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  1. #21
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    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von MrFob Beitrag anzeigen
    Haha, das ist aber schon irgendwie bescheuert. Der Witz am Streaming ist ja gerade, dass man nichts downloaden muss.
    das soll wohl bedeuten, dass jedes game ein einzelnes icon bekommt und nicht via launcher gestartet werden kann.
    was genau apple dabei allerdings gewinnt, leuchtet mir stand jetzt noch nicht so ganz ein.

  2. #22
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    Avatar von MichaelG
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    Könnte mir nur vorstellen, daß dann die ganzen Micros außerhalb von Apples Sphäre laufen und es Apple egal ist, während es im aktuellen Zustand nur der Zahlungsverkehr wäre der extern liefe.

  3. #23
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    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    hat jetzt zumindest direkt nichts mit apple-vs-epic zu tun, aber apple ändert offenbar seine richtlinien bzgl game-streaming:
    microsoft hat sich jetzt dazu geäußert:

    “This remains a bad experience for customers,” says a Microsoft spokesperson in a statement to The Verge. “Gamers want to jump directly into a game from their curated catalog within one app just like they do with movies or songs, and not be forced to download over 100 apps to play individual games from the cloud. We’re committed to putting gamers at the center of everything we do, and providing a great experience is core to that mission.”
    https://www.theverge.com/2020/9/11/2...xbox-game-pass

    eigentlich würden apple richtlinien ja bedeuten, dass bei streaming-services nicht nur der anbieter selbst, also google bzw ms, sondern auch apple mitkassiert: demnach also 60%!
    kann mir nicht vorstellen, dass xcloud und stadia unter diesen bedingungen auf ios aufschlagen. eigentlich sogar undenkbar.

  4. #24
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    Avatar von Bonkic
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    die new york times hatte schon mitte august, also als die ganze chose losging, einen recht interessanten artikel zum thema 30%:

    So how did Apple arrive at 30 percent?

    There was some precedent; Apple had been charging roughly the same commission on music sales on its iTunes software. For each 99 cent song it sold, Apple passed on 72 cents to major music labels and 62 cents to independent labels, according to The Wall Street Journal in 2007.

    When Apple began setting rules for the App Store, “30 percent was just kind of a no-brainer,” said Mr. Shoemaker, who joined the company in early 2009. “It was, ‘Of course that’s what we’re going to use.’ Nobody questioned it.”

    In 2008, when Apple introduced the App Store, the company’s late co-founder Steve Jobs told The New York Times: “We are not trying to be business partners” with app developers. Rather, he added, Apple wanted to “sell more iPhones.”
    (....)

    “I think we’re realizing that 30 percent is way too much,” said Phillip Shoemaker, a former senior App Store executive, who left Apple in 2016. Credit card companies charge roughly 3 percent to process payments. “It should be closer to that,” he said.

    That is the rising sentiment among app developers, consumers and regulators. Apple and Google, which together are worth more than $3 trillion, make the software that backs virtually all of the world’s smartphones. That dominance has allowed them to keep their commissions high.
    (...)

    Epic has also shown that running a profitable app store is possible with a lower commission. It runs its own online marketplace for other developers to distribute their games on desktop computers. In that store, it takes 12 percent of sales — and still makes a profit of 5 percent to 7 percent, the company said.
    https://www.nytimes.com/2020/08/14/t...-fortnite.html
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  5. #25
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    linus, der alte fortnite-fanboy, hat ein neues video gemacht, das die thematik - aus meiner sicht - recht gut erfasst.
    wie er im video auch selbst sagt, hatte er wegen seiner app floatplane (irgendeine content-creator-platform, keine ahnung tbh) auch schon ärger mit apple.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    epic versucht nun eine einstweilige verfügung zu erwirken, wonach apple fortnite (und andere epic-titel) umgehend wieder in den app store aufnehmen soll, während der prozess läuft.
    hierauf hat nun apple mit einem knapp 40-seitigen 'opposition brief' reagiert.
    darin behauptet apple, dass es sich bei epics klage um nicht mehr als einen marketingstunt handeln würde...

    “For reasons having nothing to do with Epic’s claims against Apple, Fortnite’s popularity is on the wane. By July 2020, interest in Fortnite had decreased by nearly 70% as compared to October 2019. This lawsuit (and the front-page headlines it has generated) appears to be part of a marketing campaign designed to reinvigorate interest in Fortnite."

    ...und dass epic in der ganzen sache eigentlich wenig zu verlieren hätte, da auf ios der “smallest piece of the pie’ vom fortnite-(umsatz-)kuchen entfallen würde.

    https://www.theverge.com/2020/9/16/2...position-brief

  7. #27
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    Avatar von Bonkic
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    epic games hat mit einigen anderen unternehmen (match group, spotify, deezer, basecamp, tile etc.) die sog.. Coalition for App Fairness ins leben gerufen. ziel dieser interessenvertretung ist es, apple und auch google zu besseren bedingungen für app-entwickler zu bewegen. kernanliegen sind eigentlich genau dieselben, die epic in seiner klage gegen apple und google formuliert hat:

    • The App Store is Ruled by Anti-Competitive Policies
    • 30% “App Tax” on Creators and Consumers
    • The App Store Limits Consumer Freedom


    andere entwickler sind aufgerufen, sich der Coalition for App Fairness anzuschließen.

    https://appfairness.org/
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  8. #28
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    Avatar von Wubaron
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    doch keine lust was zu schreiben

  9. #29
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    Avatar von Frullo
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    epic games hat mit einigen anderen unternehmen (match group, spotify, deezer, basecamp, tile etc.) die sog.. Coalition for App Fairness ins leben gerufen. ziel dieser interessenvertretung ist es, apple und auch google zu besseren bedingungen für app-entwickler zu bewegen. kernanliegen sind eigentlich genau dieselben, die epic in seiner klage gegen apple und google formuliert hat:

    • The App Store is Ruled by Anti-Competitive Policies
    • 30% “App Tax” on Creators and Consumers
    • The App Store Limits Consumer Freedom


    andere entwickler sind aufgerufen, sich der Coalition for App Fairness anzuschließen.

    https://appfairness.org/
    Heutzutage kostet ein wirklich teures Spiel, sagen wir mal 100 Franken (habe schon lange kein so teures Spiel mehr gesehen/gekauft, aber fürs Rechnen ist es so einfacher...)

    Aber um bei Epics gratis erhältlichen Fortnite in den Genuss von allem Content zu kommen, müsste man 7'100 Franken ausgeben. Es würde also 7000 % mehr als mein Beispiel eines teuren Spieles kosten, wenn man über den ganzen Inhalt verfügen möchte.

    Jaja, ich weiss, Epic/Fortnite sind nicht die einzigen, die mit einem solchen Geschäftsmodell absahnen. Da gibt es ganz bestimmt noch viel schlimmere Beispiele – aber die haben dann zumindest den Anstand, sich nicht als «Verfechter der Fairness» profilieren zu wollen…

    Eigentlich müsste die Website https://morepiecesofthecake.org heissen…
    Heutzutage würde man Jesus nicht kreuzigen sondern ins Gefängnis werfen, weil er Raubkopien von Fischen und Brot erstellt hat.

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