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News - Jugendschutz: Meinung: Das Praxis-ferne "Killerspiel-Verbot"

BlueWulv am 14.11.2005 17:16 schrieb:
Die Unruhen in Paris sind auch die PC Spiele schuld, das ist ganz klar.

Nein, das stimmt so nicht.
An den Unruhen in Paris sind eindeutig die Playstation2-Spiele schuld !!!
 
HanFred am 15.11.2005 09:13 schrieb:
js am 15.11.2005 09:01 schrieb:
Ich habe es in der Tat gespielt und halte es für ziemlichen Mist - genau wie zum Beispiel Rise of the Triad. Meine im Artikel geschilderte _Meinung_ ist: Man kann Spiele nicht pauschal verurteilen, sehr wohl aber im Einzelfall.
wenn's wirklich rassistisch und menschenverachetnd wäre - ok. Postal habe ich auch nicht gespielt, nur videos gesehen, es hat mich nicht interessiert damals... Postal² hingegen schon. das ist gar nicht wegen sondern trotz der brutalität lustig. der witz liegt in den anspielungen, die jugendliche btw. zu grossen teilen gar nicht verstehen.
...

Die ganze Diskussion ist ja irgendwie wieder lustig. Da werden um 18:45h in den Nachrichten verbrannte Menschenleichen gezeigt die vom Mob an einer Brücke aufgehängt werden (Irak), um 20:30h im öffentlich rechtlichen Fernsehen eine Vergewaltigung brutalster Art in Nahaufnahme gezeigt (ARD-Tatort), in diversen Zeitungen/Zeitschriften werden Details zu Kindesmißhandlungen so schön beschrieben, dass man beinah meint "dabei" gewesen zu sein.
Zu allem Hohn zeigen gerade Politiker tagtäglich wie schön man mit lügen und betrügen eine lebenslange Altersversicherung erschleicht...

...und dann immer wieder dieses Thema.

In einigen Jahren sind Eltern soweit, dass sie sich mit PC-Spielen genauso auskennen wir ihr Nachwuchs. Ich meine damit die heranwachsende Elterngeneration in meinem Alter (27). Denen macht man so schnell nichts mehr vor. Das heute ein Beckstein Panik bekommt kann ich nachvollziehen. Im Alter lässt so manches unglaublich schnell nach. Sicher hatte er in den 50ern schon Angst vor den bewegten Bildern in dem Kasten vor seinem Sofa.

Wie immer ist aber nicht das Produkt an sich, welches den Schaden anrichtet, sondern das Desinteresse eines Großteils der Elterngeneration welche die heutigen Jugendlichen ertragen müssen. Selbst als Kinder der "68'er" Generation aufgewachsen und mit dem "anti-autoritärem" Schwachsinn konfrontiert, können sie heute nicht anders als die Schuld überall zu suchen, nur nicht bei sich. Denn sie haben ihren Kindern nie Grenzen aufgezeigt, oder so getan als würde es sie interessieren womit der Müllcontainer vor dem Haus angezündet wurde. ;o)

Ich bin so schon als Erwachsener in diesem Staat bevormundet, dass ich mich meist fühle wie im Kindergarten, und anstatt sich um RICHTIGE Probleme zu kümmern, wie man etwa Alkohol und Tabak so teuer machen könnte, dass sich die Anschaffung nur noch zu bestimmten Ereignissen lohnt und damit die Krankenkassen zu entlasten, wird darüber gesprochen, wie man die eigenen Versäumnisse nun "ausrotten" kann - natürlich so ineffizient wie möglich! Der östereichische Versandhandel wird applaudieren. ;o)
 
Ich möchte mal wissen welcher "Politiker" diesen Bockmist verzapft hat.
Wahrscheinlich einer, der nie beim Bund gedient hat und wenn ja, dann hat
er auch nur auf Pappkameraden geschossen. Ich selbst spiele gerne
Egoshooter wie Rainbow Six, Medal of Honor, Vietcong usw. aber deswegen
"liebe Politiker" bin ich noch lange kein Killer. Verbieten hilft überhaupt nix.
Kontrollieren vielleicht, damit die Kids Spiele unter der jeweiligen Alters-
beschränkung nicht kopieren. Und selbst das ist schwierig genug, auch für
die Eltern die sich wirklich darum kümmern. Bevor sich die Politiker darüber
den Kopf zerbrechen, sollen sie lieber schauen das unser Land wieder
auf Vordermann kommt!!
 
