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Das Aus für die Starfleet Academy: Paramount setzt neue Star Trek-Serie ab

Tobias Tengler-Boehm

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08.09.2022
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Jaja... mal wieder hat die Presse die alleinige Kompetenz über die Qualität von etwas zu beurteilen.
Und jede Person, die was anderes erzählt ist dumm, arrogant und/oder Rechtsextrem und nicht Weltoffen.

Wenn die Serie so gut war, warum wurde sie dann nicht besser von den Fans bewertet.
Bzw warum gibts so wenig Fans der Serie?
Ach so, klar, weil die Zuschauer zum grossen Teil dumm sind und nur die Presse dieses Kleinod zu wertschätzen weiss.

Und sie weisen darauf hin, dass die Vision von Gene Roddenberry eine menschliche Gesellschaftlich skizzierte, die "frei von Krieg, Hass, Armut, Krankheit und Unterdrückung" war "und sich dem Geist der wissenschaftlichen Untersuchung und des Respekts für alles Leben widmete".

Wobei "Ohne Krieg, Hass und Armut": Wie war die Storyline Caleb nochmals....

Das hätte man auch alles so machen können in dieser Serie.
Die Serie wurde einfach extrem dumm geschrieben und voller Logiklöcher.
Es wurde einfach irgendwas zusammengewürfelt, ohne dass es Sinn ergibt.
Dazu sind ja anscheinend beinahe alle Hauptcharaktere aus der Elite:
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[19:30]
 
Auf Knopfdruck werden wieder die „Üblichen Verdachtigen“ (super Film übrigens) vors Loch geschoben, die natürlich vorwiegend rechte Gruppierungen sind, weswegen die ach so großartige Vision von SFA einfach nicht so richtig gut laufen will.
Na klar, wird so sein. Und all die anderen lassen sich von den Üblichen Verdächtigen so dermaßen beeinflussen, dass sie es gleich gar nicht schauen? Ja, die Macht kann großen Einfluss haben auf die geistig Schwachen.
Es wird so hingestellt, als würden nur rechte Gruppierungen da ein bissl in die Serie reingeschaut haben und sie dann schlecht bewerten. Eine fragwürdige Interpretation der Lage, die eigentlich auch nur in die Argumentationskette des Artikels passt, aber mehr nicht. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.
Oder ist es nicht viel mehr so, dass die breite Masse so etwas einfach nicht sehen will und dass es ganz normale Menschen sind, die das ablehnen?
Mir ist klar, dass dies in ein ausschließlich links-grün geprägtes Denkschema nicht hineinpasst….müssen doch alles Nazis und Rechte sein, die einen schwulen Klingonen nicht mögen. Na, ich glaube eben genau das nicht.
 
Bestätigt mal wieder, warum ich gar keine Lust mehr habe neue Serien zu schauen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die nach einer oder zwei Staffeln abgesetzt wird ist mir einfach zu hoch. Da warte ich lieber, bis eine Geschichte zu ende erzählt wurde und schaue die Serie dann.

Die lernen aber auch nichts: Die versuchen ständig neue Zuschauer zu gewinnen, ignorieren dabei aber völlig die Fans, die sie bereit seit vielen Jahren haben.
 
JUHU endlich hat Captain Käsemauke endlich ein Ende !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Auf Knopfdruck werden wieder die „Üblichen Verdachtigen“ (super Film übrigens) vors Loch geschoben, die natürlich vorwiegend rechte Gruppierungen sind, weswegen die ach so großartige Vision von SFA einfach nicht so richtig gut laufen will.
Na klar, wird so sein. Und all die anderen lassen sich von den Üblichen Verdächtigen so dermaßen beeinflussen, dass sie es gleich gar nicht schauen? Ja, die Macht kann großen Einfluss haben auf die geistig Schwachen.
Es wird so hingestellt, als würden nur rechte Gruppierungen da ein bissl in die Serie reingeschaut haben und sie dann schlecht bewerten. Eine fragwürdige Interpretation der Lage, die eigentlich auch nur in die Argumentationskette des Artikels passt, aber mehr nicht. Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.
Oder ist es nicht viel mehr so, dass die breite Masse so etwas einfach nicht sehen will und dass es ganz normale Menschen sind, die das ablehnen?
Mir ist klar, dass dies in ein ausschließlich links-grün geprägtes Denkschema nicht hineinpasst….müssen doch alles Nazis und Rechte sein, die einen schwulen Klingonen nicht mögen. Na, ich glaube eben genau das nicht.
Ich denke manchmal bei Artikel zu dieser Serie, dass man erst mal einen richtig tiefen Schluck von einem bestimmten Getränk nehmen muss, damit man sich irgend einen Blödsinn zurechtfantasieren kann, woran die Serie gescheitert ist. Wenn es nicht die Rechten sind, sind es die Misogynen, Rassisten, Trolle oder wenn alles nichts hilft waren es schlicht Männer.

