Steam: Gericht entscheidet, dass Valve den Wiederverkauf von Spielen erlauben muss

Icetii

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Jetzt ist Deine Meinung zu Steam: Gericht entscheidet, dass Valve den Wiederverkauf von Spielen erlauben muss gefragt.


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KSPilo

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Wenn sich der europäische Markt für Valve nicht mehr lohnt, wer weiß, welche Strafen sich Gabe Newell im Gegenzug ausdenken wird.
 

MichaelG

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Alibiurteil. Ohne heftige Strafen für alle (das gilt auch für EA, Ubisoft, Blizzard, Epic usw.) wird sich hier nichts ändern.
 

Batze

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Jetzt noch das Urteil bestätigen und es ist endlich Schluss mit diesem Drecks DRM. Natürlich sind diese 3000€ erstmal lächerlich, aber wenn das Urteil bestätigt wird und sich Valve weigert da was zu machen kommt da eine (Private Verbraucher)Klagewelle auf denen zu wo selbst das Geld vom fetten G.N. nicht reichen könnte.
Und nebenbei könnte es zumindest in Europa das aus für Valve/Steam bedeuten, denn denen wird ganz einfach mal die Grundlage derer Existenz entzogen. Und andere Länder könnten da ganz schnell nachziehen.
Und das andere, solche Plattformen wie gog reiben sich dann erstmal die Hände, denn wie gesagt, Valve ist ohne Accountbindung und mit 30% Profitabzug für die meisten dann eh nicht mehr interessant genug, also könnte man gleich zu anderen freien Plattformen komplett wechseln.
Und nebenbei, der Retailmarkt könnte auch wieder richtig belebt werden.
 

LarryMcFly

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Das Unternehmen hat sich bereits gegen diese Entscheidung gewehrt und Beschwerde eingereicht. Sollte das Urteil trotzdem durchgehen, könnte dies drastische Folgen für Steam in der Europäischen Union haben.

Das Urteil hätte systemische Wirkung, d.h. nicht nur Steam betrifft dieses Urteil, sondern alle Teilnehmer an solchen Modellen.
Also auch Origin, Blizzard & Co. .
Theoretisch wäre es auch auf ähnlich verwandte Dienste übertragbar - neben der schon betroffenen Spielebibliothek bei Amazon, würde dies auch entsprechende digitale Film-Bibliotheken betreffen.
 

Wut-Gamer

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Das wäre für mich absolute Mindestvoraussetzung, um Steam eines zweiten Blickes zu würdigen.
 

K0fferFisch

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Das Urteil hätte systemische Wirkung, d.h. nicht nur Steam betrifft dieses Urteil, sondern alle Teilnehmer an solchen Modellen.
Also auch Origin, Blizzard & Co. .
Theoretisch wäre es auch auf ähnlich verwandte Dienste übertragbar - neben der schon betroffenen Spielebibliothek bei Amazon, würde dies auch entsprechende digitale Film-Bibliotheken betreffen.

Die stores von xbox und playstation nicht zu vergessen
 

MrFob

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Tja, da mag sich jetzt der ein oder andere freuen, aber ich sag's euch, wenn das wirklich durchkommt, dann wird das die Publisher nur dazu bringen die Abo-Modelle statt Einzelkauf und vor allem auch Spiele-Streaming noch mehr zu forcieren.
 

Spiritogre

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Jetzt noch das Urteil bestätigen und es ist endlich Schluss mit diesem Drecks DRM. Natürlich sind diese 3000€ erstmal lächerlich, aber wenn das Urteil bestätigt wird und sich Valve weigert da was zu machen kommt da eine (Private Verbraucher)Klagewelle auf denen zu wo selbst das Geld vom fetten G.N. nicht reichen könnte.
Und nebenbei könnte es zumindest in Europa das aus für Valve/Steam bedeuten, denn denen wird ganz einfach mal die Grundlage derer Existenz entzogen. Und andere Länder könnten da ganz schnell nachziehen.
Und das andere, solche Plattformen wie gog reiben sich dann erstmal die Hände, denn wie gesagt, Valve ist ohne Accountbindung und mit 30% Profitabzug für die meisten dann eh nicht mehr interessant genug, also könnte man gleich zu anderen freien Plattformen komplett wechseln.
Und nebenbei, der Retailmarkt könnte auch wieder richtig belebt werden.

Zu kurz gedacht, denn so ein Urteil trifft ALLE. D.h. egal ob Epic, GoG, Steam, uPlay, Origin, Amazon oder einen Winzling wie Mangagamer usw. usf. und dann sämtliche Film- und Musikkaufdienste genauso.

Das wird auf zwei Dinge hinauslaufen, wir in Europa bekommen alle "Spezialaccounts" oder aber, wir können gar nicht mehr kaufen bzw. die entsprechenden Firmen streichen ihr Veraufsangebot in Europa komplett. Das zweite wäre, du kannst Spiele, Filme, Musik etc. gar nicht mehr als Download kaufen sondern nur noch mieten. Sprich, sie stellen alles auf die Abomodelle um.
 

