Subnautica: Entwickler wollen 300.000 Dollar von G2A

Darkmoon76

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Schalkmund

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Subnautica-Entwickler wollen 300.000 Dollar von G2A
Naja, wenn sie wirklich nachweisen können, dass ihnen 30.000 Dollar Schaden rein durch Rückabwicklungskosten entstanden sind. Klingt für mich allerdings doch ein bisschen hoch, so als ob sie den kompletten Fehlverkauf des Spiels als Schaden rechnen. :-D
 

LesterPG

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Naja, wenn sie wirklich nachweisen können, dass ihnen 30.000 Dollar Schaden rein durch Rückabwicklungskosten entstanden sind. Klingt für mich allerdings doch ein bisschen hoch, so als ob sie den kompletten Fehlverkauf des Spiels als Schaden rechnen. :-D
Klingt für mich nach "Versuchen kann man es ja mal" ;)
 

Andiblau

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Nix dagegen, dann ist ja vielleicht ein Natural Selection 3 drin oder ein Subnautica 2 mit Coop. :)
 

McDrake

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Naja, wenn sie wirklich nachweisen können, dass ihnen 30.000 Dollar Schaden rein durch Rückabwicklungskosten entstanden sind. Klingt für mich allerdings doch ein bisschen hoch, so als ob sie den kompletten Fehlverkauf des Spiels als Schaden rechnen. :-D

Die Frage ist aber auch, wenn G2A solch eine aussage macht, anhand welchen Zahlen sie das messen wollen.
Oder anders gefragt: War die das einfach eine Alibiaussage von Seiten G2A?
 

Rabowke

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Naja, wenn sie wirklich nachweisen können, dass ihnen 30.000 Dollar Schaden rein durch Rückabwicklungskosten entstanden sind. Klingt für mich allerdings doch ein bisschen hoch, so als ob sie den kompletten Fehlverkauf des Spiels als Schaden rechnen. :-D
Die Aussage bzgl. Faktor 10 kam ja von G2A, nicht vom Entwickler. ;)

Aber ich denke schon, dass man die Kosten für Rückabwicklung nachweisen kann ... einfach eine Aufstellung von der Finanzabteilung bzw. den Banken einreichen und fertig, das dürfte jetzt kein Hexenwerk sein. ;)
 

Batze

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Die Aussage bzgl. Faktor 10 kam ja von G2A, nicht vom Entwickler. ;)

Aber ich denke schon, dass man die Kosten für Rückabwicklung nachweisen kann ... einfach eine Aufstellung von der Finanzabteilung bzw. den Banken einreichen und fertig, das dürfte jetzt kein Hexenwerk sein. ;)

Das stimmt. Allerdings müssen sie selbst nachweisen das die Keys mit Rückabwicklung alle von G2A kamen und ich denke das wird etwas schwieriger. Oder steht das irgendwo in den Bankauszügen mit drauf?
 

Schalkmund

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Die Frage ist aber auch, wenn G2A solch eine aussage macht, anhand welchen Zahlen sie das messen wollen.
Oder anders gefragt: War die das einfach eine Alibiaussage von Seiten G2A?
Na ich denke mal bei dem Entwickler/Publisher des Spiels müssen doch entsprechende Belege über die Chargeback-Gebühren für die Buchhaltung existieren. Natürlich ist da jetzt die Frage, ob man von diesen Belegen aus Rückschlüsse auf bestimmte bei G2A verkaufte Keys herstellen kann.

Ich habe mal nachgesehen, was einen Händler eine Chargeback-Gebühr kostet. Das ist ziemlich happig 20 - 50€, von daher wäre ein Schaden von 30.000 Dollar gar nicht so unwahrscheinlich, wenn ca. 1000 Keys an Betrüger verkauft wurden. Allerdings kann ein Entwickler diese Gebühren abwenden, wenn er die Sicherheit seines Bezahlsystems durch 3-D-Secure erhöht, da werden weitere Identitäts-Checks bezüglich des Karteninhabers durchgeführt und wenn doch was schief geht trägt das Kreditkarteninstitut die Chargeback-Gebühren. Da müsste man sich doch eventuell fragen, warum ein Entwickler nicht auf das abgesicherte System setzt, wenn ihm solch hohe Schäden durch regelmäßige Kreditkartenbetrugsfälle entstehen.

Die Aussage bzgl. Faktor 10 kam ja von G2A, nicht vom Entwickler. ;)
Darum sprach ich ja auch von einem Schaden von 30.000 und nicht von 300.000 ;)
 

Rabowke

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[...]Da müsste man sich doch eventuell fragen, warum ein Entwickler nicht auf das abgesicherte System setzt, wenn ihm solch hohe Schäden durch regelmäßige Kreditkartenbetrugsfälle entstehen.
Ich kenn das 3D-Secure, allerdings ist das IMO keine Händlereinstellung, sondern ein Schutzmechanismus von der eigenen Kreditkarte. Die Deutsche Bank nutzt das schon lange, hier hab ich meine VISA. Meine Freundin bzw. Ex-Frau haben auch Kreditkarten von unterschiedlichen Insituten und hier wird das nicht verändert, AFAIK will z.B. die Sparkasse das demnächst einführen.
 