Der Verweis auf die ach so lobenden Kritiker sollte einem eigentlich zu denken geben, statt einem in der individuellen Ansicht zu stärken. Nicht so bei Tobias. Der bekommt es einfach nicht hin ohne seine subjektive Einschätzung zu berichten und alle Aspekte einfließen zu lassen.

Letztendlich provoziert er damit aber auch nur geschickt, generiert so Klicks und Reaktionen. Da er sich auch nie zu der Qualität seiner Artikel äußert, vermute ich dahinter eine Strategie und am Ende ist er womöglich gar noch ganz stolz, nicht merkend dass er dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der PCGames mal wieder keinen Gefallen getan hat.
 
Letztendlich provoziert er damit aber auch nur geschickt, generiert so Klicks und Reaktionen. Da er sich auch nie zu der Qualität seiner Artikel äußert, vermute ich dahinter eine Strategie und am Ende ist er womöglich gar noch ganz stolz, nicht merkend dass er dem Ansehen und der Glaubwürdigkeit der PCGames mal wieder keinen Gefallen getan hat.

Mit Sicherheit, das sehe ich auch so.
Allerdings muss ja auch irgendwer den Unfug durchwinken oder er hat eine Art Persil-Schein. Wie auch immer, entweder keine Qualitätskontrolle (ähnlich der Shovelware in diversen Stores) oder kein Interesse an selbiger.
Ein dritter Grund und für mich der wahrscheinlichste, ist aber ein ganz kalkulierter, nämlich mit voller Absicht solche Artikel am laufenden Band zu bringen, denn es generiert ja etwas…wie man sieht.
Doch wie auch immer, in keinem der Szenarien gewinnen Ansehen und Glaubwürdigkeit der Seite.
 
Mit Sicherheit, das sehe ich auch so.
Allerdings muss ja auch irgendwer den Unfug durchwinken oder er hat eine Art Persil-Schein. Wie auch immer, entweder keine Qualitätskontrolle (ähnlich der Shovelware in diversen Stores) oder kein Interesse an selbiger.
Ein dritter Grund und für mich der wahrscheinlichste, ist aber ein ganz kalkulierter, nämlich mit voller Absicht solche Artikel am laufenden Band zu bringen, denn es generiert ja etwas…wie man sieht.
Doch wie auch immer, in keinem der Szenarien gewinnen Ansehen und Glaubwürdigkeit der Seite.
Wobei man da dann
1. Qualitativ halt doch nicht einen "neuen" Weg gehen möchte
2. So ein Verhalten bei Usern nicht so gern gesehen wäre... wobei man hier natürlich das Hausrecht hat, schon klar :P

Man muss aber auch sagen, dass er ja keine Unwahrheiten schreibt.
Wenn die Presse/Redis mehrheitlich positiv über die Serie schreibt, dann ist halt was bei der dieser Gilde falsch.
Kein Wunder spricht man ihnen dann Kenntisse ab.

Der "Seitenhieb" zur Rechten Szene könnte man sich trotzdem sparen.
Da fühle ich mich irgendwie dann recht unwohl.
Schreibe ich, dass ich mich angegriffen fühle, kommt sicher der Satz: "Wenn Du Dich angesprochen fühlst, bist Du selber schuld."
Und ich bin sicher nicht rechts... leben einer linken Stadt der Schweiz und habe grade vor ein paar Wochen wieder so gewählt :finger:
(Wobei Städte allgemein eher Links sind)
 
Gratulation Her Tengler-Böhm,

mit diesem Beitrag können Sie sich beinahe... aber wirklich nur beinahe... für Satire-Zeitschriften als Autor bewerben!

