Steam: Modder empört über das Aus von Bezahl-Mods

MaxFalkenstern

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MRRadioactiv

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pff...Modden ist ein Hobby nicht mehr oder weniger - Punkt. Wenn man Geld dafür will muss man halt ein eigenes Spiel oder so machen - oder hoffen das irgendwer den Donate Button findet.
Und ja - ich kann darüber etwas sagen - denn ich bin ein Modder! (siehe Nexus - FNV, selber Name wie hier)
 

xxchris1810xx

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Ich glaub die meisten Modder die sich jetzt aufregen das Steam das wieder abgeschafft haben sind sich nicht bewusst dass diese dann selbst Geld bezahlen müssen... denn viele große Mods setzen auf andere Mods oder Tools von anderen Moddern die dann ja auch ihren anteil wollen aber was solls.
 

ZAM

Wartungsdrohne
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Panth

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Ich muss immer schmunzeln, wenn Leute eine Situation bis zum Exzess diskutieren, die aber vollkommen rudimentär ist. (Das ist keine Kritik an den Artikel, danke für die Berichterstattung!) Es ist genauso wie der Novo-Feminismus. So viele Menschen reden so viel und am Ende geht es um Geld oder Macht. Noch genialer wird es, wenn Menschen, die z.B. überhaupt gar nicht interessiert sind Spiele zu modden (davon habe ich einige Freunde) oder nur selten modden sagen, ihr habt alle keine Ahnung, die müssen Geld dafür bekommen, das ist Kapitalismus, das muss so. Aber keiner macht sich Gedanken, dass bei einem Durchschnittspreis von 2-3 Euro für einen "guten" Mod, ein Erreichen der genialen Grafik mal eben 50 euro kostet, weil man nun mal um die 20-30 mods brauch. Und ich glaube die Modder glauben, man hätte noch nie Geld für Mods verlangt. Das hat man und es ist grandios gescheitert. (Ich rede nicht von den Re-Boots, wie CS.) Denn alleine eine Anmeldung in einem Forum fü den Mod A führt dazu, dass aus 2 mille downloader schnell mal 2000 werden.
 

Meisterhobbit

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Hahaha, kaum war Pandoras Büchse ein paar Tage geöffnet, schon überzieht das Übel die Welt (der Modder). Zitat aus dem Artikel: "Andere formulieren es extremer, sie fordern Modder auf, nie wieder kostenlose Modifikationen zum Download anzubieten. Und zwar aus mangelndem Respekt der Community gegenüber der Arbeit von Menschen, die ihre Lebenszeit in Mods investieren." Woher genau kommt dieser Zorn, wo sich doch unterm Strich nach diesem kurzen fehlgeschlagenen Experiment so ziemlich gar nix geändert hat, abgesehen vielleicht von ein paar kleinen neuen Skyrim-Mods, die die Welt nicht braucht? Wie schnell doch alleine schon die Aussicht auf etwas Zaster so eine (altmodisch ausgedrückt) edle Idee wie Gratis-Mods korrumpieren kann :D .
Auch wenn das natürlich nur wieder zu Protesten führen würde, sage ich einfach mal: probierts mal, Modder, startet den General-Boykott! Dann "müsst" ihr nicht weiter eure wertvolle Freizeit unentgeltlich dem Modden opfern (nebenbei, wer genau hat euch denn vorher dazu gezwungen?!)... und im besten Fall sehen sich dann bald Studios wie Bethesda gezwungen, den Feinschliff für ihre Spiele wieder selbst zu übernehmen, was ja auch nicht das allerschlimmste wäre.
 

Wynn

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Buffed
Okay wenn der Modder aus dem Artikel eine Total Conversion Mod, Begleiter Mod mit neuer Quests fürn Begleiter oder sonstiges gemacht hätte würd ich es verstehen aber hat "nur" ein Rüstungsmod basierend auf Original Daten gemacht und Rüstungsmods gibt es wie Sand am Meer.
 

battschack

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Okay wenn der Modder aus dem Artikel eine Total Conversion Mod, Begleiter Mod mit neuer Quests fürn Begleiter oder sonstiges gemacht hätte würd ich es verstehen aber hat "nur" ein Rüstungsmod basierend auf Original Daten gemacht und Rüstungsmods gibt es wie Sand am Meer.

