• Aktualisierte Forenregeln

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    Vielen Dank

Amerika, Amerika, und am 6. Tag ...

@ElNonsk

Huch, es lebt? Well, da in dem Text so wenig über Gott steht, nörgle ich eben an anderen Dingen herum, har :P

ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Das eigentliche Problem in der Diskussion um die Beweisbarkeit von geistigen Dingen ist einmal die Überschätzung des physikalischen - aber auch die Unterschätzung des historischen (oder juristischen) Beweises. Dinge, die nur einmal passierten und die nicht experimentell nachgewiesen werden können, für die wir also nur Zeugen und "Zeugnisse" (in schriftlicher oder archäologischer Form) besitzen, bezeichnen wir schnell als "unbewiesen".
Dabei ist auch die historische Wissenschaft - oder das Gerichtswesen - ein nach exakten Regeln arbeitendes System.

Es sind nicht die Regeln und Methoden einer Wissenschaft, die als bewiesen oder unbewiesen gelten, sondern ihre Ergebnisse. Regeln können nicht wahr oder falsch sein, geschweige denn bewiesen werden.

Kurz gefasst: Der historische Beweis ist ebenso gut/schlecht wie der physikalische. Zwingende Beweise kann es nur in einem klar definierten System wie der Mathematik geben.

Es ist relativ müßig, in Kontexten von Geschichts- und Naturwissenschaften von Beweisen zu sprechen. Tatsächlich gibt es nur Theorien, die anhand ihrer Nützlichkeit bewertet werden. Es gibt aber freilich in Geschichts- wie auch in Naturwissenschaften mehr oder weniger nützliche Theorien, weshalb es wenig Sinn macht, von DEM historischen und DEM naturwissenschaftlichen Beweis (bzw. DER historischen und DER naturwissenschaftlichen Theorie) zu sprechen und diese dann zu vergleichen.

Überdies sind auch die heutigen Naturwissenschaften stark vom historischen Beweis abhängig. Jedes Jahr werden weltweit Unmengen an naturwissenschaftlichen Versuchen durchgeführt. Nachdem sie von mehreren (hoffentlich) unbefangenen und voneinander unabhängigen Experten geprüft werden, werden sie für (zumindest beim derzeitigen Status der Wissenschaft) „richtig“ erklärt. Sie werden dann in der entsprechenden Wissenschaftsliteratur dokumentiert und oft nicht erneut erprobt. [...] Von da aus werden dann weitere Schlüsse gezogen.

Natürlich stützen sich naturwissenschaftliche Forschungen auf zuvor erbrachte Ergebnisse; deshalb jedoch von einem Verfahren des historischen Beweises zu sprechen, dünkt mir unangebracht. Was die Methodiken der Naturwissenschaften denen der Geschichtswissenschaften voraus hat, ist die Möglichkeit zum Experiment. Selbst wenn wir ein teures Experiment ins Auge fassen, das nur ein einziges mal durchgeführt wird, besteht hier noch lange keine hinreichende Parallele zu den Methodiken der Geschichtswissenschaften. Wiederholbarkeit ist nur einer der Vorteile des Experiments. Andere sind die Kontrollierbarkeit von Störvariablen sowie das gezielte Überprüfen der Reaktion eines Systems auf ganz bestimmter Stimuli.
Solche Möglichkeiten hat man in den Geschichtswissenschaften nicht: hier ist man gewissermaßen auf den Zufall angewiesen, dass die Archäologie neue Artefakte zutage fördert. Sind dies nun alles Artefakte, die zwar mit einer Theorie vereinbar sind, jedoch plausible Alternativtheorien nicht ausschließen, so muss man eben mit dieser Ungewissheit, oder besser: Unsicherheit, leben und auf weitere archäologische Funde hoffen.
Hinzu kommt, dass historische Quellen oftmals verfälscht, widersprüchlich und ungenau sind. Das ist etwa in den Philologien ein großes Problem, da man besonders im Mittelalter gerne mal abgeschrieben hat, was dazu führt, dass man oft zwar keinen Originaltext, aber zig Kopien besitzt, die häufig noch Kopien anderer Kopien sind. Was bei diesem regen Abgeschreibe mit einem Text passieren kann, sollte man sich in Analogie zum Stille-Post-Spiel denken können (dass auch Originalquellen gerne mal etwas ausgeschmückt sind, ist eine schon beinahe triviale Feststellung). Ohne exakte Kriterien anführen zu können, dünkt es doch intuitiv einsichtig, dass die Naturwissenschaften in Sachen Methodik den Geschichtswissenschaften weit voraus sind.

