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News - Mass Effect: EA setzt bei Mass Effect und Spore auf Online-Kopierschutz

Spassbremse am 08.05.2008 12:15 schrieb:
SoSchautsAus am 08.05.2008 11:52 schrieb:

Ich akzeptiere natürlich Deine Meinung, aber ich verstehe dennoch nicht, *was* konkret Dich an solchen Kopierschutzmaßnahmen stört, wenn sie SO funktionieren, dass der zahlende Kunde im Normalfall nicht durch sie belästigt wird?

Mir persönlich sind alle SecuROMs, StarForces, etc. schnurzpiepegal, solange ich durch sie kein Problem habe. Und solange der Hersteller dies gewährleistet, kann ich prinzipiell gut damit leben.

Eine Einschränkung meiner persönlicher Freiheit, wie es manche hier beschwören, kann ich jedoch beim besten Willen nirgends erkennen...

Im Übrigen glaube ich auch nicht, dass ein Kopierschutz wirklich Wirkung zeigt und Softwarepiraten wirklich davon abhält, das Teil zu knacken.
Wenn die Hersteller aber meinen, sie müssen ihre Software zumindest ein bisschen durch solche Maßnahmen schützen, dann sollen sie das von mir aus gerne tun - solange ich dadurch als Kunde keine Einbußen hinnehmen muss.
Theoretisch stimme ich dir absolut zu, praktisch hat sich mein Blickwinkel in den letzten Wochen aber erheblich verändert. Theoretisch mag ein Kopier- oder Aktivierungssystem eine gute Sache sein, praktisch fühle ich mich von solchen Diktaten mittlerweile schlicht verarscht. Ich spreche hier auch nicht die übergeordnete Distanz an, also den ganzen Kundenmarkt, sondern veranschauliche eher nur meinen privaten Sichtwinkel, der mittlerweile lautet: Veraraschen kann ich mich auch alleine, und das macht sogar mehr Spaß, weil ich mich dabei anmalen, und eine Sternenflottenuniform tragen kann! Ich habe seit 1998 treu für den PC-Software gekauft. In den ersten Jahren sogar teilweise bis zu 4 Spiele im Monat. Doch nach und nach hat sich dann der Unmut eingestellt. Ich habe Geld für fehlerhafte oder inhaltlich schwache Titel gezahlt. Ich habe Geld für Produkte gezahlt, die kaum vom Hersteller oder Publisher unterstützt wurden. Ich habe regelmäßig in Hardware investiert, damit ich den Anforderungen gerecht wurde. Ich habe den propagandistischen Medien vertraut (damals war das Internet ja noch nicht wirklich eine Informationsquelle...), die Bugs oder langweilige Plots gerne verschwiegen haben. Ich habe Geld für elektronische Unterhaltung gezahlt, die zum Teil mit einem Haltbarkeitsdatum versehen war (ältere 3D-Titel aus der Zeit von DX6 bekomme ich kategorisch nur schwer zum Laufen), und ich habe sogar Steam freudig unterstützt. Was habe ich von dieser dämlichen Einstellung heute? Regale voller Softwaremüll (während alle Konsolenspiele noch immer ausführbar sind...), die man nur noch mit spezieller Software starten, oder über emulierte Betriebssysteme / gänzlich optimierte Partitionen mit Retro-Faktor (Windows 95 / 98) ausführen kann. Ich habe einen Steam-Account im Wert von 80 Euro (Kaufpreise der Titel zum damaligen Release), auf den ich nicht zugreifen kann. Lustige Antwort vom Kundendienst: „Überprüfen Sie Ihre Firewalleinstellungen gemäß den Hilfestellungen auf unserer Seite“. Ach. Nein. Danke. Ich habe zwar (in gutem Englisch) aufgeführt, dass ich alle Ratschläge befolgt habe, doch scheinbar war die bearbeitende Fachkraft des Supports unfähig, meine Glyphen zu deuten.

Ich frage mich mittlerweile: Wie scheiße blöd war ich eigentlich? Geld für Shit ausgegeben. Mit mehreren Tausend Mark eine Sammlung voller Bullshit mühsam aufgekauft (90% davon bekommt man nur für maximal 5 Euro los...), die zu großen Teilen nicht einmal mehr nutzbar ist. Von Freunden wurde ich immer dafür ausgelacht, dass ich so naiv und hohl war, und tatsächlich Geld für technischen, inhaltlichen, gesicherten oder spielerischen Sondermüll der Marke „Söldner“, „HL2 (+Steam)“ oder „Quake 4“ gezahlt habe.

Ich habe als Kunde genug erduldet, und ziehe hier konsequent den Schlussstrich: Mir kommt NICHTS mehr von Valve ins Haus. Mir kommt KEIN Spiel mehr mit Sicherungsmechanismus ins Regal und ich werde nicht einmal mit 10 Euro das finanziell unterstützen, was sich so langsam in der Branche aufbaut. Fein, dann gibt es eben Raukopierer. Aber warum soll ich als ehrlicher Idiot darunter leiden? Beim nächsten Mal nehme ich lieber die perfekt gecrackte 1:1 Retails-Iso vom Kollegen an, statt mich wie eine kleine Prinzessin aufzuführen, und meine hohen moralischen Werte der Marke „Raubkopien sind böse, die machen den Markt kaputt, Adolf Hitler hat sie im Führerbunker erfunden, die SIND BÖSE!“ zu verbreiten.

