Werdet PCG-Supporter: Was steckt dahinter?

Basileukum

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Marquard Media Group! Umsatz knapp unter dreistelligem Millionenbetrag! Und dann auf Spenden "angewiesen" ?

Ja nix für ungut, es gibt kaum ein Printmedium, welches nicht massiv Auflage verloren hat. Da gehören auch und gerade große Zeitungen dazu, wie die FAZ, Welt, BILD usw. Glaub die einzig "rühmlichere" Ausnahme bildet die ZEIT.

Ich kann mir gut vorstellen, daß viele von diesen Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften wie Fokus, Spiegel etc.) defizitär arbeiten und weißt Du was deren Lösung ist? Der Staat soll helfen, weil man "systemtragend" ist. Man schafft es von selber nicht mehr. Was natürlich in einer weiteren Abhängigkeit von Krediten oder geistigen Einschränkungen mündet, was qualitativ wieder weiter nach unten führt und in mehr Auflagen.- und Vertrauensverlust sich widerspiegelt. Und da stehen dann oft Milliardenkonzerne (Bertelsmann und Springer) dahinter, welche da indirekt nach Staatsknete fragen, sprich Hartz 4 für Zeitungen.

Wenn ich diese Fakten kenne, siehe 4 Minuten Googeln oder so, da unterstütze ich doch lieber Projekte, welche mir am Herzen liegen mit einem Abo, anstatt hier einen blöden Mist abzusondern.
 

Gobfried

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Also ich finde die Aktion ein wenig "zweifelhaft".
Erstens denke ich gibt es zur Zeit einige Branchen die es viel nötiger haben, und zweitens scheint sich eure Angst der ausbleibenden Werbeeinnahmen auf eine Prognose zu beziehen (..., und auch wir können davon betroffen sein).
Trotzdem viel Erfolg und bleibt alle gesund!
Gobfried
 

Rabowke

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Also ich finde die Aktion ein wenig "zweifelhaft".
Erstens denke ich gibt es zur Zeit einige Branchen die es viel nötiger haben, und zweitens scheint sich eure Angst der ausbleibenden Werbeeinnahmen auf eine Prognose zu beziehen (..., und auch wir können davon betroffen sein).
Trotzdem viel Erfolg und bleibt alle gesund!
Gobfried
... "danke" für deinen Hinweis, sicherlich gibt es genug andere Branchen die auch Unterstützung benötigen. Nur warum erwähnst du es hier explizit? Soll jetzt die PCG für andere Seiten, Branchen und/oder Privathaushalte Geld einsammeln? :O

Ich versteh den tieferen Sinn deines Beitrages nicht. Die PCG ist in erster Linie für sich selbst verantwortlich, ich dachte und denke das sei allen klar?!
 
TE
Maria Beyer-Fistrich

Maria Beyer-Fistrich

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Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden. Stand jetzt, wissen wir nicht, wie der Werbemarkt gegen Ende des Jahres oder 2021 aussehen wird. Aber die Aktion soll natürlich auch ein Bewusstsein dafür schaffen, dass mancher Content eben nicht mehr kostenlos sein kann, wenn die Werbeeinnahmen wegbrechen. Die Alternative zu unserem Supporter-Modell ist eine Paywall. Wir möchten aber keine Leser aussperren. All unsere Angebote, ermöglichen es uns jetzt, diesen Weg einzuschlagen – und jeder kann entscheiden, wie und ob er uns unterstützen möchte. Die Überzeugungsarbeit müssen wir leisten, das ist klar.

EDIT: Um das noch zu ergänzen: Dass sich mit Online-Werbung allgemein immer weniger Geld verdienen lässt, ist keine Entwicklung der Krise.
 

Falconer75

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Was würdet ihr euch denn noch von uns wünschen?