Über naturwissenschaftliche Beweise und deren „Wahrheitsgehalt“ haben wir ja bereits gesprochen. Man könnte hier auch noch Karl Popper anführen, aber das würde zu weit gehen. Bleiben wir also dabei. Mathematische Beweise sind zwingend (obwohl wir inzwischen wissen, dass es auch in der Mathematik Ungenauigkeiten gibt – Kurt Gödel). Physikalische und historische Beweise hingegen sind nicht zwingend.

Das tut zwar wenig zur Sache, aber bei DEN Signalwörtern kann ich einfach nicht widerstehen^^: Wenn es um wissenschaftstheoretische Fragen geht, ist Popper definitiv der falsche Ansprechpartner. Er war ein lausiger Wissenschaftstheoretiker, der nicht die geringste Ahnung vom Wissenschaftsbetrieb hatte. Hinzu kommt, dass seine Logik der Forschung eine Polemik gegen eine Form des logischen Positivismus ist, die niemals vertreten wurde. Wie wenig Ahnung Popper vom logischen Positivismus hatte, hat er in den 60ern beim sog. Positivismusstreit eindrucksvoll gezeigt, als er, da bei diesem Kongress kein einziger logischer Positivist zugegen war :ugly: , selber den Aushilfspositivisten spielen musste. Das ist so dermaßen schiefgegangen, dass die Begriffe „Empirismus“ und „Positivismus“ noch 20 Jahre danach als Schimpfworte gebraucht wurden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es durchaus glaubwürdig dünkt, dass Rudolf Carnap (einer DER Vertreter des Wiener Kreises und damit des logischen Positivismus) Popper in seiner Kritik am Verifikationsbegriff auch deshalb zustimmte, damit er sich nicht mit dessen Haarspaltereien aufhalten musste. Oo
Selbst mit seinem Argument, dass die empirischen Wissenschaften ihre Theorien doch niemals beweisen könnten, kam Popper einige Jährchen zu spät, sodass er ein Selbstverständnis der Wissenschaften als Wahrheitsfinder kritisierte, das diese gar nicht mehr vertraten. Popper wird in wissenschaftstheoretischen Abhandlungen nur noch deshalb erwähnt, weil er Klassikerstatus besitzt; nicht aber, weil man seinen wissenschaftstheoretischen Arbeiten so viel entnehmen könnte.

Okay, ich mag Popper nicht, dann zu Gödel :) Was Gödel gezeigt hat, ist, dass formallogische Systeme, die die elementare Zahlenarithmetik beherrschen (und dazu zählt freilich auch die Mathematik auf Grundlage der Principia Mathematica von Russell/Whitehead, welche DER kolossale Versuch waren, der Mathematik ein logisches Fundament zu geben), entweder unvollständig oder widersprüchlich sind. Widersprüchlichkeit stellt ein ernstes Problem dar, da in einem System wie den Principia Mathematica ein einziger Widerspruch dazu führt, dass jede Aussage beweisbar wird. Die Unvollständigkeit hingegen hat zwar dem fregeschen bzw. hilbertschen Programm einer vollständigen Axiomatisierung der Mathematik den Todesstoß versetzt, ist aber etwas, womit wir leben können. In einem unvollständigen formalen System lassen sich zwar nicht alle Formeln, die in diesem System wahr sind, beweisen, aber die Beweise sind nach wie vor lückenlos und exakt; von Ungenauigkeiten kann nicht die Rede sein.

Anbei bemerkt ist es auch nicht die Mathematik, die als DAS Paradigma von Beweisfähigkeit gilt: tatsächlich wird in der Mathematik recht viel mit unbewiesenen Annahmen gearbeitet (so kann es schon einmal passieren, dass gewisse Behauptungen erst Jahrzehnte später bewiesen werden, obwohl sie bereits völlig selbstverständlich sind). DAS Paradigma für Beweisfähigkeit ist stattdessen die formale Logik in ihren primitiveren Formen (werden die Systeme zu komplex, gibt’s wieder Probleme, siehe Gödel). – Nun ja, soviel Fachgefasel muss sein :P

Mathematische und naturwissenschaftliche Beweise berühren uns also (normalerweise) kaum in unserem Innersten.

