Star Wars Episode 9: Regisseur J.J. Abrams kann Kritik an Episode 8 nicht ernst nehmen

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xNomAnorx

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Ehrlich gesagt schade, dass er die Kritik nicht ernst nimmt. Klar, man muss zwischen Kritik und Gehate unterscheiden. Und gerade von Letzterem gibt es bei Star Wars leider jede Menge.
Aber Episode 8 hat einige sehr klare Schwächen. Am meisten Kritik hat imo der Ansatz verdient, wichtige Informationen, die das Verständnis des Films erleichtern würden, in Romane, Comics etc zu packen. Ein Film muss storytechnisch alleinstehend funktionieren; wenn ein Aspekt nicht ausreichend verständlich ist bzw. ignoriert wird, ist es kein Gegenargument zu sagen: "In Roman xy wird das erklärt."
Episode 7 hat für mich funktioniert, über viele Storylücken habe ich da auch hinweggesehen, in der Hoffnung Episode 8 bringt Licht ins Dunkle. Leider ist die neue Trilogie noch merkwürdiger geworden. Ich finde TLJ nicht schlecht, aber konstruktive Kritik müssen sich die Verantwortlichen gefallen lassen. Leia, die gesamte Casino-Storyline, Phasma u.v.m. - es gibt einfach jede Menge am neuen Film, das einfach nicht gut funktioniert.
 

Taiwez

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Und genau solche "Fans" wie dich meint er. Was soll man da noch ernst nehmen? Wenn ich eins als langjähriger Star Wars Fan gelernt habe, dann das Star Wars leider mit Abstand die asozialsten Fans hat. Sie wissen alles besser, können alles besser und allg. alles ausser Episode 4-6 ist kein Star Wars, nur weil sie vorher nicht gefragt wurden

Und was genau diskreditiert ihn jetzt als "so einen Fan"? Genau die Punkte, die er angesprochen hat, sind tatsächlich das Hauptproblem und nicht die Kritikpunkte, die Abrahams nennt. Und das ist völlig sachlich vorgetragen, ich weiss also nicht, warum man so eine Kritik nicht ernstnehmen sollte.

Der Film hat diverse Logiklöcher, schlechtes Storypacing und blasse Charaktere, ungeachtet des Geschlechts.

Wenn du Spaß mit dem Film hattest, sei dir gegönnt, von mir aus. Jeder hat seine eigenen Ansprüche, was ein Konsumgut anbelangt. Ich kann mich meinen Vorrednern aber nur anschließen; Abrahams geht mit seinem Statement komplett an den eigentlichen Kritikpunkten vorbei.
 

Wut-Gamer

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[...]es kaum erwarten kann, bis die Fans sehen können, in welch aufregender Art die Geschichte der vier Protagonisten aus der aktuellen Trilogie weitergeht.

Die wirklich spannenden Fragen, nämlich was aus Han, Luke und Leia geworden ist, wurden ja nun mehr oder weniger beantwortet. Wie es mit Fin, Rey und den anderen weitergeht interessiert mich kein bisschen, da ich nach zwei recht dürftigen Episoden noch immer keinerlei emotionale Bindung zu den Figuren verspüre. Hätte ich den Artikel nicht gerade gelesen, würde ich mich nicht einmal an die Namen erinnern.
 

Maiernator

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Nur weil Hater in Scheiße finden ist er noch lange nicht schlecht :P auf Roten Tomatos geb ich zudem nen feuchten Dreck

falsch, 50% der Menschen die eine Bewertung abgaben fanden ihn gut, das ist ein himmelweiter Unterschied :schnarch:

Reys "schwimmen" war ein ins Wasser fallen und sich an Land retten das vielleicht 10 - 15 Meter entfernt war, in dieser dunklen Grotte/Höhle. :rolleyes: dafür braucht man kein Schwimmkurs
)

Na gut dann wirf mal einen Schwimm Anfänger einfach in tiefes Wasser und rette ihn nicht, ich hoffe du bist gut versichert, vor allem wenn er normale Straßenkleidung an hat. 10-15 Meter sind für einen Nichtschwimmer Welten.
Zu der Rotten-tomatoes Kritik weiter unten mehr:

Ach er hat faktisch Recht, wenn er kein bisschen Selbstreflektion besitzt und Kritik instant als Hate abstempelt, oke ist gut. Abrams verhält sich wie ein kleines bockiges Kind das darüber plärrt das andere die neuen Star Wars Filme scheiße finden und heult darüber noch öfentlich rum, tut mir Leid so ein Verhalten kann man nicht verteidigen, weil es armselig und kindisch ist.
Auf jeden Deppen der 1/10 gibt, gibt es 100 Fanboys die 10/10 geben und da Rotten eine rießige Seite ist und es dadurch genug Bewertung gibt um eine statistisch relevante Aussage über den Mittlwert zu treffen ist das vollkommen Wurst, siehe Regression zur Mitte., https://de.wikipedia.org/wiki/Regression_zur_Mitte
Die random hate oder fanboy Bewertungen hebe sich auf und da es mehrere hunderttausend Bewertungen sind, verzerren weder die krass guten 10er noch die krass schlechten 1er Bewertungen den Mittelwert, cool ne?
Auf anderen Seiten mit ähnlich großer User Base sehen die Mittelwerte der User nämlich nicht stark anders aus, nirgends erreichen sie die 8/10 oder 9/10 der Kritiker.

Nur weil Menschen Kopien mögen macht es sie nicht gut, das ist halt ein safe bet, aber unglaublich unkreativ. Johnson muss man zu Gute halten das er ein bisschen was verändert hat, obwohl er auch einige Szenen/Motive kopiert hat.
 
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Enisra

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Also wenn man so Argumentiert in dem man einfach Behauptungen aufstellt wirds halt nicht besser
Aber Bring erstmal anstatt Stochastischer Theorie eine Praxisauswertung, immerhin stellst du ja die Behauptung auf
 

Jakkelien

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Aber Episode 8 hat einige sehr klare Schwächen. Am meisten Kritik hat imo der Ansatz verdient, wichtige Informationen, die das Verständnis des Films erleichtern würden, in Romane, Comics etc zu packen.
Der Film war leicht zu verstehen. Ich denke du meinst die klaffende Lücke zwischen den Episoden.Tja das ist bei Star Wars Gang und Gäbe.
Es wäre unfair sich ausgerechnet jetzt bei Episode 8 über diese Praxis zu beschweren ;)
 

Maiernator

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Also wenn man so Argumentiert in dem man einfach Behauptungen aufstellt wirds halt nicht besser
Aber Bring erstmal anstatt Stochastischer Theorie eine Praxisauswertung, immerhin stellst du ja die Behauptung auf
Wo ist das eine Behauptung ?,auf Rotten und Metacritic ( eine Seite die alle Bewertung vieler Seiten einbezieht) sind die User Score bei knapp 50%. Bei Rotten haben knapp 200k abgestimmt und der Average ist bei 3/5. Bei metacritic sind es 5/10 bei knapp 8k und bei imdb bei knapp 300 k 7,5 wobei diese einen weighted average nehmen, ergo was die krassen Ausschläge zwischen schlecht und gut betrifft sehen wir eine Regression zur Mitte. Die Random Votes sind also relativ gleich, sowohl die Fanboys als auch die Hater gleichen sich bei der großen Masse nahezu aus und verzerren das Ergebnis nicht.
Das größte Gewicht hast du auf 8, 7 und 6, ergo hatte ein erheblicher Anteil der Zuschauer, die eben keine Hater sind Probleme mit dem Streifen. Und je jünger die Zuschauer waren, um so besser fanden sie ihn bei den Altersgruppen ab 18 sind die Unterschied nicht signifikant.
Erwachsene feiern den Streifen deutlich weniger ab als Kinder oder Jugendliche und ein nicht unerheblicher Anteil an Menschen gibt dem Streifen weniger als 7/10.
Die Diskrepanz zwischen Kritiker und der Allgemeinheit ist einfach groß und das nicht nur unter Männern, sondern auch Frauen, was das Abgeblocke von Kritik als Anti SJW ins Lächerliche zieht. Der Film funktioniert für genug Menschen unabhängig davon einfach nicht und der Kritik sollte man sich nicht versperren, sondern sie annehmen.
 