Hornet-58 am 15.11.2005 10:24 schrieb:
Ich möchte mal wissen welcher "Politiker" diesen Bockmist verzapft hat.
Wahrscheinlich einer, der nie beim Bund gedient hat und wenn ja, dann hat
er auch nur auf Pappkameraden geschossen. Ich selbst spiele gerne
Egoshooter wie Rainbow Six, Medal of Honor, Vietcong usw. aber deswegen
"liebe Politiker" bin ich noch lange kein Killer. Verbieten hilft überhaupt nix.
Kontrollieren vielleicht, damit die Kids Spiele unter der jeweiligen Alters-
beschränkung nicht kopieren. Und selbst das ist schwierig genug, auch für
die Eltern die sich wirklich darum kümmern. Bevor sich die Politiker darüber
den Kopf zerbrechen, sollen sie lieber schauen das unser Land wieder
auf Vordermann kommt!!
Naja man kann sowas aber nur indirekt vergleichen. Beim Bund war die Divise den Gegner kampfunfähig zu schiessen( ein Verletzter bindet zwei unverletzte ) und nicht wie z.B. bei Postal alles und jeden niederzumetzeln.
Ich finde auch das es nur Stimmungsmacherei ist. Aber der Artikel von Justin Stolzenberg ist schon sehr gut, dieser Meinung kann ich mich nur anschließen.
Aber nun alle Spiele wo getötet wird zu verbieten ( falls das so überhaupt gemacht werden soll) ist falsch. Wie im Artikel erwähnt wäre Aufklärung und bessere Kontrolle wesentlich besser.
Ob so ein verbot überhaupt was bringt ist die andere Sache, weil Jugendliche das Verbotene reizt und man heute über Tauschbörsen etc. fasst an alle Spiele rankommen kann.
Man sollte Erwachsene nicht ausschliessen, so Spiele wie Postal kann man ja vom Markt nehmen aber wenn einer sowas spielen will warum nicht. Sowas sollte halt nie in die Hände von Kindern oder Jugendlichen geraten.
 
wenn dieses verbot tatsächlich durchgesetzt wird werden doch bestimmt weitere folgen. wieso sollte man die nfs underground serie nicht verbieten? oder allgemein rennspiele in denen man mehr als 80 fahren kann? die verleiten uns realitätsfremde spieler nämlich bestimmt dazu das verhalten aus den spielen auf der straße umzusetzen. und was folgt dann? letztendlich wird es wahrscheinlich so aussehen das man nur noch mahjong und solitär spielen darf... minesweeper ist ja schon zu heftig wegen den "minen"...

ich bin mittlerweile nicht mehr wütend über diese verbote... es macht mich nur traurig das den spielern andauernd lemmingmentalität unterstellt wird...
 
Hornet-58 am 15.11.2005 10:24 schrieb:
Ich möchte mal wissen welcher "Politiker" diesen Bockmist verzapft hat.
Wahrscheinlich einer, der nie beim Bund gedient hat und wenn ja, dann hat
er auch nur auf Pappkameraden geschossen. Ich selbst spiele gerne
Egoshooter wie Rainbow Six, Medal of Honor, Vietcong usw. aber deswegen
"liebe Politiker" bin ich noch lange kein Killer. Verbieten hilft überhaupt nix.
Kontrollieren vielleicht, damit die Kids Spiele unter der jeweiligen Alters-
beschränkung nicht kopieren. Und selbst das ist schwierig genug, auch für
die Eltern die sich wirklich darum kümmern. Bevor sich die Politiker darüber
den Kopf zerbrechen, sollen sie lieber schauen das unser Land wieder
auf Vordermann kommt!!

also bei uns (in österreich) is es so das man im bundesheer gewesen sein muss, um politiker zu werden, denn nur dort lernt man nicht zu denken!!!
 
UniSol am 15.11.2005 11:43 schrieb:
wenn dieses verbot tatsächlich durchgesetzt wird werden doch bestimmt weitere folgen. wieso sollte man die nfs underground serie nicht verbieten? oder allgemein rennspiele in denen man mehr als 80 fahren kann? die verleiten uns realitätsfremde spieler nämlich bestimmt dazu das verhalten aus den spielen auf der straße umzusetzen....

