World of Warcraft: Blizzard glaubt nicht an neuen Aufschwung

MatthiasDammes

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Comp4ny

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Seit Jahren wird von der Community gefordert und Hilfreiche Infos gegeben was man sich als WoW-Fan wünscht. Seit Jahren wird es von Blizzard ignoriert, und nun wundert man sich warum die Abo-Zahlen in den Keller gehen. Selber Schuld auf der einen Seite bleibt da nur zu sagen, aber logisch auf der anderen.
Denn immer mehr und bessere MMOs kommen auf den Markt, und Free-to-Play dominiert nun mal diese Branche, und dass es geht zeigen andere große Entwickler wie BIOWARE zum Beispiel.

World of Warcraft back to the Route wäre ein Anfang. Nur leider verkommt WoW zu einem so einfachen und simplen Spiel, dass man kaum noch Lust hat es zu spielen.
 

Urbs11

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So viele Jahre und die bei Blizzard haben das Problem immer noch nicht erkannt, bzw. schätzen es völlig falsch ein.
Habe selbst viele Jahre exzessiv WoW gespielt.
Der Grund warum ich aufgehört habe war derselbe wie bei allen meinen Bekannten die auch soviel Zeit in das SPiel investiert hatten, es war einfach zu Leicht geworden zu casual, zu sehr "arcade"! All die Dinge die wir mal an dem Spiel mochten hatte Blizzard mit der Zeit immer mehr kastriert um eben all die Gelegenheitsspieler besser zu erreichen.
Die treuen "hardcore" Zocker hat man dadurch vergrämt und die casuals kann eben eh nicht lange halten bzw. begeistern, deswegen sind es ja casuals.
Als Blizzard dann auch noch den Skilltree endgültig entfernt hatte war es für mich vorbei! Das was es da jetzt für gibt ist lächerlich und überflüssig, genau wie die neuen Runen!
Desweiteren hat Blizzard das Gruppenspiel kastriert, da es nicht mehr zwingend Nötig ist in gut organisierten Gruppen und Gilden zu spielen um Content und Erfolg zu erleben. Sicher die casuals mag das freuen, mich hat es gestört.
Auch die wichtigkeit der Berufe und unterschiedlichkeit der Klassen für das Zusammenspiel war anfangs sehr viel essentieller und schöner, was nicht nur auf die Qualität des Raids positiven Einfluss hatte sondern auch auf das miteinander der Leute.
Wenn man da jetzt erlebt wie die Leute im Schalchtzug oder Dungeonbrowser mteinander umgehen... Nee lass mal!
Sicher WoD macht erstmal einen netten Eindruck, an den Grundlegenden Problemen ändert sich Nichts!
Wenn ich schon so Sachen lese, wie das man einen 90er Char geschenkt bekommt...
Blizzard will nicht begreifen, wo die Probleme liegen!
 

Angeldust

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So viele Jahre und die bei Blizzard haben das Problem immer noch nicht erkannt, bzw. schätzen es völlig falsch ein.
Habe selbst viele Jahre exzessiv WoW gespielt.
Der Grund warum ich aufgehört habe war derselbe wie bei allen meinen Bekannten die auch soviel Zeit in das SPiel investiert hatten, es war einfach zu Leicht geworden zu casual, zu sehr "arcade"! All die Dinge die wir mal an dem Spiel mochten hatte Blizzard mit der Zeit immer mehr kastriert um eben all die Gelegenheitsspieler besser zu erreichen.
Die treuen "hardcore" Zocker hat man dadurch vergrämt und die casuals kann eben eh nicht lange halten bzw. begeistern, deswegen sind es ja casuals.
Als Blizzard dann auch noch den Skilltree endgültig entfernt hatte war es für mich vorbei! Das was es da jetzt für gibt ist lächerlich und überflüssig, genau wie die neuen Runen!
Desweiteren hat Blizzard das Gruppenspiel kastriert, da es nicht mehr zwingend Nötig ist in gut organisierten Gruppen und Gilden zu spielen um Content und Erfolg zu erleben. Sicher die casuals mag das freuen, mich hat es gestört.
Auch die wichtigkeit der Berufe und unterschiedlichkeit der Klassen für das Zusammenspiel war anfangs sehr viel essentieller und schöner, was nicht nur auf die Qualität des Raids positiven Einfluss hatte sondern auch auf das miteinander der Leute.
Wenn man da jetzt erlebt wie die Leute im Schalchtzug oder Dungeonbrowser mteinander umgehen... Nee lass mal!
Sicher WoD macht erstmal einen netten Eindruck, an den Grundlegenden Problemen ändert sich Nichts!
Wenn ich schon so Sachen lese, wie das man einen 90er Char geschenkt bekommt...
Blizzard will nicht begreifen, wo die Probleme liegen!

Oder aber das Spiel ist einfach bald 10 Jahre alt und die alten Hasen sind erwachsen geworden, haben Familie und müssen arbeiten und die neue Generation hat einfach keinen Schimmer von Vanilla und BC weil sie da noch in die Windeln geschissen haben.

Irgendwann wird ein Spiel einfach alt, das hat nix mit Inhalten zu tun sondern einfach damit dass die Community einfach immer recht jung bleibt und die aktuelle junge Generation keine ist, die 40 Stunden die Woche in ein einziges Spiel investiert (zu viele Spiele, viel mehr Konkurrenz).
 

Worrel

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Mit WoD haben sie aber (abseits der konstruierten Zeitreise, die keine sein soll) wieder klassische Warcraft Inhalte (Orcs, Hexenmeisterkulte, Brennende Legion, ...), die eine relativ hohe Zugkraft haben könnten. Viele haben sich ja wegen "zuviel Recycling" (Cataclysm) oder "zu knuffig" (Pandaria) abgewendet - gut möglich, daß es mit WoD wieder einen deutlichen Aufschwung gibt.
 

OutsiderXE

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WoD ist ja interessant, aber für die 1-2 onate die ich es nur spielen würde ist es mir zu teuer. 40€ WoD, 25Euro Game Time Card, 10 Euro Mists of Pandaria... da hol ich mir lieber 10 Spiele im Steam-Sale.
 

Dosentier

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Man muss sich ja auch immer mal vor Augen halten, wie lange und vor allem, wie Erfolgreich WOW bisher war.
Irgendwann geht auch mal der größte Erfolg zur neige, das ist ganz normal.
 