Herzliche Grüße,
ich habe mich köstlich amüsiert!

PS: Neben den üblichen Hatespeech-Orgien gab es von großen Teilen der Fan-Community sachlich-fundierte und nachvollziehbare Kritik (Writing, Setup, Inkonsistenzen, Charaktere, moralisch-humanistischer Grundsatz, Inszenierung, Episodendesign usw.).

Für mich hat die gesamte Berichterstattung zu SFA deutlich gemacht, dass die mediale Landschaft in besorgniserregenden Teilen tendenziös nach dem Motto: "Beiße nicht die Hand, die dich füttert" agiert. Oder will man tatsächlich immer noch den Standpunkt vertreten, dass die Differenz aus Presse-Wahrnehmung und Zuschauerschaft vom bösen, toxischen Mob inszenierte Wahrnehmungs- oder Verständnisverzerrung ist? Wahrscheinlicher ist wohl ein Mix aus Review-Bombing UND einem Konzept, was so nicht aufging.

Wenn aber überall dort, wo man mit ST-Content Geld verdient oder assoziierte Bereiche, Verlage, Conventions etc.pp., der Lobgesang bisweilen verstörend konstruiert wirkt, dann wird´s gruselig. Ebenso wie das mittlerweile allgegenwärtige Clickbait zum Thema. Diese Erkenntnis trifft mich mit deutlich größerer Sorge als Cpt. Fläz mit ihrer Teeny-Weeny-Bande, die samt ihrer Akademie nun bitte in ein möglichst unbeschreibliches Paralleluniversum entschwinden darf, wo sie lang und in Frieden... lassen wir´s!

Jetzt muss nur noch Kurtzman abdanken, und wir haben die Chance, dass das Universum von ST in ein paar Jahren heilen kann! Die Schmerzen sind/waren schier unerträglich und ließen sich auch durch die drölfte Wiederholung von TNG/DS9/VOY nur mildern!
 
"Satte 87 % positive Bewertung"

Wie man auf sowas kommt...
Wenn ein Kritiker so ein Müll (so hoch) positiv bewertet, sollte sein Job wechsel.
 
Ich fand die Serie grundsätzlich ganz ok, also die grundsätzliche Idee mit der Sternenflottenakademie war gut, was ich kritisch fand, waren einfach diese typischen, teils albernen Teenie-Nebenstorys ala *Ich liebe sie aber wir können eigentlich kein Paar sein, weil sich unsere Gruppen hassen* bla bla bla.
Ein Klingone der rüber kommt wie eine Diva war jetzt auch nicht der Knüller.
Es kam häufig rüber wie ein Star Trek Highschool Musical.

Da sollen die dann doch besser Zeit und Geld in Stranger New Worlds stecken, die Serie finde ich wirklich gut.
 
Ich fand die Serie grundsätzlich ganz ok, also die grundsätzliche Idee mit der Sternenflottenakademie war gut, was ich kritisch fand, waren einfach diese typischen, teils albernen Teenie-Nebenstorys ala *Ich liebe sie aber wir können eigentlich kein Paar sein, weil sich unsere Gruppen hassen* bla bla bla.
....
X Mal über die Stränge schlagen = Keine Konsequenzen, weils ja alle so arme (?) Teenager sind.
Aber he: Man Kardashians auf der Brücke....
 
Wenn die Serie so gut war, warum wurde sie dann nicht besser von den Fans bewertet.
Bzw warum gibts so wenig Fans der Serie?

Die Welt ist voll mit Serien, die extrem gut waren und trotzdem abgesetzt wurden, weil sie in dem Zeitfenster in dem die Geldgeber den Erfolg gemessen haben nicht erfolgreich genug waren. Firefly z.B. ...

Selbst TOS wurde seinerzeit beinahe abgesetzt weil es nicht erfolgreich genug war. Damals hatten die Produzenten einfach einen längeren Atem und die Serie konnte sich über die Zeit den verdienten Kultstatus erarbeiten. SFA bekommt diese Chance nun nicht. Der Misserfolg wird so zur selbsterfüllenden Prophezeihung.

