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Video - The Hunter: The Hunter: Grafik à la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

AW:

AngeltheVampyr am 28.11.2008 02:27 schrieb:
scheiß game... ich würd nie tiere töten. sollten die in dem game die tiere gegen menschen austauschen, würd ichs vielleicht im mp spielen.
Aha... aber einen Menschen zu töten ist weniger verachtenswert?

wer unschuldige tiere jagt ist nur ein feiger mörder.
Und was ist jemand der unschuldige Menschen tötet?
Bei soviel scheinheiligkeit wird mir schlecht! Erinnere dich an deine Worte, wenn du dir das nächste mal ein Stück Fleisch reindrückst.

BTW. Das ist ein Spiel!
 
AW:

Alf1507 am 28.11.2008 08:26 schrieb:
AngeltheVampyr am 28.11.2008 02:27 schrieb:
scheiß game... ich würd nie tiere töten. sollten die in dem game die tiere gegen menschen austauschen, würd ichs vielleicht im mp spielen.
Aha... aber einen Menschen zu töten ist weniger verachtenswert?


Zyniker und Misanthropen würden an dieser Stelle wohl sagen "Ja, durchaus".

Aber da eh nur Pixel (wer denkt eigentlich an die, hm?) sterben ist so eine DIskussion eh ziemlich müßig, da kann man die Moralkeule schwingen wie man will.
 
AW:

kayi am 28.11.2008 01:30 schrieb:
Weiß hier eigentlich irgendjemand, dass ein Großteil der Jagd in Deutschland auf Grund von Populationskontrolle stattfindet?
Ja, nachdem man sie im Winter brav durchfüttert und hegt und pflegt, damit man im nächsten Jahr etwas zum Schießen hat. Populationskontrolle macht die Natur schon selbst, dafür gibt es natürliche Feinde. Ach stimmt ja, die wurden auch alle erschossen...
 
AW:

HLP-Andy am 28.11.2008 09:29 schrieb:
kayi am 28.11.2008 01:30 schrieb:
Weiß hier eigentlich irgendjemand, dass ein Großteil der Jagd in Deutschland auf Grund von Populationskontrolle stattfindet?
Ja, nachdem man sie im Winter brav durchfüttert und hegt und pflegt, damit man im nächsten Jahr etwas zum Schießen hat. Populationskontrolle macht die Natur schon selbst, dafür gibt es natürliche Feinde. Ach stimmt ja, die wurden auch alle erschossen...
Vielleicht entwickelt noch einer ne Bruno.Mod. ;-)
 
AW:

Das Spiel dürfte wohl eine super Grundlage zum Modden darstellen.
Z.B. könnte man den Film umsetzen, bei dem reiche, perverse Geldsäcke Jagd auf Menschen machen. Aufgabe des Spielers könnte es dann sein zu überleben, also vor den Menschenjägern zu flüchten und diesen Fallen zu stellen, bzw. sich dieser mit Waffengewalt zu entledigen.
Oder auch eine Rambo Mod. Messer und Wildschwein, Kampf Mann gegen Schwein. :-D :ugly:

Ich persönlich finde es wenig reizvoll auf wehrlose Tiere zu schießen. Wo ist da die Herausforderung? Sicher, man muss die Tiere erst mal finden, aber dann ist die Sache doch schnell gelaufen. Da fände ich die von mir genannten Mods ungemein reizvoller. Vor allem weil man da eine richtig dichte, packende Atmosphäre schaffen könnte. :-]
 
AW:

Gunter am 27.11.2008 22:10 schrieb:
prodocg am 27.11.2008 22:00 schrieb:
naja erstmal abwarten wie es bewegt aussieht :>
sieht man doch im video? :-o

@ topic:
ich könnte damit nix anfangen, auf rehe oder ähnliches möcht ich net schießen.

Aha. Aber auf Menschen schießt du gerne, ja? Du Mörder :-D :finger:

Ich finde, das Spiel sieht soweit recht jut aus. Wenn die Steuerung und die "KI" der Tiere gut mitspielen, könnte das ein interessantes Jagdspielchen werden. Aber JC war je anicht unbedingt für seine tolle KI berühmt. Also warten wir es ersma ab.
 
