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The Witcher: Ciri wird nicht wohl "weiß" sein, erste Details zur Story der Netflix-Serie

Wie gesagt, der Konsistenz halber müssten auch ein paar Rahmenbedingungen anders sein. Wenn aufgrund von Genetik die Vorfahren ebenfalls eine andere Ethnie bekommen, ändert das nichts am Kern der Geschichte. Und auch wenn es Dir hier um Werktreue geht, so ist dieses Argument bei einem Großteil der Leute scheinheilig, wenn an anderen Stellen bei derlei künstlerischen Freiheiten der Aufschrei dann ausbleibt. Aber sobald es an die Hautfarbe geht ist die Toleranz bei künstlerischer Freiheit immer sofort am Ende.

Dass du mit dieser Rassismus-Keule kommst, zeigt dass du den Thread nicht gelesen hast und auch die Aufregung der Leute nicht verstehst sondern ihnen eben Rassismus vorwirfst. Denn es geht praktisch NIEMANDEN der sich darüber aufregt um Rassismus sondern um die zwanghafte Diversität bei einer Figur bei der es nicht passt etwas anderes als einen Weißen zu nehmen.

Mich würde mal Interessieren wie das Studio diese Entscheidung rechtfertigt, also aus welchem Grund man genau das sucht und genau andere ausschließt.
Zwanghafte Diversität. Hast du dir das Writer-Team mal angeschaut? Jede Menge progressive SJWs, Schwule, Lesben usw. Die auf Twitter von ihnen geposteten Fotos sprechen Bände.

Gleicher Grund warum Crunchy Roll aktuell ordentlich Ärger mit den Fans hat. Statt ihre Einnahmen wie versprochen in die Produktion von neuen Animes zu stecken produzieren sie eine nach billigstem Kinder-Cartoon aussehenden Feminismus-Cartoon mit einem "diverse Team" (was nicht "diverse" ist da ausschließlich linksextreme Frauen). Und die Fans sich ziemlich verarscht vorkommen.

Ist das nicht genauso aufgezwungen? Oder wo siehst du da den Unterschied?
Ich meine ok, Iron Man ist der Superheld, Tony Stark besteht dennoch weiter, ein neuer Charakter übernimmt lediglich seinen Mantel. Trotzdem finde ich die Art wie Marvel mehr Diversität einbaut auch ziemlich einfallslos. Tony Stark ist eben Iron Man, finde auch da würde man lieber einen neuen Superheld bzw. -heldin kreieren. Aber zugegeben mit Marvel hab ich der Hinsicht eh so meine Probleme :-D

Auch die Marvel Fans kotzen doch gerade alle weil Iron Man "Erbin" Ironheart eine 15-Jährige Schwarze Lesbe ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn du polnisch kannst, dann kannst du ja entsprechende Stelle einfach mal im Original suchen.


Nicht explizit Schwarz aber explizit NICHT Weiß! Und da Ciri weiß ist, ist es egal ob Schwarze, Asiatin oder sonstwer, es passt einfach nicht.

Im ersten Kommentar von mir ist das polnische Orginal mit Übersetzung;-)
Und BAME heißt nicht nicht weiß. BAME kommt ursprünglich aus England und damit waren/sind zB auch Osteuropäer gemeint gewesen. Und Polen, Ukrainer etc sind wohl ziemlich weiß. Fakt ist, dass es einfach nicht näher definiert ist. Wonach in den USA Minderheiten definiert werden ist auch nicht leicht zu sagen. Juden zB könnte man auch als Minderheit ansehen. Auch die sind wohl ziemlich weiß. Und nur so als Beispiel: Ein Kind einer "hellen" Mexikanerin und eines Weißen ist wohl auch ziemlich weiß und vermutlich Angehörige einer Minderheit.
Lasst doch erstmal jemanden gecastet werden... dieses Vorherbashen und Schlechtreden in vollkommen übertriebenen Shitstorms ist einfach nur lächerlich.
Hätte Netflix den Castingprozess nicht öffentlich gemacht und am Ende wäre zB eine Asiatin (bzw eine Frau mit leicht asiatischen Zügen) Ciri geworden, ich wette nen Apfel und nen Ei, nach 2 Stunden in der Maske hätte sich quasi niemand dran gestört wenn die Serie durch Handlung und Machart überzeugt.
 