Saji

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Ganz ehrlich, mir ist es egal. 6,8 Mio. Abonennten sind immer noch 5 Mio. mehr als die meisten anderen MMOs haben. Ich hatte eine zweijährige Pause gemacht und habe vor zwei Wochen wieder mit WoW angefangen nachdem Spiele wie TESO oder WildStar einfach nichts für mich waren. Meine Jägerin rennt gerade durch Pandaria und steht kurz vor 90, und ich muss sagen mir gefällt das Addon. Keine Ahnung warum ich damals kurz nach MoP Release aufgehört habe. WoD sieht nach dem was man bereits sehen konnte sehr gut aus und die Story scheint mehr Richtung Classic zu gehen. Ich freu mich drauf und wünsche mir das WoW noch ein paar Jährchen durchhalt ehe die Bürgersteige hochgeklappt werden. :)

WoD ist ja interessant, aber [...]... da hol ich mir lieber 10 Spiele im Steam-Sale.

Von denen du effektiv drei für jeweils zwei Stunden anspielst und dich anschließend beschwerst das keine guten Spiele mehr entwickelt werden. :B Mit WoD hättest du für 75 Euro ein Minimum von 120 Stunden Spielspaß (wenn du jeden Tag der zwei Monate Gametime nur 2 Stunden spielen würdest). Vorausgesetzt, und das ist wichtig, das dich WoW, nach wie vor, und das neue Addon begeistern können. Sonst lohnt es sich natürlich nicht. Ob da dann zehn Guffelgames aus'm Steam Sale die bessere Investition sind lasse ich mal dahin gestellt. Spende die 75 Euro direkt deinem örtlichen Tierheim, lass dir ne Spendenquittung ausstellen und setz' es von der Steuer ab. ;)
 

Monalye

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Solange in WoW nicht die monatliche Gebühr abgeschafft wird, werd ich sicher nicht mehr reinschaun, mir hat das genug Geld in den 3 Jahren exzessiv spielen gekostet. Ein so altes, mittlerweile völlig verändertes Spiel, ist13 Euro monatlich, zusätzlich zu den Anschaffungskosten, einfach nicht mehr wert. Das man die meisten Erfolge und Aufgaben mittlerweile alleine lösen könnte, sehe ich persönlich jetzt nicht negativ... grade in WoW setzen einem andere Spieler irrsinnig zu, außer man hat eine fixe Gruppe die sich super versteht... obwohl ich auch da aus Erfahrung weiß, das sowas sehr schnell anders aussieht. Deshalb find ich das gut, das man es auch alleine sehr gut spielen kann... das wäre für mich sogar ein Anreiz mal wieder reinzusehen. Dafür müssten jetzt nur noch die monatlichen Gebühren fallen.
WoW wird sich nie mehr so wie vor 10 Jahren anfühlen, jeder der das immer noch hofft sollte erwachsen werden. Das Spiel hat sich entwickelt, den neuen Erwartungen an PC-Spiele angepasst, so sieht halt Fortschritt aus. Es wird doch heute auch niemand mehr die gute alte Zeit hochloben, in denen Schüler noch 2 Stunden Fußmarsch zur Schule hatten und gleichzeitig den Fortschritt verdammen, das die Kinder heutzutage mit dem Schulbus fahren.
 

Theojin

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WoW generiert ja auch kaum neue Spieler. Die ganzen Teens, die zocken entweder ihr COD, spielen an ihrer Konsole, oder wenn schon MMOs, dann irgendwelchen F2P Kram.

WoW ist doch ein Spiel für die älteren geworden, passend halt zum Alter des Spiels selber. Ich selber bin mit großen Pausen seit Release dabei, aber länger als ein Jahr am Stück, das geht bei mir eigentlich auch kaum noch. Nach jedem Addon schmeißen sie in einer hohen Geschwindigkeit neuen Content ins Spiel ( also für Blizzardverhältnisse schnell), nur um dann nach dem letzten Raidtier mal wieder mehr als ein Jahr überhaupt nichts zu bringen, mit der fadenscheinigen Begründung, alle Ressourcen sind aufs kommende Addon fixiert.

So hält man keine Spieler. Viele in unserer Gilde machen immer mal wieder Pausen, man darf halt auch nicht vergessen, daß nicht allen Spielern jeder Spielinhalt gefällt. So nimmt dann natürlich auch die Bereitschaft zu, bei Langeweile den Account eben doch dicht zu machen. Dazu kommt, daß Blizzard die Serverstruktur 8 Jahre völlig vernachlässigt hat. Ich bin auf einem Server mit 7000 Hordlern gegen vielleicht 200 Allianzler, ausgeglichen ist anders. Sowas sorgt auch für Frustmomente - auf beiden Seiten. Sicher, gegen letzteres tut Blizz ja was, aber in was für eine lahmarschigen Geschwindigkeit. Alle paar Wochen werden 3 tote Server miteinander verknüpft. Aber 3 tote machen auch keinen vollen Server aus - nur weigert sich Blizz ja strikt, Server zu schließen - das gibt ja nur schlechte Presse :B .

Naja, egal, ich bin momentan wieder aktiv, WOD habe ich schon gekauft, und ich bin gespannt, wie lange ich diesmal dabei bleibe. BC war seinerzeit nach Classic meine absolute Lieblingsphase im Spiel, vielleicht schaffen sie es ja, diesen Flair von damals wieder hinzukriegen.
 

Urbs11

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Und wieder ein Klugscheißer der die Meinung eines anderen Nicht einfach so stehen lassen kann.
Ja schön für dich wenn du so denkst, nur darf ich doch wohl sicher auch meine eigene Meinung haben, oder?!
Meine Fresse... immer diese Klugscheißer.
 

OutsiderXE

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Ganz ehrlich, mir ist es egal. 6,8 Mio. Abonennten sind immer noch 5 Mio. mehr als die meisten anderen MMOs haben. Ich hatte eine zweijährige Pause gemacht und habe vor zwei Wochen wieder mit WoW angefangen nachdem Spiele wie TESO oder WildStar einfach nichts für mich waren. Meine Jägerin rennt gerade durch Pandaria und steht kurz vor 90, und ich muss sagen mir gefällt das Addon. Keine Ahnung warum ich damals kurz nach MoP Release aufgehört habe. WoD sieht nach dem was man bereits sehen konnte sehr gut aus und die Story scheint mehr Richtung Classic zu gehen. Ich freu mich drauf und wünsche mir das WoW noch ein paar Jährchen durchhalt ehe die Bürgersteige hochgeklappt werden. :)



Von denen du effektiv drei für jeweils zwei Stunden anspielst und dich anschließend beschwerst das keine guten Spiele mehr entwickelt werden. :B Mit WoD hättest du für 75 Euro ein Minimum von 120 Stunden Spielspaß (wenn du jeden Tag der zwei Monate Gametime nur 2 Stunden spielen würdest). Vorausgesetzt, und das ist wichtig, das dich WoW, nach wie vor, und das neue Addon begeistern können. Sonst lohnt es sich natürlich nicht. Ob da dann zehn Guffelgames aus'm Steam Sale die bessere Investition sind lasse ich mal dahin gestellt. Spende die 75 Euro direkt deinem örtlichen Tierheim, lass dir ne Spendenquittung ausstellen und setz' es von der Steuer ab. ;)
Schön dass du schon meine Spielzeit für mich ausgerechnet hast. Du kennst mein Spielverhalten doch gar nicht^^
 

Tut_Ench

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Seit Jahren wird von der Community gefordert und Hilfreiche Infos gegeben was man sich als WoW-Fan wünscht. Seit Jahren wird es von Blizzard ignoriert, und nun wundert man sich warum die Abo-Zahlen in den Keller gehen. Selber Schuld auf der einen Seite bleibt da nur zu sagen, aber logisch auf der anderen.
Denn immer mehr und bessere MMOs kommen auf den Markt, und Free-to-Play dominiert nun mal diese Branche, und dass es geht zeigen andere große Entwickler wie BIOWARE zum Beispiel.

