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Video - Call of Duty: Modern Warfare 2: Fragwürdiges Video zeigt Terroristen-Mission

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Hallo erstmal
Ich glaube so wie ich erfahren habe muss man diese Mission nicht spielen sondern kann man überspringen... bin der meinung das auf einer anderen seite gelesen zu haben.
 
AW:

Die Aussage der Mission erklärt sich doch von selbst? Wie verhalte ich mich - als "Guter" - in einem Undercover-Einsatz mit so einem grausamen Missionsziel? Als Zwischensequenz wäre mir das doch vollkommen Wurst. Ich schaue mir den Zwiespalt einer mir vollkommen unbekannten Figur an - fertig. IW drückt Dir aber die Knarre in die Hand und stellt *Dir* die Frage, wie Du Dich verhalten würdest. Und - was noch viel wichtiger ist - was Du dabei fühlst! Sich selbst schuldig machen zu müssen, diese Beklemmung kann Dir kein Filmchen bieten, weil Du in diesem Moment die Verantwortung trägst und nicht bequem woanders ablegst. Diese erzählerische wie emotionale Herausforderung finde ich wegweisend, was mit "Spielen" möglich ist.
Was hinter dieser Mission steckt können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur vermuten, zumal wir auch die Vorgeschichte nicht kennen. Ob ein Agent in Wirklichkeit so auf Unschuldige einschießen würde, ist ebenfalls fragwürdig. Wie diese Szene letztendlich von den Leuten aufgenommen wird ist völlig unterschiedlich, wie du an den Meinungen hier und besonders an dem seltsamen englischen Kommentar zu dem Video sehen kannst. Moralisch ist dieses Level auf jeden Fall verachtenswert und bloß weil jemand 18 ist, ist noch lange nicht klar, das er das erkennt. Das kannst du wunderbar an den Kommentaren hier im Forum sehen.

Natürlich! Warum nicht? Warum dürfen Film, Literatur, Musik oder Malerei mehr als ein Medium, das so viel davon in sich vereint?
Auch in den anderen Medien darf nicht alles thematisiert werden, auch kommt es dabei sehr auf den Zusammenhang und die Darstellung an. Wenn ein Lied dazu auffordern würde ein Massaker an einem Flugplatz anzurichten, wäre das schon sehr genzwertig. Nun soll/ kann man so etwas sogar spielen.


Wenn man Games ernst nehmen will, braucht es solche Elemente wie diese Airport-Mission, um sich aus den "Spiel=Spaß"-Fängen zu befreien. Wenn Fussball-Fans zu einem "Spiel" gehen kann das auch mit Dramatik verbunden sein, da ist also noch Spielraum.
Dramatik bei einem Fußballspiel ist ja wohl kaum vergleichbar, mit einem Level in einem Videospiel in dem man Zivilisten töten soll. Ich würde in diesem Level nicht auf die Leute schießen wollen. Offenbar wird man aber keine Wahl haben, sonst wäre die Option das Level zu überspringen sinnlos. Und an dieser Stelle nochmal die Frage, warum sollte man so etwas spielen wollen? Musst du wirklich erst selbst auf die Leute schießen, damit du merkst wie schlimm die Szene ist?

Macht so etwas jemand gerne? Um es mal etwas zu übertreiben, würdest du eine Mission toll finden in der man Frauen vergewaltigen und Kinder erschießen müsste? Würdest du das tatsächlich spielen?

Das sind natürlich sehr übertriebene Argumente. Aber es geht doch darum, den Shooter ad absurdum zu führen indem man sich in diesen Moment fragen muss, ob mir das Ballern in diesem Moment Spaß machen *muss*? Man erfüllt da auch die Rolle eines CIA-Agenten im Undercovereinsatz - also prinzipiell einer der "Guten". Auch er wird sich fragen, wie er in diesem Moment am besten handelt. Diese Gewissensbisse sind natürlich vollkommene Absicht.
Vergewaltigungen etc. sind hier natürlich willkürlich in den Raum geschmissen und überspitzt. Aber auch hier: bei einer sensiblen und intelligenten Aufarbeitung kann man jedes Thema behandeln.
So übertrieben sind meine Argumente gar nicht, schließlich sprechen wir hier davon einen Massenmord zu spielen. Klar, kann man jedes Thema behandeln, aber muss man es nachspielen?? Darum geht es!