Dass du mit dieser Rassismus-Keule kommst, zeigt dass du den Thread nicht gelesen hast und auch die Aufregung der Leute nicht verstehst sondern ihnen eben Rassismus vorwirfst. Denn es geht praktisch NIEMANDEN der sich darüber aufregt um Rassismus sondern um die zwanghafte Diversität bei einer Figur bei der es nicht passt etwas anderes als einen Weißen zu nehmen.

Wie genau erklärst Du denn die Tatsache, wenn es bei dieser Anpassung einen Shitstorm ohne gleichen gibt, andere künstlerische Änderungen an diversen Werken aber immer nur ein Schulterzucken hervorrufen?
 
Wie manche auf Youtube immer so schön sagen: 'Get woke, go broke'

Zum Thema an sich: das könnte vielleicht noch gehen wenn Ciri ein vollwertiger Hexer wäre: quasi original eine schwarze oder asiatisch ausehende Frau die durch die Mutationen weiß wird :-D
Quasi wie Geralt der durch die Mutationen weiße Haare bekommt.
 
Wie genau erklärst Du denn die Tatsache, wenn es bei dieser Anpassung einen Shitstorm ohne gleichen gibt, andere künstlerische Änderungen an diversen Werken aber immer nur ein Schulterzucken hervorrufen?

Stimmt doch gar nicht. Selbst in diesem Thread haben wir uns schon darüber geärgert, dass diverse Figuren von weißen Schauspielern verkörpert wurden obwohl es hätten etwa Asiaten sein müssen.
Muss man natürlich lesen und solche Diskussionen bei entsprechenden Filmen dann auch nicht ausblenden, weil man sich nur aufregen will, wenn jemand Weiße Schauspieler fordert.
 
Wie gesagt, der Konsistenz halber müssten auch ein paar Rahmenbedingungen anders sein. Wenn aufgrund von Genetik die Vorfahren ebenfalls eine andere Ethnie bekommen, ändert das nichts am Kern der Geschichte. Und auch wenn es Dir hier um Werktreue geht, so ist dieses Argument bei einem Großteil der Leute scheinheilig, wenn an anderen Stellen bei derlei künstlerischen Freiheiten der Aufschrei dann ausbleibt. Aber sobald es an die Hautfarbe geht ist die Toleranz bei künstlerischer Freiheit immer sofort am Ende.

Für mich ist die Besetzung immer das A und O, weil sie die Seele eines Werkes verkörpern und immer präsent sind und das muss für mich so sein, wie man es kennt. An anderer Stelle kann ich durchaus mit Kompromissen leben, aber nicht bei den Darstellern. Ich will keine weiblichen Ghostbusters, ich will keinen asiatischen Bond, ich will keine schwarze Ciri, ich will keinen weißen Blade. Mir gehen dieses krampfhaft wirkenden Änderungen zur Erfüllung irgendwelcher Quoten oder zur Erschließung anderer Zielgruppen einfach nur auf den Keks.
 
Im Bezug auf The Witcher, insbesondere Ciri, ist das nicht so wayne. Einfach aufgrund ihres Backgrounds. Ciri stammt nunmal nicht aus einem tropischen, fernöstlichen oder naheöstlichen Raum, sondern aus einem Land, das sich an das mitteleuropäische Mittelalter anlehnt. Und sie ist nicht die Tochter eines Asiaten, Afroamerikaners o.ä., sondern die Tochter eines hellhäutigen Kaisers.
Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.
 
Wie genau erklärst Du denn die Tatsache, wenn es bei dieser Anpassung einen Shitstorm ohne gleichen gibt, andere künstlerische Änderungen an diversen Werken aber immer nur ein Schulterzucken hervorrufen?

Weil der Verdacht naheliegt, dass die Änderung weniger etwas mit "Kunst" sondern mehr etwas mit "politischer Agenda" zu tun hat?

Ich glaube bei einem offenen Casting - wo alle, inklusive der "weissen", Ethnien zugelassen gewesen wären - wäre der Shitstorm wesentlich geringer ausgefallen, wenn dann eben doch eine "nicht-weisse" Schauspielerin gecastet worden wäre - und zwar mit der Begründung, dass sie "Ciris Essenz" beim Vorsprechen am besten rüberbringen konnte. Aber hier wird genau das getan, was doch eigentlich die ganze Zeit bekämpft werden soll: Ausgrenzung einer oder bestimmter Ethnien. Aber weil es die "weisse" Ethnie ist - die ja sowieso immer und überall unzählige Privilegien geniesst - soll diese Ausgrenzung jetzt ok sein? Was, bitteschön, hat das mit Kunst zu tun?
 
Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.

Meine Güte, liest du überhaupt irgendwas hier oder willst du nur deine politische Meinung ständig wiederholen.
Nein, sie kann NICHT Schwarz, Asiatin etc. sein, weil die Welt an europäisches Mittelalter angelehnt ist und ihr Vater ein weißer, rassistischer Diktator ist. Wurde hier allerdings alles schon mehrfach erläutert.
Nach deiner Logik kann dann ja auch Black Panther ein weißer Darsteller sein. Mal sehen wie du dann aufschreien würdest. Wakanda ist schließlich auch nur ein Fantasieland.
 
Ist das nicht genauso aufgezwungen? Oder wo siehst du da den Unterschied?
Ich meine ok, Iron Man ist der Superheld, Tony Stark besteht dennoch weiter, ein neuer Charakter übernimmt lediglich seinen Mantel. Trotzdem finde ich die Art wie Marvel mehr Diversität einbaut auch ziemlich einfallslos. Tony Stark ist eben Iron Man, finde auch da würde man lieber einen neuen Superheld bzw. -heldin kreieren. Aber zugegeben mit Marvel hab ich der Hinsicht eh so meine Probleme :-D

Naja, das ist eben das Problem, was ja auch einige aufregt. Anstelle einen neuen Charakter zu erschaffen, werden bekannte umgewandelt, um ein anderes Weltbild zu erzeugen. Dann holt man sich bekannte Namen aus der "SJW" Bereich und modelt die Sachen eben um. So wurde ja aus Captain America z.B. Miss America, eine lesbische Latina, was nicht ankam und nach einigen Commics eingestellt wurde, was an denn rassistischen und sexistischen Fans laut Marvel lag. Marvel/Disney, BBC und Netflix sind da besonders sehr gut beim ummodeln.

Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.
Du hast eindeutig keine Ahnung von denn Roman bzw. wie es scheint nicht mal die Spiele gespielt, also warum Äußerst du dich hier überhaupt? Nur um deine Unwissenheit Ausdruck zu geben?
Dieses Fantasy Universum spielt in Osteuropa, wo es eben nur weiße Menschen und ein Haufen Fabel Kreaturen gibt.
Dunkelhäutige bzw. Asiaten dort zu bringen ist genauso dumm und falsch wie es Netflix schon bei Death Note mit westlichen vergeigt hat, wobei es dort sogar einige am Rande im Original gab.

Man muss auch keine Wortklauberei abhalten und sich darum streiten was BAME bedeutet, denn es ist klar was damit gesucht wird. Black, Asian, and Minority Ethnic, was im Umkehrschluss heißt, alles bis auf weiße. Da muss man auch kein Quatsch von Juden oder so schreiben, da sie in der Regel weiß aussehen und man bewusst jemanden sucht, der eben nicht weiß aussieht. Ob nun so dunkel wie ein Chris Rock oder eher heller wie ein The Rock ist da egal, denn so oder so ist es falsch und auch vor allem rassistisch.
Hier wird nicht wie schon bei erwähnten Filmen eine Rolle an einem großen bekannten Darsteller wie Scarlett Johansson oder Tom Cruise vergeben, um mit denn bekannten Namen von Top Schauspielerin zu werben und Leute zu locken, sondern hier wird bewusst eine nicht weiße Person gesucht für die Rolle einer weißen. Klar ist es falsch Johansson die Rolle einer Asiaten zu geben, aber man muss es auch so sehen. Wer kennt schon eine Asiatin, die groß Leute in die Kinos zieht? Arschloch Entscheidung, aber eine die des Geldes wegen gemacht wurde.
Am Ende kann ein das junge Mädel nur leid tun, da sie denn ganzen Zorn und Hass abbekommen wird und falls wie zu erwarten die Serie nicht gut ankommt, so wird sie sicher einer der Gründe sein. Wenn die Pech hat ist deren junge Karriere sehr schnell wieder vorbei.

Aber eines darf man auch nciht vergesse. Andrzej Sapkowski ist der Autor und sicher auch Rechteinhaber, also liegt es an ihm das so was gemacht wird. Er hätte ja auch so wie die Leute bei der SAO Serie drauf bestehen können das die Charaktere mit denn richtigen Personen besetzt werden, aber da war das Netflix Geld wohl doch zu hoch, um sich da einen Kopf zu machen.
 
Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.

Nein gibt es eben nicht. Sie ist vom Autor definiert und beschrieben und diese Beschreibung ist weiß. Meine Güte nur weil was Fantasie ist kann man nicht nach belieben die Charaktere so anpassen wie es einem im eigenen Weltbild gefällt. Es ist eine Serie die auf den Büchern basiert und keine freie Adaption oder Neuinterpretation. Es wurde massiv damit geworben das es eben The Witcher ist wie man ihn aus den Büchern und zum Teil aus den Spielen kennt. Die haben nicht für umsonst jetzt diese Serie geplant, sondern bewusst das Potential nach dem durchschlagenden Erfolg des Spiels gesehen.

Wenn man also jetzt daherkommt und behauptet man könnte das ja auch einfach mal umdichten und die Lore abändern, dann muss man sich nicht wundern wenn die Serie nach einer Staffel abgesetzt wird, denn Fans werden das ganz einfach ablehnen und die Resonanz ist da eben auch eindeutig. Die Welt des Hexers hat nun mal eine klare Struktur und ist seinen Fans umfassend bekannt und nicht wie bspw. Marvel ein Universum mit unheimlicher Vielfalt und sich wandelnden Charakteren. Diese Welt lebt von fest definierten Charakteren die mit ihrem Aussehen, Charakter und Verhalten eben ganz klar diese Welt prägen. Wer dort so umfassende Änderungen wie eine schwarze, asiatische oder sonst wie aussehende Ciri versucht durchzudrücken zerstört diese Welt und zeigt das er sich gar nicht für diese interessiert, sondern einfach nur schnell ein bisschen Geld damit verdienen will solange der Hypetrain noch in Fahrt ist.
 
Ich bin der Nachricht gegenüber neutral eingestellt. Wenn man so will, dann werden die Bücher aus "dramaturgischen Gründen" sowieso nicht 1:1 im Film umgesetzt werden. Warum man aber ausgerechnet Ciri einen multiethischen Hintergrund geben will, ist mir nicht klar. Wenn man schon dieses Spiel mit der "political correctness" mitspielen will.: bei Milva oder Cahir würde ich das noch eher verstehen.

Ich frage mich auch was Sapkowski davon halten würde? Als gebürtiger Pole, wo der Witcher extrem populär ist und seine Wurzeln hat, denke ich nicht, dass das gut ankommen wird.
 
Sie ist eine Romanfigur aus einem FANTASY Universum!
Tropen, nahöstlich, vernöstlich, Asiaten, Afroamerikaner sind Kategorien für unsere Welt.
Es gibt viele Möglichkeiten eine schwarze Ciri einzuarbeiten. Die naheliegenste ist das die Mutter Schwarz war.

Sorry, aber diese Kategorien können sehr wohl AUCH in Fantasy-Universen vorhanden sein. Daher mal ein anderes Beispiel für misslungenes Casting: Der Letzte Luftbändiger.

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Mal abgesehen davon, dass der Film von vorneherein Mühe hatte, der epischen Serie (selbst wenn nur eine Season verfilmt wurde) gerecht zu werden - ich war in dem Moment als ich Katara und Sokka zum ersten mal im Film gesehen habe nur noch eines: Masslos enttäuscht...
 
Naja, das ist eben das Problem, was ja auch einige aufregt. Anstelle einen neuen Charakter zu erschaffen, werden bekannte umgewandelt, um ein anderes Weltbild zu erzeugen. Dann holt man sich bekannte Namen aus der "SJW" Bereich und modelt die Sachen eben um. So wurde ja aus Captain America z.B. Miss America, eine lesbische Latina, was nicht ankam und nach einigen Commics eingestellt wurde, was an denn rassistischen und sexistischen Fans laut Marvel lag. Marvel/Disney, BBC und Netflix sind da besonders sehr gut beim ummodeln.

