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News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

ich habe hier beim Lesen der Beiträge den Eindruck, dass sich hier kaum jemand wirklich die Studie mal durchgelesen hat - geschweige dann anschließend etwas näher mit der Thematik. Die Studie verurteilt nicht Aktionen in Computerspielen, sondern zieht einen Bezug auf mögliche Handlungen im Spiel zu den Genfer Konventionen, dem Haager Abkommen etc. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Schweizer nicht wüssten, dass die Realität grausam ist, es wurde halt nicht berücksichtigt, weil so etwas an der Thematik der Studie vorbei gegangen wäre. Es geht ja nicht um einen Vergleich fiktiv - real, sondern darum, ob sich die Spielehersteller mal um solcherlei Dinge Gedanken machen. In der Studie sind so manche Ansätze der Entwickler auch positiv herausgestellt worden, da der Spieler die Möglichkeit bekam die Genfer Konvention zu beachten, welche ja Bestandteil des Völkerrechts ist.

Ich muss sagen, man kann sicher über Sinn und Unsinn einer solchen Studie philosophieren. Ganz klar. Andererseits ist sie interessant und gibt Einblick in Perspektiven, denen ich mir als Leser gar nicht Gewahr wurde.
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

ich habe hier beim Lesen der Beiträge den Eindruck, dass sich hier kaum jemand wirklich die Studie mal durchgelesen hat - geschweige dann anschließend etwas näher mit der Thematik. Die Studie verurteilt nicht Aktionen in Computerspielen, sondern zieht einen Bezug auf mögliche Handlungen im Spiel zu den Genfer Konventionen, dem Haager Abkommen etc.
und aus welchem grund macht diese studie das? einfach nur aus jux und dollerei? sicher nicht... was sonst sollte so eine studie denn bezwecken, als solche spiele quasi anzuprangern nach dem motto, dass sie ein schlechtes vorbild seien? was sie natürlich allerdings auch darf.
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

Vielleicht solltest du Meinungen auch lesen anstatt sie nur zu
überfliegen. Und vielleicht solltest du auch die Studie mal lesen
anstatt nur darüber zu palavern. Es geht nicht um generell Gesetze
brechen sondern das viele Spiele gegen das "Kriegsrecht" oder Genfer
Konfession verstossen. Das Beispiel mit THIEF ist z.B. besonders
schlecht gewählt von dir. Weil in THIEF kann ich ja das Spiel beenden
auch ohne dabei ein Menschenleben getötet wurde. Es geht hier auch
nicht darum dem Spieler den Taschendiebstahl in Oblivion zu verbieten
oder ihm irgendwelche Gesetze aus der realen Welt aufzudrücken. Sondern
es geht darum das es in manchen Spielen möglich ist Dinge zu tun wie
Kinder zu töten für die man in der Realität bestraft wird.
...
Ich habe deine Meinung gelesen, genau wie den Text der Studie. Ich will dir ja auch garnicht in allen Punkten widersprechen, das ist ein sehr schwieriges Thema. "Sondern
es geht darum das es in manchen Spielen möglich ist Dinge zu tun wie
Kinder zu töten für die man in der Realität bestraft wird." Klar, das ist geschmacklos, allerdings kann ich mich auch nicht daran erinnern je ein solches Spiel gespielt zu haben. Der Punkt ist doch, "...Dinge zu tun ... für die man in der Realität bestraft wird." Das ist doch genau das was ich meinte, nur wo zieht man da die Grenze? Ich bin da echt überfragt...
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

Bitte nicht komplett die gute Erziehung vergessen!

In was für einem Utopia leben diese Menschen? Als wenn es im Krieg wirklich Regularien geben würde an die sich auch alle halten.
Der eigene Arsch ist alles was am Ende zählt. Und genau deshalb artet das Ende immer aus. In Computerspielen wird das was in der Realität an Gräultaten geschieht gerade mal ansatzweise angerissen, das Problem dabei ist, das der Emotionale Wert oft fehlt. Aber wenn man das aus Spielen entfernt, können wir ja gleich Werbebanner mit Blümchen in den Städten aufhängen, mit dem Leitspruch "Krieg ist doch garnicht so böse"

