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Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Calyptratus am 23.09.2008 13:00 schrieb:
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Interessant wäre, ob es da Untersuchungen zu gibt - denn das würde einen Kopierschutz tatsächlich rechtfertigen - oder eben nicht.

Ich hör immer nur Kopierschutz. Sind hier tatsächlich so viele der Meinung EA macht das wegen dem Kopierschutz? Ok, um etwas anderes zu sehen benötigt man natürlich auch den Blickwinkel aus Sicht von EA. Also, was würdet ihr zur Gewinnmaximierung tun? Kommt jetzt ja nicht mit qualitativ hochwertigen Games und gutem, langem Support. Das bewirkt bei EA genau das Gegenteil => Weniger verkäufe der neuen Games weil die Leutz noch an dem alten Kram rumhängen und sich freuen. Also was nun?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Calyptratus am 23.09.2008 14:31 schrieb:
Ich kenne kaum noch Kollegen, die vom spielen eigenständig kreativer Musik (also KEINE Covers oder Unterhaltungsmusik) leben können - dank solcher Typen wie dir. Wer noch Glück hat (wie ich) lebt immerhin vom Unterrichten - die anderen jobben beim Aldi oder sind Harz IV-ler. Da landet man also als leidenschaftlicher Musiker. Und das findest du wohl völlig in Ordnung, oder?

Halt! Mal gaaanz langsam bitte. Du hast (fast) vollkommen recht. Nur bitte, pauschalisier das mal nicht so zwischen den Zeilen.
Wenn ich heute beschliesse Musiker zu werden um auch noch davon zu leben, düfte das ohne besondere Connection genauso in die Hose gehen als wenn ich sage ich mache nen Internet Laden auf und verkaufe Homepages. Insofern werden hier Birnen mit Äpfeln gleichgesetzt.
Stars, die davon leben können "macht" die Musikindustrie selbst. Oder warum glaubst du gibt es nur noch Mainstream? Richtig, damit lässt sich richtig Asche machen. Also lass bitte dann die Hartz und Co. Geschichten weil die niemand zahlen will für Ihre Leistung. Die kommen nie hoch weil die nie gepushed werden. Soltest du als Musiker der Unterricht gibt anstatt Songs zu produzieren eigentlich sehr gut wissen.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

DaStash am 23.09.2008 09:21 schrieb:
Look am 22.09.2008 23:53 schrieb:
Was interessieren mich die Leecher, warum sollte ich, der Käufer, für Dinge gerade stehen, oder für etwas eintreten, wen ich der Geschädigte bin und Schaden tun mir nicht die Leecher.

Das siehst du aber falsch. Die Leecher sind einer der Hauptgründe weshalb es solche überzogene Kopierschutzmechanismen und zunehmende Gängelei von den zahlenden Kunden gibt. Das sollte sollte Dich, wenn es Dich wirklich stört , auch interessieren.

MfG
Du bist einfach viel zu naiv und hast scheinbar auch keinen Sinn für die wirtschaftlichen Interessen, die hinter der Geschichte stecken. Auch bei EA weiß man, dass die Online Aktivierung keinen wirksamen Schutz bei der Gruppe der "Ich sauge eh alles"-Gruppe darstellt.

Man versucht stattdessen die Leute, die sowieso schon kaufen noch weiter abzuschröpfen, indem man ihnen die Möglichkeit des Weiterverkaufs, der Nutzungsmöglichkeit über Jahre und des Verteilens im eigenen Haushalt (Kinder...) nimmt.

Außerdem wird so der Spieleverleih zerstört, aber nicht wie du jetzt wohl argumentieren würdest, weil ja soviele in Videotheken rennen und sich dann die Spiele kopieren.

Nein sondern weil man zum einen so prima antesten und das Spiel dann im Zweifel nicht kaufen kann (es gibt heute nicht so wenig Demos, weil die so teuer sind, sondern weil Demos die Verkaufszahlen bei Hypetiteln eher senken als heben, da viele Leute vom Spiel potenziell enttäuscht werden) und zum anderen weil die meisten heutigen Spiele eine Nettospielzeit von 6-10 Stunden haben, sodass man so super Geld sparen kann, indem man sich ein Spiel über's Wochenende für 3,20 ausleiht und durchspielt.

EA verdient kein Geld an Gebrauchtspielen, EA verdient kein Geld wenn man in 5 Jahren nochmal Mass Effect spielen will und EA verdient kein Geld an Videotheken, aber EA verdient Geld an Leuten, die eine Online Aktivierung als tollen Kopierschutz ansehen, obwohl er nichtmal einer ist.

