweisen, dass alle Kreise die und die Eigenschaften besitzen, müssen wir einfach nur auf das entsprechende Axiom (in diesem Falle die Definition) deuten und sagen: „Schau, hier steht, Kreise hätten genau die und die Eigenschaften. Besäße etwas diese Eigenschaften nicht, so wäre es kein Kreis.“ Das ist auch der Grund, warum in der Mathematik nie Experimente durchgeführt werden müssen; ein mathematischer Beweis ist mit Papier und Bleistift zu erbringen. Hier läuft also alles genau so, wie du dir das mit den Definitionen vorstellst.


Natürlich ist Mathematik in sich beweisbar. Trotzdem stellt sie auch nur eine Parallelisierung zur "reellen" Welt, wie das Wissen, was "wir" uns aneignen, um Dinge und Geschehnisse zu verstehen, dar.
Man versucht sogar die Wissenschaft zu rechtfertigen, indem man mathematische Formeln aufstellt, die Wiederum auf Annahmen basieren.
Über den Weg der Mathematik klingt die Wissenschaft auch gleich viel wahrer ;)
Immerhin werden Berechnungen über Jahrmillionen gemacht, obwohl man nur Erfahrungswerte der letzten 200 Jahre als Basis dafür nimmt.

Naja.... Im Prinzip ist für mich die Wissenschaft auch nur niedergeschriebenes Rätselraten, wenn es um "unsere" Vergangenheit geht.
Ich denke, dass beide Versionen falsch sind: Die Geschichte der Bibel, sowie die Evolutionstheorie.
Trotzdem ist ein Rabe ein Rabe, und nicht Rabe/(Unendlich-1) ;)

Man muss sich halt klar machen, was "Wissen" ist und danach streben, es zu erweitern. Erst wenn das Wissen klar und erweitert genug ist, kann man mit mathematischen Mitteln die mögliche Wahrheit annähernd errechnen.
In deinem Fall habe ich so die Sorge, dass du mit dem Wissen im Alltag Probleme zu haben scheinst (ohne persönlich werden zu wollen).
Mathematik scheint für dich wichtig, aber Wissen = Unwissen ?

Die Wissensbasis allgemein veranlasst uns zu debattieren, deswegen gibt es z.B. auch diesen Thread.

Nehmen wir mal als Beispiel einen unbegabten Musiker. Er ist seiner Meinung nach der perfekte Musiker. Fängt er aber an zu singen, kreischen die Katzen auf der Straße.
Obwohl jeder zu ihm sagt: Du bist nicht musikalisch, bleibt er wahrscheinlich sein Leben lang für sich der beste Musiker der Welt....
.... oder, er sieht ein (lernt das Wissen darum) , dass in seinem Erfassen etwas nicht stimmt.
 