Ich fand die Serie grundsätzlich ganz ok, also die grundsätzliche Idee mit der Sternenflottenakademie war gut, was ich kritisch fand, waren einfach diese typischen, teils albernen Teenie-Nebenstorys ala *Ich liebe sie aber wir können eigentlich kein Paar sein, weil sich unsere Gruppen hassen* bla bla bla.
Ein Klingone der rüber kommt wie eine Diva war jetzt auch nicht der Knüller.
Es kam häufig rüber wie ein Star Trek Highschool Musical.

Da sollen die dann doch besser Zeit und Geld in Stranger New Worlds stecken, die Serie finde ich wirklich gut.

Ich finde das passt alles sehr gut da rein. Ich mein, die Leute dort sind keine ausgebildeten Sternenflottenoffuziere. Es sind hormongesteuerte junge Erwachsene, die gerne mal Sternenflottenoffiziere werden würden, wenn sie groß sind. Nicht nur passt so ein Gruppenzwang-Beziehungsdrama perfekt da rein - es gehört da rein. Sonst wäre das gesamte Setting unglaubwürdig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind hormongesteuerte junge Erwachsene, die gerne mal Sternenflottenoffiziere werden würden, wenn sie groß sind. Nicht nur passt so ein Gruppenzwang-Beziehungsdrama perfekt da rein - es gehört da rein. Sonst wäre das gesamte Setting unglaubwürdig.

Warst du mal beim Militär? Da ist kein Ringelpietz mit Anfassen.
Wer sich an einer Ofiiziershochschule bewirbt, bzw. es schafft, dort aufgenommen zu werden, hat im Vorfeld einiges über sich ergehen zu lassen, zum Beispiel eine Grundausbildung und glaub mir, da werden dir schon die Flausen ausgetrieben. Nein, das hier Gezeigte ist das Gegenteil von Glaubwürdigkeit. Unreife Teenies, nicht die Bohne vorbereitet, mit null Disziplin sollen Kadetten sein? Das ist lachhaft.
Es gibt ja auch TNG Folgen, in denen es um Wesley und seinen Werdegang in der Acadamy und den Konsequenzen aus einem gewissen Vorfall daraus geht. Die sind glaubwürdig, aber nicht das, was uns hier weißgemacht werden soll.
 
Warst du mal beim Militär? Da ist kein Ringelpietz mit Anfassen.
Wer sich an einer Ofiiziershochschule bewirbt, bzw. es schafft, dort aufgenommen zu werden, hat im Vorfeld einiges über sich ergehen zu lassen, zum Beispiel eine Grundausbildung und glaub mir, da werden dir schon die Flausen ausgetrieben. Nein, das hier Gezeigte ist das Gegenteil von Glaubwürdigkeit. Unreife Teenies, nicht die Bohne vorbereitet, mit null Disziplin sollen Kadetten sein? Das ist lachhaft.
Es gibt ja auch TNG Folgen, in denen es um Wesley und seinen Werdegang in der Acadamy und den Konsequenzen aus einem gewissen Vorfall daraus geht. Die sind glaubwürdig, aber nicht das, was uns hier weißgemacht werden soll.

1. Ich habe anno 2001 Wehrdienst geleistet. (Den gab es da noch - und ja, genau in dieser Zeit ist 9/11 geschehen). Der Anteil an Hormonsteuerung in meinem Zug war so hoch, wie man sich das von jeder normalen Horde 18-20 Jähriger vorstellt. Glaub' mal nicht, Soldaten seien von jugendhafter Tölpelei ausgenommen. Und wir waren zu einem großen Teil Abiturienten...

2. Die Sternenflotte ist kein Militär.

3. Im Kontext der Serie hat die Sternenflotte seit Jahrhunderten nicht mehr existiert. Die Leute dort sind mit Geschichten über die Sternenflotte aufgewachsen, nicht in einer lebendigen Sternenflotten-Kultur (wie z.B. Wesley Crusher). Es existieren keine lebenden Vorbilder, nur Geschichtsbücher. Entsprechend verhalten sie sich auch - bzw. müssen sie sich um der Glaubwürdigkeit willen verhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja... mal wieder hat die Presse die alleinige Kompetenz über die Qualität von etwas zu beurteilen.
Und jede Person, die was anderes erzählt ist dumm, arrogant und/oder Rechtsextrem und nicht Weltoffen.

