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Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

SoSchautsAus am 23.09.2008 02:08 schrieb:
diesmal unter dem Titel "Ich kaufe keine DRM-Scheisse!" und an EA adressieren.

Du Naivchen, als ob man sowas jemals an EA schicken würde. ;)

Bei so einer Thematik darf man sich wohl nicht auf die Mags verlassen, da sind die Gamer wohl auf sich selber gestellt, die ihre Macht wohl nur durch Boykott ausdrücken können. Die Mags sind doch wegen ihrer "Weltexclusiven" "Sensationelle" "Exclusiven" Tests Marionetten der grossen Hersteller....auch wenn man das nie zugegeben würde.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Es klingt vllt. ein wenig egoistisch, aber solange ich persönlich keine Probleme habe ist mir der verwendete Kopierschutz im Grunde egal.

Ich betreib mein 'Hobby' seit nunmehr fast 20 Jahren und hab, so denk ich, alle Arten von Kopierschutzmechanismen über mich ergehen lassen. Was soll ich sagen? Ich kann mich bis dato an kein Spiel erinnern, was ich mir gekauft habe und auf Grund eines KS nicht starten respektive spielen konnte.

Es gibt doch heute, in meinen Augen, fast überhaupt keine Blockbuster mehr bzw. Spiele, die ich mir unbedingt kaufen muss. Meine Prioritäten haben sich Richtung Konsole verschoben und dort ist man, vllt. auch nur im Moment, relativ sicher was das ganze "Steam muss laufen" oder "man darf nur x. aktivieren!" Zeug betrifft.

Mir fällt im Moment kein PC exklusiver Titel ein, den ich unbedingt haben müsste bzw. spielen wollen würde. Im Moment freu ich mich auf Street Fighter 4 & Sacred 2. Beides gibts für Konsole(n) und für den PC ... je nach Lust und Laune entscheide ich mich dann für eine Plattform. %-)
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Look am 22.09.2008 23:53 schrieb:
Was interessieren mich die Leecher, warum sollte ich, der Käufer, für Dinge gerade stehen, oder für etwas eintreten, wen ich der Geschädigte bin und Schaden tun mir nicht die Leecher.

Das siehst du aber falsch. Die Leecher sind einer der Hauptgründe weshalb es solche überzogene Kopierschutzmechanismen und zunehmende Gängelei von den zahlenden Kunden gibt. Das sollte sollte Dich, wenn es Dich wirklich stört , auch interessieren.

MfG
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

ichmusssagen am 23.09.2008 00:57 schrieb:
"Die illegale Aneignung geistigen Eigentums durch dritte kritischer in unserer Gesellschaft zu betrachten"..."naja". Manche Leute haben nun mal weniger Gelt....
Wenn ich für etwas kein Geld habe, dann kann ich es mir auch nicht leisten. PUNKT!
Lag der Umsatz im Rekordjahr 2007 bei 2,3 Milliarden Euro, so wird er in diesem Jahr voraussichtlich um 300 Millionen Euro auf 2,6 Milliarden Euro ansteigen" ist unter:
http://www.rp-online.de/public/article/digitale/computer/604158/Rekordumsatz-erwartet.html zu lesen. Also bevor man vorm Untergang des geliebten PC-Spielens zittert also lieber Ruhe bewahren.
Ich kenne die Statistik und die steigenden Zahlen resultieren aus dem zunehmenden Konsolenspielen. ;-) Wir aber reden hier vom PC-SPIELEMARKT
Möglicherweise würden Spiele sich ja (noch) besser verkaufen, wenn man die Energie für neue Kopierschutzmaßnahmen in Qualität und Spielinhalte investieren würde.

Lies Dir doch einfach mal die News durch. Das Beispiel Starcrcaft zeigt ganz gut auf, dass Spieleinhalt nicht mit guten Verkaufserlösen zusammenhängt.

MfG
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Also eigentlich vertsehe ich die ganze Aufregung nicht, sicher, begrenzt startbare Spiele sind ein Unding, aber warum sich die halbe Welt damals wegen der Steam aktivirung so aufgeregt hat, ist mir ein Rätsel.
Ich finde, dass das System Steam eine durchaus gute Plattform ist, und wenn man dadurch der Raupkopiererei entgegenwirken kann, warum nciht, ist doch besser Als dreimal Bishock instalieren zu können und danach erstmal rumtelefoniern soll.
MfG
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

SoSchautsAus am 23.09.2008 02:08 schrieb:
DRM, Steam und dieser ganze Müll wird von mir boykottiert. Ganz einfach. Ich sehe nicht ein, dass ich mir als ehrlicher Käufer solche Einschränkungen auferlegen lassen muss.

