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Valve-Chef lehnt Verkauf ab: Lieber würde sich das Team "lieber auflösen"

Und wo ist der Unterschied zu normal "gekauften" Spielen? Bis auf Accountbindung und Wiederverkaufbarkeit darfst du mit einem Retail Titel exakt dasselbe machen wie mit einem Steam Titel.
also ich finde das ist einfach zu kurz gedacht, das ganze hat finde ich durchaus eine menge negativer folgen. da wäre einerseits schon immer die gefahr, gerade bei einer quasi monopol stellung wie bei steam, das die nutzungsbedingungen geändert werden und man weitere einschränkungen in kauf nehmen muss.
das mit dem wiederverkauf finde ich auch so eine sache, ist denke ich auch nicht zwangsläufig positiv für den publisher. verkauf ich alte spiele, hab ich zB wieder mehr geld für neue, oder ein altes spiel das ich mir gebraucht kauft, weckt das interesse für eine evtl. nachfolger eines spiels, den ich mir dann neu kaufe.
recht häufig hab ich mir früher auch spiele in einer videothek zum testen ausgeliehen, geht heute eben wegen accountbindung nicht mehr. das schadet einerseits den videotheken die mit kunden wie mir dann keinen gewinn machen, andererseits ebenso den publishern, weil ich auf gewisse spiele nicht aufmerksam werde und daraufhin nicht kaufe.
ebenfalls recht negativ ist für mich das diverse daten über einen gesammelt werden wenn man nen account anlegen muss.
außerdem wären da noch diverse sicherheitsbedenken, sowohl accounthacks als auch hacks und datenklau bei den steamservern gab es schon.
onlineaktivierungen sind mir auch ein dorn im auge, vielleicht ist es selten mal kein internet zur verfügung zu haben, aber dennoch ist es durchaus möglich das es passiert das ich ein spiel auf das ich gerade zufällig lust bekomme, nicht zum laufen bringe weil mal grad kein internet verfügbar ist.
 
Zum Thema Gebrauchtspiele, ich habe noch nie ein Spiel von mir verkauft, also diese Einschränkung wäre mir egal. Und ich habe mir auch nur ein einziges mal ein Spiel von einem Kumpel ausgeliehen, ist mir ebenso egal.

Mir geht es nur um die Leihspiele im Steam Account, dieses werde ich mit Sicherheit niemals akzeptieren, vor allem da Steam effektiv nicht einmal vor Raubkopien schützt, der DRM kann letztendlich von daher nur ein Vorwand sein.
 
Zum Thema Gebrauchtspiele, ich habe noch nie ein Spiel von mir verkauft, also diese Einschränkung wäre mir egal. Und ich habe mir auch nur ein einziges mal ein Spiel von einem Kumpel ausgeliehen, ist mir ebenso egal.
ich hab das alles auch fast nie gemacht, aber trotzdem es ist mir nicht egal. wenn ich mir irgendein produkt egal welcher art auch immer kaufe, sehe ich genau das eben als ein sehr grundlegendes recht an, dieses produkt gegebenenfalls weiterzuverkaufen oder zu verleihen. schließlich hab ich gutes geld dafür gezahlt, und dann darf ich nicht entscheiden was ich damit machen darf???
was auch gerne vergessen wird, mit jedem recht das man den leuten wegnimmt, sinkt die hemmschwelle in zukunft ein weiteres recht wegzunehmen, ganz besonders wenn man festgestellt hat das die leute sich nicht dagegen wehren.
 
Bitte Monopol und Marktführer nicht verwechseln ;-)
Ich dachte dir sei aufgefallen, dass ich den Terminus des anderen Users benutzt habe?! :-O %-)

Scheinbar nicht. Weder EA noch Valve mit Steam haben auch nur ansatzweise ein Monopol. EA ist, soweit ich weiß, auch nicht mehr #1 im Bereich Publisher, sondern diesen Titel hat Activisionblizzard inne.

Ich wollte mich nur über die Herleitung bzw. Argumentationskette lustig machen. Scheinbar ist es immer noch Mode EA ohne Sinn und Verstand zu 'bashen'. EA hat sicherlich einige Fehler gemacht, aber das Ziel, wieder der größte Publisher zu werden, ist ganz normal. Oder meinst du ernsthaft, Valve mit Steam fördert andere Distributionsplattformen? Natürlich nicht.

Steam soll auch weiterhin #1 bleiben und ist, meiner Meinung nach, Marktbeherrschend, jedenfalls auf dem PC. Das kann eigentlich nicht im Interesse für uns Spieler sein ... allerdings liest man ja hier sehr deutlich, dass Steam scheinbar der Messiahs ist, siehe z.B. die Kommentare von Worrel. Wie man ein DRM System, was mir die Benutzung vorschreibt, in den Himmel loben kann ist und bleibt mir unverständlich.
 
