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Kingdom Come: Deliverance im Test: Zwischenstand nach 40 Stunden

AC Origins fand ich persönlich aber auch ziemlich genial. Aber es ist nunmal kein RPG, wie es KCD eins ist. Es ist und bleibt ein Action Adventure, das RPG-Elemente bietet, die das Spielgeschehen durchaus abwechslungsreicher gestalten. Und als solches funktioniert es eben auch sehr gut. Ja, es gibt wenig Abwechslung in der Zahl der Aufgaben, aber die kann man meistens (nicht immer), auch lösen, wie man will und sich die Abwechslung so selbst schaffen. Im Gegensatz zu den Vorgängern bietet AC Origins zwar typische AC-Kost...aber eben auch durch etliche Veränderungen mehr und frischen Wind. Und es war erstaunlich bugfrei zu Release.

Ein Vergleich zwischen AC Origins und KCD bietet sich einfach nicht an. AC Origins funktioniert als das, was es eben ist, tadellos. KCD hingegen leider nicht tadellos, hat dafür aber ganz andere Stärken, die das Spiel aus der Masse deutlich hervorhebt.

Hmm, warum bietet sich ein Vergleich nicht an? Beide Spiele würde ich in die Kategorie Action-RPG einordnen, nur dass man in ACO quasi immer dasselbe macht und fast keine Möglichkeiten, mit seiner Umwelt zu interagieren bietet (abgesehen von Kämpfen, Gesprächen und ein bis zwei Truhen finden und plündern, was mir persönlich zu wenig ist). Ich kann es vielleicht nicht nachvollziehen aber akzeptieren, dass dieses immer dasselbe machen auch Menschen Spaß macht. Trotzdem finde ich die alternativen Lösungsmöglichkeiten bei ACO sehr beschränkt und haben zumindest mir nicht genügend Abwechslung geboten, mich länger als 5-10h zu fesseln vor Deinstallation. Ein KCD konnte dies durchaus und ich werde es vermutlich auch ein weiteres Mal durch spielen.

Meine eigentliche Frage war letzten Endes jedoch, wie die Wertungsdiskrepanz zustande kommt... selbst wenn ich versuche, es objektiv zu beurteilen, kann ich nicht finden, dass ACO so viel besser sein soll als KCD. Man darf auch nicht vergessen, dass es garantiert schwieriger ist, ein komplexes Spiel wie KCD fehlerfrei zu bekommen. Durch die mangelnden Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt in ACO geht nunmal eine gewisse Unanfälligkeit oder geringere Anfälligkeit für Fehler einher. Du sagst ja quasi, dass es belohnt werden soll, ein weniger komplexes aber dafür fehlerfreieres Spiel besser zu bewerten. Ich glaube aber, dass (zumindest geht es mir so) Komplexität stark mit dem Spielspaß zusammenhängt... Oder wie seht ihr das?

Liebe Grüße
 
Hingegen kann ich Bugs, die Ladezeiten vor Dialogen, Pop Ups, technische Unsauberheiten, die eher mäßige Mimik der Figuren, absolut nachvollziehen. Mit der Zeit nervt es eben dann doch ziemlich, sodass der Spielspaß getrübt wird. Allein diese Unsauberheiten drücken die Wertung schon massiv runter. .

Das mit den Ladezeiten vor den Dialogen bzw beim Feilschen war nicht von Anfang an da, mir fiel es erst nach den vor letzten Patch auf
 
Hmm, warum bietet sich ein Vergleich nicht an? Beide Spiele würde ich in die Kategorie Action-RPG einordnen, nur dass man in ACO quasi immer dasselbe macht und fast keine Möglichkeiten, mit seiner Umwelt zu interagieren bietet (abgesehen von Kämpfen, Gesprächen und ein bis zwei Truhen finden und plündern, was mir persönlich zu wenig ist). Ich kann es vielleicht nicht nachvollziehen aber akzeptieren, dass dieses immer dasselbe machen auch Menschen Spaß macht. Trotzdem finde ich die alternativen Lösungsmöglichkeiten bei ACO sehr beschränkt und haben zumindest mir nicht genügend Abwechslung geboten, mich länger als 5-10h zu fesseln vor Deinstallation. Ein KCD konnte dies durchaus und ich werde es vermutlich auch ein weiteres Mal durch spielen.
Zunächst, AC ist ein Action-Adventure wie etwa Zelda und kein RPG: Zwei verschiedene Genres, auch wenn die Grenzen hier immer mehr verschwimmen mögen.
Der zweite Punkt, du bist nicht der Nabel der Welt. KG ist sehr nischig alleine vom Spielprinzip her, das gefällt nicht so vielen, wie du dir vorstellen magst, dafür hingegen gefällt sehr vielen das actionlastige System von AC. Das ist vielleicht Geschmackssache aber du bist eine Minderheit. Außerdem machen die beiden verschiedenen Ansätze es müssig, die Spiele miteinander zu vergleichen.