Hier solltest du nicht zu sehr verallgemeinern. Wir hatten eben schon das Thema Gödelsche Unvollständigkeitssätze: dem Normalsterblichen ist es freilich ziemlich egal, ob formallogische Systeme wie das der Principia Mathematica nun konsistent und vollständig sind oder nicht. Nun versetze dich aber mal in die Lage eines Mathematikers – ein schönes Beispiel ist hier Gottlob Frege. Er hatte – lange vor Gödels Unvollständigkeitssätzen – versucht, der Mathematik ein logisches Fundament unterzuschieben (auf seinem Mist ist die Idee gewachsen). Was er auf diesem Wege erreicht hat, ist u.a. die phänomenale Überwindung der aristotelischen Logik, die immerhin seit über 2000 Jahren kaum weiterentwickelt wurde und Kant dazu veranlasste, sie als vollendet zu betrachten. Darüber hinaus hat er quasi im Vorbeigehen einen brillanten Vorschlag zum uralten Problem der Existenzsätze gemacht, das Konzept des lückenlosen Beweises eingeführt, den ersten brauchbaren und auch heute noch nicht überholten Vorschlag zur Axiomatisierung von Zahlen gemacht und nebenbei die längst vergessene Stoikerlogik wiederentdeckt – ohne sie zu kennen: er hat sie gewissermaßen noch einmal erfunden. Kurz: Frege war ein verdammter Logikgott; nach Aristoteles, der die formale Logik erfunden hat, der größte Logiker, den die Welt bisher gesehen hat. Nun ja, dann gab’s da aber auch noch einen gewissen Bertrand Russell (eben der Bertrand Russell, der an den hier schon ein paar mal erwähnten Principia Mathematica mitgeschrieben hat). Dieser hatte – ebenfalls lange vor Gödel – in Freges logisch-mathematischem System einen Widerspruch entdeckt: die sog. Russellsche Antinomie. Letztlich war es Frege nicht möglich, eine zufriedenstellende Lösung für das Problem zu finden und er starb als verbitterter Mann.
Tja, das klingt wie nach einem Hollywoodschinken, war aber tatsächlich so und in Anbetracht dessen scheint es ziemlich unangebracht, davon zu sprechen, dass uns mathematische und naturwissenschaftliche Beweise in unserem Innersten (normalerweise) kaum berühren. Du musst eben nur die Leute fragen, denen das nicht am Arsch vorbeigeht.

Ganz ähnlich funktioniert das mit Gottesbeweisen: Denjenigen, den Gott sowieso nicht interessiert, wird auch ein naturwissenschaftlicher, mathematischer oder sonst wie gearteter Gottesbeweis nicht überzeugen. Selbst wenn er keine Widerlegung findet, wird er sich auf seine Intuition berufen, die ihm sagt, dass Gott nicht existiere.
Gerätst du hingegen an jemanden, der der Frage wirklich offen gegenübersteht (obwohl ich bezweifle, dass es so jemanden gibt), sich nicht hinter seiner Intuition versteckt und auch die angewandte Beweismethode ernstnimmt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass dieser sich überzeugen lässt.

Schlussendlich kommen wir aber zu dem Punkt, den ich euch schon am Anfang der Diskussion versprochen hatte: Ob man an Gott glaubt oder nicht, liegt beim Menschen selbst.

Das führt aber die Idee eines Beweises ad absurdum. Eines der intuitiv wesentlichen Kriterien für einen Beweis ist intersubjektive Überprüfbarkeit (denn wozu taugte ein Beweis, mit dem man nur sich selbst etwas beweisen könnte?). Wenn du die Erken
 
...hier geht's weiter:

Wenn du die Erkenntnis Gottes aber auf die phänomenologische Ebene verlegst, geht genau diese intersubjektive Dimension des Beweises gänzlich verloren, diese Offenbarung Gottes wäre im besten Falle ein Beweis für DICH, nichts weiter (obwohl es tatsächlich sinnlos ist, auf einer phänomenologischen Ebene von Beweisen zu sprechen...entweder man hat eine bestimmte Wahrnehmung oder man hat sie nicht: da gibt es nichts zu beweisen). Aus diesem Grunde ist das Argument, Gott sei bewiesen, wenn er sich offenbarte (das hast du zwar nicht geschrieben hast, aber darum geht es doch, oder?), schlichtweg falsch, da eine private Offenbarung das Kriterium der intersubjektiven Überprüfbarkeit verletzt.
 
Meinereiner am 12.03.2007 22:49 schrieb:
Aus diesem Grunde ist das Argument, Gott sei bewiesen, wenn er sich offenbarte, schlichtweg falsch, da eine private Offenbarung das Kriterium der intersubjektiven Überprüfbarkeit verletzt.

Ich glaube mittlerweile, dass ElNonsk vor einem halben Jahr einen anderen Beweis im Kopf hatte, als er ihn uns ankündigte, den wir dann aber dummerweise selbst ausgeführt (und widerlegt haben). Deshalb hat er auch so lange gebraucht, sich etwas anderes auszudenken.

