Es werden deutlich mehr Leute eine One kaufen ...
Es gibt halt viele Leute, den ist DRM und always on relativ egal, Steam anyone? Ich glaub kaum, dass das wirklich die Faktoren sind, die die Käufer abhalten werden ... eher wird der Preis bzw. der Preisunterschied i.H.v. 100,00 EUR eine Rolle spielen.
Wenn überhaupt.
Die Entwickler verdienen weder an Gebrauchtspielen noch an Raubkopien. Da sind sehr viele Parallelen.Echt jetzt? Was haben dann bitte Gebrauchtspiele mit Piraterie zutun? Absolut nichts. Nada. Null.
Siehe hier: http://forum.pcgames.de/kommentare-...online-plattformen-im-vergleich-teil-1-a.htmlDas ist ja eine interessante Einstellung.
Als Gamer und damit Konsument bin ich doch glücklich, wenn ein Hersteller zuerst auf die Spieler blickt?! Was für echte Gründe gibts denn die Bedürfnisse der Publisher beim Thema DRM und Gebrauchtmarkt zu berücksichtigen?
Das würde mich wirklich mal interessieren. Nicht das wir uns falsch verstehen ... DRM ist kein Kopierschutz.![]()

Naja, die Entwickler werden (in der Regel) vom Publisher bezahlt, und das nicht selten anhand des wirtschaftlichen Erfolgs. Daher sollten die Entwickler dann zufreiden sein, wenn ihr Publisher zufrieden ist....Übrigens, Entwickler sind selten Publisher ... also nicht verwunderlich, wenn die Entwickler klatschen.![]()

Oh doch, eine ganze Menge sogar....sie erzeugen genau dasselbe wirtschaftliche Ergebnis für den Publisher (und damit auch irgendwie für den Entwickler, der vom Publisher bezahlt wird) wie Raubkopien: keine Gewinne. Bei Verkauf von Gebrauchtspielen erhält der Publisher absolut nichts, obwohl ja praktisch ein "neues Spiel" verkauft wird. Software unterliegt nämlich im Prinzip keinem Alterungsprozess, was es von physischen Gebrauchsgegenständen (z.B. Auto) massiv unterscheidet. Wenn ich jetzt ein Spiel zocke und es morgen an dich weiterverkaufe, unterscheidet sich meine Version (deren Verkaufserlös ich erhalte) in keinster Version von der Version, die man für Geld (das dem Publisher zukommt) im Laden kaufen kann. Der Begriff "Gebrauchtspiele" ist also im Grunsatz auch schon irreführend, da man Spiele nicht gebraucht kaufen kann. Sicher, die Hülle oder die Disk kann "gebraucht" sein, aber darüber definiert sich (außer bei Sammlereditionen) ja nicht der Wert des Spiels. Der definiert sich nur über den digtalen Code auf der Disk, der nicht altert und immer neuwertig ist. Daher verkauft man als Spieleinhaber auch kein gebrauchtes Spiel, sondern im Prinzip ein neues Spiel, was eine direkte Konkurrenz zum Retailkauf ist.Echt jetzt? Was haben dann bitte Gebrauchtspiele mit Piraterie zutun? Absolut nichts. Nada. Null.

Ganz einfach ... bei einem Verkauf von einem "gebrauchten Spiel" wurde das Spiel real und mit Geld, hoffentlich, erworben. D.h. der Publisher hat hier erstmal Geld bekommen. Bei einer Raubkopie gibt es kein "Initialkauf" und damit keinen monetären Geldfluss.[...]
Warum kann man also Raubkopien nicht mit "Gebrauchtkäufen" vergleichen? In beiden Fällen geht der Publisher gänzlich leer aus (zumindest in einem System, wie es aktuell besteht und für die PS4 ja auch weiterbestehen soll).
[...]
Die Entwickler verdienen weder an Gebrauchtspielen noch an Raubkopien. Da sind sehr viele Parallelen.

Hmm, das ist jetzt neu ... aber ich vermute einfach mal, dass wir hier max. von Accountbindung etc. sprechen bzw. Firstbuyer DLCs etc. ... also sowas wie es bereits bei der akt. Konsolengeneration genutzt wird.So, die Sony-Konferenz hat also auch mit ein paar Sachen hinter dem Berg gehalten, um den Hype zu schüren. Von wegen kein DRM....
PlayStation 4 third-party publishers can dictate their own DRM terms, Tretton says | Polygon

So, die Sony-Konferenz hat also auch mit ein paar Sachen hinter dem Berg gehalten, um den Hype zu schüren. Von wegen kein DRM....
PlayStation 4 third-party publishers can dictate their own DRM terms, Tretton says | Polygon