World of Warcraft back to the Route wäre ein Anfang. Nur leider verkommt WoW zu einem so einfachen und simplen Spiel, dass man kaum noch Lust hat es zu spielen.
Es ist durchaus richtig, dass ein bisschen mehr Anspruch dem Spiel durchaus gut tun würde, allerdings muss ich als Spieler der ersten Stunde sagen, dass ich mittlerweile nichtmehr soviel Zeit habe wie vor 10 Jahren. Daher finde ich es garnicht so schlecht, dass man relativ anspruchslos eine Runde raiden kann, ohne direkt 4 Stunden am Stück gebunden zu sein.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Leute in den Foren zwar immer der Meinung sind, dass sie die Mehrheit repräsentieren, in der Realität sieht das jedoch ganz anders aus. Verglichen mit der gesamten Spielerzahl ist nur ein sehr geringer Bruchteil wirklich aktiv im Forum unterwegs. Nur weil z.B. in einem 10seitigen Thread alle einstimmig sagen, dass die Raids zu einfach sind, heißt das nicht, dass die gesamte Spielerschaft der Meinung ist, dass sie zu leicht sind.

Ich finde auch nicht, dass Bioware sich mit dem F2P-Modell von ToR so einen großen Gefallen getan hat, in meinem Freundeskreis spielt das keiner mehr, weil sie es für Abzocke halten. Dann lieber weiter monatliche Kosten und alle wichtigen Inhalte direkt bekommen, aber da gehen die Geschmäcker natürlich auseinander.


Mir macht WoD bisher ziemlich viel Spass, auch wenn die Beta an vielen stellen noch arg unfertig wirkt.
 

Monalye

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Und wieder ein Klugscheißer der die Meinung eines anderen Nicht einfach so stehen lassen kann.
Ja schön für dich wenn du so denkst, nur darf ich doch wohl sicher auch meine eigene Meinung haben, oder?!
Meine Fresse... immer diese Klugscheißer.

Wen meinst denn..... mich? Ich dachte eigentlich, das ich mich so klar ausgedrückt habe, das das MEINE Meinung ist, wie ich mich verhalten wollen würde :B
 

Orzhov

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Meinungen. <3

Den Einen hört Blizzard zu viel auf die Community, den Anderen zu wenig. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
 

Schalkmund

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Ich denke es liegt weniger an dem Spiel selbst als an seinem Alter, dass die Nutzerzahlen sinken. Die wenigsten Menschen zocken über 10 Jahre hinweg ein und dasselbe Spiel, erst recht wenn es viel Zeit und Geld kostet. Ich bin noch zu "Vanilla"-Zeiten gegangen und würde selbst dann nicht zu WoW zurückkehren, wenn sonst was für Inhalte einführen, weil ich mittlerweile gerne MMORPGs nach Lust u. Laune zocke und da lohnt sich kein Abo für mich. Auch wenn die Nutzerzahlen stetig sinken bleibt es eine unnachahmliche Erfolgsgeschichte und das Spiel hat selbst jetzt nach fast 10 Jahren deutlich mehr aktive Spieler als jedes andere MMORPG und das obwohl es Mittlerweile jede Menge Free2Play-Konkurrenz gibt. WoW wird vermutlich noch in 20 Jahren gutes Geld abwerfen, auch wenn es dann möglicherweise F2P ist, vielleicht schau ich dann noch mal rein. ;)
 
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A

alu355

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Hat da grad jemand erzählt das die Story mehr Richtung Classic geht???
Wirklich?
Zeitreisen?
Alternative Universen?
SciFi?
Ich bin ehrlich überrascht das sie noch nicht Space Marines eingebaut haben, wäre ja auch absolut logisch und voll Classic.
Classic ist da schon lange nichts mehr, die "Story" ist ein riesiger sich selbst widersprechender Haufen §$%&!
Deswegen braucht man ja auch Zeitreisen in dem Spiel - damit man mehr erklären kann.
Nur Zeitreisen haben noch NIE funktioniert um Fehler in der Story auszubügeln weil sie normalerweise noch mehr Fehler und Widersprüche einbauen.
Nach meiner ersten "WOW Zeitreise", hab ich lachend die Kiste abgeschaltet und WOW deinstalliert, nach fast 4 Jahren ekzessiven Spielens.
Mit jedem AddOn und jeder neuen Quälerei der Story von Warcraft kann ich mich entspannt zurücklehnen und weiß, daß ich für mich das Richtige getan habe.
 

Panth

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Ich finde es immer wieder ulkig, dass die Menschen dem Spiel so viel Häme und Hass entgegen schleudern, obwohl einzig allein der psychologische Abnutzungseffekt in unserem Gehirn verantwortlich ist. Alle sagen classic war so genial, ja weil es a) neu war und b) der Markt nicht überflutet mit f2p mobas die einem die Spieler durch kurz-erfolgs-erlebnis-gaming streitig machen. Es ist alles heute zu leicht ... schwachsinn nicht mal 4% der 6 mille haben auf hc alle bosse in mop geschafft. Wäre Classic das Ultima-Konzept würde Wildstar ungebrochen bald auf Nummer 1 stehen, was nun mal auch nicht der Fall ist. Doch mit solchen Aussagen tötet Chilton den Mythos nur noch mehr. Jeder der WoW spielte konnte damals sagen: Hey Freund x (der auch WoW spielt) ich habe das und das erreicht ... und schon wurde heftig über Gaminginhalte diskutiert. Heute ist es eher ... Ja und? Zock ne Runde lol und zeig dort deinen Skill, das ist was gerade zählt! Es ist eine Mythos-umschichtung auf Moba und Blizzard fördert sie mit Heroes of the Storm nur noch mehr. So nun zur Story ... die Zeitreise dient nur als Sprungbrett und hat mich am Anfang auch enttäuscht, aber nachdem ich mich mit der Story noch tiefer auseinandergesetzt habe sage ich: Geil, ich will noch mehr wissen! Also nicht meckern, ausprobieren, weiterschauen!
 
