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Star Trek-Serie Starfleet Academy: "Captain Janeway" Kate Mulgrew richtet deutliche Worte an Internet-Trolle

Tobias Tengler-Boehm

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Es scheint ziemlich arg um die Serie zu stehen, wenn man auf dem gleichen Niveau ("Höhlenbewohner"...) diffamierend und beleidigend zurückschießt und dafür nun wirklich jeden Mitstreiter aktiviert ( ...frei nach dem Motto, man hackt nicht die Hand die einen füttert). Auch wenn die Presse nicht müde wird, jegliche Kritik an SFA als inszeniertes Spektakel einer frustrierten, wahlweise rechtspopulistisch intonierten Shitstorm-Internet-Troll-Community darzustellen, zeigen vor allem mangelndes Interesse und dürftige Einschaltquoten, dass das Konzept in der Breite doch nicht so aufgehen mag, wie es von den Kritikern bewertet wurde.

Dabei gibt es im Netz ebenso massenhaft konstruktive und kritische Auseinandersetzung mit der Serie, die ganz strukturiert und höflich darlegt, was und warum bei SFA für die zugeneigte Trekkie-Gemeinschaft schwere - bisweilen unzumutbare - Kost ist! Wer lauschen möchte, dem sei der YT-Kanal von Nerdzika empfohlen. Es gibt aber auch zig andere, denn Trekkie-tum zeichnete sich jeher eher durch elaboriertes, ausführliches Auseinandersetzen als durch wüstes, stumpfes Beschimpfen aus. Was aber bemerkenswert ist, so langsam kommen erste kritische Tendenzen in den Medien durch. Sowohl hier als auch beim "anderen" Schreibern der üblichen Verdächtigen folgt den anfänglichen Lobhudeleien ohne jegliche kritische Anmerkungen oder Auseinandersetzung zu völlig verstörenden Inszenierungen und faktisch höchst diskutablen Story-, Design- und Charakterentscheidungen nun ganz subtil und eingeschleust, meist gegen Ende des Artikels, erste undefinierte Zweifel.

Ich persönlich, Atheist, bete jeden Morgen zum lieben Gott, dass dieses Frremdschäm-Dilemma (was seit dem Discovery-Debakel völlig absehbar war - und man zudem genau wusste - siehe SNW - auf welche Tugenden es ankommt) möglichst bald endet und adde noch 20 "Vaterunser" Gebete, dass damit auch endlich die "Ära Kurtzman" beendet ist. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen - oder anders - besser gar kein Star Trek, als solches!

Gleichgültigkeit ist der wahre Gegner jedes Franchises. Ein Shitstorm ist immerhin Engagement. Stille ist Marktfeedback. Anscheinend war nicht nur bei mir nach Folge 1 Schluss mit rumfläzen auf dem Captain-Stuhl.

Live long and prosper.
 
Ganz ehrlich, ich bin von diesen Themen nur noch komplett genervt, von BEIDEN Seiten, also sowohl die Hater, mit ihren häufig rassistischen Schei** als auch die Leute die ein auf ultratolerant machen.

Es ist für normale Leute wie mich scheinbar nicht mehr möglich, in Ruhe irgendwelche Filme, Serien oder Games zu genießen, sich mit anderen Zuschauern/Gamern friedlich darüber zu unterhalten, ohne das da gleich eine ideologisch getriebene Diskussion drauß wird.

Mich hat das schon bei SW Acolyte so genervt, die Serie an sich fand ich gar nicht so schlecht und hätte mich auf eine 2 Staffel gefreut, aber so wie du das Netz geöffnet hast und dir Infos zu der Serie eingeholt hast, hast du durchgehend nur irgendeinen ideologischen Müll von allen Seiten gelesen, praktisch nichts zu der Serie und den eigentlichen Inhalten selbst.

Ich muss immer daran denken, was bei mir auf der Arbeit abgehen würde, wenn man sich den ganzen Tag nur über solche politischen Themen unterhalten würde, mit Blick darauf, dass viele meiner Kolleginnen und Kollegen Migrationshintergrund haben, bi-,homosexuell oder sonst was sind etc.
Seltsamerweise kommen wir aber alle friedlich miteinander aus, was vielleicht einfach daran liegt, dass wirklich keiner von uns Bock hat, über diese Themen eine Diskussion anzuzetteln, weil es im Grunde auch niemanden von uns ernsthaft interessiert, wer welche Sexualität hat oder seit wann oder warum XY in Deutschland ist usw.