AW:

Alf1507 am 28.11.2008 08:26 schrieb:
Und was ist jemand der unschuldige Menschen tötet?


mal abgesehen davon, dass ich diese diskussion über persönliche grenzziehungen mal wieder einigermassen kurios finde, sei doch die frage erlaubt:

in welchem spiel "tötet"man denn vollkommen unschuldige "menschen" oder handelt nicht zumindest in notwehr?

mir persönlich fallen da nicht so sehr viele ein.
ich bin gespannt. :-o
 
AW:

Bonkic am 28.11.2008 10:21 schrieb:
mal abgesehen davon, dass ich diese diskussion über persönliche grenzziehungen mal wieder relativ kurios finde, ...
es ist völlig absurd, sich darüber zu streiten, welche virtuellen polygonhaufen man eher über den haufen schiessen darf. ob es sich um virtuelle soldaten, kinder oder tiere handelt, sollte eigentlich keine grosse rolle spielen.
natürlich kann man nichts für seine gefühle und wenn man etwas schlimm findet, muss man sich halt damit abfinden, dass man vielleicht immer noch keine klare grenze ziehen kann zwischen virtualität und realität, und wenn es nur das moraldenken betrifft. das ist in diesem zusammenhang nicht schlimm oder so, aber ich finde es ganz allgemein ziemlich heikel, anderen dann seine vorstellungen von moral aufdrücken zu wollen.
ich spiele keine jagdspiele, weil ich das thema genauso langweilig finde wie fischen.
 
AW:

Och nö, kommt schon.jetzt nich wieder diese Leier.............:ugly:
Is nur ein Spiel.
 
AW:

ich kann mir schon vorstellen, dass das nen spannendes Spiel sein könnte, wenn es den entsprechenden Schwierigkeitsgrad hat.
Ich denke das kann wenn es gut gemacht ist ne ähnline Faszination ausüben wie "Silent Hunter" auch wenns was komplett anderes ist, ich mein damit das anpirschen, der kleinste Fehler und die Beute ist weg. Wenn man wirklich viel beachten muss, wie z.B. wo stelle ich die Beute, aus welcher Richtung nähere ich mich, wie nah muss ich ran, wie nah kann ich ran.....immer im Hinterkopf das man nur einen Versuch hat.
Dazu dann die schöne Grafik.......

Und Leute....
Wenn man z.B. bei Medal of Honor loszieht und duzende zwangsrekrutierte deutsche Jugendliche abknallt die nichtmal nen Scheunentor treffen könnten, dann ist das OK, wenn es jemand bei "Der Pate" abstoßend findet das man die Geschäfte von komplett hilflosen Leuten zerstören und die Bestizer zusammenschlagen muss, dann ist der ignorant und hat keine Ahnung und bei GTA habt ihr doch wahrscheinlich auch keine schlaflosen Nächte wenn ihr auf der Flucht halt ausversehen nen paar Passanten plattgefahren habt.

Aber wenn nen paar Rehe geschossen werden, um deren Population einzudämmen weil die sonst den Wald (ihren eigenen Lebensraum) zerstören, dann ist eure Schmerzgrenze erreicht und das ist dann verwerflich.....

Ihr seid doch kaputt....
 
AW:

Deer Hunter 2005 war das geilste Jagd-Spiel bisher (JA, ich spiele gelegentlich Jagdspiele). Die Bullet-Cam war genial und die Lockpfeifen waren der Brüller auf LANs.^^
Im "Showcase" konnte man sich seine Jagderfolge noch mal in 3D angucken und genau erkennen, wo man das Vieh erwischt hat. :-D
Außerdem Mod und Map-freundlich.

Ich mag Jagdspiele und werde mir das neue auf jeden Fall mal näher anschauen.

