• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Steam: Regionsbeschränkungen verschärft - Valve verbietet Steam-Gifts aus dem Ausland

  • Ersteller Ersteller Gast1669461003
  • Erstellt am Erstellt am
Valve muss sich natürlich gegen jegliche Klagen absichern, da Deutschland deutschen Bürgern vorsetzt, wie sie zu leben haben.

valve interessiert sich einen scheissdreck für die deutsche gesetzgebung. ;-)

Atuan schrieb:
Ich wette mit dir, dass die deinen Account problemlos für die temporäre Nutzung im Ausland freischalten werden.

da wette ich dagegen. aber nur, weil ich es ebenfalls wissen will.
also: wer traut sich?
 
Der letzte Key Kauf war Book of Unwritten Tales 2 für 15€. Läuft weiterhin problemlos, war aber auch ein Key und kein Gift. Das letzte Gift ist schon ewig her...

Ich verstehe den Grund, allerdings finde ich es weiterhin mist, das Firmen die Vorteile des globalen Marktes nutzen dürfen, die Kunden aber nicht.

Andererseits werden Spiele bei Steam recht schnell günstig (außer Ubisoft ^^) und wenn man das Geld nicht ausgeben möchte, wartet man auf einen Sale.

Allerdings sollte es NICHT rückwirkend sein, denn das ist eine miese Tour. Der Kunde konnte ja noch nicht wissen das er sich ein Produkt kauft, das nicht funktionieren wird. Hier sehe ich auch den größten Problempunkt der zu einem Shitstorm führen dürfte.
 
Wie sieht das eigentlich rein rechtlich aus? Laut den Steam AGB mag das ja verboten sein, aber darf Steam mir wirklich vorschreiben, wo ich meine Spiele kaufe(oder geschenkt bekomme)? Moralisch gesehen versteh ich ja, dass man die als Spieler nicht gerade in China oder Russland kaufen sollte, aber rein rechtlich gesehen, wäre das doch auch vollkommen legal und die Steam AGB unwirksam, wenn ich das richtig sehe, oder?
Niemand kann Dich daran hindern, Dir in irgendeinem Land einen Steam-Account anzulegen und dort mit irgendeiner Währung irgendein Spiel zu kaufen. Und niemand kann Steam daran hindern, Dich - aufgrund der IP oder mit Hilfe sonstiger Methoden - technisch an der Nutzung dieses Spiels zu hindern, so lange dies durch die AGBs gedeckt wird. Das ist übrigens auch exakt der Tenor der bisherigen Rechtsprechung auf dem Gebiet: Der Handel mit Lizenzen mag von einem Lizenzgeber nicht generell verboten oder unterbunden werden können, andererseits kann aber auch niemand den Lizenzgeber dazu zwingen, eine von Dritten erworbene Lizenz technisch auch tatsächlich nutzbar zu machen, insbesondere im Zusammenhang mit Accountbindung und damit verbundenen zusätzlichen Services.

Wem Steams Praktiken und AGBs nicht passen, der sollte es ganz einfach auch nicht nutzen, anstatt darauf zu hoffen, dass einem irgendwann mal von höchstrichterlicher Seite bescheinigt werden wird, dass davon irgendetwas gegen EU-Recht verstößt. Bislang hat Valve noch immer alle Klagen von Verbraucherverbänden schadlos überstanden (was ihnen wohl kaum gelungen wäre, wenn ihr Vorgehen in ganz krasser und offensichtlicher Weise rechtswidrig wäre) und es gibt wenig Anlass zu der Hoffnung, dass sich das jemals ändern wird.

Ich habe damit sowieso kein Problem: Wenn Valve ganz klar sagt, dass man - unter bestimmten Umständen - ein Produkt in Land A nur dann nutzen darf, wenn man es auch in Land A gekauft hat, dann ist das in erster Linie ein Angebot, dass man als Spieler und Verbraucher entweder annehmen oder ablehnen kann. Und genau das sollte man dann im Zweifelsfalle auch einfach tun: Annehmen oder Ablehnen - und nicht nach Politikern, Richtern oder Gesetzen schreien.
 
