Da wirst du niemanden von diesen Genger Gutmenschen sehen.
Die Predigen alle von zu Hause aus, aus ihrer eigenen heilen tollen Welt wo sie die Welt wie sie wirklich ist nicht sehen. Das ist ja das Problem. Heile Welt innerhalb von 10 Metern, weiter können oder wollen sie nicht schauen.
Ja schon klar. Jeder der nicht deiner Meinung ist, ist ein (Genger?) Gutmensch.
Schön wäre ein pragmatischer lösungsorienterter Ansatz in der Frage. Dazu hilft aber weder kindliche Naivität, noch Diskriminierung aufgrund von Religion.
Ich bin weder dafür die Grenzen für jeden zu öffnen, bin auch kein Anhänger der sogenannten "Willkommenskultur" und sehe das durchaus kritisch. Genauso sehr lehne ich allerdings Pauschalisierungen ab. Es gibt nicht "den Islam", genauso wenig wie es "den Russen", "den Italiener" oder "den Türken" gibt.
Und wenn man sich in der Diskussion nicht so sehr von seinen Emotionen und irgendeiner diffusen Angst von einem islamischen Weltreich, einer Verschwörung, die eine Umvolkung Europas versucht oder geflüchteten Massenvergewaltigern leiten ließe, könne in dieser Frage auch eine sinnvolle Lösung entstehen.
Aber während die eine Seite jeden als Nazi bezeichnet, der nicht ihrer Meinung ist, bezeichnet die andere Seite jeden als Gutmenschen. Links vs. Rechts.
Was fehlt ist mMn ein vernüftiger Ansatz aus der Mitte. Pragmatisch und rational. Dieser Ansatz kann weder sein jeden der ein wenig dünklere Haut hat in ein Lager zu stecken und alle Muslime als potenziell rückständige Terroristen zu sehen, genauso wenig wie der Ansatz sein kann, jeden aufnehmen in der Hoffnung, dass nach einer Runde Kumbaya my lord, sich die Sache erledigt hat.
Statistiken und daraus die richtigen Schlüsse ziehen, müsste die Devise sein und nicht als einzigen Maßstab die persönliche Erfahrung mit "Ausländern" herzunehmen. Aber wie sagt man so schön, perception is reality.