Manchmal muss man sich echt fragen wie die Menschheit es geschafft hat eine Zivilisation aufzubauen. :ugly:
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

N-o-x am 23.09.2008 15:07 schrieb:
Man versucht stattdessen die Leute, die sowieso schon kaufen noch weiter abzuschröpfen, indem man ihnen die Möglichkeit des Weiterverkaufs, der Nutzungsmöglichkeit über Jahre und des Verteilens im eigenen Haushalt (Kinder...) nimmt.

Naja wegnehmen tut er dir diese Möglichkeiten ja nicht, er erschwert sie dir höchstens.
Ist zwar auch nicht optimal, aber eben nicht so hart wie du schreibst.

Außerdem wird so der Spieleverleh zerstört, aber nicht wie du jetzt wohl argumentieren würdest, weil ja soviele in Videotheken rennen und sich dann die Spiele kopieren.

Der spieleverleih verstößt eh schon in der Regel gegen die Lizenzauflagen, wenn da was gegen getan wird finde ich das absolut nicht schlimm.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

N-o-x am 23.09.2008 15:07 schrieb:
Du bist einfach viel zu naiv und hast scheinbar auch keinen Sinn für die wirtschaftlichen Interessen, die hinter der Geschichte stecken. Auch bei EA weiß man, dass die Online Aktivierung keinen wirksamen Schutz bei der Gruppe der "Ich sauge eh alles"-Gruppe darstellt.

Man versucht stattdessen die Leute, die sowieso schon kaufen noch weiter abzuschröpfen, indem man ihnen die Möglichkeit des Weiterverkaufs, der Nutzungsmöglichkeit über Jahre und des Verteilens im eigenen Haushalt (Kinder...) nimmt.

Außerdem wird so der Spieleverleih zerstört, aber nicht wie du jetzt wohl argumentieren würdest, weil ja soviele in Videotheken rennen und sich dann die Spiele kopieren.

Nein sondern weil man zum einen so prima antesten und das Spiel dann im Zweifel nicht kaufen kann (es gibt heute nicht so wenig Demos, weil die so teuer sind, sondern weil Demos die Verkaufszahlen bei Hypetiteln eher senken als heben, da viele Leute vom Spiel potenziell enttäuscht werden) und zum anderen weil die meisten heutigen Spiele eine Nettospielzeit von 6-10 Stunden haben, sodass man so super Geld sparen kann, indem man sich ein Spiel über's Wochenende für 3,20 ausleiht und durchspielt.

EA verdient kein Geld an Gebrauchtspielen, EA verdient kein Geld wenn man in 5 Jahren nochmal Mass Effect spielen will und EA verdient kein Geld an Videotheken, aber EA verdient Geld an Leuten, die eine Online Aktivierung als tollen Kopierschutz ansehen, obwohl er nichtmal einer ist.

Manchmal muss man sich echt fragen wie die Menschheit es geschafft hat eine Zivilisation aufzubauen. :ugly:

Klasse und verständlich geschrieben! Mein Hochachtung.
Jetzt müsste das nur noch in alle Köpfe und DRM udn Steam kann sich gaaaanz warm anziehen. Das ist nehmlich auf alle anderen DRM Bereiche umlegbar.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Onlineaktivierung ist ja schön und gut (ich kann mit Steam leben), aber welcher Teufel bringt EA auf den Gedanken, ein Spiel nur eine begrenzte Anzahl Male installieren zu können?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Boesor am 23.09.2008 15:11 schrieb:
Der spieleverleih verstößt eh schon in der Regel gegen die Lizenzauflagen, wenn da was gegen getan wird finde ich das absolut nicht schlimm.
Das kann ich sogar verstehen, andererseits ist der Verleih heute auch ein willkommenes Mittel beim Konsumenten, in Zeiten von nicht vorhandenen Demos, Release Patches und Hypespielen. Klar dass ein gewinnorientiertes Unternehmen sowas nicht grade toll findet, wenn man vorher den Kaufrausch mit Unsummen bei PCG und co. angeheizt hat.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

N-o-x am 23.09.2008 15:24 schrieb:
Das kann ich sogar verstehen, andererseits ist der Verleih heute auch ein willkommenes Mittel in Zeiten von nicht vorhandenen Demos, Release Patches und Hypespielen. Klar dass ein gewinnorientiertes Unternehmen sowas nicht grade toll findet, wenn man vorher den Kaufrausch mit Unsummen bei PCGH und co. angeheizt hat.

