• Aktualisierte Forenregeln

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    Forenregeln


    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

Doc_Holiday am 03.07.2007 17:27 schrieb:
Mal davon abgesehen, dass sich Christen nicht mehr gegenseitig den Schädel einschlagen sollten... ;-)
Ich fände es auch "nicht übel", wenn sich Christen mit Anders- oder Nichtgläubigen vertragen würden. ;-)
 
crackajack am 03.07.2007 17:52 schrieb:
Doc_Holiday am 03.07.2007 17:27 schrieb:
Mal davon abgesehen, dass sich Christen nicht mehr gegenseitig den Schädel einschlagen sollten... ;-)
Ich fände es auch "nicht übel", wenn sich Christen mit Anders- oder Nichtgläubigen vertragen würden. ;-)
Kein Widerspruch, aber erst mal sollte man ja "im eigenen Haus" Frieden schaffen, oder? ;-)
 
Trickmaster am 03.07.2007 16:41 schrieb:
Ach tu doch nicht so, als ob sich das Christentum noch nie anpassen musste. Doch anpassen ist das falsche Wort. Eher verändert es sich mit den menschen von Generation zu Generation.
Die katholische Kirche schrumpft beispielsweise extrem starke in Brasilien und die Pfingstlerkirchen wachsen. Zwar sind mir beide nicht ganz geheuer, aber lieber Individualglauben, als Glauben was die Kirche vorschreibt und der "unfehlbare" Papst sagt.

Und was war jetzt mit den Dogmen?
Wie siehts mit dem unfehlbaren Papst aus. Werd mal konkret, es wirkt ein wenig als hättest du n paar tolle Wörter aufgeschnappt ohne die Bedeutung zu kennen.
Ich bin gespannt
 
Doc_Holiday am 03.07.2007 17:55 schrieb:
crackajack am 03.07.2007 17:52 schrieb:
Doc_Holiday am 03.07.2007 17:27 schrieb:
Mal davon abgesehen, dass sich Christen nicht mehr gegenseitig den Schädel einschlagen sollten... ;-)
Ich fände es auch "nicht übel", wenn sich Christen mit Anders- oder Nichtgläubigen vertragen würden. ;-)
Kein Widerspruch, aber erst mal sollte man ja "im eigenen Haus" Frieden schaffen, oder? ;-)

Naja, dann verwirrt mich deine aktuelle Signatur schon etwas oO
Oder ändert die sich dann, wenn sich Christen schlussendlich vertragen?
Öffnen sich dann die Toleranz-Tore? ^^
 
seishin-ri am 03.07.2007 18:12 schrieb:
Doc_Holiday am 03.07.2007 17:55 schrieb:
crackajack am 03.07.2007 17:52 schrieb:
Doc_Holiday am 03.07.2007 17:27 schrieb:
Mal davon abgesehen, dass sich Christen nicht mehr gegenseitig den Schädel einschlagen sollten... ;-)
Ich fände es auch "nicht übel", wenn sich Christen mit Anders- oder Nichtgläubigen vertragen würden. ;-)
Kein Widerspruch, aber erst mal sollte man ja "im eigenen Haus" Frieden schaffen, oder? ;-)

Naja, dann verwirrt mich deine aktuelle Signatur schon etwas oO
Chesterton hat damit sicher nicht Toleranz schlechtreden wollen, aber er war der Meinung, dass sie niemals zu der Tugend schlechthin werden dürfe. Toleranz heißt ja im Wortsinn nunmal nix anderes als Dinge zu ertragen.
 
Doc_Holiday am 03.07.2007 18:16 schrieb:
Chesterton hat damit sicher nicht Toleranz schlechtreden wollen, aber er war der Meinung, dass sie niemals zu der Tugend schlechthin werden dürfe. Toleranz heißt ja im Wortsinn nunmal nix anderes als Dinge zu ertragen.

Gut, der Aufbau des Zitates weißt nämlich nichdt direkt darauf. Wenn man Tugend aber hervorhebt, ist es besser verständlich. Oder anders formuliert, ich weiß es nicht. Ist halt schon eine ältere Grammatik.
 
@Trickmaster

Das mit der Mathematik bringt mich ins Grübeln. Es könnte wirklich Beweise für die Mathematik geben.

Wäre die Chaos-Theorie ein beweis dafür oder vielleicht die Form von beinahe identischen Blütenblättern? Oder allein schon die Tatsache, dass die Erde ein geoid ist und nicht ein häßlicher Klumpen?