Normal wird etwas dann, wenn man es normal behandelt und ganz sicher nicht, wenn irgendeine Seite irgendwas ständig hervorhebt und einen ideologischen Kreuzzug anzettelt und ebenso sollten alle Seiten einfach mal lernen, die Grenzen anderer zu akzeptieren.

Und mal so am Rande, wenn es immer heißt die Rechten....ja, die Linken sind genauso beschi**en, die braucht auch keiner, denn jeder Blinde sieht, dass von politischen Randgruppen grundsätzlich nur Hass und Hetze gegen andere kommt. Wenn ich auf der Straße an ein blaues Wahlplakat vorbeilaufe, bekomme ich genauso Brechreiz, wie bei einen roten Wahlplakat.

Ich persönlich will von Games und Serien, Filme einfach gut unterhalten werden und Spaß haben, auf unterschwellige oder offensichtliche politische Botschaften etc. kann man doch einfach mal dankbar verzichten , wenn ich sowas haben will, schaue ich mir Bundestagsdebatten an und wenn ich hören will wie Leute ununterbrochen Müll labern, höre ich Menschen wie Trump, Weidel, Wagenknecht und Co. zu (was ich in der Regel nicht mache und sofort umschalte oder weiterklicke).
Da wünscht man sich doch seine Kindheit zurück als man noch Winnetou gucken konnte, ohne das irgendwer ausgetickt ist weil der Nativ einen weißen Siedler gekillt hat oder Winnetou als "Indianer" bezeichnet wurde.

Die einzige Serie wo ich diese offene Gesellschaftskritik etc. akzeptiere, ist South Park, weil die Macher dabei auch einfach alle Seiten mal den Spiegel vorhalten und (zu recht) lächerlich machen, ohne das ich beim zuschauen das Gefühl habe, von irgendeiner ideologisch getriebenen Seite belehrt zu werden.
 
@XRay90 Du sprichts mir aus der Seele. Ich mag Star Trek und habe z. B. mit Discovery viel Spaß gehabt. Hab sie mir sogar auf Bluray gekauft. Und ich verrate jetzt mal ein Geheimnis - es interessiert mich nicht, dass viele diese Serie nicht mögen. Wirklich nicht. :)
Frei nach dem alten Fritz soll jeder nach seiner Façon selig werden. Du magst Discovery? Toll! Du magst es nicht? Auch in Ordnung. Dir gefällt Star Wars 9? Interessant! Warum?
So sollte es doch sein. Diese ständige sich gegenseitig Anmachen ist doch nur anstrengend und vermiest nur einem die Laune.
Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Ich zocke z. B. Warlords Battlecry und bin mir sicher, dass viele noch nie davon gehört haben.
Ja und? Lasst mich doch. Ich mag Anno 117 und wurde schon belehrt, dass es ein schlechtes Spiel sei.
Ist in Ordnung, dennoch gefällt es mir.

Kurz gesagt: Lernt mal, damit umzugehen, dass andere Leute was anderes glauben, was anderes mögen, was anderes lieben und was anderes machen und fühlt euch davon nicht angegriffen.
Das Leben ist viel zu kurz, um es sich mit Streitereien kaputt zu machen. :)
 
naja klar verteidigt Kate Mulgrew Holly Hunter, will sie jemals irgendwann ins Star Trek Universum zurückkommen oder nicht irgendeinem Spektrum zugesprochen werden hat sie gar keine andere Wahl. Ich hab mir ein paar Reviews auf Youtube angesehen und so ziemlich keiner mochte ST Star Fleet Academy und ich muss sagen, ich kann die Kritik nachvollziehen, es geht gar nicht so sehr darum, dass es "woke" geworden ist sondern eher darum, dass das Story und das Character Writing wirklich wirklich absolut schlecht ist, keine Charakterentwicklung, grobe wissenschaftliche Fehler, durchweg unlogische Entscheidungen und Situationen. Alles wird sich genau so zurechtgelegt, wie man es in der Situation gerade braucht, das ist einfach handwerklich kompletter Müll.

Klar wenn man einfach seichte Unterhaltung will dann kann man auch Acolyte und Star Fleet Academy gut finden, Hirn ausschalten und gib ihm, aber wenn man ein "faithful" Star Trek will, dass, wie früher eine weitesgehend kohärente logische gut geschriebene Welt und Charaktere hat, dann gibt es einfach fast nichts gutes über Star Fleet Academy zu sagen.