... allerdings liest man ja hier sehr deutlich, dass Steam scheinbar der Messiahs ist, siehe z.B. die Kommentare von Worrel. Wie man ein DRM System, was mir die Benutzung vorschreibt, in den Himmel loben kann ist und bleibt mir unverständlich.
Das hat Worrel schon begründet und das kann ich auch nachvollziehen, durch die günstigen Angebote bei Steam, den vielen kostenlosen Zusatzinhalten die Valve zu ihren Spielen anbietet und vermutlich auch die zusätzlichen Funktionen.

Dies sind aber alles keine Konstanten, Newell ist auch nur ein Mensch und nicht unsterblich, und wenn man das nicht nur kurzfristig sieht, sollte man damit rechnen, dass sich das irgendwann auch sehr schnell ändern kann.

Deshalb würde ich zum Beispiel für ein Spiel welches ich mir kaufen möchte und ohne Steam wäre, auch 50 Euro bezahlen selbst wenn es in Steam nur 5 Euro kosten würde.
 
Das hat Worrel schon begründet und das kann ich auch nachvollziehen, durch die günstigen Angebote bei Steam, den vielen kostenlosen Zusatzinhalten die Valve zu ihren Spielen anbietet und vermutlich auch die zusätzlichen Funktionen.
Wie ich bereits meinte, ich mag doch garnicht bezweifeln, dass Steam auch seine Vorteile hat ... ;-)

Ich mache mir nur "Sorgen", wie es mit unserem Hobby weitergeht. Damit meine ich nicht nur den PC, sondern auch Konsolen. Sony & MS haben bereits heute die geeigneten Plattformen, PSN & Live, um ein ähnliches System wie Steam aufzuziehen bzw. weiter auszubauen, denn bereits heute ist es möglich, Spiele bei MS rein digital zu erwerben.

Das ist eine Entwicklung meines Hobbys, an der ich kein Interesse habe ... das ist der Punkt, der mich so massiv stört. Dabei ist es mir relativ egal, ob ich als ewig gestriger angesehen werde, weil ich Steam nicht so toll finde und die super tollen Dealz nicht nutze! :ugly: ;-)
 
... allerdings liest man ja hier sehr deutlich, dass Steam scheinbar der Messiahs ist, siehe z.B. die Kommentare von Worrel. Wie man ein DRM System, was mir die Benutzung vorschreibt, in den Himmel loben kann ist und bleibt mir unverständlich.
Steam ist kein "Messias" - seltsame Formulierung - es ist schlicht praktisch und macht vieles richtig.

Natürlich hat es auch Nachteile - nicht vorhandene Altersverifikation und nicht-Weiterverkaufbarkeit stehen dabei ganz oben auf der Liste - aber erstere kann man einfach umgehen, indem man sich solche Spiele giften lässt oder als Retail holt und letzteres tangiert mich als Spiele Sammler schlicht nicht.
Ich hab ja noch nicht mal Afterlife (1996) verkauft, obwohl ich das nie wieder spielen werde oder diverse Spiele, die eine 3DFx Karte voraussetzen... :B

Wenn hier dann so Sachen gesagt werden wie "Bei Steam gehören einem die Spiele nicht", verstehe ich nicht, wie dann die objektive Richtigstellung, daß Spiele einem generell genauso wenig gehören, mich in eine Steam-"Jünger" Ecke rücken soll. :confused:
 
Wenn hier dann so Sachen gesagt werden wie "Bei Steam gehören einem die Spiele nicht", verstehe ich nicht, wie dann die objektive Richtigstellung, daß Spiele einem generell genauso wenig gehören, mich in eine Steam-"Jünger" Ecke rücken soll. :confused:
Die Spiele gehören einem natürlich nicht, aber de facto sind die Spiele in meinem Besitz. Dies habe ich aber doch eigentlich schon zuvor verdeutlicht, wo der Unterschied liegt.
 
Man ist Eigentümer einer Kopie und einer dazugehörigen Lizenz. Das Spiel selbst ist weder mein Eigentum noch in meinem Besitz, wenn ich ein "Spiel kaufe".
 
Normale Retail-Spiele mit Aktivierungspflicht gehören einem ja auch nicht zu 100%, denn um es erstmal lauffähig zu machen muss es ja eben freigeschaltet werden. Darum finde ich die "Steam-Spiel Pro/Contra"-Diskussion aus heutiger Sicht für überholt. Wie auch bei Ubisoft. und Origin-Titeln. Ist doch alles dasselbe in grün.
 