Eben... Heult halt einfach nur rum hat das große geld gerochen mehr ist das nicht.

Wenn er geld braucht soll er arbeiten gehen^^

Mods sollen kostenlos bleiben^^
 

BigKahuna01

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pff...Modden ist ein Hobby nicht mehr oder weniger - Punkt. Wenn man Geld dafür will muss man halt ein eigenes Spiel oder so machen - oder hoffen das irgendwer den Donate Button findet.
Und ja - ich kann darüber etwas sagen - denn ich bin ein Modder! (siehe Nexus - FNV, selber Name wie hier)

Exakt. Hier geht es gar nicht darum, ob jemand damit seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Modden ist ein Hobby und das macht man, so lange es eben Spass macht. Wer sein Hobby soweit treibt, dass es die Fähigkeit, den Lebensunterhalt anderweitig zu verdienen, einschränkt, der hat ein vielleicht ein Suchtproblem. Wer Geld mit digitalen Inhalten verdienen will soll sich eben bei Entwicklerstudios bewerben und dann professionell arbeiten. Wenn die Qualität so hoch ist dass man für die Mods bezahlen soll langts auch für ne Anstellung bei einem Unternehmen.
 

Blasterishere

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Finde es auch einen falschen Schritt das so einfach abzuschaffen. Modden ansich halte ich auch für ein Hobby aber Leute die so unmengen an Arbeit in eine Mod stecken was man auch dann quasi als Addon sehen könnte, haben es verdient für ihre Arbeit bezahlt zu werden.
Z.b. Skywind wird definitiv kostenlos erscheinen, aber für so eine Mod würde ich locker 20 € Zahlen, weil da Monate/Jahrelange Arbeit reingesteckt wird und es gibt KEINEN GUTEN GRUND warum die nicht damit Geld verdienen sollten.
Leute die mal eben eine Waffe/Schwert etc. machen für ein Spielen, das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da würde ich kein Geld für ausgeben weil ich den Mehrwert darin nicht sehe. Habe selbst gemoddet früher und auch immer alles gerne Umsonst angeboten, aber hätte ich damals die Option gehabt Geld zu verdienen hätte ich mich auch eher auf eine Großes Projekt gestürzt weil sich sowas dann endlich auch rentieren würde und nicht mehr nur ein Hobby wäre.
Sehr schade der Rückzieher von Valve aber ich hoffe sehr das sich in Zukunft ein ähnliches System durchsetzten wird.
 

HustePusteBlume

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Sind wir mal ehrlich die meisten Modder fügen nur geringfügige kleine Dinge hinzu, die so un-relevant sind das mann sie kaum bemerkt.
Es ist einfach nicht genug einen Apfel oder eine Waffe zu modifizieren und dafür dann die Hand auf zu halten, macht die Assets bzw. Modelle selbst dann kann man darüber reden.
Und wenn man darüber nachdenkt, wenn man wirklich Geld für die Arbeit haben möchte sollte man sich eventuell mal die mühe machen und bei Zenimax und Co. bewerben.
Diese werden einem dann schon sagen ob es für bedruckte münzen und Papier scheine reicht oder nicht.
 

Zybba

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Ich dachte immer Mods macht die finanzielle und damit auch künstlerische Unabhängigkeit Usern aus. :I
 

xaan

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Der immense Zeitaufwand mache das Erschaffen aufwendiger Gratis-Modifikationen unmöglich.
Die meisten Modder modden nicht ewig, sie hören irgendwann damit auf. Auch die besten. Habt ihr euch jemals gefragt, warum das so ist?

Wer dafür Geld sehen will, der sollte das vielleicht zu seinem Beruf machen und in der Spieleindustrie tätig werden. Mods sollten imo eine freiwillige Hobbygeschichte bleiben und nicht kommerzialisiert werden.
 