Was der Agent denkt oder fühlt zeigt das Spiel nicht (in diesem Ausschnitt).

Schon C&C Generals hat sich damals auf dünnem Eis bewegt, weil diese Thematik zu der Zeit brandaktuell war und ist deswegen indiziert worden. Ich bin gespannt, warum MW2 eine Freigabe bekommen hat.
 
AW:

Ich finde die Aufregung über diesen Spielausschnitt lächerlich.
Es kann mir hier keiner erzählen dass er bei GTA-Spielen nicht viele Unschuldige abknallt oder mit den Auto überfährt. Ich knalle gerne alles "Lebendige" in Games ab, obs Hühner bei Crysis oder Zebras in Far Cry 2 sind.
Im echten Leben habe ich schon mit ertrinkenden Fliegen Mitleid, :-) hört sich vlt. witzig an aber ich meine das ernst. Wenn dann mache ich Insekten direkt platt sodass sie auf der Stelle tot sind.

Ich sehe auf jeden Fall nichts Schlimmes darin obwohl ich mir solche Spielinhalte in ansonsten nicht so brutalen Spielen nicht wünsche. Ich kann mir nämlich gut vorstellen dass gerade CODMW2 in der nächsten Killerspiele-Diskussion ganz vorne steht.

Will einfach damit sagen dass meine Empathie sehr stark ausgeprägt ist aber ich mit Pixelfiguren kein Mitleid haben kann.

Au
man ihr habt sorgen was ist den mit GTA oder kayne & lnche da kan
man dauernd zivies übernhaufen jagen und da wird nicht protestiert
auserdem wen man die mission durch hat ist man mehr in die story
einbezogen und es wird noch spannender find ich ist klar das sowas nich
ohne ist aber es ist halt ein Spiel für Erwachsene die sollten Real und
Unreal unterscheiden können !!!!!
erstens: kauf dir bitte 'ne
tüte satzzeichen. und dann verteile sie im text und setze nicht alle an
den schluss. das ist nämlich nur albern.
zweitens: es wurde nicht
gegen das abschlachten von virtuellen zivilisten in GTA protestiert? wo
hast du die letzten jahre gelebt?
Ich denke er meinte den Protest seitens der Gamer.
Nen Protest gegen GTA-Spiele gabs schon viele aber ich denke mehr als selten von Gamern.
 
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Was hinter dieser Mission steckt können wir zum jetzigen Zeitpunkt nur vermuten, zumal wir auch die Vorgeschichte nicht kennen. Ob ein Agent in Wirklichkeit so auf Unschuldige einschießen würde, ist ebenfalls fragwürdig. Wie diese Szene letztendlich von den Leuten aufgenommen wird ist völlig unterschiedlich, wie du an den Meinungen hier und besonders an dem seltsamen englischen Kommentar zu dem Video sehen kannst. Moralisch ist dieses Level auf jeden Fall verachtenswert und bloß weil jemand 18 ist, ist noch lange nicht klar, das er das erkennt. Das kannst du wunderbar an den Kommentaren hier im Forum sehen.

Du machst Dich ständig als Täter fest, das ist der vollkommen falsche Ansatz. Du spielst ja eben keinen Terroristen, sondern einen CIA-Agenten in einer Extrem-Situation! Wie Du moralisch damit umgehst liegt ja an Dir und nicht am Spiel...
Idiotische Kommentare kann ich zu so ziemlich jedem YT-Clip abgreifen. Nur weil ein paar Bekloppte den Umfang nicht begreifen, heisst es ja nicht, dass der Ansatz verkehrt ist. Bei GTA IV werden ihn genügend begriffen haben, oder kauft sich wirklich jemand ein Spiel, nur um virtuell Amok zu laufen? Könnte wetten, dass sich auch ein paar durch die Story gespielt haben. ;)

Auch in den anderen Medien darf nicht alles thematisiert werden, auch kommt es dabei sehr auf den Zusammenhang und die Darstellung an. Wenn ein Lied dazu auffordern würde ein Massaker an einem Flugplatz anzurichten, wäre das schon sehr genzwertig. Nun soll/ kann man so etwas sogar spielen.

Ja, natürlich wäre das grenzwertig, aber das hat doch überhaupt nichts mit dem Spiel zu tun? Auf das Lied kannst Du keinen Einfluss nehmen, das musst Du nehmen, wie es der Musiker Dir hinwirft - bei dieser Mission eben nicht! Es liegt an Dir, ob Du grenzwertig handelst oder nicht!