Mit Physik hat das erst einmal nichts zu tun. Es geht vielmehr um die Frage, inwiefern mathematische Objekte (also Mengen und Klassen....gibt’s noch weitere?) real sind, d.h. ob sie unabhängig vom menschlichen Denken existieren. Die beiden Grundpositionen sind hier der mathematische Realismus sowie der mathematische Nominalismus. Nach ersterem existieren mathematische Objekte auch unabhängig vom menschlichen Denken, nach dem letzteren tun sie es nicht. Soweit ich weiß, wird heutzutage ein mathematischer Realismus vertreten, weil es mit dem Nominalismus wohl Probleme gibt. Ich kenne mich hier aber, wie gesagt, wirklich nicht sonderlich aus.
 
Hmm.. Mein Physiklehrer sagte mir aber einmal, dass Mathematik sowas wie ne Untergruppe der Physik wäre. :-o
 
Trickmaster am 03.07.2007 20:30 schrieb:
Hmm.. Mein Physiklehrer sagte mir aber einmal, dass Mathematik sowas wie ne Untergruppe der Physik wäre. :-o


das hat er vielleicht bzgl der chemie gesagt, aber mit ziemlicher sicherheit nicht, was die mathematik angeht. =)
 
Bonkic am 03.07.2007 20:34 schrieb:
das hat er vielleicht bzgl der chemie gesagt, aber mit ziemlicher sicherheit nicht, was die mathematik angeht. =)
Nö, der hat eindeutig "Mathematik" gesagt. Vielleicht war's auch andersum?

Schließlich kann man durch Mathematik Dimensionen erklären und sogar mehrdimensionale Objekte zeichnen, wie den Hyperwürfel. Oder bringe ich jetzt alles durcheinander? Ihr müsst wissen. Mir lag bisjetzt nur Chemie und Biologie im Blut.
:-(

Was ist damit:
Bei Aussagen der Wissenschaft über die Realität ist heute kaum noch umstritten, dass

* sie die Wirklichkeit in Symbole (mathematische Zeichen und eine Theoriesprache) übersetzt und
* die wissenschaftlichen Daten aufgrund von Theorien entstehen (theoriebeladen sind) und interpretiert sind.

Quelle: wikipedia.de Suchbegriff: Realität

So habe ich das auch mit der Mathematik gemeint. Das man die Wirklichkeit eben in mathematische Zeichen übersetzt und sie eigentlich nicht existieren würden, wenn ein mensch sie nicht erfunden hätte. :-o

@Boesor Die Dogmen kommen noch. Ich weiß sehr wohl was das ist, nur habe ich die Dogmen gerade nicht parat. Aber gleich. ;-)
 
Bonkic am 03.07.2007 20:34 schrieb:
Trickmaster am 03.07.2007 20:30 schrieb:
Hmm.. Mein Physiklehrer sagte mir aber einmal, dass Mathematik sowas wie ne Untergruppe der Physik wäre. :-o
das hat er vielleicht bzgl der chemie gesagt, aber mit ziemlicher sicherheit nicht, was die mathematik angeht. =)
Kann ich mir auch nur schwer vorstellen, da Physik eine Naturwissenschaft ist, Mathematik hingegen ist eine Geisteswissenschaft.
Edit: Siehe dazu Wiki
 
seishin-ri am 03.07.2007 18:18 schrieb:
Doc_Holiday am 03.07.2007 18:16 schrieb:
Chesterton hat damit sicher nicht Toleranz schlechtreden wollen, aber er war der Meinung, dass sie niemals zu der Tugend schlechthin werden dürfe. Toleranz heißt ja im Wortsinn nunmal nix anderes als Dinge zu ertragen.

Gut, der Aufbau des Zitates weißt nämlich nichdt direkt darauf. Wenn man Tugend aber hervorhebt, ist es besser verständlich. Oder anders formuliert, ich weiß es nicht. Ist halt schon eine ältere Grammatik.
Ja, man hätte es klarer formulieren können- nur wäre es dann kein Zitat von Chesterton mehr. ;-) Das er es so meinte, wie ich es verstehe, geht auch aus seiner Vita und seinen Werken hervor.
 
Trickmaster am 03.07.2007 20:40 schrieb:
So habe ich das auch mit der Mathematik gemeint. Das man die Wirklichkeit eben in mathematische Zeichen übersetzt und sie eigentlich nicht existieren würden, wenn ein mensch sie nicht erfunden hätte. :-o

Mathematische Zeichen verdanken ihre Existenz natürlich dem Menschen, aber es sollte ja auch gar nicht um die Zeichen, sondern um das von diesen Zeichen ausgedrückte gehen.

