News - "Killerspiele": Stellungnahme der Panorama-Redaktion zum "Killerspiele"-Bericht in der ARD

oceano

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naja, kannst das ja auch noch zig mal posten. wenn du allerdings meine vorherigen postings gelesen hättest, wüsstest du, das dies keineswegs mehr von mir behauptet wurde.

Da kann man sich leider nicht ganz sicher sein. Du hattest schonmal geschrieben, dass du es verstanden hättest, und fingst nachher wieder damit an :B
Aber gut, glauben wir dir jetzt einfach mal.... :-D


Aber interessant wie du meiner Frage ausgewichen bist.......
Was und vor allem wie willst du etwas verbieten, was sowieso schon verboten ist?
 

STF

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Micha2 am 25.02.2007 17:48 schrieb:
[

so gesehen gebe ich dir schon recht. eine eingrenzung der gewalt in spielen ist immer auslegungssache. ich will auch keineswegs die freiheiten anderer beschränken. ich sehe nur das problem mit dem beschaffen aus dem internet. und das große problem, das gerade viele, die vom alter her solche spiele überhaupt nicht spielen dürfen es trotzdem tun. und gerade deswegen sollten spielehersteller auf kettensägenmassaker und ähnliches verzichten.
ich kann das problemlos.
meine 15jährige tochter hat einen beschränkten internetzugang. allerdings machen das nicht alle eltern. ich habe auch das glück, das sie sich nicht für solche spiele interressiert. sonst würde sie vielleicht tritzdem rankommen.
klar gibt es im echten leben schlimmeres. aber das ist keine ausrede dafür, das wir es bei spielen ebenfalls zulassen sollten.
bei deiner aussage über die "unwissenden" muss ich dir ebenfalls zustimmen. mich regt es nur auf, wenn aus der spielergemeinde, dann noch solche aussagen dazukommen, das die wehrmachtssoldaten in spielen auf basis des zweiten weltkrieges auch noch hakenkreuze tragen müssen.

Aber wie willst du das anderen vorschreiben oder vielmehr regeln ohne andere einzuschränken?
Internet zensieren wie in China?
Sozialismus hatte ein großer Teil der Deutschen schon, auch da gabs Nazis, wenn auch offiziell verschwiegen.

Nazis kann man auch nicht verbieten.
Sowas oder solche Leute gibts nun mal in einer freien Gesellschafft wie unserer. Das ist aber auch ein ganz geringer Teil.
Und das würde ich auch nicht überbewerten.

Klar die Eltern sollten grad bei Kindern sehr darauf acht geben.
Vor allem aber mit ihnen darüber diskutieren.
Das bringt weit mehr als alles zu verbieten... kennt man ja aus seiner eigenen Kindheit bzw. Jugend. ;)

Aber dieses Problem betrifft ja nicht nur Spiele.
Es gibt halt nicht DIE idealen Eltern / Erziehungsberechtigten, auch wenn es wünschenswert wäre.
Schon gar nicht der heutigen Zeit.

Zucht und Ordnung war einmal, und das ist auch gut so, finde ich.
 

STF

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Shadow_Man am 25.02.2007 15:22 schrieb:
Ich z.B. spiele schon seit meinem 4. Lebensjahr und habe immer alles gespielt, bin also auch schon seit den Anfängen der Shooter dabei. Ich kann keiner Fliege was zu leide tun, im Gegenteil, dadurch das ich so früh schon alles gespielt hab, hab ich einen guten Umgang mit dem Thema Gewalt gelernt und kann diese ganze Diskussion nicht verstehen, wie man etwas virtuelles mit der Realität vergleichen kann.

Ich hatte dir ja schon zugestimmt... ich will aber auch noch was zum Umgang mit diesen Medien o. diesem Medium ergänzen :

Ich kann jetzt auch nur von mir sprechen.
Es war glaub ich 1991, da haben meine Eltern meinem Bruder & mir einen Amiga 500 gekauft.
Sie selbst hatten von Heimcomputern & Videospielen so gut wie null Ahnung.
Was auch durch die DDR bedingt war. Klar, da gab es auch schon Rechner, eine Szene und somit auch Spiele. Aber das war halt alles nicht so verbreitet wie im westlichen Teil Europas.

Meinen ersten Kontakt mit Games hatte ich aber schon in der DDR.
Zum einen durch den Schwager meines Onkels, der hatte einen Robotron-Rechner und auch Spiele dazu.
Zum anderen durch die Polyplay-Arcade-Spielautomaten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Polyplay
http://www.polyplay.de/?m1=info&m2=games
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/3/3249/1.html
http://www.andysarcade.net/personal/polyplay/polyplay.htm

Also hat man sich den Umgang mit Games selbst beigebracht oder halt mit Freunden zusammen.
Altersbeschränkungen kannte man da auch nicht. Geschadet hat mir das & meinen Freunden aber nicht. Man ist halt mit der Zeit und den Games gewachsen.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man den Jugendschutz bei Spielen außen vor lassen soll.
Die Eltern sollten sich ganz einfach mit den Kindern zusammen an die Rechner, Konsolen, etc setzen. Denn die Optik ist heute eine ganz andere als die damalige Klötzengrafik. Und das macht wohl auch was aus.
Mein Vorschlag wäre, sich einen Amiga / C64 / Atari / NES etc. inkl. Spiele zu kaufen und damit anzufangen. Somit lernt man auch die Spielkultur oder die Kultur der Games besser kennen.
 

Freetrack

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AW: News -

...die Meldepflicht für Ego Shooter - Spieler?

Wenn die öffentliche Meinung in dieser Art und Weise in den Medien wiedergegeben wird, dann sehen wir in der Tat einer dunklen und düsteren Zukunft entgegen.

Konsumenten und Spieler reduziert auf ein Klischee können nicht unserem aktuellen Weltbild entsprechen. Zig Tausende Spieler sprechen eine deutlich andere Sprache.

Wir stellen inzwischen einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung dar. Warum ist unsere Gesellschaft bis dato nicht in Chaos und Anarchie versunken, wenn wir doch ohnehin nur Vergewaltiger und 'Nazis' sind?

Wir sind vielleicht unterschiedlicher Nationalitäten angehörig, fühlen uns jedoch als Spieler vom Panorama Beitrag im wahrsten Sinne des Wortes: 'Beschissen, betrogen und verkauft!'

Grüsse aus Österreich
 
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