butt3rkeks am 17.06.2007 10:59 schrieb:
Wer braucht zum Beispiel den IMAPI-Dienst?
Wenn man mal mit dem Media Player eine CD brennen will .. ?
Jeder, dem nicht egal ist, wie seine tägliche Arbeitsumgebung aussieht?
Braucht nur im Fehlerfall Ressourcen.
Ich weiß es zwar nicht, aber ich denke mal, dass es durchaus auch Spiele mit Networkengine gibt, die QoS benutzen. Erst abschalten und dann über schlechte Pings beklagen. Na super.
Solcherlei Dienste können ohne Probleme deaktiviert werden. Bei Rechnern der Oberklasse mag dies keinen Spürbaren Performanceunterschied bewirken, aber nicht jeder Anwender hat 3 Ghz und 1 GB+ RAM unter der Haube ...
Ohne Probleme? Woher kommen dann die Threads, bei denen User mit dem Media Player plötzlich keine CDs mehr brennen können oder das Umstellen des Windows Designs mehr funktioniert? Danke, ihr tollen Tuningprogramme, die der Computer Bild beilagen!
Und ja, Windows bietet nach einer Standardinstallation vielfältige Tuningmethoden. Standardmäßig wird bei Überfüllung des RAMs z.B. der Kernel geswappt. Werden dann wieder Teile des Kernels gebraucht, müssen diese über die langsame Festplatte geholt werden ...
Ich bin mir sicher, dass Windows nicht zuerst den Kernel swappt, bevor belegte Speicherzellen von im Hintergrung laufenden Diensten geswappt werden.
Gerade für Spiele oder CAD-Programme, welche logischerweise viele I/O-Operationen haben, ist eine Vergrößerung des Caches für I/O-Operationen auf ein viertel des RAMs sinnvoll.
Da wäre dann noch das "unbedeutende" L2-Cache Problem ... (Stichwort 256kbyte) ... soll ich weitermachen?
Sicher, viele User wissen nicht was sie tun. Aber du darfst nicht verallgemeinern
Ich traue mich soweit zu verallgemeinern: Kaum ein PC-Nutzer sollte einfach Dienste deaktivieren, von denen er denkt, er braucht sie nicht. Ich sagte nicht "alle".
fiumpf am 17.06.2007 19:48 schrieb:
Ich muss Windows nur neu installieren wenn neue Hardware eingebaut wird; seit fast einem Jahr hab ich nicht neu installiert sondern nur das Image zurückgespielt. Ist echt sau praktisch.
Darf man fragen, wie oft du das machst?
Meine vorherige Windows Installation lief 2,5 Jahre, die jetzige erst seit Oktober, da ich mir einen neuen PC gekauft habe. Denke aber daran, demnächst mal wieder die Systemplatte zu formatieren - aber nur, weil ich auf Vista migrieren will.
ripitall am 17.06.2007 19:48 schrieb:
Aber mal im Ernst, bei Windows sind Dinge dabei die ICH nicht brauch. Also warum sollte ich sie nicht weglassen? Oder wozu sollte mein Rechner Dienste anbieten die ich garnicht nutze? Sry, aber das seh ich nicht ein. Nichtmal wegen der Ressourcen, die sind mir da noch halbwegs latte. Ich hab lieber 100mb RAM ungenutzt als mit irgend nem Schrott (butt3rkeks hat ja schon n bissl was genannt) belastet. Und ob man sich dabei lächerlich macht? Na wenn du meinst. Du brauchst es ja nicht zu nutzen.
Ich nutze es in begrenztem Maße - will heißen, auf meinem Clientsystem gar nicht, aber auf den Serversystemen, auf denen ich arbeite und teste, kenne ich i.d.R. jeden einzelnen Prozess.
Und zu dem "Optimalzustand für normale User"... was und wer ist denn normal? Ich glaub das Thema hier ist für ne andere Zielgruppe (gut, ich glaub auch dass n normaler User nichtmal weiss was n Prozess ist).
Unter normale User fasse ich sowohl sämtliche Leute zusammen, die mit ihrem PC einfach nur surfen, E-Mails und Briefe schreiben, etc., als auch den größten Teil der Leute in dem Forum hier. Und denen traue ich nicht zu, irgendwas in dem Ordner Computerverwaltung zu verkonfigurieren.
fiumpf am 17.06.2007 15:21 schrieb:
Ich nutze meinen Rechner für alles. Wenn ich jemanden nach den laufenden Prozessen frage dann meine ich direkt nach dem Bootvorgang, also nur Betriebssystem und die Autostart-Sachen.
Ich komm auch über 40 Prozesse wenn ich arbeite und surfe, das ist ja klar. Aber nach dem Booten sind es nur 23 Prozesse - und wenn ich ObjectDock und den DVDRAM-Treiber weglasse nur noch 21.
Es geht ja nicht darum dass 40 Prozesse zuviel sind; für den laufenden Betrieb keinesfalls.
Aber viele Leute haben viel Mist im Autostart, oder anderes Beispiel: Warum sollen Firewall, Virenscanner, Antispyware, ICQ und so Sachen gleich beim Systemstart geladen werden?
Das zögert den Bootvorgang doch nur unnötig in die Länge.
Wenn ich ins Netz gehe dann starte ich Antivirus, Firewall und DFÜ manuell. Und wenn ich dann höre dass jemand nach dem Booten auf einem normalen System (nix Laptop, Special-Tastatur oder Maus - da wäre es normal) 44 Prozesse am Laufen hat dann muss ich schon schmunzeln. Oder lädtst du Works auch gleich beim Systemstart mit?^^
Andersrum gefragt: Warum machst du dir die Mühe das alles manuell zu starten? Abgesehen davon, dass ich dank Router sowieso immer online bin, setze ich doch alle kleineren Applikationen, die ich sowieso immer brauche, in den Autostart. Dienstprogramme wie Virenscanner sowieso, aber auch z.B. iTunes.
Größere Applikationen starte ich zwar immer noch manuell, etwa mIRC und ähnliches. Aber ich wüsste nicht, warum ein durchschnittlicher User seine sowieso benötigten Applikationen nicht in den Autostart packen sollte. Ich kenne sogar einige Leute, die wirklich große Dinge wie Lotus Notes im Autostart haben. Aber warum nicht, sonst müssten sie das Programm ja sowieso per Hand starten...