Die Keys aus RU und Asien und was weiß ich woher noch, sind ja nicht illegal, nein, nur sie sind vom Preis her am Markt angepasst und daher billiger.
Wenn auch dort die, sagen wir mal üblichen Preise genommen werden würden, würden Firmen wie Valve ja nichts verkaufen. Und so etwas darf natürlich nicht sein.

Aber wenn es dann wieder um die Bezahlung von Steuern geht, ja nun, dann nutzt man eben die Welt Globalisierung und verlegt seinen Firmensitz einfach mal ganz schnell dahin wo man weniger bis fast gar keine Steuern bezahlt.
Valve hat seinen Europasitz übrigens in Luxemburg. Warum wohl?

Globalisierung geht eben nur in eine Richtung, nämlich in die wo die Konzerne Vorteile sehen.
Andersrum wird wie in diesem Fall durch Zwielichte und Kunden unfreundliche AGBs ein Riegel vorgeschoben.
 
Mein erster RUS key war im Januar und als ich den beitrag gelesen hab bekam ich ein schock, das spiel funktioniert aber noch obwohl im beitrag steht das es bis dezember rückwirkend sein soll, ich hoffe das passiert nicht die kommenden tage.
Wird jetzt sowieso mein letzter gewesen sein.
 
Ich verstehe immernoch nicht, warum man sich nicht einfach als volljähriger bei Steam quasi "verifizieren" lassen kann, mit Perso usw. und dann kann man auf alles zugreifen.
Zum Beispiel wegen dem Paragraphen mit den "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" und ähnlichen Restriktionen anderer Länder.

Hierzulande darfst du als Händler keine Spiele mit Hakenkreuzen an den Mann bringen, egal, wie alt derjenige ist. Ebenso darfst du keine beschlagnahmten Spiele anbieten wie zB die internationale Fassung von Left 4 Dead 2.
 
Ich frag mich inwieweit das rückwirkend überhaupt rechtlich zulässig sein soll ...

Vielleicht ist das die coole Art und Weise intensiv mit seinen Kunden zu kommunizieren, wenn man zu hip für eine PR-Abteilung ist?

Persönlich finde ich solche Aktionen immer zum kotzen, aber ich kaufe ja meistens eh nur noch im Sale.
 
................, aber ich kaufe ja meistens eh nur noch im Sale.

Zu was anderen ist Valve/Steam momentan auch nicht zu gebrauchen.
Voll Preis Spiele bei Release sind eh total überteuert bei Steam.
Steam ist zu einem Verkaufs Ramschladen mutiert. Für uns Kunden eine tolle Sache, diese ganzen Sales, oberflächlich gesehen, denn ob es der allgemeinen Spiele Industrie gut tut sei nämlich mal dahingestellt.
 
Ich wundere mich, dass von den sonstigen Steam-Fanboys keiner hier jetzt sich meldet.
Aber Steam ist ja so toll, was besseres gibt es ja nicht.

Ich finde es eine Sauererei, was die so machen. DRM Gängelung und jetzt auch noch andersweitige Gängelung und das auch rückwirkend.

Globalisierung soll scheinbar nur für die Industrie gelten, aber nicht für den Bürger wie immer.
Valve verdient durch den guten Dollar auch mehr an unseren Euros und gibt kein Geld zurück.
Überteuerte Preise etc.
Aber ich darf mir nicht ein Geschenk machen lassen, wo auch immer das auch herkommt, finde ich, geht Valve nichts an.
Irgendwann dehnen die das auch noch auf normale Codes aus....
 
Hatte sich nicht Gabe Newell über Windows 8 aufgeregt, so von wegen kein offenes System usw.. Naja wie offen ist Steam denn, wenn man so einen Mist einfach so entscheidet. Meiner Meinung nach hat sich Valve mit so einem Verhalten selbst widersprochen und gezeigt was man selber für ein offenes System möchte. Steam zeigt hiermit, dass ihr System doch nicht so offen ist wie man behauptet hat.

Naja Steam ist mittlerweile leider ein integraler Bestandteil von PC-Spielen und man kommt nicht mehr drumherum, dieses Vorgehen zeigt wieder, dass man sich eben doch einen Klotz am Bein und einen Teil seiner Freiheit hat nehmen lassen.
 
