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News - Killerspiele: Polizei Hessen: "Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt."

AW: x

Rabowke am 19.03.2009 11:37 schrieb:
Mir stößt einfach nur sauer auf, dass sich mMn noch recht junge Leute hier hinstellen und behaupten, dass man doch bitte alles konsumieren möchte was an einem angeboten wird.
Das ist ja nichts neues, nicht nur in Bezug auf Videospiele. :-D
 
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eX2tremiousU am 19.03.2009 11:30 schrieb:
creeperpcs am 19.03.2009 10:51 schrieb:
so so der Herr Heini Schmitt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, sagte gestern in Darmstadt: "[/b]Die Art und Weise der Tatausführung ähneln den virtuellen Vorbildern mitunter in frappierender Weise.[/b]"
Ganz abwegig ist das nicht, zumal bei allen dieser Taten ein gewisses berechnendes und strukturiertes Tötungsmuster zu erkennen ist, das man eben vornehmlich in Spielen tatsächlich präsentiert bekommt.

Die Täter aus Littleton töteten gezielt Personen, arbeiteten also eine "Liste" ab. Sie verbarrikadierten Räume und nutzten selbstgebaute Sprengmittel um "strategische" Punkte zu sichern.

Der Täter aus Erfurt tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging systematisch vor.

Der Täter aus Emsdetten bastelte tatsächlich die Schule als CS-Map nach, und ging beim Attentat ebenfalls zielgerichtet vor bzw. er erachtete den Einsatz von Sprengmitteln als geeignete Möglichkeit, um die Situation zu kontrollieren bzw. gezielten Schaden anzurichten. Glücklicherweise war sein Frontlader keine adäquate Waffe, was vielen das Leben rettete.

Der Täter aus Winnenden tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging ebenfalls systematisch vor. Hinzu kam die Selbstverständlichkeit, mit der er gezielt auch auf Passanten und Polizisten feuerte.

Da muss meiner Ansicht nach schon was dran sein, immerhin bestätigen durch die Bank weg Experten (auch die sachlichen in Sendungen oder Publikationen, die man nicht unbedingt gezielt wahrnimmt), dass gewisse Muster frappierend an Abläufe aus Spielen erinnern. Besonders weil der klassische Amoklauf eher ungezielt und aus einem Reflex erfolgt, während diese Taten gezielt, strukturiert und ausgearbeitet waren.

Wenn einer im Kopf so durcheinander ist, und tatsächlich den gezielten Massenmord als legitimes Mittel ansieht, dann kann ich mir auch vorstellen, dass diese Personen virtuelle Vorlagen als Inspiration ansehen, bzw. gezielt Elemente (Waffenwahl, Trefferbild) übernehmen und soweit möglich auch umsetzen. Und in CS (und vergleichbaren Spielen) wird eben "vorgebetet", dass gezielte Kopfschüsse das universelle Rezept zum Erfolg sind. Tim K. soll ja am Abend vor der Tat Far Cry 2 gespielt haben. GERADE da setzt das Spiel doch „voraus“, dass man Gegner (egal ob mit Kurz- oder Fernwaffen) gezielt mit Kopfschüssen richtet.

Regards, eX!
Es kann aber auch, was es viel simpler erklärt, sein, dass ein gut durchdachter Amoklauf effizienter ist. Und wenn man etwas ordentlich durchführen möchte, plant man dies minütiös. Daher gibt es auch eine strategische Strukturierung in Spielen- Da es Aktionen vereinfacht und für die menschliche Natur Sinn macht.
 
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Die Welt wird jeden Tag ärmer, weil jedweder dahergelaufene Klugscheisser ohne Hintergrundwissen seine persönliche, von Unkenntnis geprägte Meinung als Tatsache verkauft.
 
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Rabowke am 19.03.2009 11:37 schrieb:
Mir stößt einfach nur sauer auf, dass sich mMn noch recht junge Leute hier hinstellen und behaupten, dass man doch bitte alles konsumieren möchte was an einem angeboten wird.

Selbstverständlich bin auch ich für eine differenzierte Betrachtungsweise und bin klar der Meinung, dass junge Menschen nicht alles konsumieren sollten.

Ich bin aber dafür, den Weg der Indizierung fortzuführen. Im Übrigen gibt es auch bei manchen Spielen eine strafrechtliche Betrachtungsweise, z. B. wenn Menschenrechte aktiv verletzt werden usw.

Eine Ausweitung der strafrechtlichen Relevanz ist aber nichts anderes als Zensur und wird dem Problem so gar nicht gerecht. Mal ganz davon abgesehen, dass die Verfassung ein Verbot gar nicht tragen würde und auch das Europarecht in Zukunft eine größere Rolle im Bereich Jugendschutz übernehmen wird.
 