A

alu355

Gast
Ah ja............... . :haeh:
Geh mal Lindenstrasse und GZSZ KOMPLETT anschauen und ja nicht zwischendrin aufhören ja?
Weil, nachdem ich mich mit der Story noch tiefer auseinandergesetzt habe sage ich: Geil, ich will noch mehr wissen! Also nicht meckern, ausprobieren, weiterschauen!
Oh und natürlich auch noch alle Uwe Boll Filme. :X
 

Panth

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@Alu355
1.) Wird schwierig mit GZSZ, da ich kein Fernseh mehr schaue und zugegebenermaßen noch nie eine Folge gesehen habe.
(Aber gut das du den Vergleich ziehst, in solch einem Umfeld kann man World of Warcraft auch nicht verstehen.)

2.) Die Storyline um Velen, Gul'Dan, Hellscream usw. bietet sehr viele interessante Aspekte und durch die Änderung von Garrosh werden neue Optionen etabliert, die wir nicht vorhersagen können, für mich spannend genug.

3.) Danke das du mit WoW aufgehört hast. Ich sage immer: Richtig 6.8 Millionen noch da, schließlich selektieren sich die unmotivierten, frustrierten und besser wissenden selbst heraus.
 

MadFox80

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Seit Jahren wird von der Community gefordert und Hilfreiche Infos gegeben was man sich als WoW-Fan wünscht. Seit Jahren wird es von Blizzard ignoriert, und nun wundert man sich warum die Abo-Zahlen in den Keller gehen. Selber Schuld auf der einen Seite bleibt da nur zu sagen, aber logisch auf der anderen.
Denn immer mehr und bessere MMOs kommen auf den Markt, und Free-to-Play dominiert nun mal diese Branche, und dass es geht zeigen andere große Entwickler wie BIOWARE zum Beispiel.

World of Warcraft back to the Route wäre ein Anfang. Nur leider verkommt WoW zu einem so einfachen und simplen Spiel, dass man kaum noch Lust hat es zu spielen.


Das wuerde ich alles so unterschreiben!
Ich selber spiele auch seit kurz vor BC und bin einer der Leute die sagen: ja, das war damals noch alles toll. Schwer, aber aber ich mag Herausforderungen auch wenn ich seither einem 40 Stunden Job nachgehe.
Was mich damals an WoW derart fasziniert hatte, war gerade die Komplexiteat der Story, das zaehe Skillen der Berufe, sich mit dem Charakter auseinander setzen, um richtig Skillpunkte zu setzen und die Einzigartigkeit einzelner Klassen einzusetzen u.a. auch mein Pet fuettern, den Koecher mit Pfeile auffuellen - Charme, der nun gaenzlich fehlt.
Inzwischen ist alles ein Einheitsbrei geworden und es ist egal, wen oder was ich spiele, man benoetigt keine exakt zusammengesetze Gruppe, um z.B. Sethekkhallen hero oder Labyrinth zu schaffen...Schaf, Eisfalle und Co sind ausgestorben, Hauptsache ich bin nach einer Woche Release mit dem neuen Tier-Set ausgestattet und kann meine Pracht in der Hauptstadt zeigen.

Klar, hat das Veraendern des Konzepts viele Spieler angezogen, was mitunter die 12 Million belegt, aber ich glaube auch, das genau diese Spieler genauso schnell wieder gelangweilt sind und abziehen, WoW als langweilig und scheisse bezeichnen, waehrend wir alten Hasen immer noch hoffen, dass jemand bei Blizzard doch noch aufwacht :)
WoD ist ganz klar bestellt, sollte sich aber nichts drastisch aendern, werde auch ich nach all den Jahren mich einem anderen MMORPG widmen, schliesslich sind doch ganz interessante Titel da draussen.
 

weltking

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Ich finde es immer durchaus belustigend, dass die "alten Hasen" nahezu einstimmig den Dungeonbrowser als Werk des Teufels bezeichnen, der die WoW-Community immer mehr kaputt macht. Ich habe es auf drei Realms (Azshara, Blackmoore, Arthas) erlebt, wie schwer es teilweise überhaupt ist in eine halbwegs aktive Gilde zu kommen. Die erste Frage war immer "GS?" Wenn man dann noch meinte, dass man eher wenig Raiderfahrung hat, war es ohnehin schwer, da mal was vernünftiges auf die Beine zu kriegen. Dann wurde sehr oft verlangt, dass man eine bestimmte Zeit wöchentlich online sein soll und all solche Späße. Die nächste Gilde hat dann kein TS o.Ä genutzt und ohne vernünftige Kommunikation kann man das eh knicken. Von den Gilden, wo man nur Mitglied ist damit man schneller Leveln kann will ich jetzt gar nicht anfangen. Ich hatte früher mal zu BC-Zeiten eine feste Truppe von ein paar Freunden aus der Region, die man auch privat gut kannte. Da hat das Gruppenspiel wirklich gut funktioniert.
Was ich damit sagen möchte ist, dass es wirklich für viele schwer ist in eine gute Gilde zu kommen und WOW ist ein Spiel, das ohne Gruppen und Gilden eher sinnlos ist. Der Dungeonbrowser bringt immerhin den Vorteil, dass manche Spieler gewisse Dungeons überhaupt erleben können.
So jetzt dürft ihr auf mich eindreschen:B
 

RedDragon20

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Ich finde es immer durchaus belustigend, dass die "alten Hasen" nahezu einstimmig den Dungeonbrowser als Werk des Teufels bezeichnen, der die WoW-Community immer mehr kaputt macht. Ich habe es auf drei Realms (Azshara, Blackmoore, Arthas) erlebt, wie schwer es teilweise überhaupt ist in eine halbwegs aktive Gilde zu kommen. Die erste Frage war immer "GS?" Wenn man dann noch meinte, dass man eher wenig Raiderfahrung hat, war es ohnehin schwer, da mal was vernünftiges auf die Beine zu kriegen. Dann wurde sehr oft verlangt, dass man eine bestimmte Zeit wöchentlich online sein soll und all solche Späße. Die nächste Gilde hat dann kein TS o.Ä genutzt und ohne vernünftige Kommunikation kann man das eh knicken. Von den Gilden, wo man nur Mitglied ist damit man schneller Leveln kann will ich jetzt gar nicht anfangen. Ich hatte früher mal zu BC-Zeiten eine feste Truppe von ein paar Freunden aus der Region, die man auch privat gut kannte. Da hat das Gruppenspiel wirklich gut funktioniert.
Was ich damit sagen möchte ist, dass es wirklich für viele schwer ist in eine gute Gilde zu kommen und WOW ist ein Spiel, das ohne Gruppen und Gilden eher sinnlos ist. Der Dungeonbrowser bringt immerhin den Vorteil, dass manche Spieler gewisse Dungeons überhaupt erleben können.
So jetzt dürft ihr auf mich eindreschen:B