Meine eigentliche Frage war letzten Endes jedoch, wie die Wertungsdiskrepanz zustande kommt... selbst wenn ich versuche, es objektiv zu beurteilen, kann ich nicht finden, dass ACO so viel besser sein soll als KCD. Man darf auch nicht vergessen, dass es garantiert schwieriger ist, ein komplexes Spiel wie KCD fehlerfrei zu bekommen. Durch die mangelnden Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt in ACO geht nunmal eine gewisse Unanfälligkeit oder geringere Anfälligkeit für Fehler einher. Du sagst ja quasi, dass es belohnt werden soll, ein weniger komplexes aber dafür fehlerfreieres Spiel besser zu bewerten. Ich glaube aber, dass (zumindest geht es mir so) Komplexität stark mit dem Spielspaß zusammenhängt... Oder wie seht ihr das?

Liebe Grüße

Zunächst einmal liegt AC technisch meilenweit vor KG, alleine das rechtfertigt in diesem Fall schon einen Unterschied von mind. 10 Punkten, wenn man alles andere ignoriert.
Und was schwerer oder nicht zu programmieren gewesen ist, da sollte man sich ganz stark zurückhalten mit solchen Aussagen wie du sie tätigst, das klingt schon arg nach Fanboy, denn letztlich tut sich da nicht viel, wenn es um Quests geht.

Und ein Spiel ist letztlich viel mehr als nur die Summe seiner Einzelteile. Es kommt auf das Gesamterlebnis an, die Einstiegsfreundlichkeit, das Erlebnis, der Spielflow. Und hier liegt, auch wenn du das nicht hören magst AC letztlich noch sehr, sehr deutlich vor KG.

Also wenn man eines nicht kann, dann ist es hier über die KG Wertung meckern, sie ist der perfekte Kompromiss, denn sie hätte durchaus wegen der ganzen Mängel niedriger ausfallen können.
Eine Wertung ändert übrigens nichts am Spielspaß, den ein Fan mit einem Spiel haben kann. Es gibt etliche 60er Spiele, die ich liebe während es andersrum 90er Titel gibt, die ich nicht mit der Kneifzange anrühren würde. Allerdings bin ich realistisch genug die Wertungen dennoch zu akzeptieren, denn neutral betrachtet verdient mein 60er Liebling nicht mehr, genauso wie der 90er Hate-Titel seine 90 voll verdient. Hier muss man einfach fair bleiben und persönlichen Geschmack außen vor lassen.
 
Das heißt als ACO macht (oder soll machen) fast 1/5 mehr Spaß?!!.

Äh.. nein.

So simpel ist das mit der Wertung eh nicht, das ist weder eine lineare Skala in meinen Augen, noch eine rein objektive (kann sie auch gar nicht sein). Mir kam kaum ein Spieleredakteur unter, der diese Wertungsmethoden überhaupt mag, aber letztlich braucht man sie halt weil die Leser reine Texte ohne Wertung zumindest in den Massen-Publikationen nie so akzeptiert haben.

Insofern würde ich mich da nicht an der Wertung aufhängen. Und wenn die Wertung nicht gefällt.. nun dann bitte bloß nie auf die Seiten schauen die unter 70 Prozent (oder vergleichbare Wertung) gegangen sind.

Letztlich hat da jeder Autor auch andere Schwerpunkte, der eine regt sich über technische Sachen oder empfundene Mängel in der Bedienerfreundlichkeit sicherlich mehr auf als der andere.