Das musste ja irgendwann kommen. Wenn man Onlinesperren einführen kann und es einem gut passt, wird halt es halt einfach gemacht. Ich habe definitiv auch einige Gifts in meinem Account, von denen ich aber nicht genau weiß, woher sie eigentlich kommen. Günstig waren sie aber nicht, allerdings die einzige Möglichkeit an bestimmte Titel zu kommen, die es halt im deutschen Store nicht gibt. Für die Goty von Sleeping Dogs muss man ja sogar mit VPN spielen. Das sind alles bereits Steam Verstöße, obwwohl ich dabie sogar die EU-Retail Version gekauft habe. Die DVD gehört ja jetzt auch rechtlich mir. Nur kann ich damit nichts anfangen, außer gegen AGBs verstoßen bzw. sie mir ins Regal stellen.

Das ist halt die schöne neue Online-Welt. Bei einem Ladenspiel konnte vor ganz langer Zeit niemand kontrollieren, was wir auf dem Rechner spielen, wo wir es spielen oder wie lange. Das kann jetzt Steam kontrollieren und das wird sich noch verschärfen. Man sieht daran deutlich die Kehrseite der Medallie: wir werden für die Anbieter transparent und zahlen die so schönen Vorteile der Plattformen damit, dass man uns bei allem auf die Finger schauen kann, was mir machen. Die "Privatsphäre" wird online immer kleiner oder ist eigentlich schon gar nicht mehr da.

Hoch lebe GOG... ok die haben auch schon bestimmte Spiele für Deutschland gesperrt. Es ist zum Heulen.
 
Naja Steam ist mittlerweile leider ein integraler Bestandteil von PC-Spielen und man kommt nicht mehr drumherum, dieses Vorgehen zeigt wieder, dass man sich eben doch einen Klotz am Bein und einen Teil seiner Freiheit hat nehmen lassen.
Aber jetzt mal ehrlich: Das war es doch von Anfang an - ein Klotz am Bein. Hätten sich viele ihre Freiheit nicht schon 2004 nur allzu gerne nehmen lassen, nur um damals Half-Life 2 spielen zu können, dann hätten Valve/Steam doch niemals die machtvolle Position, die sie heute haben. Als ob das Ding damals irgendjemand freiwillig oder gar voller Freude auf seinem Rechner installiert hätte. Ansonsten hat sich Valve in den Steam-AGBs doch schon immer das Recht heraus genommen, praktisch machen zu können, was sie wollen. Wer das - aus welchen Gründen auch immer - einfach auf die leichte Schulter oder generell nicht Ernst nimmt, für den werden Meldungen wie diese ganz sicher nicht das letzte böse Erwachen gewesen sein, auch wenn diesmal die Hauptleidtragenden noch eher in Russland oder Asien zu finden sind.

Und nein, ein "integraler Bestandteil" von PC-Spielen generell ist Steam (Gott sei Dank) noch nicht. Natürlich ist der Marktanteil riesig, aber das zu ändern liegt einzig und alleine in den Händen der Konsumentenschaft - wenn es dieser in der Masse denn wichtig genug sein sollte, was allerdings wohl kaum jemand ernsthaft glauben dürfte.
 
Persönlich finde ich solche Aktionen immer zum kotzen, aber ich kaufe ja meistens eh nur noch im Sale.

Ganz ehrlich... das ist auch das schlauste was man machen kann.
Spiele bei Release links liegen lassen und 6-12 Monate später in nem 50-90% Deal einpacken.
Wobei man da auch auf die Preise achten sollte...bei Activision Spielen wie z.B. Call of Duty kommen auch öfters mal "Deals", die in Wirklichkeit keine sind.
 
DRM Gängelung [...]
Gibts nicht bei jedem Spiel. Eine viel größere Sauerei ist zum Beispiel dass Valve obwohl sovie Geld gemacht wird es nicht schafft ausreichend Server für Events wie zum Beispiel ESL One und Dreamhack bereitzustellen.

Valve verdient durch den guten Dollar auch mehr an unseren Euros [...]
Da muss ich dir vollkommen recht geben. "Plattformen" (noch ist es ja nur ein Webstore) wie GOG schaffen das ja auch und machen ja anscheinend trotzdem Gewinn.