  • wie schon geschrieben: die Präsenz der GamesGroup im Forum sollte fester Bestandteil des Jobs und entsprechend arbeitszeitgültig bewertet werden; das Miteinander von Redaktion und Supportern/Abonnenten könnte in Sachen Community-Push ein echtes Pfund sein

  • mehr Inhouse-Specials wären schön, die plassma-Sachen sind meist gut, werden von den Autoren aber in Akkord gemacht und im Nachgang hier nicht mehr begleitet; wäre mir wichtiger als Indie-Wünsche, dafür aber gern Community-Einfluss, welche Special-Themen gefragt sind

  • insgesamt vom Schwerpunkt Produktbesprechungen etwas mehr in Richtung Recherche rücken; auch spontan auf Lagen reagieren (Beispiel heute: Bezahlmodell bei Trackmania... Statement von Ubi einholen, Situation in einem kurzen Special beleuchten, vielleicht 10min Podcast- oder Video-Diskussion dazu...)
 

Zybba

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Was würdet ihr euch denn noch von uns wünschen?
Besser recherchierte News. Dazu die Korrektur von Fehlern. Zumindest, wenn sie von Usern angemerkt werden.
Dass Korrekturen daraufhin teilweise vorgenommen werden, weiß ich. Teilweise auch nicht.

Konkretes Beispiel:
-----------------------------------------------------------------
ShirleyScurry
@ShirleyScurry
·
4 Std.
Ebene 2:
VG247 I don't know who you are or where you get your ideas from, but there was NO "onslaught" of patronizing comments!!! But yes I am scaling back my videos due to health. Most people on my channel are very nice. I do wish you would delete this so it would go away.
--------------------------------------------------

Bitte nicht jeden Mist einfach abschreiben.

Gruß
Oli

 

McDrake

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Besser recherchierte News. Dazu die Korrektur von Fehlern. Zumindest, wenn sie von Usern angemerkt werden.
Dass Korrekturen daraufhin teilweise vorgenommen werden, weiß ich. Teilweise auch nicht.

Hatte da vor einiger Zeit mal einen Wunsch/Anmerkung gemacht, dass man einen "Hinweis- oder "Fehler melden-Button" machen sollte bei Artikeln, damit man dies direkt melden kann und nicht übers Forum machen muss.

Denn im Forum weiss man nicht wirklich, obs ankommt bei den entsprechenden Redis.
Die können sich ja auch nicht im Forum unendlich aufhalten und jeden Kommentar zur News vornehmen.
 

Zybba

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Es gibt ja direkt unter den News den Button "Fehler im Artikel?" oder so ähnlich.
Nur ist der nicht immer da. Ob die Nachricht ankommt, weiß man auch nicht.
Teilweise wurde es glaube ich auch nicht korrigiert. Will mich da jetzt nicht aus dem Fenster lehnen.

Die können sich ja auch nicht im Forum unendlich aufhalten und jeden Kommentar zur News vornehmen.
Ist richtig.
Zumindest wenn man sie direkt zitiert sollte es aber durchdringen.
 

LOX-TT

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Es gibt ja den Meldebutton, den kann man ja auch für sowas nutzen. Oder man macht neben dem Beitrag-Meldebutton noch einen quasi Support Meldebutton der quasi im Startpost nur zu finden ist oder am Ende des News-Threads der dann aber nur für gefundene (Tipp)Fehler oder Ergänzungsvorschläge genutzt werden sollte, die in der News, Test oder ähnliches, gefundrn wurden.
 

golani79

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Wobei es in erster Linie ja schon die Aufgabe der Journalisten ist, sorgfältig zu recherchieren.

Ich sag nur "journalistische Sorgfaltspflicht" ... aber bei so vielen schlampig und auch fehlerhaft recherchierten News / Artikeln, bin ich mir nicht so sicher, ob die auch jedem bekannt ist.

Ja, es handelt sich "nur" um Spiele Journalismus .. aber trotzdem.

Viel wünschenswerter wäre es doch, gar keinen solche Button zu benötigen - wenn die Leser quasi die Aufgabe der Journalisten / Redakteure übernehmen, dann bräuchte ich die eigentlich ja gar nicht mehr.

Gesendet von meinem ONEPLUS A6013 mit Tapatalk
 

McDrake

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Wobei es in erster Linie ja schon die Aufgabe der Journalisten ist, sorgfältig zu recherchieren.

