• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Jugendschutz: Meinung: Das Praxis-ferne "Killerspiel-Verbot"

Man sollte dem Beispiel der Texte auf Zigaretten-Schachteln folgen und auf jedes Produkt Warnhinweise schreiben.

z.B.:
Achtung!
Steuerzahlen gefärdet Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung!

oder:

Politiker schaden Ihrem Geldbeutel!
Auch in der Schwangerschaft!

oder:

Durch kauf dieses gewaltverherrlichten Spiels werden Panzer für Afghanistan finanziert!

oder:

Lügen haben kurze Beine, gell, Herr Schäuble!

oder:

Spiele machen dumm! Hätte sonst jemand CDU oder SPD gewählt?

oder:

Wie finden Sie eigenltich die Taktik der Regierung?
Spiele ins Licht des öffentlichen Interesses rücken, damit niemand mehr die eigentlichen Probleme sieht!

to be continued ...
 
Bullwey am 15.11.2005 16:35 schrieb:
Man sollte dem Beispiel der Texte auf Zigaretten-Schachteln folgen und auf jedes Produkt Warnhinweise schreiben.

z.B.:
Achtung!
Steuerzahlen gefärdet Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung!

oder:

Politiker schaden Ihrem Geldbeutel!
Auch in der Schwangerschaft!

oder:

Durch kauf dieses gewaltverherrlichten Spiels werden Panzer für Afghanistan finanziert!

oder:

Lügen haben kurze Beine, gell, Herr Schäuble!

oder:

Spiele machen dumm! Hätte sonst jemand CDU oder SPD gewählt?

oder:

Wie finden Sie eigenltich die Taktik der Regierung?
Spiele ins Licht des öffentlichen Interesses rücken, damit niemand mehr die eigentlichen Probleme sieht!

to be continued ...


ich lach mich gerade tot :-D :-D :-D
ich k..kan...kann bald nicht mehr.........
wenn der boden nicht so kalt wäre würd ich mich darauf werfen...

weiter so....
 
Rdrk710 am 15.11.2005 15:48 schrieb:
Ich weiß echt nicht was der Mist soll!
Ich habe auch schon mit zwölf Spiele gespielt, die ab 18 waren, obwohl es meine Eltern nicht wussten. Man kommt immer irgendwie zu diesen Spielen.
Dass es immer Lücken gibt, ist klar, aber das sollte für niemanden der Verantwortung trägt bedeuten, sofort auftzugeben diesen Sachverhalt nicht im positiven zu verändern.
Und trotzdem hat mir persönlich nichts davon geschadet.
...wieviele Alkis behaupten sie sie wären keine? wieviele Nikotinkonsumenten behaupten sie müssten nicht mit Folgeschäden rechnen? Wieviele...
Selbstkritik ist immer problematisch, mag ja sein dass du in deinem Fall Recht hast, aber...
Ich finde der Staat sollte sich bei sowas raushalten, denn es ist Sache der Eltern zu entscheiden in wieweit sie ihre Kinder vot solchen Spielen schützen sollten.
Selbst deine, die sich so sicher waren, was gut für dich ist, wussten doch schon damals nichts von den für dich eigentlich nicht zugänglichen Spielen. Sie gaben dir weder ihr Einverständnis noch konnten sie überhaupt Stellung nehmen. Sie haben also ihre elterlichen Pflichten auch nicht wirklich ausgeübt, bzw sie konnten es vll wegen dir nicht. Natürlich kann man von Eltern nicht erwarten die Festplatte sowie diverse Räumlichkeiten zu durchsuchen...
Meine waren vielleicht etwas zu locker in der Hinsicht, aber bei mir waren sie auch sicher dass meine geistige Reife schon weit genug fortgeschritten war, dass ich NICHT das Spiel mit der Realität verwechselte.
Einen kleinen Psychopathen, bei dem man sich nicht sicher sein kann, wie so ein Spiel auf ihn wirkt sollte man wenn schon dann gar nichts Spielen lassen, sondern ihn erst mal mehr erziehen.
Schön von ihnen, aber das Problem ist, dass viele Eltern Orientierungshilfe benötigen, die ihnen der Staat geben soll. Der Staat soll im Interesse des Bürgers handeln. Und wenn unser Denkapparat oder denkenden Gesellschaftsschichten merken, hier läuft oder könnte etwas in Zukunft falsch laufen -also das zB Gewalt verharmlost wird bzw durch alltäglichen Genuss als normal hingenommen wird, passiert bestimmt wenn mehr und mehr Kinder oder jüngere Jugendliche so aufwachsen und niemand gleichaltriges kennen, der ihnen sagt, wie pervers das doch ist, was sie da machen-, muss eingegriffen werden.
Zurück zu den Eltern, das Problem besteht ja eher dort wo Eltern ihren Pflichten nicht nachkommen, weil sie kaum Zeit für ihre KInder haben, wegen Arbeit, alleinerzeihend, zuviele Kinder, etc. In solcher sozialer Umgebung, hilft es nicht wenn die Eltern entscheiden, denn die haben kaum Zeit oder nach dem stressigen Tag keine Lust ihrem Sohn zu verbieten Spiel X zu kaufen, weil dann bockt er rum und macht noch mehr Stress. Also darf er sich es kaufen oder ausleihen oder sonst wie ebsorgen und zocken, damit zuhause Ruhe ist. Und wnen er es shcon längst aufm PC hat, die Eltern haben keine Zeit mal mittags im Zimmer zu gucken was er so treibt oder was ihr Junge, der um die Häuser zieht gerade macht. Hauptsache der is weg und Dad oder Mum können in Ruhe zuhause abschalten.
Deine Eltern hatten vll Zeit, und/oder sind gebildet bzw verfügen über menshcliche Vernunft und Co und dir haben sie das weitergeben, denn du bist sogar hier und kannst die News LESEN, VERSTEHST sie sogar und willst sogar DISKUTIEREN udn kannst sogar SCHREIBEN^^. Die, für die die Bu-Spiele ne Gefahr darstellen kann, sind doch garnicht hier. Die hocken vor der Console mit ihrer Krew ab und lassen Aggressionen an anderen aus, oder einfach zum Spars, oder sitzen vom reallife abgeschottet im dunklen Zimmer und zocken.
Wenigstens der einfachste Ort, wo sich das Problem schonmal dezimieren lässt , ist die Ladentheke, wo es verkauft wird.
Dann bleiben ja noch die Lücken, die unmöglich zu stopfen sind bzw deren Stopfung zB zutief in die Privatsphäre eingreift. Wäre ja schlimm, wenn es ein Staatliches Steam gibt, wo kontrolliert wird welche Spiele auf dem PC freigeschaltet werden und vll noch mit Webcam oder Fingerscanner überprüfen, wer zockt. ...
ICH jedenfalls werde, wenn es der Fall erfordert, eben meine Spiele im Ausland besorgen
Ich wollte sagen: Wer sich von einem "Killerspiel" beeinflussen läßt, hatte vorher schon einen an der Klatsche. Dann sollte man aber nicht das versagen der Gesellschaft an diesen Leuten irgendwelchen Spielen in die Schuhe schieben.
Doch nicht dem armen Spiel, aber das wurde programmiert, von einem Programmierer (Mensch), der wurde angagiert von einem Geschäftsmann (Mensch), der meinte Kohle machen zu müssen indem er die Schwächen der Gesellschaft ausnutzt und ausbaut.
Demnächst werden Lego- Männchen verboten, weil Kinder sie "Köpfen" können
Scheiß Lego, da gibts viel zu wenig Waffen und Effekte :( Finger weg!