1xok

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Jetzt noch das Urteil bestätigen und es ist endlich Schluss mit diesem Drecks DRM. Natürlich sind diese 3000€ erstmal lächerlich, aber wenn das Urteil bestätigt wird und sich Valve weigert da was zu machen kommt da eine (Private Verbraucher)Klagewelle auf denen zu wo selbst das Geld vom fetten G.N. nicht reichen könnte.
Und nebenbei könnte es zumindest in Europa das aus für Valve/Steam bedeuten, denn denen wird ganz einfach mal die Grundlage derer Existenz entzogen. Und andere Länder könnten da ganz schnell nachziehen.
Und das andere, solche Plattformen wie gog reiben sich dann erstmal die Hände, denn wie gesagt, Valve ist ohne Accountbindung und mit 30% Profitabzug für die meisten dann eh nicht mehr interessant genug, also könnte man gleich zu anderen freien Plattformen komplett wechseln.
Und nebenbei, der Retailmarkt könnte auch wieder richtig belebt werden.

Ich denke, das siehst Du etwas zu blauäugig. Erstmal kommen die Lizenzen der meisten Games, die über Steam verkaufen werden, nicht von Valve. Die Lizenzen verkaufen natürlich die Publisher. Steam ist nur der Handelsplatz. Und egal ob Du jetzt 2K, Micosoft, SEGA oder EPIC (ja, auch EPIC verkauft über Steam) oder einen beliebigen Indie-Publisher nimmst, die haben alle in ihren EULAs den Wiederverkauf ausgeschlossen. Valve kann da ohne Weiteres nicht tätig werden. Das können sie nur für ihre eigenen Titel. Teilweise tun sie das sogar. Meine Artifact-Karten kann ich jederzeit über den Steam Marketplace verkaufen. Was andere anbelangt: Der EPIC-Store hat nicht einmal einmal einen Warenkorb und die Spiele dort werden auch nicht über handelbare Keys verkauft . Da existiert nur Dein Account, dem Deine Spiele fest zugeordnet sind. Effektiv ist Valve das einzige Unternehmen, das überhaupt über eine Infrastruktur für so etwas verfügt. Ich halte es aber für sehr unwahrscheinlich, dass die Problematik nur Valve betrifft.

Und wenn Du glaubst, dass Epic und Co. sich jetzt bewegen, dann irrst Du Dich gewaltig. Die Unternehmen werden einfach noch weiter auf Abo-Modelle oder F2P und Lootboxen setzen. Denen wird schon was einfallen oder glaubst die geben einen Milliardenmarkt auf? In Zukunft wird sowieso alles gestreamt. Und wenn Dein Internet das nicht mitmacht, dann hast Du halt ganz einfach Pech gehabt. Ziehe eben in eine andere Gegend oder suche Dir ein anderes Hobby. So einfach ist das.

Jeder weiß doch wie solche Sachen in der Realität ablaufen. Kleine Klitschen wie GOG gehen als erstes vor die Hunde. Spiele werden in den ersten zwei Wochen gekauft. Danach werden sie oft schon verramscht. Wenn es jetzt auch noch einen Gebrauchtmarkt für Spiele gibt, dann verdienen viele gar nichts mehr. Die Spiele werden durchgespielt und dann weiter verkauft. Das dürfte sehr viele Studios in den Ruin treiben. Kein Wunder, dass sich Ubisoft und andere schon heute auf Stadia stürzen. Darüber wird das in Zukunft laufen und dieses Urteil, sollte es rechtskräftig werden, wird den Trend in Europa enorm beschleunigen.
 

Spiritogre

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Ich denke, das siehst Du etwas zu blauäugig. Erstmal kommen die Lizenzen der meisten Games, die über Steam verkaufen werden, nicht von Valve. Die Lizenzen stellen natürlich die Publisher aus. Und egal ob Du jetzt 2K, Micosoft, SEGA oder EPIC (ja, auch EPIC verkauft über Steam) oder einen beliebigen Indie-Publisher nimmst, die haben alle in ihren EULAs den Wiederverkauf ausgeschlossen.

Irrelevant, da KEINE Firma über dem Gesetz steht. Die können in ihre Lizenzen schreiben, dass du ihnen dein Erstgeborenes aushändigen musst. Solche Klauseln bringen sie eher in Bedrängnis, da entschieden werden könnte, dass ihre gesamten Lizenztexte ungültig sind und nicht nur einzelne Passagen. Und dann haben sie ein rechtliches Problem, dann dann kann praktisch jeder sie wegen allem verklagen und sogar Recht bekommen.


Beim Rest hast du aber recht, die Firmen werden das Gerichtsurteil nicht mitmachen. Wenn die EU versucht es durchzudrücken, dann haben wir hier ein riesiges Problem.
 