Leider ist dabei nichts Revolutionäres herausgekommen, was über das Niveau einer Predikt eines Missionars im indianischen Dschungel hinausginge. Sehr schade das.
 
aph am 12.03.2007 15:51 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Ob man an Gott glaubt oder nicht, liegt beim Menschen selbst.

Ich möchte deine Abhandlung nicht kommentieren, denn für die Ankündigung eines "Gottesbeweises" empfinde ich diese Aneinanderreihung von willkürlichen Gedankensprüngen (z.B. "das ist dann halt die Bibel") ausgesprochen dürftig.
Also entweder bist du in deinen Antworten immer
a) sehr ehrlich (hatte ich nach dem Lesen dieses Posts gedacht)
oder
b) polemisierst (fiel mir ein, als ich das



Und ich hab das Gefühl, dass es auch dir so schwer fällt wie mir, deine Enttäuschung zu verbergen. *g*


und das



Ich glaube mittlerweile, dass ElNonsk vor einem halben Jahr einen anderen Beweis im Kopf hatte, als er ihn uns ankündigte, den wir dann aber dummerweise selbst ausgeführt (und widerlegt haben). Deshalb hat er auch so lange gebraucht, sich etwas anderes auszudenken.

Leider ist dabei nichts Revolutionäres herausgekommen, was über das Niveau einer Predikt eines Missionars im indianischen Dschungel hinausginge. Sehr schade das.


gelesen habe.
Könntest du es bitte unterlassen, meine Texte ohne weiteren Kommentar einer Wertung zu unterziehen. Das ist weder besonders aufschlussreich, noch bringt es die Diskussion voran (und ich verstehe so auch nicht, was dich an meinen Texten stört ;-) )
 
Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
Ich hab grad nur Lust auf das Fazit :B
Jaja, immer nur die Kurzfassung … *g*
Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Fazit:
Der Gott des Christentums ist nicht fühllose Geometrie des Weltalls, nicht neutrale Gerechtigkeit, sondern er hat ein Herz, er steht da als ein Liebender, mit der ganzen Wunderlichkeit des Liebenden.
Und wenn ich mich richtig erinnere liebt er auch alle Menschen, egal ob sie an ihn glauben und wie sie leben oder? (altes Testament mal außen vor :B )
Dann ist ja gut :-]
Jop

Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
Und genau hier liegt das Problem: Wieso soll reines Denken größer als Lieben sein?
Weil eigenes Bewusstsein evolutiv später entwickelt wurde als Hormone ;)
Du argumentierst schon wieder allein biologistisch (hatten wir schon früher im Thread). Das Problem bei solchen Argumentationen ist, dass sie:
a) entweder nicht ihre eigenen Richtigkeitsanspruch vertreten können (siehe Hard problem)
b) oder keine Antwort auf das Hard problem finden, bzw. seine Existenz negieren
c) ethisch äußerst bedenklich sind -> Eugenese (was aber, wie Meinereiner sicher einwenden wird, die mögliche Richtigkeit der Theorie weder mindert noch verstärkt)

Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
Siehe oben, ist es "ihm" nicht ziemlich egal ob ich mich in eine Glaubensgemeinschaft flüchte? Seit wann muss man denn beten, damit man beim christlichen Gott gut dasteht, zumal er ja eh nicht selber "hilft".
1. Satz beinhaltet eine Wertung: „flüchte“ hat in diesem Zusammenhang eine negative Konnotation. Ich versuche eine möglichst neutrale Sprache zu finden, könntest du das bitte auch tun?
2. Man „muss“ (schon wieder eine Wertung) nicht beten, um bei Gott besser „dazustehen“. Zum einen wäre das nicht christlich (Lukas 18, 9-14). Zum anderen bedeutet Beten grundsätzlich nicht, ein besonderes utilitaristisches Ziel zu verfolgen, sondern eben nur, die Nähe zu Gott zu suchen (Spitzfindige könnten dies ebenfalls als utilitaristisch deuten, aber es wäre eindeutig eine anderer Form des Utilitarismus, als das, das du gemeint hast)
3. Dass Gott nicht „hilft“, ist deine subjektive Wertung.

Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
Es ist vielleicht schwer nach zu vollziehen, aber es gibt auch Menschen die mit Problemen u.ä. sehr gut klar kommen können - ohne göttlichen Beistand. Sich dann mit Gott oder ähnlichem sich zu befassen ist eben wirklich Zeit- und Energieverschwendung (vor allem wenn man nicht daran glaubt :B ).
Glaubensgemeinschaften (Religionen) sind ein schönes Auffangbecken, bilden soziale Netzwerke und geben ein Zusammengehörigkeitsgefühl welches viele suchen.
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass du alle Christen (oder alle einer Religion angehörigen Menschen) für emotionale Krüppel hälst, die sich vor den Problemen des Alltags verstecken.