so ich les jetzt mal durch was ich geschrieben habe^^
 
Es ist doch so offensichtlich(nicht für die Mehrheit der Bevölkerung) dass völlig gewissenlose oder sehr dumme (oder beides) Politiker, die noch nie einen Computerspiel gespielt haben, nur die Bevölkerung von der miserablen Politik ablenken wollen und sich durch das ergreifen von Maßnahmen gegen die "Killerspiele", die sie noch nie gespielt haben, und sie sich sicherlich auch nie darüber informiert haben, die Sympathie der Bevölkerung gewinnen wollen.
Dabei werden sie auch von den Medien unterstützt, die ihnen dabei helfen Angst unter den Menschen die mit Computer und Videospiele nicht vertraut sind, davor auszulösen (wobei sind sie sehr erfolgreich sind) das ihre Kinder durch die "Killerspiele,Mordsimulationen in denen es nur darum geht brutal zu töten,morden,meucheln, die Kinder das Töten beibringen" zu Mörder und Amoklaufer werden.
In den nachrichten hört man doch auch heute immer noch das der Schüler der damals in Erfurt amok lief counter-strike gespielt hat, obwohl das nicht stimmt, deshalb wurde CS auch nicht indiziert und ist mit (auch wenn erst seit kurzem) Ab-16 eingestuft! Und sie kommen trotz dieser Verbreitung von Falschen Informationen unbeschadet davon!
Die neuesten Studien, die nur den zweck hatten alle möglichen negativen Efekte von Computerspiele herauszufinden, haben auch NICHT zeigen können dass Computerspiele aggresiv machen, nicht mal Hardcore-Spieler.
Trotzdem hat man in den Medien nur gehört dass Studien bewisen haben dass Computerspiele krank,fett,unglücklich,traurig,einsam,dumm und Süchtig machen(obwohl dass nur sehr selten geschiet). Ich habe noch nie gesehen dass davon berichtet wurde dass diese Studien nicht zeigen konnten dass Computerspiele aggresiv machen! Es gab auch Studien die positive Wirkungen von Computerspiele und beweisen dass sie nicht aggresiv machen, doch über denen habe ich auch nur über den Internet gelesen.
Was die Fernsehsender auch verschwiegen ist dass sich viele dieser Studien auf ALLE modernen Medien beziehen, inklusive Fernseher.In den Median sagten sie nur "Playstation und PC-Spiele machen...." , ohne sich selbst zu erwähnen.
Es ist klar dass die Medien damit nichts anderes bezwecken als schokierende Nachrichten, die sicherlich mehr Zuschauer bewirken als beruhigende und, was noch wichtiger ist, der größten Bedrohung für die Film und Fernsehindustrie, der Spieleindustrie, die als Umsatz und Gewinn die Film und Fernsehindustrie schon übertroffen haben, sehr großen Schaden zuzufügen.
Computer und Videospiele sind meiner Meinung nach eindeutig ein der Filme und Fernseher bei weitem überlegene und sich immer verbessernde und innovative Unterhaltungsmedium, das Unterhaltungsmedium der Zukunft, und dass wollen die anderen Medien verhindern.
Was wirklich unglaublich ist, ist dass sich die meisten Menchen so leicht manipuliern und verarschen lassen.Jeder der über einen gesunden Menschenverstand verfügt sollte bemerken das die Indizierungen und USK-Einstufungen nicht stimmen können.Wie können sie richtig sein wenn in Deutschalnd Spiele die in den Rest der welt schon ab 15 eingestuft sind in Deutschland verboten verden, dass Spiele für den Deutschen Markt in gegensatz zum Rest der Welt entschärft werden müssen.Das war auch schon vor Erfurt so (Half-Life 1 z.B. war auch entschärft).
Ich glaube dass ein ca. 14-Jähriger auch spiele wie Postal,Painkiller und Manhunt spielen kann ohne Schaden davonzutragen.
Doch niemand scheint etwas dagegen tun zu können.Das ist krank und traurig.
:-S ;-( :-$
 