Nachdem was ich so gesehen habe von meiner KCD Installation hier, würde ich gegenwärtig einen 70er als gerechtfertigt ansehen, gute Ansätze, interessantes Setting, aber irgendwie noch nicht fertig. Und ein 70er kann doch immer noch ein persönlicher Favorit sein, ich seh da kein Problem.

Einfach mal entspannt ein paar Monate abhängen lassen den Titel wie einen Schinken dann sieht es vermutlich auch schon etwas besser aus.
 
Hmm, warum bietet sich ein Vergleich nicht an? Beide Spiele würde ich in die Kategorie Action-RPG einordnen, nur dass man in ACO quasi immer dasselbe macht und fast keine Möglichkeiten, mit seiner Umwelt zu interagieren bietet (abgesehen von Kämpfen, Gesprächen und ein bis zwei Truhen finden und plündern, was mir persönlich zu wenig ist). Ich kann es vielleicht nicht nachvollziehen aber akzeptieren, dass dieses immer dasselbe machen auch Menschen Spaß macht. Trotzdem finde ich die alternativen Lösungsmöglichkeiten bei ACO sehr beschränkt und haben zumindest mir nicht genügend Abwechslung geboten, mich länger als 5-10h zu fesseln vor Deinstallation. Ein KCD konnte dies durchaus und ich werde es vermutlich auch ein weiteres Mal durch spielen.
Zugegeben, nach 5 Stunden ist man bei AC Origins auch erstmal aus dem Startgebiet raus. ^^ Es gibt eigentlich genug Abwechslung an Quests und man muss ja auch nicht alles machen.

Meine eigentliche Frage war letzten Endes jedoch, wie die Wertungsdiskrepanz zustande kommt... selbst wenn ich versuche, es objektiv zu beurteilen, kann ich nicht finden, dass ACO so viel besser sein soll als KCD. Man darf auch nicht vergessen, dass es garantiert schwieriger ist, ein komplexes Spiel wie KCD fehlerfrei zu bekommen. Durch die mangelnden Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt in ACO geht nunmal eine gewisse Unanfälligkeit oder geringere Anfälligkeit für Fehler einher. Du sagst ja quasi, dass es belohnt werden soll, ein weniger komplexes aber dafür fehlerfreieres Spiel besser zu bewerten. Ich glaube aber, dass (zumindest geht es mir so) Komplexität stark mit dem Spielspaß zusammenhängt... Oder wie seht ihr das?

Liebe Grüße

Die Antwort auf deine Frage, wie diese Diskrepanz zustande kommt, kann man dir schlichtweg deshalb nicht beantworten, weil es eine absolut subjektive Sache ist. AC Origins wird eben als das bewertet, was es ist. Ob das nun ein Action-RPG oder ein Action-Adventure ist, spielt dabei erstmal keine Rolle. Aber es funktioniert. Es macht Spaß. Es ist aber auch kein Spiel, für das man sich ewig Zeit nehmen muss. Man kann es auch mal zwischendurch daddeln und ja, auch das kann positiv zu bewerten sein. :)

Für KCD hingegen muss man sich Zeit nehmen. Für zwischendurch ist es nichts. Und letztlich kommt die Wertung, wie sie nunmal ist, eben primär durch die technischen Unzulänglichkeiten zustande und weniger durch Gameplay und dem Rest. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ohne Bugs, lange Ladezeiten etc. eine recht hohe 80er-Wertung gegeben hätte. Aber sorry...mir als Endkunde ist es auch erstmal völlig egal, wie schwierig oder leicht es ist, ein Spiel wie KCD zu entwickeln. Es ist letztlich auch egal, von wem das Spiel kommt und wie groß das Studio ist und wie die finanziellen Mittel aussehen. Bewertet wird das, was da ist. Und KCD ist zweifelsohne in vielen Belangen besser als andere RPGs oder eben auch AC Origins. Aber die vielen Fehler drücken eben die Wertung nach unten und gehen auch mir auf den Geist. Umso mehr, eben weil ich das Spiel sonst so geil finde. :) Daher finde ich die Wertung schon recht realistisch.