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satchmo am 19.03.2009 11:46 schrieb:
Eine Ausweitung der strafrechtlichen Relevanz ist aber nichts anderes als Zensur und wird dem Problem so gar nicht gerecht. Mal ganz davon abgesehen, dass die Verfassung ein Verbot gar nicht tragen würde...


bekanntlich gibt es auch heute schon "richtige" verbote und natürlich ist das zensur.

...und auch das Europarecht in Zukunft eine größere Rolle im Bereich Jugendschutz übernehmen wird.

möglich, muss aber nicht sein.
ausserdem hiesse das noch lange nicht, dass das dt. juschg (und schon gar nicht das stgb) dadurch ausgehebelt werden könnte. ;-)
 
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Rabowke am 19.03.2009 11:37 schrieb:
satchmo am 19.03.2009 11:11 schrieb:
Was Manhunt angeht sind die Regeln doch kalr genug in DE. Das Spiel wurde indiziert, was beweist, dass geltendes Recht funktioniert. Mehr braucht es nicht.
Doch, braucht es.
...
Mir stößt einfach nur sauer auf, dass sich mMn noch recht junge Leute hier hinstellen und behaupten, dass man doch bitte alles konsumieren möchte was an einem angeboten wird.
Ich glaube keiner ist gegen eine Alterseinstufung und funktionierede Kontrollen.
Man regt sich nur auf über das grundsätzliche Verbieten, also "Abschaffen" dieser Spiele mit der Aussage "braucht ja eh keiner", und "man kann es ja nicht ausschließen dass Spiele Schuld sind" auf.
 
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Bonkic am 19.03.2009 11:50 schrieb:
satchmo am 19.03.2009 11:46 schrieb:
Eine Ausweitung der strafrechtlichen Relevanz ist aber nichts anderes als Zensur und wird dem Problem so gar nicht gerecht. Mal ganz davon abgesehen, dass die Verfassung ein Verbot gar nicht tragen würde...


bekanntlich gibt es auch heute schon "richtige" verbote und natürlich ist das zensur.

Ja, aber hier geht es um Zensur im Bereich der Meinungsfreiheit. Da aber die Gewalttaten, die durch Spiele ausgelöst weder bewiesen sind nocht eine relevante Größe haben, wiegt die Zensur ein wenig schwerer und dürfte schlichtweg Willkür und Sittenwächtertum sein als wenn man verbietet, jemanden zu verletzen.

Ich denke, dass Du sehr genau weißt, wie ich es meine. Viel Interpretationsspielraum habe ich ja nicht gelassen.
 
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Rabowke am 19.03.2009 10:51 schrieb:
Der Vergleich hinkt, WENN du so einen Vergleich ziehen willst, dann bitte Entwickler ( = Künstler ).

Wir reden vom Käufer bzw. Konsumenten, also den Leuten, die sich die Kunst im Endeffekt anschauen.
Du redest vom Käufer/Konsumenten, ich rede, ausgehend von deinem Argument, von dem der Hand anlegt. ;-)
Was für dich ja der Erschwerende Umstand für Missbilligung von Manhunt darstellt.
 
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satchmo am 19.03.2009 11:59 schrieb:
Ja, aber hier geht es um Zensur im Bereich der Meinungsfreiheit. Da aber die Gewalttaten, die durch Spiele ausgelöst weder bewiesen sind nocht eine relevante Größe haben, wiegt die Zensur ein wenig schwerer und dürfte schlichtweg Willkür und Sittenwächtertum sein als wenn man verbietet, jemanden zu verletzen.

Ich denke, dass Du sehr genau weißt, wie ich es meine. Viel Interpretationsspielraum habe ich ja nicht gelassen.


irgendwie hast du mich wohl falsch verstanden.
ich bezog mich natürlich ebenfalls auf das verbot (---> beschlagnahmung) von medien, im speziellen von computerspielen.
und das -noch mal- gibt es bereits heute schon.

eigentlich hab ich auch nicht so viel spielraum zur interpretation gelassen....dachte ich.
:-D
 
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Bonkic am 19.03.2009 12:02 schrieb:
satchmo am 19.03.2009 11:59 schrieb:
Ja, aber hier geht es um Zensur im Bereich der Meinungsfreiheit. Da aber die Gewalttaten, die durch Spiele ausgelöst weder bewiesen sind nocht eine relevante Größe haben, wiegt die Zensur ein wenig schwerer und dürfte schlichtweg Willkür und Sittenwächtertum sein als wenn man verbietet, jemanden zu verletzen.