Ich bin dafür, dass auch Märchen verboten werden. Immerhin passiert dort die meiste Gewalt: Es geht um Mord und Totschlag (Hänsel und Gretel), Misshandlung (Schneewittchen), Entführung (Rapunzel) und sittenwidriges Verhalten (Dornröschen und andere Märchen, in denen schlafende Frauen gegen ihren Willen "geküsst" werden und danach ihren "Prinzen" heiraten müssen).

Nein, im Ernst: Ich würde bei diesen Diskussionen mit Sicherheit bei der Tagesschau anfangen. Nicht die Spieleindustrie, auch nicht die Filmindustrie sind die wahren Verursacher der angeblichen Verrohung (zumindest wird es so wahrgenommen), sondern die tagtäglichen Nachrichten, in denen für jeden sichtbar Leichen gezeigt werden, über Kindesentführung berichtet wird und dergleichen grausame Dinge stattfinden, bei denen jeder weiß, dass diese Dinge keine Fiktion sind. Diese Nachrichten, wenn einmal mehr von einem Selbstmordattentat berichtet wird, diese Nachrichten lassen die Bevölkerung gegenüber Gewalt abstumpfen. Das ist eine Form des freien Journalismus, der sich auf eine angebliche Informationspflicht beruft und dabei allen schadet. Ich schaue mir deshalb kaum noch Nachrichten an, da mir diese Art der Gewaltverherrlichung in den Medien gegen den Strich geht. Im Online-Journalismus und Print-Journalismus kommt dies zwar auch vor, aber ich habe immerhin die Möglichkeit, darüber hinwegzublättern, und muss mir keine Spots von Kadavern und Leichen antun.
 
thueringer am 15.11.2005 18:06 schrieb:
Ich bin dafür, dass auch Märchen verboten werden. Immerhin passiert dort die meiste Gewalt: Es geht um Mord und Totschlag (Hänsel und Gretel), Misshandlung (Schneewittchen), Entführung (Rapunzel) und sittenwidriges Verhalten (Dornröschen und andere Märchen, in denen schlafende Frauen gegen ihren Willen "geküsst" werden und danach ihren "Prinzen" heiraten müssen).

Nein, im Ernst: Ich würde bei diesen Diskussionen mit Sicherheit bei der Tagesschau anfangen. Nicht die Spieleindustrie, auch nicht die Filmindustrie sind die wahren Verursacher der angeblichen Verrohung (zumindest wird es so wahrgenommen), sondern die tagtäglichen Nachrichten, in denen für jeden sichtbar Leichen gezeigt werden, über Kindesentführung berichtet wird und dergleichen grausame Dinge stattfinden, bei denen jeder weiß, dass diese Dinge keine Fiktion sind. Diese Nachrichten, wenn einmal mehr von einem Selbstmordattentat berichtet wird, diese Nachrichten lassen die Bevölkerung gegenüber Gewalt abstumpfen. Das ist eine Form des freien Journalismus, der sich auf eine angebliche Informationspflicht beruft und dabei allen schadet. Ich schaue mir deshalb kaum noch Nachrichten an, da mir diese Art der Gewaltverherrlichung in den Medien gegen den Strich geht. Im Online-Journalismus und Print-Journalismus kommt dies zwar auch vor, aber ich habe immerhin die Möglichkeit, darüber hinwegzublättern, und muss mir keine Spots von Kadavern und Leichen antun.

!wahre Worte!

Also ich finde man kann alles schlecht reden als Politiker, immerhin ist das ja auch ihr Job, oder habe ich da was falsch mitbekommen in den letzten 26 Jahren meines Daseins :confused:
 
AW: Dann los gehts mit der Lobby-Arbeit!!!

Um-NroKKet am 14.11.2005 18:35 schrieb:
lenymo am 14.11.2005 17:17 schrieb:
chewie1802 am 14.11.2005 17:11 schrieb:
[...] 18jährige junge Männer zum Bund rufen und ihnen den Umgang mit Waffen beibringen (war selber 7 Jahre dort), aber ihnen dann vorschreiben wollen, daß es "böse" sei, Pixel am Monitor zu "erschießen"?? Das ist doch reiner Populismus. Widerwärtig!! [...]
Das ist allerdings wirklich ein interessanter Gedanke das man bevor man "Killerspiele" verbietet erst mal die Zwangsausbildung zum Killer (Wehrdienst) abschaffen .... denn in keinem Computerspiel lernt man das Töten so gut wie beim Bund =)
Klasse, erst Politikern Populismus vorwerfen und dann mit irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen, vollkommen abwegigen und letztlich hirnverbrannten Argumenten die Diskussion führen wollen.

