• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

yarrak-hassan am 21.12.2005 12:29 schrieb:
Der Islam zwingt Ihren Gedankengut den Menschen nicht auf, sondern versteht sich als eine Lebenshilfe, eine Richtlinie an die sich die Moslems halten solleten. Um den Koran zu verstehen , muss man es mehrmals lesen, da es nicht auf anhieb zu verstehen ist. Da nunmal die mehrheit der Menschen faul und einfältig sind, haben die meisten Ihren Wissen nicht davon das Sie den Koran gelesen haben , sondern allein durch erzählungen.

Das trifft auch auf die Bibel zu.
 
Doc_Holiday am 21.12.2005 16:58 schrieb:
yarrak-hassan am 21.12.2005 12:29 schrieb:
Der Islam zwingt Ihren Gedankengut den Menschen nicht auf, sondern versteht sich als eine Lebenshilfe, eine Richtlinie an die sich die Moslems halten solleten. Um den Koran zu verstehen , muss man es mehrmals lesen, da es nicht auf anhieb zu verstehen ist. Da nunmal die mehrheit der Menschen faul und einfältig sind, haben die meisten Ihren Wissen nicht davon das Sie den Koran gelesen haben , sondern allein durch erzählungen.

Das trifft auch auf die Bibel zu.

300 posts

*sing* celebrate good time, come on. *sing out*
 
fuse am 21.12.2005 17:29 schrieb:
300 posts

*sing* celebrate good time, come on. *sing out*


Und ein aktueller Beitrag dazu ... zur angeblich immer mehr angezweifelten Evolutionstheorie. Es ist sicher kein Zufall, wenn die "Science" betont, dass die Theorie gerade in diesem Jahr zusätzliche Bestätigungen erhalten hat.
 
aph am 23.12.2005 16:47 schrieb:
fuse am 21.12.2005 17:29 schrieb:
300 posts

*sing* celebrate good time, come on. *sing out*


Und ein aktueller Beitrag dazu ... zur angeblich immer mehr angezweifelten Evolutionstheorie. Es ist sicher kein Zufall, wenn die "Science" betont, dass die Theorie gerade in diesem Jahr zusätzliche Bestätigungen erhalten hat.

Einsperren und Schlüssel wegwerfen....... :finger2:
 
Solidus_Dave am 23.12.2005 17:10 schrieb:
gamerschwein am 23.12.2005 16:53 schrieb:
Einsperren und Schlüssel wegwerfen....... :finger2:

wen was wie? :confused:

Leute , dei sich gegen die Wahrheit der Evolution bzw der kompletten Wissenschaft verwehren und stattdessen auf einen
Pseudo-Schöpfer setzen! Aber ich will niemandem den Glauben an Gott verbieten!
 
Sorry, dass ich den nochmal hochziehe, aber mir ist aufm Klo gerade ein Spiegel eben mit diesem Thema in die Finger gekommen (Nr. 52) :-D
Neben einer schönen Erläuterung der ganzen Geschichte mit dem Schulrat, dem ID, der Lebensgeschichte von Darwin (hab mich btw. gar nicht so mit dem beschäftigt, der war ja vorher Theologe :-o )und der Evolution, stehen auch nette Infos für die drin, die sich mit dem Thema schon auskennen:


Z.B.

deutsche Vergleichszahlen (Dezember 05):

"Der Mensch hat sich über Millionen von Jahren hinweg aus anderen Lebensformen entwickelt. Gott hat diesen Prozess gesteuert."
Dem stimmten zu:
Deutsche: 33%
Amerikaner: 31%

"Gott hatte keinen Einfluss auf diesen Prozess."
Dem stimmten zu:
Deutsche: 46%
Amerikaner: 12%

"Gott hat den Menschen in seiner jetzigen Form erschaffen, genau wie es die Bibel beschreibt."
Dem stimmten zu:
Deutsche: 16%
Amerikaner: 53%


oder Triumphe der Kreatonisten:
In der Türkei wird im Biologieunterricht Allah als Schöpfer des Lebens präsentiert (nachdem 1999 Aufstände von Professoren erstickt wurden, Drohungen etc. aber wir wollen ja nicht zu viel über die Türkei lästern...)


Der Artikel ist eher auf der Seite der Evolution (aber mal ehrlich, ich könnte keinen als logisch denkendes Wesen ernst nehmen, der dieses ID oder die Bibelschöfpung verbreitet) und geht auch drauf ein, warum die religiöse Rechte denn unbedingt Gott als Schöpfer will (Wissenschaft ersetzt Gott, Angst nur ein Zufallsprodukt zu sein usw.).