Batze

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Ich denke, das siehst Du etwas zu blauäugig. Erstmal kommen die Lizenzen der meisten Games, die über Steam verkaufen werden, nicht von Valve. Die Lizenzen verkaufen natürlich die Publisher. Steam ist nur der Handelsplatz. Und egal ob Du jetzt 2K, Micosoft, SEGA oder EPIC (ja, auch EPIC verkauft über Steam) oder einen beliebigen Indie-Publisher nimmst, die haben alle in ihren EULAs den Wiederverkauf ausgeschlossen. Valve kann da ohne Weiteres nicht tätig werden. Das können sie nur für ihre eigenen Titel. Teilweise tun sie das sogar. Meine Artifact-Karten kann ich jederzeit über den Steam Marketplace verkaufen. Was andere anbelangt: Der EPIC-Store hat nicht einmal einmal einen Warenkorb und die Spiele dort werden auch nicht über handelbare Keys verkauft . Da existiert nur Dein Account, dem Deine Spiele fest zugeordnet sind. Effektiv ist Valve das einzige Unternehmen, das überhaupt über eine Infrastruktur für so etwas verfügt. Ich halte es aber für sehr unwahrscheinlich, dass die Problematik nur Valve betrifft.

Und wenn Du glaubst, dass Epic und Co. sich jetzt bewegen, dann irrst Du Dich gewaltig. Die Unternehmen werden einfach noch weiter auf Abo-Modelle oder F2P und Lootboxen setzen. Denen wird schon was einfallen oder glaubst die geben einen Milliardenmarkt auf? In Zukunft wird sowieso alles gestreamt. Und wenn Dein Internet das nicht mitmacht, dann hast Du halt ganz einfach Pech gehabt. Ziehe eben in eine andere Gegend oder suche Dir ein anderes Hobby. So einfach ist das.

Jeder weiß doch wie solche Sachen in der Realität ablaufen. Kleine Klitschen wie GOG gehen als erstes vor die Hunde. Spiele werden in den ersten zwei Wochen gekauft. Danach werden sie oft schon verramscht. Wenn es jetzt auch noch einen Gebrauchtmarkt für Spiele gibt, dann verdienen viele gar nichts mehr. Die Spiele werden durchgespielt und dann weiter verkauft. Das dürfte sehr viele Studios in den Ruin treiben. Kein Wunder, dass sich Ubisoft und andere schon heute auf Stadia stürzen. Darüber wird das in Zukunft laufen und dieses Urteil, sollte es rechtskräftig werden, wird den Trend in Europa enorm beschleunigen.

Ich denke das siehst du ein wenig falsch. Denn ich gehe erstmal Zwangsmäßig einen Vertrag mit Valve ein. Das ist ja die Krux an der Sache. Und ob und wie sich dann andere Bewegen, bewegen müssen wird man sehen. Für mich ist es ein Schritt in Richtung des Verbrauchers. Es ging vorher und es wird auch jetzt gehen. Das einzige ist eben das Geldgeile Verhalten einiger Studios die sich dann eben ändern müssen. Und wenn sie nicht wollen bleiben sie eben auf der Strecke, na und. Dieser Abzockerei mit dem Zwangs DRM muss ja mal ein Ende gesetzt werden.
Und wegen diverser ABO Modelle, also das von EA ist doch gar nicht mal so schlecht, ebenso das von MS, das von Ubi ist Kacke, weil zu wenig Spiele usw. Der Markt wird sich eben aufteilen und ganz normal selbst regulieren. Aber wieso muss man einem (Valve/Steam) alles in den Rachen schieben? Ja es wird Verlierer geben aber ich denke es wird auch Gewinner geben, nämlich der Kunde. Hier und da wird man Umdenken müssen, aber mit der Einführung von Valve/Steam mussten wir damals auch Zwangs gebunden umdenken, wo ist also das Problem das es jetzt wieder in die andere, meiner Meinung nach richtige Richtung geht?
Und wenn Valve/Steam es richtig machen muss es ja für dich als Linux Fan nicht das Ende bedeuten, eher im Gegenteil. Valve kann ja dann da wirklich mal was machen und nicht nur so tuen als wenn ob es wollte.:-D das wäre dann ein richtiges Standbein mal für Valve, eventuell mit einem echtem eigenem freiem Linux OS, siehe es mal so.
 

Zybba

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Tja, da mag sich jetzt der ein oder andere freuen, aber ich sag's euch, wenn das wirklich durchkommt, dann wird das die Publisher nur dazu bringen die Abo-Modelle statt Einzelkauf und vor allem auch Spiele-Streaming noch mehr zu forcieren.
Das kann natürlich sein.
Also geht Valve dann pleite? :B
 

Batze

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Ach was, die stellen dann einfach auch alles auf Abos und Streaming um. Dann sind sie wieder voll dabei.

Wird nicht passieren. Denn Steam selbst kann gar kein Abo machen, höchstens für ihre eigenen paar Spielchen, und ob sich das lohnt? Und Steam/Valve und streaming, davon sind die Lichtjahre entfernt. Allein die Start Kosten dafür zu stemmen traue ich denen gar nicht zu. Das ist eben der Nachteil wenn man streng genommen ein Ein Man Unternehmen ist und Jahrelang fast nur auf Verkauf gesetzt hat. Ja ich weis, es gibt da einige Hardware Sachen die Valve richtig gut angegangen ist, aber alles nur gebunden, das ist deren Fehler gewesen. Nichts davon kann ich außerhalb von Steam nutzen. Außerhalb der Valve/Steam struktur ist das alles nicht nutzbar. Für mich so wie ich das sehe ein ganz Großer Fehler. Wäre Valve/Steam eine AG, würde es da schon anders aussehen. Valve/Steam hat m.M.n. momentan dafür gar nicht die nötigen finanziellen Ressourcen. Wenn sich selbst so ein IT Riese wie Google oder MS schwer tut, was soll denn da Weltweit gesehen so ein kleiner Hering wie Valve ausbeißen?
 