Zwei, die sich gerne haben. Winchester und Rudi:
http://www.ag.ch/jagd_fischerei/shared/bilder/jagdstrecke.jpg
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Gut aussehen tuts ja schon, aber ich schieße lieber auf Gegner die sich wehren (auch Menschen, ja!) als auf irgendein knuffiges Tierchen, egal ob Wildsau, Reh oder Elefant(was der Gipfel der Perversion ist, gleich nach Kindern*edit*welche ich natürlich nicht zu Tieren zähle .-) ) ich leg noch nichtmal in WOW Wildtiere um, die mich nicht angreifen. Und ja, es macht schon einen Unterschied, auf was man schießt, da ist es egal ob das ein Polygonhaufen ist . Ich würd mich dabei nicht wohl fühlen.
Ich hab auch noch nie verstanden was Jäger am Abknallen von Tieren ehrenhaft finden, so aus 150 meter Entfernung. Die sollen mal eine Wildsau mit dem Messer umlegen, davor hätte ich Respekt!
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Belechem am 28.11.2008 11:27 schrieb:
Und ja, es macht schon einen Unterschied, auf was man schießt, da ist es egal ob das ein Polygonhaufen ist . Ich würd mich dabei nicht wohl fühlen.
du fühlst dich dabei nicht wohl, das ist akzeptabel. aber es ist genauso akzeptabel, dass es anderen völlig egal ist, weil sie sich bewusst sind, dass es eben bloss polygonhaufen sind.
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

HanFred am 28.11.2008 11:32 schrieb:
Belechem am 28.11.2008 11:27 schrieb:
Und ja, es macht schon einen Unterschied, auf was man schießt, da ist es egal ob das ein Polygonhaufen ist . Ich würd mich dabei nicht wohl fühlen.
du fühlst dich dabei nicht wohl, das ist akzeptabel. aber es ist genauso akzeptabel, dass es anderen völlig egal ist, weil sie sich bewusst sind, dass es eben bloss polygonhaufen sind.

Ist mir auch bewusst.
:-D

Wenn sie wollen, sollen sie. Muss ich akzepieren. Schließlich erwarte ich ja auch daß andere
meine täglichen virtuellen Massenmorde akzeptieren.
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Belechem am 28.11.2008 11:27 schrieb:
Ich hab auch noch nie verstanden was Jäger am Abknallen von Tieren ehrenhaft finden, so aus 150 meter Entfernung. Die sollen mal eine Wildsau mit dem Messer umlegen, davor hätte ich Respekt!
Nichts für ungut, aber: So einen konzentrierten Blödsinn kann man echt nur in Spieleforen lesen. :-D

Punkt 1: Deutsche Jäger dürfen nicht auf alles schießen was sich bewegt. Sie sind dazu da, um das Gleichgewicht im Wald aufrecht zu erhalten. Aktuell machen "knuffige" Wildschweine in vielen Teilen Deutschlands Probleme, weil die Populationen einfach zu groß geworden sind. Ausgewachsene Keiler sind Wildtiere und gefährlich. Da der Mensch dumm ist und die füttert, nähern die sich sogar schon Städten. Die verklärte Sicht vom niedlichen Waldbewohner ist antiquiert. Die sind zum Abschuss freigegeben. Verletzte oder kranke Tiere sollen und müssen sogar geschossen werden. Tollwut anyone?

Punkt 2: In den USA ist es ebenfalls untersagt, Tiere ohne Sinn und Verstand zu töten. Wenn auch nur in speziellen Schutzgebieten. Wer sich nicht dran hält, kann der Wilderei angeklagt werden. Die dort verbreitete Entenjagd ist hingegen ein Problem.

Punkt 3: Definitiv verwerflich sind nur Treibjagden, wo Füchse, Fasane und andere Wildtiere mit Hunden unter dem Vorsatz der sportlichen Gentlemen-Aktivität gejagt und getötet werden.