Und ob Komplexität stark mit dem Spielspaß zusammenhängt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst z.B. mag einfache Spiele, die wenig Einarbeitungszeit nötig haben, aber auch komplexe, schwierige Spiele, die einen hohen Zeitaufwand erfordern. Daher kann ich sowohl mit AC origins, als auch mit KCD sehr viel anfangen. Aber beide Spiele bieten jeweils völlig andere Ansätze. Ein Vergleich kann hier gar nicht objektiv stattfinden. Lediglich auf subjektiver Ebene.
 
Aber sorry...mir als Endkunde ist es auch erstmal völlig egal, wie schwierig oder leicht es ist, ein Spiel wie KCD zu entwickeln. Es ist letztlich auch egal, von wem das Spiel kommt und wie groß das Studio ist und wie die finanziellen Mittel aussehen. Bewertet wird das, was da ist

In der Tat ist das immer höchst schwierig die Bedingungen der Entstehung des Titels in der Wertung zu berücksichtigen. Man ist geneigt, kleinen Teams einen Bonus zu geben, aber ob das gerechtfertigt ist, ist fraglich, denn wie von Dir gesagt muss es den Endkunden ja nicht interessieren... man entrichtet Preis X und erwartet dafür Qualität Y,
ob da ein einsamer Entwickler mit nur einem Arm und kranken Kind das Ding im Alleingang gestemmt hat, ist zwar interessant, aber man kann ja nicht erwarten dass alle potentiellen Kunden das interessiert.. also muss die Wertung wohl so ausgerichtet sein, dass sie das NICHT berücksichtigt damit ein "normaler" Käufer von dem Produkt, dem die Hintergründe erstmal egal sind und nur ein möglichst gutes Produkt für sein Geld erwartet, geschützt ist von zu hohen "gnädigen" Wertungen.

Ob das immer so klappt sei dahingestellt.
 
In der Tat ist das immer höchst schwierig die Bedingungen der Entstehung des Titels in der Wertung zu berücksichtigen. Man ist geneigt, kleinen Teams einen Bonus zu geben, aber ob das gerechtfertigt ist, ist fraglich, denn wie von Dir gesagt muss es den Endkunden ja nicht interessieren... man entrichtet Preis X und erwartet dafür Qualität Y,
ob da ein einsamer Entwickler mit nur einem Arm und kranken Kind das Ding im Alleingang gestemmt hat, ist zwar interessant, aber man kann ja nicht erwarten dass alle potentiellen Kunden das interessiert.. also muss die Wertung wohl so ausgerichtet sein, dass sie das NICHT berücksichtigt damit ein "normaler" Käufer von dem Produkt, dem die Hintergründe erstmal egal sind und nur ein möglichst gutes Produkt für sein Geld erwartet, geschützt ist von zu hohen "gnädigen" Wertungen.

Ob das immer so klappt sei dahingestellt.

Man kann durchaus anerkennen, dass kleine Studios große Spiele produzieren. z.B. Piranha Bytes mit Elex oder eben Warhorse mit Kingdom Come. Und wer als Kunde eben solche Studios unterstützen will, ist das absolut nachvollziehbar und verständlich. Aber sowas gehört meiner Meinung nach nicht in eine Produktbewertung rein.
 
Elex bekommt 72 mit all seinen "Kleineren Glitches und Unsauberkeiten" und ein Call of Doofi WW2 erhält 86.
Dieses Spiel hier eine Wertung zwischen 74 und 80? Lachhaft.

Genau mein Gedanke!
CoD WW2 fand ich total langweilig. Keine Innovation, durchschnittliche Grafik.
KCD sieht gut aus, bringt ein neues Setting in Rollenspiele und macht vor allem bei den Spielmechaniken und den Quests vieles besser als so manches AAA Spiel: Keine lahmen "Töte 10 X" Quests und wenn man was suchen muss, zeigt einem der Kompass nicht gleich das Ziel an. Vor allem ist alles schön stimmig.
An manschen Stellen sind die Entwickler über das Ziel hinaus geschossen, zb bei den Saving-Beschränkungen. Wenn das Spiel wenigstens nach JEDER Quest abspeichern würde. Habe am gestern 1 h noch mal spielen müssen, weil mein Pferd in einer Mauer hängen geblieben ist.
Aber welches große RPG war schon bei Release fehlerfrei?
Alleine schon dafür, dass man versucht hat das Mittelalter im Gegensatz zu allen anderen RPGs die ich kenne realitätsnah darzustellen, verdient höchstes Lob.