MrFob

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Wird nicht passieren. Denn Steam selbst kann gar kein Abo machen, höchstens für ihre eigenen paar Spielchen, und ob sich das lohnt? Und Steam/Valve und streaming, davon sind die Lichtjahre entfernt. Allein die Start Kosten dafür zu stemmen traue ich denen gar nicht zu. Das ist eben der Nachteil wenn man streng genommen ein Ein Man Unternehmen ist und Jahrelang fast nur auf Verkauf gesetzt hat. Ja ich weis, es gibt da einige Hardware Sachen die Valve richtig gut angegangen ist, aber alles nur gebunden, das ist deren Fehler gewesen. Nichts davon kann ich außerhalb von Steam nutzen. Außerhalb der Valve/Steam struktur ist das alles nicht nutzbar. Für mich so wie ich das sehe ein ganz Großer Fehler. Wäre Valve/Steam eine AG, würde es da schon anders aussehen. Valve/Steam hat m.M.n. momentan dafür gar nicht die nötigen finanziellen Ressourcen. Wenn sich selbst so ein IT Riese wie Google oder MS schwer tut, was soll denn da Weltweit gesehen so ein kleiner Hering wie Valve ausbeißen?

Naja, ein Abo koennten sie schon machen, muessen sich dann halt mit den jeweiligen Anbietern einigen. Macht z.B. EA mit Origin Access auch nicht anders, da sind ja auch viele nicht-EA Spiele dabei. Hab jetzt keine Konsole aber ich glaube MS und Sony machen is mit ihren Abos doch auch so. Sicher wuerde das aber natuerlich nicht den kompletten Katalog umfassen, das gibt's ja eigentlich bei keinem Launcher.

Viel interessanter ist natuerlich dann auch die Frage, was mit den zig Millionen Spielen ist, die die Europaeer bereits in ihren Accounts haben und die wir dann eigentlich alle wiederverkaufen duerfen muessten. :-D

Na mal schauen was passieren wird, aber ich gebe SpiritOgre recht, wenn das wirklich so durchgeht (und da bin ich eh noch skeptisch), dann duerfte sich der Launcher Markt in Europa ordentlich umkrempeln. Und ich glaube kaum, dass das im Endeffekt zum Guten des Kunden ausfaellt.
 

Batze

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Und ich glaube kaum, dass das im Endeffekt zum Guten des Kunden ausfaellt.
Warum?
Wir hätten dann in gewissen Maße dann unsere Freiheit wieder die wir doch alle mal hatten.
Und wenn die ganzen Publisher und Entwickler schlau wären, wieso und wer braucht einen Launcher? Schon vor Steam gab es Auto Updates und Spiele Server und alles drum und dran. Alles was Steam hat gab es schon vorher und teils sehr viel besser. Niemand muss doch einen Launcher haben, brauchte damals auch niemand und die Spiele waren doch alle aktuell. Die Publisher wären dann zwar gezwungen mal wieder eigene Server zu verwalten, aber ob das teurer wäre als die 30% Abgabe zu Steam muss mir noch jemand beweisen. Launcher in diesem Sinne und Zwangsbindung in diesem Sinne braucht niemand und war auch niemals nötig. Nötig war es nur als Steam raus kam und die Publisher das angenommen haben um eben den Wiederverkauf zu stoppen. Nötig hat den ganzen Quatsch niemand gehabt, außer die Publisher wegen ihrer Gewinn Maximierung. Von MMOs mal abgesehen, da sehe ich das etwas anders.
 

LarryMcFly

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Solche Klauseln bringen sie eher in Bedrängnis, da entschieden werden könnte, dass ihre gesamten Lizenztexte ungültig sind und nicht nur einzelne Passagen. Und dann haben sie ein rechtliches Problem, dann dann kann praktisch jeder sie wegen allem verklagen und sogar Recht bekommen.

Für so einen Fall wurde die Salvatorische Klausel erdacht - damit ein Vertrag nicht in seiner Gesamtheit ungültig wird, sondern nur die entsprechenden Teile des Vertrags.
Wobei bei AGB diese jedenfalls in Deutschland eh nicht brauchen, aufgrund des BGB.
(Wiki): Zunächst einmal liegt das daran, dass für diese (AGBs) nach deutschem BGB ohnehin die Regelung gilt, dass die Unwirksamkeit einer Klausel die Wirksamkeit des Restes nicht berührt § 306 Abs. 1 BGB – die gewünschte Rechtsfolge tritt ohnehin ein.
 

