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Aber ob man das nun als Aufreißer gegen die Unfehlbarkeit der (wortwörtlichen) Bibel nehmen will, so Sachen wie 6-Tage-Schöpfungsgeschichte sind eventuell auch nicht ganz ohne
aber beweisen kannst das gegenteil von der 6 tage story net, das mit dem karnickel schon
aber das is ja eh noch harmlos, wirklich witzig wirds wennst fragst ob die eh keine kleidung aus mischgewebe tragen und leute die den tag des herrn nicht heiligen steinigen (ist alles in der bibel gefordert)
Aber ob man das nun als Aufreißer gegen die Unfehlbarkeit der (wortwörtlichen) Bibel nehmen will, so Sachen wie 6-Tage-Schöpfungsgeschichte sind eventuell auch nicht ganz ohne
mh, naja, beim Kaninchen könnten ja auch alle Biologen irren oder Messungen über den Gehalt des Kots etc. könnten nicht stimmen - imo genauso wahrscheinlich (also gegen 0^^), wie dass Altersbestimmungen von Gesteinen statt der biblischen paar tausend Jahre die zig hunderte Millionen Jahre falsch messen würden...
Wieso will sie das nicht? Ich denke das will sie schon.
Aber nochmal zum Hasen. Das kann man schon aus dem Grund nicht für voll nehmen, da wir nicht wissen was der ders geschrieben hat unter dem Wort "Wiederkäuer" verstanden hat, dann wissen wir auch nicht, was der ders übersetzt hat darunter verstanden hat. Und wir wissen auch nicht ob das was wir "Wiederkäuer" nennen der letzte schlußendlich vollständige Begriff für einen bestimmten Vorgang ist der in der Bibel eigentlich gemeint ist.
Aber nochmal zum Hasen. Das kann man schon aus dem Grund nicht für voll nehmen, da wir nicht wissen was der ders geschrieben hat unter dem Wort "Wiederkäuer" verstanden hat, dann wissen wir auch nicht, was der ders übersetzt hat darunter verstanden hat. Und wir wissen auch nicht ob das was wir "Wiederkäuer" nennen der letzte schlußendlich vollständige Begriff für einen bestimmten Vorgang ist der in der Bibel eigentlich gemeint ist.
5Mo 14,7 Von den Großtieren, die wiederkäuen oder ganz gespaltene Klauen haben, dürft ihr aber Folgende nicht essen: Kamel, Hase, Klippdachs. Sie sind zwar Wiederkäuer, haben aber keine gespaltenen Klauen. Sie sollen euch als unrein gelten.
unfehlbar....
Mal abgesehen von dem Wiederkäuen, dass man anscheinend zurechtbiegen kann:
im alten Testament steht 5 Mos 14:
3Du sollst nichts essen, was dem Herrn ein Greuel ist. 4Dies aber sind die Tiere, die ihr essen dürft: Rind, Schaf, Ziege, 5Hirsch, Reh, Damhirsch, Steinbock, Gemse, Auerochs und Antilope. 6Jedes Tier, das gespaltene Klauen hat, ganz durchgespalten, und das wiederkäut, dürft ihr essen. 7Diese Tiere aber sollt ihr nicht essen unter denen, die wiederkäuen und die gespaltene Klauen haben: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs, die wiederkäuen, deren Klauen aber nicht ganz durchgespalten sind; darum sollen sie euch unrein sein. 8Das Schwein, das zwar durchgespaltene Klauen hat, aber nicht wiederkäut, soll euch darum unrein sein. Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren. 9Dies ist, was ihr essen dürft von allem, was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen. 10Was aber weder Flossen noch Schuppen hat, sollt ihr nicht essen; denn es ist euch unrein. 11Alle reinen Vögel esset. 12Diese aber sind es, die ihr nicht essen sollt: der Adler, der Habicht, der Fischaar, 13der Taucher, die Weihe, der Geier mit seinen Arten 14und alle Raben mit ihren Arten, 15der Strauß, die Nachteule, der Kuckuck, der Sperber mit seinen Arten, 16das Käuzchen, der Uhu, die Fledermaus, 17die Rohrdommel, der Storch, der Schwan, 18der Reiher, der Häher mit seinen Arten, der Wiedehopf, die Schwalbe. 19Auch alles, was Flügel hat und kriecht, soll euch unrein sein, und ihr sollt es nicht essen. 20Die reinen Vögel dürft ihr essen. 21Ihr sollt kein Aas essen; dem Fremdling in deiner Stadt darfst du's geben, daß er's esse oder daß er's verkaufe einem Ausländer; denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Du sollst das Böcklein nicht kochen in der Milch seiner Mutter. http://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/14.html
im neuen Testament: Mk 7,18
Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Seht ihr nicht ein, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann?
Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.
Also kann man das alte Testament in die Tonne treten!?
Außerdem ist ja witzig das es im Absatz vorher eig. um Hygiene geht......... http://theol.uibk.ac.at/bibel/mk7.html
Fehlt mir jetzt die ElNonskische Interpretationsgabe für das NT?
Das AT muss man noch stärker interpretieren, weil die Autoren Gott noch mehr missverstanden haben?
Das wäre doch mal ein tolles Forenspiel: Bibelzitate ownen.....*g*
Du weißt schon, was "pontifex maximus" übersetzt bedeutet, oder? Nämlich genau das, was der Papst tun sollte: Brücken bauen, zwischen den Christen und zu Andersgläubigen.
Wo ist das Problem? Warum wohl reden wir von der römisch-katholischen Kirche? Der Papst dient eben auch als Mittler zwischen Christus und den Menschen.
Der Hl. Stuhl lehnt weder Demokratie noch Menschenrechte (schon gar keine Frauenrechte) noch Religionsfreiheit ab. Lies mal in den Dokumenten des II. Vatikanums nach, Du wärst überrascht, wie liberal es dort zugeht.
Nur dürfen bis heute keine frauen priester werden....
Und wenn der Vatikan so tolerant ist, warum unterschreibt der die Deklaration nicht? Aber da stehen einige grundsätzliche sachen im Weg: wer kein heil ausser der kirche, keine frauen als priester, keine demokrat. mitbestimmung in der kriche/vatikan.
Richtig, Frauen ist das Priesteramt verwehrt- so, wie verheirateten, bekennenden Homosexuellen und noch vielen anderen Männern. Es gibt kein Recht auf das Priesteramt in der Kirche.