Das mit Miss America wusste ich gar nicht. Sie haben ihn mit einer lesbischen Latina ersetzt? Wahnsinn, es klingt fast wie eine Parodie :-B:-D
 
Warum castet man nicht völlig Hautfarben neutral und nimmt die Person, welche die Rolle am besten verkörpert? Gefühlt läuft es momentan viel zu häufig auf Diversifizierung mit der Brechstange hinaus, anstatt auf die Konzentration auf den Character und was tatsächlich Sinn für diesen ergibt, unabhängig von Hautfarbe, Religion und Sexualität. Ich frage mich manchmal wirklich, was sich die Verantwortlichen hier versprechen. Glauben Sie es kommt auch nur ein Zuschauer mehr, weil der Film Charaktere aller Hautfarben, Ethnien, Sexualitäten und Religionen enthält? Die sowieso toleranten Zuschauer empfinden dies seit Jahren als normal und die anderen werden dadurch auch nicht toleranter bzw. intelligenter. Diese Tendenz zum "Statement des Statements Willens" geht mir wirklich auf den Sender und erreicht außer überflüssigen Diskussionen rein gar nichts.
 
Will endlich mal was mit nem Quotenwhitey sehen. Kannst du da was empfehlen?

Sämtliche amerikanischen Sitcoms aus den 80er und 90er Jahren, bei denen die Hauptfamilie schwarz ist (Prinz von Bel Air, Alle unter einem Dach, Cosby Show usw.). Da treten auch nur "Quotenwhiteys" auf, um es mit Deinen Worten zu sagen.
Meistens als die Fiesen, die Lächerlichen oder als der Freund der Tochter oder sonst eines der Charaktere, über was sich dann meistens die halbe Familie aufregt.

Leider ist es in der amerikanischen Gesellschaft immer noch so, dass diese "Gruppenbildung" bis zum heutigen Tag fortbesteht. Und mit der ganzen "Fingerzeig"-Mentalität der heutigen Zeit wird sich das leider auch nicht ändern.

Aber zurück zum Thema. Wie man Schauspieler castet für eine "Original Netflix Serie" ist eigentlich egal und wirklich den Machern zu überlassen.
Aber bei einer Vorlage wie hier, die nicht nur aus einem, sondern inzwischen vielen Büchern und diversen Computerspielen besteht, ergibt es einfach keinen Sinn, wenn man, um dem aktuellen Zeitgeist zu entsprechen, zwanghaft Rollen (und hier vermutlich auch die Hintergrundgeschichte) austauscht.

Interessanterweise hätte man diesen Austausch sogar noch eher für Geralt machen können (z.B. einen Asiaten), da er ja eh ein Waise ist und zudem das Aussehen über die Mutation erklärt hätte werden können. Zudem wären rassistische Anfeindungen (die es im Witcher-Universum ja zur Genüge gibt) auch nicht so ein Problem gewesen, da Geralt als Hexer ja eh die meiste Zeit angefeindet wird.
 
Meine Güte, liest du überhaupt irgendwas hier oder willst du nur deine politische Meinung ständig wiederholen.
Nein, sie kann NICHT Schwarz, Asiatin etc. sein, weil die Welt an europäisches Mittelalter angelehnt ist
Das allein ist aber noch kein Grund, denn schon spätestens durch das römische Reich gab es selbstverständlich auch Handel und Austausch mit afrikanischen und asiatischen Nationen, so dass es durchaus auch manche nicht-weiße Personen in Mittel/Osteuropa gegeben haben kann - auch wenn es sicher extrem selten war. Aber warum sollte nicht mal zB ein nubischer Händler nach Europa gekommen und dort auch Kinder bekommen haben, oder eine slavische Händlertochter mit nach Asien gereist sein und von dort mit einem Kind zurückgekehrt sein? Wie gesagt: sicher irre selten, aber nicht unmöglich. Vor allem als Durchreisender ganz sicher sogar wahrscheinlich.


Eine ganz andere Frage ist, ob das Buch es hier in diesem Fall hergibt. Wenn definitiv nein, dann muss man das natürlich kritisieren. Es gibt zwar keine Pflicht für Filme/Serien, sich zu 100% an eine Vorlage zu halten, aber es wäre dann schon seltsam. Wenn sie unbedingt auch Schwarze und Asiaten im Cast haben wollen, dann sollen sie halt afrikanische Krieger, die ein osteuropäischer König bei einer Handelsreise als Söldner mitgebracht hat, in die Serie schreiben oder so. Oder sich was für Nebendarsteller aussuche, was halbwegs Sinn macht, zb dass ein afrikanischer oder asiatischer Clan aus der Heimat flüchtete und sich irgendwo in Europa niedergelassen hat, von woher dann "exotische" Menschen stammen, die in der Serie auftauchen. Denn es ist und bleibt ja Fantasy, man kann nicht 100% Authentizität verlangen, denn dann dürfte es den Hexer per se ja schon nicht geben. Man kann maximal als Fan verlangen, dass man nicht zu sehr von der Vorlage abweicht.
 