Sicher, Begriffe wie "Killerspiele" helfen für eine Diskussion nicht. Bloß, wenn es um ein Verbot solcher Spiele geht, ist es vollkommen abwegig, eine Abschaffung des Wehrdienstes zu fordern. Der Vergleich von "Killerspielen" und dem Dienst an der Waffe hinkt so gewaltig, der wird nicht mal mit Krücken jemals laufen können.

Die Diskussion ist uralt und hat schon einen so langen Bart wie der Weihnachtsmann. Da es aber immernoch nicht alle begriffen haben, nocheinmal in Kürze:
Soldaten sind keine Mörder. Im Wehrdienst werden sie im Dienst an der Waffe ausgebildet, aber nicht zu "Killern" trainiert. Aufgabe eines Soldaten ist es nicht, Menschen zu töten, sondern sein Land zu verteidigen oder die Interessen seines Landes durchzusetzen bzw. zu verteidigen. Nur wenn bei der Erfüllung dieser Aufgabe der Staat, seine Interessen, seine Sicherheit oder die Sicherheit des Soldaten bedroht sind, setzt ein Soldat Waffengewalt ein. Das primäre Ziel ist aber auch dann nicht, einen Menschen zu töten, sondern bloß, die Gefahr abzuwenden. In der Realität kann das natürlich heißen, den Menschen, von dem die Gefahr ausgeht, zu erschießen. Ein Mord ist das dann aber nicht, der Soldat ist kein Killer, denn das Töten erfolgt nicht aus niedern Beweggründen oder gar zum persönlichen Vergnügen.

Bei Computerspielen verhält es sich hingegen vollkommen anders. Die Gefahren, die ein Soldat abwehren muss, gelten für einen Computerspieler nicht. Wie auch, es handelt sich schließlich bloß um eine virtuelle Realität. Wenn man als Spieler in einem Spiel lebensnah gestaltete Figuren, die eindeutig Menschen darstellen sollen, tötet, erfolgt das ausschlielich zur Unterhaltung. Damit dient das möglichst realitätsnah gestaltete virtuelle Töten nichts anderem als der Belustigung des Spielers.

Man kann Computerspiele somit für moralisch bedenklich halten (kann wohlgemerkt, nicht muss!), weil das Töten aus niederen Motiven erfolgt (persönliche Unterhaltung, Vergnügen durch den Tod anderer). Auf den Wehrdienst trifft all das aber definitiv nicht zu.


Nur mal zur Klarstellung: ich wollte ganz bestimmt nix gegen die Bundeswehr schreiben. Der Spruch "Soldaten sind Mörder" ist der letzte Dreck. Umso schlimmer, daß dieser Satz auch noch gerichtlich gestattet wurde, obwohl ein gut ausgebildeter Soldat bei einer dem Soldatenberuf entsprechenden Tötungshandlung niemals ein Mordmerkmal erfüllt (einen Mord begeht man aus niederen Beweggründen wie Habgier, Haß, Lust am Töten etc.).
Mit meinem Vergleich mit der Bundeswehr wollte ich verdeutlichen, daß es widersprüchlich ist, den Bürgern...genauer: allen Bürgern die Nutzung von bestimmten PC-Spielen zu verbieten, während man andererseits einem Großteil der Bevölkerung beibringt, wie man mit Waffen umgeht.
Ich wollte damit weder die Wehrpflicht in Frage stellen (das ist ein Thema für sich, was mit diesem Thema hier absolut nichts zu tun hat) noch die Aufgaben, oder das Ansehen der Bundeswehr in Frage stellen. Wie gesagt, ich war selber 7 Jahre bei diesem Schützenverein (bis zum Feldwebel), und ich kann im großen und ganzen nix negatives darüber sagen.
 
AW: Dann los gehts mit der Lobby-Arbeit!!!

Es gibt da eine einfache Lösung für das Problem mit den Verboten und der Wirklichkeit!

Wir verbieten einfach die Realität.

Dann gibt es weder in Zeitungen, Tagesschau, Filmen, Spielen, Familie oder sonst wo Gewalt.

Der Staat gibt jeden Montag jedem Bürger seine rosaroten Pilchen und die konsumieren wir dann bis zum nächsten Montag.
Was dazwischen liegt weis dann eh keiner mehr.

Vielleicht sollten wir aber lieber doch ein Gesetz erlassen, dass es verbietet Gesetze zu erlassen, wenn man nicht weis, wovon man redet.
Wenn das auch nicht hilft, könnte man die Politiker immer noch an Versuchslabore verkaufen damit die ein neues Haarwaschmittel entwickeln können.
Sind Politiker eigentlich nach dem Gesetz eine Sache?
 
AW: Dann los gehts mit der Lobby-Arbeit!!!