Wieso gibt es keine zweite Staffel von Acolyte? Warum wird es höchstens noch eine zweite Staffel von Star Fleet Academy geben wenn die nicht auch noch gecancelt wird? Weil nicht wie es sooft heisst nur ein paar Leute reviewbomben oder ein paar Leute aus dem rechten Spektrum es boykottieren, nein, weil die Mehrheit der Leute kein Bock mehr haben sich irgendeinen Schund anzusehen.
 
@XRay90 und @ichthys

Das Problem ist dann hier aber allen voran mangelhafte bis fehlende Kritikfähigkeit kombiniert mit überbordender Frequenz und Unsachlichkeit. Sicher, vieles an Internet-Kritik schießt über sinnvolle und kontextbezogene Kritik hinaus, wird persönlich oder beleidigend - dass ist nicht ok und auch nicht zielführend. Ich erlebe jedoch auch kaum bis keine Kritik, die sich direkt gegen Fans neuer Formate richtet - und zudem im Falle SFA auch einfach viel sachlich vorgetragene Kritik nach dem Motto: "Es ist nicht mehr mein Star Trek, weil...".

Unsere Wahrnehmung unterliegt eben auch dem Negativity Bias – auf Deutsch meist Negativitätsbias oder Negativitätsverzerrung. Das ist ein ziemlich robuster psychologischer Effekt: Negative Informationen wirken stärker auf uns als positive. Ein wütender Kommentar brennt sich tiefer ein als zehn wohlwollende.

Jeder darf und kann schauen was er will und gut finden was er will! Das ist selten bis nie Teil der Kritik! Zudem: Niemand der Kritiker stört sich wirklich daran, wenn jemand die Serie gut findet. Die Serie polarisiert stark, von Anfang an. Das geht nicht nur aus positiven Kritiker-Rezensionen und überwiegend negativer Zuschauer-Bewertung hervor, es impliziert grundlegend starke Differenzierung in zwei Lager. Und das ist ok.

Es wird allen voran Storyboard, Writing und zu immer wiederkehrend mangelhafte Kohärenz und Konsistenz kritisiert. Nicht der zugeneigte Zuschauer. Die Kritik richtet sich personell vorrangig gegen Alex Kurtzman, der das ganze verantwortet. Hatespeech gegen Darsteller kommt vor, sicher, verurteile ich und die allermeisten anderen Kritiker aber zutiefst.

Auch wird Diversität in Star Trek selten wirklich kritisiert - weil Star Trek immer schon divers und wegweisend war.

Aber: Auch Star Trek ist und war immer ein Abbild der gesellschaftlich-politischen Lage, somit nie unpolitisch. Das Problem mit SFA/Discovery ist aber spezifisch dahingehend störend, dass Writing und Umsetzung hier jeglichen Tiefgang, die typische philosophische Moral von Star Trek - eine seiner tragenden Identitätssäulen - vermissen lässt.

Identitätspolitik wirkt dann störend, wenn sie als moralisches Etikett über Figuren gestülpt wird. Sie wirkt stimmig, wenn sie als Charakterdimension Teil eines größeren ethischen Dilemmas ist. Gute Science-Fiction abstrahiert Gegenwartsthemen in Zukunftsszenarien, sodass wir sie reflektieren können, statt sie nur wiederzuerkennen. Und genau das schafft SFA nicht.

Zusammengenommen mit der fehlenden Konsistenz ist das im Grunde auch der Kern der sachlichen Kritik an SFA.

Was Ihr jedoch indirekt impliziert: Keiner darf bitte kritisieren - sonst vergeht mir der Spaß an meiner Serie! Und: Versteht bitte, dass wir es cool finden!

Weder lasse ich mir meine (sachliche) Kritik verbieten noch interessiert es mich, oder stoße ich mich daran an, dass Ihr SFA cool findet.

Und schlussendlich haben wir in unserer Zeit eine merkwürdige Darstellung der Dinge: Bisweilen wirkt es so, als hätte der "kleine, wütende Internet-Troll-Mob" die Schuld, dass Formate dann keinen Erfolg haben. Und das ist natürlich Unsinn und in etwa so als würde man sagen: "Der Kunde ist schuld, dass mein Produkt scheiße ist!". Diese Projektion geht bisweilen ziemlich weit und impliziert, man müsse nicht erfolgreiche Konzepte einfach "besser erklären" o.ä., dabei ist das offensichtliche bereits eingetreten.