Ich persönlich finde solch eine Einstellung völlig ok und warscheinlich sogar der Problematik angemessen. Nur befürchte ich das viele nicht so heiß essen wie sie kochen^^
Das schlimme ist ,mMn., das ein Gros der "Boykottierenden" diese Problematik nur als Vorwand nehmen wird(gehäufte Aussagen in diversen Threads zu dem Thema), um sich das Spiel in kostenloser und gecrackter Form runterzuladen.

MfG
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Tiefkuehlpizza20000 am 23.09.2008 09:36 schrieb:
Also eigentlich vertsehe ich die ganze Aufregung nicht, sicher, begrenzt startbare Spiele sind ein Unding, aber warum sich die halbe Welt damals wegen der Steam aktivirung so aufgeregt hat, ist mir ein Rätsel.
Ich finde, dass das System Steam eine durchaus gute Plattform ist, und wenn man dadurch der Raupkopiererei entgegenwirken kann, warum nciht, ist doch besser Als dreimal Bishock instalieren zu können und danach erstmal rumtelefoniern soll.
MfG


Wenn du die Aufregung nicht verstehst, empfiehlt es sich diesen Thread nochmal genauer zu studieren. Da steht alles wissenswerte drin.

Steam? Steam ist Teufelswerk und die Wurzel allen Übels. Damit fing die Enteignung an. Wie ein Kollege oben schon schreib, negatives sieht man bei Steam ungern oder ignoriert es weil ja ein paar vermeintlich tolle Sachen dabei sind. Ich erkenn da aber nichts tolles, nur das man mir die Kontrolle über diese Software KOMPLETT entzogen hat (ja ich hab HL2).




Und wer sich auf die Konsole beruft und retten will sollte nicht so naiv sein und glauben das da nichts kommt wenn das am PC erst mal fett durchgedrückt ist.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

ichmusssagen am 23.09.2008 00:57 schrieb:
Ich sehe das ähnlich wie viele Vorredner. Der Kopierschutz über Onlineaktivierung funktioniert ohnehin nicht. Spiele wie Mass-Effekt sind ziemlich schnell Gecrackt worden, trotz Online-Schutz.
Die Onlineaktivierung schadet also nur den Käufern, nicht den Saugern.
Einen wirksamen Schutz gibt es eigendlich nur bei Onlinespielen.
"Die illegale Aneignung geistigen Eigentums durch dritte kritischer in unserer Gesellschaft zu betrachten"..."naja". Manche Leute haben nun mal weniger Gelt....
Und? Dann verzichtet man eben. Ungenügende Finanzmittel zum legalen Erwerb sind keine Legitimation für Urheberrechtsbruch.
Übrigenz auch Leute die an Aids erkrankt sind und in ärmeren Regionen unserer durch Copywright durchsetzten Weltgemeinschaft leben. Ich würde dies nicht mit Spielcopywright gleichsetzen, aber wenn man von geistigem Eigentum redet, sollte man schon im Gesamtkontext betracht sehen, dass es durchaus zu hinterfragen ist.
Ich habe den Absatz jetzt mehrfach gelesen und nicht verstanden. Deine Argumentation ist, wenn man arm ist oder AIDS hat, darf man Urheberrechte brechen? Inwiefern legitimiert eine ohne Zweifel tragische Krankheit ordnungs- bzw. rechtswidriges Verhalten?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Ich hatte bisher noch nie Probleme mit irgendeinem Kopierschutz und das ist für mich erstmal die Hauptsache.
Ich nehm es zwar mit Zähneknirschen zur Kenntnis was da an Kopierschutzmaßnahmen auf mich zukommt, aber bis jetzt hält mich das nicht vom Kauf ab.

Aber wenn dieser Trend zur Kundengängelung anhält werde ich in Zukunft natürluch sehr genau überlegen, ob ich dafür dann bereit bin zu zahlen.

Meine größte Sorge ist diesbezüglich, dass durch eine Umstellung auf eine exklusive Online-Distribution eine umfassende Kontrolle des Kunden möglich wird.
Als Beispiel sei genannt, dass man dem Kunden dann nur noch ermöglicht, eine länderspezifische Version runterzuladen und damit zu erwerben. D.h. wenn ich aus deutschland ein Spiel runterlade kriege ich automatisch die deutsche Version.
Wenn es nicht mehr die Möglichkeit gibt, Spiele auf physischen datenträgern zu erwerben, würde ja auch die Möglichkeit des Imports entfallen. Und ob man zukünftige Onlinevertriebsplattformen per Proxy umschiffen könnte halte ich für eher unwahrscheinlich.