Dramatik bei einem Fußballspiel ist ja wohl kaum vergleichbar, mit einem Level in einem Videospiel in dem man Zivilisten töten soll. Ich würde in diesem Level nicht auf die Leute schießen wollen. Offenbar wird man aber keine Wahl haben, sonst wäre die Option das Level zu überspringen sinnlos. Und an dieser Stelle nochmal die Frage, warum sollte man so etwas spielen wollen? Musst du wirklich erst selbst auf die Leute schießen, damit du merkst wie schlimm die Szene ist?

Nochmal II: es wird doch jedem selbst überlassen, wie er die Szene "gestalten" will. Natürlich wird es niedere Naturen geben, die daran Spaß haben werden. Die hatten den aber auch schon in GTA.
Ich würde mich sehr gerne mal virtuell dieser Situation aussetzen. Wie würde ich mich verhalten um nicht aufzufallen und würde ich dafür über Leichen gehen? Ich empfinde das als einen spannenden moralischen Test...

So übertrieben sind meine Argumente gar nicht, schließlich sprechen wir hier davon einen Massenmord zu spielen. Klar, kann man jedes Thema behandeln, aber muss man es nachspielen?? Darum geht es!

Nochmal III: Du wirst gezwungen, einen Massenmord zu verfolgen, ja! Aber das macht Dich noch nicht automatisch zum (Mit-)Täter...
 
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Ein solch ernstes Thema zu Unterhaltungszwecken einzusetzen ist in meinen Augen einfach zum kotzen! Hier wird für mich definitiv eine Grenze überschritten.
 
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Du machst Dich ständig als Täter fest, das ist der vollkommen falsche Ansatz. Du spielst ja eben keinen Terroristen, sondern einen CIA-Agenten in einer Extrem-Situation! Wie Du moralisch damit umgehst liegt ja an Dir und nicht am Spiel...
Wo steht eigentlich, dass man in dieser Mission einen CIA-Agenten spielt? Man spielt da schon als Terrorist, oder?
 
AW:

hab mir jetzt nicht jeden kommentar hier durchgelesen...

aber wenn das wirklich ein level in dem spiel wird... und in der darauffolgenden zeit wieder nen amoklauf geschieht ( was ich für niemanden hoffe) dann wird das wohl das level wohl mehr als nötig in den medien durchgekaut...
und wenn dann nochmal jemand sagt das computerspiele kaum was damit zutun haben... dann würde ich sagen falsch.
den sowas ist unnütze gewaltdarstellung...

klar in gta kann man au sowas machen...
indem flugsimulator kann man au inen turm reinfliegen...

aber das?

ich bin gespannt...
 
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Ein solch ernstes Thema zu Unterhaltungszwecken einzusetzen ist in meinen Augen einfach zum kotzen! Hier wird für mich definitiv eine Grenze überschritten.
Geht es dir nur um die visuelle Darstellung oder generell um das Thema?

Wenn es dir generell um die Thematik geht, dann müsstest du auch auf das Brettspiel Risiko verzichten oder generell alles, was mit Krieg und Vernichtung zu tun hat. Bei Risiko betreibt man sogar Völkermord.^^
Selbst bei Monopoly geht es darum den Anderen pleite zu machen, auszubeuten, einzusperren. Ist alles, in dem Sinne, "unmoralisch".

Wenn es dir um die visuelle Darstellung geht, die dich stört, dann wäre das in meinen Augen auch etwas heuchlerisch. Denn nur weil es nicht so grausam dargestellt wird, wie es nunmal ist, ist es ja nicht gleich "besser". Im Gegenteil, dadurch wird ja noch eher glorifiziert und verharmlost.
Was man nicht sehen muss, dass ist in Ordnung?
Außerdem kann man in dem Fall ja immer wieder die alte aber wahre Weisheit rauskramen: Wem es zu drastisch dargestellt ist, der soll es nicht spielen.
 