Trancemaster am 15.11.2005 09:56 schrieb:
In einigen Jahren sind Eltern soweit, dass sie sich mit PC-Spielen genauso auskennen wir ihr Nachwuchs.
Bisher hat fast jede Generation etwas gefunden um zu rebellieren. Mit dem die Eltern überfordert waren. Etwas arrogant, unserem Nachwuchs das nicht auch zuzugestehen ;)
Wer weiß schon wo die Technik in 10, 20+ Jahren steht.... "Ihr mit eurem neumodischen Schund! Zu meiner Zeit *zitter* mit dem PC, DAS waren noch Kämpfe *zitter*. Ich verbrachte Stunden (Barfuß+geerdet!) um ihn *hust+röchel* zum laufen zu bringen. Und für 1.000 Euro *seufz* gab es schon ein ganzes System! :-D

Bullwey am 15.11.2005 13:19 schrieb:
Haben die alle vergessen, dass sie NUR Volksvertreter und damit MEINE Angestellten sind?
Angela, mach was ICH DIR sage, denn dazu bist Du in einer äußerst zweifelhaften Wahl gewählt worden, Madam, und für NICHTS anderes!
WENN, dann sind sie Angestellte des gesamten Volkes. Was wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat? Trotzdem machen was DU sagst :confused:

Es ist an der Zeit in Deutschland mal sowas wie einen vernünftigen Wiederstand gegen diese korrupte Bande zu etablieren!
JAAA Revolution! Warum? Damit wir zocken können was wir wollen!
Da war ja selbst Generation X noch besser als Generation Games :ugly:

Freiheit! Auf der anderen Seite Verbote, Gesetze, soziale und wirtschaftliche Zwänge...
Man ist halt nicht alleine auf der Welt und muß sich arrangieren. Das ohne Gesetze (und Blutvergießen) zu realisieren wäre das Ideal.... aber dafür sind wir alle erstmal definitiv zu unterentwickelt.
Demokratie ist nicht perfekt, aber das was übrig blieb ;)

Warum Politiker wohl so selten mal was anderes, riskanteres und ehrlicheres machen? Hmmm, war da nicht was von wegen Reformen und Hartz IV? Was passierte da gleich nochmal? Nene, an den Politikern sind wir ganz alleine Schuld :ugly:
Eigentlich sind nur die wenigsten Politiker korrupt. Auch nicht mehr als beim Rest der Bevölkerung.

Devastation am 15.11.2005 17:48 schrieb:
Ich glaube dass ein ca. 14-Jähriger auch spiele wie Postal,Painkiller und Manhunt spielen kann ohne Schaden davonzutragen.
Kommt zwar darauf an wie man Schaden definiert... aber nein, Postal hat bei 14-jährigen nicht's verloren.

Jedes Kleinkind sieht den Unterschied zwischen Pixelfiguren und Realität, einem Buch und dem Leben. Aber wie stark es einen unterbewußt beeinflußt und wie man den Inhalt versteht ist eine andere Sache.

thueringer am 15.11.2005 18:06 schrieb:
Ich würde bei diesen Diskussionen mit Sicherheit bei der Tagesschau anfangen.
Das Argument taucht immer mal wieder auf, aber sorry ist ziehmlicher Schwachsinn.

1. Jüngere können mit Nachrichten eigentlich sehr wenig anfangen. Das Interesse ist dementsprechend und steigt, je mehr man die Hintergründe verstehen kann = entwicklungsbedingte Alterskontrolle ;)

2. Wie Du schon geschrieben hast, es geht um Fakten. Dinge die auf unserer Welt passieren, sie verändern, einen mglw. selbst betreffen.

3. Läuft man in den Nachrichten selten selber rum um Leute abzuballern.

4. Wüsste ich nicht, dass es sowas wie den Pressekodex auch für Spiele gibt.

5. Sind Nachrichten (wie der Rest der Presse) eine wichtige Kontrollinstanz der Demokratie.

(BILD und "Nachrichten" auf so manchen Privaten mal ausgenommen (siehe auch Pressekodex #1, 2, 4, 8, 9, ... :( ))

Klar, einen Giftgasangriff in den Nachrichten zu sehen ist schlimmer als ihn auf'm PC zu sehen. Aber wieviel Spaß macht es ihn nachzuspielen?
Bei C&C wurde mir jedenfalls kotzübel. Dafür hatte ich zu viele Bilder gesehen, darüber gelesen und konnte mir das zu gut vorstellen. Das kein "Spielspaß" aufkam sehe ich dabei nicht negativ.
 
Ich bin ziemlich erstaunt über die Diskussion (Vergleich mit der Bundeswehr, Tagesschau abschaffen, Merkel meine Angestellte), aber das kann man ja nicht wirklich ernst nehmen, aber schockiert hat mich, dass es tatsächlich Spiele gibt, in denen man Frauen anpisst, mit Benzin übergießt, anzündet und dann mit dem Spaten köpft. Das ist das mit Abstand krankeste, was ich je gehört habe und dieses Spiel gehört definitiv verboten. Aber vielleicht kann mir ja auch einer erklären, warum das den Spielspaß steigert. Aber ich denke, derjenige sollte sich ernsthaft sorgen über seine emotionale Zukunft machen.