Rdrk710

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Obs jetzt gerechtfertigt ist oder nicht, es stellt schon eine nicht komplett irrelevante Hausmarke dar, in der Userbewertung von RT als unbeliebteste Episode aller Zeiten dazustehen.

Und ja, irgendwelches Geflame von "Männerechtlern" kann er getrost in die Tonne hauen. Aber es gibt wirklich auch eine ganze Menge tiefer Kritik an der gesamten Storystruktur sowie den Umgang mit Charakteren, von der ich lieber sähe, die Macher würden sie nicht einfach von der Hand weisen, bis hin zu kleinen aber blatanten Filmfehlern die direkt beim ersten Ansehen auffallen und halt einfach stören. Also ja, es gäbe durchaus auch Grund, das abgelieferte nochmal zu analysieren, anstatt alles "Gehate" abzutun.
 

feylamias

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Kann ich verstehen. Ein Großteil der "Kritik" war derart peinlich und weinerlich, dass man sie kaum ernst nehmen kann. "Wääh, die hat gefärbte Haare!", "Wäääh, da ist mehr als eine Frau!" und Konsorten waren putzig. So etwas nimmt niemand außerhalb der 4chan-Echokammer ernst.

Der Film hat sicher Schwächen, aber die treffen interessanterweise genau so auf die Originaltrilogie zu. Das ist ja effektiv die größte Schwäche an den Dingern: Zu nah an den Originalen. Ist quasi wie Die Hard 2: wie Die Hard, nur ein wenig großer. Aber eben nicht inherent neu.
 

suggysug

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Persönliches Geplänkel ist selbstverständig unnötig und keine Kritik. Aber die Unterhaltung genauso wie Kunst lebt vom Auge des Betrachters bzw auch dessen Gehör und wenn schon so viele vor Empörung oder Enttäuschung schreien sollte man zumindest sehen was der Krach soll.
Sich dem zu entziehen oder gar zu ignorieren kann auf lange Sicht nicht gut gehen.
 
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xNomAnorx

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Der Film war leicht zu verstehen. Ich denke du meinst die klaffende Lücke zwischen den Episoden.Tja das ist bei Star Wars Gang und Gäbe.
Es wäre unfair sich ausgerechnet jetzt bei Episode 8 über diese Praxis zu beschweren ;)

Du meinst die klaffende Lücke zwischen Episode 6 und 7? Zwischen 7 und 8 gibt es ja keine große. Aber nein, ein Zeitsprung von 30 Jahren wäre tatsächlich nicht zwangsläufig ein Problem. Episode 4 funktioniert auch eigenständig.

Natürlich sind die Filme oberflächlich simpel zu verstehen - aber es gibt etliche Informationen, vor allem über die politische Lage, die die Filme verbessert hätten. Am Ende von Episode 6 ist das Imperium besiegt, fast ohne jeglichen Widerstand wird die Situation in der neuen Trilogie zurück gesetzt. Nicht mal das Zerstören des Todesstern 2.0 verhindert, dass die First Order plötzlich übermächtig ist und keinerlei Widerstand hat.
Tatsächlich ergibt diese Situation sogar Sinn - allerdings nur wenn man die Zusatzinfos aus Romanen etc. dazu nimmt. Und das ist wie gesagt schlechtes Storywriting. Die neue Trilogie versäumt bisher einfach recht viel, was deutlich besser hätte gestaltet werden können.
Auch viele Aspekte, die ich vom Grundprinzip her mag, wie Luke´s Story z.B. wirken seltsam und "out of character" weil sie nicht genug Raum bekommen, um auf den Zuschauer zu wirken und Sinn zu ergeben.
 

OutsiderXE

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Meine Hauptkritik ist die gleiche wie bei Episode 7. Es fühlt sich nicht nach einer richtigen Fortführung der Star Wars-Geschichte an. Es wirkt eher wie Fan Fiction.
 