Und um bewusst nachzusetzen, ja sogar gezielt zu provozieren: In GTA fährt man diverse Zivilisten um, oder tötet die aus Spaß an der Freude. In Far Cry 2 schießt man Söldnern von hinten in den Kopf, obwohl man die hätte auch umgehen können, oder schlachtet die gar mit der Machete ab. In Kane & Lynch bringt man unzählige Polygon-Zivilisten im Nachtclub um, weil die den Weg und die Sicht auf die echten Gegner versperren. In Hitman sterben Passanten durch Sprengsätze oder andere "Unfälle". In Kane & Lynch tötet man unzählige Polizisten. Sogar weibliche Beamte. In den diversen Kriegsspielen und sogar in Rainbow Six Vegas bringt man Gegner um, die keine Gefahr darstellen, weil sie z.B. schlafen (CoD4) oder den Spieler nicht sehen. Das ist alles lustig, und regelmäßig wird in den Threads geweint, wenn in der deutschen Version Einschusslöcher in den Figuren fehlen.

Das amüsant und einfach inszenierte Massakrieren ist dort immer Spaß und dient nur der Unterhaltung. Kernproblem: In vielen Spielen MUSS man gar schlafende Soldaten oder alle Gegner (egal ob Bedrohung oder nicht) töten, damit der Spielfluss weitergeht. In einem Jagdspiel ist das nicht so. Die meisten sind offen und frei aufgebaut. Als Spieler kann man faktisch auch dämlich durch den Wald latschen und die Tiere mit dem Fernglas beobachten (was bei der tollen Optik hier sogar interessant wäre). Diese Programme schreiben im Regelfall keine Kills vor.

Bedacht und sorgfältig virtuelle Tiere zu jagen soll hingegen verwerflich - gar pervers - sein, obwohl sogar dort ein differenzierter Sichtwinkel bezogen auf den Spielablauf angewandt wird? Welche Waffe ist annehmbar, welche Munitionsgattung ist zu empfehlen, wie nähere ich mich dem Tier, damit es mich nicht riecht. Wie schieße ich möglichst sauber, damit das Tier nicht leiden muss. Es ist ja nicht so, dass man die Tiere in diesen Spielen so abschlachtet wie menschliche Spielfiguren in den gängigen Formaten die "okay" und "nicht pervers" sind. Vollautomatische Sturmgewehre, Flammenwerfer, Raketenwerfer, Rohrbomben und Maschinengewehre findet man dort eher selten...

„Intelligent“ oder moralisch sauber sind Shooter generell nicht (egal welche Auffassung dahinter steckt, und wie subjektiv der Geschmack ist), egal ob man nun Tiere oder Menschen umbringt. Es wird eben Zerstörung thematisiert. Ein Aspekt der berechtigt in modernen Gesellschaften geächtet wird. Aber diese Doppelmoral gehüllt in reinstes Heuchlerturm treibt mich auf die Spitze. In anderen Threads mehr Gore, mehr Blut, weniger Jugendschutz fordern, und jetzt mit Begrifflichkeiten wie „pervers“ hantieren. :ugly:

Regards, eX!
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

eX2tremiousU am 28.11.2008 11:52 schrieb:
„Intelligent“ oder moralisch sauber sind Shooter generell nicht (egal welche Auffassung dahinter steckt, und wie subjektiv der Geschmack ist), egal ob man nun Tiere oder Menschen umbringt. Es wird eben Zerstörung thematisiert. Ein Aspekt der berechtigt in modernen Gesellschaften geächtet wird. Aber diese Doppelmoral gehüllt in reinstes Heuchlerturm treibt mich auf die Spitze. In anderen Threads mehr Gore, mehr Blut, weniger Jugendschutz fordern, und jetzt mit Begrifflichkeiten wie „pervers“ hantieren. :ugly:
weise worte.
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Also irgendwie stell ich mir das Spiel aber voll öde vor. Einfach auf etwas schießen, was sich nicht wehrt und einfach rumsteht, das wird doch sicher schnell langweilig :-o
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Shadow_Man am 28.11.2008 12:01 schrieb:
Also irgendwie stell ich mir das Spiel aber voll öde vor. Einfach auf etwas schießen, was sich nicht wehrt und einfach rumsteht, das wird doch sicher schnell langweilig :-o
Wenn man Action braucht, dann sind Jagdspiele - bis auf das zweifelhafte "Cabelas Dangerous Hunts", wo man auch von Bären (z.B.) attackiert wird - nicht richtig für einen.
Bei Deer Hunter lag man manchmal ewig auf der Lauer und hat nicht anderes gemacht, als Lockrufe von sich zu geben. Umso größer ist dann die Freude, wenn man erfolgreich ist und einen stattlichen Hirsch vor die Flinte (oder den Bogen, Armbrust, Pistole) bekommt.