TBrain am 04.01.2006 23:27 schrieb:
crackajack am 04.01.2006 18:18 schrieb:
TBrain am 04.01.2006 16:06 schrieb:
Es geht nicht darum jemanden zu überzeugen, sondern darum an etwas zu glauben. Für Beweise und Fakten sind die Naturwissenschaften zuständig nicht die Theologie.
Also nach dem Motto: Glauben heißt nichts ( ;-) ) wissen oder wie?
Also gibt es für dich keinen "sinnvollen" Grund zu glauben? Man glaubt halt oder eben nicht?
Und wieso soll man einen anderen nicht überzeugen, wenn man selbst der Meinung ist, das es gut ist und daher eig. auch der Meinunng sein müsste, der andere würde auch davon profitieren?
Ich lasse mich gerne überzeugen, also missioniert mal los. Ich habe im Todesstrafe-thread meine Meinung eig. um 180° geändert, also vielleicht schafft einer der Christen auch noch, dass ich zu einem Glauben finde.
Ich hab kein Interesse jemanden vom Christentum oder dem Glauben an Gott zu überzeugen, das überlasse ich lieber anderen. Warum ich an Gott glaube, was ich darunter verstehe hab ich schon früher in diesem Thread erklärt, du kannst gern danach suchen oder ich kram es auch selbst nocheinmal heraus.
So wie ich deine Aussagen verstehe, glauben wir an denselben Gott?
Gott ist einfach die Bezeichnung für alles was ich (du auch?) nicht verstehe bzw. was dem Universum eine gewisse Logik gegeben hat?
Nur das ich mich nicht damit begnügen will und genau deswegen auch Kinderfragen für äußerst legitim halte. (Der Vergleich mit Produzent BB und den "Insassen" zu Gott und dem Universum ist genauso gut wie dein 2D/3D-Denken Vergleich.)
Also für mich ist Gott auch der Raum zwischen den Atomen, der Raum "außerhalb" des Universums, das Nichts vor dem Urknall....
Ich glaub ja auch an einen Jesus, Moses usw. und das die wirklich gute Menschen waren, aber ich kann mit der ganzen Bibel nichts anfangen, wenn sie so wischi-waschi-mäßig interpretiert werden soll.
Allein die Tatsache das nur Männer Pfarrer werden können und das sicher irgendwo in der Bibel drinsteht bzw. die Kirche das so rausinterpretiert hat, ist ja schon Grund genug den Rest zu ignorieren.
Gibt es da eine Übersetzung? So deutsch-Bibel//Bibel-deutsch :ugly:
Und solange mir Gott nur mit "man muss(kann) halt an "ihn" glauben" erklärt wird, bleibt das FSM in meiner Sig. Außerdem das Wort ihn setzt ja schon fast ein Geschlecht Gottes voraus? Heißt es nicht richtig es?
Also wer will darf mich missionieren. :-) Ich rede auch gerne mit Zeugen Jehovas. :oink:
Na mal sehen wie der Beweis von ElNonsk aussehen wird.
 
crackajack am 05.01.2006 08:55 schrieb:
So wie ich deine Aussagen verstehe, glauben wir an denselben Gott?
Gott ist einfach die Bezeichnung für alles was ich (du auch?) nicht verstehe bzw. was dem Universum eine gewisse Logik gegeben hat?
Nur das ich mich nicht damit begnügen will und genau deswegen auch Kinderfragen für äußerst legitim halte. (Der Vergleich mit Produzent BB und den "Insassen" zu Gott und dem Universum ist genauso gut wie dein 2D/3D-Denken Vergleich.)
Also für mich ist Gott auch der Raum zwischen den Atomen, der Raum "außerhalb" des Universums, das Nichts vor dem Urknall....

Im Prinzip schon richtig, nur denke ich nicht dass man Gott irgendwelche menschlichen Eigenschaften zuschreiben kann oder sein wirken mit menschlichen Kategorien beschreiben kann. Gott kann (meiner Meinung nach) eben nicht langweilig sein, er kann nicht zornig sein, usw.

Das sind alles Gefühle eines Menschen.

Ich glaub ja auch an einen Jesus, Moses usw. und das die wirklich gute Menschen waren, aber ich kann mit der ganzen Bibel nichts anfangen, wenn sie so wischi-waschi-mäßig interpretiert werden soll.
Allein die Tatsache das nur Männer Pfarrer werden können und das sicher irgendwo in der Bibel drinsteht bzw. die Kirche das so rausinterpretiert hat, ist ja schon Grund genug den Rest zu ignorieren.
Gibt es da eine Übersetzung? So deutsch-Bibel//Bibel-deutsch :ugly:

Also es können auch Frauen Pfarrer werden, in der evangelischen Kirche. Priester (kath.) können nur Männer werden. Ich bin ja evangelisch, das katholische finde ich etwas zu übertrieben, aber jedem das seine.