Es kann in der Kirche keine demokratischen Strukturen geben: Die Kirche sieht sich als "Verwalterin" der Botschaft Jesu Christi- und darüber kann nicht abgestimmt werden, die Wahrheit ist kein verhandelbares Gut.
Ich bin froh, dass die vielen heidnischen Sekten verschwunden sind, ja. Über das "Wie" bin ich allerdgins ganz und gar nicht froh- man hätte diese Häresien sicher auch unblutig auflösen können; mal ganz davon zu schweigen, dass Du sowohl Chesterton und auch mich gründlich falsch verstehst, wenn Du mir eine Art Genugtuung über die Ausrottung Andersdenkender unterstellst.
Ach ja: Weder nachhumanistische Skeptiker noch Voltaire noch Darwin waren Religionen ... erst lesen, dann motzen. Danke.
Ich habe doch eindeutig geschrieben, dass ich diese Massaker NICHT gutheiße.
Ich halte es für sehr gewagt, eine Religionsgemeinschaft mit einem areligiösen Imperium (wie dem römischen) gleichzusetzen. Natürlich wurden die Amtsstrukturen zum Teil übernommen- weil sie effizient waren; und weil die Kaiser nicht mehr die Mittel zur Verwaltung ihres Reiches hatten, wurden den Bischöfen immer mehr Befugnisse in der Verwaltung eingeräumt (auch, da sie, im Gegensatz zu vielen staatlichen Beamten, nicht korrput waren).
Du trauerst den alten germanischen Gottheiten und "Werten" nach? Du solltest nicht vergessen, dass die Römer den Germanen Kultur und ZIvilisation brachten und unsere Gesellschaft bis heute grundlegend prägten. Und zwar keinesfalls negativ, meiner Meinung nach.
nun ja den römern war die religion relativ egal (bis konstantin) und komm jetzt nicht mit dem kaiseropfer das war eine loyalitätbekundung gegenüber dem imperium, danach wurde recht eifrig missioniert, heidnische tempel verbrannt usw. Den Urchristen war der Wehrdienst verboten (gewaltfreiheit), änderte sich aber als es Staatsreligion wurde, da wurden v.a. Soldaten Christen...
.
Das Christentum erwies sich für Konstantin und die folgenden Kaiser als integrierendes Moment für die Einheit des Reiches, vor allem daher wurde es gefördert.
übrigens sind die diözäsen bis heute die röm. provinzen....
Das ist schlicht falsch, guck Dir nur mal die Karte der aktuellen deutschen Bistümer an. Aber selbst wenn es so wäre: Wo ist das Problem?
Das römische Gedankengut hat die kriche nahtlos übernommen, wie man bei augustinus nachlesen kann (muss ich dir als Theologiestudi das wirklich erklären )
toll kultur + zivilisation wie gladiatorenspiele, tierhetzen, imperialismus, dekandenz, gewaltherrschaft, entrechtung der frauen, sklaverei....
und die damaligen bischöfe, selbstlos haben die das land verwaltet... und der grundbesitz der kirchen wuchs.....
Die kirchen haben zwar heilkräutergärten usw. angelegt, aber nur kräuter aus dem mittelmeerraum angebaut, die heimischen waren ja teufelswerk und hexenkräuter...
Straßenbau, Bildungswesen (anfängliches), Fortschritt in der Landwirtschaft, im Recht und den Gesetzen (Pax Romana) ....Und zu den "heidnischen" Kräutern: Hildegard von Bingen hat natürlich auch nur mit Thymian und Oliven experimentiert, gell?
Die allermeisten Bischöfe verwalteten das Reich selbstlos, ja. Dennoch wuchs der Landbesitz der Kirche an. Vielleicht, weil man zufrieden war mit der Art und Weise der Verwaltung? Ich habe die genauen Zusammenhänge nicht im Kopf, ich schlage aber mal nach.
Oh ja, Saladin, der große Menschenfreund. Lies doch bitte zur Abwechslung mal keine historischen Pamphlete über die Greul der Kreuzzüge u.ä., sondern seriöse Geschichtsforschung der neueren Zeit über diese Lichtgestalt des toleranten Islam ... Spaß beiseite: Ich kann und will die Kreuzzüge nicht schönreden oder gar legitimieren, aber ein klein wenig differenzierter solte man die ganze Sache schon sehen- keine der beteiligten Parteien hat da eine reine Weste, außer vielleicht den Juden, die von beiden Seiten drangsaliert wurden.
weisse weste hatte damals sicher keiner, aber wenn man sich die eroberung jerusalems der kreuzritter und die eroberung jerusalems von saladin ansieht merkt man den unterschied..... sogar die damaligen Christen hielten Saladin für einen gerechten Herrscher, bei Dante findet man S. im limbus, nicht in der hölle (wie einige Päpste )
Ja, die sog. Kreuzritter haben Jerusalem verwüstet und nahezu die komplette Bevölkerung ermordet. Kein Widerspruch, keine Rechtfertigung. Aber: Es war wiedereinmal nicht der Papst, der dazu aufrief: Er versprach nur Ablass von kirchlichen Sündenstrafen, nicht von göttlichen/ewigen. Das haben die Herren Kreuzfahrer aber nicht begriffen (und die sie begleitende Geistlichkeit auch nicht ...), somit sahen sie für alles, was sie taten, den Ablass gesichert.
und im gegensatz zu europa waren dort christen + juden dhimmi, d.h. sie mussten eine steuer zahlen, standen aber dafür unter dem schutz des herrschers... zur gleichen zeit in spanien: inquisition...
Richtig, beim ersten Kreuzzug hat der "Vorkreuzzug", also der marodierende Bauerntrupp, der dem eigentlichen Hauptheer voranzog, in mehreren deutschen Städten Pogrome gegen die dortigen Juden verursacht und ganze Landstriche entvölkert, bis dieses "Heer" schließlich vernichtend geschlagen und aufgerieben wurde.
Die Spanische Inquisition war nicht besonders wählerisch, was ihre Opfer aning, zuerst nur Juden, später auch Konvertiten, dann Bauern, Adelige und Kleriker ...
Im neuen Testament: Mk 7,18
Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Seht ihr nicht ein, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann?
Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.
Das stimmt auch. Dieser Gebotsteil war auch teilweise nur für diese Zeit gedacht, da man zu der Zeit nicht soviele Krankheiten kannte. Zudem sind diese Gebote auch noch heute wichtig, schließlich stammt AIDS den Biologen zufolge von Gorillafleisch. Das Affen-AIDS übertrug sich auf den Menschen durch das verzehren von Affenfleisch.
