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News - Kopierschutz: Akzeptieren Sie Steam?

Menschenkinder, schonmal dran gedacht, dass das rein gar nichts mit dem Kaufzwang zu tun haben könnte, sondern eher mit der GEILSTEN und am MEISTEN ERWARTETEN Fortsetzung eines Shooterkrachers?

Gibt genügend Beispiele für ähnlich heiß erwartete Spiele, die nicht annähernd die Half-Life 2-Werte erreichen. Meine Prognose: Ohne Steam wäre bei max. 200.000 Schluss gewesen. Andere Shooter dieses Kalibers - Far Cry, Doom 3 ... - liegen in der Größenordnung 100 bis 150.000. Half-Life 2 ist hingegen immer noch auf Platz 1...nach drei Wochen...trotz (oder gerade) wegen Steam. Das ist - bei aller Kritik - schon sehr bemerkenswert.

Aber: Mein DVD-Laufwerk musste ich weder aktivieren, noch verlangt es nach einer Internetverbindung, noch musste ich zur Inbetriebnahme irgendeiner dubiosen Nutzungsbestimmung zustimmen.

Da stellt sich mir die Frage: Wer liest ernsthaft die Nutzungsbestimmungen eines Spiels vor Inbetriebnahme durch und weiß, was er in den letzten Jahren vor dem Los-Spielen so alles "akzeptiert" hat? Und: Warum wird bei World of Warcraft oder Battlefield oder Battle.net von den meisten akzeptiert, dass "nebenbei" (auch unbemerkt) Updates gezogen werden, bei Half-Life 2 indes offenbar nicht? Jeder drittklassige Virenscanner updatet sich täglich halb- oder vollautomatisch...

könnt ihr als Unternehmen gesehen vermutlich gar nicht anders als von Steam so euphemistisch zu reden. Daher bitte ich es zu Entschuldigen, wenn ich euch gerade unglaubwürdig finde.

Das Steam-Prinzip als solches finde ich persönlich okay (aus oben genanntem Grund). Nicht okay: a) dass die Steam-Pflicht erst drei Wochen vor Release bekannt gegeben wurde und b) dass der Internet-Zugang als Voraussetzung VIEL zu klein auf der Packung (in der Werbung gar nicht) angegeben wird.

Petra
PC Games
 
Damals wurde Gabe eine interessante Frage gestellt:

"Muss HL² über Steam erworben werden?"

Die Antwort war natürlich: "Nein wir wollen es als eine Alternative für die User einführen. Einen Nachteil gibts bei der normalen Verkaufsversion natürlich nicht."

Und allein das finde ich eine bodenlose Frechheit. ES GIBT NICHTMAL EIN HANDBUCH, WEIL STEAMKUNDEN NICHT BENACHTEILIGT WERDEN SOLLEN! Aber Leute ohne Inet sind angeschmiert und können sich den Text auf der Verpackung durchlesen.

Die Installation hat um die 1 Stunde gedauert und dann kommt nach und nach zum Vorschein, dass Valve sich das Recht vorbehält, für HL² einen "Nachschlag" zu beanspruchen, sprich nochmal Geld fürs Spiel zu verlangen.

HL² ist besser als ich dachte, aber das kanns einfach nicht sein
 
Gefunden auf Gamestar.de

http://www.gamestar.de/news/pc-spiele/action/21958/

Half-Life 2
29.11.2004, 15:16 Schluss nach 30 Tagen?
Half-Life 2
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor. Gerade steuern Sie in Half-Life 2 mit Gordon Freeman die finale Passage an und freuen sich bereits auf den wohlverdienten Abspann nach zahlreichen Stunden vor dem Monitor. Dieses Ereignis soll jedoch für den nächsten Tag aufgespart werden, doch als Sie das Spiel wieder starten wollen, funktioniert es nicht mehr. Nun, etwas übertrieben ausgestaltet, aber so ähnlich könnte es theoretisch jedem Besitzer von Half-Life 2 ergehen. Wie die Seite Gamezone berichtet, stecken einige mehr als interessante und fragwürdige Passagen in den Geschäftsbedingungen. So behält sich Valve das Recht vor, innerhalb einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen eine zusätzliche Bezahlung für den Actiontitel zu beanspruchen. Gleichzeitig können die Bedingungen zu jeder Zeit ändern, ohne das Einverständnis der Käufer einzuholen. Es ist natürlich fraglich, ob Valve diese Passagen tatsächlich in die Realität umsetzt, doch werfen diese garantiert einige Fragen auf.
 
