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    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Killerspiele: Polizei Hessen: "Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt."

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Hat man bei dem Amoklauf heute morgen oder gestern (wo ein Familienvater wild um sich geschossen hat - glaube 2 Tote) schon Videospiele gefunden?
Wenn nicht, wird man wohl oder übel anfangem müssen, den Privatbesitz von Feuerwaffen zu verbieten.
 
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Rabowke am 19.03.2009 11:04 schrieb:
lenymo am 19.03.2009 10:54 schrieb:
Rabowke am 19.03.2009 09:28 schrieb:
Spiele wie z.B. Manhunt I & II braucht kein Mensch.
Nur weil du persönlich keinen Spass dran hast :confused:
Nein, weil die Gewaltdarstellung einen für mich akzeptablen Grad weit übersteigt und ich der Meinung bin, dass wir so eine Darstellung in unserer Gesellschaft nicht benötigen.
Na gut .. deine Meinung. Dann bist du doch sicher auch gegen alle Filme mit übermäßig harten Gewaltdarstellungen oder? Denn in Manhunt werden die Gewalttaten ja quasi in Filmform präsentiert und man bewirkt sie nicht direkt während sie geschehen.
 
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Ärmer wird die Welt aber wenn solche "Zensuren" ihren Anfang nehmen. Ich habe gestern einige Sendungen in den öffentlich rechtlichen gesehen, die sich mit einer solchen Zensur auseinander setzten.
Unter anderem wurde erwähnt was es bedeutet ein Verbot von Shootern durchzusetzen: Nämlich der Beginn einer staatlichen Zensur wie sie in Ländern wie China vorhanden ist. Ganz zu schweigen von der Tatsache das damit der Anfang von weiteren "Maßnahmen zur Abwehr von schädlichen Einflüssen auf die menschliche Psyche". Also Verbot von allem möglichen was einer gerade im Amt befindlichen Regierung nicht passt.

Zugegeben, weit hergeholt und sicher nicht morgen zu erwarten - aber wer weiß...
 
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Rabowke am 19.03.2009 11:04 schrieb:
Nehmen wir doch "die Rechten" als Beispiel: wenn ich mich hinstelle und laut "***!" brülle, bekomme ich ein Verfahren an den Hals obwohl (!) ich niemanden direkt oder indirekt damit geschadet habe. Diesbezügl. haben wir Gesetze ... warum?


Du willst jetzt aber bestimmt zugeben, dass dieser Vergleich von Dir auch hinkt - oder sagen wir, wirlich schlecht geählt ist. Hier geht es um einen Genozid, den die Deutschen begangen haben. Dass man dafür eine strafrechtliche Regelung gefunden hat ist mehr als klar.

Was Manhunt angeht sind die Regeln doch kalr genug in DE. Das Spiel wurde indiziert, was beweist, dass geltendes Recht funktioniert. Mehr braucht es nicht.

Wenn wir weiter verschäfen werden wir in DE GTA V nicht spielen dürfen.

Und wie ich es sagte. Ob Menschen Manhunt spielen... das soll ihnen überlassen sein. Dass das Spiel hier indiziert ist, ist für mich absolut OK. Aber verboten im strafrechtlichen Sinn? Nein.
 
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bin mal gespannt wie die politik in 50 jahren darüber denkt, wo dann fast jeder politiker als kind mit computerspielen usw vertraut gemacht wurde. weil die alten säcke die momentan darüber quatschen haben soviel ahnung von der materie wie ein stück käsekuchen
 
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Trancemaster am 19.03.2009 11:08 schrieb:
Ärmer wird die Welt aber wenn solche "Zensuren" ihren Anfang nehmen. Ich habe gestern einige Sendungen in den öffentlich rechtlichen gesehen, die sich mit einer solchen Zensur auseinander setzten

Absolut richtig. Unserer Demokratie wird ärmer, wenn wir immer mehr Zensur zulassen.

Ich bequeme so gerne den Leviathan. Wir haben uns vor langer Zeit von ihm abgewendet. Haben wir wirklich schon vergessen warum?
 