Schließlich kann man durch Mathematik Dimensionen erklären und sogar mehrdimensionale Objekte zeichnen, wie den Hyperwürfel. Oder bringe ich jetzt alles durcheinander?

Das ist ein Frage der Anwendbarkeit. Dass Mathematik auf die Welt anwendbar ist, sagt erst einmal nichts darüber, ob sie auch unabhängig vom Menschen existiert. Allerdings kann man dies als Ausgangspunkt für die Argumentation nehmen, dass die Mathematik (wenn man sie in eine physikalistische Sprache übersetzt) offenbar bestimmte physikalische Strukturen der Welt beschriebe („eine Birne und noch eine Birne macht zwei Birnen“). Da aber diese Strukturen auch ohne den Menschen existieren würden, so könnte man fortfahren, sei letztlich auch die Mathematik (also das, was die Mathematik herausfindet) vom Menschen unabhängig.

Dieses Argument ist tatsächlich eine recht verzwickte Sache, dünkt mir aber unplausibel. Welche physikalischen Gesetzmäßigkeiten beschreibt die Bruchrechnung? Was beschreiben Funktionen? Was ist mit überabzählbar unendlichen Mengen? Wenn die Mathematik nichts anderes als die Welt in Zahlen ist, was bedeutet es für die Welt, dass die Mathematik unvollständig ist (dass also nicht alle wahren mathematischen Sätze mathematisch bewiesen werden können)? Das sind alles Dinge, die sich nicht in eine physikalische Erkenntnis umformulieren lassen, d.h. hier geht die Mathematik weit darüber hinaus, ein bloße Aushilfsphysik zu sein. Vielleicht könnte man sagen, dass Einiges, was die Mathematik herausfindet, ein Äquivalent in der Welt hat, aber das betrifft gewiss nicht DIE Mathematik im Ganzen.
 
Meinereiner am 04.07.2007 00:11 schrieb:
Vielleicht könnte man sagen, dass Einiges, was die Mathematik herausfindet, ein Äquivalent in der Welt hat, aber das betrifft gewiss nicht DIE Mathematik im Ganzen.

Vielleicht hat ja die Tatsache, dass einige Sätze nicht zugleich wahr ausgesprochen und aber auch bewiesen werden können, ihre Entsprechung in der quantenphysikalischen Unschärferelation. :D

Ach, btw: Brüche haben ihre Entsprechung zB in der Akustik.
 
Vielleicht..weil die Mathematik auch andere Dimensionen erklären kann, kann man Brüche und Co. nur auf Vorgänge außerhalb unseres Universums beziehen.

Unendliche Mengen stehen für mich z.B. für den Raum in den Dimensionen, der soviel ich weiß unendlich sind.
Vielleicht erklären Brüche und Funktionen physikalische Gesetze völlig anderer Universen. Ich glaube, dass es wirklich zu jeder mathematischen Formel, einen Vorgang in diesem Etwas aus seinen etlichen Dimensionen und Universen gibt.
Ich bin aber wie gesagt nicht der hellste in Physik.

Könnte mir aber vorstellen, dass die Mathematik nicht, wie Physik, Biologie und Chemie an dieses Universum gebunden ist, sondern Dimensionen erklärt.
 
Trickmaster am 04.07.2007 11:58 schrieb:
Vielleicht..weil die Mathematik auch andere Dimensionen erklären kann, kann man Brüche und Co. nur auf Vorgänge außerhalb unseres Universums beziehen.

Unendliche Mengen stehen für mich z.B. für den Raum in den Dimensionen, der soviel ich weiß unendlich sind.
Vielleicht erklären Brüche und Funktionen physikalische Gesetze völlig anderer Universen. Ich glaube, dass es wirklich zu jeder mathematischen Formel, einen Vorgang in diesem Etwas aus seinen etlichen Dimensionen und Universen gibt.
Ich bin aber wie gesagt nicht der hellste in Physik.