MatthiasBerlin am 30.11.2004 11:58 schrieb:
Gefunden auf Gamestar.de

http://www.gamestar.de/news/pc-spiele/action/21958/

Half-Life 2
29.11.2004, 15:16 Schluss nach 30 Tagen?
Half-Life 2
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor. Gerade steuern Sie in Half-Life 2 mit Gordon Freeman die finale Passage an und freuen sich bereits auf den wohlverdienten Abspann nach zahlreichen Stunden vor dem Monitor. Dieses Ereignis soll jedoch für den nächsten Tag aufgespart werden, doch als Sie das Spiel wieder starten wollen, funktioniert es nicht mehr. Nun, etwas übertrieben ausgestaltet, aber so ähnlich könnte es theoretisch jedem Besitzer von Half-Life 2 ergehen. Wie die Seite Gamezone berichtet, stecken einige mehr als interessante und fragwürdige Passagen in den Geschäftsbedingungen. So behält sich Valve das Recht vor, innerhalb einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen eine zusätzliche Bezahlung für den Actiontitel zu beanspruchen. Gleichzeitig können die Bedingungen zu jeder Zeit ändern, ohne das Einverständnis der Käufer einzuholen. Es ist natürlich fraglich, ob Valve diese Passagen tatsächlich in die Realität umsetzt, doch werfen diese garantiert einige Fragen auf.

Schon furchgekaut worden hier. Fazit: Steam wird genausowenig abgeschaltet wie damals WON (R.I.P) und / oder auch das Battle.net etc.

Grüsse
 
MatthiasBerlin am 30.11.2004 11:58 schrieb:
Gefunden auf Gamestar.de

http://www.gamestar.de/news/pc-spiele/action/21958/

Half-Life 2
29.11.2004, 15:16 Schluss nach 30 Tagen?
Half-Life 2
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor. Gerade steuern Sie in Half-Life 2 mit Gordon Freeman die finale Passage an und freuen sich bereits auf den wohlverdienten Abspann nach zahlreichen Stunden vor dem Monitor. Dieses Ereignis soll jedoch für den nächsten Tag aufgespart werden, doch als Sie das Spiel wieder starten wollen, funktioniert es nicht mehr. Nun, etwas übertrieben ausgestaltet, aber so ähnlich könnte es theoretisch jedem Besitzer von Half-Life 2 ergehen. Wie die Seite Gamezone berichtet, stecken einige mehr als interessante und fragwürdige Passagen in den Geschäftsbedingungen. So behält sich Valve das Recht vor, innerhalb einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen eine zusätzliche Bezahlung für den Actiontitel zu beanspruchen. Gleichzeitig können die Bedingungen zu jeder Zeit ändern, ohne das Einverständnis der Käufer einzuholen. Es ist natürlich fraglich, ob Valve diese Passagen tatsächlich in die Realität umsetzt, doch werfen diese garantiert einige Fragen auf.

Da hat sich mal wieder rausgestellt, wie gut doch die Gamestar recherchiert. Der Gamezonebericht ist nichts weiter als ein dummer Fake mit völlig verdrehten und falschen Tatsachen! (von Rechtschreibfehlern in den angeblichen Zitaten mal abgesehen), die so gar nicht in der original EULA von HL2 stehen. Statt blind irgendwelchen ominösen Quellen aus dem Internet zu glauben, sollte man sich manchmal besser ein eigenes Bild von den Tatsachen machen. Also lest euch die Eula selbst durch oder:

Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal die Fresse halten! (Dieter Nuhr)
 
