Werdet PCG-Supporter: Was steckt dahinter?

MrFob

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...oder XXL Windeln.

Die perfekte Beilage fuer Besitzer des Gaming Betts. :B

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MatthiasDammes

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Weil es so gut passt, ein Beispiel für ein schönes Lesestück:

https://wasd-magazin.de/wasd-16/leseprobe-die-100er-wertung-des-spielejournalisten/

Entfaltet auch online seine Kraft. Und PC Games wird auch behandelt. Wer erinnert sich nicht an die Skandalwertung des Strategiespiels Z von den Bitmap Brothers. ;)

Von wann ist denn der Artikel? Steht da leider nirgends, oder ich finde es nicht.
Weil am Ende, wo es um das Wackeln der heiligen 100% geht, nirgends erwähnt wird, dass wir auf ein 10er-System umgestiegen sind.
 

Falconer75

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Von wann ist denn der Artikel? Steht da leider nirgends, oder ich finde es nicht.
Weil am Ende, wo es um das Wackeln der heiligen 100% geht, nirgends erwähnt wird, dass wir auf ein 10er-System umgestiegen sind.

Ist Anfang des Jahres in der WASD 16 erschienen. Wann er geschrieben wurde, weiß ich nicht. Ist aber natürlich eine offensichtliche Schwäche des insgesamt lesenswerten Stücks, dass die Entwicklung der letzten 15 Jahre total knapp abgehandelt wird. Hier hätte sich eine Gegenüberstellung der traditionellen Spieleberichterstattung mit dem New Games Journalism angeboten. Klar genannt ist aber schon, dass die Zahlenwertungen der früher mächtigen Magazine dramatisch an Bedeutung verloren haben. Sowohl für die Konsumenten als auch für die Industrie. Daran kann eure Umstellung auch nichts ändern, die ich persönlich übrigens total richtig finde. Nur Schulnoten oder kompletter Verzicht wären besser. Mir ist aber vollkommen klar, warum das nicht gemacht wurde.
 

fud1974

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Dementsprechend: Warum nicht Kolumnen etc. vorrangig im Print einbinden, sodass das Gedruckte durch bestimmte Alleinstellungsmerkmale hervorsticht? Und immerhin sind die Konsumenten von Printmedien auch ältere Menschen, weswegen man es also auch mit anderen (Lese)bedürfnissen zu tun hat.

Ich denke, damit kommt man zu spät. Egal wie viele wissenschaftliche Studien belegen das Print für bestimmte Zwecke besser ist... deswegen wird kaum einer mehr bewusst Print kaufen, zumindest nicht in lohnenswerten Maße. Da wird man eher in bessere Online-Layouts investieren um dort die Lesbarkeit zu verbessern als in "totes Holz", da erreicht man auch potentiell viel mehr und hat gleich die Anbindung an die anderen Medien wie Video usw.

Print ist heute schon nischig sozusagen, auch weil es rein auf die Vermittlung per Schrift und statischen Bildern beruht, kein Mixed-Media möglich (bei einem Thema wie Videospiele nun mal sehr nachteilig), d.h. man würde nur die ansprechen die sich bei Videospielen nur auf die schriftliche/bildliche Abhandlung fokussieren, das ist IMHO schon eine überschaubare Nische.
Und demzufolge wird das auch immer mehr von Nischenmagazinen (ich sagte ja, Gain Magazine, mit ehrenamtlichen (!) Mitarbeitern damit das überhaupt finanzierbar ist) bedient.

Weil es so gut passt, ein Beispiel für ein schönes Lesestück:

https://wasd-magazin.de/wasd-16/leseprobe-die-100er-wertung-des-spielejournalisten/

Entfaltet auch online seine Kraft.

"Enfaltet auch online seine Kraft".

Oha.

Na ja, es ist ein Abriss über den Aufstieg und Niedergang der Branche, aber nicht der erste und IMHO jetzt auch nicht speziell. Eine "Kraft" habe ich jetzt nicht verspürt, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Und der arme Heini. Kommt einen ja fast vor als wäre er Hitler weil er sich damals was überlegt hatte wie man das in eine Form gießen könnte. Ich habe immer den Eindruck die Nachgeborenen machen sich dann immer tiefere und ernsthaftere Gedanken als die Leute die das damals gestemmt haben, "armchair generals of the future" und so, da wird Jahre später mehr reininterpretiert in die ganzen Sache als es damals wahrscheinlich jemals einer tat.