*kopfschüttel
Aber genau diese Message liefern die Spiele doch.
Hast du über besagte Szenen denn jemals länger nachgedacht?
Eben. Jedes mal wird die Szene entweder kommentarlos gezeigt, als normal hingestellt oder der Spieler wird sogar angefeuert wie bei der Sache mit den AC-130ern. Da werden Gräueltaten als etwas absolut bedenkenloses hingestellt. Also z.B. nach den Mottos "foltern um an Infos zu kommen ist ok, auf Zivilisten kann man Rücksicht nehmen, muss man aber nicht".
Das ist eine Verharmlosung. Das liefert die Message "ist doch alles nicht so schlimm". Und solange man solches Wissen ständig eingetrichtert bekommt, sieht man irgendwann auch kaum noch, warum man sich in Afghanistan oder im Irak anders verhalten sollte. Vielleicht ist sowas für die jetzige Generation weniger problematisch, bei denen, die mit den Spielen aufgewachsen sind sieht das aber schon anders aus.
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

studie hin studie her es geht immer noch um spiele und die dienen dazu spaß zu haben oder sehe ich das falsch?
ich ziehe da immer gern den vergleich zum filmgeschäft denn darüber wird komischer weise fast nie ein wort verloren.
ich bin sicher es gibt auch genügend filme in denen gegen irgendwas verstoßen wird und wen kümmerts? zumindest keine politiker...
es ist doch so bei nem film setz ich mich hin lass mich von sagen wir der sinnlosen gewalt berieseln und den mittlerweile kaum erkennbaren unterschied zwischen echt und computeranimierten tötungsszenen.
wobei ich in jeglichen spielen sehr wohl unterscheiden kann das es halt nicht echt ist
sondern ein spiel...
meine meinung
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

Hmm schon komisch, dass sich Computerspiele nicht an Gesetze für Kriege halt.....

Demnächst findet wohl noch jemand heraus, dass sich viele Computerspiele noch nicht mal an die Regeln der Physik halten...... Studien gibts......
 
AW:

Ich denke nicht das es Aufgabe ist eines KriegsSPIELES, politisch, menschlich oder sonstwie zu Bilden, sondern Schlichtweg zu Unterhalten. Wenn ein Kriegsspiel Bildung übernimmt oder übernehmen soll, ist wohl was schief gelaufen, weil dann können Spiele durchaus menschliches Verhalten in der realen Welt beinflussen.
Ich denke nicht dass dann was schiefgelaufen ist. Dann stellen sich einige Spiele endlich neben Bücher und Filmen. Dann kann man sie vielleicht endlich als Kunst anerkennen. Muss ja nicht Aufgabe jedes Spiels sein, aber ein paar könnten sich imo durchaus dazu berufen fühlen. Eben wie bei Filmen, wo es Bay oder Boll gibt und auf der anderen Seite Kubrick, Haneke oder Almodovar.
Ich stimme dir Grundsätzlich zu, nur muss man meiner Meinung nach, genau wie du sagst, klar differenzieren.
Ich spring mal auf den Zug der Affinität Film <> Spiel auf.
Filme wie Schindlers Liste, Platoon, Band of Brothers oder Gandhi, spiegeln die Realität wieder, zeigen Helden des Völkerrechts der ersten Stunde und stellen den Krieg und Gewalt auch als letzten Ausweg an den Pranger, bzw. in Frage.
Auf der anderen Seite haben wir Filme wie Rambo, Die Brücke von Arnheim, uvm., die kurzerhand seichte Unterhaltung sind, bestenfalls eine phantasievolle Darstellung dessen was Krieg bedeutet und das Rambo wohl eher nicht nach dem Army Handbuch vorgeht oder sich an die Genfer Konvention hält ist jedem klar.
Das erkennt wohl auch jeder sonst ist er nicht alt genug dafür oder schlichtweg zu dumm.