Man ist Eigentümer einer Kopie und einer dazugehörigen Lizenz. Das Spiel selbst ist weder mein Eigentum noch in meinem Besitz, wenn ich ein "Spiel kaufe".
... das war ja schon immer so und dürfte hier, in diesem Thread, auch nicht zur Diskussion stehen. %-)

Was hier aber zur Diskussion steht, ist mein Recht zur Veräußerung meines Datenträgers, der mein Eigentum ist, und die Lizenz des Spiels. Allerdings kann mir niemand die Veräußerung von Software verbieten, ganz im Gegenteil. Siehe akt. Rechtsprechung.

Würde Steam eine Möglichkeit bieten, eine Lizenz zu veräußern, was wohl technisch sowas von kein Problem sein dürfte, würde ich nicht unbedingt so eine Ablehnung gg. Steam haben. Allerdings sind wir dann wieder in der besten Gebrauchtmarktspielediskussion.

Unter uns, ich hab noch nie ein Spiel verkauft.

Mir geht es aber ums Prinzip, dass ich aus meiner Sicht künstlich (!) beschränkt werde. Genauso verhält es sich mit dem Verleihen von Spielen. Auch das dürfte technisch kein Problem sein, ein Spiel aus seiner Liste für X Tage, ggf. sogar frei definierbar, zu verleihen ... sprich einem anderen Account zur Verfügung stellen.

Der größte Punkt, der mich seit jeher stört, ist eben das Problem mit dem 'always on'. Auch hier betrifft es mich nicht wirklich, da mein PC immer online ist und ich nicht unterwegs spiele, aber auch hier: es geht mir ums Prinzip. %-)
 
Man ist Eigentümer einer Kopie und einer dazugehörigen Lizenz. Das Spiel selbst ist weder mein Eigentum noch in meinem Besitz, wenn ich ein "Spiel kaufe".
Doch, die Spiele sind in meinem Besitz und solange ich diese privat für mich persönlich nutze, kann ich damit machen was ich will. Die Entwickler stehen ja nicht irgendwann in meiner Wohnung und sagen mir, so jetzt ist aber Schluss.:-D
 
Wie ich bereits meinte, ich mag doch garnicht bezweifeln, dass Steam auch seine Vorteile hat ... ;-)

Ich mache mir nur "Sorgen", wie es mit unserem Hobby weitergeht. Damit meine ich nicht nur den PC, sondern auch Konsolen. Sony & MS haben bereits heute die geeigneten Plattformen, PSN & Live, um ein ähnliches System wie Steam aufzuziehen bzw. weiter auszubauen, denn bereits heute ist es möglich, Spiele bei MS rein digital zu erwerben.


Aber viele tun ja so als ob Steam wirklich für alles verantwortlich ist.

Ich mein diese Platform wurde niemanden aufgezwungen und
Valve ist ein extrem großes Risiko eingegangen und mit der Zeit haben sich die Leute mit der Platform eben angefreundet.

Ich bin nachwievor der Meinung dass man Valve deswegen nicht an den Pranger stellen sollte wenn
die User es unterstützt haben.
Zumal Valve einfach tollen Suport bietet und einfach für den Kunden da ist.

Qualitätsorientierte Einstellung wurde halt unterstützt.

Dieser Trend wäre so oder so irgendwann gekommen ob wir es wollen oder nicht, denn die Welt
besteht nicht nur aus einer Spielebranche.
Und im digitalen Zeitalter entwickelt man immer mehr neue Dinge.

Der Unterschied ist nur wem solch ein Programm in die Hände gerät.

Und ich denke man kann Valve einfach nix schlechtes vorwerfen wie
sie mit ihren Kunden umgehen.

Stell dir doch mal so einen Marktführer-Service bei einem EA oder Activision vor?

Dann könnten wir wirklich unser PC-Hobby komplett vergessen weil
dann alles ausgenutzt wird was man nur ausnutzen kann.
Mit hoher Sicherheit.

Die typischen Kritikpunkte "Wiederverkauf", "Gewaltmindernde Version" und "Aktivierung nur mit Internet"
sind halt typische Merkmale vom neuem Zeitalter.
Und dass man sich nicht ins eigene Bein schießen möchte muss man wohl hier nicht erwähnen.

Alles in einem finde ich dass Steam mehr richtig als falsch macht.
Steam ist für niemanden das Über-Godlike-Programm.

Aber es ist praktisch, bietet viel, läuft stabil und zu 99% erreichbar, wird fast täglich gepatcht und erweitert.