Aber dies wäre ja nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man Spiele, wie bei Steam an eine Onlineplattform bindet, kann man ja dem Kunden einiges auftischen.

Daher halte ich es für wichtig, dass Spiele weiterhina ls physische datenträger verkauft werden und auch ohne Internetzgang lauffähig sind. Sprich auch am Offline-PC sollten Spiele laufen. Eine einmalige Aktivierung ist eigentlich schon die Spitze des Erträglichen.

Aber ich denke, alles können sich die hersteller nicht erlauben. Auch als Kunde hat man ja Rechte, die man dann ja auch über den Rechtsweg geltend machen kann, wenn es die hersteller zu bunt treiben.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

BassiSchwarz am 23.09.2008 11:18 schrieb:
Daher halte ich es für wichtig, dass Spiele weiterhin als physische datenträger verkauft werden und auch ohne Internetzgang lauffähig sind. Sprich auch am Offline-PC sollten Spiele laufen. Eine einmalige Aktivierung ist eigentlich schon die Spitze des Erträglichen.

Da hab ich mal keine Angst. Solche Dinger wie EA dreht kann nicht jeder drehen. Oder würdest du ein Game kaufen das auf DRM beruht und von einem Newcomer gepublished wird? Ich nicht, absolutes NO GO. Man hört zu viel, dass der und jener den Bach runter gingen. Was dann? Spiel wertlos, von heut auf morgen.

Und dann muss man das auch sehen: EA ist auf Output ausgelegt. Jedes Jahr eine neue Version. Das ist EA Strategie, sagen sie ja selber, ..solange die Leute kaufen.....
Das heist EA liegt viel dran, dass alte Games wegkommen. Wie denen wohl WoW stinkt, das hindert den Absatz gewaltig auf ihren x Aufguss, da der WoW Spieler sicher kein Kunde sein wird. Warum kaufen die sämtliche guten Studios? Ich denke um zu kontrollieren, zu kontrollieren wie und was wir spielen sollen und vor allem wie lange.

Andere, noch unabhängigerer Studios wie z.B. Egosoft supporten Ihre Games jahrelang. Bauen ihre Community ums Spiel auf. So richtig handfest. Dass, ist ein NO GO für EA. Alle Kunden die lang ans Game gebundene sind, sind verlorene Kunden für den nächsten Aufguß der gleich ins Regal kommt. Kauf oder stirb, und bist du nicht willig so nerven wir dich unsäglich mit "welchen Kontonamen hatte ich?", "wie war das Passwort?", "Wo muss ich anrufen weil sich das Game nicht mehr aktivieren lässt?"
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Möchte noch auf einen inhaltlichen Fehler in dieser News hinweisen:

Zudem werden die Studios - angestachelt von Hiobsbotschaften wie der Crysis-Kopierrate - weiterhin Energie darin investieren, einen Schutz wenigstens eine Woche lang "sicher" zu halten. Das etwa verhalf Assassin's Creed zu einem guten Verkaufsstart auf dem PC.

Das ist falsch, da Assasins Creed ganz und gar nicht "sicher" war.
Ubisoft hat die Produktionsfirma verklagt, die dafür verantwortlich war, dass Assassins Creed bereits 2 Monate vor Release im Netz war, siehe auch folgende PC-Games News: http://www.pcgames.de/?article_id=654876

Wenn sich Assassins Creed dennoch sehr gut verkauft hat, könnte man also sagen dass es sich gut verkaufte OBWOHL es eine Raubkopie gab und nicht WEIL es Kopiergeschützt war.
Wenn sich Spiele gut verkaufen, obwohl es eine Raubkopie gibt und obwohl diese Tatsache allgemein bekannt ist (ging durch die Presse, ich habs in der Zeitung gelesen), muss es also Käufer geben, die sich das Spiel gar nicht runterladen wollen sondern gern bezahlen. Oder sehe ich da was falsch?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Calyptratus am 23.09.2008 11:51 schrieb:
Möchte noch auf einen inhaltlichen Fehler in dieser News hinweisen:

Zudem werden die Studios - angestachelt von Hiobsbotschaften wie der Crysis-Kopierrate - weiterhin Energie darin investieren, einen Schutz wenigstens eine Woche lang "sicher" zu halten. Das etwa verhalf Assassin's Creed zu einem guten Verkaufsstart auf dem PC.