Wie gesagt: Theoretisch stimme ich zu, praktisch sage ich: Publisher, Ihr könnt mir mal so intensiv mit euren Zungen meine haarigen Achseln lecken, bis ihr den Geschmack von Kräutersalat rausschmecken könnt. Jetzt wird eine knallharte Linie gefahren. Aktivierungsdreck und andere Gängelungen (vor etwa einem Monat war ich noch der Steam-Fan Nr.1) dulde ich nicht mehr. Dank mehreren Plattformen komme ich trotzdem legal und ohne Aktivierungsgedöns an meine Titel.

Raubkopierer lachen sich schlapp, sehen das Umgehen von Maßnahmen sogar als sportliche Herausforderung, haben bei vielen Titeln zum Launch perfekt gecrackte Kopien die sich sehr „kundenfreundlich“ ausführen lassen, und der ehrliche Kunde wird sprichwörtlich gef*ckt. Herrlich.

Regards, eX!
 
Spassbremse am 08.05.2008 12:43 schrieb:
Einleuchtendes Argument. Aber bei reinen Onlinetiteln mit monatlichem Abonnement bekommst Du von Firmen wie Blizzard und Co. auch keine Entschädigung, nur weil Du bei einem Providerwechsel eine Zeitlang nicht spielen kannst, obwohl Du dafür bezahlst.
Wie du schon selber sagst handelt es sich bei z.b. WoW um ein reines Onlinegame. Und wenn du weißt das du für ein paar Wochen keinen Internetzugang hast, kannst du deinen Account problemlos einfrieren. Sobald du wieder I-net hast, aktivierst du wieder deinen Account. Selbst wenn du 6 Monate kein Internet hast, brauchst du nicht weiter deine Abogebühren bezahlen. Blizzard garantiert das der Account 6 Monate nicht gelöscht wird.
Soviel dazu ;-)
 
Wird ja allmählich richtig melodramatisch hier.
Ich seh das einfach praktisch von Einzelfall zu Einzelfall.
Ja, Steam hat mich am Releasetag von HL2 genervt, keine Frage, aber gelohnt hat es sich dennoch.
Und sollte ich das dringende Bedürfnis verspüren Spore, Mass effect etc zu spielen wäge ich ab.
Von knallharten Prinzipien etc halte ich in dem bereich nichts.
 
eX2tremiousU am 08.05.2008 12:48 schrieb:
[...]

Raubkopierer lachen sich schlapp, sehen das Umgehen von Maßnahmen sogar als sportliche Herausforderung, haben bei vielen Titeln zum Launch perfekt gecrackte Kopien die sich sehr „kundenfreundlich“ ausführen lassen, und der ehrliche Kunde wird sprichwörtlich gef*ckt. Herrlich.

Regards, eX!

Okay, da kann ich Dir wirklich nur zustimmen.
Ich spiele seit 1987 Computerspiele. Angefangen mit eine(r)m AMIGA500, habe ich gerade zur der Zeit als kleiner Steppke viiiiel kopiert, darunter auch so Perlen wie *schluck* Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, Maniac Mansion, und Zak McKracken. Kopieren war damals einfach "normal" und erzeugte bei niemanden Unrechtbewußtsein. Dazu kam, dass der einzige Laden, der Computerspiele verkaufte, ca. 60km von meinem Wohnort entfernt lag.

Okay, langer Rede kurzer Sinn. Mit dem Ende des AMIGA bin ich dann 1991 auf PC umgestiegen. Da man Raubkopien u.a. die Schuld am Ende des beliebten Commodore-Systems gab, hab' ich mir damals geschworen, nur noch Originale zu kaufen. Und ja, ich habe auf dem PC keine einzige Raubkopie (okay, von ner uralten geklauten Photoshopversion vielleicht mal abgesehen *hust*)., Alles brav gekauft. Und darunter auch eine ganze Menge Schrott...Hochgehypter, technische grenzwertiger Softwaresondermüll...
:rolleyes:

Meine Konsequenz daraus:

Meine Ansprüche an die Qualität von Software sind mittlerweile sehr, sehr hoch. Mich kann ein Spiel noch so sehr reizen, wenn es mies gemacht ist, bleibt es im Regal.
Diese Selektion geht bei mir soweit, dass ich mittlerweile bewußt Produkte bestimmter Firmen meide, die es in der Vergangenheit geschafft haben, mich häufiger massiv zu enttäuschen. JoWood gehört da (nicht erst seit Gothic 3) dazu, sowie EA zu einem großen Teil.

Ja, Mass Effect und Spore werden (LEIDER!) von EA vertrieben werden. Aber gerade Bioware und Maxis zählen zu denjenigen Firmen die mich in 10 bzw. 15 Jahren noch kein einziges Mal enttäuscht haben.
Es gibt, meiner bescheidenen Meinung nach, keine andere Firma, die dermaßen hochkarätige Rollenspiele produziert, wie es Bioware vermag. Genauso verhält es sich mit Maxis / Will Wright, nur das es sich dort um innovative Simulationen handelt, die eine nahezu unendliche Dauermotivation generieren.