Oder warum selbst der Vatikan die Evolution als ernst zunehmende Hypothese betrachtet, der mittlere Westen und Süden der USA aber von der christlichen Rechte verseucht ist (zumindest nenne ich so *g*):
Um ihren Glauben ausleben zu können sind damals die ganzen Puritaner, Mennoniten und was weiß ich als Siedler ins Landesinnere vorgedrungen. Sie hatten eigene Schulen usw. Das hat auch die Nachfahren bis heute geprägt.

Auch interessant, wie die Kreatonisten ihre Lehre in das ID umwandeln mussten. (bis 1987 musste noch die biblische Version mit erklärt werden), da in einem Prozess die religiöse Ansicht der Bibelschöpfung (in den öffentlichen Schulen darf ja kein Relgionsunterricht gegeben werden) aus dem Bio-Unterricht verbannt wurde.

Lange Rede kurzer Sinn, empfehlenswerter Lesestoff :top:
 
fuse am 27.11.2005 23:09 schrieb:
sers, ich hab grad spiegel tv gesehen und war überrascht.
es ging um vertreter der bibel, die die evolutionstheorie von darwin für "teufelswerk" halten. sie sind überzeugt, dass gott die welt geschaffen hat und zwar so wie es in der bibel steht. sie sind gegen die lehrpläne der schulen, die die evolutiontheorie unterrichten. es sei hetzerei, gotteslästerung,faschistisch ...
in einem museum, das extra für die bibel-entstehung des menschen errichtet wurde, wird z.b. auch die cooexistens von menschen und dinos gezeigt. in diesem museum wird auch darwin auf eine ebene mit musolini, hitler usw. gestellt, da durch seine theorie hitler mit der ganzen rassen hetzerei angefangen hätte.
unterstützen tut das natürlich bush (der super-christ schlechthin). er hat gemeint ,dass schule bedeutet, dass man mehrere theorien paralell existieren, bzw. unterrichten müsse.

ein paar fakten noch, die in diesem beitrag genannt wurden.
-50% der amerikaner glauben an die entstehung des menschen durch gott, so wie es in der bibel steht
-65% der amis wollen, dass beide theorien in der schule gelehrt werden, also evolutionstheorie und bibel
-nur 24% glauben an die reine evolutionstheorie von darwin, d.h. ohne jeglichen einfluss durch gott

wieder ein beweis für mich, was für rückständige ansichten in amerika herrschen.

Am besten sollte jeder das glauben und das machen was er will. bush ist nicht das beste Beispiel für einen Christen, doch deswegen brauchst du doch nicht alle Christen runterzumachen.
Ich glaub das wir von Gott erschaffen wurden und das ist meine Sache, kapiert ?
Wenn du glaubst, dass deine Mega-Urgroßeltern Mikroben waren und dann zu Echsen wurden, die sich wiederum in Affen verwandelt haben dann ist das deine Sache.
So einfach ist es und damit eins schonmal klar ist kein Mensch kann beweisen, dass wir von Mikroben, Affen etc. abstammen und kein Mensch kann beweisen, dass es Gott gibt, also sei dir da nichtso sicher. Aber mathematisch exzestiert Gott und in der Metaphyisk. Und mathematik lügt nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metaphysik
Müsste man dann eigentlich nicht Mathe abschaffen :confused:
 
Trickmaster am 31.12.2005 18:05 schrieb:
So einfach ist es und damit eins schonmal klar ist kein Mensch kann beweisen, dass wir von Mikroben, Affen etc. abstammen
Naja, eigentlich wird das tagtäglich immer wieder bewiesen (oder der Korrektheit zu Liebe: Das Fehlerrisiko immer weiter Richtung 0% gebracht) :ugly:
Allein aktuell schon Sequenzierung des Schimpansen-Genom, in der festgestellt wurde, in wie wenig Basenpaaren diese sich von den Menschen unterscheiden (und dabei stammen wir nicht mal von diesen ab, sondern haben nur gemeinsame Vorfahren). Das Tollste war dabei, dass es im Gehirn die wenigstens Unterschiede gab (im Vergleich mit anderen Organen).

und kein Mensch kann beweisen, dass es Gott gibt
Klar geht das, es müsste nur eben Gott mal kurz vorbei schauen oder sich experimentell beweisen lassen usw.
Das ist nämlich das Miese daran, man kann NIE beweisen, dass es Gott NICHT gibt. In der Wissenschaft werden solche Thesen nicht zugelassen, eine Theorie muss auch die Umstände angeben, bei denen sie widerlegt werden würde.