Das ist falsch, da Assasins Creed ganz und gar nicht "sicher" war.
Ubisoft hat die Produktionsfirma verklagt, die dafür verantwortlich war, dass Assassins Creed bereits 2 Monate vor Release im Netz war, siehe auch folgende PC-Games News: http://www.pcgames.de/?article_id=654876

Wenn sich Assassins Creed dennoch sehr gut verkauft hat, könnte man also sagen dass es sich gut verkaufte OBWOHL es eine Raubkopie gab und nicht WEIL es Kopiergeschützt war.
Wenn sich Spiele gut verkaufen, obwohl es eine Raubkopie gibt und obwohl diese Tatsache allgemein bekannt ist (ging durch die Presse, ich habs in der Zeitung gelesen), muss es also Käufer geben, die sich das Spiel gar nicht runterladen wollen sondern gern bezahlen. Oder sehe ich da was falsch?
Großer Unterschied: Die damals im Umlauf gebrachte Version war aber nicht die fertige Fassung, sondern eine Pre-Release-Version. Dazu Gamespot:
In addition to lost sales as a direct result of piracy, the publisher also claimed its reputation was hurt by the leak as well. Ubisoft says that it included a bug in the prerelease Assassin's Creed for security reasons that would cause the game to crash partway through. The bug was supposedly removed from the retail edition, but a mix of negative reviews of the leaked, bug-equipped pirated version of the game and legitimate reviews of the retail edition created customer confusion and caused "irreparable harm" to its reputation, Ubisoft said.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Burtchen am 23.09.2008 11:59 schrieb:
Calyptratus am 23.09.2008 11:51 schrieb:
Möchte noch auf einen inhaltlichen Fehler in dieser News hinweisen:

Zudem werden die Studios - angestachelt von Hiobsbotschaften wie der Crysis-Kopierrate - weiterhin Energie darin investieren, einen Schutz wenigstens eine Woche lang "sicher" zu halten. Das etwa verhalf Assassin's Creed zu einem guten Verkaufsstart auf dem PC.

Das ist falsch, da Assasins Creed ganz und gar nicht "sicher" war.
Ubisoft hat die Produktionsfirma verklagt, die dafür verantwortlich war, dass Assassins Creed bereits 2 Monate vor Release im Netz war, siehe auch folgende PC-Games News: http://www.pcgames.de/?article_id=654876

Wenn sich Assassins Creed dennoch sehr gut verkauft hat, könnte man also sagen dass es sich gut verkaufte OBWOHL es eine Raubkopie gab und nicht WEIL es Kopiergeschützt war.
Wenn sich Spiele gut verkaufen, obwohl es eine Raubkopie gibt und obwohl diese Tatsache allgemein bekannt ist (ging durch die Presse, ich habs in der Zeitung gelesen), muss es also Käufer geben, die sich das Spiel gar nicht runterladen wollen sondern gern bezahlen. Oder sehe ich da was falsch?
Großer Unterschied: Die damals im Umlauf gebrachte Version war aber nicht die fertige Fassung, sondern eine Pre-Release-Version. Dazu Gamespot:
In addition to lost sales as a direct result of piracy, the publisher also claimed its reputation was hurt by the leak as well. Ubisoft says that it included a bug in the prerelease Assassin's Creed for security reasons that would cause the game to crash partway through. The bug was supposedly removed from the retail edition, but a mix of negative reviews of the leaked, bug-equipped pirated version of the game and legitimate reviews of the retail edition created customer confusion and caused "irreparable harm" to its reputation, Ubisoft said.

Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.

Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.

Daraus folgt für mich - da diese Tatsache den Publishern bekannt sein dürfte - , dass mit den aktuellen Kopierschutzsystemen wie SecuROM nicht die Raubkopien eingeschränkt werden sollen, sondern der Gebrauchthandel unterbunden und die Kunden stärker kontrolliert und an den Publisher gebunden werden sollen. (Kundenbindung)
Sorry, aber ich komme immer wieder zum selben Ergebnis. Vielleicht, weil ich das gar nicht anders sehen will und jetzt stur bin - mag sein. Ich würds ja gerne anders sehen und wieder fröhlich ein Spiel nach dem andern kaufen :-|
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.

Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.
Viele gecrackte Versionen sind ihren Kauf-Pendants ja inhaltlich absolut ebenbürtig respektive aus Komfortsicht überlegen, weil Knd Dantenträger-Checks bei Spielstart und -lauf entfallen. Diese Version dagegen war der Verkaufsverion qualitativ deulitch unterlegen. Ich denke schon, dass das - gerade für die erste Woche - einen signifikanten Schwung bewirkt hat.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Burtchen am 23.09.2008 12:45 schrieb:
Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.

Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.
Viele gecrackte Versionen sind ihren Kauf-Pendants ja inhaltlich absolut ebenbürtig respektive aus Komfortsicht überlegen, weil Knd Dantenträger-Checks bei Spielstart und -lauf entfallen. Diese Version dagegen war der Verkaufsverion qualitativ deulitch unterlegen. Ich denke schon, dass das - gerade für die erste Woche - einen signifikanten Schwung bewirkt hat.

Dann müsste es also 3 Spielergruppen geben:
1. Spieler, die das Spiel grundsätzlich kaufen und nie runterladen
2. Spieler, die das Spiel grundsätzlich runterladen und nie kaufen
3. Spieler, die je nach Verfügbarkeit runterladen oder kaufen

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand der keine Skrupel hat sich Spiele runterzuladen wann und wie er Bock hat, nicht 1-2 Wochen warten kann (wenn ich das richtig verstehe geht es in etwa um diesen Zeitrahmen ab Veröffentlichung) sondern dann doch Geld ausgibt. Oder besser ausgedrückt: ich persönlich würde diese Gruppe für die kleinste der 3 Spielergruppen halten. Die meisten Menschen handeln meist nach relativ festen Prinzipien - aber vielleicht täusche ich mich, sind ja nur Vermutungen.
Interessant wäre, ob es da Untersuchungen zu gibt - denn das würde einen Kopierschutz tatsächlich rechtfertigen - oder eben nicht.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Calyptratus am 23.09.2008 13:00 schrieb:
Burtchen am 23.09.2008 12:45 schrieb:
Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.

Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.
Viele gecrackte Versionen sind ihren Kauf-Pendants ja inhaltlich absolut ebenbürtig respektive aus Komfortsicht überlegen, weil Knd Dantenträger-Checks bei Spielstart und -lauf entfallen. Diese Version dagegen war der Verkaufsverion qualitativ deulitch unterlegen. Ich denke schon, dass das - gerade für die erste Woche - einen signifikanten Schwung bewirkt hat.

Dann müsste es also 3 Spielergruppen geben:
1. Spieler, die das Spiel grundsätzlich kaufen und nie runterladen
2. Spieler, die das Spiel grundsätzlich runterladen und nie kaufen
3. Spieler, die je nach Verfügbarkeit runterladen oder kaufen

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand der keine Skrupel hat sich Spiele runterzuladen wann und wie er Bock hat, nicht 1-2 Wochen warten kann (wenn ich das richtig verstehe geht es in etwa um diesen Zeitrahmen ab Veröffentlichung) sondern dann doch Geld ausgibt. Oder besser ausgedrückt: ich persönlich würde diese Gruppe für die kleinste der 3 Spielergruppen halten. Die meisten Menschen handeln meist nach relativ festen Prinzipien - aber vielleicht täusche ich mich, sind ja nur Vermutungen.
Interessant wäre, ob es da Untersuchungen zu gibt - denn das würde einen Kopierschutz tatsächlich rechtfertigen - oder eben nicht.


Das Probb wenn Publisher denken, sie könnten $$$ machen indem sie eine Idee aufgreifen, für die ich vor Jahren in einem andern Spiel Geld bezahlt habe und diese mit ein paar Mio $ füttern, damit dann ein passender Kassenschlager rauskommt, muss ich sagen gehör ich zu der 2. Sorte. Verarschen lass ich mich halt ungern.

Wenn das Spiel eine Neuentwicklung ist, es Langzeitmotivation vorhanden ist, dann geh ich in Laden wenn das Spiel erscheint und kauf es mir fertig aus wird nicht diskutiert.

Wenn der Publisher allerdings vorher Features verspricht, die dann nicht enthalten sind, dann teste ich erstmal das Game ausm Netz um mir eine Vorstellung davon zu machen.
Meistens wenn man ein Spiel mal 1-2 h gespielt hat weiss man ob es einem liegt oder nicht, ein Demolevel reicht da nicht, weil oft unterscheiden sich die Vollversionen von den Demos in grundsätzlichen features.

Und bei der Bugfülle der Software in den letzten 5 Jahren, ist so ein Crack manchmal einzigste Möglichkeit ehrlich zu erfahren in welchem Stadium sich das Spiel befindet.

Der weitere Vorteil von Cracks sind, das sie CD abfragen und damit Lags ersparen, Morrowind bspw lief viel absturtzfreier mit Crack also ohne und wie mein Vorredner benutze ich Cracks auch selbst, wenn ich das Spiel orginal habe(Was mein gutes Recht ist das ich mir von mir gekaufter Software eine brauchbare Kopie zu erstellen, das ewige DVD rein Raus gemache macht die DVD's zeitig kaputt und verhindert somit einen Weiterverkauf bzw ein späteres erneut installieren.