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Stimmt schon, es ist das Gleiche ob ich jetzt auf Amerikaner oder auf Russen ziele, auf die "Guten" oder "Bösen". Das Problem dieses Levels sehe ich eher darin wie die Öffentlichkeit drauf reagiert, die keine Ahnung hat und wie es propagandistisch von den Poltikern ausgenutzt wird, wenn es wieder gilt eine möglichst einfache und konkrete Ursache für die steigende Gewalt in Deutschland zu finden.
Sowas ist dazu prädestiniert von selbsternannten Killerspielexperten auseinandergenommen zu werden, was dann letztlich zu einer Zensur unseres Hobbies führen kann...
 
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Ein solch ernstes Thema zu Unterhaltungszwecken einzusetzen ist in meinen Augen einfach zum kotzen! Hier wird für mich definitiv eine Grenze überschritten.
Geht es dir nur um die visuelle Darstellung oder generell um das Thema?

Wenn es dir generell um die Thematik geht, dann müsstest du auch auf das Brettspiel Risiko verzichten oder generell alles, was mit Krieg und Vernichtung zu tun hat. Bei Risiko betreibt man sogar Völkermord.^^
Selbst bei Monopoly geht es darum den Anderen pleite zu machen, auszubeuten, einzusperren. Ist alles, in dem Sinne, "unmoralisch".
Gut. Ich habe nicht klar benannt was mich stört. Ich finde es schlicht weg unnötig Gewalt gegen Unschuldige als Element eines Spieles einzubauen. Mich stört es auch wenn ich in Autorennspielen die Möglichkeit habe Leute die an der Straße stehen, zu überfahren. Ja, Risiko hat auch einen gewaltätigen Hintergrund. Dort messe ich mich aber mit einer anderen Armee und führe nicht gezielt einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Wenn ich in Company of Heroes eine Stadt in Schutt und Asche lege, kommt es mir darauf an den Gegner anzugreifen und nicht sinnlos Menschen umzubringen.

Das wollte ich damit sagen.
 
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Die Szene wirkt grotesk, wenn man es so spielt wie der Typ es eben macht. Es sieht aber nicht so aus, als müsste man so spielen. Vermutlich muss man während der ganzen Szene keinen einzigen Schuss abgeben und damit wäre die Szene quasi auf einem Level mit beispielsweise GTA wo man unschuldige Passanten auch überfahren kann es aber nicht muss. Oder sogar wie ein Zuschauer eines Films, weil man eben nur Beobachter der Szenerie ist und nicht aktiv eingreift.

Kurz gesagt, ich glaub hier wurde zuviel Wind um nichts gemacht, bzw um nichts was es nicht schonmal gab oder was nicht jeder von uns schonmal selbst gezockt hat. Oder gibts hier etwa Leute, die noch nie ein GTA gespielt haben? :-D
 
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Du machst Dich ständig als Täter fest, das ist der vollkommen falsche Ansatz. Du spielst ja eben keinen Terroristen, sondern einen CIA-Agenten in einer Extrem-Situation! Wie Du moralisch damit umgehst liegt ja an Dir und nicht am Spiel...
Wo ist der ausschlaggebende Unterschied zwischen einem Terroristen, der Zivilisten erschießt und einem CIA-Agenten, der Zivilisten mit gleicher Herkunft erschießt?

Die Grenzen, in denen man handeln kann, gibt aber das Spiel vor! Wie die sind, wissen wir (noch) nicht. Wie gesagt, es kann sein, dass man vom Spiel gezwungen wird zu schießen. Die Möglichkeit, die Szene zu überspringen zähle ich nicht mit, weil wohl der Großteil der Spieler neugierig ist, was dort passiert.

Ja, natürlich wäre das grenzwertig, aber das hat doch überhaupt nichts mit dem Spiel zu tun? Auf das Lied kannst Du keinen Einfluss nehmen, das musst Du nehmen, wie es der Musiker Dir hinwirft - bei dieser Mission eben nicht! Es liegt an Dir, ob Du grenzwertig handelst oder nicht!
Ich bezog mich auf deine Aussage, die auf andere Medien hingewiesen hat, um deutlich zu machen, dass auch dort keine Narrenfreiheit herrscht.

Wie schon oben geschrieben, du kannst in CoD auch nur das machen was der Entwickler vorgegeben hat.

Nochmal III: Du wirst gezwungen, einen Massenmord zu verfolgen, ja! Aber das macht Dich noch nicht automatisch zum (Mit-)Täter...
Ob man die Aktion nur verfolgen kann ist (noch) nicht klar. Wie gesagt, ich denke man wird schießen müssen, sonst wäre die Möglichkeit die Mission zu überspringen sinnlos. Als moralischen Test kann man das ganze wohl kaum ansehen, weil man, wenn überhaupt, nur die Möglichkeiten "mitmachen" oder "zusehen" hat. In beiden Fällen hat der Agent/ Spieler moralisch versagt.