Zu einem Buch. Ich hab vor kurzem "Salz der Erde" von Ratzinger gelesen, das ist ein Interview mit den (nichtgläubigen) Journalisten Peter Seewald. Er stellt viele Fragen zum kath. Glauben (u.a. Frauen und Priester, Zöllibat, Verhütung, Zukunft der Kirche usw.) aus der Sicht eines außenstehenden und Ratzinger antwortet sehr verständnisvoll und auch sehr kritisch der eigenen Kirche gegenüber. Das Buch kann man ruhig mal lesen, es versucht nicht zu missionieren.

http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-5826790-5742449

P.S. ich habe ein gebrauchtes, aber gut erhaltenes Exemplar (Taschenbuch) günstig abzugeben. ;-)
 
gamerschwein am 04.01.2006 22:38 schrieb:
Trickmaster am 04.01.2006 17:15 schrieb:
HateCrewDeathtroll am 03.01.2006 13:41 schrieb:
Eine Frage:
Wenn Gott die Welt erschaffen hat ,
wer oder was hat dann Gott erschaffen???

Komm Christenfront ich warte ^^



Außerdem der komische Vogel der behauptet "Christ" zusein aber nicht an Gott glaubt. Weißt du eigentlich was ein Christ ist ? Christ ist man, wenn man an Gott und Jesus glaubt und nicht, wenn man hier und da mal nett ist. Dieses nett sein ist ein unabsichtiger Nebeneffekt und ich weiß von was ich rede ich bin nämlich von Anfang an gläubig und von meinen Glauben überzeugt und nicht gezwungen ein Christ der nicht an Gott glaubt kann gar kein Christ sein, sondern einfach nur ein guter Mensch.
Christus heißt übersetzt der Retter und nicht der Helfer. Christen sollen also Menschen vor dem ewigen Tod retten zu deutsch" m i s s i o n i e r e n".

P.S. Keine Angst ich missionier bestimmt nicht hier im Thread.. Ich vertrete lediglich nur meine Meinung.
Ähhh, du redest da von mir , oder?
Ich bin ganz und garnicht deiner Meinung , sondern denke da eher das komplette Gegenteil , aber naja , euch von Gott Bessessenen kann man eh nicht mehr helfen............
:-P

Ja, vielleicht sind einige besessen. Aber zumindest tappen wir nicht im dunkeln. Wir können uns sicher sein.
 
Solidus_Dave am 05.01.2006 14:59 schrieb:
Trickmaster am 05.01.2006 14:56 schrieb:
Ja, vielleicht sind einige besessen. Aber zumindest tappen wir nicht im dunkeln. Wir können uns sicher sein.

%-) :ugly:

was ich damit meine ist in 200 Jahren wird die Theorie wieder geändert. Irgendwann kann man sie nicht mehr mit der heutigen Theorie vergleichen und in 2000 jahren is die Evolutionstheorie eh wieder vergessen.

Zum Thema Himmel und Hölle.
1. Die Hölle, Fegefeuer und Co gibt es nicht.
2.Wenn man allein die letzten Kapitel der Bibel namens "Offenbarung" gelesen hat sollte man wissen, dass man nach der Bibel nur 1000 Jahre im "Himmel" sein wird bis eine neue "Erde" gemacht wird und man dort für immer wohnen wird.
3.Doch bevor man auf die neue Erde zieht muss alles Böse von Gott durch den ewigen Tod vernichtet werden
4.Es ist bisjetzt noch nicht klar was mit Himmel und Erde gemeint ist. Es könnten 2 Planeten, Galaxien oder Universen gemeint sein, da man früher gedacht hat das die Erde der Mittelpunkt des Sonnensystems ist und das das Universum nur so groß wie unser Sonnensystem wäre. Ich selbst glaube, das damit 2 Universen gemeint sind. Der Himmel ist das äußere größere Universum und die Erde ist unser Universum
5.Wie man so schnell in ein anderes Universum kommt? Nach der Bibel ist der Tod für Gläubige nur ein Schlaf in der die Seele nicht bei Bewusstsein ist, bis man von Jesus geweckt wird oder auch nicht, wenn man an ihn nicht geglaubt hat. Aufjedenfall wird man dann in etwas verwandelt, dass die physikalischen Kräfte des Universums nichts anhaben kann(also schneller als Licht ist und es auch schafft aus dem universum zu entfliehen).