Ich sag nur "journalistische Sorgfaltspflicht" ... aber bei so vielen schlampig und auch fehlerhaft recherchierten News / Artikeln, bin ich mir nicht so sicher, ob die auch jedem bekannt ist.

Ja, es handelt sich "nur" um Spiele Journalismus .. aber trotzdem.

Viel wünschenswerter wäre es doch, gar keinen solche Button zu benötigen - wenn die Leser quasi die Aufgabe der Journalisten / Redakteure übernehmen, dann bräuchte ich die eigentlich ja gar nicht mehr.

Gesendet von meinem ONEPLUS A6013 mit Tapatalk

Das auf jeden Fall.
Das muss aber intern an- und besprochen werden.
"Unseren" Standpunkt, also der aktiven User kam wahrscheinlich inzwischen rüber.

Auch meine Meinung ist: Lieber ein paar News weniger, dafür eben richtig recherchiert.. also Quellen verifizieren.
Wenn man schon abschreibt, dann vielleicht auch mal der ganzen Sache auf den Grund gehen.
 

Zybba

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Wobei es in erster Linie ja schon die Aufgabe der Journalisten ist, sorgfältig zu recherchieren.
Da bin ich ganz bei dir.
Nur sind die Newsschreiber ja mehr oder weniger Knechte, die eben die Main füllen müssen.
Mit mehr oder weniger sinnvollen Inhalten.
Dass dabei Zeitdruck ensteht und diese Sorgfalt dann oft nicht so genau genommen werden kann, verstehe ich. Anders wäre es mir natürlich lieber, aber damit rechne ich nicht mehr.
Dafür ist das aktuelle System einfach zu schlecht. Das gilt aber natürlich nicht nur für PCG.

Auch meine Meinung ist: Lieber ein paar News weniger, dafür eben richtig recherchiert.. also Quellen verifizieren.
Absolut!
Nur sind Klicks leider die wertvollste Währung.
Das System ist einfach fundamental falsch. Zumindest für den Nutzer...
 
TE
Maria Beyer-Fistrich

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Da bin ich ganz bei dir.

Das System ist einfach fundamental falsch. Zumindest für den Nutzer...

Ja, da gebe ich dir recht. Das Angebot kann sich aber nur ändern, wenn Werbung nicht die Haupteinnahmequelle einer Webseite ist. Aber das ist ein langer und schwieriger Prozess.
 

Holyangel

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Was würdet ihr euch denn noch von uns wünschen? Eine Idee wäre, euch regelmäßig darüber abstimmen lassen, welche Indie-Titel wir uns für einen Test anschauen sollen. Was meint ihr?


Super Idee, wenn machbar auch mit Vorschlägen aus der Community, kann ja sein, dass sogar euch etwas entgeht :)
 

Tremendous

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Das höchste Gut im Internet ist die Barrierefreiheit. Alle Seiten mit Paywalls habe ich aus meinen Favouriten gelöscht. Einzig heise.de habe ich drin behalten weil nur wenige Artikel und dann qualitativ hochwertige hinter einer Paywall sitzen.

Und dann gibt es Seiten wie haz.de wo 95% hinter einer Paywall sind. Nein danke!

Für mich klingt es eher so als wenn die Printent quersubventioniert werden soll damit....
 

Falconer75

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Das höchste Gut im Internet ist die Barrierefreiheit.

Also darf sich Journalismus online nur über Werbung und Datennutzung finanzieren?

Und dann gibt es Seiten wie haz.de wo 95% hinter einer Paywall sind. Nein danke!

Für mich klingt es eher so als wenn die Printent quersubventioniert werden soll damit....

Die Paid-Content-Einnahmen der allermeisten Titel werden nie die Höhe erreichen, die nötig wäre, um die Vermarktungsverluste inklusive des Käuferschwunds im Print-Sektor aufzufangen. Insbesondere bei Regionaltiteln wie bei deinem Beispiel. Print finanziert Online. Nicht umgekehrt.
 

Tremendous

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Also darf sich Journalismus online nur über Werbung und Datennutzung finanzieren?