Desweiteren sollte men vielleicht mehr über den Begriff Killerspiele diskutieren und was darunter fällt. Ich finde Spiele wie Doom 3 oder Quake, in denen auf Monster und Zombies geschossen wird, harmlos und auch Weltkriegs-Shooter, wenn sie jemand toll findet, meinetwegen, mir perönlich sind sie zu brutal, weil zu real, damit möchte ich meinen Feierabend nicht belasten. Aber Spiele, in denen man Aktionen, wie die oben beschriebene ausführen kann, sind in meinen Augen KILLERSPIELE und gehören verboten (Einfuhr, Besitz auch für Erwachsene), nicht nur indiziert und da hat die neue Regierung auch meine vollste Unterstützung.
 
Karl78 am 16.11.2005 00:57 schrieb:
Ich bin ziemlich erstaunt über die Diskussion (Vergleich mit der Bundeswehr, Tagesschau abschaffen, Merkel meine Angestellte), aber das kann man ja nicht wirklich ernst nehmen, aber schockiert hat mich, dass es tatsächlich Spiele gibt, in denen man Frauen anpisst, mit Benzin übergießt, anzündet und dann mit dem Spaten köpft. Das ist das mit Abstand krankeste, was ich je gehört habe und dieses Spiel gehört definitiv verboten. Aber vielleicht kann mir ja auch einer erklären, warum das den Spielspaß steigert. Aber ich denke, derjenige sollte sich ernsthaft sorgen über seine emotionale Zukunft machen.

Desweiteren sollte men vielleicht mehr über den Begriff Killerspiele diskutieren und was darunter fällt. Ich finde Spiele wie Doom 3 oder Quake, in denen auf Monster und Zombies geschossen wird, harmlos und auch Weltkriegs-Shooter, wenn sie jemand toll findet, meinetwegen, mir perönlich sind sie zu brutal, weil zu real, damit möchte ich meinen Feierabend nicht belasten. Aber Spiele, in denen man Aktionen, wie die oben beschriebene ausführen kann, sind in meinen Augen KILLERSPIELE und gehören verboten (Einfuhr, Besitz auch für Erwachsene), nicht nur indiziert und da hat die neue Regierung auch meine vollste Unterstützung.

:haeh:
Wow. Sind wir Politiker? Oh man... Sorry. Nicht böse gemeint aber das klingt verdammt nach Diktatur
 
es muss eh jeder selber wissen, ob ein "killerspiel" für ihn zu brutal, grausam usw. ist....

meine eltern kennen sich mit pc spielen überhaupt nicht aus.
ich spiele vor ihnen games wie manhunt und sie sagen nichts...

ich gebe zu manchmal bin ich aggressiv, aber das liegt daran das ich bis 12.00 uhr spiele und um 5 uhr wieder aufstehe und ich nicht ganz ausgeschlafen bin!!!

die politiker machen so alles was sie wollen, also was soll man dagegen machen???

vielleicht ne unterschriftensammlung aller gamer, die das nicht wollen???
 
GeneralMartin am 16.11.2005 08:06 schrieb:
es muss eh jeder selber wissen, ob ein "killerspiel" für ihn zu brutal, grausam usw. ist....

meine eltern kennen sich mit pc spielen überhaupt nicht aus.
ich spiele vor ihnen games wie manhunt und sie sagen nichts...

ich gebe zu manchmal bin ich aggressiv, aber das liegt daran das ich bis 12.00 uhr spiele und um 5 uhr wieder aufstehe und ich nicht ganz ausgeschlafen bin!!!

die politiker machen so alles was sie wollen, also was soll man dagegen machen???

vielleicht ne unterschriftensammlung aller gamer, die das nicht wollen???

Ich finde dieses Verhalten von Eltern unverantwortlich, falls du noch nicht volljährig bist. Dich bis 24 Uhr spielen lassen, wenn du um 5 wieder aufstehen musst, und dann auch noch solche Spiele. Eltern haben eine Verantwortung gegenüber ihren Kindern. Und wer sich so verhält, der ist genauso Schuldig, wie Eltern, die ihre Kinder verhungern lassen.
 
BaronSengir187 am 16.11.2005 03:25 schrieb:
Karl78 am 16.11.2005 00:57 schrieb:
Ich bin ziemlich erstaunt über die Diskussion (Vergleich mit der Bundeswehr, Tagesschau abschaffen, Merkel meine Angestellte), aber das kann man ja nicht wirklich ernst nehmen, aber schockiert hat mich, dass es tatsächlich Spiele gibt, in denen man Frauen anpisst, mit Benzin übergießt, anzündet und dann mit dem Spaten köpft. Das ist das mit Abstand krankeste, was ich je gehört habe und dieses Spiel gehört definitiv verboten. Aber vielleicht kann mir ja auch einer erklären, warum das den Spielspaß steigert. Aber ich denke, derjenige sollte sich ernsthaft sorgen über seine emotionale Zukunft machen.

Desweiteren sollte men vielleicht mehr über den Begriff Killerspiele diskutieren und was darunter fällt. Ich finde Spiele wie Doom 3 oder Quake, in denen auf Monster und Zombies geschossen wird, harmlos und auch Weltkriegs-Shooter, wenn sie jemand toll findet, meinetwegen, mir perönlich sind sie zu brutal, weil zu real, damit möchte ich meinen Feierabend nicht belasten. Aber Spiele, in denen man Aktionen, wie die oben beschriebene ausführen kann, sind in meinen Augen KILLERSPIELE und gehören verboten (Einfuhr, Besitz auch für Erwachsene), nicht nur indiziert und da hat die neue Regierung auch meine vollste Unterstützung.