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Soulja110 am 19.03.2009 11:12 schrieb:
bin mal gespannt wie die politik in 50 jahren darüber denkt, wo dann fast jeder politiker als kind mit computerspielen usw vertraut gemacht wurde. weil die alten säcke die momentan darüber quatschen haben soviel ahnung von der materie wie ein stück käsekuchen

Kein Grund gleich gegen Käsekuchen loszuflamen!
 
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ACAB_01-p2.jpg

:finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2: :finger2:
 
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Und was passiert im Endeffekt wenn es bei euch verboten wird? Die Kids laden die Games oder bestellen in Österreich oder UK...

Im Prinzip läufts darauf raus, dass der Staat 1/3 eurer kinder oder mehr vermutlich kriminalisiert, weil es wird immer Mittel und Wege geben um an solche Games zu kommen...hauptsache es haben 10 mio Leute (so gestern Stern TV) bei Euch ne Knarre zu hause...
 
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Rabowke am 19.03.2009 11:04 schrieb:
lenymo am 19.03.2009 10:54 schrieb:
Rabowke am 19.03.2009 09:28 schrieb:
Spiele wie z.B. Manhunt I & II braucht kein Mensch.
Nur weil du persönlich keinen Spass dran hast :confused:
Nein, weil die Gewaltdarstellung einen für mich akzeptablen Grad weit übersteigt und ich der Meinung bin, dass wir so eine Darstellung in unserer Gesellschaft nicht benötigen.

Für die Politiker übertrifft schon CounterStrike und Far Cry 2 den akzeptablen Gewaltgrad, und sie sind der Meinung, dass unsere Gesellschaft diese nicht benötigt.

Wo man die Grenze zieht ist immer individuell unterschiedlich, aber mit der Aussage "braucht kein Mensch" ist man immer schnell dabei.

Manhunt I und II braucht man genauso wenig wie CS und FC2, wenn man es nüchtern betrachtet.
 
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Der Mann hat völlig Recht diese Art von Spielen braucht kein Mensch. Es wir Zeit das die aus den Herzen und Köpfen unserer Kinder verschienden.

Und ausserdem hat es dann auch ein Ende mit den Diskussionen der ganzen kleinen Möchtegern-Mörder hier. Wenn ich mir so einige Beiträge hier durchlese muss ich wohl davon ausgehen das diese Spiele schon zu geistigen Schäden geführt haben.
 
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Deutschland ist ärmer geworden, im Kopf! Wenn jetzt jeder seinen Senf dazu gibt, der noch nicht mal den blassen Hauch einer Ahnung hat, und das erfundene dramatisch inszenierte Medium Killerspiele in den Mund nimmt und das Wort Killer auf die Goldwaage legt und vergisst, dass es ein Spiel ist, dann kann ich nur ganz stark appellieren, wie arm doch unser Land ist, dass die Medien teilweise so inkompetent sind, und so eine Aussage zur Meldung bringen. Ganz ehrlich wenn jetzt jede Polizeigewerkschaft Salz in die Suppe streut, dann kann dabei nur was Ungenießbares herauskommen.


Wo bleiben die Leute, die gern spielen, äüßert Euch! Klar Stellung beziehen und Medien die sich auf eine Seite schlagen, klar Kontra geben in der Öffentlichkeit.
 
AW: News - Killerspiele: Polizei Hessen:

Gegenaussage:
"Die Welt wäre ohne Alkohol nicht ärmer!"
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Alkohol bei einigen Menschen die Gewaltbereitschaft deutlich steigert und nur Gott weiss wieviel Leid und Verderben täglich durch den mißbräuchlichen Genuß von Alkohol und dadurch resultierende Gewalttaten verursacht wird.
Dass viele Leute mit Alkohol Spaß haben is angesichts der ganzen Opfer absolut zweitrangig.
Darum meine Forderung: "Verbietet Alkohol!"

Man könnte natürlich auch versuchen, die Menschen im Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren, aber das wäre sicherlich mit einem zu großen Aufwand verbunden.
Darum erneut: "VERBIETET ALKOHOL!"
 