MrFob

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Warum?
Wir hätten dann in gewissen Maße dann unsere Freiheit wieder die wir doch alle mal hatten.
Und wenn die ganzen Publisher und Entwickler schlau wären, wieso und wer braucht einen Launcher? Schon vor Steam gab es Auto Updates und Spiele Server und alles drum und dran. Alles was Steam hat gab es schon vorher und teils sehr viel besser. Niemand muss doch einen Launcher haben, brauchte damals auch niemand und die Spiele waren doch alle aktuell. Die Publisher wären dann zwar gezwungen mal wieder eigene Server zu verwalten, aber ob das teurer wäre als die 30% Abgabe zu Steam muss mir noch jemand beweisen. Launcher in diesem Sinne und Zwangsbindung in diesem Sinne braucht niemand und war auch niemals nötig. Nötig war es nur als Steam raus kam und die Publisher das angenommen haben um eben den Wiederverkauf zu stoppen. Nötig hat den ganzen Quatsch niemand gehabt, außer die Publisher wegen ihrer Gewinn Maximierung. Von MMOs mal abgesehen, da sehe ich das etwas anders.

Ganz ehrlich, ich glaube kaum, dass die Publisher zu der Zeit vor den Launchern zurueckkehren wollen oder werden. Dafuer sind sie fuer die viel zu wertvoll um zum einen Werbung direkt an die ZIelgruppe zu bringen und zum anderen Telemetrie einfach und bequem auslesen zu koennen, vom bequemen digitalen Vertrieb ganz zu schweigen.
Und ich persoenlich moechte um ehrlich zu sein auch nicht in die Zeiten zurueck, als du drum beten musstest, dass StarForce, SecuROM oder UniLock keinen Stress mit irgendeinem Treiber auf deinem System haben.

Wie ich oben schon geschrieben habe, wenn Einzelverkaeufe den Vertreibern in Europa denn wirklich solche Probleme bereiten werden, dann werde die mit hoher Wahrscheinlichkeit eher schneller einen Schritt nach vorne machen als zurueck. Das ist zumindest meine Prognose.
 

LarryMcFly

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Naja, ein Abo koennten sie schon machen, muessen sich dann halt mit den jeweiligen Anbietern einigen. Macht z.B. EA mit Origin Access auch nicht anders, da sind ja auch viele nicht-EA Spiele dabei. Hab jetzt keine Konsole aber ich glaube MS und Sony machen is mit ihren Abos doch auch so. Sicher wuerde das aber natuerlich nicht den kompletten Katalog umfassen, das gibt's ja eigentlich bei keinem Launcher.

Amazon mit seinem Amazon Prime Dienst ist ja auch ein Beispiel.
Hier darf man im Videosegment auch verschiedenste Serien und Filme anschauen - diese sind aber deswegen nicht im Besitz von Amazon.
Das sieht man ja immer einfach daran, wenn irgendwann mal wieder eine Serie oder Film in der Liste fehlen, da sie nicht weiter über Prime angeboten werden.
Ich würde sogar wetten, daß Amazon die allerersten wären, die dieses Modell sofort eins zu eins auf die Spielerubrik ummünzen würden.
Letztenendes muß dann sozusagen nur noch der Preis für die Lizenz mit den jeweiligen Publishern bzw. Studios ausgehandelt werden.
Steam würde es wohl nicht anders handhaben.

Viel interessanter ist natuerlich dann auch die Frage, was mit den zig Millionen Spielen ist, die die Europaeer bereits in ihren Accounts haben und die wir dann eigentlich alle wiederverkaufen duerfen muessten. :-D

Wahrscheinlich wird das dann einfach eine eigene Rubrik in Steam, ich mein sie könnten mehr oder weniger sogar noch da auch noch einen Euro oder zwei machen, in dem sie den "Service" anbieten, seine eigenen Spiele wie Trading Cards auf dem Steammarkt zu verkaufen.
Bei so einem Urteil steht auch nirgendswo festgeschrieben, daß Steam die Übertragung für "lau" anbieten muß.
Hinterher bekommen sie eine Provison für den Arbeitsaufwand wie zum Beispiel bei ebay.
Ob man dann noch viele Spiele außer bestimmte AAA-Titel verkauft bekommt, ist fraglich.
Immerhin bedeuten Millionen von Spielen, die plötzlich auf dem freien Markt einschlagen, mehr oder weniger einen Crash der Preise für gebrauchte Spiele.
 

Batze

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Und ich persoenlich moechte um ehrlich zu sein auch nicht in die Zeiten zurueck, als du drum beten musstest, dass StarForce, SecuROM oder UniLock keinen Stress mit irgendeinem Treiber auf deinem System haben.
Ähm stopp mal bitte. Solche reinen Kopierschutzmaßnahmen haben nichts mit DRM zu tun. Statt wie du sagst StarForce, SecuROM oder UniLock haben wir es ja gerade mit Denuvo zu tun, und das läuft vollkommen außerhalb von irgendwelcher Account Bindung und ist teils sehr viel schlimmer.
 

MrFob

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Ähm stopp mal bitte. Solche reinen Kopierschutzmaßnahmen haben nichts mit DRM zu tun. Statt wie du sagst StarForce, SecuROM oder UniLock haben wir es ja gerade mit Denuvo zu tun, und das läuft vollkommen außerhalb von irgendwelcher Account Bindung und ist teils sehr viel schlimmer.
Ja eben. Ohne den einheitlichen Account-gebundenen DRM durch die Launcher wuerde wir ganz schnell wieder bei solchen Massnamen wie eben Denuvo oder aehnlichem landen, fuer alle Spiele. Ich weiss ja nicht wie du das siehst aber ich haette da jetzt eher weniger Bock drauf.
 