Berichtige mich, wenn es nicht so ist, oder stelle nochmals klar, dass du es wirklich so meinst, damit ich nicht von einer falschen Interpretation deines Textes ausgehe.

Solidus_Dave am 12.03.2007 17:35 schrieb:
Ich persönlich sehe es allerdings sehr ungern, wenn diese sich mit religiösen Motiven in Politik, Wissenschaft, Lebensweisen usw. einmischen.
Du musst auch die andere Sichtweise sehen: Auf mich wirkt es sehr befremdlich (bzw. wie die angesprochene Gehirnwäsche) wenn Menschen sich von einem "Wesen" leiten lassen, das in "meiner" Realität mit einem Einhorn gleichgestellt ist.
Wenn du unter „religiösen Motiven“ Bushs Begründung für seine diversen Feldzüge verstehst (die keine religiösen Motive sein können, da solche Begründungen dem Christentum strukturell widersprechen), ist dies vollkommen verständlich. Wenn du aber „religiöse Motive“ meinst, die auf Probleme angewendet werden, die die Würde des Menschen betreffen(Eugenese), muss ich dir widersprechen (und auch Habermas hat das verstanden ;))
 
aph am 13.03.2007 10:59 schrieb:
Ich glaube mittlerweile, dass ElNonsk vor einem halben Jahr einen anderen Beweis im Kopf hatte, als er ihn uns ankündigte, den wir dann aber dummerweise selbst ausgeführt (und widerlegt haben). Deshalb hat er auch so lange gebraucht, sich etwas anderes auszudenken.

Man sollte aber auch nicht zuviel erwarten. Dass ElNonsk keinen unwiderlegbaren Beweis liefern würde, war wohl schon im Vornhinein ziemlich sicher. Was diese ganzen Gottesbeweise – sicherlich nicht für alle, aber doch für viele – so interessant macht, ist ja nicht das Ergebnis, zu welchem sie gelangen, sondern vor allem die Methode, WIE sie dazu kommen. Es gibt ziemlich plumpe Gottesbeweise wie den kosmologischen, der daraus, dass (scheinbar) alles eine Ursache hat, auf eine erste Ursache schließt: darauf kann jedes Schulkind kommen. Andererseits gibt es aber auch wirklich scharfsinnige Beweise wie den ontologischen von Canterbury (der steht hier auch irgendwo in dem Thread): sich so etwas auszudenken, ist eine beachtliche Leistung. Es wäre natürlich interessant gewesen, mal wieder einen neuen Ansatz zu sehen, denn mittlerweile wurde so ziemlich jede größere klassische Wissenschaft (Physik, Biologie, Logik, Mathematik, Ethik, Theologie, Jura usw.) mindestens einmal für einen Gottesbeweis ausgeschlachtet. Wie wäre es mal mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Gottesbeweis? Oo
 
ElNonsk am 13.03.2007 19:03 schrieb:
Könntest du es bitte unterlassen, meine Texte ohne weiteren Kommentar einer Wertung zu unterziehen. Das ist weder besonders aufschlussreich, noch bringt es die Diskussion voran (und ich verstehe so auch nicht, was dich an meinen Texten stört ;-) )

Das unterlasse ich, sobald deine Texte über das Niveau einer Missionarspredigt hinaus gelangen. Aber eigentlich hatten wir hier echt schon alles. Wenn du nichts weiter bringst als die Wiederholung des Themas "Gott ist existent, wenn/weil Menschen an ihn glauben", brauchst du dich nicht wundern, wenn du Enttäuschung und Gähnen hervorrufst.

meinereiner hat vieles bereits geschrieben und sich die Mühe gemacht, deinen Beitrag auseinanderzunehmen. Dem ist nichts hinzuzufügen, weil es ziemlich abschließend ist (auch wenn du das offenbar mal wieder nicht einsiehst). Ich werde mich jedenfalls nicht an einer Wiederholung der letzten 30 Seiten beteiligen. Bring was Neues, dann schreib ich auch wieder was dazu.

Meinereiner am 13.03.2007 23:21 schrieb:
Man sollte aber auch nicht zuviel erwarten. Dass ElNonsk keinen unwiderlegbaren Beweis liefern würde, war wohl schon im Vornhinein ziemlich sicher.
Wie du schon korrekt anmerktest, hat es nicht mal den Namen "Beweisversuch" verdient. Und das hätte man schon erwarten können, nach der langen Zeit, oder?

Aber im Prinzip war es ein Beweis, den uns ElNonsk erbracht hat: Er hat erneut bewiesen, dass christlicher Glaube nur durch missionieren oder indoktrinieren verbreitet werden kann, nicht durch Überzeugung.
 