Das liegt dann aber am Gesetzgeber des Landes und nicht an der Plattform.
Man hätte die Plattform ja nie offiziell in Deutschland rausbringen müssen. Deutsche Sprache und fertig. Alles andere kommt meines Erachtens von der Plattform. Man kann ja auch in amerikanischen Web-Stores ohne Probleme einkaufen. Wieso da jetzt (ich nehm mal an) indizierte oder uncut Spiele runtergenommen werden müssen ergibt für mich keinen Sinn. Es handelt sich um einen reinen Online Markt, der sich zunächst einmal nur um die Gesetze im eigenen Land halten muss. Wenn der BRD das nicht passt dann sollen sie die Seite offiziell sperren (BND und so) was sie aber auch nicht machen würden.

Hatte sich nicht Gabe Newell über Windows 8 aufgeregt, so von wegen kein offenes System usw.. Naja wie offen ist Steam denn [...]
Es muss immer noch zwischen Plattform und OS unterschieden werden. Das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun. Dass ein Betriebssystem nicht offen ist mag ein Problem darstellen. Aber bei einer Plattform stellt das meines Erachtens keine größeren Probleme dar. Im Gegenteil es kommt auch noch der Sicherheit zu gute.

Wobei man da auch auf die Preise achten sollte...bei Activision Spielen wie z.B. Call of Duty kommen auch öfters mal "Deals", die in Wirklichkeit keine sind.
Hab noch keinen Sale gesehen in dem ein älteres CoD mehr als 50% Rabatt bekommen hat.
 
Jaja, der heilige Sankt Gabe, Schutzpatron der oh so bedrohten PC Spieleplattform, Retter der geknechteten Spieler ohne jeden Eigennutz und nur auf das Wohl der Spieler bedacht. Ich lach mich scheckig. Ich bleib bei gog, da gefällt es mir. Für alles andere gibt es notfalls Cracks (z.B. Bestellung der Retailfassung bei einem österreichischen Händler, Crack ziehen, spielen. Auch Patches sind meist am gleichen Tag für gecrackte Spiele verfügbar).
 
Zu was anderen ist Valve/Steam momentan auch nicht zu gebrauchen.
Voll Preis Spiele bei Release sind eh total überteuert bei Steam.
Steam ist zu einem Verkaufs Ramschladen mutiert. Für uns Kunden eine tolle Sache, diese ganzen Sales, oberflächlich gesehen, denn ob es der allgemeinen Spiele Industrie gut tut sei nämlich mal dahingestellt.

Greifen wir doch mal in mein Säckle mit Platitüden. Heute haben wir "Konkurrenz belebt das Geschäft" gezogen. Würden wir als Kunden 3-5 internationale und nicht an Publisher gebundene Portale zur Auswahl hätten wo wir unsere Spiele kaufen könnten samt einer juristischen Lage die Konkurrenz ermöglichen würde, dann würde sich vielleicht auch bei der Preisgestaltung und anderen Problemzonen der Branche Etwas tun. Momentan hat Steam ja sein quasi Monopol (Zwangsanbindungen an Publisherplattformen wie Origin, Battlenet, Uplay und Konsorten mal ausgeklammert) und so brechend langsam wie sich die Dinge entwickeln erleben das vielleicht noch unsere Enkelkinder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwann musste es ja so kommen. So langsam wird halt die DRM-Karte so richtig ausgespielt. Wie andere schon sagten: Globalisierung ist eben nur gut, wenn es den Konzernen nützt.
Ich persönlich halte es übrigens nicht für rechtens, wenn den Leuten die Spiele einfach so gesperrt werden, und hoffe, dass sich der Verbraucherschutz damit beschäftigt.

Ich selbst hatte ja lange keinen Steam-Account, aber leider kam man ja irgendwann bei den meisten Spielen nicht mehr drum herum. Das Resultat war dann, dass ich mir Spiele, die ich früher zum Release gekauft hätte, inzwischen irgendwann mal zum Ramschpreis im Sale kaufe. Gut für meinen Geldbeutel, für die Firmen aber eher weniger.

Aber so langsam gibt es ja auch immer mehr aktuelle Spiele auf GOG, also hab ich Hoffnung. Wenn ich die Wahl habe, dann wird das Spiel entweder bei GOG oder im Humble Store (wenn DRM-frei) gekauft :)
 
Zurück