USA911

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Wie undankbar die Modding Community ist, sieht man ja an den Foren der Moding Seiten. Wenn ich nur an die Modding Seiten vom FM denke, dann war das featback schon positiv den Moddern gegenüber. Da war es eine Leidenschaft und wenn die einem modder abhanden kommt und es ihm als "Arbeit" und nicht als "Freude" vorkommt, dann ist eh die beste Zeit aufzuhören mit dem Modden.
Denn Modding ist in meinen Augen ein Hobby und sollte es auch bleiben.
 

Odin333

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Komisches schwarz/weiss-Denken hier.

Da haben wir einen Modder, der für alle Modder spricht und behaupet, das sei nur ein Hobby und dafür verlangt man kein Geld. Diese Meinung wird später dann sogar noch von einem anderen Benutzer bestätigt (Tipp: ein Hobby kann auch die Arbeit sein)

Dann wäre da noch jemand, der behaupet, dass die meisten Mods eh nur kleine Änderungen machen und verlangt grössere Änderungen. (Tipp: Nur weil Modder Geld verlangen KÖNNEN bedeutet das nicht, dass sie das auch MÜSSEN - das gilt übrigens auch für die andere Seite. Man muss nichts kaufen, was einem angeboten wird)

Was ist mit Storymods, mit Totalconversions, mit derart aufwändigen Grafikmods wie z.B. Cinematic?
Die verdienen alle keinen Cent für die zig Stunden Spielspass, die sie euch bringen?

Würde letztendlich nicht auch die Qualtität (und Quantität) der Mods steigen, wenn Leute ausschliesslich damit ihre Brötchen verdienen können?

Denkt mal darüber nach!
 
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Riesenhummel

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ist für mich wie mit den lets Plays. da versuchen irgendwelche leute mit dem Eigentum anderer Geld zu machen. geht für mich gar nicht.
 

xaan

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Was ist mit Storymods, mit Totalconversions, mit derart aufwändigen Grafikmods wie z.B. Cinematic?
Die verdienen alle keinen Cent für die zig Stunden Spielspass, die sie euch bringen?

Wer mit dieser Art von Arbeit Geld verdienen will, der sollte sich imo um einen Job in der Spieleindustrie bemühen, oder gleich sei eigenes Spieleprojekt starten. Nicht erstmal ein Modprojekt starten und dann auf halbem Wege rumheulen, dass er seine Arbeit ja nicht bezahl kriegt.
 

Zybba

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Was ist mit Storymods, mit Totalconversions, mit derart aufwändigen Grafikmods wie z.B. Cinematic?
Die verdienen alle keinen Cent für die zig Stunden Spielspass, die sie euch bringen?
Verdienen ist ein schweres Wort in dem Zusammenhang, finde ich.
Ich formulier es mal so: oft ist deren Arbeit besser als die der Entwickler. Der Umfang ist natürlich oft geringer.

Würde letztendlich nicht auch die Qualtität (und Quantität) der Mods steigen, wenn Leute ausschliesslich damit ihre Brötchen verdienen können?

Denkt mal darüber nach!
Vermutlich ja.
Allerdings glaube ich auch, dass die Mods sich dadurch mehr ähneln werden und die Modder sich weniger trauen. Man will schließlich das Geld sicher haben.
Damit würden Mods dort ankommen, wo Vollpreisspiele heute sind.
Die groß angelegte Kommerzialisierung hat dem Spielemarkt in meinen Augen nicht ausschließlich gut getan.