Deshalb - und nur aus diesem Grund, drücke ich auch beide Augen zu, wenn das hässliche EA-Label auf der Packung prangt und die Firma meint, extreme Kopierschutzmaßnahmen verwenden zu müssen. ;-)
 
LordMephisto am 08.05.2008 12:33 schrieb:
- Laut FAQ kann ich es nur spielen wenn ich Internet habe. Kein Wort davon das es auch andere Möglichkeiten zur Aktivierung geben wird, wie hier gemutmaßt wurde. Jeder hier hat Internet, sonst wäre er nicht hier. Aber nehmen wir mal an ich installiere und aktiviere. Nach zwei Monaten muss ich aus welchem Grund auch immer meinen ISP wechseln (ob gewollt oder nicht spielt ja keine Rolle). Ab Kündigung des alten Anbieters bis zur Schaltung des neuen Anbieters vergehen 2 Wochen. Dann kann ich wenn ich Pech habe 2 Wochen nicht spielen. Und das ist dann schon ein dicker Hund, wenn ich ein Spiel für das ich den vollen Preis bezahlt habe nicht spielen kann.
Wenn du etwas nicht in Anspruch nehmen kannst, liegt das aber nicht beim Anbieter, dich zu dafür zu entschädigen.
Kaufst du eine Dauerkarte für einen Fussballverein o.ä, und liegst aber 2 Monate wegen einem Unfall im Krankenhaus, dann bekommst du es auch nichts ersetzt.
So auch bei Online-Spielen: Du hast Server-Zugang für die Abo-Dauer gebucht, aber da wird kein 24 Stunden-Blizzard-Serviceteam mit Hubschraubern eingreifen, um dir den Zugang zu ermöglichen oder die entgangene Spielzeit ersetzen, wenn das Problem auf deiner Seite entstanden ist.
 
MiffiMoppelchen am 08.05.2008 13:09 schrieb:
Wenn du etwas nicht in Anspruch nehmen kannst, liegt das aber nicht beim Anbieter, dich zu dafür zu entschädigen.
Kaufst du eine Dauerkarte für einen Fussballverein o.ä, und liegst aber 2 Monate wegen einem Unfall im Krankenhaus, dann bekommst du es auch nichts ersetzt.
So auch bei Online-Spielen: Du hast Server-Zugang für die Abo-Dauer gebucht, aber da wird kein 24 Stunden-Blizzard-Serviceteam mit Hubschraubern eingreifen, um dir den Zugang zu ermöglichen oder die entgangene Spielzeit ersetzen, wenn das Problem auf deiner Seite entstanden ist.

Entschuldige bitte, aber wenn ich Besitzer einer Dauerkarte bin und putzmunter und Kerngesund vorm Stadion stehe und die Tür zu ist, dann bin doch auch nicht erfreut. Wenn ich im Krankenhaus liege kann ich nichts machen, dann brauch ich mich auch nicht beschweren.

Und zu Online RPGs hab ich oben schon was geschrieben. Ich kann vorher bei Blizzard meinen Account kündigen und 6 Monate später ein neues Abo abschließen und meinen alten Char weiter nutzen.
Und das ich bei einem Online RPG einen Internetzugang brauche ist logisch. Wir sprechen hier aber von einem reinen Singleplayer RPG.
 
Naja, die Onlineaktivierung macht ja nicht nur das Weiterverkaufen schlecht möglich, die Limitierung auf 3 Aktivierungen senkt massiv den Nutzungszeitraum.
Daß man Spiele länger als zwei, drei PC-Generationen nutzen kann, ist so nicht mehr möglich, einmal auf dem aktuellen, einmal auf den nächsten und einmal auf dem aufgerüsteten oder den Laptop und zack sind die Aktivierungen weg.
Hätte es das früher schon gegeben, würde mein Exemplar von Baldurs Gate oder Fallout schon seit Jahren den Müll zieren.
EA nutzt den Kampf gegen Piraterie, um den ehrlichen Käufer zu gängeln und wohl nebenbei den PC als Spieleplattform zu zerstören, sollten die PC-Spieler nicht mitspielen und sich einer permanenten Überwachung unterwerfen.
 
Aithir am 08.05.2008 13:22 schrieb:
Naja, die Onlineaktivierung macht ja nicht nur das Weiterverkaufen schlecht möglich, die Limitierung auf 3 Aktivierungen senkt massiv den Nutzungszeitraum.
Daß man Spiele länger als zwei, drei PC-Generationen nutzen kann, ist so nicht mehr möglich, einmal auf dem aktuellen, einmal auf den nächsten und einmal auf dem aufgerüsteten oder den Laptop und zack sind die Aktivierungen weg.
Hätte es das früher schon gegeben, würde mein Exemplar von Baldurs Gate oder Fallout schon seit Jahren den Müll zieren.
EA nutzt den Kampf gegen Piraterie, um den ehrlichen Käufer zu gängeln und wohl nebenbei den PC als Spieleplattform zu zerstören, sollten die PC-Spieler nicht mitspielen und sich einer permanenten Überwachung unterwerfen.