Petra_Froehlich am 30.11.2004 11:42 schrieb:
Menschenkinder, schonmal dran gedacht, dass das rein gar nichts mit dem Kaufzwang zu tun haben könnte, sondern eher mit der GEILSTEN und am MEISTEN ERWARTETEN Fortsetzung eines Shooterkrachers?
Gibt genügend Beispiele für ähnlich heiß erwartete Spiele, die nicht annähernd die Half-Life 2-Werte erreichen. Meine Prognose: Ohne Steam wäre bei max. 200.000 Schluss gewesen. Andere Shooter dieses Kalibers - Far Cry, Doom 3 ... - liegen in der Größenordnung 100 bis 150.000. Half-Life 2 ist hingegen immer noch auf Platz 1...nach drei Wochen...trotz (oder gerade) wegen Steam. Das ist - bei aller Kritik - schon sehr bemerkenswert.
Bedaure, so ist das nicht.
HL2 ist nicht 'ein erwartetes Spiel', sondern 'DAS erwartete' Spiel - bei allem Hass auf Hype-Titel muss man dies anerkennen.
Doom ist natürlich damals ein Meilenstein gewesen, aber selbst bei mir, der ich dieses Spiel seiner Zeit gespielt habe, verblasste schon vor ewigen Zeiten das Interesse am doch recht einfachen Spielprinzip. Ausserdem war Doom3 ja nun wirklich nicht das, was die meisten erwartet haben. Oder doch? Vielleicht gibt es wirklich noch einige Leute, die nicht alles blind kaufen.

HL2 ist aber ein ganz anderer Fall.
HL1 ist etwas weniger alt, hatte schon 3D-Grafik und war erfolgreicher als es Doom damals war. Zudem hat HL durch den ja nun wirklich jedem bekannten Mod Counterstrike eine derart grosse Fangemeinde, wie man sie weder bei FarCry noch bei Doom zusammengenommen finden wird.
Liegt es da ausserhalb des Erklärbaren, dass HL2 so oft verkauft wird?
Nein...

Aber: Mein DVD-Laufwerk musste ich weder aktivieren, noch verlangt es nach einer Internetverbindung, noch musste ich zur Inbetriebnahme irgendeiner dubiosen Nutzungsbestimmung zustimmen.
Da stellt sich mir die Frage: Wer liest ernsthaft die Nutzungsbestimmungen eines Spiels vor Inbetriebnahme durch und weiß, was er in den letzten Jahren vor dem Los-Spielen so alles "akzeptiert" hat? Und: Warum wird bei World of Warcraft oder Battlefield oder Battle.net von den meisten akzeptiert, dass "nebenbei" (auch unbemerkt) Updates gezogen werden, bei Half-Life 2 indes offenbar nicht? Jeder drittklassige Virenscanner updatet sich täglich halb- oder vollautomatisch...
Ja, Sie haben mich überzeugt, Steam ist super.
EDIT: Steam ist selbstverständlich nicht super, aber ich habe mir nur sehr schnell aus der surreal werdenden Diskussion ausklinken wollen, da mir die Vergleiche von Steam mit Online-Spielen doch etwas zu albern ausfielen, um hier ernsthaft fortzufahren.
Ausserdem musste ich zum Absendezeitpunkt des Originalbeitrags ziemlich dringend auf's Klo, sodass mir Steam zu dem Zeitpunkt relativ egal war. *gg*
 
Petra_Froehlich am 30.11.2004 11:42 schrieb:
Da stellt sich mir die Frage: Wer liest ernsthaft die Nutzungsbestimmungen eines Spiels vor Inbetriebnahme durch und weiß, was er in den letzten Jahren vor dem Los-Spielen so alles "akzeptiert" hat? Und: Warum wird bei World of Warcraft oder Battlefield oder Battle.net von den meisten akzeptiert, dass "nebenbei" (auch unbemerkt) Updates gezogen werden, bei Half-Life 2 indes offenbar nicht? Jeder drittklassige Virenscanner updatet sich täglich halb- oder vollautomatisch...