Aber inwiefern soll man das in Kriegsspielen umsetzen.
Kriegsspiel als Erziehungsmittel würde einfach keinen "Spaß" mehr machen.
Wenn der Spieler nach einem Körpertreffer 5 Minuten dort liegt und ausblutet, statt sich nach 3, 4 Treffern magisch zu erholen?.. sicher, würde bilden und zeigen das es im Krieg keine Helden gibt.. aber ob das Spiel noch wer kauft?
Wenn der Spieler versehentlich mal wieder mit dem Raketenwerfer in ein Haus schießt, weil das Mausrad Waffenwechseln ist und nicht Zoomen und er eilig feuert und im Haus Zivilisten waren.. was dann?
Kriegsgericht? Standrechtliche Erschiessung? Mission neu starten? Im Gefängniss für Stunden (wie bei Ultima Online bei PK)? Oder ein Warnhinweiß wie auf Zigarettenpackungen "Das Töten von Zivilisten verstößt gegen Gültiges Völkerrecht und kann im echten Leben Konsequenzen nach sich ziehen" Wer würde das Spiel noch spielen?

Deshalb denke ich Kriegsspiele sollten einfach als stumpfe Unterhaltung angesehen werden und nicht zum Instrumentarium der Erziehung werden, das ist die Aufgabe anderer Medien und Mittel. Eltern, Schule, eigener Verstand, ein gutes Buch oder ein Film, aber am Ende steht immer der eigene Verstand, wie das aufgenommene verwertet und bewertet wird.
Also kann man nicht ein Kriegsspiel direkt beschuldigen Völkerrechtliche Krüppel zu erziehen, sondern muss eine Instanz davor, bzw. danach Ansetzen und lehren wie das Erlebnis des Spiels zu bewerten ist.

Auch ist die Frage, die wohl nach der jüngsten Diskussion keiner mehr ins richtige Licht rücken kann, vielleicht war die Flughafenmission in COD:MW2 genauso gedacht. Ein Erziehungsmittel um den Spieler ein Gefühl zu geben wie Falsch es ist Zivilisten als Ziele zu missbrauchen.
Wenn es ein Erziehungsmittel ist, war das ganze wohl ein Griff ins Klo, wenn es keines war vollkommen deplaziert und geschmackslos - in jedem Fall ein Schuss ins Knie.

Was wars nochmal... BIA mit der Slowmo Killcam? Wenn du Stundenlang siehst wie Projektile und Granaten Gliedmassen abfetzen und Schädelhälften fliegen, wird einem durchaus bewusst das Krieg wenig mit Helden oder Spaß zu tun hat. Möglich das es wieder als Bildungsmittel eingesetzt wurde um auf den Schrecken des Krieges aufmerksam zu machen, wie es behauptet wurde. Auch möglich das es nur um den Schockeffekt und Medienhascherei ging. Wiederum - in jedem Fall ein Schuss ins Knie.

Um auf den Punkt zu kommen, COD:MW2 hat nix im Regal neben Tolstois Krieg und Frieden und Kubricks Full Metal Jacket verloren, das gehört neben Rambo und TeenageSummerMovie XVII.

<sarcasm>
Wenn Kinder Cowboy und Indianer spielen, hat glaub ich noch kaum wer seinen Sprößlingen erklärt das sie eine Minderheit unterdrücken und die Menschen denen das Land eigentlich gehört töten.
Wenn Kinder Räuber und Gendarm spielen, hat noch immer der Gendarm den Räuber einfach erschossen "Peng!Peng! Du bist tot", ihn niemals ins Bein geschossen und dann seine Rechte verlesen.
</sarcasm>

Also Ansätze um die Erziehung zu verbessern gibts noch viel radikalere ;)
Aber das ist individuelle Aufgabe der Erziehungsberechtigten und zu dieser Menge würde ich Kriegsspiele eher nicht zählen.

Nicht Kriegsspiele sollen vom Roten Kreuz, Solferino, humanitären Völkerrecht, Kriegsverbrechen, Holocaust, Folter, Genfer Konvention, Den Haager Ordnung, Amnesty International, Personenminen etc. lehren.
Das ist Aufgabe anderer Instanzen und diese Instanzen haben versagt wenn ein Spieler im Spiel Recht von Unrecht nicht entscheiden kann, aber im Spiel ist es eine Phantasiewelt und der Spieler soll entscheiden können. Wenn er einen Zivilisten erschiessen will, soll er das tun, diese Spiele sind ab 18, also sollte der Spieler sich bewusst sein, das er unrecht handelt und klar zwischen Spiel und Realität differenzieren können - es wird dann wohl genug sein, das sich der Spieler dessen bewusst ist und real und fiktiv unterscheiden kann, man muß ihn nicht bestrafen oder erziehen und somit das Erlebnis Spiel zerstören.