Just my 2 cents.
 

battschack

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Finde es auch einen falschen Schritt das so einfach abzuschaffen. Modden ansich halte ich auch für ein Hobby aber Leute die so unmengen an Arbeit in eine Mod stecken was man auch dann quasi als Addon sehen könnte, haben es verdient für ihre Arbeit bezahlt zu werden.
Z.b. Skywind wird definitiv kostenlos erscheinen, aber für so eine Mod würde ich locker 20 € Zahlen, weil da Monate/Jahrelange Arbeit reingesteckt wird und es gibt KEINEN GUTEN GRUND warum die nicht damit Geld verdienen sollten.
Leute die mal eben eine Waffe/Schwert etc. machen für ein Spielen, das ist dann eine ganz andere Geschichte. Da würde ich kein Geld für ausgeben weil ich den Mehrwert darin nicht sehe. Habe selbst gemoddet früher und auch immer alles gerne Umsonst angeboten, aber hätte ich damals die Option gehabt Geld zu verdienen hätte ich mich auch eher auf eine Großes Projekt gestürzt weil sich sowas dann endlich auch rentieren würde und nicht mehr nur ein Hobby wäre.
Sehr schade der Rückzieher von Valve aber ich hoffe sehr das sich in Zukunft ein ähnliches System durchsetzten wird.

Was hindert dich da dran 20€ zu spenden? Weil es freiwilig ist? Wenn er kein spende button oder seite usw hat hat er halt pech^^
 

USA911

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Würde letztendlich nicht auch die Qualtität (und Quantität) der Mods steigen, wenn Leute ausschliesslich damit ihre Brötchen verdienen können?

Denkt mal darüber nach!

Spinn das ganze mal weiter. Wir bezahlen ab sofort für Modds von privat Personen.
Szenario a) Die Spieleindustrie will am Kuchen mitverdienen und gängelt die Moddingszene um mitverdienen zu können.
Szenario b) Die Spieleindustrie benutzt die Modder für ihre Projekte, da sie zwar mehr tools an die hand gibt, aber auch weniger arbeit in ihre Projekte setzt, da sie ja die Modder nutzt. Das heißt man braucht für ein richtiges und voll umfängliches Spielerlebnis Mods. Und dies gibt es auch als entferntes Beispiel was verdeutlicht was für auswüchse es annehmen kann (nicht muss).
Entferntes Beispiel für auswüchse in der wirtschaft.
Schau Dir Makler an, dann kannst Du sehen, was für auswucherungen das annehmen kann/wird. Es zahlt letzlich der Kunde für Arbeit, die er nicht in Auftrag gegeben hat. (Und es gab keine andere möglichkeit, weil fast jeder Vermieter, die arbeit von einem Makler machen lassen hat, weil es ihn nichts kostet, sondern der neue Mieter es bezahlen musste.

Ich seh das ganze sehr skeptisch und für mich ist und sollte es nur als hobby gesehen werden. Denn ansonsten verlange ich professionelle Arbeit, mit allen Verbraucher rechten, denn dann ist es ein Geschäft und nichts privates mehr.
 

Spassbremse

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Wer mit dieser Art von Arbeit Geld verdienen will, der sollte sich imo um einen Job in der Spieleindustrie bemühen, oder gleich sei eigenes Spieleprojekt starten. Nicht erstmal ein Modprojekt starten und dann auf halbem Wege rumheulen, dass er seine Arbeit ja nicht bezahl kriegt.

Rumheulen ist vielleicht der falsche Weg, aber was spricht dagegen, wenn ein (professionell arbeitendes) Modderteam beim Hersteller des jeweiligen Spiels anfragt, ob diese ein Interesse an einer Zusammenarbeit hätten (SDKs, Zugang zu Assets, etc.)?
Man kann sich doch in so einem Fall immer so einigen, dass beide Parteien davon profitieren können.
Und selbst für User liegt der Mehrwert auf der Hand:

eine professionelle Mod garantiert dann eben auch Funktionalität. Ich sehe da eigentlich nur Vorteile für alle Seiten - außer vlt. für die chronisch klamme "Geiz-ist-Geil"-Nörgelfraktion. :B
 

Meisterhobbit

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Ein riesen Problem wäre in meinen Augen eben auch entstanden, weil durch die Monetarisierung aus Mods schließlich "inoffizielle" DLCs geworden wären... und auch so ist heutzutage Zocken schon ein ziemlich teures Hobby, aber: teures Hauptspiel plus teure DLCs PLUS dann auch noch teure Mods??? Da sucht man sich ja vielleicht lieber ein günstigeres Hobby, Diamanten sammeln oder Stadtstaaten aufkaufen oder sowas :D .
 