:rolleyes:

Du kannst Dir doch jederzeit Dein "Aktivierungskonto" vom Support reaktivieren lassen. Klar ist das mit Aufwand verbunden, aber so schwer ist es doch nicht, dort anzurufen?
Ich meine, wer behauptet, dass sei ihm zuviel Aufwand: Akzeptiert!
Aber zu jammern, ein Spiel würde unbrauchbar werden, weil die Aktivierungen bei "0" stehen, ist doch Käse... :rolleyes:

Davon abgesehen wurde von Bioware mehrmals darauf hingewiesen, dass der Kopierschutz nachträglich per Patch entfernt wird, sollten die Aktivierungsserver deaktiviert werden und/oder der Support dafür eingestellt werden...so what? =)
 
Spassbremse am 08.05.2008 13:27 schrieb:
Davon abgesehen wurde von Bioware mehrmals darauf hingewiesen, dass der Kopierschutz nachträglich per Patch entfernt wird, sollten die Aktivierungsserver deaktiviert werden und/oder der Support dafür eingestellt werden...so what? =)
Und ein Tech-Admin im Bioware Forum hat geschrieben, es ist effektiver alte Server laufen zu lassen, als sie abzuschalten. Es kostet die Firma dadurch ja nicht mehr Geld, wenn die Server weiter laufen. ;-)
 
Goddess am 08.05.2008 13:29 schrieb:
Spassbremse am 08.05.2008 13:27 schrieb:
Davon abgesehen wurde von Bioware mehrmals darauf hingewiesen, dass der Kopierschutz nachträglich per Patch entfernt wird, sollten die Aktivierungsserver deaktiviert werden und/oder der Support dafür eingestellt werden...so what? =)
Und ein Tech-Admin im Bioware Forum hat geschrieben, es ist effektiver alte Server laufen zu lassen, als sie abzuschalten. Es kostet die Firma dadurch ja nicht mehr Geld, wenn die Server weiter laufen. ;-)

So, oder so - als User hat man also keinen Grund, zu befürchten, dass die Software irgend einmal nicht mehr lauffähig sein wird - neue Hardware, neues OS mal außen vor...
:-D
 
DaStash am 08.05.2008 09:36 schrieb:
Willst du damit allen Ernstes damit behaupten, die stellen mit Bsicht solch komplizierte Verfahren her, damit die Sicherheitslobby mehr Geld verdient :confused: :-]

Warum glaubst Du gibt es in Amerika keine Verschärfung des Waffengesetzes? Warum werden Alkohol und Zigaretten nicht als Drogen deklariert? Warum fahren Autos immer noch mit normalem Benzin/Super? Warum gibt es dort keine Veränderung? Die Größenordnung ist vielleicht eine andere, aber es läuft im Prinzip auf das selbe hinaus. Es sind (auch) wirtschaftliche Faktoren, die dahinter stehen.
Es hat (ich meine es wäre in diesem Thread gewesen) jemand geschrieben, dass die Aktionäre und Geldgeber teilweise auf eine Sicherheitssoftware bestehen, weil sie so ihr Geld als besser/sicherer angelegt erachten. Also ein weiterer wirtschaftlicher Faktor.
Ob die Verfahren wirklich so kompliziert sind, eine Sicherheitssoftware in ein Spiel zu implementieren, wage ich nicht zu beurteilen. Dafür habe ich um Massen zu wenig Kenntnis davon. Wenn es jedoch zu aufwendig/teuer wäre, würden sie es nicht machen.

Das ist nicht nur paranoid sondern auch unlogisch. Es gibt sicherlich eine Lobby für Sicherheitslösungen in der Softwarebranche, jedoch ist diese im Vergleich zu den "Großen" eine Minderheitsfaktor, welcher kein wirklichen Einfluss auf Entscheidungen in dieser Größenordnung hat.
Wenn du behauptest das solche Systeme missbraucht werden, für Marktwirtschaftliche Analysen z.B., dann lege doch mal bitte ein paar Fakten, Beweise oder andere Hinweise auf den Tisch, die deine These stützen, denn ansosnten brauch ich Dich nicht als paranoid, was ich nie machen würde ;-) , darstellen, denn dadurch tust du es ja praktischselbst.

Was ist daran unlogisch? Das muss doch nicht für marktwirtschaftliche Analysen missbraucht werden. Es reicht doch, wenn Bioware bzw. EA die Daten hat. Die brauchen dann z. B. keine Marktanalyse mehr durchzuführen (oder durchführen zu lassen), um an Kundendaten zu gelangen.

Ich glaube nicht das der einfachere Weg ist Solch eine, sehr wohl, komplizierte Sicherheitsarchitektur, mit der ganzen notändigen Infrastruktur, in seine Software zu implementieren.

Wie oben schon geschrieben, habe ich keine Ahnung, ob es aufwendig ist, eine Sicherheitssoftware in das Spiel zu bauen. Ich kann es mir aber nicht wirklich vorstellen.

1.) Du kannst von einem Privatunternehmen nicht verlangen, sich um die soziologischen Gründe für Raubkopieren und deren Ursachen zu kümmern ;-)
2.) Woher weißt du denn, das diese Abfrage in der Form so einfach und schnell ausgehebelt wird, bist du ein Insider? Denkst du nicht die Entwickler sind sich dessen bewusst und haben entsprechende Maßnahmen vorgenommen?