Und was das Thema Internetaktivirung anbelangt, da lach ich die Publisher nur noch aus.
Es dauert keinen Tag meist sogar schon bevor der neue Kopierschutz auf dem markt ist, ist der Crack dafür schon fertig, also die Publisher laufen dort gegen eine Gegnerfront an und je schneller sie laufen, desto mehr formt sich der Gegner, ein Kampf der nicht vom Publisher zu gewinnen ist.

Spiele sind zum spielen da, wenn jemand nicht will das man sein Produkt spielt, dann hätte er kein Spiel entwickeln sollen, das ist genauso hohl wie als wenn mir ein Musiker erklären will das ich gefälligst Geld bezahlen soll dafür das ich mir seine Musik anhören kann, wofür hat er die Musik denn gemacht um ein grosses musikalisches Werk zu machen oder um Asche zu machen, der Unterschied ist meist in der Musik zu finden der Geldorientierte Interpret wird sicher lauter Dieb Dieb schreien als der Musiker aus Leidenschaft.
Angesichts der finanziellen Situation in Germany, ein leider nicht mehr tragbarer Zustand.
Wenn ich mir früher für 50 DM noch Spiele leisten konnte und 1500 DM vediente, sind es jetzt 50 € und 750 € verdienst, also ein faktum das nicht aufgeht.


Im Grunde genommen sind die grössten Diebe also die Publisher.
Aber dank unseren fairen den armen humanoiden Bürger beschützenden Gesetzen kann man das in ganz anderem Licht wiederspiegeln.
Wer is schlimmer der von einem Dieb klaut oder der Dieb der klaut? :D
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 23.09.2008 14:03 schrieb:
Das Probb wenn Publisher denken, sie könnten $$$ machen indem sie eine Idee aufgreifen, für die ich vor Jahren in einem andern Spiel Geld bezahlt habe und diese mit ein paar Mio $ füttern, damit dann ein passender Kassenschlager rauskommt, muss ich sagen gehör ich zu der 2. Sorte. Verarschen lass ich mich halt ungern.

Wenn das Spiel eine Neuentwicklung ist, es Langzeitmotivation vorhanden ist, dann geh ich in Laden wenn das Spiel erscheint und kauf es mir fertig aus wird nicht diskutiert.

Wenn der Publisher allerdings vorher Features verspricht, die dann nicht enthalten sind, dann teste ich erstmal das Game ausm Netz um mir eine Vorstellung davon zu machen.
Meistens wenn man ein Spiel mal 1-2 h gespielt hat weiss man ob es einem liegt oder nicht, ein Demolevel reicht da nicht, weil oft unterscheiden sich die Vollversionen von den Demos in grundsätzlichen features.

Und bei der Bugfülle der Software in den letzten 5 Jahren, ist so ein Crack manchmal einzigste Möglichkeit ehrlich zu erfahren in welchem Stadium sich das Spiel befindet.


Hier sind keine wie lächerlich auch immer geratenen Begründungen für illegales Handeln erwünscht.
Raubkopieren ist verboten, respektiere das.
Betrachte dich damit als verwarnt.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 23.09.2008 14:03 schrieb:
Calyptratus am 23.09.2008 13:00 schrieb:
Burtchen am 23.09.2008 12:45 schrieb:
Mag ja sein, aber das dürfte ein Nachteil sein, der allen Raubkopien anhaftet: man bekommt warscheinlich selten die aktuellste gepatchte Version. (Oder doch? Keine Ahnung, ich kaufe ja - schon aus Prinzip und weil ich grossen Respekt vor den Werken der Spieleentwickler habe und Spielen für mich eben NICHT nur "konsumierenundwegschmeissen" bedeutet.)
Das müsste den Leuten die sich das downloaden also relativ egal sein - oder sie warten halt bis eine akutellere Version gecrackt ist. Oder laden sich solange was andres runter.

Mir gehts nur darum, dass gerade Assassins Creed beweist, dass ein Kopierschutz nicht verhindern kann, dass sogar vor dem Release Kopien im Netz sind - in welchem Zustand auch immer (übrigens ein Problem das auch Filme betrifft). Eine ungepatchte Version von Stalker Clear Sky möchte sicher auch niemand haben. Wer das Spiel nicht kaufen WILL, wird aber so oder so auf den Crack warten. Davon werden ihn alle Kopierschütze der Welt nicht abhalten.
Viele gecrackte Versionen sind ihren Kauf-Pendants ja inhaltlich absolut ebenbürtig respektive aus Komfortsicht überlegen, weil Knd Dantenträger-Checks bei Spielstart und -lauf entfallen. Diese Version dagegen war der Verkaufsverion qualitativ deulitch unterlegen. Ich denke schon, dass das - gerade für die erste Woche - einen signifikanten Schwung bewirkt hat.