Unsummen? Was für Unsummen?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

das problem ist das der kopierschutz eben doch teilweise die lauffähigkeit verhindert

Anno1602 lief damals bei mir nicht, nachdem es gecrackt wurde lief es problemlos, nach einigen wochen haben die ja damals einige CDs ausgetauscht und dann lief es auch, aber erst nach userprotesten, freiwillig hätten die das nie getan..

der DRM von Spore sorgt für das das system um 5-10% mehr ausgelastet wird, unter vista und unter XP.. toll..!

das sich Crysis nicht verkauft ist auch kein wunder, damals brauchte man schon einen 1000€ rechner damit das lief, und sowas haben eben die wenigsten, wie soll sich sowas dann bitte verkaufen?.. die meisten werden wohl erstmal geguckt haben ob das spiel läuft, was mangels demo eben nur per illegalem download ging..

das soll keine rechtfertigung sein, immerhin verkauf ich spiele, aber wenn es z.b. nicht mal ne Demoversion gibt, die dann nicht zufällig auch noch 4 wochen nachher erst verfügbar ist, wenn überhaupt, sollte man sich nicht wundern..

ein gutes spiel verkauft sich auch ohne Kopierschutz genug, ein schlechtes verkauft sich auch mit nicht.. sieht man doch an Sins of the Solar Empire, ich denk mal ein Spore ohne kopierschutz würd sich auch besser verkaufen als sowieso schon, früher haben wir für Rebell Assault sogar CD-Roms gekauft, das kam halt zum richtigen zeitpunkt.

und Spiele onlinevertreiben bringt garnichts, alles was es bei Steam gibt gibt es auch als download, das wird dann komplett gezogen, gecrackt und fertig. HL2 war auch ein paar tage nach erscheinen steamfrei zu kriegen, zumal es noch viele leute gibt die für ihr geld was richtiges wollen, und nicht 50€ für ne datei ausgeben, immerhin spart der hersteller massivst kosten ein...

im übrigen will ich gerne mal wissen was die lizenz für securom so kostet, billig wird das nicht sein..
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Boesor am 23.09.2008 15:25 schrieb:
Unsummen? Was für Unsummen?
Frag mal bei Crytek was die Werbung für Crysis gekostet hat. Und was kosten wohl die Messeauftritte, die Pressekonferenzen, die Einladungen zum Probespielen (die ja wenn man die Artikel dann liest auch nichts anderes als eine als "Vorschau" getarnte Werbung sind)...?
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

ReBoot am 23.09.2008 15:21 schrieb:
Onlineaktivierung ist ja schön und gut (ich kann mit Steam leben), aber welcher Teufel bringt EA auf den Gedanken, ein Spiel nur eine begrenzte Anzahl Male installieren zu können?

Die Tatsache, das viele Menschen faul und bequem sind. (Bin ich teilweise auch, also keine Panik).
x% tut sich nach abgelaufener Aktivierung in paar Jahren den Assel an sich durchzuhangeln eine weitere Aktivierung zu bekommen. Mit Müh und Not klappt das wahrscheinlich auch. Wenn du dann ein halbes Jahr später wieder eine Aktivierung brauchst , wer tut sich das dann nochmal an? oder nochmal? Oder nochmal? Und genau da kommt die Faulheit und Bequemlichkeit die von EA auf gebauten Barrieren zu überwinden. DAS spielt EA Geld in die Taschen.