Die 10 Gebote sollten hingegen für immer gelten. Sie sind wichtige Grundlagen in allen Gesetzen, zum Glück. Nur für einige gilt das nicht.
Viele Christen gehen aber eine Nummer sicher und essen deswegen
nur, dass was in der Bibel steht. Ich glaube das dürfte deine Frage beantworten.
Also kann man das alte Testament in die Tonne treten!?
Außerdem ist ja witzig das es im Absatz vorher eig. um Hygiene geht......... http://theol.uibk.ac.at/bibel/mk7.html
Unserer Erkenntnismöglichkeit ist beschränkt auf die Art, wie wir die Zeit erleben. Nun sind aber die Zeit und das Verhalten dessen, was wir Zeit nennen, keineswegs so fix, wie wir das in unserem normalen Leben erleben.
Die Zeit ist keine fixe Grösse. Zeit an sich gibt es nicht. Zeit ist eine Eigenschaft, die Materie haben kann. Und diese Zeit variiert mit der Geschwindigkeit, mit der sich die Materie bewegt: Je schneller sich die Materie bewegt, desto langsamer verläuft die Zeit.
Ohne Materie, keine Zeit.
Nur die Materie hat als Funktion seiner Bewegung eine Eigenschaft, wir Zeit nennen. Der Raum selber, in der sich diese Materie bewegt, hat diese Eigenschaft nicht. Der Raum ist Zeitlos.
Die von den Physikern postulierte Raumzeit ist eine irreale fiktive Grösse, die in der Natur, in der reellen Wirklichkeit nirgends existiert. Es gibt keine beobachtbaren Ereignisse in der Natur, an der "Raumzeit" beobachtbar ist. Die Raumzeit hat ihre Existenz ausschliesslich in den theoretischen Gedankengebäuden der Physiker. Ausserhalb dieser theoretischen Gedankengebäude existiert sie nirgends.
Siehe: GEO-Diskussion 056: "Der faule Zauber mit der Inflationstheorie"
Dass die Zeit mit höherer Geschwindigkeit langsamer verläuft, konnte mit Zeitmessungen bei schnell laufenden Zentrifugen festgestellt werden.
Nach Lorentz-Transformation ist die Zeitverzögerung bei 50 % Lichtgeschwindigkeit um 15 %. Bei 90 % Lichtgeschwindigkeit verläuft die Zeit doppelt so langsam, bei 99 % Lichtgeschwindigkeit verlangsamt sich die Zeit um das achtfache. Bei Lichtgeschwindigkeit steht die Zeit still. Soweit, die Lorentz-Trafo.
Inwieweit das auch stimmt, kann nicht überprüft werden, da unsere schnellsten Zentrifugen viel zu langsahm sind.
Die Lorentz-Transformation bloss eine grobe, unexakte Annäherungsformel, von der gesagt werden muss, dass sie falsch ist. Diese Formel ist mehr eine vage Ahnung, als eine physikalische Formel. Ihre Mängel sind offensichtlich: Sie lässt, bedingt durch ihren Aufbau, als Resultat keine relativ langsamere Geschwindigkeit zu.
Das einzige, was man mit einiger Sicherheit aussagen kann, dass die Zeit mit steigender Geschwindigkeit langsamer verläuft.
Geschwindigkeit wir definiert in Meter pro Sekunden. Die Lichtgeschwindigkeit wird auf der Erde mit 300'000 km/s (288'675'000 m/s) angegeben. Diese Angabe ist relativ zur Erd-Zeit korrekt. Die Zeit auf der Erde ist von deren Geschwindigkeit abhängig.
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts ist aber nicht von der Geschwindigkeit der erde abhängig.
Daraus folgt: Würde sich die Erde auf eine Geschwindigkeit von 90 % der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, so würde auf Grund der Zeitverzögerung um den Faktor 2 die Geschwindigkeit des Lichts mit 600'000 km/s angegeben.
Wohlverstanden: Nicht die Lichtgeschwindigkeit verdoppelte sich. Wir geben diese nur aufgrund unserer relativ langsamer verstreichenden Zeit als doppelt so schnell an.
Das Licht benötigt von der Sonne zu uns ca. 8 Minuten. Würden wir uns mit 90 % Lichtgeschwindigkeit bewegen, würde das Licht von der Sonne zu uns nur noch ca. 4 Minuten benötigen. Die Sonne wäre also nach unserem Empfinden nur noch halb so weit entfernt.
Wohlverstanden: Die Lichtgeschwindigkeit ist gleich, der Abstand ist gleich, aber unser von der Erdgeschwindigkeit abhängiges Empfinden hat sich verändert.
So sind Raum und Zeit relative Grössen, die wir je nach Geschwindigkeit unserer Erde anders erleben.
Da wir keine blasse Ahnung haben, welches unsere Geschwindigkeit im Raum ist, haben wir auch keine Ahnung, welches die effektive Geschwindigkeit und effektive Ausdehnung des Raumes ist.
Wo ist das Problem? Warum wohl reden wir von der römisch-katholischen Kirche? Der Papst dient eben auch als Mittler zwischen Christus und den Menschen.
vielleicht liegt das problem ja darin dass dieses amt nahtlos von den römern übernommen wurde, und im nachhinein mit morlisch-logischen purzelbäumen u.a. fälschungen zu legitimieren versucht wurde (konstantinische schenkung und so)
Es kann in der Kirche keine demokratischen Strukturen geben: Die Kirche sieht sich als "Verwalterin" der Botschaft Jesu Christi- und darüber kann nicht abgestimmt werden, die Wahrheit ist kein verhandelbares Gut.
die "wahrheit" wie nett
die "wahrheit" musste schon zu oft revidiert werden, auch eure....
ich denke, wenn man einen von den ersten christen die viell. jesus pers. noch kannten erzählen würde woran ihr so glaubt (transsubstitution, unbefleckte empfängis, unfehlbarkeit des papstes.....) der würde behaupten nicht der gleichen religion anzugehören.....
