eX2tremiousU am 16.05.2008 16:16 schrieb:
@ Final: Nicht böse sein, aber imho schreibst du hier so richtigen Käse, der absolut verbittert klingt und den Eindruck entstehen lässt, dass du emotional frustriert bist, und dich aufgrund von schlechten (externen) Erfahrungen oder sonstigen Aspekten krankhaft dagegen sträubst, einen positiven Sinn in einer Beziehung zu sehen. Aber keine Angst. Mit 19 habe ich auch so komisch gedacht, mit 23 hingegen sieht das alles anders aus, und ich habe erkannt, dass eine funktionierende und emotional gleichberechtigte Beziehung faktisch das erfüllendste ist, was es auf der Welt geben kann. Sex und Sport als Ausgleich? Muhaha, so etwas würde KEINER behaupten, der jemals das wohlige Gefühl der Liebe, Hingabe und Treue vom Partner erfahren hat.
"Emotional frustriert"? In der Pubertät vielleicht, als ich noch an solchen Käse geglaubt habe.

Aber den "positiven Sinn" einer Beziehung möcht ich gerne mal sehen. :-o Wie ich mit 19 darüber gedacht habe, kann ich dir nicht mehr wirklich sagen. Ich bezweifle, dass "Liebe und Hingabe" Sex und Sport ersetzen können. Außerdem, wer sagt mir, dass diese netten Dinge auch bleiben? Liebe kann vom einen Tag auf den anderen verschwinden, nach Sport oder Sex fühle ich mich immer gut, wenn ich nicht gerade krank oder verletzt bin. Treue ist heutzutage sowieso ein eigenes Kapitel.
Wer generell noch keine Beziehung hatte, der sollte so einen Käse wirklich nicht schreiben. Beziehung bedeutet nicht unbedingt Zwang und Diktat. Interessen oder individuelles Verhalten gehen auch nicht verloren. Ganz im Gegenteil, bei entsprechend passenden Partnern kann man diese Punkte sogar noch ausbauen und kräftigen.
Allein schon die Tatsache, dass ich bei meinen Handlungen oder Entscheidungen auch an jemand anderen denken muss, ist für mich eine Einschränkung. Wenn ich, um es mal extrem auszudrücken, plötzlich obdachlos würde oder stürbe, kümmerte es keinen.
Ich habe mir deine ganzen Kommentare auf den letzten Seiten durchgelesen, und bin für mich zum Ergebnis gekommen, dass du dir hervorragend in die eigene Tasche lügst. Vielleicht glaubst du wirklich an das, was du hier erzählst, aber für Außenstehende klingt es schon extrem komisch. Sehe Frauen als kommunikative Elemente mit emotionalem Langzeitspaß, und nicht nur als flüchtige Bettgeschichten mit mangelnder emotionaler Gleichberechtigung. Dann klappt es auch mit einer Beziehung, und deine irrationalen Ängste werden sich schnell zerschlagen.
Regards, eX!
Ja, ich glaube an das, was ich sage. Ich gestehe aber auch ein, dass ich mich möglicherweise irre. Wie ich selbst schon sagte, ist es für Außenstehende oft leichter, etwas richtig zu beurteilen. Aufgrund meines persönlichen Verständnisses der Materie halte ich es jedoch für wahrscheinlicher, im Recht zu sein.
Edit: "Kommunikative Elemente" bedingen keine Bindung. Was ich von Emotionen halte, habe ich bereits mehrfach erwähnt, und für "Langzeitspaß" habe ich keine Garantie. "Irrationale Ängste" bestehen bei mir nicht, oder wo habe ich etwas von Angst geschrieben? :-o