ElNonsk am 13.03.2007 19:50 schrieb:
Wenn du unter „religiösen Motiven“ Bushs Begründung für seine diversen Feldzüge verstehst (die keine religiösen Motive sein können, da solche Begründungen dem Christentum strukturell widersprechen), ist dies vollkommen verständlich. Wenn du aber „religiöse Motive“ meinst, die auf Probleme angewendet werden, die die Würde des Menschen betreffen(Eugenese), muss ich dir widersprechen (und auch Habermas hat das verstanden ;))

Nein, auch im (vermeintlich) positiven Falle sollte politisches Handeln nicht religiös motiviert sein, sondern vernunftgesteuert. Da gebe ich Solidus_Dave 100%ig Recht.
 
Meinereiner am 13.03.2007 23:21 schrieb:
Wie wäre es mal mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Gottesbeweis? Oo

Schon mal von der "unsichtbaren Hand" gehört? So offenbart sich Gott in der Wirtschaftswissenschaft ;-) :ugly:

Wie würde man denn an so etwas herangehen?
 
aph am 14.03.2007 10:48 schrieb:
Aber im Prinzip war es ein Beweis, den uns ElNonsk erbracht hat: Er hat erneut bewiesen, dass christlicher Glaube nur durch missionieren oder indoktrinieren verbreitet werden kann, nicht durch Überzeugung.

Das siehst du vielleicht so, aber du bist nicht der Nabel der Welt!
 
crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Die Verbindung von Gott der Philosophen und Gott der Christen stellt eben die Bibel dar.
Also zwischen meinem Gott und mir stellt momentan Sin City Band1, V for Vendetta, das Parfüm, 1984, Eine schöne neue Welt, Menschenjagd, LTB Nr. 150-200, ??? und der dritte Klon usw. ....... eine Verbindung dar. ;-)
*lol*
Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass ich zum christlichen Gott finden würde, wenn ich die Bibel lese? Ich hatte ehrlich schon mal vor das zu lesen, aber nachdem Gott die Erde erschaffen hat, war ich dann doch etwas perplex warum das solange dauert für einen "Allmächtigen", also habe ich es sein gelassen. :finger:
Ich warte weiterhin auf eine Übersetzung des Schinken.......
Ich verweise auf die katholische Einheitsübersetzung der Bibel. Von Genesis 1,1 bis zur Offenbarung 22, 21 wird fast jeder Vers analysiert und kommentiert. Das sollte die Sache verständlicher machen (natürlich gibt es auch noch die Unmengen an Kinderbibeln, aber ich glaube nicht, dass du so etwas suchst ;-) )

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Schlussendlich kommen wir aber zu dem Punkt, den ich euch schon am Anfang der Diskussion versprochen hatte: Ob man an Gott glaubt oder nicht, liegt beim Menschen selbst. Entweder er entscheidet sich dafür, oder dagegen.
Na super, die Unterhaltung hatte ich mit meiner Mutter schon vor 10 Jahren. "Junge. Irgendeinen Glauben muss man ja haben." Boah, tolle Erklärung warum man den glauben soll.
Irgendwie sehe ich in meinem Text keinerlei Aufforderung, an Gott zu glauben oder auch nicht. Kann ja sein, dass ich mich irre, aber so wie ich meinen Satz interpretiere, ist das eine ganz normale Aussage, oder nicht? ;)

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Die
Jetzt aber die Frage: Warum probiert ihr es nicht einfach?
Hab schon, funzt ned. Runtime error soundso. die exakte Fehlermeldung habe ich nicht mehr im Kopf. :ugly:
Tja, die Frage ist eben, ob du es „WIRKLICH“ (und mit „wirklich“ meine ich auch „wirklich“) versuchst hast, oder nicht. Ich werde dazu keinerlei Urteil abgeben, das steht mir auch nicht zu. Es sollte sich aber jeder selbst fragen, ob er es wirklich schon einmal ernsthaft versucht hat. Und ob er es nicht noch einmal versuchen wollte? [1 Versuch ist wohl eine etwas kleine Erfahrungsbasis ;-) ]

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Warum probiert ihr nicht einfach zu beten?
Wenn man an Gott nicht glaubt, hat das ja irgendwie wenig Sinn, oder? Umgekehrt ist es wesentlich sinnvoller...... ;-)
Du kannst ja unter Voraussetzung beten, dass es Gott zumindest der Möglichkeit halber gibt. Oder etwa nicht?