Ich denke, dass Du sehr genau weißt, wie ich es meine. Viel Interpretationsspielraum habe ich ja nicht gelassen.


irgendwie hast du mich wohl falsch verstanden.
ich bezog mich natürlich ebenfalls auf das verbot (---> beschlagnahmung) von medien, im speziellen von computerspielen.
und das -noch mal- gibt es bereits heute schon.

eigentlich hab ich auch nicht so viel spielraum zur interpretation gelassen....dachte ich.
:-D

Da sieht man mal, wie schwierig Kommunikation manchmal ist ;)
 
AW: News - Killerspiele: Polizei Hessen:

Gromir am 19.03.2009 11:20 schrieb:
Darum erneut: "VERBIETET ALKOHOL!"

Auf die Idee kommen die meisten nie, denn >90% konsumieren in der Bevölkerung gerne gelegentlich Alkohol - was man selber tut ist immer in Ordnung. Sowas wie "Respekt" verlangt man nur von anderen gegenüber einem selbst - nur die wenigsten zeigen ihn auch gegenüber anderen.

In diesem Zusammenhang @Rabowke und Co. Wenn du dich in deiner Pseudomoral selbstherrlich hier hinstellst und uns deine Meinung darüber aufzuzwingen versuchst was ich und andere zu wollen und zu brauchen haben, dann wird mir gleich so übel, dass ich hier mal eben schnell einen Account eröffne. Und Jetzt meine Meinung zu dem Thema:

Ums Brauchen kann es beim Zocken gar nicht gehen - außer Essen und Trinken,Luft etc. braucht der Mensch nicht viel. Ich brauche Manhunt nicht, ich brauch aber auch keine Demokratie, ich brauche keine Menschenrechte - brauchen tut man herzlich wenig... ist nur die Frage, ob man auf diese Dinge verzichten will.

Aber: Der Vergleich mit Kunst muss sehr wohl gelten gelassen werden. Es ist für mich Teil der Freiheit der Künste, der Redefreiheit, dass Entwickler AUCH Spiele wie MH entwickeln dürfen (meinetwegen als künstlerischer Schöpfungsakt) und da gehört auch dazu, dass sie dieses Werk anderen zugänglich machen dürfen. Denn wenn ich einem Künstler verbiete seine Werke der Öffentlichkeit zu zeigen, dann kann man die künstlerische Freiheit ja gleich abschaffen.

Entweder ich bekenne mich zu den demokratisch, freiheitlichen Grundprinzipien - wozu auch künstlerische Freiheit dazuzählt oder ich lasse es und bekenne mich zum Überwachungsstaat mit eingeschränkten persönlichen Rechten.

Ich würde sagen, solange wir das demokratische System haben, dürfen Spiele (egal welchen Inhalts) genausowenig verboten werden wie politische Parteien, Versammlungen uÄ.

Es kann zu diesem Thema eigentlich keine Diskussion geben - schade nur, dass einzelne die etwas Spezielles nicht mögen (Games...) es immer gleich verbieten wollen. Ich meine ich finde zum Beispiel:

Rape-Pornographie (Gespielte Vergewaltigungen) zB untragbar.

Der Kettenraucher geht mir auch gegen den Strich, er schädigt seinen Körper und wird dem Steuerzahler ein Vermögen kosten mit seinem Kehlkopf- und Lungenkrebs. Noch dazu sein langsamer qualvoller Tod - ein Graus für seine Familie.

Ebenso ist mir der Konsum von Alkohol ein Dorn im Auge...

Nur fordere ich Verbote für all diese Sachen? Nein! Sollen sich die Fans das von mir aus ansehen, sollen sie es konsumieren. Geht mich nichts an, ist deren Privatsache. Und die Privatssphäre dazu, wird ihnen vom deutschen Grundgesetz zugesprochen - genaudieselbe, die auch mir garantiert wird und mir das Recht verschafft im privaten Rahmen alles zu tun, was nicht gegen Gesetze verstößt! Dazu gehört auch das Spielen von Computerspielen jeden Inhalts - dafür brauche ich mich nicht zu rechtfertigen.

Ich möchte auch Spiele wie MH spielen dürfen. Ein Verbot liefe der demokratischen Grundidee zuwider, der persönlichen Freiheit und jedem gesunden Menschenverstand. (Gut der letzte Punkt ist natürlich rein rhetorisch den soviel gesunden MV gibt es nicht mehr, dass das wirklich ins Gewicht fiele)
 
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crackajack am 19.03.2009 12:00 schrieb:
Rabowke am 19.03.2009 10:51 schrieb:
Der Vergleich hinkt, WENN du so einen Vergleich ziehen willst, dann bitte Entwickler ( = Künstler ).