So auch bei SFA - geringe Zuschauerzahlen als primärer Erfolgsindikator. Schlechte Zuschauerbewertungen, die bei sachlichen Einblick in die Kritik plausibel und nachvollziehbar sind. Und schlussendlich - und das ist wohl der der schleichende Untergang: Signifikant sinkende, generelle Bewertungen bei IMDb. Man bewertet nicht mehr nur schlecht, man bewertet gar nicht mehr. Das ist der Holzhammer.

Daher, habt Spaß - aber respektiert auch, wenn ich es eben Scheiße finde - und als vertane Chance!

Heute kommt "Voyager -Across the Unknown" raus, jippie!

Live long and prosper.
 
Ach Gott ich fand es im ersten Moment lustig, das ein Abzeichen verschluckt wurde. Eine Sekunde später lief was anderes, so eine Situation passt in den Kindergarten Cop, sicherlich nicht in dieses Setting. Und mit wokness ist es das gleiche, es muss passen! Das ist hier nicht der Fall, und ich habe einfach keinen Bock darauf mich für dumm verkaufen zu lassen. Vielleicht ist das eine Serie für Leute die nebenbei tiktok schauen.
 
Muss schon sagen, einige Kommentare hier treffen den Nagel auf den Kopf. Will nicht das niederschreiben was schon tausenmal richtigerweise gesagt wurde. Schlechte charaktererzählung, schlechtes storyteling im allgemeinen und auch wenn man mich jetzt direkt als "rechten Internettroll" bezeichnen wird, mir geht die überschwängliche wokeness in den Serien mittlerweile absolut auf den Keks. Ein schüler klingone? Echt jetzt? Man versucht die Serie Leuten schmackhaft zu machen, die das ohnehin nicht sehen wollen und echte trekkies werden verkrault.
 
Die einzige Serie wo ich diese offene Gesellschaftskritik etc. akzeptiere, ist South Park, weil die Macher dabei auch einfach alle Seiten mal den Spiegel vorhalten und (zu recht) lächerlich machen, ohne das ich beim zuschauen das Gefühl habe, von irgendeiner ideologisch getriebenen Seite belehrt zu werden.
Und genau darum gehts bei den genannten Serien "ideologisch getriebenen Seite belehrt zu werden", nur halt mit einseitiger Schlagseite.
 
Daher, habt Spaß - aber respektiert auch, wenn ich es eben Scheiße finde - und als vertane Chance!
Nun, genau das schreibe ich auch. SFA schaue ich mir nicht an. Es wirkt auf mich tatsächlich einfach nur verkehrt. Woke oder sonst was interessiert mich nicht. Aber bei mir wollte der Funke schon im Vorfeld nicht springen. Es gibt ohnehin genügend Material.
Mein Punkt ist auch die Art und Weise. Man kann, darf und soll auch kritisieren. Wenn etwas, so wie es SFA augenscheinlich ist, komplett am Thema vorbei gemacht wurde, kann es auch gerne direkt gesagt werden. Nur wird daraus im Internet sehr schnell ein direkter Angriff. Und das kritisiere ich, weil das nicht sein darf.
Man kann SFA schlecht finden. Ich halte andere Produktionen auch eher für einen Reinfall. Würde aber dennoch nie die Schauspieler oder Drehbuchautoren etc. angreifen.
 
@XRay90 Du sprichts mir aus der Seele. Ich mag Star Trek und habe z. B. mit Discovery viel Spaß gehabt. Hab sie mir sogar auf Bluray gekauft. Und ich verrate jetzt mal ein Geheimnis - es interessiert mich nicht, dass viele diese Serie nicht mögen. Wirklich nicht. :)
Frei nach dem alten Fritz soll jeder nach seiner Façon selig werden. Du magst Discovery? Toll! Du magst es nicht? Auch in Ordnung. Dir gefällt Star Wars 9? Interessant! Warum?
So sollte es doch sein. Diese ständige sich gegenseitig Anmachen ist doch nur anstrengend und vermiest nur einem die Laune.
Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Ich zocke z. B. Warlords Battlecry und bin mir sicher, dass viele noch nie davon gehört haben.
Ja und? Lasst mich doch. Ich mag Anno 117 und wurde schon belehrt, dass es ein schlechtes Spiel sei.
Ist in Ordnung, dennoch gefällt es mir.