:haeh: bitte so etwas von echten Wissenschaften trennen, danke.


Ansonsten: Ja, jeder kann glauben an was er will. Er kann an Gott glauben oder an Hexen oder dass man von einem UFO abgeholt wird.
 
Wer weiß, wo her die Menschheit wirklich stammt.
Von der Familie der Affen bestimmt nicht.
Wenn man sich mal die vielen Kulturen ansieht, habe ich den Eindruck, dass der weitaus mehr hinter der Menschheit steckt. Ich genke mal, bohrt an der falschen Stelle. Die Wahrheit könnte einen ganz anderen Ursprung haben. ;-)
Und diesen wahren Ursprung, werden wir wohl nie erfahren...
 
maxx2003 am 31.12.2005 21:03 schrieb:
Wer weiß, wo her die Menschheit wirklich stammt.
Von der Familie der Affen bestimmt nicht.
Wenn man sich mal die vielen Kulturen ansieht, habe ich den Eindruck, dass der weitaus mehr hinter der Menschheit steckt. Ich genke mal, bohrt an der falschen Stelle. Die Wahrheit könnte einen ganz anderen Ursprung haben. ;-)
Und diesen wahren Ursprung, werden wir wohl nie erfahren...
Die Kulturen haben ja auch genug Zeit gehabt sich zu entwickeln.
Die Rassen anpassungsmä0ig auch.
 
wirrwarr11 am 31.12.2005 21:31 schrieb:
Die Kulturen haben ja auch genug Zeit gehabt sich zu entwickeln.
Die Rassen anpassungsmä0ig auch.
Ist das nicht ein bisschen verwunderlich, das die Kulturen so verschieden sind?
Imo kann Zeit so was nicht alleine bewirken. ;-)
 
maxx2003 am 31.12.2005 22:29 schrieb:
wirrwarr11 am 31.12.2005 21:31 schrieb:
Die Kulturen haben ja auch genug Zeit gehabt sich zu entwickeln.
Die Rassen anpassungsmä0ig auch.
Ist das nicht ein bisschen verwunderlich, das die Kulturen so verschieden sind?
Imo kann Zeit so was nicht alleine bewirken. ;-)
:haeh: Ich hoffe da spricht jetzt schon der alk :ugly:

Du glaubst, alle Kulturen wurden von Gott gleich mit erschaffen?! Also nachdem kurz n paar Millionen Menschen gebastelt wurden schnippte er mit dem Finger und die einen fingen z.B. an Pyramiden zu bauen?
Also da ist mir ja das ID noch wahrscheinlicher :ugly:

Du weißt schon, dass alle Kulturen im Wandel sind und sich EVENTUELL daher Unterschiede entwickeln können ;-)
mal abgesehen davon finde ich es eigentlich überhaupt nicht verwunderlich, wenn z.B. die Indianer eine ganze andere Kultur als die Chinesen haben :ugly: - so zig tausend Kilometer entfernt und ohne jeglichen Kontakt...

Da finde ich es eher interessant, in wie weit die Kulturen dennoch gleich sind (schon in diesem Thread angesprochen, Grundzüge des menschlichen Verhaltens, automatisches Verhalten in sozialen Gruppen usw.).
 
Also, ich bin ja nicht unbedingt ein ID Vertreter, aber ich kann die Initianten dieser Theorie trotzdem verstehen. Das Problem ist einfach, dass die Urknalltheorie in meinen Augen irgendwie keinen Sinn macht. Klar gibt es die kosmische Hintergrundstrahlung, klar gibt es die Expansion des Universums (alles Hinweise auf eine Entstehung des Alls durch den Big Bang), aber es existiert eben auch der Begriff Kausalität. Kausalität heisst, dass für jede Wirkung auch eine Ursache verantwortlich ist. Nun, soll ja der Urknall der Anfang wirklich aller Dinge sein (also Raum, Zeit, Materie, Strahlung, Naturgesetze). Will heissen: Vor dem Big Bang gab es nichts (ausser Vakuum), jetzt ist es schon ein wenig komisch zu behaupten, dass aus nichts UND wegen nichts einfach so eine grosse Explosion stattfinden soll. Der Urknall ist eine Wirkung ohne Ursache, Paradox nicht (Falls ihrs nicht glaubt, Harald Lesch wirds euch bestätigen)?
Darüberhinaus läuft in der Natur (nach den meisten Wissenschaftern) alles automatisch ab, nicht gerade schmeichelhaft für Gläubige, die meinen Gott greife immer wieder ein.
Das vielleicht zwei der Beweggründe für die Entwicklung der ID-Theorie.
 
maxx2003 am 31.12.2005 21:03 schrieb:
Wer weiß, wo her die Menschheit wirklich stammt.
Von der Familie der Affen bestimmt nicht.
Wenn man sich mal die vielen Kulturen ansieht, habe ich den Eindruck, dass der weitaus mehr hinter der Menschheit steckt. Ich genke mal, bohrt an der falschen Stelle. Die Wahrheit könnte einen ganz anderen Ursprung haben. ;-)
Und diesen wahren Ursprung, werden wir wohl nie erfahren...

