Calyptratus am 23.09.2008 13:00 schrieb:
Burtchen am 23.09.2008 12:45 schrieb:
Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.
Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.
Viele gecrackte Versionen sind ihren Kauf-Pendants ja inhaltlich absolut ebenbürtig respektive aus Komfortsicht überlegen, weil Knd Dantenträger-Checks bei Spielstart und -lauf entfallen. Diese Version dagegen war der Verkaufsverion qualitativ deulitch unterlegen. Ich denke schon, dass das - gerade für die erste Woche - einen signifikanten Schwung bewirkt hat.
Dann müsste es also 3 Spielergruppen geben:
1. Spieler, die das Spiel grundsätzlich kaufen und nie runterladen
2. Spieler, die das Spiel grundsätzlich runterladen und nie kaufen
3. Spieler, die je nach Verfügbarkeit runterladen oder kaufen
Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand der keine Skrupel hat sich Spiele runterzuladen wann und wie er Bock hat, nicht 1-2 Wochen warten kann (wenn ich das richtig verstehe geht es in etwa um diesen Zeitrahmen ab Veröffentlichung) sondern dann doch Geld ausgibt. Oder besser ausgedrückt: ich persönlich würde diese Gruppe für die kleinste der 3 Spielergruppen halten. Die meisten Menschen handeln meist nach relativ festen Prinzipien - aber vielleicht täusche ich mich, sind ja nur Vermutungen.
Interessant wäre, ob es da Untersuchungen zu gibt - denn das würde einen Kopierschutz tatsächlich rechtfertigen - oder eben nicht.
Das Probb wenn Publisher denken, sie könnten $$$ machen indem sie eine Idee aufgreifen, für die ich vor Jahren in einem andern Spiel Geld bezahlt habe und diese mit ein paar Mio $ füttern, damit dann ein passender Kassenschlager rauskommt, muss ich sagen gehör ich zu der 2. Sorte. Verarschen lass ich mich halt ungern.
Wenn das Spiel eine Neuentwicklung ist, es Langzeitmotivation vorhanden ist, dann geh ich in Laden wenn das Spiel erscheint und kauf es mir fertig aus wird nicht diskutiert.
Wenn der Publisher allerdings vorher Features verspricht, die dann nicht enthalten sind, dann teste ich erstmal das Game ausm Netz um mir eine Vorstellung davon zu machen.
Meistens wenn man ein Spiel mal 1-2 h gespielt hat weiss man ob es einem liegt oder nicht, ein Demolevel reicht da nicht, weil oft unterscheiden sich die Vollversionen von den Demos in grundsätzlichen features.
Und bei der Bugfülle der Software in den letzten 5 Jahren, ist so ein Crack manchmal einzigste Möglichkeit ehrlich zu erfahren in welchem Stadium sich das Spiel befindet.
Der weitere Vorteil von Cracks sind, das sie CD abfragen und damit Lags ersparen, Morrowind bspw lief viel absturtzfreier mit Crack also ohne und wie mein Vorredner benutze ich Cracks auch selbst, wenn ich das Spiel orginal habe(Was mein gutes Recht ist das ich mir von mir gekaufter Software eine brauchbare Kopie zu erstellen, das ewige DVD rein Raus gemache macht die DVD's zeitig kaputt und verhindert somit einen Weiterverkauf bzw ein späteres erneut installieren.
Und was das Thema Internetaktivirung anbelangt, da lach ich die Publisher nur noch aus.
Es dauert keinen Tag meist sogar schon bevor der neue Kopierschutz auf dem markt ist, ist der Crack dafür schon fertig, also die Publisher laufen dort gegen eine Gegnerfront an und je schneller sie laufen, desto mehr formt sich der Gegner, ein Kampf der nicht vom Publisher zu gewinnen ist.
Spiele sind zum spielen da, wenn jemand nicht will das man sein Produkt spielt, dann hätte er kein Spiel entwickeln sollen, das ist genauso hohl wie als wenn mir ein Musiker erklären will das ich gefälligst Geld bezahlen soll dafür das ich mir seine Musik anhören kann, wofür hat er die Musik denn gemacht um ein grosses musikalisches Werk zu machen oder um Asche zu machen, der Unterschied ist meist in der Musik zu finden der Geldorientierte Interpret wird sicher lauter Dieb Dieb schreien als der Musiker aus Leidenschaft.
Angesichts der finanziellen Situation in Germany, ein leider nicht mehr tragbarer Zustand.
Wenn ich mir früher für 50 DM noch Spiele leisten konnte und 1500 DM vediente, sind es jetzt 50 € und 750 € verdienst, also ein faktum das nicht aufgeht.
Im Grunde genommen sind die grössten Diebe also die Publisher.
Aber dank unseren fairen den armen humanoiden Bürger beschützenden Gesetzen kann man das in ganz anderem Licht wiederspiegeln.
Wer is schlimmer der von einem Dieb klaut oder der Dieb der klaut?