Schalkmund

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Ich kenn das 3D-Secure, allerdings ist das IMO keine Händlereinstellung, sondern ein Schutzmechanismus von der eigenen Kreditkarte.
So wie ich das verstanden habe ist 3D-Secure durchaus eine Händlereinstellung. Ich zitiere mal meine bereits zuvor verlinkte Quelle zu Thema Chargeback-Gebühren (letzter Absatz).
"Issuer wie die Kreditkartenbetreiber Mastercard und Visa fordern Online-Händler dazu auf, das 3D-Secure-Sicherheitsverfahren zu nutzen, um so die Chargeback-Quote zu reduzieren. Moderne Payment-Anbieter setzen das Verfahren standardmäßig ein, sodass das Risiko einer Chargeback-Gebühr für den Online-Händler deutlich sinkt. "

Natürlich soll 3D-Secure deine eigene Kreditkarte schützen, es geht ja schließlich auch in diesem Fall um Keys die mit gestohlen Kreditkartendaten eingekauft und weiter verkauft werden, es funktioniert scheinbar wohl nur wenn das System des Online-Händlers (Spieleentwicklers) mitspielt.
 

Rabowke

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[...]Natürlich soll 3D-Secure deine eigene Kreditkarte schützen, es geht ja schließlich auch in diesem Fall um Keys die mit gestohlen Kreditkartendaten eingekauft und weiter verkauft werden, es funktioniert scheinbar wohl nur wenn das System des Online-Händlers (Spieleentwicklers) mitspielt.
Ich hab es oben ggf. etwas undeutlich ausgedrückt: bei einer Seite, wo meine DB VISA eine Authentifizierung per SMS-Tan verlangt, haben die Karten der zwei Damen überhaupt nichts verlangt, sondern die Buchung ging einfach durch. Aus dem Grund bin ich mir eben nicht 100% sicher, ob es wirklich eine Händlereinstellung im Allgemeinen ist, oder ob eben die eigene Bank das darüber hinaus unterstützen muss.

Wie dem auch sei, ich nutz KK schon seit fast zwei Jahrzehnten und hab bislang noch nie Probleme gehabt. Noch nie! Ich glaub in den fast 20 Jahren kam es einmal zu einer Fehlbuchung: im Outback von Australien - hier wurde ein Upsell eines Hotelzimmers doppelt abgebucht. Das hat keine zwei, drei Tage gedauert (Bank an VISA -> VISA an "Händler" -> Händler an VISA -> VISA an Bank :B ) und ich hab die paar AUD zurückbekommen.

Allerdings nutze ich seit letztem Jahr so gut es geht nur noch Apple-Pay: "noch" sicherer, aber der Hauptgrund sind die Kosten, die bei der DB-KK und VISA unverschämt hoch sind. Ab einem Betrag X sind es Y % vom Preis, aber mindestens 1,50 EUR / Buchung, wenn man in einer anderen Währung bezahlt. Bei Apple-Pay mit einer Mastercard direkt über mein Giro sind es nur xyz-Prozent, d.h. deutlich deutlich günstiger als die 1,50 EUR pro Abbuchung. Glaub letztes Jahr in Amerika hatte ich allein ~250 EUR Kosten nur durch die Service-Charge der KK. Unfassbar! :pissed: :finger2:
 

Schalkmund

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Aus dem Grund bin ich mir eben nicht 100% sicher, ob es wirklich eine Händlereinstellung im Allgemeinen ist, oder ob eben die eigene Bank das darüber hinaus unterstützen muss.
Na, ich gehe mal stark davon aus, dass sowohl das Kreditinstitut als auch der Händler das System unterstützen müssen damit es funktioniert. Aber wenn ein Kreditinstitut wirklich auf solche Sicherheitsmaßnahmen verzichtet, dann ist es deren Verschulden und sie sollten auch keine Chargeback-Gebühren in dieser Höhe von den betrogenen Händlern nehmen. Falls sie es dennoch tun, sollten Händler das Institut von der Liste der unterstützten Zahlungsmethoden streichen. :-D
 

Rabowke

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Na, ich gehe mal stark davon aus, dass sowohl das Kreditinstitut als auch der Händler das System unterstützen müssen damit es funktioniert. Aber wenn ein Kreditinstitut wirklich auf solche Sicherheitsmaßnahmen verzichtet, dann ist es deren Verschulden und sie sollten auch keine Chargeback-Gebühren in dieser Höhe von den betrogenen Händlern nehmen. Falls sie es dennoch tun, sollten Händler das Institut von der Liste der unterstützten Zahlungsmethoden streichen. :-D
... interessanter Artikel zu der hier besprochenen Problematik: https://www.berliner-zeitung.de/rat...oht-bald-chaos-beim-online-shopping--33019632
 

Schalkmund

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Sinnvoll ist es ja aber auch irgendwie lästig. Der Trend der letzten Jahre war ja eigentlich den Bezahlvorgang schneller und simpler zugestalten, da wurde mal eben automatisch das Ebay-Konto so mit Paypal gekoppelt, dass man sich künftig nicht mal mehr selbst bei Paypal einloggen musste und von Ebay aus mit einem Klick gezahlt hat etc. und nu wird zahlen wieder umständlicher und zeitaufwendiger. Das die Händler Umsatzeinbrüche befürchten ist nicht verwunderlich, wenn ich da an so einige ältere Herrschaften denke, die sind teils schon mit dem Paypal-Login zur Zahlung überfordert, wenn die dann noch irgendwelche TAN auf dem Smartphone oder per Mail checken und eingeben müssen, dann brechen sie den Vorgang ab und fahren 30km in die nächst größere Stadt um da einzukaufen. :-D
 
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