Ich will hier nicht wieder eine Diskussion entfachen, aber mich wunderts immer
noch dass es Leute wie MisterSmith gibt die immer mit dieser "Auf Steam gehört mir kein einziges Spiel"
herkommen.

Dieses Thema wurde gut erklärt und ausdiskutiert.
Das hat auch nix mit Steam zu tun. Und auch die "Abo" Absätze in der Eula wurden
1000 mal erklärt und haben nix mit dem eigentlichem "Abo" zu tun.

Wir waren schon immer nur der Besitzer von der Software und Eigentümer der Software CD.
Daran hat sich seit Steam nix geändert, warum das auf einmal der übergroße
Kritkpunkt sein soll leuchtet mir einfach nicht auf.

Nur weil es früher nicht derart besprochen wurde heißt es doch nicht dass es früher nicht schon so war.

Edit:
Schaut euch mal die alten Kopierschutzsystem an z.b. von EA ? mit ihrem Starforce glaub ich
Es gab früher viel schlimmere Schutzsysteme und das ohne Platform.

Früher hat dieses Thema nicht sonderlich viel Beachtung bekommen weil
man z.b. mit Brennen sowas leicht umgehen konnte usw.
Aber heutzutage, wo man sein Produkt registrieren muss, wird man eben
mit diesem Problem konfrontiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, die Spiele sind in meinem Besitz und solange ich diese privat für mich persönlich nutze, kann ich damit machen was ich will. Die Entwickler stehen ja nicht irgendwann in meiner Wohnung und sagen mir, so jetzt ist aber Schluss.:-D
Nein, das ist rechtlich leider nicht der Fall. Du bist Eigentümer des Datenträgers und hast die Lizenz, ~ das Recht, zur Nutzung der Software erlangt.

Nicht mehr ... aber auch nicht weniger. ;-)

Das "kann ich machen was ich will" mag stimmen im Sinne von "wo kein Kläger da kein Richter", nur ändert das nichts an der realen rechtlichen Situation. ;-)
 
Ich aber meine DVDs, BR und Musik CDs durchaus auch weiterveräußern kann ... ;-)
Noch. Aber schon die Musik-Branche macht mehr Umsatz mit MP3s denn mit herkömmlichen CDs. Und da zieht der Weiterverkauf rechtlich betrachtet ja auch nicht mehr.
Ich hoffe dass es nie soweit kommt, aber wer weiss ob uns sowas nicht auch in baldiger Zukunft Ähnliches bei Filmen erwartet... :-|
 
Noch. Aber schon die Musik-Branche macht mehr Umsatz mit MP3s denn mit herkömmlichen CDs. Und da zieht der Weiterverkauf rechtlich betrachtet ja auch nicht mehr.
Ich hoffe dass es nie soweit kommt, aber wer weiss ob uns sowas nicht auch in baldiger Zukunft Ähnliches bei Filmen erwartet... :-|
Verkaufen ist in der Tat ein Problem bei mp3 Dateien ... allerdings sehe ich hier eindeutig den Gesetzgeber in der Pflicht das UrhG hier anzupassen. Denn wo ist der Unterschied zwischen Softwarelizenzen, die man ohne Datenträger erworben hat und deren weiterverkauft erlaubt ist, und mp3 Dateien? ;-)

Aber langsam näherst du dich meiner Position an bzw. sieht meine Bedenken bei dem Thema. Wir gewöhnen uns immer mehr und mehr an Rahmenbedingungen, die seitens der Industrie aufgestellt bzw. definiert werden. Später wird es vllt. normal das der BR Player "always on" sein muss und man eine BR mit der ID des BR Players 'bindet', so das ein Verkauf der BR nicht mehr möglich ist.

Ist das Internet weg? Funktioniert weder Steam v2 noch der BR Player ... gut, endlich mit dem iPad5 wieder ein Buch lesen! :ugly: ;-)
 
Also nochmal, die Spiele selbst sind de facto in meinem Besitz nicht nur die Lizenz. Und solange ich persönlich in meinen vier Wänden damit egal was auch immer mache, interessiert es die Entwickler auch nicht.

Bei Steam hast du nur eine Lizenz erworben, in der steht das selbst dieses Nutzungsrecht jederzeit genommen werden kann. Das mir das Spiel selbst nicht gehört ist klar, aber der Datenträger, auf dem das Spiel ist, gehört mir.

Das ist auch Wortklauberei, ob jetzt der Datenträger auf dem das Spiel ist mir gehört, ist vielleicht juristisch relevant. Mich interessiert nur kann ich das Spiel spielen wann und wo ich will oder nicht, dieses ist entscheidend, alles andere ist für mich irrelevant.
 
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