Also, wer die strukturellen Gemeinsamkeiten der verschiedensten Lebewesen, insbesondere Affe/Mensch, nicht erkennt, hat nicht nur Tomaten auf den Augen.
;)

Dass es das "fehlende Fragment" nicht gibt, liegt einfach daran, dass der "Mensch von heute aka Homo Sapiens" dieses Bindeglied aktiv ausgerottet hat, wie der Mensch es mit allem macht, was er als hässlich oder Feind ansieht.
 
Trickmaster am 31.12.2005 18:05 schrieb:
So einfach ist es und damit eins schonmal klar ist kein Mensch kann beweisen, dass wir von Mikroben, Affen etc. abstammen und kein Mensch kann beweisen, dass es Gott gibt, also sei dir da nichtso sicher. Aber mathematisch exzestiert Gott und in der Metaphyisk. Und mathematik lügt nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Metaphysik
Müsste man dann eigentlich nicht Mathe abschaffen :confused:

In der Metaphysik kann nichts existieren, da Metaphysik eine Denkrichtung ist. Auch die Annahme, dass Gottes Existenz innerhalb irgend welcher metaphysischer Systeme bewiesen wäre, ist Unsinn, da metaphysische Systeme keine Beweiskraft besitzen. Metaphysische Systeme gründen zwar stets auf Axiomen, aus denen in den entsprechenden Fällen auch Gottes Existenz geschlussfolgert werden kann, allerdings können die zugrunde liegenden Axiome ihrerseits in Frage gestellt werden.

Ebenso unsinnig ist die Behauptung, Gott existiere in der Mathematik. „Gott“ ist ein Begriff, den es in der Mathematik gar nicht gibt.
 
Soderle, jetzt gebe ich auch einmal ganz kurz meine Meinung zum Thema Evolution, Schöpfung etc. preis:

Ich glaube nicht, dass wir Menschen aus einem mikroskopisch kleinen Einzeller entstanden sein sollen! Auch wenn dieser Einzeller Millionen oder Milliarden von Jahren Zeit gehabt hätte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich soetwas komplexes wie z.B. unser Gehör oder unsere Augen und so weiter entwickelt haben könnten! Das ist einfach nicht möglich!

Ich weiss, dass meine Meinung hier im Kontrast zu vielen anderen steht und ich will auf dem Thema auch nicht unendlich lang rumreiten (wir hatten es schon oft genug), aber ich glaube, dass wir ohne eine höhere Kraft nicht existieren könnten und auch nicht wären, was wir sind!

Noch kurz zum Thema Urknall: Da stimme ich Mercury zu! Ich kann nicht leugnen, dass sich das Universum immer weiter ausbreitet und das es andere Planeten gibt. Aber das alles steht nicht im gegensatz zu meinem Glauben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen Gott gibt und ich wünsche jedem, dass er selber einmal diese Erfahrung machen darf!

Aber ich bitte jeden, Gläubige nicht runterzumachen, sondern sich selbst einmal ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen und es mit Gott einfach mal zu versuchen! Wenn es nicht klappt, dann könnt ihr ja immernoch so weitermachen wie bisher! Aber wenn auch ihr diese Erfahrung macht, dass da etwas höheres ist, dann werdet ihr diesen "Versuch" nicht bereuen!

Mfg. Klon1234
 
Klon1234 am 01.01.2006 12:38 schrieb:
Ich glaube nicht, dass wir Menschen aus einem mikroskopisch kleinen Einzeller entstanden sein sollen! Auch wenn dieser Einzeller Millionen oder Milliarden von Jahren Zeit gehabt hätte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich soetwas komplexes wie z.B. unser Gehör oder unsere Augen und so weiter entwickelt haben könnten! Das ist einfach nicht möglich!

Das Problem ist, dass du dir das nicht vorstellen kannst, weil du nicht verstehst, dass wir aus simpelsten biologischen Vorgängen entstanden sind.
Außerdem... Du entstammst sogar direkt aus einer Zelle. Frage mal Deine Mutter, was sich alle 28 Tage durch macht ;)
"Unser" Verständnis macht aus allem etwas komplexes, auch wenn es noch so einfach ist.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen Gott gibt und ich wünsche jedem, dass er selber einmal diese Erfahrung machen darf!