Wenn ich mir die Pros & Cons im Artikel so anschaue:

Speichersystem sorgt für Frust und/oder lange Laufwege - agreed
Nur ein Schwierigkeitsgrad und unausgegorenes Balancing - kann ich nicht nachvollziehen
Viele Glitches und technische Unsauberheiten - So viele sind es nun auch wieder nicht. Vor allem ist es meißt derselbe Bug: NPCs/Pferde bleiben irgendwo hängen und es geht nicht weiter
Blasser, vordefinierter Held - Es ist des Sohn eines Schmieds, kein Superheld. Die Vordefiniertheit ergibt sich aus der Story, das ginge gar nicht anders. Bzw wenn man seinen Charakter am Spielstart zusammenbauen könnte wäre es ein komplett anderes Spiel. Die gesamte Story ergäbe keinen Sinn mehr.
Teils lange Laufwege und Wartepausen - Im Mittelalter kann man sich halt nicht beamen und die welt ist groß. Lange Laufewege machen doch Open World Spiele erst aus
Oft heftige Pop-ups und nachladende Texturen - Kann ich nicht nachvollziehen und mein PC ist nicht der Schnellste
Vereinzelte Questbugs und häufige KI-Fehler - Dieser Punkt ist nur eine Umvormulierung von "Viele Glitches und technische Unsauberheiten"
Questentscheidungen haben nur wenig Auswirkungen - Wie bei fast allen RPGs...
Mehrsekündige Ladepausen vor Dialogen und Feilschen - agreed
NPCs können nicht reiten (abgesehen von Skript-Sequenzen) - Hat mich bisher nicht gestört. Und wenn sie Reiten könnten, was würde es am Spielerlebnis besser machen, außer das man fliehende Räuber gar nicht mehr einfangen könnte?
Kochen nicht möglich trotz vieler Zutaten - agreed
Lahmes Schnellreisesystem - Siehe "Teils lange Laufwege und Wartepausen"
Kampfsystem bei mehreren Gegnern hakelig und ungenau - agreed
Jagt auf Wildtiere wirkt ungelenk und macht wenig Spaß - Hm Jagen ist auch in der realität langweilig, denk ich. Von daher passt das ins Setting
Deutsche Untertitel passen oft nicht zur Sprachausgabe - K.a. ich spiele auf englisch
Zu langatmiger Einstieg, bis es "richtig" losgeht - Der spieler wird dadurch in die Welt und die Story eingeführt. Ist für mich ein Pro und kein Con.
Dürftige Gestik, Mimik nicht lippensynchron zur deutschen Sprachsausgabe - K.a. ich spiele auf englisch

Zu den Pros hab ich noch Hinzuzufügen:
Wie oben schon erwähnt: Der versuch eine realitätsnahe Mittelalterwelt zu schaffen
Modding ist möglich! V.a. kann man damit den Kritikpunkt Nr. 1, das Speichern, total einfach beseitigen!

Die finale Wertung von mittelmäßigen 70ern kann ich nicht nachvollziehen.
Auch wenn man sich das Fazit der Autoren durchliest.. die sehr positiv von dem Spiel sprechen.
 
Man kann durchaus anerkennen, dass kleine Studios große Spiele produzieren. z.B. Piranha Bytes mit Elex oder eben Warhorse mit Kingdom Come. Und wer als Kunde eben solche Studios unterstützen will, ist das absolut nachvollziehbar und verständlich. Aber sowas gehört meiner Meinung nach nicht in eine Produktbewertung rein.

Das ist halt genau das Thema... ich persönlich bewerte durchaus die Hintergründe, aber ich steck dann wohl auch tiefer drin als Otto-Normal-Konsument... Wahrscheinlich wird es in der Praxis darauf hinauslaufen dass man das in den Score nicht einfließen lässt aber im Text erwähnt..
 
Das ist halt genau das Thema... ich persönlich bewerte durchaus die Hintergründe, aber ich steck dann wohl auch tiefer drin als Otto-Normal-Konsument... Wahrscheinlich wird es in der Praxis darauf hinauslaufen dass man das in den Score nicht einfließen lässt aber im Text erwähnt..