Und das "um die Wette jagen" gegen einen Kumpel im LAN war sehr lustig. Vor allem, wenn man sich dann irgendwann zufällig auf der Map begegnet ist und dem anderen mit Stör-Lockrufen oder wildem rumgerenne den Abschuss versaut hat. :-D
Ich habe mich mit einem Kumpel stundenlang weggepackt, bei dem Sound, den die eine Lockpfeife gemacht hat. :ugly:

Also man sollte Jagspiele auf keinen Fall als Ego-Shooter oder Action-Spiele ansehen, sondern als Simulation mit Arcade-Elementen.
 
AW: Video - The Hunter: The Hunter: Grafik á la Crysis - Erster Trailer zum Free-2-Play-Jägerspiel

Mothman am 28.11.2008 12:09 schrieb:
Und das "um die Wette jagen" gegen einen Kumpel im LAN war sehr lustig. Vor allem, wenn man sich dann irgendwann zufällig auf der Map begegnet ist und dem anderen mit Stör-Lockrufen oder wildem rumgerenne den Abschuss versaut hat. :-D

Noch eine Möglichkeit für eine geniale Mod, eine Flitzer-Mod.
Man stelle sich vor man hat gerade einen Hirsch im Visier und plötzlich kommt ein nackter Kerl durchs Bild gerannt und gibt komische Lockrufe von sich. :-D :ugly:
 
AW:

HLP-Andy am 28.11.2008 09:29 schrieb:
kayi am 28.11.2008 01:30 schrieb:
Weiß hier eigentlich irgendjemand, dass ein Großteil der Jagd in Deutschland auf Grund von Populationskontrolle stattfindet?
Ja, nachdem man sie im Winter brav durchfüttert und hegt und pflegt, damit man im nächsten Jahr etwas zum Schießen hat. Populationskontrolle macht die Natur schon selbst, dafür gibt es natürliche Feinde. Ach stimmt ja, die wurden auch alle erschossen...

So gut kenne ich mich da leider nicht aus. Aber wenn es so wäre, würde ich sagen, handelt es sich dabei um die humanste (tolles Adjektiv in diesem Zusammenhang) Form der Tierhaltung zum Zweck von Nahrungserwerb. Vorrausgesetzt, die Tiere werden auch gegessen.

Mein Großonkel war leidenschaftlicher Jäger. Sein ganzes Haus war voll mit Trophäen. Das fand ich in der Tat auch pervers. Da stand unter anderem ein über 2m großer Bär.
:ugly:

Also, dass mit der Populationskontrolle ist das eine, aber wenn die Jäger die Beute dann nicht essen (Wild mit Preiselbeeren, hmmm...), fehlt mir da auch ein bisschen die Wertschätzung des Tieres.

Ach ja, und dass wir uns das mit der Populationskontrolle selber eingebrockt haben, stimmt natürlich, ist aber leider nicht so einfach rückgängig zu machen. Wobei man auch sagen muss, dass wirklich viele Bauern gibt, die sehr gegen die Wiederansiedlung von Wolf und Bär sind, da diese sich ihre Nahrung halt auch gerne mal im gut sotierten Fachhandel besorgen.

Alles nicht so einfach. Und führt letztendlich auch wieder zu der Frage, was der Mensch moralisch in Kauf nehmen muss, wenn er das Überleben der eigenen Spezies in Zeiten der wachsenden Weltpopulation sichern will.
 
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