Ich habe doch eindeutig geschrieben, dass ich diese Massaker NICHT gutheiße.
nach dem motto bin ich froh dass die weg sind, aber umbringen hätte man sie nicht gleich müssen
Das Christentum erwies sich für Konstantin und die folgenden Kaiser als integrierendes Moment für die Einheit des Reiches, vor allem daher wurde es gefördert.
na zunächsteinmal die offensichtliche frauenfeindlichkeit einiger kirchenlehrer war in rom auch vorhanden, o.k. ihr habt es auf die spitze getrieben...
autoritäre regimes (unsere vorfahren waren einigermassen demokratisch in klans organisiert)
und das daraus resultierende tolle, bestechlichkeit fördernde röm. rechtssystem...
naturverachtung
sklaverei (kannten die germanen auch aber nicht so wie rom) und die daraus resultierende leibegeinschaft die erst "kürzlich" abgeschafft wurde....
und auch wenn ich mich wiedrhole:
kultur + zivilisation wie gladiatorenspiele, tierhetzen, imperialismus, dekandenz, gewaltherrschaft, entrechtung der frauen, sklaverei....
Straßenbau, Bildungswesen (anfängliches), Fortschritt in der Landwirtschaft, im Recht und den Gesetzen (Pax Romana) ....Und zu den "heidnischen" Kräutern: Hildegard von Bingen hat natürlich auch nur mit Thymian und Oliven experimentiert, gell?
immerhin hat karl der sog."große" den gebrauch einheimischer pflanzen verboten, die gute hildegard musste sich müsam, gegen den widerstand ihrer vorgesetzten das wissen mühsam aneignen, dass ihre kollegen vorher vernichteten.....
bildungswesen lol
die meisten dieser sachen wurden im mitteralter vergessen, und uns erst von den moslems während der kreuzzüge beigebracht (wie übrigens ein grossteil der antiken philosophen, (die plat. akademie wurde ja auch von einem bischof geschlossen....heidnisches zeugs halt, genauso unnötig wie die bibliothek von alexandria) soviel zur bewahrerin des wissens im finsteren mittelalter, o.k. einige scherben hat die kirchen aufgehoben, aber sie hat auch die vase zerdeppert
Ja, die sog. Kreuzritter haben Jerusalem verwüstet und nahezu die komplette Bevölkerung ermordet. Kein Widerspruch, keine Rechtfertigung. Aber: Es war wiedereinmal nicht der Papst, der dazu aufrief: Er versprach nur Ablass von kirchlichen Sündenstrafen, nicht von göttlichen/ewigen. Das haben die Herren Kreuzfahrer aber nicht begriffen (und die sie begleitende Geistlichkeit auch nicht ...), somit sahen sie für alles, was sie taten, den Ablass gesichert.
nahezu? es wurden alle fast alle einwohner umgebracht
schon alleine die tatsache, dass ablass gewährt wurde um das "hl. Land" von den dort lebenden menschen zu "befreien" ist grenzwertig
und das alles immerhin im namen der nächstenliebe....
Die Spanische Inquisition war nicht besonders wählerisch, was ihre Opfer aning, zuerst nur Juden, später auch Konvertiten, dann Bauern, Adelige und Kleriker ...
Wo ist das Problem? Warum wohl reden wir von der römisch-katholischen Kirche? Der Papst dient eben auch als Mittler zwischen Christus und den Menschen.
vielleicht liegt das problem ja darin dass dieses amt nahtlos von den römern übernommen wurde, und im nachhinein mit morlisch-logischen purzelbäumen u.a. fälschungen zu legitimieren versucht wurde (konstantinische schenkung und so)
Der Titel "pontifex maximus" bezeichnet nur eine von vielen Aufgaben des Bischofs von Rom- und keineswegs die wichtigste. Die von Dir so genannten "Purzelbäume" sehe ich nicht, ich habe viele der entsprechenden Bibelstellen angegeben, auf die sich das Papstamt begründet.
Es kann in der Kirche keine demokratischen Strukturen geben: Die Kirche sieht sich als "Verwalterin" der Botschaft Jesu Christi- und darüber kann nicht abgestimmt werden, die Wahrheit ist kein verhandelbares Gut.
die "wahrheit" wie nett
die "wahrheit" musste schon zu oft revidiert werden, auch eure....
ich denke, wenn man einen von den ersten christen die viell. jesus pers. noch kannten erzählen würde woran ihr so glaubt (transsubstitution, unbefleckte empfängis, unfehlbarkeit des papstes.....) der würde behaupten nicht der gleichen religion anzugehören.....
Die Wahrheit wurde nicht reviviert, sie wurde (und wird) intepretiert, um verständlich zu sein und zu bleiben, immerhin ändern sich die Zeiten ebenfalls.
Viele der von Dir genannten Dogmen waren zu Zeiten der frühe Kirche einfach kein Thema, da die Gemeinden andere Sorgen als theologisch-philosophische Debatten hatten (Christenverfolgung). Erst mit Abebben der Christenverfolgung und dem Erstarken der christlichen Philosophie rückten diese Punkte in den Mittelpunkt, vorher waren sie einfach kein Thema, sie wurden oftmals unbegründet geglaubt und gut war's. (So wie in der orthodoxen Kirche heute oftmals auch noch- die scheren sich nicht so sehr um theologsiche Diskurse, da wird eine Sache als Wunder bezeichnet und damit hat sich's.)
Ich habe doch eindeutig geschrieben, dass ich diese Massaker NICHT gutheiße.
Was willst Du noch von mir hören? Ich kann es nicht ungeschehen machen.
Das Christentum erwies sich für Konstantin und die folgenden Kaiser als integrierendes Moment für die Einheit des Reiches, vor allem daher wurde es gefördert.
Die Frage nach dem "Wehrdienst" eines Christen gehört wohl kaum zu den wesentlichen Glaubensfragen. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist."
na zunächsteinmal die offensichtliche frauenfeindlichkeit einiger kirchenlehrer war in rom auch vorhanden, o.k. ihr habt es auf die spitze getrieben...
autoritäre regimes (unsere vorfahren waren einigermassen demokratisch in klans organisiert)
und das daraus resultierende tolle, bestechlichkeit fördernde röm. rechtssystem...
naturverachtung
sklaverei (kannten die germanen auch aber nicht so wie rom) und die daraus resultierende leibegeinschaft die erst "kürzlich" abgeschafft wurde....
Die Frauenfeindlichkeit ist griechisches Gedankengut (Aristoteles spricht von der Frau als "unvollständigem Mann").