RedDragon20

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Jetzt noch das Urteil bestätigen und es ist endlich Schluss mit diesem Drecks DRM. Natürlich sind diese 3000€ erstmal lächerlich, aber wenn das Urteil bestätigt wird und sich Valve weigert da was zu machen kommt da eine (Private Verbraucher)Klagewelle auf denen zu wo selbst das Geld vom fetten G.N. nicht reichen könnte.
Und nebenbei könnte es zumindest in Europa das aus für Valve/Steam bedeuten, denn denen wird ganz einfach mal die Grundlage derer Existenz entzogen. Und andere Länder könnten da ganz schnell nachziehen.
Und das andere, solche Plattformen wie gog reiben sich dann erstmal die Hände, denn wie gesagt, Valve ist ohne Accountbindung und mit 30% Profitabzug für die meisten dann eh nicht mehr interessant genug, also könnte man gleich zu anderen freien Plattformen komplett wechseln.
Und nebenbei, der Retailmarkt könnte auch wieder richtig belebt werden.
Das würde nicht nur Steam betreffen, wie schon gesagt. Sondern letztlich sämtliche Onlineplattformen, auf denen Medien digital angeboten werden, hier speziell eben Spiele. Selbstverständlich betrifft das auch deinen geliebten Epic Store (ebenfalls DRM, btw.), GoG und alle anderen. Wenn du ernsthaft glaubst, dass das nur Valve betreffen würde, bist du naiver, als ich dachte.

Ich sehe hier mehrere Möglichkeiten, wenn andere EU-Länder nachziehen:
1. Das Worst Case-Szenario wird sein, dass Plattformen wie Steam oder eben der EGS aussterben. Nun ist ja auch Streaming langsam aber sicher im kommen und sowohl MS, als auch Ubisoft und EA bieten bereits Abo-Modelle an. Die Folge wird also im schlimmsten Fall sein, dass es keine üblichen Verkäufe mehr gibt, sondern nur noch Abo-Dienste und/oder Streaming. Das wäre das Aus für Indie-Entwickler. Da gebe ich dir Brief und Siegel drauf. Die Onlinebindung wird noch sehr viel stärker betrieben, als ohnehin schon und wir hätten wirklich nur noch AAA-Einheitsbrei.
2. Die Plattformbetreiber (nicht nur Valve ;) ) und die Publisher erlauben Weiterverkäufe, holen sich aber davon ihren Anteil ab. Beispielsweise 25% oder gar 50% vom Wiederverkaufspreis, die dann zwischen Plattformbetreiber und Publisher aufgeteilt werden.
3. Die Möglichkeit, ein im Einzelhandel gekauftes Spiel aus der Bibliothek zu entfernen und den genutzten Key für eine Gebühr wiederverwendbar zu machen.
4. Valve und Co. bieten ebenfalls durch Verträge Streaming und Abo-Dienste an, wodurch zumindest Indie-Entwickler noch ein wenig was davon haben.

Dem europäischen Markt kann man nicht den Rücken kehren. Da werden sich Valve und Co. schon was einfallen lassen. Das wissen die und das weißt, denke ich, auch du ganz gut. Bevor Valve hier die Existenzgrundlage in Europa entzogen wird, gefriert die Hölle. Aber wie man es auch dreht und wendet, kundenfreundlich wird es nicht. Unabhängig von der Firma. Abos und Streaming sind da allerdings, mMn, die wahrscheinlichste Lösung. Immerhin würde das auch die Publisher selbst betreffen, von denen nunmal auch etliche ihre eigenen Stores und Launcher haben.
 
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Batze

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Ja eben. Ohne den einheitlichen Account-gebundenen DRM durch die Launcher wuerde wir ganz schnell wieder bei solchen Massnamen wie eben Denuvo oder aehnlichem landen, fuer alle Spiele. Ich weiss ja nicht wie du das siehst aber ich haette da jetzt eher weniger Bock drauf.

Wir sind doch schon bei Denuvo. Also so gut wie fast alle AAA Spiele haben das, egal welcher Launcher. Da verstehst du wohl etwas falsch. DRM, also die Accountbindung hat rein gar nichts mit Kopierschutz ala Denuvo zwecks Raubkopien zu tun.
 

MrFob

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Wir sind doch schon bei Denuvo. Also so gut wie fast alle AAA Spiele haben das, egal welcher Launcher. Da verstehst du wohl etwas falsch. DRM, also die Accountbindung hat rein gar nichts mit Kopierschutz ala Denuvo zwecks Raubkopien zu tun.

Jo, das wusste ich tatsaechlich nicht. :-D Ich dachte immer die Launcher haben jeweils ihre eigenen Systeme.
Allerdings aendert das wenig an meinem Punkt, bzw, die Tatsache, dass ich davon bei den Launcher Titeln nichts mitbekomme habe verstaerkt den ja sogar. Frueher hatte ich mit dem Kopierschutzmassnahmen sehr oft Stress. Entweder mit den Programmen selber, weil denen irgendwas auf meinem System nicht geschmeckt hat oder mit doch irgendwelchen Online Aktivierungen der Publisher selbst, die dann auch wieder eher schlecht als recht funktioniert haben, weil nichts standardisiert war. Bei Account gebundenen Titeln hatte ich noch nicht ein einziges mal ein Problem wegen DRM/Kopierschutz. Insofern wuerde ich lieber dabei bleiben, als dass jeder wieder sein eigenes kleines Ding durchzieht.
 