Richtig! Wenn man die Analogie aufstellt, dass Shooter Killer hervorbringen, ist nur die logische Konsequenz, dass NFS Underground und andere Spiele dieser Art Raser und verantwortungslose Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen vermehrt!
In "Thiefs" wird man für Einbruch und Diebstahl belohnt. Vielleicht sollten wir mal schauen, dass auch hier ein Verbot vorangetrieben wird. Immerhin sind viele, die sich eines solchen Verbrechens schuldig machten unter 26 Jahre alt.

Außerdem bin ich sowieso der Meinung, dass wir Erwachsene viel zu viel dürfen. Ich finde es prima, dass ich vom Staat immer mehr vorgeschrieben bekomme, was gut für mich ist. Denn der freie Wille und Entscheidungsfreiheit der Bürger sind wirklich manchmal eine unbequeme Nebenwirkung demokratischer Staaten.
Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, wer uns vor dem berliner Kindergarten schützt. Immerhin hat uns die Politik der letzten Wochen gezeigt, dass es an örtlichem Kompentenzenmangel nur so wimmelt!
Wenn man mal bei spiegel-online schaut so sieht man, dass durch die Ankündigung der MwSt-Erhöhung eine Inflationswarnung in der Luft liegt. Des weiteren bleiben die Damen und Herren der Koalitionsverhandlungen eine Erklärung schuldig, wie diese Maßnahme auf eine positive Binnenmarktkonjunktur hervorrufen soll!?!?!

Interessant ist auch, dass sehr wenige Vorfälle ausreichen, um so massive Eingriffe wie dieses Genreverbot auf den Weg zu bringen.
In anderen Beispielen genügen nicht mal Peditionen, unterschrieben von tausenden Menschen, aus, um nur eine Stellungsnahme, zu erreichen.
Schaut euch mal die Fraport AG an. Die erreicht es, eine weitere Startbahn zu bauen, obwohl sich ganze Städte, Dörfer und der Umweltschutz dagegen gewehrt haben (ein kleines Naturschutzgebeit wurde dafür abgeholzt).

Hier werden immer mehr Verodnungen, und Verbote geschaffen. Der Staat regelt seine Bürger in den Wahnsinn. In meiner Stadt laufen Leute herum, die eine dreimonatige Ausbildung zum "Straßenaufpasser" gemacht haben. Diese Leute dürfen mich festhalten und meinen Personalausweis verlangen.
Telefone werden abgehört, ob erlaubt oder nicht interessiert hier niemanden, siehe BND und Presse"freiheit".
Das FA darf derweilen Konten abfragen, ohne dass der Betroffene davon erfährt. Das FA stellt in diesem Fall die Vermutung und führt ohne Richter oder andere Instanz den Akt der Abfrage aus; einmalig!
Tolles Deutschland, weiter so und wir haben demnächst den 2. deutschen Herbst!

So, jetzt ist mein Frust etwas erleichtert worden...
;-)
 
AW: Die Anziehungskraft der verbotenen Spiele !!! oder?

also landsam übertreibens echt die politiker :
nichts gegen jugendschutz aber so schlimm sind die "KILLLERSPIELE" auch nicht. Da würde es sich eher lohnen ein landasweites Fernsehverbot zu erteilen.
das wäre wesentlich effektiver.

Ausserdem sorgen solche "Killerspiele " für riesenumsatz. Nehmen wir mal Amerika : Die fördern die spiele und sorgen nicht nur für Milliardenumsätze und Arbeitsplätze , nein denn durch die "killerspiele " sind die uns Jahre in der Technik vorraus!!! Denn die Technik die die entwickeler für "Killerspiele" entwickeln, wird früher oder später bei firmen oder gar beim Staat eingesetzt.
Dadurch verhelfen die "Killerspiele" dem land zu einem Wirtschaftswachstum.
Aber in Deutschland wollen natürlich alle nur eines hören:
Killerspieler = Gefährlich Gefährlich = Gewaltbereit
gewaltbereit = potenzieller Mörder
Also heisst das
Killerspiel = Mord
:ugly:
 
AW: Die Anziehungskraft der verbotenen Spiele !!! oder?

yugix am 15.11.2005 13:11 schrieb:
also landsam übertreibens echt die politiker :
nichts gegen jugendschutz aber so schlimm sind die "KILLLERSPIELE" auch nicht. Da würde es sich eher lohnen ein landasweites Fernsehverbot zu erteilen.
das wäre wesentlich effektiver.