Meine Vorfahren? Woher kennst Du meine Vorfahren? Meinst Du diese "Barbaren", die lose in Clans lebten, sich gegenseitig befehdeten und somit kaum die großen Errungenschaften der (römischen) Kultur erlangen konnten? Oh, ich vergaß: Mit den Römern, diesen imperialistischen Schweinen, kamen ja nur Elend und Tod über unsere hochzivilisierten "Vorfahren" und ihre Demokratie ...
Straßenbau, Bildungswesen (anfängliches), Fortschritt in der Landwirtschaft, im Recht und den Gesetzen (Pax Romana) ....Und zu den "heidnischen" Kräutern: Hildegard von Bingen hat natürlich auch nur mit Thymian und Oliven experimentiert, gell?
immerhin hat karl der sog."große" den gebrauch einheimischer pflanzen verboten, die gute hildegard musste sich müsam, gegen den widerstand ihrer vorgesetzten das wissen mühsam aneignen, dass ihre kollegen vorher vernichteten.....
bildungswesen lol
die meisten dieser sachen wurden im mitteralter vergessen, und uns erst von den moslems während der kreuzzüge beigebracht (wie übrigens ein grossteil der antiken philosophen, (die plat. akademie wurde ja auch von einem bischof geschlossen....heidnisches zeugs halt, genauso unnötig wie die bibliothek von alexandria) soviel zur bewahrerin des wissens im finsteren mittelalter, o.k. einige scherben hat die kirchen aufgehoben, aber sie hat auch die vase zerdeppert
Wenn Du immernoch der Theorie vom "finsteren Mittelalter", dem saeculum obscurum, anhängst, erübrigt sich jede weitere Debatte. Schon mal was von der Karolingischen Renaissance gehört? Das Mittelalter war alles andere als finster!
Genau, die arme unterdrückte Hildegard ... deswegen wurde sie auch zur Heiligen und sogar Kirchenlehrerin (man stelle sich das vor- eine Frau!) gemacht, gell? Und erst die armen ersten "Naturwissenschaftler", Rabanus Maurus oder Albertus Magnus- alles unterdückte Freigeister, die heimlich forschen mussten, um nicht verbrannt zu werden ...
Viel Wissen über die antike griechische Philosophie ging verloren bzw. wurde sogar von Christen vernichtet, und kam dann erst wieder über den Islam in unser Weltbild zurück, richtig.
Ja, die sog. Kreuzritter haben Jerusalem verwüstet und nahezu die komplette Bevölkerung ermordet. Kein Widerspruch, keine Rechtfertigung. Aber: Es war wiedereinmal nicht der Papst, der dazu aufrief: Er versprach nur Ablass von kirchlichen Sündenstrafen, nicht von göttlichen/ewigen. Das haben die Herren Kreuzfahrer aber nicht begriffen (und die sie begleitende Geistlichkeit auch nicht ...), somit sahen sie für alles, was sie taten, den Ablass gesichert.
nahezu? es wurden alle fast alle einwohner umgebracht
schon alleine die tatsache, dass ablass gewährt wurde um das "hl. Land" von den dort lebenden menschen zu "befreien" ist grenzwertig
und das alles immerhin im namen der nächstenliebe....
Der Ablass wurde gewährt, um freien Zugang zu den Hl. Stätten zu erlangen- nicht, um jeden, der dort lebt, abzumurksen! Das war niemals Intention der Kirche! Hier ging es nicht darum, um jeden Preis Jerusalem "zu befreien", das war eine -falsche- Interpretation dieses Ablasses.
Die Spanische Inquisition war nicht besonders wählerisch, was ihre Opfer aning, zuerst nur Juden, später auch Konvertiten, dann Bauern, Adelige und Kleriker ...
Aber ob man das nun als Aufreißer gegen die Unfehlbarkeit der (wortwörtlichen) Bibel nehmen will, so Sachen wie 6-Tage-Schöpfungsgeschichte sind eventuell auch nicht ganz ohne
aber beweisen kannst das gegenteil von der 6 tage story net, das mit dem karnickel schon
Die meisten Geschehnisse der Bibel kann man nur glauben, wenn an Wunder glaubt, dass heißt alles was sich nicht an die Gesetze des Universums hält bzw. sie sogar verändern kann und sie erfunden hat.
Jedem von uns ist klar, das ein geteiltes Meer, eine überflutete Erde und 6 Tage lang dauernde Schöpfung nicht nur unsere Vorstellungskraft sprengen sondern sich auch an kein einziges natürliches Gesetz halten. Warum sollte ein Wunder dann noch Spuren auf der Erde hinterlassen, wenn es unrealistisch ist? Was ich sagen will ist, dass ihr nicht beweisen könnt, dass diese Wunder nie geschehen sind, wie auch ich nicht beweisen kann, dass diese Wunder jemals passiert sind. Doch nach dem Stichwort "Welt der Wunder" glaube ich nicht daran, dass alles um uns herum durch Zufall entstanden ist.
Die Bibel kann man wirklich nicht als wissenschaftlich halten, wenn es um die Wunder darin geht, doch in allem anderen hat sie Recht und ist nicht umsonst das Buch der Bücher. Ich selbst glaube an Wunder, schließlich passieren um uns herum unendlich viele unklärbare Dinge.
Fazit: Die Bibel ist nur bedeutungsvoll, wenn man an Gott und (seine) Wunder glaubt. Das wärs soweit von mir.
Die Wahrheit wurde nicht reviviert, sie wurde (und wird) intepretiert, um verständlich zu sein und zu bleiben, immerhin ändern sich die Zeiten ebenfalls.
Viele der von Dir genannten Dogmen waren zu Zeiten der frühe Kirche einfach kein Thema, da die Gemeinden andere Sorgen als theologisch-philosophische Debatten hatten (Christenverfolgung). Erst mit Abebben der Christenverfolgung und dem Erstarken der christlichen Philosophie rückten diese Punkte in den Mittelpunkt, vorher waren sie einfach kein Thema, sie wurden oftmals unbegründet geglaubt und gut war's. (So wie in der orthodoxen Kirche heute oftmals auch noch- die scheren sich nicht so sehr um theologsiche Diskurse, da wird eine Sache als Wunder bezeichnet und damit hat sich's.)
auch gut, dann nennt man es halt neuinterpretation....
tatsache bleibt, im antiken rom gab es das religiöse amt eines pontifex, die christen haben den auch zufall?