Schau Dir die Seite hier doch an. Mehr Werbung kann man kaum einblenden bevor man einen Hirnschlag bekommt.
Und die Paywalls für Informationen im Internet nehmen immer mehr zu. Das ist bald schlimmer als die ganzen Streamingdienste die sich gegenseitig das Wasser abgrasen.

Im Endefekt bleibt es jedem selbst überlassen ob er dafür zahlen möchte oder ob ihm die Informationen dies wert sind.
Mir sind sie es in den meisten Fällen leider nicht. Insbeondere nicht wenn der Content so stark reduziert wird.
 

Falconer75

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Schau Dir die Seite hier doch an. Mehr Werbung kann man kaum einblenden bevor man einen Hirnschlag bekommt.
Und die Paywalls für Informationen im Internet nehmen immer mehr zu. Das ist bald schlimmer als die ganzen Streamingdienste die sich gegenseitig das Wasser abgrasen.

Zu viel Werbung ist nicht gut, Paywall ist nicht gut. Das bringt die Probleme des Journalismus auf den Punkt.

Im Endefekt bleibt es jedem selbst überlassen ob er dafür zahlen möchte oder ob ihm die Informationen dies wert sind.
Mir sind sie es in den meisten Fällen leider nicht. Insbeondere nicht wenn der Content so stark reduziert wird.

Guter Content kostet Geld. Das fehlt aber, weil Online-Werbung kaum was einbringt und Paywalls abgelehnt werden. Als würden Kunden zum Fleischer gehen und die Wurst kostenlos oder höchstens zusammen mit einem Werbeflyer einfordern. Und danach meckern, dass sie nicht so richtig lecker ist.
 

SpieleKing

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Kurze Frage, wenn ich ein Jahresabo mache, kann ich damit auch auf die Ausgaben in der iOS App zugreifen?
 

Batze

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Guter Content kostet Geld. Das fehlt aber, weil Online-Werbung kaum was einbringt und Paywalls abgelehnt werden.
Da muss man aber auch ein wenig unterscheiden. Guter Content, also Qualität Journalismus kostet Geld. Klickbait und abgeschriebene zusammengeschusterte Artikel ohne selbige Recherche kann man wohl kaum als Qualität Journalismus bezeichnen und das dann hinter einer Paywall verstecken.
 

LesterPG

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Ich glaube Paywalls sind eine Gradwanderung die funktionieren können beim richtigen Mix.

Ich war z.B. Jahrelang GS Abonnent, mir geviel das Paket halt, aber irgend wann vielen mir 2 Dinge auf:
1.) ich lese das Magazin wenn überhaupt nur sehr selektiv
2.) min 90% der Informationen hatte ich bereits eine gute Zeit lang schon via Online

Meine Lösung war das Heftabo zu kündigen und ein Plusabo abzuschließen, weil es dort (wenn auch vergleichsweise wenige) aber idR vergleichsweise viel besser ausgearbeitete Artikel/Beiträge gibt die zudem die Community mehr einbindet, für mich funktioniert es sehr gut.

Problem ist aber, das ich nie bei jeder Seite die ich mehr oder minder lese/besuche monatlich "ein paar €" lassen werde, a la 10 *5€ =50€/Monat
Ähnliches Problem gibt es ja auch bei Film/Serien Streaming, wo ein "Gesamtpaket" immense Haltungskosten erzeugt.


Hier sehe ich aktuell kein Mehrwert für ein Abo, die meisten Artikel haben zudem das übliche zeitgemäße "Bla-News-Niveau" das auch nicht förderlich ist.
Ergo landet die Seite (trotz des durchweg meist sehr angenehmen Forums) eher auf einen sehr niedrigen Platz in meiner "Must-have-Rangliste".
Sorry, aber ich würde da mehr erwarten um das zu ändern.
 

Tremendous

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Zu viel Werbung ist nicht gut, Paywall ist nicht gut. Das bringt die Probleme des Journalismus auf den Punkt.