Sorry, aber diese Kategorien können sehr wohl AUCH in Fantasy-Universen vorhanden sein. Daher mal ein anderes Beispiel für misslungenes Casting: Der Letzte Luftbändiger.

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Mal abgesehen davon, dass der Film von vorneherein Mühe hatte, der epischen Serie (selbst wenn nur eine Season verfilmt wurde) gerecht zu werden - ich war in dem Moment als ich Katara und Sokka zum ersten mal im Film gesehen habe nur noch eines: Masslos enttäuscht...

Der Film war doch mehr oder weniger ein Totalausfall. Was ich bis heute nicht verstehe ist wieso Leute überhaupt darauf bestehen das bei einem fiktionalen Werk eine bestimmte Ethnie vertreten sein muss.
 
Der Film war doch mehr oder weniger ein Totalausfall.
Ich verstehe die Kritik von Frullo anhand des Bildes ehrlich gesagt nicht - die Darsteller sehen doch der Comicvorlage von Typ her ähnlich ^^ vlt. hat man in seiner eigenen Fantasie sich einen wenig anderen Menschen vorgestellt, aber hier ist es doch nicht so, dass eine ganz klar wie eine Skandinavierin aussehendes Mädchen eine Rolle spielt, die im Comic eine Latina ist oder so was... ^^

Was ich bis heute nicht verstehe ist wieso Leute überhaupt darauf bestehen das bei einem fiktionalen Werk eine bestimmte Ethnie vertreten sein muss.
Wer soll das sein "die Leute" ? ^^ Die Produzenten sehen möglichst viele Ethnien halt gern, damit die Zielgruppe möglichst groß ist, weil sie glauben, dass zB mehr asiatisch aussehende Menschen das Produkt konsumieren, wenn auch ein Asiate mitspielt. Und gerade bei einem fiktionalen Werk kann man eben wunderbar jede Rasse, oder auch jeden typischen Charaktertyp (das Arschloch, den Witzbold, den Taugenichts, den Charmeur usw. ) ins Drehbuch schreiben.

Aber Leute, die so etwas einfach nur verlangen oder sogar darauf bestehen, weil sie aus "Fairness" oder "political correctness" jede Ethnie vertreten sehen wollen, gibt es IMHO nur extrem wenige - die fallen halt dann im Netz schnell auf, weil sie laut sind. Aber wirklich "verlangen" tun das IMHO echt nur ganz wenige.


Was man auch nicht vergessen darf: in vielen Fällen wird gar nicht genau gesagt, welche Rasse der Charakter hat, weil es für den Film egal ist, sondern man castet und entscheidet sich dann für den Schauspieler, der den Regisseur überzeugt.
 
Wie gesagt, der Konsistenz halber müssten auch ein paar Rahmenbedingungen anders sein. Wenn aufgrund von Genetik die Vorfahren ebenfalls eine andere Ethnie bekommen, ändert das nichts am Kern der Geschichte. Und auch wenn es Dir hier um Werktreue geht, so ist dieses Argument bei einem Großteil der Leute scheinheilig, wenn an anderen Stellen bei derlei künstlerischen Freiheiten der Aufschrei dann ausbleibt. Aber sobald es an die Hautfarbe geht ist die Toleranz bei künstlerischer Freiheit immer sofort am Ende.

Es ist nicht scheinheilig. Verschiedene Änderungen haben unterschiedliche Qualität. Es ist eben nicht alles gleich. Wenn Nilfgaard schwarz ist, bekommt die gesamte Handlung eine völlig neue Bedeutung, dann ist es auf ein mal ein schwarzes Mittelalter Wakanda, dass europäische Länder invasiert. Da wird sich die Rechte aber freuen, "Netflix neue Witcher Serie bedient rechte Klischees", seh ich schon als Schlagzeile. Super Idee. Die gesamte Verbindung zu Geralt und Yennefer, seine Vater-Tochter-Beziehung, die Eltern-Kind Beziehung gerade weil Geralt keine Kinder mit Yennefer bekommen kann, die ganze Symbolik kommt unter die Räder. Das ist schon was völlig anderes als wenn einfach nur bei irgendwem die Haarfarbe etwas zu rötlicher ist als eigentlich sein sollte.
 
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