Und genau in diesem Punkt liegt auch der Knackpunkt der ganzen "Killerspiele"-Diskussion. Ob nicht viele Spieler zu dumm sind solche Spiele zu spielen und das sich dann diejenigen die "intelligent" genug sind auf den Schlips getreten fühlen als Mörder hingestellt zu werden.
...
circulus vitiosus
 
AW:

Kriegsspiel als Erziehungsmittel würde einfach keinen "Spaß" mehr machen.
Kann sein, kann aber auch sein das im Kopf eines Spieleentwicklers bereits eine Idee schlummert in der Krieg nicht als reine Unterhaltung ohne Grenzen dargestellt werden muss und trotzdem Spieler bei der Stange gehalten werden können.
Erreicht dann wohl mit ziemlicher Sicherheit kaum Verkaufszahlen wie MW2, aber solange man damit auch Geld machen kann, wird sich vielleicht jemand finden der so ein ambitionierteres Projekt angeht.

Man muss sich wohl ziemlich sicher von herkömmlichen Gameplayideen, oder dem Shootergenre an sich trennen, damit das möglich wird. wer weiß, genau dieses Ideensuchen fordert die Studie.

Ich kann ja noch nicht wirklich beurteilen wie Heavy Rain am Ende wird, aber das Gameplay wie dieser Titel es bietet, kann ich mir entfernt auch für ein verstörendes Werk über Krieg und die Handlungen darin vorstellen. Je nach Spielerentscheidung spielt man dann eben Tom Berenger oder eben Willem Dafoe, wenn du verstehst. Das ganze ist dann halt sehr am Film angelehnt, aber eben nicht ganz so linear und vorgegebener Rollenverteilung, mit mehr "mittendrin".
 
AW:

Ich weiß gar nicht was das soll.So traurig wie es ist, eine AC-130 gibt es nunmal in echt und deren Aufgabe ist es nicht etwa Rosinen zu schiessen....
Die Dinger werden jeden tag im Iraq-Afghanistan eingesetzt.Woher meint ihr kam die Luftunterstützung die dieser Deutsche General auf die 2 Tanklaster angefordert hat.(nachrichten ca 50 tote?)
Daher verstehe ich auch nicht warum die Nutzung einer Ac-130 gegen das kriegsrecht ist....Sie wird täglich genutzt was soll das.Wenn es etwas wie Kriegsrecht gibt dann sollen die sich gefälligst darum kümmern und die Ac-130 abschaffen.
Nicht falsch verstehen.Ich bin gegen Krieg etc aber ich finde nicht das eine "dokumentation" wahrer tatsachen gegen ein recht verstößt. Hat sich doch auch keiner in BF 2 aufgeregt wenn man mit Apaches und Tanks rumheizt....
 
AW:

Ich weiß gar nicht was das soll.So traurig wie es ist, eine AC-130 gibt es nunmal in echt und deren Aufgabe ist es nicht etwa Rosinen zu schiessen....
Die Dinger werden jeden tag im Iraq-Afghanistan eingesetzt.Woher meint ihr kam die Luftunterstützung die dieser Deutsche General auf die 2 Tanklaster angefordert hat.(nachrichten ca 50 tote?)
Daher verstehe ich auch nicht warum die Nutzung einer Ac-130 gegen das kriegsrecht ist....Sie wird täglich genutzt was soll das.Wenn es etwas wie Kriegsrecht gibt dann sollen die sich gefälligst darum kümmern und die Ac-130 abschaffen.
Nicht falsch verstehen.Ich bin gegen Krieg etc aber ich finde nicht das eine "dokumentation" wahrer tatsachen gegen ein recht verstößt. Hat sich doch auch keiner in BF 2 aufgeregt wenn man mit Apaches und Tanks rumheizt....