Vielleicht hab ich ja was verpasst, aber ich konnte Warcraft 1,2 und 3 problemlos installieren und sofort loszocken, und das ohne von Blizzard die Erlaubnis zu bekommen
 
Ich finde mit einer solchen Art von Kopierschutz sollte man wie folgt umgehen:

NICHT KAUFEN!

Denn ich finde es irgendwie erschreckend das die Softwarehersteller ihre
Probleme mit Raubkopien zu den Problemen des ehrlichen Endusers machen und auch gleich noch ausnutzen Daten die für sie wichtig erscheinen
von ihren PC`s zu bekommen!

Wenn man so ein Verhalten ins normale Leben umsetzen würde dann stelle ich mir das in etwa so vor, man müsste zb. wenn man in eine Bank gehen würde gleich beim Eingang denn Fingerabdruck, Blutgruppe und sonstige Informationen die für die Bank
wichtig erscheinen über sich ergehen lassen und das weil vielleicht nicht einmal 1% der Besucher nicht Legal Geld abheben wollen!

Mir fällt dazu nur eins ein typisch U.S.A! :-$
 
Petra_Froehlich am 30.11.2004 09:53 schrieb:
Wir haben natürlich innerhalb der Redaktion auch lange über das Thema diskutiert, über Sinn und Unsinn der Registrierung. Fakt ist aber auch: Half-Life 2 ist nach aktuellen Zahlen das am schnellsten verkaufte PC-Spiel Deutschlands und schlägt vermutlich sogar die Sims. Bislang ist man davon ausgegangen, dass ein Shooter niemals solche Fabel-Zahlen erreichen kann - offenbar geht es doch, wenn die Menschen das Spiel kaufen MÜSSEN.

Das bezweifel ich. Erstmal ist wie hier schon gesagt wurde nicht jeder Raubkopierer ein potentieller Käufer. Zweitens ist dieses SPiel der vermutlich am meisten erwarete Shooter aller Zeiten. Es ist leider nicht festzustellen, aber ich wette auch ohne Steam hätte der Titel Fabel Zahlen gemacht. Beobachtet nur eure eigene Berichterstattung. Und das man sich das Spiel kaufen MUSS um es zu spielen ist falsch. Richtig ist, daß die völligen Laien es jetzt nicht mehr einfach aus der Videothek leihen und brennen können.
Richtig ist aber wenn auch dadurch nur 10% mehr verkauft wurden, was ich für realistisch halte, ist das bares Geld und leider werden wohl wirklich viele Publisher mit dem Gedanken an dieses System spielen.

Petra_Froehlich am 30.11.2004 09:53 schrieb:
Aktuell gibt es u. W. keinen wirklich 100% funktionierenden Crack für HL2. Ich glaube persönlich, dass derzeit sehr viele Publisher auf Steam linsen und wir in Zukunft noch mehr Entwicklungen dieser Art sehen -- wenn's mit Half-Life 2 funktioniert, warum dann nicht auch mit, sagen wir, STALKER. Oder Splinter Cell 3. Oder GTA SA. Oder Gothic 3. Oder Starcraft 2. ... Nur als Idee.

Ich bin enttäuscht, daß ihr als "Spiele-Profis" und Leute, die sich damit von Berugfswegen beschäftigen noch keinen Crack gefunden haben. Ich bin eher Gelegenheitsspieler aber gehe alle 1-2 Tage ins IRC wegen einem Browserspiel und dort werfen die sich schon seit Erscheinen von HL2 das Game gegenseitig zu.... Voll funktionsfähig im SP und MP.

Petra_Froehlich am 30.11.2004 09:53 schrieb:
Ich kann die Datenschutz-Bedenken vieler Thread-Schreiber verstehen, frage mich aber, ob das nicht einfach nur an der Ungewohnheit dieses "Kopierschutzes" liegt. Streng genommen ist die Internet-Abfrage (so sie sich MByte-technisch in Grenzen hält) ja nichts anderes als eine System-Voraussetzung -- wer HL 2 spielen will, braucht eben Internetzugang, genauso wie ein DVD-Laufwerk. Oder so-und-soviel MByte RAM. Ist das nicht einfach eine Sache der Gewohnheit?