oldsql-Triso

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Ein riesen Problem wäre in meinen Augen eben auch entstanden, weil durch die Monetarisierung aus Mods schließlich "inoffizielle" DLCs geworden wären... und auch so ist heutzutage Zocken schon ein ziemlich teures Hobby, aber: teures Hauptspiel plus teure DLCs PLUS dann auch noch teure Mods??? Da sucht man sich ja vielleicht lieber ein günstigeres Hobby, Diamanten sammeln oder Stadtstaaten aufkaufen oder sowas :D .

Wer zwingt dich die Mods zu kaufen? Und der riesen Aufwand den manche mit ihren Mods haben, sollte schon entlohnt werden. Wenn man selber sowas noch nicht probiert hat, ist es natürlich einfach zu sagen, dass das nicht gerechtfertigt ist. Aber Hauptsache alles umsonst haben. Ich fand es nicht schlecht für diejenigen, die sich Mühe geben. Wie gesagt, man ist nicht gezwungen diese zu kaufen. Oder man klemmt sich selbst mal hinter. Ich fand den Rückzieher auch schlecht. Nicht das ich ein Newman oder so wäre, aber für gute Mods zahle ich auch.
 

Meisterhobbit

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Wer zwingt dich die Mods zu kaufen? Und der riesen Aufwand den manche mit ihren Mods haben, sollte schon entlohnt werden. Wenn man selber sowas noch nicht probiert hat, ist es natürlich einfach zu sagen, dass das nicht gerechtfertigt ist.
Schon recht, niemand zwingt irgendwen dazu, Mods zu kaufen. Aber wenn so argumentiert wird, kann ich genauso gut sagen, dass niemand irgendwen zwingt, überhaupt PC- oder Videospiele zu kaufen, was jegliche Diskussion zum Thema von vornherein obsolet machen würde... auf die selbe Weise könnte ich jetzt dein "riesen Aufwand"-Argument abschmettern, es zwingt ja schließlich auch niemand irgendwen, Mods zu programmieren. Aber das wäre ne eher schwache Argumentation, also:
Zunächst mal hab ich nicht behauptet, dass Geld für Mods zu bekommen von vornherein nicht berechtigt wäre. Auch wenn ich das selbst vermutlich nicht machen würde (dafür bezahlen), würde ich nicht gleich jeden ächten, der Geld für Mods ausgibt. Nur gäbe es bei einem solchen Modell unzählige Stolpersteine, angefangen bei den komplexen rechtlichen Schwierigkeiten über die unweigerlich (zumindest vereinzelt) auftretenden Diskrepanzen zwischen Preis und "Wert" bis hin zu geradezu ausbeuterischen Optionen seitens der Entwickler, die dadurch noch weniger Arbeit in ihre Spiele selbst stecken müssten, verdienen sie doch auch an den Mods ordentlich mit. Und das war ja eine der miesesten Sachen am vorgestellten System: je mehr Arbeit die jeweilige Partei (Modder, Entwickler des Hauptspiels,...) in die jeweilige Mod steckt, desto geringer wäre letztlich ihr Anteil am Gewinn... der Modder bekommt bloß einen Bruchteil von dem, was der Entwickler und Steam sich in die Taschen stecken?! Dann doch lieber weiter ein System von freiwilligen Spenden, bei dem jeglicher Erlös dem Modder zukommt.
 