Steam = Sehr bequem
Steam nicht mehr da = Arschkarte gezogen

So scheiss einfach ist das. Und wenn mir jetzt einer erzählen will das passiert nie, das Steam nicht mehr da ist, sollte mal Nachrichten gucken. Hat auch keiner geglaubt das es weltweit die größten Banken zerropft und der Steuerzahler mal wieder bluten muss. ganz nach dem Motto: Nichts ist unmöglich ;-)
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Burtchen am 23.09.2008 11:10 schrieb:
ichmusssagen am 23.09.2008 00:57 schrieb:
Ich sehe das ähnlich wie viele Vorredner. Der Kopierschutz über Onlineaktivierung funktioniert ohnehin nicht. Spiele wie Mass-Effekt sind ziemlich schnell Gecrackt worden, trotz Online-Schutz.
Die Onlineaktivierung schadet also nur den Käufern, nicht den Saugern.
Einen wirksamen Schutz gibt es eigendlich nur bei Onlinespielen.
"Die illegale Aneignung geistigen Eigentums durch dritte kritischer in unserer Gesellschaft zu betrachten"..."naja". Manche Leute haben nun mal weniger Gelt....
Und? Dann verzichtet man eben. Ungenügende Finanzmittel zum legalen Erwerb sind keine Legitimation für Urheberrechtsbruch.
Übrigenz auch Leute die an Aids erkrankt sind und in ärmeren Regionen unserer durch Copywright durchsetzten Weltgemeinschaft leben. Ich würde dies nicht mit Spielcopywright gleichsetzen, aber wenn man von geistigem Eigentum redet, sollte man schon im Gesamtkontext betracht sehen, dass es durchaus zu hinterfragen ist.
Ich habe den Absatz jetzt mehrfach gelesen und nicht verstanden. Deine Argumentation ist, wenn man arm ist oder AIDS hat, darf man Urheberrechte brechen? Inwiefern legitimiert eine ohne Zweifel tragische Krankheit ordnungs- bzw. rechtswidriges Verhalten?

Bei den Aids Erkrankten beziehe ich mich auf die Medikamenten Debatte die es dort wegen Copywrights der Pharmariesen gibt, wenn es darum geht, dass "dritte-Welt" Länder die Westpreise nicht zahlen können. Wer in einem solchen Fall, hier sein Geistiges Eigentum als wichtiger erachtet als das Leben Millionen von Menschen ist meiner Meinung nach ein Verbrecher, nicht umgekehrt. Ich hatte dieses Beispiel herangezogen um zu verdeutlichen, dass geistiges Eigentum ein umstrittenes Thema ist.
Wenn man Ordnung und Rechtswiedrigkeit nennt, dann sollte man immer bedenken, dass Gesetze nichts gegebenes sind, sondern von Menschen gemacht sind.
Würdest Du denn auch anfangen Spieler zu verfluchen, die ein mögliches Killerspielverbot brechen würden? Oder aktuell Ordnungswiedrigkeit, indem sie eine englische Orginalversion spielen?
Um aufs Thema zurückzukommen: Ich bin zum Beispiel damit aufgewachsen, dass man in der Schule Floppydisks mit Spielen getauscht hat. Das finde ich auch heute noch voll in Ordnung. Natürlich ist es problematisch, dass das ganze durch das Massendownloaden heute aus dem Ruder läuft. Dennoch kriege ich nicht die Kriese wenn mal jemand was runterlädt.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

Ja also Steam ist in jedem Fall eine gelungene Aktion zum Kampf gegen Raubkopierer!

Nur richtig, wenn es abgeschaltet wird, ist es aus! Allerdings denke ich, dass Valve genug Geld hat, es noch die nächsten ...genug...Jahre zu betreiben. Nur wenn das Internet kracht ist es aus.

Einziges Manko: Breitband Internetverbindung erforderlich. Aber was ist denn mit dem Offline Modus?

Und ausserdem scheint es so, dass Online-Gaming dem Singleplay gegenüber immer beliebter wird, so dass das System von Steam wohl bei so ziemlich jedem Spiel zum Einsatz kommt.
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

N-o-x am 23.09.2008 15:07 schrieb:
Du bist einfach viel zu naiv und hast scheinbar auch keinen Sinn für die wirtschaftlichen Interessen, die hinter der Geschichte stecken. Auch bei EA weiß man, dass die Online Aktivierung keinen wirksamen Schutz bei der Gruppe der "Ich sauge eh alles"-Gruppe darstellt.
Was defakto falsch ist. Die wissen zwar das man kein dauerhaften Schutz haben kann aber dafür die ersten, relevanten Verkaufswochen i.d.R. besseren Umsatz macht, als ohne Kopierschutz. Das wurde ja mit dem Starcraftbeispiel in der News sehr gut erörtert. ;-)
Man versucht stattdessen die Leute, die sowieso schon kaufen noch weiter abzuschröpfen, indem man ihnen die Möglichkeit des Weiterverkaufs, der Nutzungsmöglichkeit über Jahre und des Verteilens im eigenen Haushalt (Kinder...) nimmt.
Nun, lies Dir mal die Linzensbedingungen durch. Dort wird die Verbreitung auch reglementiert. Was spricht nun dagegen, da du dem ja mit der Installation zustimmst, dass dies Softwareseitung nun umgesetzt wird?
Des Weiteren kannst du das SPiel auf mehreren Rechnern installieren. Wenn du es wieder deinstallierst, Onlinemodus vorausgesetzt - ansonsten per Telefon, dann bekommst du ja auch wieder eine Installation gutgeschrieben.