...

Aber wenn auch ihr diese Erfahrung macht, dass da etwas höheres ist, dann werdet ihr diesen "Versuch" nicht bereuen!

Da ist nichts "Höheres". Es gibt aber Menschen, die Aufgrund ihrer Weitsicht, anderen aus Lebenskrisen heraus helfen können.
Das betrifft aber nur Menschen, die optisch und ideell zusammenpassen.
 
Klon1234 am 01.01.2006 12:38 schrieb:
Auch wenn dieser Einzeller Millionen oder Milliarden von Jahren Zeit gehabt hätte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich soetwas komplexes wie z.B. unser Gehör oder unsere Augen und so weiter entwickelt haben könnten! Das ist einfach nicht möglich!

Und das ist imo der größte Denkfehler der Evolutionsgegner:
Es hat nicht einfach plopp gemacht und und ein Einzeller ist mit einem Linsenauge rumgeschwommen oder der Blitz schlug ein und ein Pudel ist entstanden. (es waren btw. Milliarden Jahre ;-) )

Vor dem Augetyp, welchen die Säugetiere haben stehen viele viele Vorstufen.
Z.B. einfach nur ein Pigmentfleck, der einen Sehfleck (der von Licht angeregt ist) überschatten kann und mit dessen Hilfe z.B. das Pantoffeltierchen die Position einer Lichtquelle bestimmen kann.
 
Solidus_Dave am 31.12.2005 20:18 schrieb:
Trickmaster am 31.12.2005 18:05 schrieb:
So einfach ist es und damit eins schonmal klar ist kein Mensch kann beweisen, dass wir von Mikroben, Affen etc. abstammen
Naja, eigentlich wird das tagtäglich immer wieder bewiesen (oder der Korrektheit zu Liebe: Das Fehlerrisiko immer weiter Richtung 0% gebracht) :ugly:

Um die Annäherung an irgend eine Wahrheit prozentual angeben zu können, muss man wissen, wo diese Wahrheit ist. Da wir das nicht wissen, können wir auch keine Wahrscheinlichkeitsprozente angeben.

und kein Mensch kann beweisen, dass es Gott gibt
Klar geht das, es müsste nur eben Gott mal kurz vorbei schauen oder sich experimentell beweisen lassen usw.

Nö, geht leider nicht. Spiele das Szenario einfach mal durch: Da kommt ein alter Mann mit weißem Bart, zaubert umher, kennt deine intimsten Geheimnisse etc. und behauptet, er sei Gott. Ist d a s Gott? Nicht notwendig, kann ja auch ein Zauberkünstler sein. Gott kann sich nur durch Offenbarung (Intuition) einem Menschen beweisen (d.h. dass es Klack macht und man weiß: „Jo, des is Gott.“). Offenbarung oder Intuition sind aber leider gänzlich unintersubjektiv und damit für Wissenschaft schlecht geeignet.

Das ist nämlich das Miese daran, man kann NIE beweisen, dass es Gott NICHT gibt. In der Wissenschaft werden solche Thesen nicht zugelassen, eine Theorie muss auch die Umstände angeben, bei denen sie widerlegt werden würde.

Das ist zwar ne nette Forderung an wissenschaftliche Theoriebildung, nur leider in der Wissenschaftspraxis so gar nicht anzutreffen. So gibt es beispielsweise keine Möglichkeit, den Energieerhaltungssatz zu widerlegen.

:haeh: bitte so etwas von echten Wissenschaften trennen, danke.

„Echte Wissenschaft“ und Metaphysik lassen sich nicht trennen, weil jeder beobachtungswissenschaftlichen Theorie ein metaphysisches System zugrunde liegt, welches u.a. vorgibt, wie Experimente zu interpretieren sind, welche Beobachtungstatsachen für die fragliche Theorie von Bedeutung sind, was eigentlich das zu lösende Problem ist, welche Lösungsvorschläge akzeptiert werden usw. usf.

PS: Du scheinst mit Karl Popper oder zumindest doch mit seinen Gedanken in Berührung gekommen sein. Popper ist allerdings in der Entwicklung der Wissenschaftstheorie nach ihm ziemlich zerrissen worden, daher hat vieles von dem, was er gesagt hat, keine Bedeutung mehr. Interessant sind da vor allem Thomas Kuhn, Imre Lakatos und Paul Feyerabend (Wikipedia sollte eigentlich was zu denen haben).
 
Zurück