Das war ein Oberst der Bundeswehr, kein General. Dieser Oberst hat mit seinem Befehl - ob nun bewusst oder unbewusst - gegen das Kriegsrecht verstoßen, oder zumindest gegen die RoE, da mehrere Zivilisten dabei drauf gingen. Ein Urteil diesem Oberst gegenüber erspare ich mir mal an der Stelle, da ich keine Ahnung habe, ob der nun wusste, dass zu dem Zeitpunkt unschuldige Zivilisten da waren, oder nicht. ;)
Im ürigen hat der Mann auch bereits sein Fett weg bekommen, soweit ich weiß.


Und die Ac-130 wären in solchen Einsätzen gegen das Kriegsrecht, weil
eben, wie in den News schon erwähnt, Zivilisten zu schaden kommen
würden. Sicher, Zivilisten können immer irgendwo rumlungern, aber genau deshalb wird nicht sofort befohlen "Schickt ne Ac-130 dahin". Sowas wird ausgiebig bedacht und geplant.
 
AW:

Ich weiß gar nicht was das soll.So traurig wie es ist, eine AC-130 gibt es nunmal in echt und deren Aufgabe ist es nicht etwa Rosinen zu schiessen....
Die Dinger werden jeden tag im Iraq-Afghanistan eingesetzt.Woher meint ihr kam die Luftunterstützung die dieser Deutsche General auf die 2 Tanklaster angefordert hat.(nachrichten ca 50 tote?)
Nur zur Richtigstellung:

Bei den Bombern, die den Luftangriff auf die Tanklaster durchführten, handelte es sich um zwei amerikanische Jagdbomber vom Typ F15 E Strike Eagle. Zuvor wurde das Ziel durch einen B-1B Langstreckenbomber aufgeklärt. Eine Ac-130 kam dort nicht zum Einsatz.
 
AW:

"dennoch sei diese Mission unrealistisch, da ein solcher Einsatz in der Realität nicht mit den Völkerrechten vereinbar wäre"

Sag mal in welcher Welt leben die denn? In welchem Krieg hält sich bitte wer an Völkerrechte? Die Mission ist vielleicht unethisch, aber ganz bestimmt nicht unrealistisch.
 
AW:

Auch wenn mich viele vielleicht zerreißen möchten: Ich halte die Fragen/Studien berechtigt, ob in Shootern nicht langsam moralische Grenzen genüßlich ausgetestet werden, die nicht überschritten werden sollten.
Ich spiele gerne auch harte Actionspiele, aber möchte dabei - wie es den meisten bisherigen Games selbstverständlich war - einen anständigen Charakter verkörpern können.
Und erzählt nicht immer, es geht dabei nur um Pixel - es verwundert mich schon, wieso es z.B. so Spaß machen soll, sich in einer virtuellen Welt auch mal Unschuldige über den Haufen zu schießen (Flughafenmission) oder aber eben mal so gegen das Völkerrecht zu verstoßen.
Abgesehen davon liefern diese Grenzüberschreitungen auch wunderbar Munition für die Zensurbefürworter...früher hätte man diesen Damen und Herren sagen können, dass man sich ganz wertkonservativ als Beschützer der Witwen und Waisen und Rächer der Enterbten auslebt.
Muß man nun eingestehen, dass man die harmlosen Leute selbst reihenweise über den Haufen schießt?
 
AW:

Grenzen?

Absioluter Schwachsinn, na klar sollten solche Sachen wie Vergewaltigung- oder ähnliches verboten sein, aber in Computerspiele Kriegsgesetze einzuführen?

Wie weit gehen wir bitte noch? Demnächst bekommen Pixelkameraden auch noch Menschenrechte? :D

Ich hab das Gefühl dieser Planet wird von tag zu Tag bescheuerter...

computerspiele sind Kunst und Unterhaltung, da DARF NICHTS ZENSIERT werden...
 
AW:

Grenzen?

Absioluter Schwachsinn, na klar sollten solche Sachen wie Vergewaltigung- oder ähnliches verboten sein, aber in Computerspiele Kriegsgesetze einzuführen?

Wie weit gehen wir bitte noch? Demnächst bekommen Pixelkameraden auch noch Menschenrechte? :D

Ich hab das Gefühl dieser Planet wird von tag zu Tag bescheuerter...

computerspiele sind Kunst und Unterhaltung, da DARF NICHTS ZENSIERT werden...
Findest Du den Punkt selbst, an dem Du Dir widersprichst? ;-)

"Sachen, wie Vergewaltigung- oder ähnliches" sollten verboten sein, aber Kriegsverbrechen sind okay, weil "Kunst und Unterhaltung"?