weil ja soviele in Videotheken rennen und sich dann die Spiele kopieren.
Ist das etwa nicht so?
es gibt heute nicht so wenig Demos, weil die so teuer sind, sondern weil Demos die Verkaufszahlen bei Hypetiteln eher senken als heben, da viele Leute vom Spiel potenziell enttäuscht werden
1.) Sind gerade Demos eine gute Möglichkeit, konzentriert dem Spieler ein Eindruck in die Spielewelt zu verschaffen, so das man dadurch über später auftretene Probleme hinwegtäuschen kann. Also warum, wenn nicht so wie von den Entwicklern beschrieben, sollten diese bitte sonst keine Demos rausbringen?
2.) Gibt es immer noch Spielezeitschriften und Onlinemags, wo man sich detailliert über eine evtl. Neuanschaffung informieren kann.
und zum anderen weil die meisten heutigen Spiele eine Nettospielzeit von 6-10 Stunden haben, sodass man so super Geld sparen kann, indem man sich ein Spiel über's Wochenende für 3,20 ausleiht und durchspielt.
Es bleibt tzd. eine Entscheidung des Herstellers, wie er sein Spiel vertreibt. Und wenn ihm der Vertrieb in der Videothek nicht zusagt, dann ist das sein Bier. Du musst ein Spiel ja nicht kaufen, wenn dir 43€ für 8 Std. Spielspaß zu viel sind. Vergiss aber dabei bitte nicht, dass die reine Spielzeit keine Rückschlüsse auf den Produktions-/ und Kostenaufwand ziehen kann.
EA verdient Geld an Leuten, die eine Online Aktivierung als tollen Kopierschutz ansehen, obwohl er nichtmal einer ist.
Wie verdienen die denn bitte bei der Onlineregistrierung?? :-]
Manchmal muss man sich echt fragen wie die Menschheit es geschafft hat eine Zivilisation aufzubauen. :ugly:
Ich weiß wirklich nicht, was die durch Fortschritt von Wissenschaft und Technik geschaffenen Lebensbedingungen, mit dem Thema: "Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse" zu tun hat. :confused:
Klär mich bitte auf, ich bin schon ganz gespannt %-)

MfG
 
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ReBoot am 23.09.2008 15:21 schrieb:
Onlineaktivierung ist ja schön und gut (ich kann mit Steam leben), aber welcher Teufel bringt EA auf den Gedanken, ein Spiel nur eine begrenzte Anzahl Male installieren zu können?

Stimmt so nicht ganz. Jedesmal wenn du es deinstallierst, musst dazu online sein, bekommst du eine Installgutschrift. Von daher kannst du es im Prinzip so oft wie du magst installieren. ;-)

MfG
 
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N-o-x am 23.09.2008 15:30 schrieb:
Boesor am 23.09.2008 15:25 schrieb:
Unsummen? Was für Unsummen?
Frag mal bei Crytek was die Werbung für Crysis gekostet hat. Und was kosten wohl die Messeauftritte, die Pressekonferenzen, die Einladungen zum Probespielen (die ja wenn man die Artikel dann liest auch nichts anderes als eine als "Vorschau" getarnte Werbung sind)...?

Und nun? Ist doch völlig normal das Firmen ihre Produkte bewerben. :rolleyes:

MfG
 
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NineEleven am 23.09.2008 15:57 schrieb:
Ja also Steam ist in jedem Fall eine gelungene Aktion zum Kampf gegen Raubkopierer!

Nur richtig, wenn es abgeschaltet wird, ist es aus! Allerdings denke ich, dass Valve genug Geld hat, es noch die nächsten ...genug...Jahre zu betreiben. Nur wenn das Internet kracht ist es aus.

Einziges Manko: Breitband Internetverbindung erforderlich. Aber was ist denn mit dem Offline Modus?

Und ausserdem scheint es so, dass Online-Gaming dem Singleplay gegenüber immer beliebter wird, so dass das System von Steam wohl bei so ziemlich jedem Spiel zum Einsatz kommt.

Vor 2 Jahren hätte ich das auch noch locker gesehen. Nur leider hat das Leben mich vielfältig eines anderen belehrt und mich nicht unbedingt umsonst etwas misstrauscher werden lassen.