Sich fragend,
Petra
PC Games

Kann man sich fragen.... aber man kann sich auch fragen ob man sich dann nicht an alles gewöhnen kann.... Oder ob man das wirklich will.
Momentan ist Steam nur ein kleiner Dorn im Auge aber mich beunruhigt der Weg, der eingeschritten wurde. Vielleicht zocken wir bald nur noch wenn wir unseren Kontoauszug rausgeben, nur die Grafikkarte der Firma XYZ besitzen und bezahlen dann stündlich. Unser Chef läßt sich vor einem Bewerbungsgespräch eine Liste der Spiele, die wir in letzter Zeit gespielt haben geben und der Support zu unserem Lieblingsspiel wird nach 2 Jahren eingestellt und ist ohne online-Server nicht mehr spielbar. Sicher ist das jetzt etwas weit hergeholt, aber ich wette auch dann werden einige sagen: Och is ja nur Gewohnheitssache... Ihr habt wohl was zu verbergen, wenn ihr dagegen meckert, ihr Verbrecher!

PS: Ja klingt etwas paranoid aber irgendwo muß man ja Grenzen ziehen.
 
n kumpel hat es sich geholt hat aber isdn und da dauert bei ihm das ewig das steam über internet alles macht und so....

gute idee aber schlechte umsetzung von diesem kopierschutz ;-(
 
Ich hatte mir vor zwei Monaten einen PC gekauft, dessen Primär-Kriterium, als mich der Verkäufer fragte, was ich denn damit vorhabe, die HL2-Lauffähigkeit war.
Nun werde ich mir HL2 nicht kaufen. Eben wegen Steam. Alle Gründe, die gegen Steam sprechen, wurden schon genannt, da erspare ich Euch hier die Redundanz.

Leider hat das Spiel viel zu großen Erfolg und somit wird es also nur eine Frage der Zeit sein, wann auch andere Hersteller sich ähnliche Spionage- und Verfolgungsmethoden ausdenken. Was lernt uns das?

Nur noch "Gratis"-Vollversionen aus PC-Zeitschriften zocken, viel Geld sparen und dann, wenn es solche Vollversionen nicht mehr gibt, oder sie ebenfalls online registriert und freigeschaltet werden müssen, dann weiß man: Es ist an der Zeit, ins Real life hinauszugehen und die City17, die inzwischen direkt vor der Tür beginnt, mit der Brechstange aufzumischen.
 
Sollten sich Vertriebsplattformen à la Steam durchsetzen, mache ich persönlich es so, wie ich es seit einigen Jahren mit Audio-CDs mache: Ich kaufe die CDs/Spiele nicht mehr! Punkt! (und nein, ich besorge mir diese dann auch nicht auf illegale Weise). Dann werd ich ne Menge Kohle sparen und Game-Printmagazine brauch ich dann auch nicht mehr.

Raubkopierer sind nicht die Probleme des ehrlichen Kunden, sondern die des Publishers. Kopierschutz ja, meinetwegen auch Internetaktivierung, Zusatzsoftware für Singleplayerspiele nein.
 
mir is steam scheiss egal. ich hatte damit noch nie probleme, keine überlasteten server oder das irgendwas nich funktionierte. is mir absolut wurst ob ich internet anmachen muss um ein spiel zu spielen oder nich. wenn valve es nich so gemacht hätte, hätt ich mir half life nur wieder wie die meisten anderen spiele ausgeliehen un nen crack draufgehauen.
ich finds nen super kopierschutz, wer weiss wie lange, und kann alle amateure denen dieses simpelste system probleme bereitet nicht verstehen genauso wenig wie das rumgeflenne was absolut nichts an der existenz von steam ändern wird. ausserdem isses bloss ne "neue" systemanforderung das internet benötigt wird. steht auf der verpackung...jeder der half life spielen will wird ja wohl über internet verfügen...n kumpel von mir tuts nich un hat auch schon rumgeheult. haha!
 