Das trifft aber nur zu, wenn du nur eine Person betrachtest, deren Entscheidung "kaufen oder nicht kaufen" ist. Bei mehreren Personen sieht das schon anders aus. Mal ein Beispiel mit 3 Personen:Ganz einfach ... bei einem Verkauf von einem "gebrauchten Spiel" wurde das Spiel real und mit Geld, hoffentlich, erworben. D.h. der Publisher hat hier erstmal Geld bekommen. Bei einer Raubkopie gibt es kein "Initialkauf" und damit keinen monetären Geldfluss.
Ich habe nicht gesagt, dass es dasselbe ist. Ich sagte, das Ergebnis für den Publisher ist dasselbe.Zweitens kann eine Straftat und eine legale Handlung niemals nie das gleiche sein, selbst wenn der Publisher leer ausgeht. Mit deiner Logik müsste z.B. VW beteiligt werden, wenn ich meinen R verkaufe.
Richtig. Aber der Gebrauchtmarkt bei Spielen geht ja nicht um fünf Jahre alte Spiele, da kräht kein Hahn danach. Bei Spielen wie Tomb Raider (nur als Beispiel) zocken viele die Kampagne in 2 Tagen durch und verkaufen das Spiel dann praktisch noch in der ersten Releasewoche weiter. DAS ist unmittelbare Konkurrenz zum neuen Produkt, wie eben bei der Raubkopie. Wenn ich in einen Gamestop gehe 2 Tage nach Release und dort ein neues Spiel für 60€ oder ein "gebrauchtes" Spiel für 50€ bekomme, was hält mich dann vom gebrauchten Spiel ab, das praktisch neu ist? Richtig, gar nichts. Beim Auto sieht das ganz anders aus, wenn ich mir einen 2-jährigen Gebrauchtwagen kaufen will, von dem ich weiß, dass bald Teil a und b ausgetauscht werden müssen usw. Das ist ein ganz anders Umfeld.....Warum? Mit welcher Begründung soll VW ( = Publisher ) hier ein zweites mal verdienen? Sicherlich ist deine Argumentation nicht verkehrt, dass sich Software an sich nicht abnutzt, aber trotzdem wird bei einem 5 Jahre alten Spiel definitiv kein Neupreis mehr angezogen. D.h. der "Wert", in Geld, sinkt auch bei Spielen bzw. Software ... ähnlich wie bei einem Auto.
Sollte er ja auch gar nicht. Das Spiel sollte einfach nicht verkaufbar sein, d.h. ein Lizenzmodell. Ich vergleiche das gerne mit dem Kinobesuch, weil es dazu viele Analogien gibt (wenn es auch Unterschiede gibt). Niemand würde auf die Idee kommen, sein "gebrauchtes" Kinoticket nach der Vorstellung an den nächsten Besucher weiterverkaufen zu können. Daran würde das Kino selbst massiven Schaden nehmen, wenn ich deren Preis unterbiete. Was unterscheidet denn das von einem Spieleverkauf außer, dass ich daheim vor der eigenen Glotze sitze statt zusammen mit anderen in einem großen Saal? Im Endeffekt schaue ich mir irgendeinen Medieninhalt an (bzw. spiele ihn) und irgendwann bin ich damit "fertig" (entweder Film ist rum oder Kampagne ist durchgespielt, sehr vereinfacht ausgedrückt). Ich finde es völlig ok, wenn ich dafür einmalig Geld bezahle und gut ist (wie eben auch bei einem Musikkonzert). Natürlich kann man jetzt hier mit DVDs/CDs usw kommen, aber dafür wollten die Hersteller ja auch zurecht (!!!) DRM einführen. Und außerdem sind das nur die 2. Vermarktungswege (Hauptvermarktungsweg bzw. erster VermarktungswegFilm ->Kino, Musik -> konzert, Spiel-> Spieledisk), d.h. es ist hier vergleichsweise gar nicht mehr nötig, die Kosten wieder einzuspielen....D.h. ich sehe hier überhaupt keinen Grund, warum ein Publisher nochmal am Wertschöpfungsprozess beteiligt werden soll ... mir fällt auch kein anderer Wirtschaftszweig ein, wo dies der Fall ist.
das war doch schon längst bekannt.
auch bei der ps3 gabs schon 3rd-party-titel mit drm.

Ich wollte nur diesen "Sony ist der weiße Ritter der Spieleindustrie" Hype aufgreifen, der gerade im Internet stattfindet.....![]()
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Raubkopien: Person 1 kauft ein Spiel neu. Die beiden anderen Personen laden sich das Spiel kostenlos illegal herunter. Ergebnis: nur ein Mal voller Kaufpreis an Publisher
Häh? Ich hab hier den kompletten Markt auf 3 Personen heruntergebrochen, von denen sich 2 (also 66% ) das Spiel illegal herunterladen, was schon sehr hoch gegriffen ist, finde ich. Was für ein Verhältnis sollte man denn deiner Meinung nach ansetzen?Und was ist mit den tausenden von anderen Leuten, die sich das Spiel laden?

Mir ging es eigentlich nicht um das Verhältnis von illegalen Downloads - ich war / bin ein wenig verwirrt, was deinen Vergleich mit dem Gebrauchtmarkt anbelangt.
Nach dem Beispiel wo du den Gebrauchtmarkt mit Downloads vergleichst, wäre es ja auch so, dass 66% der Leute Spiele gebraucht kaufen würden.
Also quasi das Gleichstellen von Gebrauchtmarkt mit illegalen Downloads - und das kommt mir schon ein wenig krass vor.
Vielleicht hab ich aber auch wirklich was falsch verstanden an deinem Beispiel.


Ich kenne zwar keine Zahlen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Gebrauchtmarkt und illegale Downloads auf dem selben Verhältnis bewegen - auch wenn der Gebrauchtmarkt groß ist.
Wieviele Kopien benötigt es, damit ein Spiel tausendmal heruntergeladen werden kann und wieviele benötigt es, damit es tausendmal gebraucht gekauft werden kann (theoretisch auch eine, aber das dürfte wohl unrealistisch sein)?
Eine Kopie ermöglicht es im Prinzip jedem Internetuser das Spiel zu laden. Um so viele Spieler wie möglich auch mit Gebrauchtspielen zu versorgen, müssen erstmal viel mehr Kopien original gekauft werden.
Darum geht es mir - eben das, was Rabowke geschrieben hat. Dass der Publisher Geld für die verkauften Exemplare sieht.