Zu 1.) Sie müssen sich auch nicht den Kopf zermatern, um die Ursachen zu ergründen, sondern optimale Lösungen dafür zu präsentieren. Womit ich mehr oder weniger zu zweitens komme: Ich hab keine Ahnung von der Szene und kenne auch keinen der Ahnung hat. Aber das brauche ich auch nicht. Mit ein bisschen logischen Denken komme ich zu der Vermutung, dass es die einfachste Lösung ist, dass Problem, sprich die regelmäßige Kontrolle, zu umgehen. Wie würdest Du als Cracker versuchen, das Sicherheitssystem zu überlisten?
Also gesetz dem Fall es wäre so, was bringt dann bitte eine Keyabfrage alle 10 Tage?

Natürlich klingt das eher suboptimal und es wäre besser wenn man es vor dem Kauf machen könnte. Aber so ist das nun einmal schon seid Ewigkeiten und wenn Dir das nicht zusagt, kannst du das Spiel auch wieder zurückgeben. ;-)

Das klingt nicht nur suboptimal, dass ist es! Ich tu mir doch nicht den Aufwand an, ein Spiel meiner Wahl zu kaufen, mir die (evtl, wenn es sich durchsetzt, dies bei jedem Spiel zu tun) Bedingungen durchzulesen um dann zu entscheiden, ob ich einverstanden bin oder eben nicht. Ich möchte das Spiel installieren, anmelden, freischalten oder was auch immer und loszocken. Beim Autokauf möchte ich auch nicht, dass alle 10 Tage überprüft wird, ob ich irgendwas geändert habe, noch den richtigen Schlüssel benutze etc.

[qoute]Sich deswegen vom Internet abzukoppeln macht in meinen Augen keinen Sinn. Dafür ist es in vielerlei Hinsicht zu wichtig. Aber ich lasse keinen wissentlich auf meinem PC herumstöbern. Punkt!
[/quote]
Dann empfehle ich dir dringenst all deine Antivirprogramme, mit Autoaktualisierung, dein Betriebssystem, Battlefield oder eben fast alles heutzutage, was Internet unterstütz oder vorraussetzt von deinem System zu entfernen. Denn laut deiner Logik willst du das ja schliesslich auch in dem beschriebenen Problem.

Wie oben schon steht, das Internet ist in vielerlei Hinsicht unersetzbar geworden. Deswegen klemme ich mich sicher nicht ab. Aber wie auch oben schon steht, ich öffne dem Ganzen nicht noch Tür und Tor.
Wo ich eine Wahl habe, entscheide ich mich für meine persönliche Freiheit. Auf ein spezielles Vergnügen kann ich dann verzichten. Ist ja schließlich nicht die einzige Möglichkeit sich zu Vergnügen und auch nicht das einzige Spiel auf dem Markt. ;-)

Du vergisst das in foren in der Regel immer nur die Leute sich negativ äußern, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die bei den alles läuft werden das in der Regel nicht niederschreiben. Von daher keine falschen Rückschlüsse ziehen ;-)

Das halte ich für eine Gerücht, dass Hersteller und Publisher freiwillig auf Mehreinnahmen durch die Erschliessung eines Marktsegmentes verzichten^^
Ich verstehe ja was du meinst, mit deinen persönlichen Rechten etc.
Aber in dem Fall ist mir bis jetzt noch nichts bekannt, dass mich in meinen "persönlichen" Rechten bescheindet sollte.
Mit den dreimal installieren z.B. würde ich ersteinmal abwarten, wie da die genaue Vorgehensweise ist, bevor ich dies in der WEise wie es interpretiert wird, tue.

MfG

Ich für mal das Beispiel Gothic 3 auf (nein, nicht wegen der Spielqualität). Da sich die Community so lautstark wegen Starforce aufgeregt hatte, wurde es doch nicht als Sicherheitssoftware benutzt.
Um das auf Dein Kommentar zu beziehen: Die Hersteller und Publisher gehen ja davon aus, das sie durch die Sicherheitssoftware mehr Einheiten verkaufen. Sonst würden sie es nicht machen, da hast Du recht. Nur ob das im Endeffekt zutrifft, wage ich zu bezweifeln.
Und es schreiben nicht nur Leute ihren Unmut nieder, die Probleme damit hatten. Und wenn doch, dass sind es doch ganz schön viele, die ein Problem damit haben/hatten. Und zähl mal die verschiedenen Foren zusammen. Das sind in der Masse nicht wenige.
Mit den persönlichen Rechten meine ich nicht einmal eine in irgendeine weise limitierende Installationsanzahl. Ich meine damit, dass ich
a) auf das Recht einer freien Nutzung für das erworbene Produkt verzichte. Wenn ich also etwas kaufe, kann ich im legalen Rahmen damit machen, was ich will. Das wird beschränkt.
b) Hab ich das recht auf Privatsphäre. Dieses wird durch eine regelmäßige Kontrolle ausser Kraft gesetzt. Es hat denen zu reichen, dass ich das Produkt einmalig aktiviert habe.