Es gibt z.B. eine Menge Literatur / Filme mit sehr wohl künstlerischem Anspruch, die das Thema Vergewaltigung beinhalten.
Deshalb meine Frage: wenn es nachweislich Kunst ist, also den Anspruch hat, zum Nachdenken anzuregen bzw. auch kritisch zu hinterfragen, warum dann Zensur, auch wenn das Sujet einem vlt. auch nicht persönlich in den Kram passt? ;-)
 
AW: News - Schweizer Studie: Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht

"Ego-Shooter verstoßen in vielen Fällen gegen das Kriegsrecht"
Nicht nur das, in den meisten Fällen wird dort auch mit den fadenscheinigsten Begründungen exzessiv gemordet, gestohlen & zerstört.
In Einzelfällen sogar lediglich, weil die vorgesetzten Gegner "die Guten" sind - wie zb in Dungeon Keeper & Overlord.
(Ja, ich weiß, dieses Beispiele sind keine Ego Shooter)

Jedem Spieler ist doch klar, daß das Geschehen auf dem Monitor alles nur virtuell ist (abgesehen von Kleinkindern und Lernbehinderten, die auch das Medium "Fernsehen" nicht begreifen können).

Außerdem verstehe ich das Problem nicht wirklich:
wie viele Ego Shooter Spieler kommen denn in der Realität schon dazu, gegen ein Kriegsrecht verstoßen zu können - also in eine Situation zu geraten, in dem sie ein aus dem Spiel gelerntes Kriegsverbrechen in der Realität umsetzen könnten?
Da wären doch GTA & Konsorten (also Spiele, deren Handlung eine weitaus größere Nähe zum Alltag der Spieler hat) lohnenswertere Ziele für die Studienersteller ... oder?
 
AW:

Ich weiß gar nicht was das soll.So traurig wie es ist, eine AC-130 gibt es nunmal in echt und deren Aufgabe ist es nicht etwa Rosinen zu schiessen....
Die Dinger werden jeden tag im Iraq-Afghanistan eingesetzt.Woher meint ihr kam die Luftunterstützung die dieser Deutsche General auf die 2 Tanklaster angefordert hat.(nachrichten ca 50 tote?)
Daher verstehe ich auch nicht warum die Nutzung einer Ac-130 gegen das kriegsrecht ist....Sie wird täglich genutzt was soll das.Wenn es etwas wie Kriegsrecht gibt dann sollen die sich gefälligst darum kümmern und die Ac-130 abschaffen.
Nicht falsch verstehen.Ich bin gegen Krieg etc aber ich finde nicht das eine "dokumentation" wahrer tatsachen gegen ein recht verstößt. Hat sich doch auch keiner in BF 2 aufgeregt wenn man mit Apaches und Tanks rumheizt....

Für gewöhnlich zielt man bei AC-130ern aber auch nicht auf bewohnte Gebiete :ugly:
Gerade wenn man so etwas gut mit realen Geschehnissen in Verbindung bringt, sollte man das eigentlich schon aus Gründen der Pietät ernster darstellen, und nicht mit einem Idioten hinter dir der dich ständig anfeuert.

btw: Hälst du Call of Duty etwa ernsthaft für eine Dokumentation wahrer Tatsachen?
 
AW:

Ich halte mich bei solchen Berichten eigentlich immer zurück und schüttle nur still den Kopf, aber ich glaub, ich lass jetzt auch mal Luft raus...! :ugly:

Ich bin ja selbst Schweizer, aber bei diesem Punkt kann ich einfach nicht hinter meinem Land stehen! :-D

"[...] dass sich nicht alle Computerspiele an das so genannte Kriegsrecht halten" - Ja, toll... was bringts mir, wenn ich weiss, ob das da vorne im Rahmen des Kriegsrechts ist oder nicht, ich schiess es trotzdem über den Haufen...

Ja klar, es gibt vermutlich schon Spiele die zu weit gehen, aber CallofDuty4 gehört definitiv nicht dazu!