Ausserdem sorgen solche "Killerspiele " für riesenumsatz. Nehmen wir mal Amerika : Die fördern die spiele und sorgen nicht nur für Milliardenumsätze und Arbeitsplätze , nein denn durch die "killerspiele " sind die uns Jahre in der Technik vorraus!!! Denn die Technik die die entwickeler für "Killerspiele" entwickeln, wird früher oder später bei firmen oder gar beim Staat eingesetzt.
Dadurch verhelfen die "Killerspiele" dem land zu einem Wirtschaftswachstum.
Aber in Deutschland wollen natürlich alle nur eines hören:
Killerspieler = Gefährlich Gefährlich = Gewaltbereit
gewaltbereit = potenzieller Mörder
Also heisst das
Killerspiel = Mord
:ugly:

jep, hast vollkommen recht, nur das das nicht nur in deutschland so sein wird!!!
das ist wie die pest, bei einem fängts an und es verbreitet sich rasend....
 
Die Politiker wissen gar nicht wie gefährlich sie leben, denn das einzige was mich noch davon abhält mein MG zu nehmen und in Berlin mal aufzuräumen, ist die Tatsache, dass ich keine Zeit habe, weil mich meine Killerspiele soviel in Anspruch nehmen.

Mal im Ernst:
wie lange müssen wir uns als Bürger diesen Staates das eigentlich noch gefallen lassen, dass machtgeile, sich selbst beweihräuchernde Abzocker, denen es nur um Lobbyismus und um nichts anderes mehr geht, uns bevormunden?

Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
Angela, mach was ICH DIR sage, denn dazu bist Du in einer äußerst zweifelhaften Wahl gewählt worden, Madam, und für NICHTS anderes!

Es ist an der Zeit in Deutschland mal sowas wie einen vernünftigen Wiederstand gegen diese korrupte Bande zu etablieren!

Nichts gegen den Staat an sich.
Aber warum können die Vertreter nicht mal von irgend etwas reden, wovon sie Ahnun haben?
Ganz einfach: dann wäre es still in Berlin!
 
Bullwey am 15.11.2005 13:19 schrieb:
Die Politiker wissen gar nicht wie gefährlich sie leben, denn das einzige was mich noch davon abhält mein MG zu nehmen und in Berlin mal aufzuräumen, ist die Tatsache, dass ich keine Zeit habe, weil mich meine Killerspiele soviel in Anspruch nehmen.

Mal im Ernst:
wie lange müssen wir uns als Bürger diesen Staates das eigentlich noch gefallen lassen, dass machtgeile, sich selbst beweihräuchernde Abzocker, denen es nur um Lobbyismus und um nichts anderes mehr geht, uns bevormunden?

Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
Angela, mach was ICH DIR sage, denn dazu bist Du in einer äußerst zweifelhaften Wahl gewählt worden, Madam, und für NICHTS anderes!

Es ist an der Zeit in Deutschland mal sowas wie einen vernünftigen Wiederstand gegen diese korrupte Bande zu etablieren!

Nichts gegen den Staat an sich.
Aber warum können die Vertreter nicht mal von irgend etwas reden, wovon sie Ahnun haben?
Ganz einfach: dann wäre es still in Berlin!

des wird immer wie lustiger...
scherz beiseite...

also wenn das in österreich so wäre, hätte ich auch keine zeit zum amoklaufen!!!
die politiker bilden sich ein sie können machen was sie wollen, und dann ---> siehe Schröder!!!
ich frag mich wie das bei den franzosen ist, die laufen nämlich amok und spielen aber keine "killerspiele" (da die amokläufer zu arm sind)...

ist zwar ein merkwürdiger vergleich, aber was solls!!!
 
Bullwey am 15.11.2005 13:19 schrieb:
Die Politiker wissen gar nicht wie gefährlich sie leben, denn das einzige was mich noch davon abhält mein MG zu nehmen und in Berlin mal aufzuräumen, ist die Tatsache, dass ich keine Zeit habe, weil mich meine Killerspiele soviel in Anspruch nehmen.

Mal im Ernst:
wie lange müssen wir uns als Bürger diesen Staates das eigentlich noch gefallen lassen, dass machtgeile, sich selbst beweihräuchernde Abzocker, denen es nur um Lobbyismus und um nichts anderes mehr geht, uns bevormunden?

Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
Angela, mach was ICH DIR sage, denn dazu bist Du in einer äußerst zweifelhaften Wahl gewählt worden, Madam, und für NICHTS anderes!

Es ist an der Zeit in Deutschland mal sowas wie einen vernünftigen Wiederstand gegen diese korrupte Bande zu etablieren!

Nichts gegen den Staat an sich.
Aber warum können die Vertreter nicht mal von irgend etwas reden, wovon sie Ahnun haben?
Ganz einfach: dann wäre es still in Berlin!

:top:

Du hast es:
Die haben das
Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
einfach vergessen.

Also nicht nur machtgeil sondern auch von Altersdemenz geplagt. Und von sowas lassen wir uns regieren... :-$
 
HanFred am 15.11.2005 09:13 schrieb:
js am 15.11.2005 09:01 schrieb:
Ich habe es in der Tat gespielt und halte es für ziemlichen Mist - genau wie zum Beispiel Rise of the Triad. Meine im Artikel geschilderte _Meinung_ ist: Man kann Spiele nicht pauschal verurteilen, sehr wohl aber im Einzelfall.
wenn's wirklich rassistisch und menschenverachetnd wäre - ok. Postal habe ich auch nicht gespielt, nur videos gesehen, es hat mich nicht interessiert damals... Postal² hingegen schon. das ist gar nicht wegen sondern trotz der brutalität lustig. der witz liegt in den anspielungen, die jugendliche btw. zu grossen teilen gar nicht verstehen.
beziehe mich ausschliesslich auf teil 2, wie gesagt.
Rise Of The Triad kenne ich noch, da ging ich noch zur schule, als das aktuell war. fand ich verdammt lustig. :finger: was ist daran jetzt so anders als an einem anderen beliegigen einigermassen brutalen shooter?
dafür hat mich Manunt nicht interessiert. laaaaaaaaaangweilig. aber deshalb verbieten? indizieren? quatsch!
ich frage mich einfach immer wieder, wie gut es in anderen ländern ohne übertrieben streng geregeltem jugendschutz klappt. da gibt's nämlich keineswegs mehr amokläufe oder gewalttätige jugendliche. im gegenteil. die USA übertreiben's auch, in eine andere richtung zwar... aber augenscheinlich auch ohne sichtbaren erfolg.
altersempfehlungen und medienkompetenz der eltern, das ist doch das einzige was sinn macht. darüber hat die legislative einfach gar nicht zu entscheiden, es geht sie nix an. die welt wird nicht besser, wenn väterchen staat jedem das denken abzunehmen versucht, nein, die leute werden eher unselbständiger, weil sie sich keine gedanken mehr dazu machen.


Also die Kritik an Postal 2 kann ich auch nicht verstehen, das Spiel ist einfach Klasse schwarzer Humor. Und damit dieser Humor rüberkommt, muss doch alles so übertrieben dargestellt werden. Das sowas nicht in die Hände von Jugendlichen / Kindern gehört ist ja klar, schon alleine um die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe zu verstehen, muss man ein gewisses Alter erreicht haben. War aber schon Hammer, was da so alles durch den Kakao gezogen wurde. Z.B. als die Leute mit Schildern in der Bibliothek protestiert haben und die ganze Zeit gerufen haben "Burn a book, save tree!" LOL Oder die Jugendschützer, die erst vor dem Entwicklerstudio protestieren und es später mit Waffen erstürmen. Ich denke mal, damit wollten die Entwickler aufzeigen, wie scheinheillig die Menschen doch sind. Oder die Sache mit den Terroristen die alle aussehen wie Bin Laden. An einem Tag erstürmen sie eine Kirche und machen alles platt, wenn man am nächsten Tag dahin kommt, steht dann da eine Moschee.
Also ich sehe an solchen Spiele nix schlimmes, sie sind ja nur für Erwachsene gemacht.

Mfg Shadow_Man
 
Bullwey am 15.11.2005 13:19 schrieb:
Mal im Ernst:
wie lange müssen wir uns als Bürger diesen Staates das eigentlich noch gefallen lassen, dass machtgeile, sich selbst beweihräuchernde Abzocker, denen es nur um Lobbyismus und um nichts anderes mehr geht, uns bevormunden?