Darüber hinaus weiß ich nicht, wie eine regelmäßige Keyüberprüfung die Sicherheit verbessert/garantiert.
 
Nein, nach 3 Aktivierung auf verschiedenen Rechnern ist die Nutzung von Mass Effect vorbei, von etwas anderem ist bislang nicht die Rede und wird wohl auch nicht die Rede sein.Alles andere sind Gerüchte und Spekulationen. Der offizielle
FAQ im Biowareforum bestätigen das ("Deine ersten 3 Aktivierugnen werden gehen, aber jede weitere Aktivierung nicht."), von einer Freischaltung für weitere
Aktivierungen ist bislang weder etwas bekannt, noch wird darüber gesprochen .

Bei Bioshock waren die Versprechungen um ein Ende der Aktivierung, einige Zeit nach Release per Patch auch groß, geändert hat sich aber nichts. Es ist stark zu bezweifeln, daß die Zahl der Aktivierungen erhöht wird.
 
Ich habe das Spiel schon lange vorbestellt bei Amazon. Ich denke, jetzt werde ich diese Vorbestellung wohl annullieren. Das ist ja wirklich ein dicker Hund, wie die ehrlichen Käufer von Singleplayer-Spielen heutzutage gegängelt werden. Wenn ich ein Spiel erwerbe (das ich dann mit dem nächsten Computer wahrscheinlich ohnehin nicht mehr spielen kann), will ich das so häufig benutzen können, wie ich will, und da sollte man nicht alle paar Tage neu bestätigen müssen, dass man es gekauft hat. Die Computerspiel-Szene scheint wirklich in einer echten (Dauer-)Krise zu sein. Alles wird immer schlechter. Dabei habe ich mich zum ersten Mal seit längerer Zeit auf ein neues Spiel gefreut. Mass Effect dürfte ja wirklich ein tolles Spiel sein. Aber auf diese Art: Nein danke!
 
Ich werde, wie bereits gesagt, mir sicher nicht eine Perle wie "Mass Effect" durch die Lappen gehen lassen, nur weil ein Teil der Community einen Kreuzzug gegen einen möglicherweise ominösen Kopierschutz, der für manche anscheinend den ersten Schritt zur Weltherrschaft durch die Illuminaten bedeutet, führt. :finger:

Wenn das Ding tatsächlich so unauffällig, wie es Bioware beteuert, im Hintergrund seinen Dienst versieht, und noch dazu keine übermäßigen Systemressourcen verbraucht, kann ich, wie auch schon gesagt, gut damit leben.

Die Leute, die sich heute echauffieren, hätten mal vor knapp 20 Jahren die typischen Kopierschutzabfragen ansehen sollen; damals war es üblich,das mitten im Spiel urplötzlich eine Abfrage erschien: Was steht im Handbuch auf Seite 64, Zeile 9, Wort 5 ?
Lustige Chiffrebüchlein inklusive Decodierer waren auch keine Seltenheit (damit sollte das fotokopieren verhindert werden). Und klassisch waren auch die "Drehscheiben", wie sie z.B. bei Monkey Island zum Einsatz kamen...ein zufälliger Piratenkopf wurde generiert, und man musste, nachdem man auf der Scheibe den gleichen Kopf "erdreht" hatte, den so entstandenen Code (tauchte dann in einem kleinen Fensterchen auf der Scheibe auf) eingeben...

...und damals hat sich darüber keine alte Sau aufgeregt, im Gegenteil, ich fand' das sogar extrem witzig, und hätte nichts dagegen, wenn man wieder auf solche Kopierschutzmaßnahmen zurückgreifen würde. =)
 
Boesor am 08.05.2008 00:46 schrieb:
Und natürlich sind die Probleme des Herstellers nicht deine, zumindest nicht jetzt.
Wenn der Herrsteller aber Pleite macht und dir ein gutes Produkt entgeht, dann könnte es auch dein Problem sein.
Spiele sind Luxusgüter. Ich besitze viele davon und es macht mir Spaß zu spielen, aber ich vermisse nichts wenn sie weg sind/wären.
 
Spassbremse am 08.05.2008 11:48 schrieb:
cryer am 08.05.2008 11:08 schrieb:
Da mich die beiden Spiele nicht sonderlich interessieren, habe ich noch keine Probleme zu erwarten. Allerdings finde ich die Gängelung "alle 10 Tage" neu aktivieren zu müssen, eine Frechheit. Man stelle sich nur vor der ISPN sorgt für einen Verlust der Inet-Anbindung. Spiel startet nicht... klasse. Oder die EA Server erkennen das Programm trotz Original nicht als Original an? Super...

*seufz*



Wenn Du Dir einmal die Mühe gemacht hättest, meine Beiträge weiter vorne im Thread durchzulesen, dann wüsstest Du, das lt. Aussage des MassEffect Produzenten der Kopierschutz alle 10 Tage die Überprüfung automatisch durchführt, OHNE das der User irgendetwas, außer mit dem I-Net verbunden zu sein, tun muss...

