Trickmaster am 09.01.2006 18:10 schrieb:
Auch darauf hat die Bibel eine Antwort. In einem Buch darin, dass sich Daniel nennt hatte dieser Mann (ungefähr 400 vor Christus geboren) eine Vision: Er träumte von einer Satue, die die Zeitalter und die Weltreiche anhand seines Materials beschreibt.
Goldener Kopf: Babylon,
Silberner Oberkörper: Medien Persien,
Bronzener Rock (oder was das immer sein soll): Griechenland,
Beine aus Eisen: Rom und das letzte Zeitalter
die Füße aus Ton und Eisen: Der Ton steht für Länder oder Reiche, die schnell zusammenbrechen im Gegensatz zum Eisen, der steht für Länder, die lange halten werden z.B. Deutschland oder Japan. Er hatte dann auch noch während des Traumes von Fabelwesen zu den dazugehörigen Reichen geträumt, die ihr Verhalten und ihren Untergang durch z.B. den Angriff des anderen Tieres beschreiben sollte. Aufjedenfall war das letzte Tier ein Tyrannosaurus mit 7 Hörnern auf dem Kopf, die die wichtigsten Stämme beschreiben sollten. In der Mitte des Kopfes wuchs ein kleines Horn, das drei andere Hörner von seinem Platz wegdrängte. Es sollte sich am meisten gegen Gott stellen. Theologen haben herausgefunden, dass dieses kleine Horn für den Papsttum, die Verschiebung des Ruhetags auf den Sonntag um sich von den Juden abzutrennen, die Kreuzzüge, die Hexenverfolgung und die betrügerische röm.-katholische Kirche der damaligen Zeit mit ihren Ablasszetteln und Korruptionen stand. Und nach der Bibel sollen noch ca. 300 Jahre vergehen bis man 100%ig wieder der allgemeinen Kirche (katholismus, evangelismus, adventismus, neuapostolismus) trauen kann.
Trotzdem bin und bleib ich Prottestant, weil sie sich nicht betrügen lassen (und deswegen entstanden sind), sich strenger an die Bibel halten, die Bibel nicht falsch interpretieren und nicht rund alle 90 Jahre einen stellvertretenden Jesus (den Papst wählen). man kann den Papst, die heilige Maria oder andere "Nebenrollen" der Bibel nicht neben Jesus bzw. Gott stellen. Doch die Katholen taten bisjetzt alles um ein paar Heiden oder was auch immer zum Glauben zuführen, sie zwangen sogar viele zum Glauben. Das ist nicht der Weg um andere Menschen dazu zubringen an Gott zu glauben, schließlich hat jeder seinen freien Willen. Deswegen müsste man es in den USA tolerieren die Evolutionstheorie mit zu unterrichten, aber zu sagen, dass es sich dabei um eine Theorie handelt denn es könnte alles möglich sein und nicht nur die eine Theorie an der nur ein paar Millionen Atheisten (Menschen die keine eine Religion haben) hängen.
Also:
1. Der Papst wird häufiger als alle 90 Jahre gewählt.
2. Weder der Papst noch Maria noch sonst ein Mensch stehen
neben Gott. Bestenfalls
vor Ihm, um Ihn für uns zu bitten.
3. Mission mit Gewalt kannten die Protestanten ebenso wie die Katholiken.
4. Protestanten ließen und lassen sich betrügen- von einem Menschen. (s.unten)
Würdest Du bitte die Quelle für diese -hahnebüchene!- Exegese des Buches Daniel nennen? Und bitte sage mir nicht, dass die evangelische, ach-so-bibletreue- "Kirche" diese Art der Auslegung stüzt, denn dann verliere ich auch noch den letzten Funken Respekt dieser Religionsgemeinschaft gegenüber ...
Von der "Überlegenhenheit" der Protestantismus mal ganz zu schweigen; nein, ich muss dazu etwas schreiben:
So, wie es nur einen Vater im Himmel, nur einen Jesus Christus und nur einen Heiligen Geist gibt, so gibt es auch nur eine Kirche. So, wie die Drei Personen Gottes durch das eine Band der Liebe vereint sind, kann es auch nur eine Gemeinschaft mir Gott geben, nicht mehrere. Gott will sammeln, nicht zerstreuen. Die vielen "Kirchen", die es zu Zeit zu geben scheint, widersprechen Gott, sie sind gegen Gott, dienen der Eitelkeit und der Lüge. Sie beruhen darauf, dass sich einzelne Menschen für wichtiger als die Gemeinschaft hielten. Das erkennt man noch ganz gut an ihren Namen, wenn es etwa um die Calvinisten oder Lutheraner geht. Andere "Kirchen" haben sich nach ihrer Nation benannt, wie etwa die Anglikaner, oder nach Teilen des Glaubens, die sie für besonders wichtig hielten, etwa die Baptisten oder die Evangelische "Kirche." Diese ganzen "Kirchen" sind entstanden, um eine Idee oder eine Person zu verherrlichen, nicht aber Gott. Die katholische Kirche heißt eben katholisch, allumfassend, universell.
"Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater, der über allem und durch alles und in allem ist." (Eph 4,4-6)
Zur Tradition bzw. angeblichen Bibeltreue der Evangelischen Christen:
Weitergabe heißt im Lateinischen Tradition. Darum setzt die Tradition fort, was Christus selbst begonnen hat. Der Glaube kann nicht von den Buchstaben der Heiligen Schrift abhängen, denn diese sind bedeutungslos, wenn ich nciht den lebendigen Christus kennengelernt habe. Wenn ich dagegen versuche, aus den Texten der Bibel Gott zu erkennen, dann sehe ich, dass jedes Buch der Schrift einen anderen Akzent setzt, dass der eine Schreiber das eine, ein anderer das andere betont. Auch in den Evangelien finden sich verschiedene Geschichten, oder dieselbe Geschichte verschieden erzählt. Wenn ich nur das lese, sehe ich verschiedenes, teilweise widersprüchliches Zeug. Wenn ich aber Christus kenne, weiß ich, dass Christus mit jedem Menschen eine andere Beziehung hat.
So, bin mal gespannt, welchen Schaden ich der Ökumene im Forum dadurch wieder zugefügt habe ...