AUch ich stecke tiefer drin als der Otto-Normal-Konsument. Aber mir ist es tatsächlich egal, von wem und wie das Spiel entwickelt wurde, wenn es um die reine Bewertung geht. Wenn Warhorse aber ein Kindom come 2 veröffentlicht, werd ichs aber auch, denke ich, gedankenlos kaufen. Mein Vertrauen haben sie sich erworben. ^^
 
bei der bewertung dürfen dinge wie budget oder teamgröße natürlich keine rolle spielen. wäre ja noch schöner.
was bringt das sympathischste drei-mann-studio aus der nachbarschaft mit finanzvorschuss von mutti, wenn das endergebnis nix taugt?
 
Zuletzt bearbeitet:
bei der bewertung dürfen dinge wie budget oder teamgröße natürlich keine rolle spielen. wäre ja noch schöner.
Und dazu gehören auch politische Ansichten eines Einzelnen aus dem Entwicklerteam, siehe die Affäre Vavra. Wenn diese nicht im fertigen Spiel in irgendeiner Form auftauchen müssen auch diese ausgeklammert werden. ;)
 
Und dazu gehören auch politische Ansichten eines Einzelnen aus dem Entwicklerteam, siehe die Affäre Vavra. Wenn diese nicht im fertigen Spiel in irgendeiner Form auftauchen müssen auch diese ausgeklammert werden. ;)

Ganz genau, aber erzähl das mal den ganzen SJW-Webseiten insbesondere Waypoint, die gleich ganz den Test verweigert haben.
 
Alter Schwede, ich war gerade im Forum bei Waypoint, kannte die noch nicht :-B War definitiv auch mein letzter Besuch dort :D

Die gehören zu Vice, so ein Boulevard-Blatt noch unter Bild Niveau, das es leider inzwischen auch in Deutschland gibt. Natürlich politisch auf voller PC-Linientreue, wobei das keiner wirklich mehr ernst nehmen kann, da das Image wegen gleich einiger Klagen aufgrund Sexueller Belästigung am Arbeitsplatz vor einigen Jahren ziemlich ruiniert wurde. Umso mehr versuchen sie jetzt wohl mit ihrem "political correct" dagegen zu wirken.
 
Die gehören zu Vice, so ein Boulevard-Blatt noch unter Bild Niveau, das es leider inzwischen auch in Deutschland gibt. Natürlich politisch auf voller PC-Linientreue, wobei das keiner wirklich mehr ernst nehmen kann, da das Image wegen gleich einiger Klagen aufgrund Sexueller Belästigung am Arbeitsplatz vor einigen Jahren ziemlich ruiniert wurde. Umso mehr versuchen sie jetzt wohl mit ihrem "political correct" dagegen zu wirken.

Ah ok, danke für die Info. Ich kann sowas leider nicht ernst nehmen. Ist fast wie der eine im offiziellen KC D Forum, der aus religösen Gründen will, dass die Entwickler alles mit Sex und Flüchen aus dem Spiel nehmen, weils ja auch seine kleinen Kinder hören könnten...aber das töten von Banditen ist ok :-B
 
Schade übrigens, dass es diesen Motivationsgraphen nicht mehr gibt. Fand ich immer ganz nett als Service und interessant. :)
 
Ich bin jetzt bei 53 Spielstunden und leider plagen mich jetzt wieder vermehrt Bugs.
Aktuell kann ich die Nachtigallen Quest nicht beenden weil das Spiel im Dialog hängen bleibt nachdem ich die Belohnung vom Wildhüter erhalten habe. Hab es schon öfter versucht und es bleibt immer an der selben Stelle hängen.
Ich hatte das gleiche Problem schon mal bei einer anderen Quest, da kam ich dann aber zum Glück beim zweiten Versuch weiter.
Ich hoffe es kommt ein Fix für den Questbug. Würde gerne die Aufträge für den Wildhüter abschliessen. :-|

Gleich am Anfang des Spiels hatte ich einen ziemlich fiesen Quest Bug beim Ritt (Flucht) nach Talmberg. Mich haben ca. 20 mal die Kumanen getötet, ich hatte einfach keine Chance da lebend anzukommen.
Irgendwann hab ich mich dann zufällig mit dem Pferd in einem Felsen verhakt. Das hat die Kumanen dann so verwirrt dass sie nur dumm um mich rum standen und nicht mehr mit den Bögen auf mich geschossen haben.
Ich konnte mich dann befreien und davon reiten bis nach Talmberg. Ich war schon kurz davor das Spiel erst mal für einige Wochen auf Eis zu legen und auf Patches zu warten.