Nein, du hast schon Recht. :) Es sind andere Dinge, die WoW für mich das Genick gebrochen haben.
1. das immer gleiche Schema:Erst wird das Addon durch neue Gebiete, anfänglich ganz gute Quests usw. attraktiv gemacht. Dann merkt man aber, dass nichts mehr neues kommt. Sobald man im Endcontent ist, arbeitet man eine Fraktion nach der anderen ab. Hier eine Daily-Quest, da eine Daily-Quest. Farmen, Farmen, Farmen. Und das wie am Fliesband. Das hat sich seit Classic nicht geändert. Das ist unkreativ. Sicher, am eigentlichen Spielprinzip wird sich kaum etwas ändern lassen, aber die Quests gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Es ist einfach nichts besonderes. Grinden, Farmen. Mehr nicht. Und das war schon in Classic ein Problem. Nur war es dort deutlich zeitaufwendiger (nicht schwieriger!), an das gewünschte Item oder an das Ehrfurcht-Level innerhalb einer Fraktion zu kommen.
2. Der immer stärker werdende Fokus zum Solo-Spiel. Questen? Pfff...geht super alleine. Da macht keiner mehr irgendwas zusammen mit anderen. Bis zum Level-Cap hing ich, abgesehen von Instanzen, nur alleine rum. Noch in BC musste man sich mit Elite-Mods rum ärgern, die man so nicht allein geschafft hat. Im Laufe der Jahre gab es zwar im Endgame-Content einige Elite-Quests für Fraktionen, Wochen-Quests usw., aber letztlich bestand das meiste seit Jahren nur noch aus Solo-Spiel, wenn man nicht gerade im PvP oder im Raid war.
3. Die ständigen Balancingänderungen. Mal war die Klasse zu stark, die andere zu schwach. Überall nur Mimimi und bla bla bla. Gerechtfertigt, ja. Aber Blizzard hat es NIE hinbekommen, die Klassen ordentlich zu balancen. Meist brauchte es zwei Content-Patches, um den Klassen zumindest annährend die gleichen Chancen einzuräumen. Und wieso? Weil mit jedem Addon und mit jedem größeren Content-Patch gravierende Änderungen vorgenommen wurde. Dinge wurden hinzu gefügt, gestrichen und blubb. Da kann doch auch nichts dabei rum kommen.
4. Die Boni, die man innerhalb einer Gilde bekommt. Das mag zwar auf den ersten Blick sehr attraktiv und deutlich für eine Gilde sprechen. Aber die meisten Gilden sind nur noch dazu da, damit man schneller levelt, irgendwelche Boni bekommt usw. Die Gilde selbst spielte dabei gar keine Rolle. Und wenn es mal zum Raid kam, dann war er fürchterlich. Nichts kam zustande, man hing hinterher und das Gruppenspiel war grauenhaft.


Einige Dinge, wie etwa die Entfernung des Skill-Trees, mag ich eigentlich. Vieles hat Blizzard richtig gemacht, sinnvoll entschlackt und auch geändert. Aber gerade die oben genannten Dinge sind essenzielle Aspekte, die mir das Spiel irgendwann unattraktiv gemacht haben.
 

Monalye

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3.) Danke das du mit WoW aufgehört hast. Ich sage immer: Richtig 6.8 Millionen noch da, schließlich selektieren sich die unmotivierten, frustrierten und besser wissenden selbst heraus.

Also ich zähle mich sicher nicht zu den "unmotivierten" oder "besser wissenden"... "frustriert" klar, sonst würde ich ja immer noch spielen, jeder der damit aufgehört hat, ist aus irgendeinem Grund frustriert.

In den 3 Jahren die ich aktiv gespielt hatte, hab ich alle MMORE gekauft, hab von meinen 2 Klassen (Drui und Mage) jeden Schnipsel gelesen, Skills studiert, hab vor den Raids Bosse auswendig gelernt und ich weiß nicht, was noch alles.
Für mich waren es zum größten Teil die Menschen selbst, die Gilden und die Raidgruppen, wegen denen ich komplett die Freude am Spiel verloren hatte.

Erlebnisse wie: Die ganze Woche Kräuter gefarmt um für den Raid am Wochenende Tränke für alle zu brauen, alles immer brav in der Gildenbank verstaut, damit es nicht teuer im Auktionshaus angekauft werden muss, um kurz vorm Raid im TS zu erfahren, das man lieber einen Pala-Heal anstatt meinem Bäumchen mitnehmen werde und ich für diesen Abend dezent aus der Raidgruppe flog. Na Hauptsache sie hatten keine Ausgaben für Fläschchen, die zu farmen hat mich in der Woche einige Stunden Zeit gekostet. Aber wehe ich fragte unter der Woche mal jemanden aus der Gilde mit dem VZ-Beruf, der beim Raid noch meine kostenlosen Fläschchen eingeworfen hat, um eine Verzauberung, da musste ich alles dafür besorgen, bevor man sich - merklich angepisst - die Mühe machte mir das schnell zu verzaubern.

Oder in Raidgilden zu sein, für die alle Raid-ID's reserviert bleiben müssen, d.h., auch wenn man nicht in der fixen Raidmannschaft ist, darf man sich nicht selbst eine Raidgruppe suchen, zb. für einen kleinen TW-Raid, denn es könnte ja sein, das die Gilde kurzfristig wen braucht und dann muss man einspringen können. Ich war einmal unbedachterweise mit Fremden in TW, hab auch noch ein tolles Setteil abgestaubt und poste es voller Freude in den Gildenchat.... das hat mir fast den Gildenplatz gekostet, dazu noch die Schelte, die nicht mehr normal war, was ich mir überhaupt erlaube.

Das sind nur zwei Beispiele, mir war das alles letztendlich zu blöd, ich hab dauernd versucht es allen in der Gilde leicht und Recht zu machen, hab für die gefarmt und hergestellt wie blöd und zurückbekommen hab ich nie was.... und dann erst die Streitereien, geh hörts mir auf. Für so einen Dreck zahlt man dann auch noch zusätzlich zu den Anschaffungskosten monatlich 13 Euro, um sich von völlig fremden Menschen in seiner Freizeit fernsteuern zu lassen, da greif ich mir doch aufs Hirn.