Die Vorteile von Steam sind nicht zu bestreiten. Nur leider hört man in Debatten meistens nur die Vorteile und nie die Nachteile. Ist auch klar warum, schau dir mal in dem Beitrag:

http://www.guildmeets.de/index.php?threadid=149735_5&lskin=227

das rot markierte an, ist ein original EA Statement. Wenn du Dich dann noch wunderst, ich nicht mehr... Das genzt an Suggestion :ugly:
 
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DaStash am 23.09.2008 16:00 schrieb:
ReBoot am 23.09.2008 15:21 schrieb:
Onlineaktivierung ist ja schön und gut (ich kann mit Steam leben), aber welcher Teufel bringt EA auf den Gedanken, ein Spiel nur eine begrenzte Anzahl Male installieren zu können?

Stimmt so nicht ganz. Jedesmal wenn du es deinstallierst, musst dazu online sein, bekommst du eine Installgutschrift. Von daher kannst du es im Prinzip so oft wie du magst installieren. ;-)

MfG

Ja, aber wenn du es schon berichtigen willst schreib dazu:

- Wenn Windows abkackt ist ne Installation verloren
- Wenn du Hardware tauschst und vorher nicht deine 27 Games mit DRM deinstalliert hast ist jeweils ne Aktivierung verloren
- Wenn du dir keine Sekretärin hertust, die dir deine Aktivierungen verwaltet, biste auch verloren :ugly:

Dann hat sich das mit "so oft du magst". Fazinierend wie das gelegte Ei aufgenommen und verbreitet wird....
 
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NineEleven am 23.09.2008 15:57 schrieb:
Ja also Steam ist in jedem Fall eine gelungene Aktion zum Kampf gegen Raubkopierer!
es gibt jedes steam spiel zum download, tolle gelungene aktion
 
AW: Special - Spielemarkt: Der Kopierschutz - eine Geschichte voller Missverständnisse?

ichmusssagen am 23.09.2008 15:52 schrieb:
Bei den Aids Erkrankten beziehe ich mich auf die Medikamenten Debatte die es dort wegen Copywrights der Pharmariesen gibt, wenn es darum geht, dass "dritte-Welt" Länder die Westpreise nicht zahlen können. Wer in einem solchen Fall, hier sein Geistiges Eigentum als wichtiger erachtet als das Leben Millionen von Menschen ist meiner Meinung nach ein Verbrecher, nicht umgekehrt. Ich hatte dieses Beispiel herangezogen um zu verdeutlichen, dass geistiges Eigentum ein umstrittenes Thema ist.

In dem Fall mag es (zu recht) umstritten sein, aber das lässt sich doch rein gar nicht mit nicht gerade lebensnotwendigen Computerspielen vergleichen.
Ich glaube nicht, dass es im Bezug auf geistiges Eigentum an Computerspielen Uneinigkeit gibt.

Wenn man Ordnung und Rechtswiedrigkeit nennt, dann sollte man immer bedenken, dass Gesetze nichts gegebenes sind, sondern von Menschen gemacht sind.

Und diese Gesetze müssen eingehalten werden, oder man muss mit den Konsequenzen leben, sofern welche möglich sind.

Oder aktuell Ordnungswiedrigkeit, indem sie eine englische Orginalversion spielen?
Um aufs Thema zurückzukommen

Inwiefern ist es eine Ordnungswidrigkeit, eine Originalversion aus England zu spielen?

Ich bin zum Beispiel damit aufgewachsen, dass man in der Schule Floppydisks mit Spielen getauscht hat. Das finde ich auch heute noch voll in Ordnung.

Schwierige Sache. Einerseits natürlich ein begrenztes Problem, weil man die Leute kennt könnte man denken
Andererseits wurde auch schon in zeiten des sehr begrenzten Internets ohne Massendownloads ein Spiel wie Starcraft ohne Ende kopiert. Die Schulhoftauscherei darf man also nicht verharmlosen.
Ich sag mal so, nem Kumpel leihe ich selbstverständlich Spiele und ich leihe mir auch Spiele von ihm, aber eben nur leihen, nicht kopieren.

Natürlich ist es problematisch, dass das ganze durch das Massendownloaden heute aus dem Ruder läuft. Dennoch kriege ich nicht die Kriese wenn mal jemand was runterlädt.

Halte dir einfach vor Augen wer dein Hobby kaputtmacht. Auch wenn hier immer mehr der Eindruck vermittelt werden soll es wären die Spielehersteller, es sind immer noch die Raubkopierer.
 
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