Batze

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Das würde nicht nur Steam betreffen, wie schon gesagt. Sondern letztlich sämtliche Onlineplattformen, auf denen Medien digital angeboten werden, hier speziell eben Spiele. Selbstverständlich betrifft das auch deinen geliebten Epic Store, GoG und alle anderen. Wenn du ernsthaft glaubst, dass das nur Valve betreffen würde, bist du naiver, als ich dachte.

Ich sehe hier mehrere Möglichkeiten, wenn andere EU-Länder nachziehen:
1. Das Worst Case-Szenario wird sein, dass Plattformen wie Steam oder eben der EGS aussterben. Nun ist ja auch Streaming langsam aber sicher im kommen und sowohl MS, als auch Ubisoft und EA bieten bereits Abo-Modelle an. Die Folge wird also im schlimmsten Fall sein, dass es keine üblichen Verkäufe mehr gibt, sondern nur noch Abo-Dienste und/oder Streaming. Das wäre das Aus für Indie-Entwickler. Da gebe ich dir Brief und Siegel drauf. Die Onlinebindung wird noch sehr viel stärker betrieben, als ohnehin schon.
2. Die Plattformbetreiber (nicht nur Valve ;) ) und die Publisher erlauben Weiterverkäufe, holen sich aber davon ihren Anteil ab. Beispielsweise 25% oder gar 50% vom Wiederverkaufspreis, die dann zwischen Plattformbetreiber und Publisher aufgeteilt werden.
3. Valve und Co. bieten ebenfalls durch Verträge Streaming und Abo-Dienste an, wodurch zumindest Indie-Entwickler noch ein wenig was davon haben.

Dem europäischen Markt kann man nicht den Rücken kehren. Da werden sich Valve und Co. schon was einfallen lassen. Aber wie man es auch dreht und wendet, kundenfreundlich wird es nicht. Abos und Streaming sind da allerdings, mMn, die wahrscheinlichste Lösung.

Ich bin beileibe kein Liebling von Epic. Wie kommst du denn darauf? Nur weil ich Konkurrenz gut finde und mir dieser Steam Krempel am Popo vorbei geht bin ich gewiss kein Fan von Epic. Aber ich kaufe ein Spiel des spielens wegen und nicht wegen einem Store/Launcher. Momentan spiele ich Borderlands 3 auf Epic. Ja das ist richtig, aber nicht weil es auf Epic erschienen ist, sondern weil ich das Spiel spielen wollte/will. Wäre es auf Steam erschienen hätte ich auch da gekauft(also nicht bei Steam sondern auf einem Keyseller, was ich bei Epic auch gemacht habe). Begreif das endlich mal.

Das andere was du ansprichst, ja muss man sehen. Wie ich schon sagte, der Markt wird sich regulieren. War bei Einführung von Steam schon so.
Und wegen der Indie Entwickler, sagte ich auch schon, dann fällt der 95% Schrott weg und sollen die mal richtig arbeiten gehen und keinen Schrott machen, dann wird es auch außerhalb von Steam gekauft. Ja hört sich hart an, ist aber nun mal Realität. Gute Indie Spiele werden auch außerhalb von Steam und irgendwelchen Plattformen gekauft. Auch dafür gab es schon lange vor Steam Plattformen.
 

Batze

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Jo, das wusste ich tatsaechlich nicht. :-D Ich dachte immer die Launcher haben jeweils ihre eigenen Systeme.
Allerdings aendert das wenig an meinem Punkt, bzw, die Tatsache, dass ich davon bei den Launcher Titeln nichts mitbekomme habe verstaerkt den ja sogar. Frueher hatte ich mit dem Kopierschutzmassnahmen sehr oft Stress. Entweder mit den Programmen selber, weil denen irgendwas auf meinem System nicht geschmeckt hat oder mit doch irgendwelchen Online Aktivierungen der Publisher selbst, die dann auch wieder eher schlecht als recht funktioniert haben, weil nichts standardisiert war. Bei Account gebundenen Titeln hatte ich noch nicht ein einziges mal ein Problem wegen DRM/Kopierschutz. Insofern wuerde ich lieber dabei bleiben, als dass jeder wieder sein eigenes kleines Ding durchzieht.

Verstehe ich vollkommen.
Aber wie gesagt, das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun.
Du kannst dir ein Spiel bei Steam/Epic/EA/Ubisoft kaufen, ist alles Accountgebunden, Okey. Das ist das eine.
Aber dennoch als Zusatz könnte das ein oder andere Spiel diesen Kopierschutz Denuvo haben, wie jetzt auch z.B. Anno 1800 (ich glaube Ubisoft setzt komplett nur noch darauf in Zukunft) oder auch Borderlands 3 und auch andere. Und das dient allein dazu um Raubkopien zu Unterdrücken. Und glaube mir , es wirkt. Bis jetzt gibt es noch keine Raubkopie von Anno 1800 und Borderlands 3 auch nicht. Dieser Schutz ist wirklich sehr gut. Hat aber alles nichts mit DRM zu tun. Leider greift dieser Kopierschutz Extrem in die Hardware ein, also die jeweilige Festplatte wird extrem belastet und es zehrt doch bei dem ein oder anderem System gewaltig an der Performance, da eine stetige abwechselnde Abfrage durch Zig Parameter erfolgt. Deshalb ist er auch so schwer zu knacken für die Szene.
 