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
ElNonsk am 11.03.2007 20:10 schrieb:
Die
Was verliert man dabei? Im schlimmsten Fall ein bisschen Zeit.
Ich könnte derweilen sinnvolleres machen. Ich verliere also nicht nur Zeit, ich vergeude sie regelrecht. Das widerspricht ja eig. dem chritlichen Lebensstil. Anstatt zu beten könne man z.B. Blut spenden, einen Baum pflanzen und damit den Klimawandel stoppen (ein bißchen halt *g*), einer Oma über die Straße helfen...... :-] :-D
Siehe oben.

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
Voraussetzung ist natürlich absolute Offenheit: Wer von Anfang nicht will, der wird auch nie erreichen, wonach er sucht.
Na dann ist ja gut, dass ich Gott nicht mehr suche, den dieser post hat ihn mir sicher nicht geliefert.
Hab ich auch nie behauptet ;-)

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
Wer nun behauptet, dass er eine Selbstlüge oder gar eine „Selbstgehirnwäsche“ befürchtet, gibt indirekt schon zu, dass hinter Religion und Glaube mehr steckt, als nur Hirngespinste.
Da steckt leider wesentlich mehr dahinter wie Hirngespinste von ein paar Leuten die glauben sie hätten Jesus, Maria oder Gott persönlich gesehen.
Aber ich kann ja den Masterchief L. Ron Hubbard anbeten, wenn du unbedingt meinst man muss sich einen Glaube "einreden". :-P
Hmmm, einen Glauben einreden? Wo habe ich das gesagt?

crackajack am 12.03.2007 18:21 schrieb:
Der Text hat zwar eigentlich nicht den Goldstatus erreicht, aber ich hatte ja versprochen, dass der Release Anfang März erfolgen würde. Entschuldigt also eventuelle Bugs *ggg*
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass genauso wie bei Gothic3 kein patch der Welt die grundlegenden Fundamente retten wird können. %-)
[/quote]
Ihr lasst den Progger ja auch gar nicht zu Atem kommen. Nebenbei gibt es die Software auch noch kostenlos. Da kann man doch über kleine Käferchen hinwegsehen ;-)
 
Boesor am 14.03.2007 13:24 schrieb:
aph am 14.03.2007 10:48 schrieb:
Aber im Prinzip war es ein Beweis, den uns ElNonsk erbracht hat: Er hat erneut bewiesen, dass christlicher Glaube nur durch missionieren oder indoktrinieren verbreitet werden kann, nicht durch Überzeugung.

Das siehst du vielleicht so, aber du bist nicht der Nabel der Welt!

Hab ich auch nicht behauptet. Aber zeig mir doch mal den Christen, der das aus eigener Überzeugung geworden ist. Und zeig nicht auf dich, dir glaube ich es nicht. ;)
 
ElNonsk am 14.03.2007 13:51 schrieb:
Tja, die Frage ist eben, ob du es „WIRKLICH“ (und mit „wirklich“ meine ich auch „wirklich“) versuchst hast, oder nicht. Ich werde dazu keinerlei Urteil abgeben, das steht mir auch nicht zu. Es sollte sich aber jeder selbst fragen, ob er es wirklich schon einmal ernsthaft versucht hat. Und ob er es nicht noch einmal versuchen wollte?

Definiere "versuchen". Für mich ist versuchen, wenn mir bei der bloßen Vorstellung eines christlichen Gottes schon alle Synapsen Alarm schlagen mit der Meldung: "Error: Konflikt in Logik-Modul entdeckt."
 
aph am 14.03.2007 14:05 schrieb:
Boesor am 14.03.2007 13:24 schrieb:
aph am 14.03.2007 10:48 schrieb:
Aber im Prinzip war es ein Beweis, den uns ElNonsk erbracht hat: Er hat erneut bewiesen, dass christlicher Glaube nur durch missionieren oder indoktrinieren verbreitet werden kann, nicht durch Überzeugung.

Das siehst du vielleicht so, aber du bist nicht der Nabel der Welt!

Hab ich auch nicht behauptet. Aber zeig mir doch mal den Christen, der das aus eigener Überzeugung geworden ist. Und zeig nicht auf dich, dir glaube ich es nicht. ;)

Es gibt ein paar Christen zuviel als das man da eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Aber bist du wirklich so verbohrt das du dir nicht vorstellen kannst das es Christen aus Überzeugung gibt? Ganz ohne Mission und Indoktrinierung?
 
Boesor am 14.03.2007 14:12 schrieb:
Es gibt ein paar Christen zuviel als das man da eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Aber bist du wirklich so verbohrt das du dir nicht vorstellen kannst das es Christen aus Überzeugung gibt? Ganz ohne Mission und Indoktrinierung?
Naja, wieviele Christen gibt es, die Christen wurden, bevor sie davon gehört hatten?
 