Wenn die Serie so gut war, warum wurde sie dann nicht besser von den Fans bewertet.
Bzw warum gibts so wenig Fans der Serie?
Ach so, klar, weil die Zuschauer zum grossen Teil dumm sind und nur die Presse dieses Kleinod zu wertschätzen weiss.

Und sie weisen darauf hin, dass die Vision von Gene Roddenberry eine menschliche Gesellschaftlich skizzierte, die "frei von Krieg, Hass, Armut, Krankheit und Unterdrückung" war "und sich dem Geist der wissenschaftlichen Untersuchung und des Respekts für alles Leben widmete".

Wobei "Ohne Krieg, Hass und Armut": Wie war die Storyline Caleb nochmals....

Das hätte man auch alles so machen können in dieser Serie.
Die Serie wurde einfach extrem dumm geschrieben und voller Logiklöcher.
Es wurde einfach irgendwas zusammengewürfelt, ohne dass es Sinn ergibt.
Dazu sind ja anscheinend beinahe alle Hauptcharaktere aus der Elite:
Extern eingebundener Inhalt
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[19:30]
Das ist zu kurz gedacht und zu eng betrachtet. Das Problem das ich als gemäßigter ST-Fan sehe:
Viele unter den so genannten "Fans" - sorry, noch diplomatischer kann ich es nicht ausdrücken - haben nicht erst seit heute, sondern schon zu früheren Zeiten einen gewissen Beissreflex entwickelt wenn Serie X nicht exakt ihren (!) Vorstellungen entspricht. Das war zu Beginn von TNG so, es zog sich ähnlich bei DS9, VOY usw.

Und wenn jetzt was Neues kommt und man was Neues wagt, wird es ultraschnell verteufelt. Ist das konstruktive Kritik?
Ich weiss ja nicht...

Mich beschleicht schon lange das Gefühl dass manche Fans gar nicht Neues wollen, sondern nur mehr vom Alten. Nur:
Serien wie im Stile von TNG und Co. lassen sich in der heutigen Zeit nicht mehr SO umsetzen. Das ist der Lauf der Dinge. Diese Erfahrung mussten eisenharte TOS-Fans schon mit TNG lernen. Und so ist es in der modernen Serien-Landschaft wo klassisches Fernsehen kaum noch ne relevante Bedeutung hat genauso.

Und seien wir mal ehrlich, auch TNG und Co. waren keine Fan-Lieblinge der ersten Stunde. Den Ruf mussten die sich hart über Jahre erarbeiten.

Nur um mal meine Sicht zu erklären:
Ich mag die meisten der alten Trek-Serien. TOS liebe ich und bleibt mein ewiger Favorit (Trash-Faktor zum Trotz, ist einfach seiner Entstehungszeit geschuldet), TNG halte ich für gut (aber die ersten 3 Staffeln war trotzdem mehr Miss als Hit), DS9... Konzept, Charaktere, war alles nicht mein Fall, bin nie damit warm geworden, akzeptiere es dennoch als Teil des Franchise. VOY verfolgte einen gänzlich anderen Ansatz der mir zusagte, aber natürlich auch nicht ganz ohne gewisse Schwächen war. Und ENT war ambitioniert gedacht, wurde zur Quotenrettung aber mittendrin derart vom Kurs gebracht, da war das Kind längst in den Brunnen gefallen.

So... Und was halte ich von den neuen Serien?

Disco - besser als sein Ruf. Dass gewisse radikale Schritte nicht jedem schmecken war für mich absehbar, dennoch hab ich die Serie wohlwollend aufgenommen und trotz (auch für mich) zähneknirschender Elemente gerne und bis zum Ende verfolgt.
Picard - Die erste Staffel war für mich totaler Bullshit und hat vieles der Vorgänger-Serien (= TNG als auch VOY) mit Füßen getreten. Ich konnte mir die restlichen Staffeln nicht mehr geben.
Lower Decks - Eine Comedy-Trickserie? Kann man gerne machen, mir war sie nur ein, zwei Spuren zu wild und daher zu anstrengend, trotz aller Liebe zu Easter Eggs und Querverweise.
Prodigy - Die wohl größte positive Überraschung da ich nicht wirklich daran glauben konnte den Kult und die elementarsten Werte des Franchise an ein deutlich jüngeres Publikum zu vermitteln. Ich war wider Erwarten SEHR angetan.
SNW - Einen gewissen Bonus kann ich hier nicht leugnen. Ich mag sie sehr weil es in meiner liebsten Trek-Ära angesiedelt ist und quasi ein TOS mit heutigen Mitteln vorstellt. Allerdings recycelt die Serie mehrere Plots die schon früher unwesentlich anders erzählt wurden. Mehr Originalität würde ich gutheissen und weniger "Experimente".