Guter Content kostet Geld. Das fehlt aber, weil Online-Werbung kaum was einbringt und Paywalls abgelehnt werden. Als würden Kunden zum Fleischer gehen und die Wurst kostenlos oder höchstens zusammen mit einem Werbeflyer einfordern. Und danach meckern, dass sie nicht so richtig lecker ist.

Das kann man so nicht sehen. Es gab die Wurst niemals kostenlos beim Fleischer. Wenn es sie jahrelang kostenlos gegeben hätte und dann auf einmal Geld kostet wäre das Vergleich angebracht.
Vor 25 Jahren habe ich die PCG regelmäßig gelesen. Da gab es noch kein Internet, jedenfalls nicht das von heute.
Ich habe mir aus Nostalgie letztens eine gekauft und irgendwie war es nicht das Gleiche. So viel Werbung. Und online das Gleiche.
Ich kann verstehen dass es alles verdammt viel Geld kostet. Aber ehrlich gesagt sehe ich Printmedien als obsolet an mitlerweile.
Lieber starker Focus auf das Onlineangebot. Andere PC basierte Seiten bekommen das auch hin ohne Paywall....
 

Falconer75

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Da muss man aber auch ein wenig unterscheiden. Guter Content, also Qualität Journalismus kostet Geld. Klickbait und abgeschriebene zusammengeschusterte Artikel ohne selbige Recherche kann man wohl kaum als Qualität Journalismus bezeichnen und das dann hinter einer Paywall verstecken.

Den Teufelskreis versuche ich ja aufzuzeigen. Für für Suchmaschinen optimierte Massenware blättert natürlich niemand freiwillig Geld hin. Aber diese Art von Content muss die Seite finanzieren, solange es keine adäquate alternative Einnahmequelle gibt.

Maria hat ja nun schon klar betont, dass man gern auf diese Art der Berichterstattung verzichten würde. Aber das wäre wirtschaftlich gesehen Harakiri. Je mehr User direkt bezahlen, desto weniger wäre man auf solche Clickbait-Artikel angewiesen. Natürlich wäre es für Supporter-Interessenten einfacher zu entscheiden, wenn nicht zuerst das Geld gegeben werden müsste, bevor die inhaltliche Qualität deutlich angehoben wird. Da ist in letzter Zeit schon einiges besser geworden, aber noch viel Luft nach oben. Teufelskreis eben.

a) Problem ist aber, das ich nie bei jeder Seite die ich mehr oder minder lese/besuche monatlich "ein paar €" lassen werde, a la 10 *5€ =50€/Monat
Ähnliches Problem gibt es ja auch bei Film/Serien Streaming, wo ein "Gesamtpaket" immense Haltungskosten erzeugt.

b) Hier sehe ich aktuell kein Mehrwert für ein Abo, die meisten Artikel haben zudem das übliche zeitgemäße "Bla-News-Niveau" das auch nicht förderlich ist.
Ergo landet die Seite (trotz des durchweg meist sehr angenehmen Forums) eher auf einen sehr niedrigen Platz in meiner "Must-have-Rangliste".
Sorry, aber ich würde da mehr erwarten um das zu ändern.

a) Komplett logisch. Man hat ja früher auch nicht 20 Print-Abos abgeschlossen. Aber hin und wieder am Kiosk ein Einzelheft gekauft. Die Supporter-Lösung ist ja gerade keine Abonnement, sondern die Möglichkeit einer gezielten Einzel-Unterstützung.

b) Klar nachvollziehbar. Sind wir wieder im Teufelskreis. ;)

a) Das kann man so nicht sehen. Es gab die Wurst niemals kostenlos beim Fleischer. Wenn es sie jahrelang kostenlos gegeben hätte und dann auf einmal Geld kostet wäre das Vergleich angebracht.

b) Vor 25 Jahren habe ich die PCG regelmäßig gelesen. Da gab es noch kein Internet, jedenfalls nicht das von heute.
Ich habe mir aus Nostalgie letztens eine gekauft und irgendwie war es nicht das Gleiche. So viel Werbung. Und online das Gleiche.
Ich kann verstehen dass es alles verdammt viel Geld kostet. Aber ehrlich gesagt sehe ich Printmedien als obsolet an mitlerweile.
Lieber starker Focus auf das Onlineangebot. Andere PC basierte Seiten bekommen das auch hin ohne Paywall....