HMM und was, wenn mein Internet Service Provider mal wieder sein Netz aufbohrt und ich darum eben genau diese I-Net Verbindung nicht habe? Anstatt mit den Augen zu rollen, hättest du vielleicht einfach genauer hinsehen sollen.,.. Und ja, ich bin ab und an vom Netz weg, wenn nämlich an selbigem gearbeitet wurde... kommt hin und wieder vor... Es geht also um die Tatsache, dass ich eine Original CD erwerbe und danach alle 10 Tage zwingend mit dem Internet verbunden sein muss... Ich hab kein Prob mit einer einmaligen Aktivierung, selbst eine maximale Installations-Grenze seh ich als akzeptabel an, aber eine sich immer wieder wiederholende Aktivierung über das Internet...? Als ehrliche Käufer wird man damit alle 10 Tage zum potentiellen Raubkopierer degradiert... die Raubkopierer haben nach 10 Tagen vermutlich den ersten funktionierenden Crack laufen, mit dem eine Inet-Verbindung vorgespielt und das Programm legitimiert wird...

Edit meinte, das Kaufpreis Argument passt nicht zur Internet-Verbindungs-Diskussion.

Edit 2 Und gegen schöne Verschiebe-Drehscheiben, die bei der Erstellung des Keys einfach kultig wirken, hätte ich auch nichts...
 
CAPTAIN-CAPSLOCK am 08.05.2008 18:42 schrieb:
Boesor am 08.05.2008 00:46 schrieb:
Und natürlich sind die Probleme des Herstellers nicht deine, zumindest nicht jetzt.
Wenn der Herrsteller aber Pleite macht und dir ein gutes Produkt entgeht, dann könnte es auch dein Problem sein.
Spiele sind Luxusgüter. Ich besitze viele davon und es macht mir Spaß zu spielen, aber ich vermisse nichts wenn sie weg sind/wären.

dann sollte dich diese ganze Diskussion eigentlich auch nicht berühren, denn wer leicht und locker verzichten kann, der kann auch nicht von Herstellern genervt werden.
 
Spassbremse am 08.05.2008 13:27 schrieb:
Du kannst Dir doch jederzeit Dein "Aktivierungskonto" vom Support reaktivieren lassen. Klar ist das mit Aufwand verbunden, aber so schwer ist es doch nicht, dort anzurufen?
Ich meine, wer behauptet, dass sei ihm zuviel Aufwand: Akzeptiert!
Wenn jemand nur ein Spiel dieser Sorte hat, ist es mit Sicherheit kein Problem.

Was mich am meisten wurmt: Leute wie ich, die grosse Mengen Geld in Soft- und Hardware stecken und sich viele Spiele kaufen und die in regelmässigen Abständen spielen (Hi @ DX, BG, PST) werden die gearschten sein. Denn die dürfen sich Telefonnummern/Emailadressen/Forennicks notieren, für ihre unzähligen Spiele, schön mitabheften. Kommt ein Patch zum Aufheben raus, kann ich den wohl gleich auf die große "Patchfestplatte" schaufeln. Und das alles, um bezahlte Originalspiele nach ner gewissen Zeit nochmal zu zocken?
Da hat wohl jemand im Management seine Medikamente nicht genommen.

Edit:
Boesor am 08.05.2008 19:07 schrieb:
dann sollte dich diese ganze Diskussion eigentlich auch nicht berühren, denn wer leicht und locker verzichten kann, der kann auch nicht von Herstellern genervt werden.
Das läuft bei mir anders: Ich hab ne gewisse Toleranzschwelle, ist die überschritten, zieh ich nen Schlussstrich.
Ich habe seit 2001 keinerlei Musik mehr bezogen. (nicht gekauft, keine als Geschenk angenommen, nichts gesaugt). Ich versuche zuerst konstruktiv zu sein. Hilft das nichts, ziehe ich mich zurück - warum über Sachen aufregen die man eh nicht ändern kann.
 
cryer am 08.05.2008 18:53 schrieb:
*

HMM und was, wenn mein Internet Service Provider mal wieder sein Netz aufbohrt und ich darum eben genau diese I-Net Verbindung nicht habe? Anstatt mit den Augen zu rollen, hättest du vielleicht einfach genauer hinsehen sollen.,.. Und ja, ich bin ab und an vom Netz weg, wenn nämlich an selbigem gearbeitet wurde... kommt hin und wieder vor... Es geht also um die Tatsache, dass ich eine Original CD erwerbe und danach alle 10 Tage zwingend mit dem Internet verbunden sein muss... Ich hab kein Prob mit einer einmaligen Aktivierung, selbst eine maximale Installations-Grenze seh ich als akzeptabel an, aber eine sich immer wieder wiederholende Aktivierung über das Internet...? Als ehrliche Käufer wird man damit alle 10 Tage zum potentiellen Raubkopierer degradiert... die Raubkopierer haben nach 10 Tagen vermutlich den ersten funktionierenden Crack laufen, mit dem eine Inet-Verbindung vorgespielt und das Programm legitimiert wird...

Edit meinte, das Kaufpreis Argument passt nicht zur Internet-Verbindungs-Diskussion.

Ich kann nur das wiedergeben, was ich im offiziellen Forum gelesen habe; ich bin natürlich kein Mitarbeiter von Bioware, oder EA (gottlob...)