Warum schreib ich das eigentlich? Es interessiert eh nur wenigen von euch.
 
Trickmaster am 05.01.2006 15:32 schrieb:
Solidus_Dave am 05.01.2006 14:59 schrieb:
Trickmaster am 05.01.2006 14:56 schrieb:
Ja, vielleicht sind einige besessen. Aber zumindest tappen wir nicht im dunkeln. Wir können uns sicher sein.

%-) :ugly:

was ich damit meine ist in 200 Jahren wird die Theorie wieder geändert. Irgendwann kann man sie nicht mehr mit der heutigen Theorie vergleichen und in 2000 jahren is die Evolutionstheorie eh wieder vergessen.

Wäre mit den Religionen passiert, wenn es da nicht die Schwächen/Ängste des Großteils der Menschheit gäbe (Angst vor dem Tod, der unbedeutenden eigenen Existenz, Aberglaube usw.).

Ich finds ja auch net schlimm, wenn jemand gläubig ist. Die meisten Religionen lehren ja auch viele Werte (für die man Religionen zwar nicht bräuchte, aber sie sind ein guten Werkzeug um die "dummen" Massen zu "kontrollieren"). Auch geben sie denjenigen Menschen beistand und Hoffnung, die eine Führung brauchen bzw nicht mit sich selbst klar kommen können.

Das Christentum, insbesondere die Evangelischen sind ja auf dieser Seite des Atlantiks durchaus vernünftig und wie die viele asiatische Religionen schaden sie der Welt/Menschheit nicht (mehr).

Nur sollte man die Gläubigen halt von jeder Wissenschaft fern halten. Sobald dann Themen wie Klonen oder Evolution kommen ist der Aufschrei wie in besten Ketzerzeiten groß und behindert den Fortschritt der Menschheit.

Wenn man als Mensch auf etwas Stolz sein kann, dann auf die ganzen Erfindungen und das Ansammeln von Wissen. Aber natürlich wird nur auf denen rumgehackt, die nicht ins Glaubensbild passen. Der PC könnte ja genauso gut die Leistung eines Gottes sein, der z.B. den Strom darstellt, aber nö, es muss ja bei der Natur der ID sein.
Das Ablehnen von Wissen/Erfindungen ist imo eine Beleidigung für alles, was die Menschheit (und nicht jemand "anderes") geschaffen hat.

Ohne das Mittelalter wären wir wohl schon viel weiter, dieser Abschnitt hat eine Menge Zeit gekostet und rate mal wegen wem.

Also genau wie die anderen Sekten auch, können die Weltreligionen gerne ihren Glauben ausleben, solange sie nicht den Rest der Menschheit behindern.
 
Trickmaster am 05.01.2006 15:32 schrieb:
was ich damit meine ist in 200 Jahren wird die Theorie wieder geändert.
Na bloß gut, dass die Kirche noch nie die Interpretation der Bibel geändert hat. ;)

2.Wenn man allein die letzten Kapitel der Bibel namens "Offenbarung" gelesen hat sollte man wissen, dass man nach der Bibel nur 1000 Jahre im "Himmel" sein wird bis eine neue "Erde" gemacht wird und man dort für immer wohnen wird.
3.Doch bevor man auf die neue Erde zieht muss alles Böse von Gott durch den ewigen Tod vernichtet werden
Ähm, was ist denn mit den Christen, die vor mehr als 1000 Jahren gestorben sind?

5.Wie man so schnell in ein anderes Universum kommt? Nach der Bibel ist der Tod für Gläubige nur ein Schlaf in der die Seele nicht bei Bewusstsein ist, bis man von Jesus geweckt wird oder auch nicht, wenn man an ihn nicht geglaubt hat. Aufjedenfall wird man dann in etwas verwandelt, dass die physikalischen Kräfte des Universums nichts anhaben kann(also schneller als Licht ist und es auch schafft aus dem universum zu entfliehen).
Wo steht denn dieser Unsinn?
Außerdem trennte Gott so viel ich weiß Erde von Himmel bei der Schöpfung. Du meinst also, der machte dabei aus einem Universum zwei?