christyan

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Ah, ha... die Fans sind also eine ignorierbare Masse, die eh nur an allem herum nörgeln können... mir war Abrams nach dem Episode 7 Desaster schon ein Dorn im Auge - jetzt wird er zum Unsympath :/ mal ehrlich: Die Filmemacher machen es einem aber auch leicht Kritik zu äußern. Vor allem an vielen Stellen, wo das wirklich vermeidbar wäre! Episode 7 hatte unterm Strich eine beinahe identische Storyline zu Episode 4 - nur die Protagonisten waren eben andere.
Das Schneckenrennen, oder allgemein als Episode 8 bekannt, war in meinen Augen zwar besser (allein weil der Film eigenständig sein wollte), trifft aber den Zeitgeist nicht. Ein Publikum, dass Tode von geliebten Charakteren, wie etwa aus einem Game of Thrones Universum, zu akzeptieren gelernt hat, wünscht sich vielleicht auch etwas mehr Konsequenz (Leia Poppins, Finn, Rose). Was wirklich gar nicht geht ist das dümmlich und schwach dargestellte Imperium in beiden Filmen. Bei Kylo Ren drehen sich Ikonen wie Vader und Palpatine wohl im Grab um und wer Hux gescriptet hat, wollte wohl Menschen, die von der einst eisigen Stimmung des Imperiums fasziniert waren, weh tun... Ich finde man sollte noch viel mehr meckern. Es geht hier um die tollste Sci-Fantasy Geschichte der Welt, da darf man als Fan Ansprüche stellen, ob das Hollywood und der Geldmaschinerie nun passen mag, oder nicht!
 

Kashban

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Meine Hauptkritik ist die gleiche wie bei Episode 7. Es fühlt sich nicht nach einer richtigen Fortführung der Star Wars-Geschichte an. Es wirkt eher wie Fan Fiction.

Jede Fan-Fiction, die ich bisher gesehen/gelesen habe ist besser als dieses Gender-Machwerk.
 

Bhim

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Ich fasse es nicht, dass JJ Abrams die Kritik am Film auf die Paar Idioten reduziert, die tatsächlich was gegen starke Frauen und Diversität haben, statt die berechtigten Äußerungen zu Mängeln an Erzählweise, Struktur, billigem Umgang mit Erwartungshaltungen durch super flache „Wendungen“ usw. usw. zu kommentieren oder ernst zu nehmen. Oo Das kann ja was werden mit Episode IX. :( Wobei jetzt noch was zu retten sowieso kaum noch drinne war… Dabei fand ich Episode VII wirklich toll! :_(
 

Frullo

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Ach JJ... In Sachen Hommagen ist er wirklich spitze (s. Super 8 ), aber eigenes? Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl als der Bärtige (aka George Lucas) sein Kind an das Imperium (aka Disney) verkauft hat - bisher hat sich dieses Gefühl grösstenteils bewahrheitet. Eigentlich gibt es genau ein Wort, welches die Nicht-Lucas'schen Filme beschreibt:

Uninspiriert.

Zweifelsohne, die PT hatte viele Schwächen und reicht nicht an die OT ran. Trotzdem wirkt sie eher "vom selben Guss" als alles, was man bisher unter Disney gesehen hat. So baut die neue Trilogie keinen neuen Mythos auf sondern demontiert systematisch einen alten. Den Grundaufbau von Mythen scheint JJ jedenfalls nicht verinnerlicht zu haben - oder zumindest nicht in seiner Arbeit an Star Wars veräusserlicht zu haben.

Disclaimer: Das ist keine faktische Kritik, sondern lediglich eine Meinung.
 

Kashban

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Kann ich verstehen. Ein Großteil der "Kritik" war derart peinlich und weinerlich, dass man sie kaum ernst nehmen kann. "Wääh, die hat gefärbte Haare!", "Wäääh, da ist mehr als eine Frau!" und Konsorten waren putzig. So etwas nimmt niemand außerhalb der 4chan-Echokammer ernst.

Der Film hat sicher Schwächen, aber die treffen interessanterweise genau so auf die Originaltrilogie zu. Das ist ja effektiv die größte Schwäche an den Dingern: Zu nah an den Originalen. Ist quasi wie Die Hard 2: wie Die Hard, nur ein wenig großer. Aber eben nicht inherent neu.

Eine derartige Ansammlung von Story-Lücken, unsinnigen Nebensträngen, uninteressanten Charakteren mit null Entwicklung, eine Hauptfigur, die vielleicht Marvel-Superheldin ist aber sicher keine Jedi-Anwärterin und völlig unsinnigen bis bösartigen Entscheidungen (Vice Admiral Gender Studies zum Beispiel, die ihren ranghöchsten Piloten praktisch mobbt und zur Meuterei treibt) gibt es nicht mal in den Prequels.