Wir reden vom Käufer bzw. Konsumenten, also den Leuten, die sich die Kunst im Endeffekt anschauen.
Du redest vom Käufer/Konsumenten, ich rede, ausgehend von deinem Argument, von dem der Hand anlegt. ;-)
Was für dich ja der Erschwerende Umstand für Missbilligung von Manhunt darstellt.
Ich glaub wir haben uns missverstanden bzw. verstehen uns immer noch nicht! :ugly:
Dabei verstehen wir uns doch sonst immer so gut. Ich sprach davon, wie man das selber wahr bzw. aufnimmt.

D.h. bei Filmen schaust du, bei Kunst schaust du und betrachtest ein Werk was definiert ist und unveränderbar.

Bei Filmem hingegen beeinflusst du selber das Geschehen, du verändert das, was du siehst nach deinen Wünschen.

Das ist für mich der große Unterschied bzw. das große Unterscheidungsmerkmal bei so einer Diskussion.

Hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich ... ;-)
 
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Ah ja, ein Polizeigewerkschaftsvorsitzender von dem man bisher noch nie was Sinnvolles gehört hat hat scheinbar ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und muss mal rumtrommeln/rumtrollen... Naja, wayne. Läuft doch mittlerweile immer nach dem selben Schema ab - irgendein Hinterwäldler kommt dann immer aus dem Loch gekrochen...
 
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UncleMoe am 19.03.2009 11:19 schrieb:
Der Mann hat völlig Recht diese Art von Spielen braucht kein Mensch. Es wir Zeit das die aus den Herzen und Köpfen unserer Kinder verschienden.

Und ausserdem hat es dann auch ein Ende mit den Diskussionen der ganzen kleinen Möchtegern-Mörder hier. Wenn ich mir so einige Beiträge hier durchlese muss ich wohl davon ausgehen das diese Spiele schon zu geistigen Schäden geführt haben.

Guten Morgen, Herr Beckstein!

Ich kann bei dieser ganzen "Killerspielediskussion" nur noch den Kopf schütteln. Wenn es dann immer heißt, er habe sich davon inspirieren lassen. Ja, aber wenn man danach geht, dann müsste man ja alles verbieten. Kriminalbücher, Fernsehen. Weil wenn es keine Computerspiele mehr gebe, würde so ein "krankes Hirn" sich seine Inspirationen eben woanders holen. Die würden immer irgendwas finden.
Aber deswegen darf man doch nicht Millionen anderen Spielern ihr Hobby kaputt machen. Man steckt doch auch nicht gleich die ganze Verwandtschaft mit in den Knast, wenn jemand einen Mord begangen hat?
Bei einem Verbot müssten Millionen ganz normale Spieler dafür büßen, dass eine(!) Person so einen Mist gebaut hat. Das kann es doch echt nicht sein.
Da wird ein ganz normales Hobby in eine illegale, kriminelle Ecke gedrängt und das ist absolut nicht hinnehmbar.
 
AW: News - Killerspiele: Polizei Hessen:

DieSuperNuss am 19.03.2009 12:04 schrieb:
In diesem Zusammenhang @Rabowke und Co. Wenn du dich in deiner Pseudomoral selbstherrlich hier hinstellst und uns deine Meinung darüber aufzuzwingen versuchst was ich und andere zu wollen und zu brauchen haben, dann wird mir gleich so übel[...]
Erstmal ist es weder "Pseudomoral" noch stell ich mich hier "selbstherrlich" hin. Ich spiele genauso Gears of War oder FarCry2 oder [...] wie jeder andere begeisterte Spieler.

Des Weiteren probiere ich niemanden meine Meinung aufzuzwingen sondern lege lediglich meinen Standpunkt dar, warum ich der Meinung bin, dass es für eine Gesellschaft nicht gut sein kann, wenn man ohne Einschränkung den Zugang zu solchen Medien gestattet.

Damit meine ich natürlich nicht nur Spiele sondern auch Filme oder ähnliche Medien.

Kurztext für dich: ich würde eine Grenze der Gewaltdarstellung für verschiedene Medien befürworten, allerdings bezieht sich das auf extreme Gewaltdarstellungen wo ich mir, mit meinem Menschenverstand, nicht erklären kann, warum jemand das sehen möchte.

Bislang hats mir immer noch keiner erklären können, warum man explizite und gewaltverherrlichende Darstellungen benötigt. Die einzigen Antworten diesbezüglich waren, und das wusste ich vorher ( siehe mein Post ): "... Recht auf selbstbestimmung!"