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Soulja110 am 19.03.2009 11:12 schrieb:
bin mal gespannt wie die politik in 50 jahren darüber denkt, wo dann fast jeder politiker als kind mit computerspielen usw vertraut gemacht wurde. weil die alten säcke die momentan darüber quatschen haben soviel ahnung von der materie wie ein stück käsekuchen

Warscheinlich genauso belustigt, wie wenn man heute in die Historischen Dokumentation über die Nachkriegszeit die damaligen Alten über diese Ami-Musik wie Jazz und Beatmusik schimpfen hört und der verohung der Jugend und unsittliche Mädchen, die da auf den Konzerten kreischen
Vorallem, man bedenke, das könnte da die Oma von viele sein die da im Bild ist
Sprich was teilweise jetzt anfängt im Mutantenstadl zu verwesen und über Spiele schimpfen :rolleyes:

Geschichte ist schon wirklich was echt tolles
nur das gemeine Volk sieht nicht, wie sie sich wiederholt
 
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UncleMoe am 19.03.2009 11:19 schrieb:
Der Mann hat völlig Recht diese Art von Spielen braucht kein Mensch. Es wir Zeit das die aus den Herzen und Köpfen unserer Kinder verschienden.

Und ausserdem hat es dann auch ein Ende mit den Diskussionen der ganzen kleinen Möchtegern-Mörder hier. Wenn ich mir so einige Beiträge hier durchlese muss ich wohl davon ausgehen das diese Spiele schon zu geistigen Schäden geführt haben.


Wenn Du Dich hier zum großen, alleswissenden Moralapostel aufspielst und auch noch glaubst, dass wir geistige Schäden davongetragen haben, würde ich Dir vorschlagen mal einen Satz ohne Rechtschreibfehler zu formulieren. Danke.

Möchtegern-Mörder? Du bist echt das Letzte.

So Leute wie Du sind es, die dem Faschismus einst alle Türe geöffnet haben. Andere Meinungen nicht zulassen, gell. Was willst Du denn dann in einem Forum für Spiele-Interessierte?

ich höre gerne Deine Meinung, nicht aber Deine plumpen und unverschämten Anschuldigungen.
 
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UncleMoe am 19.03.2009 11:19 schrieb:
Der Mann hat völlig Recht diese Art von Spielen braucht kein Mensch. Es wir Zeit das die aus den Herzen und Köpfen unserer Kinder verschienden.

Und ausserdem hat es dann auch ein Ende mit den Diskussionen der ganzen kleinen Möchtegern-Mörder hier. Wenn ich mir so einige Beiträge hier durchlese muss ich wohl davon ausgehen das diese Spiele schon zu geistigen Schäden geführt haben.

Auf deine Komentare kann die Welt auch verzichten, auser beleidigungen kommt da ja auch nix gutes.
Jetzt ist man also schon ein möchtegern Mörder wenn man Shooter spielt, so einen Blödsinn habe ich selten gelesen.
 
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creeperpcs am 19.03.2009 10:51 schrieb:
so so der Herr Heini Schmitt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, sagte gestern in Darmstadt: "[/b]Die Art und Weise der Tatausführung ähneln den virtuellen Vorbildern mitunter in frappierender Weise.[/b]"
Ganz abwegig ist das nicht, zumal bei allen dieser Taten ein gewisses berechnendes und strukturiertes Tötungsmuster zu erkennen ist, das man eben vornehmlich in Spielen tatsächlich präsentiert bekommt.

Die Täter aus Littleton töteten gezielt Personen, arbeiteten also eine "Liste" ab. Sie verbarrikadierten Räume und nutzten selbstgebaute Sprengmittel um "strategische" Punkte zu sichern.

Der Täter aus Erfurt tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging systematisch vor.

Der Täter aus Emsdetten bastelte tatsächlich die Schule als CS-Map nach, und ging beim Attentat ebenfalls zielgerichtet vor bzw. er erachtete den Einsatz von Sprengmitteln als geeignete Möglichkeit, um die Situation zu kontrollieren bzw. gezielten Schaden anzurichten. Glücklicherweise war sein Frontlader keine adäquate Waffe, was vielen das Leben rettete.