Der Film ist schon objektiv handwerklich totaler Mist, was Story-Writing, Charakterentwicklung und Kontinuität im Star Wars-Universum angeht, da braucht man über die Inhalte fast schon kein Wort mehr zu verlieren. Allenfalls zu den politischen Agenden, die einem mit dem Holzhammer übergezogen werden: Alle weißen Männer sind sabbernde Idioten, Komiker, Verräter oder unkontrollierbare Gewalttäter während alle Frauen aufopferungsvolle und heldenhafte Sagengestalten sind. "The force is female" (Kathleen Kennedy). Dass ich nicht lache. Wenn Frauen nur dadurch stark sein können, dass die Männer schwach sind, ist das schon bezeichnend.

Ja, auch mich hat er im Kino in 3D unterhalten, weil alle außer Drehbuchschreiber und Regisseur ihre Arbeit gemacht haben (Effekte, Sound, Schauspieler), nur oft kam ich mir dabei vor als sähe ich einen Verkehrsunfall: Irritiert, abgestoßen und doch unfähig wegzusehen. Erst im Nachhinein ist mir aufgegangen warum (siehe oben). Inhaltlich ist er aus Versatzstücken aus Episode 5 und 6 lieblos und völlig wirr zusammengesetzt, hat einen Nebenstrang, der komplett belanglos ist (Canto Bay), Logiklücken ohne Ende, Charaktere, die ohne Weiteres weggeworfen werden (Phasma, Snoke) obwohl großmächtig angekündigt und in EP 7 eingeführt, und praktisch keinen einzigen Charakter, mit dem man sich identifizieren kann.

Dameron Poe war der einzige Charakter, dessen Entscheidungen und Handlungen ich nachvollziehen konnte und dafür wurde er von den ach so tollen Frauen eingemacht. Alle anderen, die Frauen voran, agieren stellenweise völlig irrational. Und lass mich nicht damit beginnen, wie unsäglich dämlich viele Szenen geplant und umgesetzt wurde (WW II-Bomber in Space, Leia Poppins / Super Girl und die Druckschleuse zur Brücke, Rose stoppt Finn's heldenhaften Tod und spielt damit der Ersten Ordnung in die Hände und vieles mehr). Von der unantastbaren und omnipotenten Rey mal ganz abgesehen. Das zieht einem die Schuhe aus, wenn man auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit von einem Film erwartet.

Ein Film für einfache Gemüter, die sich durch Blendwerk wie CGI, Sound, niedliche Vögel und flache Witze einlullen lassen. Für Kinder. Aber ganz sicher nicht für das Publikum, das sich an den Original-Filmen begeistert hat und zwar quer durch alle sozialen und Alters-Schichten und das über Dekaden!

EP 9 findet jedenfalls ohne mich statt, so eine Grütze unterstütze ich nicht mit meinem Geld.
 

Kashban

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das sind keine Kritikpunkte und Handfeste schonmal garnicht, denn Brillianterweise sind die alle Falsch :B
Und man sieht wie wenig sich Leute mit was beschäftigt haben und nur den Hate von anderen abschreiben und auch wenn sich manche das einbilden, aber nur weil man Blödsinn wiederholt wird der nicht richtiger

grade mit so Phrasen wie "Mary Poppins" disqualifiziert man sich halt Instant, weil oh wunder, so würde das in Echt auch aussehen! Also wenn man sich mit der Macht wo ran ziehen würde, denn Oh wunder, im Luftleeren Raum flattert nichts + man platzt nicht, siehe die Flaggen der Amis auf dem Mond

"In echt" wäre sie bei der Explosion der Brücke und der anschließenden Dekompression gestorben wie alle anderen auch. Spätestens als sie wieder auf der Brücke war und die Druckschleuse zum Gang dahinter geöffnet wurde hätten alle dort ins All gesogen werden müssen, denn von einem athmosphärischen Schild ist keine Rede, auch wenn es so etwas bei Star Wars durchaus gibt.

Davon ab gibt es nirgends im Star Wars - Universum ein Beispiel dafür, dass man mit der Macht eine solch verheerende Explosion und das Vakuum des Alls überleben kann und schon gar nicht eine zwar macht-sensitive aber überhaupt nicht trainierte Person wie Leia.