Und genau darüber sollten sich die "WoW-bis-ins-letzte-Verteidiger" mal genauso Gedanken machen, die schon seit Vanilla oder BC-Zeiten dabei sind, sich deshalb als allwissend und die Kings des Games wähnen, die jeden anderen von oben herab behandeln, deren Meinung sie für die einzig wahre und richtige halten und die keine anderen Meinungen zulassen. Man braucht nur hier in dieser Diskussion ein wenig zwischen den Zeilen lesen, da überkommt mich genau dieses Grauen von damals wieder.

Deshalb kann ich auch diesem Beitrag nur zustimmen... :

Ich finde es immer durchaus belustigend, dass die "alten Hasen" nahezu einstimmig den Dungeonbrowser als Werk des Teufels bezeichnen, der die WoW-Community immer mehr kaputt macht. Ich habe es auf drei Realms (Azshara, Blackmoore, Arthas) erlebt, wie schwer es teilweise überhaupt ist in eine halbwegs aktive Gilde zu kommen. Die erste Frage war immer "GS?" Wenn man dann noch meinte, dass man eher wenig Raiderfahrung hat, war es ohnehin schwer, da mal was vernünftiges auf die Beine zu kriegen. Dann wurde sehr oft verlangt, dass man eine bestimmte Zeit wöchentlich online sein soll und all solche Späße. Die nächste Gilde hat dann kein TS o.Ä genutzt und ohne vernünftige Kommunikation kann man das eh knicken. Von den Gilden, wo man nur Mitglied ist damit man schneller Leveln kann will ich jetzt gar nicht anfangen. Ich hatte früher mal zu BC-Zeiten eine feste Truppe von ein paar Freunden aus der Region, die man auch privat gut kannte. Da hat das Gruppenspiel wirklich gut funktioniert.
Was ich damit sagen möchte ist, dass es wirklich für viele schwer ist in eine gute Gilde zu kommen und WOW ist ein Spiel, das ohne Gruppen und Gilden eher sinnlos ist. Der Dungeonbrowser bringt immerhin den Vorteil, dass manche Spieler gewisse Dungeons überhaupt erleben können.
So jetzt dürft ihr auf mich eindreschen:B

Wenn ich so an das Spiel WoW selbst zurückdenke, das war eigentlich richtig gut, bis zuletzt (ich hab' PvE mit Anfang Cata aufgegeben und während der gesamten Cata-Periode nur PvP gespielt, MoP hab ich nicht mehr gekauft) und ich hab's echt gern gespielt. Weshalb ich auch im vorherigen Post sagte, da die Richtung offensichtlich immer mehr zu "alleine spielen" geht, es mich reizen würde wieder mal ins Spiel zu sehen. Ich bin seit damals multiplayer-geschädigt... bis heute. Ich hab' zuletzt mit einem Clankollegen etwas Plants vs Zombis - Garden Warfare gespielt, nach etwa einer Stunde hatte ich wieder sowas von genug, mein Mitspieler konnte da aber gar nix dafür, im Grunde hatten wir echt großen Spaß. Aber ich kann mich nur noch schwer mit einem Mitspieler arrangieren, ich bin durch WoW zum Singleplayer geworden. Nach etwa einem Jahr hab ich nochmal kurz MP versucht und etwas WoT gespielt... aber auch da konnte ich gewisse Verhaltensweisen nicht vertragen (ich sag nur "siema" - für Eingeweihte), da war dann endgültig Schluss für mich. Seither spiele ich nur noch alleine vor mich hin, was besseres gibts gar nicht :)
 
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Batze

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Ach ja, die guten alten Classic Zeiten. Oh manno, wenn ich so ein Gesülze immer höre. Alles ist ja so leicht geworden.
Wer will denn Classic noch haben? Die 1-2%. Wenn Blizzard auf die gehört hätte, wäre schon längst Schluss mit WoW.
Die, die es versucht haben, wie SWToR, da kann man sehen wo die gelandet sind. Stundenlanges rumlaufen und grinden will doch nun wirklich keiner mehr haben.
Und Wildstar wird es genauso ergehen.

Und da glauben immer so ein paar Leute das es damals schwerer war.
Ganz ehrlich was war denn schwer, die Raids, lachhaft.
Die Bosse hatten 1-3 Fähigkeiten, das war es dann aber auch.
Das einzige was schwer war ist nämlich folgendes.
Beispiel Naxxramas. 40er Raid.
Mit 40 Man da rein, jeder Boss hat 2 Items gedropt, so das teil mal unter 40 Leuten auf.
Da konntest du Monate warten bis du mal was bekommen hast, geschweige denn, Raid fähiges Gear hattest.
Und genau das war das schwere. Die Leute sind da, wenn man es auf Heute bezieht mit Grünem Gear rein.
Das war es was es so schwer machte, und nicht die Raids an sich.
Also hört mal langsam auf dieses Märchen zu verklickern, damals war alles so schwer und Heute ist es ja so leicht.

Das ist totaler Blödsinn. Wie viele haben denn MoP=Garrosh im Hardmode clear?
Weltweit eventuell 1-2%. Und das aber auch nur weil sie momentan ihr Gear bis zum umfallen aufwerten können und es dadurch etwas leichter wird.

Die ganzen sogenannten Profis von damals, die ausgestiegen sind, würden heute keine Sonne mehr sehen, weil sie einfach mit den zig Fähigkeiten die ein Boss hat einfach nicht klar kommen würden.
Habe ich selbst erlebt, sogenannte selbsternannte Top Spieler von damals. Und was war. Voll auf Klappe sind die geflogen.

Zu den Skills und dem Skillbaum. Kann man so oder so sehen.
Tatsache ist aber, auch wenn es damals einen etwas anderen Skillbaum gab. Rumgelaufen, zumindest im Raid ist jeder mit der gleichen skillung.
Hattest du was anderes geskillt, warst du draußen. So ist es nun mal gewesen.

Das mit dem Gruppenspiel.
Also da muss ich teilweise zustimmen. Das war damals etwas anders. Aber auch nur wenn man mal ne 5er Ini machen wollte. Die folge, der Chat war zugemüllt mit Ini anfragen. Also auch nicht schön.
Und Gruppenspiel in Classic/BC. Also ich bin da auch damals alleine durchgelaufen. Die 1-2 Gruppen Bosse konnte man doch an einer Hand abzählen.

Das was wirklich schlimm war und vieles, gerade in den Gilden das Genick gebrochen hat, war die zusammenlegung der 10er und 25er, auch der normal und HC IDs.
Damals war es doch meistens so.
In Gilde ist man fleißig 25er gelaufen und außerhalb dann nochmal 10er mit paar Kumpels. Manchmal normal, wenn man konnte HC, oder beides.
Das war dann auf einmal weg und das Gilden und Server sterben war nicht mehr auf zu halten.
Das ist einer der Hauptgründe, warum es weniger wurde.