SYSTEM am 29.11.2004 16:30 schrieb:
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt: Hier können Sie Ihren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.

Da werden Millionen in die Entwicklung eines Spiels gesteckt, und alles regt sich auf, nur weil die Ihr Spiel verkaufen wollen?? Alle Raubkopierer sind schuld, daß es so weit kommen musste....
Aber ehrlich gesagt, ist das ganze doch halb so schlimm. Die fetten Probleme traten doch nur auf, als am 16.11 alle das Spiel registrieren wollten. Ist das einmal passiert, dann ist es doch gut. Ich habe jedenfalls nur kleine Probleme mit Steam. Leider muss ich erstmal online starten, dann beenden und kann es erst dann Offline spielen. Dann klappt alles am wie am Schnürchen.

Also locker bleiben und den Leuten von Valve ihre Millionen gönnen, heben sie verdient.
 
Steam is meiner Meinung nach nicht mal so schlecht, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat ;-) Negativ finder ich allerdings, dass ich für Valves Offlinespiele auch den STEAM Account benötige...
 
Ich persönlich hatte bisher null Probleme mit Steam.
HL2 habe ich mir sogar online über Steam gekauft und gedownloadet. Nach gerade mal 2 Stunden konnte ich schon mit dem Zocken anfangen. Schneller wäre ich auch nicht zum MMarkt und zurück gefahren.

Aber natürlich kann ich es auch verstehen, dass sich viele Leute darüber aufregen. Gerade Modem- oder ISDN-Nutzer werden im Regen stehen gelassen.

Meiner rein persönlichen Meinung nach ist Steam ein interessanter, innovativer und zukunftsweisender (?) Vertriebsweg, der offensichtlich noch ein paar Macken hat (auch wenn ich diesen bisher nicht begegnet bin).

Ob Steam aber *primär* als Mittel gegen Raubkopierer geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. Generell begrüße ich aber jeden noch so kleinen Versuch, gegen Raubkopierer vorzugehen. Ich arbeite selber in der Software-Branche und weiß daher aus persönlicher Erfahrung, welcher Schaden durch Raubkopierer angerichtet werden kann und wie schnell *unsere* Arbeitsplätze dadurch in Gefahr geraten.

Alles nur meine persönlich Meinung ;-)
 
Petra_Froehlich am 30.11.2004 11:42 schrieb:
Und: Warum wird bei World of Warcraft oder Battlefield oder Battle.net von den meisten akzeptiert, dass "nebenbei" (auch unbemerkt) Updates gezogen werden, bei Half-Life 2 indes offenbar nicht? Jeder drittklassige Virenscanner updatet sich täglich halb- oder vollautomatisch...



Petra
PC Games

Welche Eigenschaft haben denn WoW, BF und das Battle-Net gemeinsam, welche Half Life 2 nicht hat. Richtig: Es sind allesamt Online-Spiele. Werde ich jetzt für jedes neue SP-Blockbusterspiel bei jedem Publisher einen Account anlegen müssen und mir irgendwelche Zusatz-Software auf meinen PC lassen? Wieviele Daten werde ich in Zukunft angeben müssen? Steam nützt dem (Einzelspieler-)Kunden nichts, gar nichts!

Wenn dem so ist, werden die Publisher mindestens einen sehr guten Kunden verlieren, an dem sie sich in den letzten 12 Jahren eine goldene Nase verdient haben.

Ich kann nur hoffen, dass die Publisher wie Ubisoft, EA, etc. dieses überwiegend negative Kundenecho in den einschlägigen Foren nicht übersehen und dementsprechend solche Unsitten gegenüber ihren Kunden sein lassen.
 