a) Der Sündenfall überhaupt. Vor dem Scherbenhaufen des Kostenlos-Contents stehen die Verlage seit Jahren ratlos und kämpfen um Lösungen zum Überleben. Die Paywall ist eine davon. Die Fleischer hatten Glück, dass virtuelle Würste niemanden satt machen. ;)

b) Dass das Print-Heft nicht mehr vergleichbar mit der Prä-Onlinezeit ist, stimmt völlig. Überrascht aber mit Sicherheit niemanden. Allein schon, weil das Heft heutzutage viel, viel weniger Werbung enthält. Das ist ja das große Problem von Print, neben dem Auflagenabsturz. Welche "PC basierten" Seiten ohne Paywall wirtschaftlich erfolgreich sind, weiß ich nicht. Für viele professionelle Spieleseiten ist das mit Sicherheit ein täglicher Kampf. Und der wird u.a. mit unsäglich schlechter Bezahlung für die Autoren bestritten.
 

LesterPG

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b) Klar nachvollziehbar. Sind wir wieder im Teufelskreis. ;)
Definitiv, jedoch bin ich der Meinung das (hier die PC Games) in Vorleistung gehen muß, erst mehr gute Inhalte bieten.
Wobei man gut natürlich davon ab bewerten muß, ob es einem persönlich jetzt zusagt natürlich, ich kann das, es ist aber nicht jedem gegeben.
Es geht um Inhalte wie Testberichte (mit nachvollziehbaren Argumenten) und um Kolumnen a la die Aktuelle mit der Frage nach dem Endboss, wobei ich die unabhängig vom sehr interessanten Thema noch etwas zu "kompakt" finde. ;)

Erst nach dem Pflanzen der Saat wird die Pflanze nach einiger Zeit des Gedeihens auch Früchte tragen !


Edith:
Ich habe da noch mal eine organisatorische Frage an die PC Games, wieso erscheinen Spieleartikel eigentlich so offensichtlich getrennt via PC Games Hardware (siehe den Halo 2 Anniversary Artikel)
Das ist doch nun wirklich ein 100%iges Spielethema, ich finde das organisatorisch etwas verwirrend. :confused:
 

LesterPG

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Und manche hier helfen halt jetzt schon beim Gießen mit, weil der Geldregen so spärlich fällt. ;)
Wenn die PC Games auf meiner "Must-have" Liste höher stehen würde, könnte ich das auch eher nachvollziehen, solange reagiere ich halt nur. ;)
 

Batze

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Und manche hier helfen halt jetzt schon beim Gießen mit, weil der Geldregen so spärlich fällt. ;)

Leider hat man aber Intern in einigen Bereichen das setzen der vor allem richtigen Saat und das Gießen selbst sehr vernachlässigt. So ein Userschwund, den man auch merklich im Forum beobachten konnte, der kommt ja nicht von ungefähr.
Zumindest im Forum kann ich ein wenig mehr zulauf sehen, kommt mir jedenfalls teils so vor, bzw. einige inaktive kommen wohl auch wieder zurück.
 

MrFob

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Ich persoenlich sehe es in meinem Fall auch ein bisschen als "Nachzahlung". Bin schon seit Jahren (aus logistischen Gruenden) kein Abonnent der Zeitschrift mehr, lese aber sehr viele News dann doch hier auf der Seite, bin im Forum unterwegs, schau gerne hier und da mal ein Video und hoere auch den Games Aktuell und Play 4 Podcast sehr gerne. Das mache ich alles schon seit Jahren ohne je einen Cent dafuer bezahlt zu haben. Insofern sehe ich mein kuerzlich abgeschlossenes Online Abo auch ein bisschen als Dankeschoen dafuer, dass diese ganzen Services schon so lange kostenfrei bereitgestellt wurden. Auch wenn vielleicht nicht immer alles einwandfrei laeuft, ich denke, dass haben sie sich (zumindest von meiner Person) auf alle Faelle verdient.
 
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