Wir verstricken uns, denke ich, in Details. Im Grunde genommen sieht es doch so aus: Die Szene als Video betrachten ist OK. Das ganze "spielen" zu können ist höchst zweifelhaft. Nicht umsonst schlägt dieses Video so hohe Wellen. Wäre es nicht auch viel befremdlicher, wenn das alle Leute so hinnehmen würden, gerade vor dem sehr realen, aktuellen Hintergrund?
 
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Wo ist der ausschlaggebende Unterschied zwischen einem Terroristen, der Zivilisten erschießt und einem CIA-Agenten, der Zivilisten mit gleicher Herkunft erschießt?

Der Unterschied ist der, dass die Terroristen gescriptet sind, der CIA-Agent nicht! DU - WIRST - NICHT - GEZWUNGEN - SIE - ZU - ERSCHIESSEN! Das hätte die USK ansonsten schon nicht durchgewunken...

Ich bezog mich auf deine Aussage, die auf andere Medien hingewiesen hat, um deutlich zu machen, dass auch dort keine Narrenfreiheit herrscht.

Kunst darf alles. Leider ist die immer subjektiv...

Ob man die Aktion nur verfolgen kann ist (noch) nicht klar. Wie gesagt, ich denke man wird schießen müssen, sonst wäre die Möglichkeit die Mission zu überspringen sinnlos. Als moralischen Test kann man das ganze wohl kaum ansehen, weil man, wenn überhaupt, nur die Möglichkeiten "mitmachen" oder "zusehen" hat. In beiden Fällen hat der Agent/ Spieler moralisch versagt.

Wieso hat denn der Spieler da versagt?! Es liegt doch am SPIELER, ob er sich am Terror-Akt beteiligt - aus welchen Gründen auch immer. Du findest anscheinend schon die Vorlage an sich verwerflich, da kann man dann auch nix dran machen. ;)

Auch MW1 hatte übrigens "Missionen", in der man nur "zusehen" konnte, etwa das Intro oder die Atomexplosion.

Wir verstricken uns, denke ich, in Details. Im Grunde genommen sieht es doch so aus: Die Szene als Video betrachten ist OK. Das ganze "spielen" zu können ist höchst zweifelhaft. Nicht umsonst schlägt dieses Video so hohe Wellen. Wäre es nicht auch viel befremdlicher, wenn das alle Leute so hinnehmen würden, gerade vor dem sehr realen, aktuellen Hintergrund?

Ach, um die Wellen bei MW2 geb' ich gar nix mehr, Selbst wenn IW den Titel verschenken würde, gäb's immer noch Gemecker. Das machen die User halt am liebsten. Diese Diskussion kenne ich allerdings tatsächlich eher von Killerspiel-Gegnern, denen man zum ersten mal ein GTA IV präsentiert...
Natürlich ist das im Moment virales Merketing deluxe, denn IW wird sich des kontroversen Materials gewiss gewesen sein. Immerhin reden wie hier von einer Multi-Millionen-Dollar-Produktion, das durch unzählige Instanzen gehen muss und nicht von einem verqueren Hobbyprodukt. Da wird im Endeffekt sowieso nichts so heiss gegessen, wie's gekocht ist...

P.S.
Ich seh' grad den SpecOps-Trailer. Dort wird erklärt, dass in einigen MP Maps ebenfalls Zivilisten vorhanden sind, die aber nicht getroffen werden dürfen. Jetzt alles wieder gut? ;)
 
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Ich finde die Aufregung über diesen Spielausschnitt lächerlich.
Gut! Dann freu dich schon mal auf Spiele wie KZ Manager, Foltersimulator oder Tom Clancys Dschihad - Dawn of the west. :finger: ;-)
Ja, ist klar.
Da ich diesen Spielausschnitt nicht schlimm finde, bin ich ein Sadist. :rolleyes:
Ob dus glaubst oder nicht, mein Lieblingsspiel ist Zelda Ocarina of Time. :-)
Spiele wie Manhunt finde ich in der Tat sinnlos.
Man spielt ja nur in einen Spielabschnitt Teroristen, die man vlt. später sogar abschlachten darf. ;-)
 