Petra_Froehlich am 30.11.2004 09:53 schrieb:
Wir haben natürlich innerhalb der Redaktion auch lange über das Thema diskutiert, über Sinn und Unsinn der Registrierung. Fakt ist aber auch: Half-Life 2 ist nach aktuellen Zahlen das am schnellsten verkaufte PC-Spiel Deutschlands und schlägt vermutlich sogar die Sims. Bislang ist man davon ausgegangen, dass ein Shooter niemals solche Fabel-Zahlen erreichen kann - offenbar geht es doch, wenn die Menschen das Spiel kaufen MÜSSEN.

Aktuell gibt es u. W. keinen wirklich 100% funktionierenden Crack für HL2. Ich glaube persönlich, dass derzeit sehr viele Publisher auf Steam linsen und wir in Zukunft noch mehr Entwicklungen dieser Art sehen -- wenn's mit Half-Life 2 funktioniert, warum dann nicht auch mit, sagen wir, STALKER. Oder Splinter Cell 3. Oder GTA SA. Oder Gothic 3. Oder Starcraft 2. ... Nur als Idee.

Ich kann die Datenschutz-Bedenken vieler Thread-Schreiber verstehen, frage mich aber, ob das nicht einfach nur an der Ungewohnheit dieses "Kopierschutzes" liegt. Streng genommen ist die Internet-Abfrage (so sie sich MByte-technisch in Grenzen hält) ja nichts anderes als eine System-Voraussetzung -- wer HL 2 spielen will, braucht eben Internetzugang, genauso wie ein DVD-Laufwerk. Oder so-und-soviel MByte RAM. Ist das nicht einfach eine Sache der Gewohnheit?

Sich fragend,
Petra
PC Games

Wenn das was du sagst die meinung der PCGames Redaktion wiedergibt ist das für mich ernüchternd und enttäuschend. Ein wenig mehr kritisches Auftreten gegenüber Steam hätte ich wirklich erwartet. Du schreibst, man könne sich das für folgende Spiele vorstellen; ach ja? Wie soll das aussehen, wird dann für jedes Spiel eine eigene "Verkaufsplattform" auf dem Rechner installiert?
Mit Windows XP wurde die Zwangsregistrierung eingeführt, am Anfang gab es noch viele Stimmen, die sich darüber kritisch äußerten, mit der Zeit aber kam die Akzeptanz und Ignoranz dieser Sache gegenüber. Die Industrie sitzt das aus und es wird früher oder später angenommen (ähnlich der amerik. Regierung --> will damit nur sagen, dass das auch tatsächlich funktioniert ).
Leider liegt genau da die Gefahr, es werden immer mehr Maßnahmen ergriffen, die eigentlich keiner will, nur jeder "vergisst"
Deshalb finde ich, ist es die Aufgabe der Medien, diesen Entwicklungen kritisch gegenüber zu stehen und nicht gleich jeden Schritt so hinzunehmen. Erst recht nicht, wenn man noch bezweifeln muss und das muss man, wo die eigentlichen Ziele liegen.
Microsoft plant den nächsten Schritt der "Überwachung": TCPA (Trusted Computing Platform Module). Viel negative Stimmen wird es geben, die allesamt wieder verklingen werden (der Trend spiegelt sich jetzt schon wider). Was kommt als danach, wenn wir uns an diese Maßnahmen gewöhnt haben (genau das ist ja dein letzter Satz!)?
Warum zum KuckKuck soll ich die Unanehmlichkeiten haben, mit denen ein Konzern versucht zum Teil hausgemachte Probleme zu unterbinden? Ich bin der Kunde und zahle.
"ID Software" hat es mal gesagt, wer ein Spiel über das Netz beschafft ist längst kein potentieller Käufer.
Unsere ganze Gesellschft verkommt immer mehr zu diesem Überwachnungswahn, politisch ist es die suggerierte Angst vor Terror, die Maßnahmen (heikle Gesetze) angeblich unumgänglich macht, bei den Digitalen Medien sind es Würmer, Viren oder Hacker und Cracker.
Mal überlegt, dass die Gründe dafür ganz anderer Art sind? Zum einen sind es wirtschaftliche Interessen um bessere Vermaktungen zu erzielen, zum Anderen lässt sich ein kontrolliertes Volk besser lenken und regieren....
 