Vielleicht machen sie ja auch deswegen so wenig für die Bildung. So kann man sich kleine doofe Menschen heranzüchten, die jeden Mist glauben, sich alles gefallen lassen. Menschen, die sich jeden Cent aus der Tasche ziehen lassen ohne zu murren und sich ohne Ende kontrollieren lassen.
So geht es sowieso nicht weiter und ich bin mir sicher dass es sowas ähnliches wie in Frankreich auch irgendwann hier geben wird.
 
Fanator-II-701 am 15.11.2005 13:49 schrieb:
Bullwey am 15.11.2005 13:19 schrieb:
Die Politiker wissen gar nicht wie gefährlich sie leben, denn das einzige was mich noch davon abhält mein MG zu nehmen und in Berlin mal aufzuräumen, ist die Tatsache, dass ich keine Zeit habe, weil mich meine Killerspiele soviel in Anspruch nehmen.

Mal im Ernst:
wie lange müssen wir uns als Bürger diesen Staates das eigentlich noch gefallen lassen, dass machtgeile, sich selbst beweihräuchernde Abzocker, denen es nur um Lobbyismus und um nichts anderes mehr geht, uns bevormunden?

Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
Angela, mach was ICH DIR sage, denn dazu bist Du in einer äußerst zweifelhaften Wahl gewählt worden, Madam, und für NICHTS anderes!

Es ist an der Zeit in Deutschland mal sowas wie einen vernünftigen Wiederstand gegen diese korrupte Bande zu etablieren!

Nichts gegen den Staat an sich.
Aber warum können die Vertreter nicht mal von irgend etwas reden, wovon sie Ahnun haben?
Ganz einfach: dann wäre es still in Berlin!

:top:

Du hast es:
Die haben das
Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
einfach vergessen.

Also nicht nur machtgeil sondern auch von Altersdemenz geplagt. Und von sowas lassen wir uns regieren... :-$
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traurig aber du hast wohl 110 pro recht!!!!

mir reicht es bald mit denen in berlin,......!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wie können wir das schnell ändern??? das uns die affen das leben so schwer machen????
..........................................................da gabs doch mal so n game da wurde ganz hinterrücks wer abgeschlachtet.................... :ugly:

massenstreik ich bin dabei ,.... :top: :top: :top: :top: :top:
 
Wieso sollte es den ERWACHSENEN verboten werden etwas brutalere Spiele zu zocken? Werden demnächst auch noch gewalttätige Filme verboten?
Vielmehr sollten die Kontrollen verschärft werden!
Es ist schon klar das nicht geade ein Kind Spiele ab 18 spielen sollte.
Dies ist aber in der Realität öfters der Fall. Die Eltern sichern die Spiele nicht ausreichend, sodass es für das Kind nicht schwer ist das Spiel zu starten.
Oder der große Bruder oder die große Schwester lässt den kleinen Bruder oder die kleine Schwester "mal" ein solches Spiel spielen.
Oder die Eltern sind einfach nicht genug aufgeklärt, sie wissen garnicht was für ein Spiel sich das Kind gerade kauft hat. Die freundliche Frau an der Kasse denkt dann, dass das Spiel sowieso für den Vater sei und weist gar nicht auf die Altersempfelung hin.
Bei den Jugendlichen sieht das aus meiner Sicht schon anders aus. Hier müssen die Eltern schon selbst entscheiden, sie solten selbst einschätzen wie weit der Sohn oder die Tochter ist. Die USK kann dabei helfen sich ein bild von der gewaltätigket der Spiele zu machen. Ein gutes Beispiel wie man es machen könnte ist die pegi Empfelung. Die Altersempfelung ist meist zutreffender und informiert zugleich auch noch über den Inhalt des Spieles.