Hier hätte sich eine Gegenüberstellung der traditionellen Spieleberichterstattung mit dem New Games Journalism angeboten. Klar genannt ist aber schon, dass die Zahlenwertungen der früher mächtigen Magazine dramatisch an Bedeutung verloren haben. Sowohl für die Konsumenten als auch für die Industrie. Daran kann eure Umstellung auch nichts ändern, die ich persönlich übrigens total richtig finde. Nur Schulnoten oder kompletter Verzicht wären besser. Mir ist aber vollkommen klar, warum das nicht gemacht wurde.

"New Games Journalism".

Irgendwie kriege ich alleine schon bei dem Begriff immer ein nervöses Zucken im Auge.

Wenn es darum geht, mal interessante Artikel zu liefern über Hintergründe, sei es technischer, historischer oder kultureller Natur, dann immer gerne. Nur hätte es dafür nicht den New Schwurbel Journa.. ... ähh.. New Games Journalism gebraucht, das haben manche Autoren auch vorher schon ganz gut so hinbekommen.

Meines Erachtens nach denken mal wieder alle zu sehr in Extremen. Eh ein Übel der heutigen Zeit.

Von völlig überbrezelten Tests mit Pseudo-Genauigkeit inklusive Motivationskurve hin zu rein interpretativen Texten wo der Autor am liebsten seitenweise einen obskuren Indie-Artikel testet und dabei beschreibt, wie sich seine verstorbene Schwiegermutter angesichts des Geschehens auf dem Bildschirm fühlt die er via Emotionen-Backchanneling hart reinkarniert.

Wertungen sind in Ordnung, wenn sie eine Einstufung geben und nicht in die absolute Prozentgenauigkeit abdriften.

Schwafel-Artikel brauche ich nicht, die kriege ich wirklich für lau im Internet von Leuten mit wechselnder Begabung zusammengezimmert, aber interessante Artikel oder Tests.. ja Tests, denn trotz allen hysterischen Schnapp-Atmern zum Trotz "Videospiele sind Kunst!!" sind die meisten Spiele nun mal auch ein technisches Produkt, das getestet werden kann.
 

Falconer75

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"Enfaltet auch online seine Kraft".

Oha.

Na ja, es ist ein Abriss über den Aufstieg und Niedergang der Branche, aber nicht der erste und IMHO jetzt auch nicht speziell. Eine "Kraft" habe ich jetzt nicht verspürt, aber das ist natürlich Geschmackssache.

War doch bloß überspitzt ausgedrückt, weil vorher die Online-Eignung bestimmter Textformate infrage gestellt wurde. ;)

Und der arme Heini. Kommt einen ja fast vor als wäre er Hitler weil er sich damals was überlegt hatte wie man das in eine Form gießen könnte. Ich habe immer den Eindruck die Nachgeborenen machen sich dann immer tiefere und ernsthaftere Gedanken als die Leute die das damals gestemmt haben, "armchair generals of the future" und so, da wird Jahre später mehr reininterpretiert in die ganzen Sache als es damals wahrscheinlich jemals einer tat.

Interpretierst du deutlich zu hart, wie ich finde. Die historische Leistung von Heinrich und seinen Mitstreitern wird dadurch nicht geschmälert. Einige Jahrzehnte später die Entwicklung zu beleuchten, ist doch völlig legitim. Die Attitüde des Artikels ist ja alles andere als boshaft. Auch ich bin kein Fan von extraklugen Weisheitsergüssen Nachgeborener.

"New Games Journalism".

Irgendwie kriege ich alleine schon bei dem Begriff immer ein nervöses Zucken im Auge.

Wenn es darum geht, mal interessante Artikel zu liefern über Hintergründe, sei es technischer, historischer oder kultureller Natur, dann immer gerne. Nur hätte es dafür nicht den New Schwurbel Journa.. ... ähh.. New Games Journalism gebraucht, das haben manche Autoren auch vorher schon ganz gut so hinbekommen.