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Kunst darf alles.
Eig. nicht. Jedenfalls nicht in D-land (und Österreich und Australien und Japan....).
Wobei Spiele als noch nicht so wirklich anerkannte Kunstform und mit dem Hintergrund das man aktiv die Szenen gestaltet es noch mal schwerer haben. Ob das gerecht ist und es überhaupt sinnvoll ist den Spieler vor sich selbst zu schützen mag ich gar nicht beantworten versuchen.
Wie der Thread zeigt, überschreitet die Möglichkeit auf Zivis zu ballern, und das mehr oder weniger das einzige Spielziel (womit ich nicht die Spielerfahrung meine...nur das was man beeinflussen kann) dieser Mission sein dürfte, eine kaum rational definierbare moralische Grenze. Verbotsschreie höre ich aber eig. nicht, von daher muss man sich nicht künstlich darüber echauffieren das es unter Spielern auch Unmut gibt. Die werden es selber halt nicht spielen und sind etwas verstimmt das andere daran Spass finden sollen und die Angst das beim nächsten Amoklauf die Mission durchgekaut wird kommt ja nicht von ungefähr wenn Spiele schon wegen ihrer Mods zerfleischt wurden.
Das war es dann aber doch?

Ich selber hätte weniger Bedenken wenn so eine Mission von 2015 (Men of Valor/ gibt es die überhaupt noch?) kämen würde oder von Massive Entertainment (World in Conflict), bei IW habe ich nach yippie-kay-yay-Cod4 einfach meine Bedenken das die das tiefere Eintauchen in die Realität mit einer Michael-Bay Popcorn-schicht überziehen. Das Atombombending war ein kurzer Lichtblick um zu zeigen das Krieg nicht spassig ist, ganz im Gegensatz eben zum Rest der sauber und fröhlich, besonders die Bombermission, erschien. Eher Filme wie Top-Gun & Co nacheifert und nicht Platoon oder Wege zum Ruhm als moralisches Vorbild erkennen lassen.
 
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Wie der Thread zeigt, überschreitet die Möglichkeit auf Zivis zu ballern, und das mehr oder weniger das einzige Spielziel (womit ich nicht die Spielerfahrung meine...nur das was man beeinflussen kann) dieser Mission sein dürfte, eine kaum rational definierbare moralische Grenze. Verbotsschreie höre ich aber eig. nicht, von daher muss man sich nicht künstlich darüber echauffieren das es unter Spielern auch Unmut gibt. Die werden es selber halt nicht spielen und sind etwas verstimmt das andere daran Spass finden sollen...

Bin ich wirklich der Einzige der verstanden hat, um was es in dieser Mission geht? Wofür tippe ich mir hier eigentlich die Finger blutig? Wenn die Erzählform von Games verglichen mit dem Film immer noch auf der Stufe der Erfindung des Farbfilms steht, verharrt dort auch noch sein Publikum? Anscheinend...
 
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Ich hoffe es!

Ich muss aber nochmal kurz anmerken, dass mich das Gebaren und die künstliche Empörung so mancher User doch sehr erstaunt. Ich komme eigentlich aus der Film-Ecke und ich habe dort in noch keinem Forum erlebt, dass man anhand von Trailern oder Filmausschnitten so schnell mit Verurteilungen aufwartet und die Streifen "boykottiert" oder so'n Quatsch. Das ist schon kurios, wie sich Leute über ihr angebliches Lieblingsspiel schwarz ärgern können - solche Fans möchte ich nicht haben. ;)
 
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Die Szene wirkt grotesk, wenn man es so spielt wie der Typ es eben macht. Es sieht aber nicht so aus, als müsste man so spielen. Vermutlich muss man während der ganzen Szene keinen einzigen Schuss abgeben und damit wäre die Szene quasi auf einem Level mit beispielsweise GTA wo man unschuldige Passanten auch überfahren kann es aber nicht muss. Oder sogar wie ein Zuschauer eines Films, weil man eben nur Beobachter der Szenerie ist und nicht aktiv eingreift.
das denke ich eben auch. und die video-kommentierung passt wunderbar dazu.
es hört sich an, als würde jemand einfach zum spass ein wenig virtuell amok laufen. wie man das in GTA eben auch immer tun konnte.
 
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