Die ganze Szene war abgrundtief lächerlich, von daher darf man sie auch so nennen. Nichts anderes meint "Leia Poppins".
 

HandsomeLoris

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Auch wenn ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich Abrams absolut verstehen. Nach der Prequel-Trilogie fanden die Fans, George Lucas müsse weg von Star Wars. Episode 7 wurde (zu Recht) kritisiert, weil sie viel zu nahe am Original ist und dass man den Regiestuhl wieder George Lucas überlassen müsse. Dann kommt Episode 8 und wird kritisiert, weil sie wieder zu wenig nah am Original ist...
Wie will man dieses ständige hin und her ernst nehmen, geschweige denn darauf eingehen?
 

Jakkelien

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@ Kashban
Der Film ist eben nicht für einfache Gemüter. Er ist möglicherweise der intelligenteste und anspruchvollste Star Wars Streifen überhaupt. Und der gewagteste weil mit Star Wars Klischees gebrochen wird.
Nur weil du die Charakterentwicklung von Finn nicht verstanden hast, heißt es nicht das es sie nicht gäbe. Nur weil du nicht verstanden hast wozu Canto Bight dient, heißt es nicht das der Nebenstrang sinnlos ist.
Über die Umsetzung lässt sich streiten. Aber die Behauptungen dies und das wären unnützes Beiwerk um einfache Gemüter mit Effekthascherei zu beglücken, ist einfach falsch.
 

Enisra

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Die ganze Szene war abgrundtief lächerlich, von daher darf man sie auch so nennen. Nichts anderes meint "Leia Poppins".

Nicht Klugscheißen wenn man keine Ahnung hat, vorallem nicht Menschen die größere Klugscheißer sind
Brillianterweise können Menschen so ~-3-4 min im offenen Weltraum überleben, zumal es Leia auch sichtbar nicht gut geht danach
Nebenbei wird in der Thrawn Trilogie schon beschrieben das Jedis ihre Vitalfunktionen runterfahren können, auch wenn Luke da in seinem X-Flüger Cockpit war, hilft das schon sehr bei den Überlebenschancen

Es zeigt sich, das Lächerliche an der Szene ist nicht die Szene

Aber das ist wie bei Episode 3 wenn wer kommt und es Lächerlich findet das jemand am gebrochenen Herzen stirbt, was dummerweise nur sehr oft vorkommt . . .
Und als ob der Film nicht andere Probleme hätte
 
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xNomAnorx

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@ Kashban
Der Film ist eben nicht für einfache Gemüter. Er ist möglicherweise der intelligenteste und anspruchvollste Star Wars Streifen überhaupt. Und der gewagteste weil mit Star Wars Klischees gebrochen wird.
Nur weil du die Charakterentwicklung von Finn nicht verstanden hast, heißt es nicht das es sie nicht gäbe. Nur weil du nicht verstanden hast wozu Canto Bight dient, heißt es nicht das der Nebenstrang sinnlos ist.
Über die Umsetzung lässt sich streiten. Aber die Behauptungen dies und das wären unnützes Beiwerk um einfache Gemüter mit Effekthascherei zu beglücken, ist einfach falsch.

Was ist denn der Sinn der Canto Bight-Storyline? Völlig aufrichtige Frage von meiner Seite; bisher habe ich einige Kritiker gelesen, die sie verteidigt haben, aber noch keine Erklärung gesehen, die mich überzeugt.
 
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xNomAnorx

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Brillianterweise können Menschen so ~-3-4 min im offenen Weltraum überleben, zumal es Leia auch sichtbar nicht gut geht danach
Nebenbei wird in der Thrawn Trilogie schon beschrieben das Jedis ihre Vitalfunktionen runterfahren können, auch wenn Luke da in seinem X-Flüger Cockpit war, hilft das schon sehr bei den Überlebenschancen