Meine Vorfahren? Woher kennst Du meine Vorfahren? Meinst Du diese "Barbaren", die lose in Clans lebten, sich gegenseitig befehdeten und somit kaum die großen Errungenschaften der (römischen) Kultur erlangen konnten?
errungenschaften, wie die exzessive sklaveri, die dekadenten spiele, oder die manische architektur...
ich meine du wirst ja schon in der schule konditioniert wahnsinnige toll zu finden, alexander, cäsar, karl...
wer die welt beherrschen will sollte in die psychiatrie gehn und nicht in die politik...
Wenn Du immernoch der Theorie vom "finsteren Mittelalter", dem saeculum obscurum, anhängst, erübrigt sich jede weitere Debatte. Schon mal was von der Karolingischen Renaissance gehört? Das Mittelalter war alles andere als finster!.
ja das war das endgültige aus für den alten glauben. Da wurde krampfhaft versucht an die röm antike anzuschliessen...
finster war das mittelalter nicht unbedingt überall, in arabien z.b.
nein im ernst, es ist schon richtig, dass das mittelalter nicht die finstere zeit war als die es oft dargestellt wird.
dennoch musste sich die freie wissenschaft mühsam von der kirche emanzipiren, dies wurde erst viel später durch die aufklärung möglich...
Genau, die arme unterdrückte Hildegard ... deswegen wurde sie auch zur Heiligen und sogar Kirchenlehrerin (man stelle sich das vor- eine Frau!) gemacht, gell? Und erst die armen ersten "Naturwissenschaftler", Rabanus Maurus oder Albertus Magnus- alles unterdückte Freigeister, die heimlich forschen mussten, um nicht verbrannt zu werden ...
Und die gute hildegard hatte zeit ihres lebens probleme mit ihren vorgesetzten.....und scheiterhaufen zu enden und später heilig gesprochen zu werden schliesst einander ja nicht aus. ...
und solange die ergebnisse in das dogmatische weltbild passen, ist ja alles kein problem, erst wenn das nicht so ist und man auch darauf besteht recht zu haben hat man ein problem....
und die frauenquote bei euch sieht ziemlich schlecht aus...
aber wenn man die intelligentere hälfte der menschheit von allen entscheidungen ausschliesst muss ja sowas dabei rauskommen....
Der Ablass wurde gewährt, um freien Zugang zu den Hl. Stätten zu erlangen- nicht, um jeden, der dort lebt, abzumurksen! Das war niemals Intention der Kirche! Hier ging es nicht darum, um jeden Preis Jerusalem "zu befreien", das war eine -falsche- Interpretation dieses Ablasses.
Die Wahrheit wurde nicht reviviert, sie wurde (und wird) intepretiert, um verständlich zu sein und zu bleiben, immerhin ändern sich die Zeiten ebenfalls.
Viele der von Dir genannten Dogmen waren zu Zeiten der frühe Kirche einfach kein Thema, da die Gemeinden andere Sorgen als theologisch-philosophische Debatten hatten (Christenverfolgung). Erst mit Abebben der Christenverfolgung und dem Erstarken der christlichen Philosophie rückten diese Punkte in den Mittelpunkt, vorher waren sie einfach kein Thema, sie wurden oftmals unbegründet geglaubt und gut war's. (So wie in der orthodoxen Kirche heute oftmals auch noch- die scheren sich nicht so sehr um theologsiche Diskurse, da wird eine Sache als Wunder bezeichnet und damit hat sich's.)
auch gut, dann nennt man es halt neuinterpretation....
tatsache bleibt, im antiken rom gab es das religiöse amt eines pontifex, die christen haben den auch zufall?
Zufall? In der Namensbezeichnung bestimmt nicht. Aber nochmal: Ich sehe darin kein wirkliches Problem.
Meine Vorfahren? Woher kennst Du meine Vorfahren? Meinst Du diese "Barbaren", die lose in Clans lebten, sich gegenseitig befehdeten und somit kaum die großen Errungenschaften der (römischen) Kultur erlangen konnten?
errungenschaften, wie die exzessive sklaveri, die dekadenten spiele, oder die manische architektur...
ich meine du wirst ja schon in der schule konditioniert wahnsinnige toll zu finden, alexander, cäsar, karl...
wer die welt beherrschen will sollte in die psychiatrie gehn und nicht in die politik...
Ich glaube, wir könnnen uns jahrelang streiten, ob der römische Imperialismus die Welt eher positiv oder eher negativ verändert hat. Erst war Barberei, dann kam die Kultur- und dann wie fast immer unweigerlich die Dekadenz (außer bei den USA, da hat man diesen Schritt übersprungen und landete direkt bei der Dekadenz).
Wenn Du immernoch der Theorie vom "finsteren Mittelalter", dem saeculum obscurum, anhängst, erübrigt sich jede weitere Debatte. Schon mal was von der Karolingischen Renaissance gehört? Das Mittelalter war alles andere als finster!.
ja das war das endgültige aus für den alten glauben. Da wurde krampfhaft versucht an die röm antike anzuschliessen...
finster war das mittelalter nicht unbedingt überall, in arabien z.b.
nein im ernst, es ist schon richtig, dass das mittelalter nicht die finstere zeit war als die es oft dargestellt wird.
dennoch musste sich die freie wissenschaft mühsam von der kirche emanzipiren, dies wurde erst viel später durch die aufklärung möglich...
Nein, die Renaissance hat krampfhaft versucht, an die Antike anzuschließen. Zu Beginn des frühen Mittelalters war man froh über diesen Aufbruch hin zu neuen Gestaden vor allem der Philosophie (Scholastik).
Genau, die arme unterdrückte Hildegard ... deswegen wurde sie auch zur Heiligen und sogar Kirchenlehrerin (man stelle sich das vor- eine Frau!) gemacht, gell? Und erst die armen ersten "Naturwissenschaftler", Rabanus Maurus oder Albertus Magnus- alles unterdückte Freigeister, die heimlich forschen mussten, um nicht verbrannt zu werden ...
Und die gute hildegard hatte zeit ihres lebens probleme mit ihren vorgesetzten.....und scheiterhaufen zu enden und später heilig gesprochen zu werden schliesst einander ja nicht aus. ...
und solange die ergebnisse in das dogmatische weltbild passen, ist ja alles kein problem, erst wenn das nicht so ist und man auch darauf besteht recht zu haben hat man ein problem....
und die frauenquote bei euch sieht ziemlich schlecht aus...
aber wenn man die intelligentere hälfte der menschheit von allen entscheidungen ausschliesst muss ja sowas dabei rauskommen....