satchmo am 30.11.2004 14:12 schrieb:
Wenn das was du sagst die meinung der PCGames Redaktion wiedergibt ist das für mich ernüchternd und enttäuschend. Ein wenig mehr kritisches Auftreten gegenüber Steam hätte ich wirklich erwartet. Du schreibst, man könne sich das für folgende Spiele vorstellen; ach ja? Wie soll das aussehen, wird dann für jedes Spiel eine eigene "Verkaufsplattform" auf dem Rechner installiert?
Mit Windows XP wurde die Zwangsregistrierung eingeführt, am Anfang gab es noch viele Stimmen, die sich darüber kritisch äußerten, mit der Zeit aber kam die Akzeptanz und Ignoranz dieser Sache gegenüber. Die Industrie sitzt das aus und es wird früher oder später angenommen (ähnlich der amerik. Regierung --> will damit nur sagen, dass das auch tatsächlich funktioniert ).
Leider liegt genau da die Gefahr, es werden immer mehr Maßnahmen ergriffen, die eigentlich keiner will, nur jeder "vergisst"
Deshalb finde ich, ist es die Aufgabe der Medien, diesen Entwicklungen kritisch gegenüber zu stehen und nicht gleich jeden Schritt so hinzunehmen. Erst recht nicht, wenn man noch bezweifeln muss und das muss man, wo die eigentlichen Ziele liegen.
Microsoft plant den nächsten Schritt der "Überwachung": TCPA (Trusted Computing Platform Module). Viel negative Stimmen wird es geben, die allesamt wieder verklingen werden (der Trend spiegelt sich jetzt schon wider). Was kommt als danach, wenn wir uns an diese Maßnahmen gewöhnt haben?
Warum zum KuckKuck soll ich die Unanehmlichkeiten haben, mit denen ein Konzern versucht zum Teil hausgemachte Probleme zu unterbinden? Ich bin der Kunde und zahle.
"ID Software" hat es mal gesagt, wer ein Spiel über das Netz beschafft ist längst kein potentieller Käufer.
Unsere ganze Gesellschft verkommt immer mehr zu diesem Überwachnungswahn, politisch ist es die suggerierte Angst vor Terror, die Maßnahmen (heikle Gesetze) angeblich unumgänglich macht, bei den Digitalen Medien sind es Würmer, Viren oder Hacker und Cracker.
Mal überlegt, dass die Gründe dafür ganz anderer Art sind? Zum einen sind es wirtschaftliche Interessen um bessere Vermaktungen zu erzielen, zum Anderen lässt sich ein kontrolliertes Volk besser lenken und regieren....


So ähnlich sehe ich es auch. Kleine Korrektur aber im Punkt XP-Registrierung. Es wird bei XP keine Registration vorausgesetzt, sondern nur eine Aktivierung. IMO kleiner, aber feiner Unterschied. Es werden auch, so weit ich weiss, keine personenbezogenen Daten übermittelt. Daher sehe ich eine Onlineaktivierung auch nicht so wild. Registrierung und Registrier/Vertriebssoftware allerdings schon.

*gg* Ich glaub ich red mir langsam den Mund fusslig :D
 
Elzy am 30.11.2004 14:19 schrieb:
So ähnlich sehe ich es auch. Kleine Korrektur aber im Punkt XP-Registrierung. Es wird bei XP keine Registration vorausgesetzt, sondern nur eine Aktivierung. IMO kleiner, aber feiner Unterschied. Es werden auch, so weit ich weiss, keine personenbezogenen Daten übermittelt. Daher sehe ich eine Onlineaktivierung auch nicht so wild. Registrierung und Registrier/Vertriebssoftware allerdings schon.

*gg* Ich glaub ich red mir langsam den Mund fusslig :D

ja, du hast recht. Letztendlich wollte ich damit nur den
Hang zur Gewohnheit verdeutlichen. Was einmal dazu geworden ist, wird nie mehr rückgängig gemacht. Alles Neue misst sich dann an neu Gewohntem. Hups, was ein Satz :ugly:
 
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