Ich finde daher, das es sinvoller wäre die Eltern mehr aufzuklären und die Kassiererinen aufzoforden mehr zu kontolieren!
JS
 
Hier gibt es jetzt auch eine Stellungnahme des eSport-Bundes zu diesem Koalitionsvertrag und Thema "Killerspiel-Verbot:

Der Deutsche eSport-Bund (esb) begrüßt ausdrücklich die politische Auseinandersetzung mit PC- und Videospielen sowie den Regelungen zum Jugendschutz in der zukünftigen Arbeit der neuen Bundesregierung aus CDU und SPD. Die Koalitionspartner haben verabredet, den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Bis spätestens Frühjahr 2008 will die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern eine Reihe von Bestimmungen, zu denen neben der Frage zu den Altersgrenzen bei der Freigabe von PC- und Videospielen auch ein Verbot von "Killerspielen“ (Quelle: Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD, S.106) gehören, evaluieren und erörtern. Gleichzeitig soll die Wirksamkeit der freiwilligen Selbstkontrolleinrichtungen und das damit zusammenhängende Modell der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Staat beim Jugendschutz geprüft werden. Der esb distanziert sich ausdrücklich von Spielen, die gewaltverherrlichende oder menschenrechtsverletzende Inhalte darstellen und unterstützt die Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dabei würdigt der esb die herausragende Arbeit der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) in den letzten Jahren. Gleichzeitig fordert der esb die Stärkung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen. Aufklärung im Umgang mit PC- und Videospielen beginnt bereits im Kinderzimmer - durch die Eltern. Daher zählt die Förderung von Medienkompetenz zu den wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche kommen heutzutage unweigerlich mit Massenmedien und damit auch mit PC- und Videospielen in Berührung. Eltern kennen die Spiele und Filme meist nicht und scheinen damit überfordert zu sein. Als Folge werden Kinder allzu oft mit ihrem Medienkonsum allein gelassen. Der esb bietet zur Klärung von Genre- und Wirkungsfragen an, mit den entsprechenden politischen Gremien in den Dialog zu treten und darüber hinaus aktiv den Aufbau von Maßnahmen zur Erhöhung der Medienkompetenz der Eltern, Pädagogen und Jugendlichen zu unterstützen. Als erste konkrete Maßnahme kann der esb entsprechende Fortbildungsseminare durchführen. In diesem Zusammenhang möchte der esb darauf verweisen, dass die aktive Ausübung von Bildschirmspielen im sportlichen Wettkampf weltweit immer stärkere politische und gesellschaftliche Unterstützung sowie Anerkennung erfährt.
 
Trancemaster am 15.11.2005 09:56 schrieb:
Ich bin so schon als Erwachsener in diesem Staat bevormundet, dass ich mich meist fühle wie im Kindergarten, und anstatt sich um RICHTIGE Probleme zu kümmern, wie man etwa Alkohol und Tabak so teuer machen könnte, dass sich die Anschaffung nur noch zu bestimmten Ereignissen lohnt und damit die Krankenkassen zu entlasten

Schon die Ulla Schmidt sagte dazu einst: "Nein, die Zigaretten dürfen wir nicht um einen Schlag um 1 Euro teurer machen, sonst hören ja zuviele Leute mit dem Rauchen auf!"
:-$ :-$ :-$ :finger2: :finger2: :finger2:

Man hätte hier mal zum "Vorbild" USA schauen sollen, dann hätte sie für diese Aussage gleich ihren Hut nehmen dürfen!
 
Ich weiß echt nicht was der Mist soll!
Ich habe auch schon mit zwölf Spiele gespielt, die ab 18 waren, obwohl es meine Eltern nicht wussten. Man kommt immer irgendwie zu diesen Spielen. Und trotzdem hat mir persönlich nichts davon geschadet. Ich finde der Staat sollte sich bei sowas raushalten, denn es ist Sache der Eltern zu entscheiden in wieweit sie ihre Kinder vot solchen Spielen schützen sollten. Meine waren vielleicht etwas zu locker in der Hinsicht, aber bei mir waren sie auch sicher dass meine geistige Reife schon weit genug fortgeschritten war, dass ich NICHT das Spiel mit der Realität verwechselte.
Einen kleinen Psychopathen, bei dem man sich nicht sicher sein kann, wie so ein Spiel auf ihn wirkt sollte man wenn schon dann gar nichts Spielen lassen, sondern ihn erst mal mehr erziehen.
ICH jedenfalls werde, wenn es der Fall erfordert, eben meine Spiele im Ausland besorgen
Ich wollte sagen: Wer sich von einem "Killerspiel" beeinflussen läßt, hatte vorher schon einen an der Klatsche. Dann sollte man aber nicht das versagen der Gesellschaft an diesen Leuten irgendwelchen Spielen in die Schuhe schieben.
Demnächst werden Lego- Männchen verboten, weil Kinder sie "Köpfen" können
 
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