Von welcher Hildegard reden wir hier bitte? Die Hl. Hildegard von Bingen wurde NICHT verbrannt- obwohl ihre mystischen Erfahrungen und Entdeckungen in der Kräuterkunde keineswegs in das "dogmatische Weltbild" passten.
Die "Frauenquote" sieht gar nicht so schlecht aus, wie Du glaubst- sieh Dir nur die -teils leider etwas exzessive- Marienverehrung an.
Der Ablass wurde gewährt, um freien Zugang zu den Hl. Stätten zu erlangen- nicht, um jeden, der dort lebt, abzumurksen! Das war niemals Intention der Kirche! Hier ging es nicht darum, um jeden Preis Jerusalem "zu befreien", das war eine -falsche- Interpretation dieses Ablasses.
Richtig- wovon die Kreuzfahrer aber nichts wussten! Da fuhren doch keine gebildeten, höflichen Adeligen hin, sondern gelangweilte, trunksüchtige Landritter, denen die Chance auf ihr Seelenheil (was ihnen so ja nie versprochen wurde) und fette Beute durch Plünderungen sehr verlockend erschien.
aber is auch nett, die conquistadoren, kreuzritter usw. haben das alles "falsch interpretiert"...
Nein, eben nicht. Der Mensch legt die Naturgesetze in die Natur. Sie existieren nur für den Menschen (das Subjekt) in seinem Verstand. Nur die "Erscheinungen" (z. B. der Apfel, der vom Baum fällt) existieren in der realen Welt.
Nein, eben nicht. Wenn du recht hättest, würden Äpfel nicht zum Boden fallen, wenn es keinen einzigen Menschen gäbe, der von dieser Gesetzmäßigkeit weiß.
Nein, eben nicht *g*. Der Apfel fällt zu Boden, ob der Mensch zuschaut oder nicht. Diese "Erscheinung" existiert real!
Die Naturgesetze hingegen existieren nicht real (zumindest nicht so wie du und SolidusDave sie verstehen)! Der Apfel fällt nicht aufgrund der Naturgesetze zu Boden. Es sind nicht die Naturgesetze, die ihn zum Fall "zwingen". Diese Annahme ist, nach Bas van Fraassen, ein Relikt des 17. Jh.. Ein Naturgesetz ist nichts anderes als eine beobachtbare Regelmäßigkeit.
Wenn man von dieser Annahme ausgeht, nämlich dass Naturgesetze nur als Teil unserer Repräsentationen der Welt, z. B. als Gleichungen in unseren Modellen, existieren, dann wird verständlich, weshalb man sich in den Naturwissenschaften für sie interessiert. Als Bestandteile der Modelle und Theorien werden sie nur um der empirischen Angemessenheit willen akzeptiert. Naturgesetze spielen in Erklärungen eine Rolle, weil in ihnen häufig auf wissenschaftliche Theorien zurückgegriffen wird. Wir haben keinen Grund zu der Annahme, dass Naturgesetze außerhalb unserer Theorien existieren.
Falls du und SolidusDave mir immer noch nicht glauben, bitte ich Meinereiner selbst eine Erklärung zum Thema beizusteuern.
Als pragmatisch orientierter Konstruktivist müsstest du hier ja einer Meinung mit mir sein.
P.S.: Entschuldigung, dass ich mich länger nicht gemeldet habe, aber ich hatte einfach zu viel zu tun (ok, ok, die SuM2 Demo hatte auch damit zu tun *g*) .
rate mal auf was das zutrifft: Auf Gott - aber nicht auf die Naturgesetze, diese gelten z.B. auch für alle anderen Lebewesen, Gott tut das nicht.
Gott existiert seit ca. 2000+ Jahren, zumindest der der Christen, wenn auch nur in den Köpfen der Menschen.
Die Naturgesetze dieses Universums sind so alt selbiges. Schon die ersten Einzeller mussten sich nach den Naturgesetzen richten, ohne das ein Wesen diese begreifen oder aufstellen konnte.
Nur weil du 4mal das Gleiche bringst- und einige Teile wegschneidest- ist es noch lange nicht vereinfacht. (Einfach ist, wenn ich es beim ersten mal kapiere und es nicht dreimal lesen muss, nur um zu erkennen, dass nicht mehr drinsteht wie oben schon geschrieben.)
Nein. Nur weil Gott weiß, was geschehen ist, geschieht und geschehen wird, bedeutet, dass noch lange nicht, dass der Mensch keinen freien Willen hat. Der weiß ja trotzdem nicht, was in Zukunft geschehen wird.
Also nach deiner Logik hat Gott bereits vorher gewusst, dass es einen Holocaust geben wird, dass es ein Hiroshima geben wird, dass es ein Tschernobyl geben wird, dass es einen Haufen "falscher" Religionen geben wird, deren Anhänger alle nicht in den Himmel kommen werden, da sie den "falschen" Glauben haben, dass täglich Menschen ermordet werden (aus was für Gründen auch immer), dass Frauen vergewaltigt werden, dass Naturkatastrophen geschehen werden, dass Flugzeuge abstürzen, dass es Terroranschläge geben wird, dass es Glaubenskriege geben wird (im Prinzip wie jetzt auch->Karikaturen), dass die Menschen Jesus umbringen werden und ich das dann als Selbstmord auslege (weil Dreifaltigkeit), dass die Pest, Ebola, Aids Menschen dahinraffen wird usw.......
Außerdem ist Gott bei dir allmächtig, d.h. er könnte alles per Fingerschnippen verhindern.
Warum bist du den nicht gleich konsequent und fasst alles in einer Frage zusammen: Warum lässt Gott das Böse zu?
1. Antwort: Ich könnte jetzt auch einfach schreiben: "Die Wege des Herrn sind unergründlich." Aber damit wärst du (und ehrlicherweise auch ich *g*) nicht zufrieden. Folglich:
2. Antwort: "Weil er dem Menschen Entscheidungsfreiheit zugesteht."
Ich persönlich kann hinter einem Gott, der den Menschen keine Entscheidungsfreiheit ließe, nicht viel Sinn sehen. Wir wären ja nichts anderes als Zinnsoldaten, die nicht selbst handeln sondern von außen bewegt würden. Wir wären nichts anderes als Spielzeug mit dem Gott "spielt". Was sollte aber Gott dazu bewegen, zu "spielen" (abgesehen davon, dass wir schon wieder ganz tief im Antropomorphismus stecken, der, wie ich bereits sagte, nichts mit dem Christentum zu tun hat)?