Kurz gesagt: Lernt mal, damit umzugehen, dass andere Leute was anderes glauben, was anderes mögen, was anderes lieben und was anderes machen und fühlt euch davon nicht angegriffen.
Das Leben ist viel zu kurz, um es sich mit Streitereien kaputt zu machen. :)
Ist bei mir genauso. Meinungsartikel etc. lese ich in der Regel nicht, weil es mich einfach nicht juckt, was andere über eine Serie oder ein Spiel etc. denken.

Aktuell spiele ich z.B. wieder Starfield nach über einem Jahr, weil ich Lust drauf hatte und es mir Spaß macht. Ab und an gucke ich mal bei Google ob es News gibt, zu einen möglichen neuen DLC etc.
Die ganzen Diskussionen und Meinungen dazu, irgendwelcher Ex-Entwickler, irgendwelcher Spieler, Redaktionen was an dem Spiel doch alles so schlecht sein soll, lese ich gar nicht erst, weil es mich nicht interessiert.

Ich kann mich gerne über das Spiel mit anderen unterhalten aber ohne Unterhaltungen ala "Ich erzähle dir nun warum das Spiel so schlecht ist und du hast meine Meinung zu teilen!!!"

Ich spare mir auch Zeit und Lust, anderen Menschen einen Vortrag darüber zu halten, warum meine Meinung meiner Meinung nach so viel besser sei oder warum andere in Unrecht sind, weil ich dazu einfach keinen Nerv habe.

Und ganz ehrlich ? Seit ich mich aus diesen ganzen Disskusionen raushalte, auch diese ganzen ideologischen Diskussionen in der Gesellschaft, von Rechten und Linken, geht es mir viel besser, weil ein dieser Müll nicht runterzieht oder aufregt.
 
Was Ihr jedoch indirekt impliziert: Keiner darf bitte kritisieren - sonst vergeht mir der Spaß an meiner Serie! Und: Versteht bitte, dass wir es cool finden!

Das mache ich aber auf keinen Fall. Denn sachliche Kritik stört mich keineswegs, nur eben die Tatsache das es leider immer seltener bei sachlicher Kritik bleibt, sondern eben ein ideologischer Schlagabtausch durchgezogen wird.

Nehmen wir mal STD, wenn die Diskussion sachlich ist mit "Ich finde die Serie nicht gut weil...ich die Handlung aus diesen oder jenen Grund nicht gut finde" ,"weil mir das Design nicht mehr gefällt", "Weil ich die schauspielerische Leistung nicht gut finde..." ist das doch wünschenswert und völlig in Ordnung.

Stattdesse läuft es viel häufiger "Die Serie ist so ein verdammter Dreck! Warum ist die Hauptdarstellerin eine farbige Frau????" und die Gegenseite dann "Das ist die allerbeste Serie auf der großen weiten Welt und jeder der/die sagt die Darsteller/innen nicht zu mögen ist sowieso ein fanatischer Rassist! Sowieso sind alle dumm die nicht denken wie ich!".

Wie man ja auch von politischer Seite in den letzten Jahren immer wieder gehört hat, eine Diskussionskultur gibt es kaum noch und die Menschen verrohen in der Hinsicht völlig und das ist eben echt traurig.
 
Kurtzman gehört einfach weg von Star Trek. Er ist für mich ein Scheiße-Midas.
Wer sein Zeug anschaut oder die Bluray kauft, bestätigt dann leider nur die Produzenten.
Ergebnis: Für mich wird der Content schlechter.
Irgendwann verkommt Star Trek zu einem Desperate Housewives, weil es mehr Einschaltquoten bringt und seine (neuen) treuen Fans hat. "Ich konsumiere ja nur" ist für mich so ein schwaches Argument. Genau deswegen haben wir auch immer mehr Mikrotransaktionen in Games. Eigenverantwortung Null.

Edit: Ich kann es einfach nicht höflicher ausdrücken, weil einem das Herz blutet was mit Star Trek abgeht.

Das geht dann so weit, dass The Orville mittlerweile das bessere Star Trek ist. Wann kommt da eigentlich mal mehr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurtzman gehört einfach weg von Star Trek. Er ist für mich ein Scheiße-Midas.
Wer sein Zeug anschaut oder die Bluray kauft, bestätigt dann leider nur die Produzenten.
Ergebnis: Für mich wird der Content schlechter.
Irgendwann verkommt Star Trek zu einem Desperate Housewives, weil es mehr Einschaltquoten bringt und seine (neuen) treuen Fans hat. "Ich konsumiere ja nur" ist für mich so ein schwaches Argument. Genau deswegen haben wir auch immer mehr Mikrotransaktionen in Games. Eigenverantwortung Null.