Aber das "Warum man das sehen will" bleibt bis dato offen. %-)
 
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Shadow_Man am 19.03.2009 12:14 schrieb:
Ich kann bei dieser ganzen "Killerspielediskussion" nur noch den Kopf schütteln. Wenn es dann immer heißt, er habe sich davon inspirieren lassen. Ja, aber wenn man danach geht[...]
Lies dir doch mal den Text von eX! durch ... das ist im Grunde ausführlich erklärt wo 'genau' der Unterschied zur Darstellung als Unterscheidungsmerkmal der Medien ist. ;-)
 
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Drinius am 19.03.2009 12:08 schrieb:
Ah ja, ein Polizeigewerkschaftsvorsitzender von dem man bisher noch nie was Sinnvolles gehört hat hat scheinbar ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom und muss mal rumtrommeln/rumtrollen...

Du weisst schon, dass ADS nichts damit zu tun hat, dass jemand meint er werde nicht genug beachtet.

Aber btt.
 
AW: News - Killerspiele: Polizei Hessen:

Langsam wirds echt lächerlich.
Die Politik/ unser Staat versucht immer einen Sündenbock zu finden - Videospiele

Was in Winnenden passiert ist, ist mit keinen Worten auszudrücken und wohl eine der schlimmsten Taten die hier passiert sind.

Aber, das Spiele daran Schuld sind kann getrost ausgeschlossen werden. Niemand schaut Filme oder spielt Spiele und wird dann zum Massenmörder mit RamboSkillz.

DIe Gesellschaft ist schuld, nicht die Spiele/Filme. Erst gestern hat ein Familienvater ein Blutbad angerichtet, seine Frau getötet, seinen Sohn getötet, viele verletzt und sich anschließend selbst erschossen.
Wahrscheinlich hatte der Vater Geldprobleme, Zurückweisung durch seine Frau erfahren, psychische Probleme, Probleme im Beruf etc. das sind Gründe die zu so einer verzweifelten Tat führen. Und nicht Videospiele oder Filme.

Niemand spielt ein Spiel und wird daraufhin zum Mörder. Es kann ja gut sein das Spiele/Filme aggressiv machen können. Aber Schule, Beruf, Politik, Beziehung können einen auch ankotzen und man wird gereizt.

Wieviele Gewalttaten gibt es am Wochenende, vorallem Körperverletztung. Häufig ist Alkohol im Spiel, vernebelt die Sinne und man wird gereizt.
Viele rasten dann aus wenn ihnen etwas nicht passt, es um Frauen geht oder sonst eine Streiterei.

DIe häufigsten Ursachen für Gewaltaten, sind immer Zukunftssorgen, Geldprobleme (das ist so oder so das wichtiste in unserer Gesellschaft!), psychische Probleme, und vorallem die LIEBE! Ja Zurückweisung, betrogen zu werden etc. verletzten einen Menschen wie keine andere Sache auf der Welt.

Ich wähle die CDU seit nunmehr fast 6 Jahren, egal ob Bundestagswahl, Europawahl, Gemeinderatswahl egal wo, ich wähle immer CDU.
Aber damit ist jetzt Schluss. Die bekommen nie wieder eine Stimme von mir. Nur weil sie es sich leicht machen wollen gehen sie gegen Spiele und Filme vor. Anstatt sich unserer Gesellschaft anzunehmen.
Nie wieder CDU!

btw. in vielen Teilen der Welt kennen die Leute gar keine VIdeospiele/Filme, dort herrscht eine hohe Kriminalität. Und warum? Weil dort alle arm sind und zum überleben müssen sie leider kriminell werden. Das entschuldigt zwar nicht ihr verhalten, erklärt es aber für uns.

Justmy2cents
 
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Warum auch Erklärungen?

Es braucht dir niemand zu erklären, warum er irgendetwas mag oder nicht. Es hat dich schlichtweg nicht zu interessieren, was andere Staatsbürger in ihrem Privatleben machen, solange sie sich gesetzestreu verhalten. Keine Erklärung, weil kein Erklärungsbedarf besteht.
"Ich habe auch MH gespielt." Punkt. Da gibts für Volljährige nichts zu erklären.
Eine Rechtfertigung von anderen für ihr legales tun zu fordern, das niemandem schadet ist selbstherrlich, weil da eine (pseudomoralische) Wertung drinsteckt. Und wer erklärt dich dazu imstande mir zu sagen, ich wäre ja sozusagen krank, weil ich sowas wie MH nicht von vorneherein verurteile?
 
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