Natürlich muss man es auch so sehen das das Alter hinzukommt.
Spieler die damals gezockt haben, stehen heute mehr im Beruf, haben Familie oder gehen ganz einfach anderen Spielen/Hobbys nach.
Das es weniger wurde, hat aber auf keinen Fall mit den paar sogenannten Pros zu tun die es angeblich zu einfach finden. Das ist Humbug.
Es ist eben ein Lauf der Zeit, was auch ganz normal ist.
Auch was oben schon angeschrieben wurde. Die Auswahl an Spielen ist größer und fast niemand zockt ein Spiel fast 10 Jahre lang.
Jedenfalls keine 10 Millionen Spieler.
Wäre es so Arg schlimm, dann müste sich WoW ja in f2p Zonen befinden, mit ein paar Hundert tausend Spielern. Dem ist aber nicht.
WoW hat immer noch mehr Spieler als alle anderen sogenannten WoW Killer zusammen, und das immerhin noch auf Abo Basis. Also mal ganz Ruhig.

Natürlich gefällt auch mir nicht alles. geht auch gar nicht.
Aber in der Summe genommen ist es immer noch das beste.
Und das ist dann doch wieder traurig.
Nach so langer Zeit schaft es niemand auch nur ansatzweise da ranzukommen.
Und ja, ich habe sie alle zumindest angespielt, manche länger, manche nach ein paar Stunden von der Platte geputzt, diese WoW Killer.
Entweder war es billige Nachmache, wo man sich dann fragt, wieso soll ich weg von WoW wenn ich hier nichts anderes geboten bekomme, oder es war so anders, das man nur den Kopf schütteln konnte.
Gemeinsam haben sie aber alle, das sie jetzt alle f2p sind.
Wenige mit gerade mal akzeptablem f2p, andere mit der üblichen Abzocke. Und ein MMO, wo ich mir die Erfolge/Gear/Vorteile gegenüber anderen Spielern u.s.w. erkaufen kann, nein Danke, brauche ich nicht.

Was WoD bringt, wird man sehen. Gute Ansätze sind vorhanden.
Leider keine neue Klasse, wo man sich aber auch fragt, was soll da noch kommen. Es ist ja alles da.
Und das Rad neu zu erfinden geht ja auch nicht immer wieder.
Dafür finde ich es dann allerdings mit 40€ doch so ziemlich überteuert.
Was ich allerdings wieder mal sehen, Blizzard hat es ja noch nie hinbekommen, das Balancing. Das werden sie mal wieder voll verhunzen.
Bei den vielen Klassen, ok, nicht einfach, aber noch nicht mal ansatzweise schaffen sie es ja.
Das ist mein persönlicher Knackpunkt bei dem Spiel.
Es kann ja nicht sein, das zwischen den Klassen dps Unterschiede von über 30% vorhanden sind, bei gleichem Gear wohlgemerkt.
Das Dilemma ist auch bekannt und der schuldige gefunden.
Blizzard bekommt es nicht hin, nach 10 Jahren, PvP von PvE zu trennen. Und zwar in allem. Fähigkeiten, Skills u.s.w.
So schwer kann das doch nicht sein.
Aber was machen sie, gleichen PvE an PvP an, und was bei rauskommt, sieht man ja.
Kaum kann eine Klasse im PvP den anderen nicht mehr umnieten, Mimimi im Forum, geht die Nerv Keule los und zu leiden hat der PvE Spieler.

Na mal sehen wie es wird.:-D
 

MadFox80

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Und da glauben immer so ein paar Leute das es damals schwerer war.

Also hört mal langsam auf dieses Märchen zu verklickern, damals war alles so schwer und Heute ist es ja so leicht.

Hmm, also in meinem Fall muesste ich mich wohl korrigieren und eher das Wort intensiver oder anspruchsvoller benutzen und damit meine ich auch nicht den Anspruch eines Raids. Ich habe bis Ende BC nicht einmal Raids bestritten, sondern war stets auf 5er Gruppen fokussiert oder gar mit Quests.
Mein "frueher war alles besser" Aspekt deckt lediglich den RPG Anteil von WoW ab.
Hinzu kommt, dass ueber die Jahre das Mimimi immer schlimmer geworden ist und das persoenliche Beleidigungen teilweise derart unter die Guertellinie gehen...Mich hat in meinem ersten Jahr tatsaechlich niemand angepoebelt oder als Pfosten/Noob bezeichnet, nur weil ich meinen lvl 40 Krieger in Zul Farrak mit Lederklamotten ausgestattet hatte, welches sogar teilweise aus Wailing Caverns stammte. Es war halt "schwieriger" an besseres Gear zu kommen, was mich nie gestoert hat.
Ausserdem hat das Leveln weitaus laenger gedauert, weshalb heute wohl ebenfalls viele von leicht sprechen, denn nach 2-3 Tagen des Releases ist man doch schon wieder am Levelcap. Wie anspruchsvoll/schwierig ist das denn?
Denke, es kommt auf den persoenlichen Fokus eines Spiels an.

Was den PvE/PvP Teil betrifft, da stimme ich dir voll zu: man haette das niemals so vermischen sollen, zumal PvP-ausgetstattete Leute dann ploetzlich anfingen mit ihrem Gear in den Instanzen herum zu tanzen oder umgekehrt.
Das Klassen-balance ist auch so eine Sache usw. usw. usw. :)
 
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battschack

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@Alu355
1.) Wird schwierig mit GZSZ, da ich kein Fernseh mehr schaue und zugegebenermaßen noch nie eine Folge gesehen habe.
(Aber gut das du den Vergleich ziehst, in solch einem Umfeld kann man World of Warcraft auch nicht verstehen.)

2.) Die Storyline um Velen, Gul'Dan, Hellscream usw. bietet sehr viele interessante Aspekte und durch die Änderung von Garrosh werden neue Optionen etabliert, die wir nicht vorhersagen können, für mich spannend genug.

3.) Danke das du mit WoW aufgehört hast. Ich sage immer: Richtig 6.8 Millionen noch da, schließlich selektieren sich die unmotivierten, frustrierten und besser wissenden selbst heraus.


Und ich denk mir da immer danke Blizzard das es wow gibt... weil jeder 2. idiot mit 2clicks jedes boss legt und denkt das es in dota/lol genauso abgeht, von teamplay fange ich erst garnicht an. Und das wichtigste ihr bleibt weg von dota, die meisten wow spieler möchte ich da nicht haben! Und da habe ich lange genug meine erfahrungen gemacht ;)

Vielen vielen dank blizzard. Weiter so würde sogar jeden monat ein paar € spenden das die weg bleiben egal wie.
 