Edit: Ich kann es einfach nicht höflicher ausdrücken, weil einem das Herz blutet was mit Star Trek abgeht.

Das geht dann so weit, dass The Orville mittlerweile das bessere Star Trek ist. Wann kommt da eigentlich mal mehr?

Da ist er der Troll. Es ist nicht mehr MEIN Star Trek. Sitzt mit 50 noch im Keller seiner Eltern und glaubt ihm gehört Star Trek und es muß so bleiben wie er es will. Schon bei DS9 hat er sich aufgeregt, da fliegt nichts mehr. Ein schwarzer Kapitän. Geht ja alles gar nicht. Wo ist die Enterprise.
Und dann Voyager, ein weiblicher Kapitän, geht ja gar nicht. Ein Hologramm als Doktor, was soll das denn.

Für die armen alten Männer gibt es nur eines Kirk und mit etwas Wiederwillen Picard. Aber Wesley geht gar nicht.

Es gefällt euch nicht? Dann schaut es nicht, so einfach ist es. Ihr bestimmt nicht was geht und was nicht. Punkt.
Für euch ist nicht einmal new world erträglich weil...... einfach nur weil früher war alles besser, bla bla bla.

Alleine wenn man bei einer scifi Serie mit dem Argument kommt es wäre ja etwas nicht realistisch. Oder das gab es bei Enterprise nicht. Und völlig vergessen das 900 Jahre vergangen sind. 🤦

Und ein anderer Teil plappert einfach einem Ytuber nach weil sie gar keine eigene Meinung haben. 🤦
 
Da ist er der Troll. Es ist nicht mehr MEIN Star Trek. Sitzt mit 50 noch im Keller seiner Eltern und glaubt ihm gehört Star Trek und es muß so bleiben wie er es will. Schon bei DS9 hat er sich aufgeregt, da fliegt nichts mehr. Ein schwarzer Kapitän. Geht ja alles gar nicht. Wo ist die Enterprise.
Und dann Voyager, ein weiblicher Kapitän, geht ja gar nicht. Ein Hologramm als Doktor, was soll das denn.

Für die armen alten Männer gibt es nur eines Kirk und mit etwas Wiederwillen Picard. Aber Wesley geht gar nicht.

Es gefällt euch nicht? Dann schaut es nicht, so einfach ist es. Ihr bestimmt nicht was geht und was nicht. Punkt.
Für euch ist nicht einmal new world erträglich weil...... einfach nur weil früher war alles besser, bla bla bla.

Alleine wenn man bei einer scifi Serie mit dem Argument kommt es wäre ja etwas nicht realistisch. Oder das gab es bei Enterprise nicht. Und völlig vergessen das 900 Jahre vergangen sind. 🤦

Und ein anderer Teil plappert einfach einem Ytuber nach weil sie gar keine eigene Meinung haben. 🤦
Es get hier doch nicht um "mein Startrek", sondern es ist kein Startrek.
Eine gute Serie lebt nicht unbedingt von realistischer, aber konsistentem Worlbuilding. Das fehlt hier komplet.
So eine AKADEMIE(!) kann man doch nicht ernst nehmen.

DS9 wird allgemein als eine, wenn nicht die stärkste Serie im ST-Universum angesehen.

Wenn die Serie nicht für Ü50- Leute ist (bei denen Erfahrungsgemäss ein grossteil der Eltern inzwischen verstorben sind), für wen soll die Serie dann sein?
Ganz offensichtlich findet man kein Publikum.

Dass man ST auch anders machen und trotzdem erfolgreich sein kann, zeigt Lower Decks
 
Es get hier doch nicht um "mein Startrek", sondern es ist kein Startrek.
Eine gute Serie lebt nicht unbedingt von realistischer, aber konsistentem Worlbuilding. Das fehlt hier komplet.
So eine AKADEMIE(!) kann man doch nicht ernst nehmen.

DS9 wird allgemein als eine, wenn nicht die stärkste Serie im ST-Universum angesehen.