RedDragon20

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Ich bin beileibe kein Liebling von Epic. Wie kommst du denn darauf? Nur weil ich Konkurrenz gut finde und mir dieser Steam Krempel am Popo vorbei geht bin ich gewiss kein Fan von Epic. Aber ich kaufe ein Spiel des spielens wegen und nicht wegen einem Store/Launcher. Momentan spiele ich Borderlands 3 auf Epic. Ja das ist richtig, aber nicht weil es auf Epic erschienen ist, sondern weil ich das Spiel spielen wollte/will. Wäre es auf Steam erschienen hätte ich auch da gekauft(also nicht bei Steam sondern auf einem Keyseller, was ich bei Epic auch gemacht habe). Begreif das endlich mal.
Ich lass das mal so stehen... :B :B :B

Dass du kein Liebling von Epic bist, weiß ich. Du bist ja auch nicht gerade mein Liebling. :P

Das andere was du ansprichst, ja muss man sehen. Wie ich schon sagte, der Markt wird sich regulieren. War bei Einführung von Steam schon so.
Und wegen der Indie Entwickler, sagte ich auch schon, dann fällt der 95% Schrott weg und sollen die mal richtig arbeiten gehen und keinen Schrott machen, dann wird es auch außerhalb von Steam gekauft. Ja hört sich hart an, ist aber nun mal Realität. Gute Indie Spiele werden auch außerhalb von Steam und irgendwelchen Plattformen gekauft.
Du vergisst (oder ignorierst bewusst), dass Steam die größte Plattform für Spiele ist. Nach wie vor. Und selbstverständlich demnach auch die potentiell größte User-Base hat, was für Indie-Entwickler nur vorteilhaft ist. Dass da natürlich auch sehr viel Schrott dabei ist, weiß ich sehr wohl. Aber selbstverständlich werden dann auch gute Indie-Games untergehen. Qualität allein ist kein Garant für Erfolg.

Aber weil Steam nach wie vor immer noch eine Größe ist und auch sicherlich noch einige Zeit lang eine Größe bleiben wird, ist diese Plattform auch enorm wichtig für die Branche, insbesondere für den Indie-Bereich, auch wenn du das nicht so gern hörst/liest. Und Valve wird den Teufel tun, bestehende und potentielle Kunden verlieren zu wollen. Die werden sich, wie gesagt, mit Sicherheit was einfallen lassen.

Der Markt wird sich so oder so regulieren, richtig. Überleben werden vor allem die großen Platzhirsche der Branche, die massentaugliche Ware produzieren. Das ist dir klar, oder? Aber den Indie-Sektor wird es so nicht mehr geben, SOLLTE mein erwähntes Worst Case-Szenario eintreten. Die Indie-Entwickler werden dann auf Publisher angewiesen sein. Und die wollen in der Regel keine Qualität, sondern möglichst hohe Einnahmen bei möglichst geringem Aufwand. "Indie" wird es dann nicht mehr geben.
 
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MrFob

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Verstehe ich vollkommen.
Aber wie gesagt, das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun.
Du kannst dir ein Spiel bei Steam/Epic/EA/Ubisoft kaufen, ist alles Accountgebunden, Okey. Das ist das eine.
Aber dennoch als Zusatz könnte das ein oder andere Spiel diesen Kopierschutz Denuvo haben, wie jetzt auch z.B. Anno 1800 (ich glaube Ubisoft setzt komplett nur noch darauf in Zukunft) oder auch Borderlands 3 und auch andere. Und das dient allein dazu um Raubkopien zu Unterdrücken. Und glaube mir , es wirkt. Bis jetzt gibt es noch keine Raubkopie von Anno 1800 und Borderlands 3 auch nicht. Dieser Schutz ist wirklich sehr gut. Hat aber alles nichts mit DRM zu tun. Leider greift dieser Kopierschutz Extrem in die Hardware ein, also die jeweilige Festplatte wird extrem belastet und es zehrt doch bei dem ein oder anderem System gewaltig an der Performance, da eine stetige abwechselnde Abfrage durch Zig Parameter erfolgt. Deshalb ist er auch so schwer zu knacken für die Szene.

Jo, hab mich auch mal kurz informiert und z.B. auch AC: Odyssee nutzt Denuvo, gewrappt in Ubisoft's eigenes System. Na auf jeden Fall danke fuer den Hinweis.
Dass Denuvo Ressourcen zieht hatte ich auch gehoert. Naja, bei mir laeuft alles, und wie gesagt, so lange ich von Dingern nichts sehe oder hoere und solange die Spiele bei mir fluessig laufen hab ich damit jetzt kein uebermaessiges Problem. Bin ja sonst auch wirklich kein Launcher Fan oder so aber das ist eine der wenigen Sachen, die in der Hinsicht mMn schon besser geworden sind.
 
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