Kurz gesagt: Ich teile die Meinung mit den Leuten, die das hier (also die Studie^^) total unnötig finden :-D
 
AW:

Wie schon geschrieben finde ich den Ansatz dieser Studie gar nicht einmal so abwegig. Es geht hier nicht um Verbote, Zensur oder dergleichen sondern um die Frage ob es Spiele nicht ein wenig realistischer machen würde, wenn sich der Spieler an geltendes Kriegsrecht halten würde. Oder im Umkehrschluss geht es um die Frage, ob das spielerlebnis besser wird, wenn er dazu animiert wird dies nicht zu tun.

Ich wüsste nicht was daran falsch sein sollte in einem KRIEGS Spiel (es geht nicht um GTA, Rennspiele oder ähnliches!) die Möglichkeit zu geben sich konform mit der genfer Konvention zu verhalten.

Es gibt im Übrigen durchaus Spiele, die das heute schon so machen. Erschießt man bei ArmA 2 (während der Kampagne) einen zivilisten, ist das Spiel sofort vorbei. Ebenso wenn man seine Waffe gezielt und wissentlich auf verbündete Truppen richtet und sie abfeuert (z.B. Teammitgleider, an Wachposten, im Lager etc.). Passiert das versehentlich im Eifer des Gefächts wird man dafür gerügt bzw. bekommt Order das Feuer sofort einzustellen. Leistet man dem nicht folge, ist das Spiel vorbei.

Es gibt auch eine Mission der Kampagne (die erste) in der man die Wahl hat einen Luftschlag gegen ein Gebiet anzufordern in dem sich unbestätigten Berichten zufolge noch zivilisten aufhalten könnten oder mit hohem Risiko selbst in das Dorf zu gehen und den Auftrag ohne mögliche zivile Opfer zu erledigen. Entscheidet man sich für den Luftschlag hat das im weiteren Kampagnenverlauf negative Konsequenzen.

Ich persönlich finde, dass solche Spielelemente das Spielerlebnis bereichern da es authentischer wird.

Und um den Vergleich zur Realität aufzugreifen: Auch mir ist klar, dass sich im Krieg niemand an alle Aspekte der Genfer konventionen hält. Es ist aber (denke ich) nicht so, dass permanent und vorsätzlich von sämtlichen Unterzeichnern dagegen verstoßen wird. Wenn das so wäre, müsste kein einziger Soldat Afghanischen oder Irakischen oder was auch immer für Boden betreten. Man könnte dann auch einfach ein paar der zuhauf vorhandenen Massenvernichtungswaffen einsetzen und die "Schurkenstaaten" wären vergangenheit.

Krieg ist schlimm und auch dort passieren ständig Dinge, unter denen unbeteiligte am meisten zu leiden haben. Zivile Opfer sind an der Tagesordnung und werden sicher zum Teil mit einkalkuliert. Hier geht es aber um den Vorsatz, der wie ich finde auch in PC und Videospielen nicht belohnt sondern sanktioniert werden sollte.

Im Übrigen empfehle ich jedem der ein ausgeprägtes Schwarz/Weiß denken hegt (alle Amerikaner sind Kriegsverbrecher, alle Moslems potentielle Bombenleger, Deutsche Soldaten potentielle Mörder etc. pp) mal ein wenig auf liveLeak zu surfen sofern ihr mal nicht wisst was ihr mit eurer Zeit vor dem PC anfangen sollt. Natürlich wird auch hier ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit wiedergegeben allerdings kann man hier schnell merken, das nicht sofort auf alles geballert wird was sich bewegt. Es gibt hier videos von Apache Angriffen, bei denen 30 Minuten und länger beobachtet wird, ein reger Funkverkehr mit dem Leitstand stattfindet und mit Bodentruppen koordiniert wird bevor eine einzige gezielte Luft Boden Rakete beispielsweise ein Fahrzeug vernichtet auf dem sich ganz offensichtlich Raketen mit einer Abschussvorrichtung befindet und das von bewaffneten "Aufständischen" umringt ist. Das ist eben nicht wie im Videospiel wo ich 2 Sekunden kucke und denke "Gegner, kann viele erwischen, Feuer".
 
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