Der Täter aus Winnenden tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging ebenfalls systematisch vor. Hinzu kam die Selbstverständlichkeit, mit der er gezielt auch auf Passanten und Polizisten feuerte.

Da muss meiner Ansicht nach schon was dran sein, immerhin bestätigen durch die Bank weg Experten (auch die sachlichen in Sendungen oder Publikationen, die man nicht unbedingt gezielt wahrnimmt), dass gewisse Muster frappierend an Abläufe aus Spielen erinnern. Besonders weil der klassische Amoklauf eher ungezielt und aus einem Reflex erfolgt, während diese Taten gezielt, strukturiert und ausgearbeitet waren.

Wenn einer im Kopf so durcheinander ist, und tatsächlich den gezielten Massenmord als legitimes Mittel ansieht, dann kann ich mir auch vorstellen, dass diese Personen virtuelle Vorlagen als Inspiration ansehen, bzw. gezielt Elemente (Waffenwahl, Trefferbild) übernehmen und soweit möglich auch umsetzen. Und in CS (und vergleichbaren Spielen) wird eben "vorgebetet", dass gezielte Kopfschüsse das universelle Rezept zum Erfolg sind. Tim K. soll ja am Abend vor der Tat Far Cry 2 gespielt haben. GERADE da setzt das Spiel doch „voraus“, dass man Gegner (egal ob mit Kurz- oder Fernwaffen) gezielt mit Kopfschüssen richtet.

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 19.03.2009 11:30 schrieb:
Der Täter aus Emsdetten bastelte tatsächlich die Schule als CS-Map nach, und ging beim Attentat ebenfalls zielgerichtet vor bzw. er erachtete den Einsatz von Sprengmitteln als geeignete Möglichkeit, um die Situation zu kontrollieren bzw. gezielten Schaden anzurichten. Glücklicherweise war sein Frontlader keine adäquate Waffe, was vielen das Leben rettete.

Ist das nicht eher ein in Umlauf gebrachter Mythos von schlammpiger Rechersche?
Es gibt so eine Karte im Umlauf, nur das es nicht die sondern eine andere war, die nur den gleichen Namen hat

Sowas wollten wir auch mal vor 10 Jahren machen, aber nicht für Attentate oder sowas, sondern weil´s halt die Eigene Schule ist und man das Spiel mochte
 
AW: x

satchmo am 19.03.2009 11:11 schrieb:
Was Manhunt angeht sind die Regeln doch kalr genug in DE. Das Spiel wurde indiziert, was beweist, dass geltendes Recht funktioniert. Mehr braucht es nicht.
Doch, braucht es.

Nämliche ein Team, welches kontinuierlich an den Kriterien der Einstufung / Indizierung arbeitet und diese der aktuellen Zeit anpasst.

Um die Frage mit den Filmen zu beantworten: ich mag keine "Splatter" oder "Horrorfilme" wo man genau sieht, wie sich der menschliche Körper verhält wenn ihm Gliedmaßen etc. abgeschnitten werden bzw. die Gewaltdarstellung glorifiziert wird. Es macht für mich einen Unterschied ob die Darstellung 'überspitzt' dargestellt wird, wie eben z.B. Kill Bill oder einfach nur aus Spass an der Freude dargestellt wird, wie z.B. Hostel etc.

Filme wie z.B. Watchmen ( Gefängnisszene mit dem Winkelschleifer ) oder 96 Hours ( Foltern im Keller ) sind für mich noch im Rahmen dessen, was man zeigen sollte und darf, natürlich wieder entsprechend der Alterskennzeichnung.

Natürlich ist es schwer eine genaue Definition zu finden, ob wann irgendwas ab 18 Jahre sein sollte und wo dann die Schwelle ist, wo man bestimmte Dinge einfach nicht zeigen sollte. Mir ist durchaus bewusst das man dafür verdammt viel Fingerspitzengefühl benötigt.