Worrel

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Hat da grad jemand erzählt das die Story mehr Richtung Classic geht???
Wirklich?
Zeitreisen?
Alternative Universen?
SciFi?
Ich bin ehrlich überrascht das sie noch nicht Space Marines eingebaut haben, wäre ja auch absolut logisch und voll Classic.
Du verwechselst die Einleitung zur Story mit der Story selbst.
Warcraft handelt spätestens seit WC2 von 2 Planeten und was an WoD jetzt mehr SciFi sein soll als bisher (man beachte die Area 52 aus TBC oder die generelle Verfügbarkeit von Gnomen- und Goblin Technologie), kann ich nicht nachvollziehen.

Die Story selbst hat den ursprünglichen Konflikt Orcs vs Humans zum Thema - nur unter dem Vorzeichen von ehrenhafter Eroberung statt eines verdammenden Dämonenkults/-fluchs.

Deswegen braucht man ja auch Zeitreisen in dem Spiel - damit man mehr erklären kann.
Die Zeitreise wird alleine dafür benötigt, eine legendäre Zeit der Orc Geschichte wieder zum Leben zu erwecken.

Nur Zeitreisen haben noch NIE funktioniert um Fehler in der Story auszubügeln weil sie normalerweise noch mehr Fehler und Widersprüche einbauen.
Anfangs dacht ich auch "WTF? wir reisen nach Draenor zurück, das hat aber keine Auswirkungen auf die Jetztzeit und die Scherbenwelt?", aber das macht tatsächlich Sinn, wenn man sich darüber Gedanken macht:

Nozdormu, der Drache, der über die Zeit wachte, hat im Kampf gegen Todesschwinge einen Großteil seiner Macht verloren und mit dem Rest die Vergangenheit von Azeroth versiegelt, so daß niemand per Zeitreise in der bisherigen Zeitlinie etwas ändern kann.
Daher muß eine Zeitreise in die Vergangenheit zwangläufig in einem Paralleluniversum landen, weil in unserer bisherigen Zeitlinie ist ja kein Garrosh zurück gereist und es strömten dämonenverseuchte Orcs aus dem dunklen Portal.
Ebenso kommt in unserer Geschichtsschreibung der Fall von Illidan und Kael'Thas vor, also müssen diese auch für Twinks verfügbar bleiben (die ja unsere Geschichte quasi nachspielen).
Nozdormu kann die Zeitlinie allerdings nicht für die Zukunft versiegeln, sprich: in die Zukunft kann Garrosh's Eiserne Horde eingreifen.


Erlebnisse wie: Die ganze Woche Kräuter gefarmt um für den Raid am Wochenende Tränke für alle zu brauen, alles immer brav in der Gildenbank verstaut, ... Aber wehe ich fragte unter der Woche mal jemanden aus der Gilde mit dem VZ-Beruf, der beim Raid noch meine kostenlosen Fläschchen eingeworfen hat, um eine Verzauberung, da musste ich alles dafür besorgen, bevor man sich - merklich angepisst - die Mühe machte mir das schnell zu verzaubern.
Du warst in der falschen Gilde. Definitiv.
Ich geb gerne was umsonst ab - wenn ich der Gilde damit helfen kann, warum nicht. Ich erwarte aber von anderen auch ähnliches. Und wenn das zur Einbahnstraße wird, bin ich weg.

2. Der immer stärker werdende Fokus zum Solo-Spiel. Questen? Pfff...geht super alleine. Da macht keiner mehr irgendwas zusammen mit anderen.
Das ist allerdings einer der großen Fehler von Blizzard. Statt eine Welt von Warcraft zu schaffen, schießen sie einen durch gefühlte 90% der Story durch, um dann die restlichen 90% der Zeit, die das Addon läuft, in den Endlevel Gebieten abzuhängen.

Als ich zu Cataclysm meinen Schamanen durch Northrend gelevelt habe, mußte ich bei einem Gegner sogar mal meine Totems auspacken! ... danach hatte ich festgestellt, daß ich den Gegner, den ich gerade besiegt hatte, eigentlich erst mit einem Item hätte schwächen sollen und der somit gar nicht für mein Quest gezählt hatte ...

3. Die ständigen Balancingänderungen. Mal war die Klasse zu stark, die andere zu schwach. Überall nur Mimimi und bla bla bla. Gerechtfertigt, ja. Aber Blizzard hat es NIE hinbekommen, die Klassen ordentlich zu balancen. ... Und wieso? Weil mit jedem Addon und mit jedem größeren Content-Patch gravierende Änderungen vorgenommen wurde. Dinge wurden hinzu gefügt, gestrichen und blubb. Da kann doch auch nichts dabei rum kommen.
a) Das kann durchaus beabsichtigt sein. So ist mal Klasse A zu stark, dann wird diese vermehrt gespielt, was dann ggfalls die Statistik der Klassenverteilung ausgleicht. Oder auch nur Dynamik reinbringt. So daß jemand, der konsequent nur eine Klasse spielt, mal besser dasteht und mal schlechter.
b) Natürlich gibt es dauernd Änderungen. Wär doch auch langweilig, wenn man seit Klassik immer nur dieselben Fähigkeiten hätte und die Rotation schon blind aus den Tasten drücken könnte und genau weiß: Mit WoD wirst du exakt dieselbe Rotation mechanisch runterspielen, weil Änderungen gibt es ja keine.
c) Neue Boßmechaniken erfordern Talentanpassungen. Werden die Spieler beispielsweise weit zurück gekickt, muß man ihnen auch Fähigkeiten geben, schnell wieder zum Boß zu kommen. Gibt es relativ kurze Zeitfenster mit +100% Schaden am Boß, müssen auch entsprechende Burst Fähigkeiten da sein. etc

4. ... die meisten Gilden sind nur noch dazu da, damit man schneller levelt, irgendwelche Boni bekommt usw. ... Und wenn es mal zum Raid kam, dann war er fürchterlich. Nichts kam zustande, man hing hinterher und das Gruppenspiel war grauenhaft.
Und hier zeigt es sich, ob man in einer guten Gilde ist oder nicht. Eine gute Gilde (mit guter Raidleitung) sammelt dann im Raid Verbesserungsvorschläge, stellt eine Gildenkiste auf, mit der man ggfalls noch seine Ausrüstung verbessern oder sich buffen kann, analysiert Schwachpunkte und teilt die Mitspieler ihren Fähigkeiten entsprechend ein. In einer guten Gilde hören die Mitspieler zu, versuchen, aus Fehlern zu lernen und geben diese auch zu.

Eine schlechte Gilde ... nun ja, schau halt, was im Großteil des LFR nach einem Wipe los ist. ;)
 
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