Könnte mir aber vorstellen, dass die Mathematik nicht, wie Physik, Biologie und Chemie an dieses Universum gebunden ist, sondern Dimensionen erklärt.
öööhm, also ist es nicht eher so das eine reihe schlauer menschen sich "regeln" und "formeln" ausgedacht haben um eine "künstliche" eklärung für zusammenhängende dinge zu bekommen?
ich mein alleine schon die namen für zahlen sind doch irgendwann mal "selbst gemacht" worden, oder?
das 2+2 = 4 ist ist doch durch nichts zu erklären außer das jemand der anzahl einen bestimmten namen zugesprochen hat :confused:
also wenn diese schlauen menschen früher andere namen und andere formeln "erfunden" hätten, kämen doch auch andere ergebnisse raus oder? zumindest namentlich...
also mit etwas was ja noch gar nicht sooo alt ist, wie die mathematik, das universum erklären zu wollen, ist schon etwas schwierig oder?

zur entstehungsgeschichte hab ich ja schon mal was geschrieben :-D
wenn irgendwo, irgendwann zum richtigen zeitpunkt, irgednwas auf etwas trifft, und infolge dessen etwas bestimmtes sich daraus entwickelt (zb leben) dann ist die wahrscheinlichkeit das irgendwo anders "genau" das gleiche passiert SEHR SEHR unwahrscheinlich, also ist es wohl unwahrscheinlich das es woanders auch sowas wie leben gibt, aber ausgeschlossen ist es nicht, weil NIEMAND es genau wissen kann, und ausrechnen kann man sowas sowieso nicht, wie auch :rolleyes:


habt jemand mal von dem forscher was gehört der versucht hat die seele zu wiegen?
(hab leider keine genaue quelle, in bild stand mal ein abklatsch davon %-) )
ein, ich glaube englischer forscher machte mit 20(?) im sterben liegenden menschen einen versuch, das sterbebett lag auf sensiblen waagen, und es kam raus das genau in der sekunde des todes bei allen personen das gewicht um ca 12-20gramm fiel :ugly:
der aufhörende blutkreislauf, oder aufhörende organe sollen nicht für den gewichtsverlust verantwortlich gewesen sein.... :confused:
 
@Trickmaster

Unendliche Mengen stehen für mich z.B. für den Raum in den Dimensionen, der soviel ich weiß unendlich sind.

Es wird zwar beide male von Unendlichkeit gesprochen, aber gemeint ist etwas unterschiedliches. Eine Menge ist, grob gesagt, unendlich groß genau dann, wenn sie unendlich viele Elemente besitzt. Ein Raum ist unendlich groß genau dann, wenn er unendlich weit ausgedehnt ist. Was ich aber meinte, war nicht bloße Unendlichkeit, sondern überabzählbare Unendlichkeit: Eine Menge ist abzählbar unendlich große genau dann, wenn sie genauso viele Elemente besitzt wie die Menge der natürlichen Zahlen. Eine Menge ist überabzählbar unendlich groß genau dann, wenn sie mehr Elemente als die Menge der natürlichen Zahlen hat. Das Verzwickte an der Sache: Die Menge der natürlichen Zahlen ist bereits unendlich groß, also gibt es unendlich große Mengen, die größer sind als andere unendlich große Mengen.

Ich glaube, dass es wirklich zu jeder mathematischen Formel, einen Vorgang in diesem Etwas aus seinen etlichen Dimensionen und Universen gibt.

Dagegen kann man freilich keine Argumente bringen, allerdings ist die Behauptung derart metaphysisch, dass man auch keine Argumente dafür bringen kann. Insofern, denke ich, sollten wir uns auf das beschränken, was wir wirklich untersuchen können und das ist die Welt, auf die wir durch Wahrnehmung Zugriff haben. Doch dass es für DIESE Welt zu jeder mathematischen Erkenntnis ein Äquivalent gibt, dünkt mir unplausibel. (Negative Zahlen sind auch ein schönes Beispiel.)
 
@ SCUX

Die Namen von mathematischen Objekten sind ja irrelevant; es geht um das, was dahinter liegt, d.i. die Mathematik. Dass die aber irgendwie schon recht plausibel ist, lässt sich wohl nicht leugnen, weshalb man da tatsächlich merkwürdige Schlüsse draus ziehen könnte. (Ich glaube allerdings auch nicht, dass die Mathematik eine verkappte Naturwissenschaft ist, allein schon deshalb, weil es in der Mathematik keine Terme für physikalische Objekte gibt, d.h. man kommt um die Physik so oder so nicht herum.)
 
Trickmaster am 04.07.2007 11:58 schrieb:
Unendliche Mengen stehen für mich z.B. für den Raum in den Dimensionen, der soviel ich weiß unendlich sind.

Na da geht's ja schon los. Ein Raum ist mathematisch gesehen begrenzt, kann also nicht unendlich sein. Aber was wir nicht eingrenzen oder erfassen können, ist erstmal unendlich.
 
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