Bonkic am 23.06.2009 11:08 schrieb:
satchmo am 23.06.2009 10:57 schrieb:
Bohlen ist ja für gewöhnlich ein smarter Bursche. Und er ist deshalb so gelassen, weil die Kohle bereits in den 80er und 90er Jahren mit Schallplatten und CDs eingefahren wurde. Wie und ob die Alben von Marc Medlock und Daniel Schuhmacher performen, ist für ihn allenfalls fürs Ego irrelevant, nicht aber fürs Konto.
Selbstverständlich funktioniert das Tournee-Geschäft nach wie vor bombastisch -- nur: Wie lange und wie oft sind die Menschen bereit, 60 oder 70 oder 80 Euro für Madonna, Depeche Mode, Coldplay oder Metallica auszugeben?
Wenn man dasselbe Prinzip auf den Fußball übertragen würde und Premiere-Schwarzgucken toleriert ("Sollen die doch von den Stadionkarten und Trikotverkäufen leben..."), dann kann morgen nicht nur der FC Bayern oder Schalke 04 zusperren, sondern auch ein Zweitligist.
Petra
PC Games
Mit er trifft es sehr genau habe ich nicht gemeint, dass Musik umsonst sein soll. Aber er hat absolut Recht damit, wenn er sagt, dass sich die Industrie an die Gegebenheiten anpassen muss.
Wie sagte es der ehemalige Universal Music Chef: "Wenn ich am Markt bestehen will, muss ich besser sein als meine Konkurrenz. Auch dann, wenn die Konkurrenz illegal ist."
Weiter führte er aus, dass die MI einen Fehler nach dem anderen gemacht hat. Das sehe ich auch so. Jetzt mit der Bestrafungs-Keule zu kommen ist armselig.
Vor allem wenn man bedenkt, dass es zum allergrößten Teil um junge Menschen geht, die mit großer Sicherheit zu zahlenden Kunden werden. Ich sah diese Entwicklung in meinem GESAMTEN Freundeskreis! Keiner lädt einfach, alle kaufen mittlerweile, aber nur da, wo kein DRM drin ist.
Mit DRM und Justiz daher zu kommen ist einfach eine traurige Hilflosigkeit hochbezahlter Manager, die offensichtlich keinen Cent Wert sind.
Wenn ich schon höre, dass einer von denen gegen die Flat wettert, weil man damit ja dem Tun der Bösen nachgeben würde. Sorry, worum geht es? Um das Prinzip oder ums geldverdienen?
alleine die lächerliche Erklärung für das Ausfallen der Popcomm. Offensichtlicher kann man seine Lobbyarbeit gar nicht vorantreiben. Auf einmal sind es die Raubkopien, die aber seit Jahren rückläufig sind. Wer will hier eigentlich wen verarschen?
Jetzt soll ein verfassungsrechtlich mehr als fragwürdiges Gesetz dafür sorgen, dass die die absolute Unfähigkeit der MI in den letzten Jahren glattgebügelt wird? Nein, so nicht. Vor allem weil sie immer noch keine wirklich neuen Konzepte auf den Tisch legen. Die MI bleibt für mich das Kind im Sandkasten, dem man die Schippe weggenommen hat.