Warum schreib ich das eigentlich? Es interessiert eh nur wenigen von euch.
Mich stört's nicht, ich hab schon als Kind gern Märchen gelesen.
 
Tut mir leid, wenn ich nicht den ganzen Thread gelesen habe, aber ich wollte unbedingt mal meine unbedeutende Meinung abgeben.
Meines Erachtens sind das alles Spinner( :finger2: :finger2: :finger2: ), die die Bibel als Grundlage für die Schulausbildung der Kinder nehmen wollen. Die Bibel mag zwar interessant sein, aber man kann doch die Menschen von morgen nicht mit Wissen aus einem 2000 Jahre alten Fantasy-Roman groß werden lassen! Zu solchem und ähnlichem Mist war letztens ein sehr interessanter Artikel in der "Zeit", fals die jemand ließt...
 
IXS am 05.01.2006 00:41 schrieb:
Trotzdem ist ein Rabe ein Rabe, und nicht Rabe/(Unendlich-1) ;)

Achja, darum ging’s ja ursprünglich mal^^. Natürlich ist ein Rabe ein Rabe, darum gibt es ja auch Klassifikationen in Art, Gattung, Rasse usw. Aber der Begriff „Rabe“ ist nicht annähernd so exakt bestimmt, wie z.B. die mathematische Definition eines Kreises. Während ein Kreis immer das bleibt, was die Mathematik sagt, ist das, was wir unter dem Begriff „Rabe“ verstehen, der Modifikation freigestellt und kann somit durch neue Erkenntnisse geändert werden (etwas analoges ist z.B. geschehen, als man in Australien schwarze Schwäne fand und so den Begriff „Schwan“ derart modifizieren musste, dass ein Schwan nicht mehr notwendig ein weißes Tier ist). So etwas würde mit den Definitionen in der Mathematik nie passieren.

Aufgrund dieser Möglichkeit, modifiziert zu werden, ist das, was wir unter „Rabe“ verstehen, keine Definition (das gilt für alle beobachtungswissenschaftlichen Phänomene).

In deinem Fall habe ich so die Sorge, dass du mit dem Wissen im Alltag Probleme zu haben scheinst (ohne persönlich werden zu wollen).

Hehe, diese gewisse Abscheu, die ich gegenüber dem Begriff des Wissens (im Alltag wie in den Beobachtungswissenschaften) hege, kommt dadurch zustande, dass „wissen“ bedeutet, dass wir etwas wahres kennen. In den Beobachtungswissenschaften ist es uns aber nicht möglich, herauszufinden, ob unsere Entdeckungen wahr sind; ob wir also etwas wissen oder ob wir nur glauben, zu wissen. Ich glaube natürlich, wie die meisten anderen, dass die Erde etwa rund ist, dass Bakterien kleine, fiese Viecher sind usw., aber ob das auch wahr ist, das weiß ich nicht. Es ist daher genaugenommen auch nicht die Wissensbasis, die uns zu argumentieren veranlasst (würden wir alle wissen, bräuchten wir ja nicht mehr zu streiten, denn die Wahrheit ist freilich objektiv), sondern die Glaubensbasis. Jeder glaubt etwas anderes, darum gibt es Meinungsverschiedenheiten. Deine Behauptung jedoch, Naturgesetze u.ä. (bei uns stand die Aussage „Alle Raben sind schwarz“ dafür Pate) seien Definitionen, hebelt diesen Niemals-wissen-ob-es-wahr-ist-Aspekt völlig aus; daher mein Einwand.

PS: Wir alle sind auf die eine oder andere Art dieser unbegabte Musiker, von dem du sprichst. Ich persönlich sehe das aber eher als Vor- denn als Nachteil.
 
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