Es ist eine Middleware zur Verwaltung des Linux Soundsystems und genauso integraler Bestandteil des grafischen Ubuntu-Betriebssystems wie derzeit noch der X-Server. Wenn Du Pulseaudio unter Ubuntu deinstallierst, dann wird der gesamte Ubuntu-Desktop entfernt, weil dieser von Pulseaudio abhängt. Es ist unter Linux nicht einfach irgendeine beliebige Software. Und inwieweit Pulseaudio unter Windows arbeitet, weiß ich nicht. Es hat Jahre gedauert bis das System stressfrei unter Linux lief, da es ein komplexer Systemdienst ist.
Sorry, aber für mich ergibt diese Aussage keinerlei Sinn. Wenn es schon immer ging, was hat sich denn dann bitte geändert? Ob ich als Ausgabegerät nun ein an HDMI angeschlossenes Fernsehgerät oder ein USB-Headset wähle, ist doch vollkommen Hupe. Darum kümmert sich das Betriebssystem bzw. eine Middleware wie Pulseaudio.
Na ja, ich werde es mir wohl selber anschauen müssen.
Zunächst meinte ich Linux-Distributionen allgemein, wie Batze schon anmerkte. Und eine Middleware bleibt eben letztlich eine Fremdsoftware, ob die in ein System von den Distributoren eingebaut wird oder nicht spielt ja keine Rolle.
Vielleicht hast du auch einfach nicht ganz genau verstanden worum es genau ging? Unter Windows habe ich bei mir z.B. aktuell vier Audiogeräte, eigentlich sogar sechs wenn ich Steam Link und die interne Soundkarte vom Mainboard mitzähle, nämlich meine zwei Monitore und den Fernseher jeweils als HDMI Gerät wählbar und hat meine Soundblaster. Grundsätzlich kann man ein Gerät als Standard definieren, das wird dann immer genutzt. Will ich den Sound woanders ausgeben kann ich das über Sound Einstellungen einfach auswählen. Bzw. steckt man z.B. während des Betriebes ein USB Headset an, wird das u.U. auch gleich sofort automatisch dann für die Ausgabe gewählt.
Grundsätzlich spielt dann natürlich standardmäßig alles eben über dieses eine Gerät. Oder man sagt halt, er soll mehrere Geräte gleichzeitig verwenden, halt über USB Headset und Boxen gleichzeitig ausgeben.
Dies funktioniert in Windows seit ewigen Zeiten so.
Um verschiedene Geräte gleichzeitig für verschiedene Anwendungen zu nutzen brauchte man bisher halt eine Software wie Pulse, ich weiß jetzt nicht mehr, welche ich alles probiert hatte, es waren jedenfalls zwei Programme ähnlich wie Pulse, die funktionierten aber nicht so reibungslos, weil sie z.B. das Spiel nicht erkannten. Die eine hat auch wie unter dem Link auf den Screenshots zu sehen dieses Auswahlfeld mit dem Schlosssymbol, das war dann teilweise bei mir auch gesperrt, ich konnte da also teilweise nichts auswählen.
Seit es die Erweiterten Soundeinstellungen gibt braucht man aber eben keine Zusatzsoftware mehr sondern kann Ein- als auch Ausgabegeräte einzeln für jede Software einstellen, sodass gleichzeitig verschiedene Geräte genutzt werden können, die parallel verschiedene Quellen abspielen / aufnehmen.
So kann man dann auch z.B. wenn man Ton Aufnehmen will der Software direkt vom System sagen, dass sie nur Ton etwa vom Mikrofon aufnehmen soll und nicht von allen laufenden Quellen (wobei man sowas natürlich in guter Aufnahmesoftware auch selbst einstellen können sollte), so könnte man etwa gleichzeitig Musik im Hintergrund hören, ohne dass die Sprachaufnahme davon gestört wird.