Wenn die Serie nicht für Ü50- Leute ist (bei denen Erfahrungsgemäss ein grossteil der Eltern inzwischen verstorben sind), für wen soll die Serie dann sein?
Ganz offensichtlich findet man kein Publikum.

Dass man ST auch anders machen und trotzdem erfolgreich sein kann, zeigt Lower Decks

Doch genau geht es, egal was es ist, wird das bestehende nur etwas geändert drehen die gab’s durch, denn gab’s sich heutzutage kranke fabatiger.

Egal bei welchem Thema, wird kurvige Kleinigkeit geändert war es das.

Und warum sollte man das nicht ernst nehmen ?
warum sollte man Star Trek ernst nehmen ?
Das ist alles sowieso Fiktion.

Ich hybrid alles an Star Trek gesehen und hab weder über Strafe nee worlds noch über staarfleed Academy gemeckert.
Warum meckere ich nicht, weil ich kein fanatiser bin sondern froh dass es Star Trek immer noch gibt.

Und klar, die Magazine schreiben nichts mehr positives, denn negative Berichte bringen mehr Klicks.

Das Gemecker ist heut einfach nur peinlich und daran sieht Mannjahr wer erwachsen ist und welche Menschen kleine motzige Kinder.
 
Klar ist ST NICHT realistisch.
Aber konsistent.
Darum geht es mir doch.

Wenn man sich nicht an die Lore halten will, ok. Aber warum nennt man es dann Startrek und ist erstaunt, dass man den Fans, für welche die Sendung ja produziert und Geld ausgegeben wird, so, bzw siedelt es in jenem Universum an?

Und ja, das ist eincremen First-World-Problem, das ist mir bewusst 😁
Nur darf sich halt Paramount nicht wundern, wenn die Serie nicht ankommt, bei der Mehrheit.
Wäre die Serie super toll, dann würde sich trotzdem eine grosse Fambase bilden.
So funzt das bei allem.
Mag ich alle Musik der Welt?
Finde ich Schlager meins?

Aber es gibt genug Leute die das anders sehen und jenes Genre floriert.
 
Das ist alles sowieso Fiktion.

Mit der Begründung brauchst du aber gleich gar nichts mehr machen und kannst alles, was eine Vorgeschichte hat, komplett ignorieren. Was passiert, wenn man das macht, hat zum Beispiel Ringe der Macht anschaulich demonstriert.
Dann hätte nichts mehr irgendeine Identität und genau das ist das Hauptproblem dieser Serie. Sie hat keine mehr.

Es wird immer Zuschauer geben, die alles toll finden, egal, was man ihnen vorsetzt. McDonalds gibts ja schließlich auch noch. ;) Aber selbst die haben ihre Identität. Diese würden sie jedoch verlieren, wenn sie statt Burger plötzlich Nudeln und Sushi servieren.

Wir reden bei Star Trek auch nicht von einem Franchise, was es erst seit Discovery und SNW gibt, sondern einer - man kann sagen - Traditionsmarke seit den 1960er Jahren.
Ich bin der Ansicht, man sollte schon auch auf die gigantische Fanbase hören. Nicht bei jeder einzelnen Entscheidung, aber insgesamt eben doch, denn was wäre Star Trek ohne die riesige Zahl an Fans, die es zu dem gemacht haben, was es mal war…nicht mehr ist?
Dann verlierst du die Marke. Ist die Fanbase weg, ist die Marke tot und die lässt sich dann eben nicht mehr wiederbeleben mit der im Vergleich dazu Handvoll Leute, die Starfleet Academy gut finden. Die gibt es zweifelsohne, doch das wird nicht reichen, um das Star Trek Universum in die Zukunft zu tragen.
 
Naja Janeway war ja selbst kaum zu ertragen. Konnte nicht ein Teil von voyager anschauen dank ihr. Da wäre mir eine coole die im captainsessel rumlungert viel lieber gewehsen. Aber naja.
 
Was ist denn daran bitteschön respektlos, wenn man ein Mindestmaß an Etikette und Autorität bei einer Führungsfigur einfordert? Da geht es auch weniger um's Schauspiel, sondern um die Grundausrichtung als Teenie-Serie, statt als SCIENCE Fiction mit ein bißchen Abenteuer. Und das hieße nicht, dass die Serie dann keine jüngeren Zuschauer hätte - ich schaue Star Trek seit ich 8 bin. Die Kelvin- und Discovery/Burn- Timeline wollen wir einfach nicht!
 
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