Boesor am 14.03.2007 14:12 schrieb:
aph am 14.03.2007 14:05 schrieb:
Boesor am 14.03.2007 13:24 schrieb:
aph am 14.03.2007 10:48 schrieb:
Aber im Prinzip war es ein Beweis, den uns ElNonsk erbracht hat: Er hat erneut bewiesen, dass christlicher Glaube nur durch missionieren oder indoktrinieren verbreitet werden kann, nicht durch Überzeugung.

Das siehst du vielleicht so, aber du bist nicht der Nabel der Welt!

Hab ich auch nicht behauptet. Aber zeig mir doch mal den Christen, der das aus eigener Überzeugung geworden ist. Und zeig nicht auf dich, dir glaube ich es nicht. ;)

Es gibt ein paar Christen zuviel als das man da eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Aber bist du wirklich so verbohrt das du dir nicht vorstellen kannst das es Christen aus Überzeugung gibt? Ganz ohne Mission und Indoktrinierung?

Sowas ist mir allerdings auch nóch nicht begegnet :confused:
 
EmmasPapa am 14.03.2007 14:19 schrieb:
Sowas ist mir allerdings auch nóch nicht begegnet :confused:

Eben - und jeder, dem eine Bibel in die Hand gedrückt wird, jeder dessen Eltern ihn mit ihrem christlichen Glauben ein Vorbild geben, wird unweigerlich dadurch beeinflusst. Von Überzeugung aus eigenem Antrieb kann dann keine Rede sein.
 
aph am 14.03.2007 14:26 schrieb:
EmmasPapa am 14.03.2007 14:19 schrieb:
Sowas ist mir allerdings auch nóch nicht begegnet :confused:

Eben - und jeder, dem eine Bibel in die Hand gedrückt wird, jeder dessen Eltern ihn mit ihrem christlichen Glauben ein Vorbild geben, wird unweigerlich dadurch beeinflusst. Von Überzeugung aus eigenem Antrieb kann dann keine Rede sein.

Auch wenn das jetzt vielleicht etwas übertrieben ist, aber bei der katholischen Kirche habe ich noch mehr das Gefühl als bei der evangelischen, dass sie sich, was die Beeinflussung ihrer Schäfchen/zahlenden Klientel/Mitglieder immer mehr an Scientology annähern.
 
EmmasPapa am 14.03.2007 14:29 schrieb:
Auch wenn das jetzt vielleicht etwas übertrieben ist, aber bei der katholischen Kirche habe ich noch mehr das Gefühl als bei der evangelischen, dass sie sich, was die Beeinflussung ihrer Schäfchen/zahlenden Klientel/Mitglieder immer mehr an Scientology annähern.

Naja, ich wollte das gar nicht negativ werten, denn die Kirche bzw. Religion bietet ja - wie hier schon erwähnt wurde - vielen Menschen Halt, die sonst einige Lebenssituationen nur schwer durchstehen würden. Manche Märchen sind durchaus hilfreich. Ich befürworte ja auch, dass man Kindern was vom Weihnachtsmann erzählt, denn das macht sie glücklich.

In dem Thread ging's allerdings ja um die Frage, ob man auch durch Logik oder aus innerer Überzeugung (geschweige denn erwiesenermaßen) zu dem Schluss kommen kann, dass es einen Gott, speziell DEN christlichen Gott gebe.

Wenn sich das Ganze dann doch wieder auf "Hey, versuch doch auch mal, daran zu glauben" reduziert (was nix anderes als Missionieren ist), bin ich halt maßlos enttäuscht. Auf der anderen Seite bestätigt es mich eben in meiner kritischen Haltung zum Christentum. ;)
 
aph am 14.03.2007 14:18 schrieb:
Boesor am 14.03.2007 14:12 schrieb:
Es gibt ein paar Christen zuviel als das man da eine allgemeingültige Aussage treffen kann. Aber bist du wirklich so verbohrt das du dir nicht vorstellen kannst das es Christen aus Überzeugung gibt? Ganz ohne Mission und Indoktrinierung?
Naja, wieviele Christen gibt es, die Christen wurden, bevor sie davon gehört hatten?

Wie soll man den Christ werden ohne was davon zu hören?
Allerdings ist es schon ein Unterschied zwischen Indoktrinierung und "davon hören"
Zum Glück leben wir in einer Gesellschaft in der es nicht notwendig ist Christ zu sein, es wird niemand gezwungen. (ok, in einigen gemeinden Bayerns vielleicht schon...) Und es gibt genügend Menschen die sich freiwillig entscheiden Christen zu werden.
Christ sein heisst ja nicht nur das römisch kath. in deinem Ausweis steht.
 
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