DFR-Spike

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Also ich fand die Idee gut.
Modder investieren schliesslich zum Teil jede Menge Zeit, "nur" um etwas für die Community zu tun.
Ob jemand dazu bereit ist für ein pinkes Schwert Geld auszugeben, bleibt Ihm ja selbst überlassen.
Und es wird bestimmt weiterhin Modder geben, die nur auf Anerkennung in der community aus sind und Ihre Mods gratis anbieten..
Aber Ich finde auch das die Hersteller Ihren Teil dazu beitragen könnten (Co-funding?), schliesslich belebt es ja auch den Verkauf von aktuellen und zukünftigen Titeln, wenn eine solid Modder-Gemeinde vorhanden ist.
Zum Schluss eine Idee, warum nicht ein Bezahlsystem wie bei Twitch z.B.? Die basis Version ist umsonst aber wer den Modder unterstützt bekommt zusätzlichen content oder verschiedene Versionen.
 

kidou1304

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Für mich ist anreiz genug, das was ich vorhabe zu erschaffen, endlich Fertig zu sehen und es mit anderen zu teilen sowie deren Reaktionen zu erleben. Ich modde in meiner Freizeit und kann leider nicht nachvollziehen warum ich Geld verlangen soll, nur weil das was ich vlt vorhabe extrem zeitaufwendig ist. Wenn ich nicht darauf angewiesen bin da es in der Freizeit passiert, dann sehe ich keine Rechtfertigung dafür. Klar gibt es durch das Geld n größeren Anreiz für Mods ala Enderal und Skywind oder noch komplexer, aber es kann doch nicht Sinn der Sache sein die Modder anzuregen immer mehr besseres Zeugs als die Original-Spiele zu basteln mit 0 Aufwand für den Spieleentwickler und Valve(nagut die haben minimalen Aufwand) damit die dann noch einsacken.
 

Meisterhobbit

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Zum Schluss eine Idee, warum nicht ein Bezahlsystem wie bei Twitch z.B.? Die basis Version ist umsonst aber wer den Modder unterstützt bekommt zusätzlichen content oder verschiedene Versionen.
Noch mehr Extra-Aufwand für die Modder durch verschiedene Versionen etc.? Schwierig... es dürfte einem großen Teil der Modder ja so schon schwer fallen, ihre Mods auf einem "marktfähigen" Niveau zu halten: möglichst fehlerfrei, nicht sofort inkompatibel, sobald ein Patch erscheint... und all die Mini-Mods wären dabei auch irgendwo problematisch: kostenlos gibts die und die Rüstung nur in grau, wenn du aber dafür bezahlst, kriegst du auch noch ne grüne und ne schwarze Ausgabe. Suuupercoool... nicht.
 

xaan

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Rumheulen ist vielleicht der falsche Weg, aber was spricht dagegen, wenn ein (professionell arbeitendes) Modderteam beim Hersteller des jeweiligen Spiels anfragt, ob diese ein Interesse an einer Zusammenarbeit hätten (SDKs, Zugang zu Assets, etc.)?
Man kann sich doch in so einem Fall immer so einigen, dass beide Parteien davon profitieren können.
Und selbst für User liegt der Mehrwert auf der Hand:

eine professionelle Mod garantiert dann eben auch Funktionalität. Ich sehe da eigentlich nur Vorteile für alle Seiten - außer vlt. für die chronisch klamme "Geiz-ist-Geil"-Nörgelfraktion. :B

Gar nichts spricht dagegen. Das wäre in meinen Augen auch eine gangbare Lösung für die Vergütungsfrage. Die Entwickler melden sich einfach bei dem Hersteller des Spiels und fragen, ob die sie vielleicht unter Vertrag nehmen und die Mod als offizielles Addon rausbringen. Dann kriegt jeder sein Geld und man muss sich auch nicht über Verteilung von 25% vs. 75% rumzanken.
 

Holyangel

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pff...Modden ist ein Hobby nicht mehr oder weniger - Punkt. Wenn man Geld dafür will muss man halt ein eigenes Spiel oder so machen - oder hoffen das irgendwer den Donate Button findet.
Und ja - ich kann darüber etwas sagen - denn ich bin ein Modder! (siehe Nexus - FNV, selber Name wie hier)

Ich finde es darüber hinaus auch interessant, dass die modder jetzt aufeinmal sagen, dass aufwendige Mods nicht ohne Bezahlung realisierbar seien...
 
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