Und um hier den Bogen zu SA zu schließen:
Noch nicht gesehen, aber die Idee ist unverbraucht, daher gebe ich auch dieser Serie trotz Absetzung eine Chance und sehe mir Staffel 1 demnächst unvoreingenommen an. Ich weigere mich schlicht auf der Hass-Welle mitzureiten, denn zur Wahrheit gehört leider auch: Ultra-Fans sind nicht automatisch die besseren Kritiker.

Live long and prosper.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das passt alles sehr gut da rein. Ich mein, die Leute dort sind keine ausgebildeten Sternenflottenoffuziere. Es sind hormongesteuerte junge Erwachsene, die gerne mal Sternenflottenoffiziere werden würden, wenn sie groß sind. Nicht nur passt so ein Gruppenzwang-Beziehungsdrama perfekt da rein - es gehört da rein. Sonst wäre das gesamte Setting unglaubwürdig.
Ich, wie viele andere Personen männlicher Art, müssen ab 18 in die Rekrutenschule. Und genau da merken einige, dass Disziplin seinen Sinn hat.
Man hantiert mit tödlichen Waffen und muss im Team nach Regeln handeln, damit jeder weiss, was grad abläuft.

In einer akademischen Schule brucht man nicht in Büros der Dekane ein und fälscht auch nicht den Lebenslauf...

Aber alles ist in der ST-Zukunft kein Problem, weil man da ja so offen ist.
 
Ich habe anno 2001 Wehrdienst geleistet. (Den gab es da noch - und ja, genau in dieser Zeit ist 9/11 geschehen). Der Anteil an Hormonsteuerung in meinem Zug war so hoch, wie man sich das von jeder normalen Horde 18-20 Jähriger vorstellt. Glaub' mal nicht, Soldaten seien von jugendhafter Tölpelei ausgenommen.

Na immerhin. ;)
Ich war 4 Jahre dabei.

Die Sternenflotte ist kein Militär.

Oh doch und wie!
Militärische Ränge, militärische Befehlsketten, bis an die Zähne bewaffnete Schiffe, sie führen ab und an mal einen Krieg.
Ihr obliegt die Verteidigung der Förderation.
In welcher nicht militärischen Organisation gibt es Admirale zum Beispiel?
Nebenbei geht es auch um Forschung und Entwicklung…genau wie beim Militär heute und schon immer auch.

Im Kontext der Serie hat die Sternenflotte seit Jahrhunderten nicht mehr existiert. Die Leute dort sind mit Geschichten über die Sternenflotte aufgewachsen, nicht in einer kebendigen Sternenflotten-Kultur. Entsprechend verhalten sie sich auch - bzw. müssen sie sich um der Glaubwürdigkeit willen verhalten.

Das bedeutet aber nicht, dass man nicht mehr weiß, was militärische Strukturen bedeuten.
Sie müssen sich nicht der Glaubwürdigkeit wegen so verhalten, sondern weil es im Drehbuch steht. Das ist ein Unterschied, denn scheinbar hat man durch die Jahrhunderte lediglich vergessen, was die Sternenflotte mal war, aber alles andere nicht.
 
Und um hier den Bogen zu SA zu schließen:
Noch nicht gesehen, aber die Idee ist unverbraucht, daher gebe ich auch dieser Serie trotz Absetzung eine Chance und sehe mir Staffel 1 demnächst unvoreingenommen an. Ich weigere mich schlicht auf der Hass-Welle mitzureiten, denn zur Wahrheit gehört leider auch: Ultra-Fans sind nicht automatisch die besseren Kritiker.

Live long and prosper.
Wie schon x mal betont, wäre eine Academy-Serie auch sehr gut machbar gewesen.
Denn die Idee ist auch gut!

Aber die Umsetzung ist mMn einfach ungut.
 
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