:haeh:
Wow. Sind wir Politiker? Oh man... Sorry. Nicht böse gemeint aber das klingt verdammt nach Diktatur


Dikrtatur? Das verstehe ich nicht. Mir geht es doch nur um die gewaltverherrlichenen Spiele. Ich persönlich finde es albern, wenn behauptet wird, dass alle Gamer durch Gwalt in Medien beeinflusst werden, aber es ist genauso albern zu behaupten, dass alle immun sind. Nur weil man selber nicht beeinflusst wird, kann man doch nicht auf alle schliessen. Jeder muss sich im Klaren darüber sein, dass es labile Persönlichkeiten gibt, die man (vor sich selbst) schützen muss. Da ist es nunmal Aufgabe einer wehrhaften Demokratie, wie wir sie Gott sei Dank haben, (Die letzte Demokratie, die so funktioneirt, wie es sich anscheinend einige vorstellen, nämlich, dass jeder alles darf, hat Hitler zur Machtergreifung genutzt. Damit möchte ich jetzt keinem Rechtsradikalismus vorwerfen, sondern nur aufzeigen, dass wenn man uneingeschränkte Rechte fordert, der Schuss gewaltig nach hinten losgehen kann) diese Manschen davor zu bewahren, selbst wenn es andere Menschen beeinträchtigt. Wenn das Diktatur ist, hab ich schlechte Nachrichten für dich: Du wirst damit leben müssen!

Das ist meine Meinung, es wäre nett,wenn du mir deine ausführlicher schildern würdest.

P.-S.: Ich abe heute mal den Abschnitt im Koalitionsvertrag gelesen. Die Regierung stellt fest, dass aufgrund der starken Verbreitung von Gewalt in Computerspielen die bisherigen Gesetzte nicht ausreichend sind. Deshalb werden USK,..., und das Verbot von killerspielen (das es ja anscheinend schon gibt (Manhunt wurde ja anscheinend bundesweit beschlagnahmt, wie ihr daran gekommen seid, kann ich mir denken)) ÜBERPRÜFT wird und das wird ja wohl noch erlaubt sein. Es gibt zur Zeit keine reale politische Diskussion. Frontal21 kann man dabei getrost vernachlässigen, weil die Sendung seit dem Weggang von Kienzle und Hauser extrem abgebaut hat. das sieht übrigens auch mein Vater so, der ist übrigens 61, ist großer Fan von Politsendungen und hat noch nie nie ein PC-Spiel gespielt (außer ich habe ihn dazu gerängt). Er entspricht also genau eurem Feindbild. Fakt ist, dass PC-Spiele im Koalitionsvertrag zweimal erwähnt werden, während der Vertrag an die 180 Seiten umfasst. Ich denke, man kann den Politikern hier keinen Aktionismus oder Ablenkungstaktik vorwerfen.
 
Karl78 am 17.11.2005 03:38 schrieb:
BaronSengir187 am 16.11.2005 03:25 schrieb:
Karl78 am 16.11.2005 00:57 schrieb:
Ich bin ziemlich erstaunt über die Diskussion (Vergleich mit der Bundeswehr, Tagesschau abschaffen, Merkel meine Angestellte), aber das kann man ja nicht wirklich ernst nehmen, aber schockiert hat mich, dass es tatsächlich Spiele gibt, in denen man Frauen anpisst, mit Benzin übergießt, anzündet und dann mit dem Spaten köpft. Das ist das mit Abstand krankeste, was ich je gehört habe und dieses Spiel gehört definitiv verboten. Aber vielleicht kann mir ja auch einer erklären, warum das den Spielspaß steigert. Aber ich denke, derjenige sollte sich ernsthaft sorgen über seine emotionale Zukunft machen.

Desweiteren sollte men vielleicht mehr über den Begriff Killerspiele diskutieren und was darunter fällt. Ich finde Spiele wie Doom 3 oder Quake, in denen auf Monster und Zombies geschossen wird, harmlos und auch Weltkriegs-Shooter, wenn sie jemand toll findet, meinetwegen, mir perönlich sind sie zu brutal, weil zu real, damit möchte ich meinen Feierabend nicht belasten. Aber Spiele, in denen man Aktionen, wie die oben beschriebene ausführen kann, sind in meinen Augen KILLERSPIELE und gehören verboten (Einfuhr, Besitz auch für Erwachsene), nicht nur indiziert und da hat die neue Regierung auch meine vollste Unterstützung.

:haeh:
Wow. Sind wir Politiker? Oh man... Sorry. Nicht böse gemeint aber das klingt verdammt nach Diktatur


Dikrtatur? Das verstehe ich nicht. Mir geht es doch nur um die gewaltverherrlichenen Spiele. Ich persönlich finde es albern, wenn behauptet wird, dass alle Gamer durch Gwalt in Medien beeinflusst werden, aber es ist genauso albern zu behaupten, dass alle immun sind. Nur weil man selber nicht beeinflusst wird, kann man doch nicht auf alle schliessen. Jeder muss sich im Klaren darüber sein, dass es labile Persönlichkeiten gibt, die man (vor sich selbst) schützen muss. Da ist es nunmal Aufgabe einer wehrhaften Demokratie, wie wir sie Gott sei Dank haben, (Die letzte Demokratie, die so funktioneirt, wie es sich anscheinend einige vorstellen, nämlich, dass jeder alles darf, hat Hitler zur Machtergreifung genutzt. Damit möchte ich jetzt keinem Rechtsradikalismus vorwerfen, sondern nur aufzeigen, dass wenn man uneingeschränkte Rechte fordert, der Schuss gewaltig nach hinten losgehen kann) diese Manschen davor zu bewahren, selbst wenn es andere Menschen beeinträchtigt. Wenn das Diktatur ist, hab ich schlechte Nachrichten für dich: Du wirst damit leben müssen!