Dann müsste es also 3 Spielergruppen geben:
1. Spieler, die das Spiel grundsätzlich kaufen und nie runterladen
2. Spieler, die das Spiel grundsätzlich runterladen und nie kaufen
3. Spieler, die je nach Verfügbarkeit runterladen oder kaufen

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand der keine Skrupel hat sich Spiele runterzuladen wann und wie er Bock hat, nicht 1-2 Wochen warten kann (wenn ich das richtig verstehe geht es in etwa um diesen Zeitrahmen ab Veröffentlichung) sondern dann doch Geld ausgibt. Oder besser ausgedrückt: ich persönlich würde diese Gruppe für die kleinste der 3 Spielergruppen halten. Die meisten Menschen handeln meist nach relativ festen Prinzipien - aber vielleicht täusche ich mich, sind ja nur Vermutungen.
Interessant wäre, ob es da Untersuchungen zu gibt - denn das würde einen Kopierschutz tatsächlich rechtfertigen - oder eben nicht.


Das Probb wenn Publisher denken, sie könnten $$$ machen indem sie eine Idee aufgreifen, für die ich vor Jahren in einem andern Spiel Geld bezahlt habe und diese mit ein paar Mio $ füttern, damit dann ein passender Kassenschlager rauskommt, muss ich sagen gehör ich zu der 2. Sorte. Verarschen lass ich mich halt ungern.

Wenn das Spiel eine Neuentwicklung ist, es Langzeitmotivation vorhanden ist, dann geh ich in Laden wenn das Spiel erscheint und kauf es mir fertig aus wird nicht diskutiert.

Wenn der Publisher allerdings vorher Features verspricht, die dann nicht enthalten sind, dann teste ich erstmal das Game ausm Netz um mir eine Vorstellung davon zu machen.
Meistens wenn man ein Spiel mal 1-2 h gespielt hat weiss man ob es einem liegt oder nicht, ein Demolevel reicht da nicht, weil oft unterscheiden sich die Vollversionen von den Demos in grundsätzlichen features.

Und bei der Bugfülle der Software in den letzten 5 Jahren, ist so ein Crack manchmal einzigste Möglichkeit ehrlich zu erfahren in welchem Stadium sich das Spiel befindet.

Der weitere Vorteil von Cracks sind, das sie CD abfragen und damit Lags ersparen, Morrowind bspw lief viel absturtzfreier mit Crack also ohne und wie mein Vorredner benutze ich Cracks auch selbst, wenn ich das Spiel orginal habe(Was mein gutes Recht ist das ich mir von mir gekaufter Software eine brauchbare Kopie zu erstellen, das ewige DVD rein Raus gemache macht die DVD's zeitig kaputt und verhindert somit einen Weiterverkauf bzw ein späteres erneut installieren.

Und was das Thema Internetaktivirung anbelangt, da lach ich die Publisher nur noch aus.
Es dauert keinen Tag meist sogar schon bevor der neue Kopierschutz auf dem markt ist, ist der Crack dafür schon fertig, also die Publisher laufen dort gegen eine Gegnerfront an und je schneller sie laufen, desto mehr formt sich der Gegner, ein Kampf der nicht vom Publisher zu gewinnen ist.

Spiele sind zum spielen da, wenn jemand nicht will das man sein Produkt spielt, dann hätte er kein Spiel entwickeln sollen, das ist genauso hohl wie als wenn mir ein Musiker erklären will das ich gefälligst Geld bezahlen soll dafür das ich mir seine Musik anhören kann, wofür hat er die Musik denn gemacht um ein grosses musikalisches Werk zu machen oder um Asche zu machen, der Unterschied ist meist in der Musik zu finden der Geldorientierte Interpret wird sicher lauter Dieb Dieb schreien als der Musiker aus Leidenschaft.
Angesichts der finanziellen Situation in Germany, ein leider nicht mehr tragbarer Zustand.
Wenn ich mir früher für 50 DM noch Spiele leisten konnte und 1500 DM vediente, sind es jetzt 50 € und 750 € verdienst, also ein faktum das nicht aufgeht.