Seit dem verpatzten Einstieg hatte ich aber für viele Spielstunden zum Glück nur wenige, unkritsche Fehler, z.B:.
  • Ein Alchemietisch hat mich bei Benutzung senkrecht in den Himmel geschossen. Da habe ich einen netten Screenshot aus 3 km Höhe. :ugly:
  • NPCs die plötzlich ohne Grund angreifen
  • NPCs die sich in Zeitlupe bewegen
  • Kaputter Regeneffekt (Regentropfen verpixelt und fallen ruckelig wie Daumenkino, obwohl restliche Performance normal)
 
Ich scheine echt Glück zu haben, weil ich einigen der schlimmsten genannten Bugs nie begegnet bin. Allerdings habe ich mich auch schon aufgeregt, weil man an wirklich vielen Stellen hängen bleiben kann oder weil sich einige Dialoge nur noch durch Alt&F4 beenden liessen (bei mir betraf das wiederholt den Betrüger in Sasau).
Dass man ohne Grund angegriffen werden soll, kann ich z.B. nicht nachvollziehen. Könnte es an der Kleidung liegen? Wer wie ein Bandit herumläuft, muss z.B. damit rechnen, für einen gehalten zu werden.
Fehler in der Animation sind mir natürlich auch hin und wieder begegnet, so schlimm wie es in vielen Videos gezeigt wird, war es bei mir aber definitiv nie. Einzelne Quests scheinen etwas kaputt zu sein, was selbstverständlich ebenfalls nervt, das bin ich allerdings von anderen Spielen gewohnt, da konnte ich ebenfalls darüber hinwegsehen.
 
Ich scheine echt Glück zu haben, weil ich einigen der schlimmsten genannten Bugs nie begegnet bin. Allerdings habe ich mich auch schon aufgeregt, weil man an wirklich vielen Stellen hängen bleiben kann oder weil sich einige Dialoge nur noch durch Alt&F4 beenden liessen (bei mir betraf das wiederholt den Betrüger in Sasau).
Dass man ohne Grund angegriffen werden soll, kann ich z.B. nicht nachvollziehen. Könnte es an der Kleidung liegen? Wer wie ein Bandit herumläuft, muss z.B. damit rechnen, für einen gehalten zu werden.
Fehler in der Animation sind mir natürlich auch hin und wieder begegnet, so schlimm wie es in vielen Videos gezeigt wird, war es bei mir aber definitiv nie. Einzelne Quests scheinen etwas kaputt zu sein, was selbstverständlich ebenfalls nervt, das bin ich allerdings von anderen Spielen gewohnt, da konnte ich ebenfalls darüber hinwegsehen.

Das mit dem Bekleidungssystem ist ja an sich super, hat nur auch ein paar kleine Macken.
Z.B. spricht mich ein Händler mit "Ritter" an weil ich edel gekleidet bin, der nächste Händler 10m weiter bezeichnet mich dann plötzlich als stinkenden Penner weil ich anscheinend auf dem Weg dorthin so schmutzig geworden bin.
Ich hab auch das Gefühl das Kleidung alle 100m gewaschen werden muss weil man schon wieder schmutzig ist und stinkt. Und das blutige Schwert zu säubern bekommt Heinrich ohne Zuberdirnen auch nicht hin.
Das Blut sollte eigentlich verschwinden wenn man durch hüfthohes Wasser watet oder sich an einem Trog wäscht.

Der angreifende NPC wollte mich plötzlich attackieren während ich mit Bernard in dem eingezäunten Trainingsbereich trainiert habe. Natürlich ist er an dem hüfthohen Zaun hängen geblieben (wer kennt nicht die Szene aus Hot Shots 2? :-D ). Nach Ende des Trainings gingen dann Händler und Bernard auf mich los. Da konnte ich mich natürlich nur noch ergeben.
 
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