Mir stößt einfach nur sauer auf, dass sich mMn noch recht junge Leute hier hinstellen und behaupten, dass man doch bitte alles konsumieren möchte was an einem angeboten wird.
 
AW: x

eX2tremiousU am 19.03.2009 11:30 schrieb:
creeperpcs am 19.03.2009 10:51 schrieb:
so so der Herr Heini Schmitt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, sagte gestern in Darmstadt: "[/b]Die Art und Weise der Tatausführung ähneln den virtuellen Vorbildern mitunter in frappierender Weise.[/b]"
Ganz abwegig ist das nicht, zumal bei allen dieser Taten ein gewisses berechnendes und strukturiertes Tötungsmuster zu erkennen ist, das man eben vornehmlich in Spielen tatsächlich präsentiert bekommt.

Die Täter aus Littleton töteten gezielt Personen, arbeiteten also eine "Liste" ab. Sie verbarrikadierten Räume und nutzten selbstgebaute Sprengmittel um "strategische" Punkte zu sichern.

Der Täter aus Erfurt tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging systematisch vor.

Der Täter aus Emsdetten bastelte tatsächlich die Schule als CS-Map nach, und ging beim Attentat ebenfalls zielgerichtet vor bzw. er erachtete den Einsatz von Sprengmitteln als geeignete Möglichkeit, um die Situation zu kontrollieren bzw. gezielten Schaden anzurichten. Glücklicherweise war sein Frontlader keine adäquate Waffe, was vielen das Leben rettete.

Der Täter aus Winnenden tötete gezielt mit Kopfschüssen und ging ebenfalls systematisch vor. Hinzu kam die Selbstverständlichkeit, mit der er gezielt auch auf Passanten und Polizisten feuerte.

Da muss meiner Ansicht nach schon was dran sein, immerhin bestätigen durch die Bank weg Experten (auch die sachlichen in Sendungen oder Publikationen, die man nicht unbedingt gezielt wahrnimmt), dass gewisse Muster frappierend an Abläufe aus Spielen erinnern. Besonders weil der klassische Amoklauf eher ungezielt und aus einem Reflex erfolgt, während diese Taten gezielt, strukturiert und ausgearbeitet waren.

Wenn einer im Kopf so durcheinander ist, und tatsächlich den gezielten Massenmord als legitimes Mittel ansieht, dann kann ich mir auch vorstellen, dass diese Personen virtuelle Vorlagen als Inspiration ansehen, bzw. gezielt Elemente (Waffenwahl, Trefferbild) übernehmen und soweit möglich auch umsetzen. Und in CS (und vergleichbaren Spielen) wird eben "vorgebetet", dass gezielte Kopfschüsse das universelle Rezept zum Erfolg sind. Tim K. soll ja am Abend vor der Tat Far Cry 2 gespielt haben. GERADE da setzt das Spiel doch „voraus“, dass man Gegner (egal ob mit Kurz- oder Fernwaffen) gezielt mit Kopfschüssen richtet.

Regards, eX!


Das bestreitet ja nicht wirklich jemand (sollte jedenfalls nicht). Natürlich flüchtet sich jemand mit seinen Gewaltgedanken in die dafür geeignete Welt.
Aber auf der anderen Seite ist es eben auch so, dass niemand wegen dem Spiel zu einem gewaltbeherrschten Menschen wird.

Das ist eben relevant für die Verbotsdebatte. Man kann in einem freien Staat keine absolute Sicherheit schaffen. Wenn wir die haben wollen, müssen wir wiederum alle Freiheit abschaffen. Das möchte niemand und ist in Bezug auf die Relation auch gar nicht nötig.

Das Beispiel Alkohol zeigt, dass die Gesellschaft durchaus bereit ist, für die Freiheit sich berauschen zu können, das Risiko der höheren Gewaltbereitschaft, Gewalttaten, Unfällen und schwerer Erkrankungen auf sich zu nehmen.
Dazu kommt, dass das Ursache-Wirkung Prinzip hier klar und deutlich ist und dass es hier um eine wirklich relevante Größe geht.
 
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