Diese Überprüfung hat lt. Mitarbeiteraussage KEIN knappes "Eintags"fenster, sondern es wird durch die Software bereits nach einigen Tagen versucht, den Key wieder zu evaluieren. Ich hab's so verstanden, das, wenn nach 10 Tagen (nennen wir es 10 Versuche), die Software es nicht geschafft hat, sich mit dem Internet zu verbinden und eine Überprüfung durchzuführen, dann wird Mass Effect deaktiviert.
Außerdem wird diese Abfrage wohl *nur* gestartet, wenn man die Exe-Datei ausführt. Das heißt, sollte man also wirklich einmal 10+ offline sein, darf man nach dem 10. Tag einfach nicht mehr sein Mass Effect starten, wenn man nicht will, dass das Spiel deaktiviert wird und man gezwungen ist, den Support zu kontaktieren. Ist man dagegen mit dem Netz verbunden, ist es (wieder habe ich es so verstanden) auch problemlos möglich, Mass Effect nach mehreren Wochen, Monaten, etc. erneut zu starten.

Um's nochmal endgültig auf den Punkt zu bringen:

Die mehr oder weniger subtile Panikmache, die diverse Seiten im Moment diesbezüglich verbreiten, scheint mir angesichts der umfassenden Antworten der Bioware-Mitarbeiter mehr als übertrieben und irreführend.

Ich denke, niemand, dem das Spiel zusagt, sollte sich durch so etwas ins Bockshorn jagen lassen.
 
Spassbremse am 08.05.2008 19:18 schrieb:
cryer am 08.05.2008 18:53 schrieb:
*

HMM und was, wenn mein Internet Service Provider mal wieder sein Netz aufbohrt und ich darum eben genau diese I-Net Verbindung nicht habe? Anstatt mit den Augen zu rollen, hättest du vielleicht einfach genauer hinsehen sollen.,.. Und ja, ich bin ab und an vom Netz weg, wenn nämlich an selbigem gearbeitet wurde... kommt hin und wieder vor... Es geht also um die Tatsache, dass ich eine Original CD erwerbe und danach alle 10 Tage zwingend mit dem Internet verbunden sein muss... Ich hab kein Prob mit einer einmaligen Aktivierung, selbst eine maximale Installations-Grenze seh ich als akzeptabel an, aber eine sich immer wieder wiederholende Aktivierung über das Internet...? Als ehrliche Käufer wird man damit alle 10 Tage zum potentiellen Raubkopierer degradiert... die Raubkopierer haben nach 10 Tagen vermutlich den ersten funktionierenden Crack laufen, mit dem eine Inet-Verbindung vorgespielt und das Programm legitimiert wird...

Edit meinte, das Kaufpreis Argument passt nicht zur Internet-Verbindungs-Diskussion.

Ich kann nur das wiedergeben, was ich im offiziellen Forum gelesen habe; ich bin natürlich kein Mitarbeiter von Bioware, oder EA (gottlob...)

Diese Überprüfung hat lt. Mitarbeiteraussage KEIN knappes "Eintags"fenster, sondern es wird durch die Software bereits nach einigen Tagen versucht, den Key wieder zu evaluieren. Ich hab's so verstanden, das, wenn nach 10 Tagen (nennen wir es 10 Versuche), die Software es nicht geschafft hat, sich mit dem Internet zu verbinden und eine Überprüfung durchzuführen, dann wird Mass Effect deaktiviert.
Außerdem wird diese Abfrage wohl *nur* gestartet, wenn man die Exe-Datei ausführt. Das heißt, sollte man also wirklich einmal 10+ offline sein, darf man nach dem 10. Tag einfach nicht mehr sein Mass Effect starten, wenn man nicht will, dass das Spiel deaktiviert wird und man gezwungen ist, den Support zu kontaktieren. Ist man dagegen mit dem Netz verbunden, ist es (wieder habe ich es so verstanden) auch problemlos möglich, Mass Effect nach mehreren Wochen, Monaten, etc. erneut zu starten.

Um's nochmal endgültig auf den Punkt zu bringen:

Die mehr oder weniger subtile Panikmache, die diverse Seiten im Moment diesbezüglich verbreiten, scheint mir angesichts der umfassenden Antworten der Bioware-Mitarbeiter mehr als übertrieben und irreführend.

Ich denke, niemand, dem das Spiel zusagt, sollte sich durch so etwas ins Bockshorn jagen lassen.


Eben gerade weil ich nicht Tage zählen und aufpassen müssen möchte, wieviele Tage die letzte Aktivierung zurück liegt, wenn das Inet mal wieder nicht geht... finde ich eine Dauer-Aktivierungs-Notwendigkeit völlig inakzeptabel. Ich hoffe nunmal, dass sich ein solcher Kopierschutz nicht durchsetzt...
Gekauft und einmal aktiviert sollte meines Erachtens ausreichen...
Da ich ein Spiel meistens nur einmal installiere, habe ich mit Begrenzungen der Installations-Anzahl im Normalfall keinerlei Probleme...

Wobei ich mich gerade frage, wieso ich hier so aktiv poste, immerhin reizen mich derzeit weder ME noch Spore ^^

Edit hat mich gezwungen deinen Post oben drüber nochmal zu lesen und meinen anzupassen ^^
 
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