Das ist meine Meinung, es wäre nett,wenn du mir deine ausführlicher schildern würdest.

P.-S.: Ich abe heute mal den Abschnitt im Koalitionsvertrag gelesen. Die Regierung stellt fest, dass aufgrund der starken Verbreitung von Gewalt in Computerspielen die bisherigen Gesetzte nicht ausreichend sind. Deshalb werden USK,..., und das Verbot von killerspielen (das es ja anscheinend schon gibt (Manhunt wurde ja anscheinend bundesweit beschlagnahmt, wie ihr daran gekommen seid, kann ich mir denken)) ÜBERPRÜFT wird und das wird ja wohl noch erlaubt sein. Es gibt zur Zeit keine reale politische Diskussion. Frontal21 kann man dabei getrost vernachlässigen, weil die Sendung seit dem Weggang von Kienzle und Hauser extrem abgebaut hat. das sieht übrigens auch mein Vater so, der ist übrigens 61, ist großer Fan von Politsendungen und hat noch nie nie ein PC-Spiel gespielt (außer ich habe ihn dazu gerängt). Er entspricht also genau eurem Feindbild. Fakt ist, dass PC-Spiele im Koalitionsvertrag zweimal erwähnt werden, während der Vertrag an die 180 Seiten umfasst. Ich denke, man kann den Politikern hier keinen Aktionismus oder Ablenkungstaktik vorwerfen.

Also ich für meinen Teil habe Manhunt von einem Bekannten in Deutschland, der einen Händler kennt, der kurz vor der Beschlagnahmung das Spiel für 10 Euro praktisch verschenkt hat.
Hab den Müll nie gespielt (es ist wirklich kein gutes Spiel), aber so ein Sammlerobjekt muß man einfach haben. Außerdem ist die Verpackung cool.

Postal 2 und Manhunt sind wohl die beiden extremsten Spiele, die man aufführen kann. Von diesen beiden abgesehen fällt mir kein wirklich "schlimmes" Spiel ein.
Wenn die Leute für diesen Müll Geld ausgeben wollen, sollen sie doch.

Ich bin strikt gegen Beschlagnahmung / Verbot von Spielen.
Als Erwachsener soltle man die Wahl haben, womit man sich in der Freizeit beschäftigt, es sei denn, die Beschäftigung widerspricht direkt der Verfassung oder Grundgesetzen. Z.B. Nazi-Spiele gehören verboten, so viel ist klar.

Außerdem: Was hat denn so ein Verbot mit Jugendschutz zu tun?
Laut Gesetz haben die Jugendlichen bei einer 18+ Einstugfung der USK oder einer Indizierung eh kein Recht, das Spiel zu spielen.
Wenn der Staat nicht in der Lage ist, die Gesetze durchzusetzen, dann wird er das auch nicht erreichen, indem er noch mehr Gesetze erläßt, vielmehr sollten die Maßnahmen zur Durchsetzung der Gesetze geändert werden.

Fällt es den Jugendlichen durch dieses Verbot schwerer, an die Spiele zu kommen? Ja.
Aber kommen sie trotzdem ran? Ja

Nur müssen sie das Zeug dann eben runterladen und am Schulhof tauschen. Vorher hat es der eine oder andere vielleicht sogar (wenn auch illegal) bei einem Händler erworben. Riesenunterschied, also echt ...
 
Karl78 am 17.11.2005 03:38 schrieb:
Dikrtatur? Das verstehe ich nicht. Mir geht es doch nur um die gewaltverherrlichenen Spiele. Ich persönlich finde es albern, wenn behauptet wird, dass alle Gamer durch Gewalt in Medien beeinflusst werden, aber es ist genauso albern zu behaupten, dass alle immun sind. Nur weil man selber nicht beeinflusst wird, kann man doch nicht auf alle schliessen...
es gibt mio gamer weltweit.aufgrund von 1-2 extrembeispielen (erfurt),deren zusammenhang mit computerspielen an den haaren herbei gezogen ist,auf die ganze spielergemeinschaft,sogar den volljährigen,zu schließen,dass nenne ich absolut unqualifiziert,ohne sachverstand.und wenn ich als erwachsener entmündigt werde ,in bezug auf mein verantwortungsbewustsein oder meiner geistigen fähigkeiten,zwischen spiel und realität zu unterscheiden,ist das mehr wie eine frechheit und fühle mich davon auch persönlich angegriffen.
 
Dan müssten sie ja auch brutale Filme verbieten,könnte ja sein das es Menschen gibt die Baller u.Metzelfilme sehen und dan auch durchdrehen. :finger2:
 
Vielleicht sollte man gleich alles verbieten, was schaden könnte:
Computerspiele, Fernsehen, Alkohol, Kampfsport, Bundeswehr,... >:-|

"Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient" -Benjamin Franklin
 
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