Im Grunde genommen sind die grössten Diebe also die Publisher.
Aber dank unseren fairen den armen humanoiden Bürger beschützenden Gesetzen kann man das in ganz anderem Licht wiederspiegeln.
Wer is schlimmer der von einem Dieb klaut oder der Dieb der klaut? :D
1. Spiele, die nicht als Freeware entwickelt werden, werden als Produkt angeboten. Sind von Produkten ist es, gegen monetären Gegenwert konsumiert zu werden.
2. Die Argumentation, ein Crack legitimiere bei mangelnder Qualität eines Produkt, fehlender Demo oder wasweißich: Falsch. Fehlerhafte Produktqualität legitimierte Nichtkonsum (=nicht kaufen, nicht spielen), nichts anderes.
3. Gemäß der Netiquette dulden wir keine Ausführungen / Prahlerein / wasauchimmer in dieser Richtung. Dementsprechend bist du verwarnt.

Edit: Mist, zu spät :-S
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Saug0r am 23.09.2008 14:03 schrieb:
Spiele sind zum spielen da, wenn jemand nicht will das man sein Produkt spielt, dann hätte er kein Spiel entwickeln sollen, das ist genauso hohl wie als wenn mir ein Musiker erklären will das ich gefälligst Geld bezahlen soll dafür das ich mir seine Musik anhören kann, wofür hat er die Musik denn gemacht um ein grosses musikalisches Werk zu machen oder um Asche zu machen, der Unterschied ist meist in der Musik zu finden der Geldorientierte Interpret wird sicher lauter Dieb Dieb schreien als der Musiker aus Leidenschaft.
Angesichts der finanziellen Situation in Germany, ein leider nicht mehr tragbarer Zustand.
Wenn ich mir früher für 50 DM noch Spiele leisten konnte und 1500 DM vediente, sind es jetzt 50 € und 750 € verdienst, also ein faktum das nicht aufgeht.

Dazu möchte ich mich als Musiker (jawohl, ist mein Beruf seit über 20 Jahren) äussern: Diese Einstellung ist uns Künstlern gegenübern nur als absolut asozial zu bezeichnen. Gewiss ist der erste Antrieb eines kreativ schaffenden Menschen seine Arbeit - aber wenn er dafür nicht bezahlt wird kann er seine Proberaummiete nicht mehr bezahlen, ergo kann er auch keine Musik mehr machen. Ausserdem betrachtet man eine angemessene Bezahlung seiner kreativen Arbeit als Wertschätzung und Anerkennung einer wertwollen Leistung.
Deine Einstellung ist typisch für das weit verbreitete Konsumverhalten: möglichst umsonst möglichst gut unterhalten werden, den Bauch für wenig Geld vollschlagen und ansonsten - scheiss auf alle anderen.
Ich kenne kaum noch Kollegen, die vom spielen eigenständig kreativer Musik (also KEINE Covers oder Unterhaltungsmusik) leben können - dank solcher Typen wie dir. Wer noch Glück hat (wie ich) lebt immerhin vom Unterrichten - die anderen jobben beim Aldi oder sind Harz IV-ler. Da landet man also als leidenschaftlicher Musiker. Und das findest du wohl völlig in Ordnung, oder?
Übrigens betrachte ich die Spieleentwickler auch als Künstler, schon deshalb kommt downloaden von Cracks für mich nicht in Frage - eben weil ich die Arbeit respektiere und mir wie ein Verräter vorkäme wenn ich ihr Baby einfach klauen würde. Aber gut, wenn ich hier von Moral und Anstand rede oute ich mich wohl als konservativer alter Sack.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

DaStash am 23.09.2008 09:21 schrieb:
Look am 22.09.2008 23:53 schrieb:
Was interessieren mich die Leecher, warum sollte ich, der Käufer, für Dinge gerade stehen, oder für etwas eintreten, wen ich der Geschädigte bin und Schaden tun mir nicht die Leecher.

Das siehst du aber falsch. Die Leecher sind einer der Hauptgründe weshalb es solche überzogene Kopierschutzmechanismen und zunehmende Gängelei von den zahlenden Kunden gibt. Das sollte sollte Dich, wenn es Dich wirklich stört , auch interessieren.

MfG


Nein, da ich zahle, zähle ich, ich bin der Wert, um den es geht, ich bin das goldene Kalb, um das getanzt wird, der Leecher ist kein Kunde. Insofern tritt nur mir die Industrie in die Weichteile - warum sie meint, das oder jenes tun zu müssen, interessiert mich überhaupt nicht, was ich bekomme sind die Tritte. Die Hand zu beißen, die einen füttert, war schon immer eine ganz schlechte Idee.
 
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