Und um jetzt auch noch das Problem des "Wörtlichnehmens" der Bibel aufzugreifen. Was sagen Trickmaster und mercury123 zu folgenden Bibelstellen:
In Buch Josua 10,12 steht"Damals, als der Herr die Amoriter den Israeliten preisgab, redete Josua mit dem Herrn; dann sagte er in Gegenwart der Israeliten: Sonne bleib stehen über Gibeon und du Mond, über dem Tal von Ajalon!"
Steht hier nicht, dass die Sonne stehen bleiben soll? Wie wir alle wissen (nehme ich zumindest an), dreht sich ja die Erde um die Sonne und die Drehung der Sonne um das Zentrum der Galaxie wird wohl kaum gemeint sein. Wie ist diese Stelle also zu verstehen? Wenn ihr sagt, dass man hier einfach vom Standpunkt der Erde ausgeht (bei uns würde es ja aussehen, als ob die Sonne stillsteht), beginnt ihr ja bereits zu interpretieren.
..so wie sie sich um das Zentrum der Galaxie dreht (was ich ja bereits geschrieben habe *g*). Aber das ist hier ja nicht gemeint.
Das hier finde ich persönlich noch besser:
In Mk 13,32 steht:
"Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater."
Hier steht ja eindeutig (wenn man es wörtlich nimmt *g*), dass nur Gott Vater allein den Tag des Jüngsten Gerichts kennt, nicht aber sein Sohn. Folglich wären Gott Vater und Gott Sohn nicht eins. Ist für euch Gott Vater und Gott Sohn nicht eins oder müsst auch ihr hier interpretieren?
Tja der weiß es halt nicht. Na und? Das heißt noch lange nicht das sie nicht eins sein können. Durvergisst, dass es sich um einen Gott handelt und nicht um siamesische Zwillinge. Mit dem heiligen Geist ist alle Materie innerhalb und außerhalb des Universums, Erde gemeint, sprich: alles was Gott geschaffen hat, Jesus ist Herrscher des Himmels und der Erde, was ihm nur für diese Universen allmächtig macht. Gott hingegen gehört alles, die anderen Welten von denen auch in der Bibel zulesen ist und das Universum/Dimension zwischen Himmel und Erde in der die Teufel und Satan leben. das diese Dreieinigkeit viele Darwinisten verwirrt ist normal, doch eigentlich leicht zuverstehen. Da wir Menschen und alles andere im Universum aus Materie bestehen, muss es sich bei Gott und Jesus um etwas anderes handeln. Jesus und Gott sind beides dasselbe. Gott hat Jesus als die Reininkarnation des Guten geschaffen, wie auch Satan als Reinkarnation des Bösen, wütenden(beide sind ein Teil von Gott). Als Reininkarnation des Guten kann Jesus also nicht wissen wann Gott die Erde zerstören wird da, ein Teil des bösen Gottes diesen Tag plant um sich selbst zuzerstören.
Eine andere Theorie wäre, dass Gott, der allmächtige es einfach für sich behalten will. Schließlich stand in der Bibel nie etwas von Jesus, den allmächtigen Gottessohn.
Mfg Trickymaster
Hui, wenn ich dich richtig verstehe, dann stehen für dich Gott, Jesus und der Heilige Geist nicht auf derselben Ebene. Dann gibt es für dich aber nicht nur einen Gott sondern mehrere "Untergötter". Und wenn du jetzt kommst und behauptest, dass das Christentum keine monotheistische Religion ist, können wir die Diskussion zu diesem Thema ja gleich beenden.
Hui, wenn ich dich richtig verstehe, dann stehen für dich Gott, Jesus und der Heilige Geist nicht auf derselben Ebene. Dann gibt es für dich aber nicht nur einen Gott sondern mehrere "Untergötter". Und wenn du jetzt kommst und behauptest, dass das Christentum keine monotheistische Religion ist, können wir die Diskussion zu diesem Thema ja gleich beenden.
ElNonsk hat recht, was Trickmaster hier behauptet, widerspricht nahezu allen christlichen Glaubenswahrheiten! Diese Fragen wurden in der Frühkirche bereits kontrovers diskutiert und führten oft zu heftigsten Auseinandersetzungen innerhalb von Gemeinden wie auch zwischen den Gemeinden, zu Schismen und und und. Gott sei Dank haben die frühen Konzilien diese Fragestellungen gelöst- und jetzt kommen wieder so ein paar Freikichler daher und glauben, klüger als diese Konzilien zu sein ...
(Außer, Trickmaster ist kein Freikirchler, dann entschuldige ich mich für diese Einschätzung.)
Hui, wenn ich dich richtig verstehe, dann stehen für dich Gott, Jesus und der Heilige Geist nicht auf derselben Ebene. Dann gibt es für dich aber nicht nur einen Gott sondern mehrere "Untergötter". Und wenn du jetzt kommst und behauptest, dass das Christentum keine monotheistische Religion ist, können wir die Diskussion zu diesem Thema ja gleich beenden.
ElNonsk hat recht, was Trickmaster hier behauptet, widerspricht nahezu allen christlichen Glaubenswahrheiten! Diese Fragen wurden in der Frühkirche bereits kontrovers diskutiert und führten oft zu heftigsten Auseinandersetzungen innerhalb von Gemeinden wie auch zwischen den Gemeinden, zu Schismen und und und. Gott sei Dank haben die frühen Konzilien diese Fragestellungen gelöst- und jetzt kommen wieder so ein paar Freikichler daher und glauben, klüger als diese Konzilien zu sein ...
(Außer, Trickmaster ist kein Freikirchler, dann entschuldige ich mich für diese Einschätzung.)
Mir scheint, dass die Katholiken wirklich alles, was ihnen nicht in den Kram passt, kurzerhand umdeuten oder lieber gleich ganz weglassen. Von Interpretieren kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein, da sich die betreffende Stelle und die schlussendliche "Interpretation" kaum noch ähneln.
Zumindest widerspiegelt das meinen bisherigen Blick hinter die Kulissen.
Ich warte immer noch auf eine Widerlegung von Trickmasters Argumenten gegen das Zusammenpassen von Bibel und EV. Auf leztere ist natürlich noch nicht eingegangen worden, sondern sie wurden weitgehend ignoriert.
Desweiteren würde mich interessien, wie Doc Holiday und ElNonsk die umstrittene Stelle über Jesus und die ominöse Stunde auslegen.