Meines Erachtens nach denken mal wieder alle zu sehr in Extremen. Eh ein Übel der heutigen Zeit.

Von völlig überbrezelten Tests mit Pseudo-Genauigkeit inklusive Motivationskurve hin zu rein interpretativen Texten wo der Autor am liebsten seitenweise einen obskuren Indie-Artikel testet und dabei beschreibt, wie sich seine verstorbene Schwiegermutter angesichts des Geschehens auf dem Bildschirm fühlt die er via Emotionen-Backchanneling hart reinkarniert.

Wertungen sind in Ordnung, wenn sie eine Einstufung geben und nicht in die absolute Prozentgenauigkeit abdriften.

Schwafel-Artikel brauche ich nicht, die kriege ich wirklich für lau im Internet von Leuten mit wechselnder Begabung zusammengezimmert, aber interessante Artikel oder Tests.. ja Tests, denn trotz allen hysterischen Schnapp-Atmern zum Trotz "Videospiele sind Kunst!!" sind die meisten Spiele nun mal auch ein technisches Produkt, das getestet werden kann.

Hm, gibt halt verschiedene Zielgruppen bei den Lesern. Ich mag Schwafel-Artikel sehr gern. Wenn sie zünden und Stil haben (Geschmackssache, klaro), bin ich glücklich. Lesespaß ist mir deutlich wichtiger, als reine Produkt-Checks. Zumal die Kaufberatung im Zuge von Sales, F2P und Streaming-Flats nicht gerade wichtiger geworden ist. Kommt wirklich nur noch sehr selten vor, dass ich 'ne Kaufentscheidung von einem klassischen Test abhängig mache. Reviews zur Einordnung der Qualität innerhalb der Genres soll es natürlich weiterhin geben. Aber sie sind für mich schon längere Zeit nicht mehr der Inbegriff von Games-Journalismus.
 

LarryMcFly

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Ich notiere mir das mal :)

Hallo kurze Frage - wenn du schon am notieren bist - wie kann man denn noch einmal supporten?
Ich dachte mir, komm schieb mal wieder einen 10er oder so rüber, aber ich weiß nicht wo ich das machen kann.
Denn, wenn ich auf https://www.pcgames.de/support/ gehe, erzählt er mir etwas davon, daß ich bereits Supporter bin.
Abo kommt nicht in Frage, weil ich da immer so schnell die Übersicht verliere und sowas gerne mal komplett vergesse.
Einer der Gründe warum ich auch seid Jahrzehnten unter anderem mir die PC Games bei der Tanke oder dem Kiosk hole.
 
TE
Maria Beyer-Fistrich

Maria Beyer-Fistrich

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Hallo kurze Frage - wenn du schon am notieren bist - wie kann man denn noch einmal supporten?
Ich dachte mir, komm schieb mal wieder einen 10er oder so rüber, aber ich weiß nicht wo ich das machen kann.
Denn, wenn ich auf https://www.pcgames.de/support/ gehe, erzählt er mir etwas davon, daß ich bereits Supporter bin.
Abo kommt nicht in Frage, weil ich da immer so schnell die Übersicht verliere und sowas gerne mal komplett vergesse.
Einer der Gründe warum ich auch seid Jahrzehnten unter anderem mir die PC Games bei der Tanke oder dem Kiosk hole.

Das war ein technisches Problem, welches unsere Entwicklungsabteilung noch beheben wollte. Ich hake da nochmal nach :)

EDIT: Also, das geht schon, jedoch nur anonym - du musst dich ausloggen und kannst dann anonym spenden. Nachteil: So zahlt deine Spende natürlich nicht auf dein"Werbefrei"-Konto ein. Längere Werbefreiheit mit bestehendem Account geht aktuell nur per Abo.
 

Bonkic

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wurde das experiment (?) schon wieder beendet? auf der main-page findet sich inzwischen nicht mal mehr ein hinweis auf das supporter-programm. :O
 
TE
Maria Beyer-Fistrich

Maria Beyer-Fistrich

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Das ist ein Bug, der sich im Zuge der Umbauarbeiten an der Webseite eingeschlichen hat . Ich kümmere mich.

EDIT: Wieder da
 
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