Mein Problem mit der Szene ist hauptsächlich die Inszenierung. Im Rahmen der Filme ist diese Machtfähigkeit und ihre Art des Gebrauchs neu; die Thrawn Trilogie kenne ich nicht und zum Verständnis der Filme sollte das auch nicht notwendig sein.
Ich habe kein Problem mit der Einführung neuer Machtfähigkeiten an sich, im Gegenteil macht das sogar Sinn. Aber im Kontext der Szene fand ich sah es schlicht nicht gut aus. Auch beim zweiten Schauen holt es mich eher aus dem Film raus und sorgt dafür, dass ich verdutzte Blicke mit meinen Nachbar austausche. Dass Leia die Macht benutzt finde ich gut, auf so was hatte ich mir auch erhofft. Aber ich finde man hätte einen besseren Weg finden können, ihre Fähigkeiten einzubauen. Es sieht für mich leider einfach nicht beeindruckend aus und wirkt irgendwie ungewollt komisch.
 

LOX-TT

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Was ist denn der Sinn der Canto Bight-Storyline? Völlig aufrichtige Frage von meiner Seite; bisher habe ich einige Kritiker gelesen, die sie verteidigt haben, aber noch keine Erklärung gesehen, die mich überzeugt.

Sie wollten das Signal der Hyperraum-Ordung auf dem Mega-Sternzerstörer Supremacy ausschalten/deaktivieren, damit die Raadus im Hyperraum nicht mehr geordet werden kann. Also machte sich Finn und Rose auf den Weg zum Planeten Cantonica, um Maz "Bekannten" den Meistercodeknacker zu finden. In der Casinostadt Canto Bight fanden sie ihn wurden dann aber eingesperrt. Glücklicherweise in der selben Zelle wie ein anderer Codeknacker der sie zurückbrachte, DJ.
 
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xNomAnorx

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Sie wollten das Signal der Hyperraum-Ordung auf dem Mega-Sternzerstörer Supremacy ausschalten/deaktivieren, damit die Raadus im Hyperraum nicht mehr geordet werden kann. Also machte sich Finn und Rose auf den Weg zum Planeten Cantonica, um Maz "Bekannten" den Meistercodeknacker zu finden. In der Casinostadt Canto Bight fanden sie ihn wurden dann aber eingesperrt. Glücklicherweise in der selben Zelle wie ein anderer Codeknacker der sie zurückbrachte, DJ.

Ja das ist die Handlung, die kenne ich :-D
Da ihre Mission allerdings scheitert hat sie keinerlei Wert für den Ausgang des Films. Ich sehe da auch keine nennenswerte Charakterweiterbildung, die nur durch diese Tour angestoßen wird.
 

Enisra

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Mein Problem mit der Szene ist hauptsächlich die Inszenierung. Im Rahmen der Filme ist diese Machtfähigkeit und ihre Art des Gebrauchs neu; die Thrawn Trilogie kenne ich nicht und zum Verständnis der Filme sollte das auch nicht notwendig sein.
Ich habe kein Problem mit der Einführung neuer Machtfähigkeiten an sich, im Gegenteil macht das sogar Sinn. Aber im Kontext der Szene fand ich sah es schlicht nicht gut aus. Auch beim zweiten Schauen holt es mich eher aus dem Film raus und sorgt dafür, dass ich verdutzte Blicke mit meinen Nachbar austausche. Dass Leia die Macht benutzt finde ich gut, auf so was hatte ich mir auch erhofft. Aber ich finde man hätte einen besseren Weg finden können, ihre Fähigkeiten einzubauen. Es sieht für mich leider einfach nicht beeindruckend aus und wirkt irgendwie ungewollt komisch.

nein, der Punkt mit der Macht ist nur deswegen angesprochen, weil behauptet wurde dass es keine Machtfähigkeit geben würde die da helfen würde
Und wenn man sich mal im Star Wars Universum umschaut: Es gibt sehr viele MacGuffin Machtfähigkeiten :B
 

suggysug

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Brillianterweise können Menschen so ~-3-4 min im offenen Weltraum überleben, zumal es Leia auch sichtbar nicht gut geht danach

Können sie das? Ohne schützende Athmosphäre ist der Weltraum ein seeeehr kalter Ort (etwa -270 Grad) und noch dazu ohne schützende Kleidung wären es etwa 3-4 Sekunden die man überlebt.

Aber mal ehrlich an alle, es ist Star Wars! Nicht alles sollte sich dort wissenschaftlich erklären lassen schon gar nicht die Macht.
 
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