• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Spiele: Die Emanzipation weiblicher Protagonisten - Umfrage: Begrüßenswert oder überflüssig?

In Spielen ohne vordefinierter Persöhnlichkeit tue ich mir schwerer eine Frau rollen zu spielen. Einfach da ich keine bin und mir das Einfühlvermögen fehlt. Da spielt man eben nicht einen Character, da der Hauptcharacter gar keinen Character hat sondern nur eine seelenlose Puppe ist, der man selbst Seele einhauchen muss. Man ist nicht der Character aber mann muss einen erschaffen. Und das kann ich einfach nicht so gut mit Frauen.
Nun, das kommt ja erstmal auf das Genre an. In Portal ist es beispielsweise völlig egal, daß die Protagonistin eine Frau ist.

Sich mit jemandem identifizieren heißt nicht, sich mit ihm zu verwechseln. Es bedeutet, dass man sich in den Charakter hineinversetzen, mit ihm mitfühlen kann und einen Teil von sich in ihm wiedererkennt.
Das ist mal eine bescheuerte Bedeutung. "Identifizieren" bezieht sich doch auf den Nachweis der einzigartigen "Identität" einer Person - wofür gibt es denn zur Angrenzung Formulierungen wie "Sich in jemanden hinein versetzen", "mitfühlen", "nachempfinden können", "sympathisieren", ...?
Hat das irgendwer absichtlich in die Welt gesetzt, um Mißverständnisse zu erzeugen? :|

Laut Dictionary, Encyclopedia and Thesaurus - The Free Dictionary heißt "sich mit jemandem identifizieren" folgendes: "in einem anderen Menschen und dessen Handeln sich selbst wiedererkennen".

Je mehr ich mir das gedanklich auf der Zunge zergehen lasse, desto schwachsinniger wird das.
- Wenn ich im Supermarkt jemanden sehe, der das Gleiche einkauft wie ich, dann identifiziere ich mich doch nicht mit dem. :B
- Wenn in einer Diskussion jemand das selbe Argument bringt, das ich gerade auf den Tisch bringen wollte, dann kann ich logischerweise seinen Standpunkt nachvollziehen und seiner Meinung sein, aber ich identifiziere mich nicht mit ihm.
- Wenn jemand an der Kreuzung vor mir in die selbe Richtung abbiegt ...
- Wenn jemand dasselbe Essen bestellt wie ich ...
...

Also sry aber das zeugt dann aber schon von nem elementaren nichtverständniss des Themas "Rollenspiel".
Es gibt keine "richtige" Art von Rollenspiel. Ein Spieler, der sich vor dem Spiel in Cosplay Montur wirft und sich vollkommen in seinen Avatar hineinversetzt, versteht das Thema Rollenspiel nicht besser als einer, der nur seinen Bleistift und persönlichen 20er Würfel dabei hat und jederzeit einen deutlichen Abstand zu seiner gespielten Figur hat.
 
Aber vllt liegt das auch daran, dass ich früher einfach massenhaft D&D gespielt habe und auch Abenteuer dafür geschrieben und mitenwickelt habe. Außerdem wirft man mir eine blühende Fantasie vor. :P

Das liegt sicher eher daran. Aber was manche wohl nicht verstehen ist dass manche dass eben nicht so gut können, und dann eigentlich eh nur einen Kerl spielen im Körper einer Frau. Oder wie ich immer die Dialogoptionen wählen wo man sich die interessantesten Antworten erwartet, und der Character eigentlich vollkommen inkonsistent ist. Ich habe es noch nie geschafft einen Charakter länger aufrechtzuerhalten bevor ich ihn dieses Verhalten falle. Aber gut ich bin nicht so der Rollenspieler.

Allerdings ist das ja eh wurscht wir reden hier ja eigentlich eh von Rollenspielen wo man die Wahl hat. Und wenn man die Wahl hat und man spielt gerne Männer dann kann man ja immer Männer spielen ist ja kein Problem. Allerdings wenn man nur weibliche Charaktere zur Auswahl hat, dass ist hier die Frage. Und da bin ich der Meinung,(teils) vordefinierte Persöhnlichkeit vorausgesetzt, dass es keine Schwierigkeit sein soll mit dem Charakter mitzufühlen. Glaube ich. Habe zumindest noch kein Spiel gespielt wo der Charakter so richtig Frauen-excklusive oder typische Probleme hatte.

Ich schätz mal auf die Fähigkeit der Empathie jedes einzelnen kommt es auch an. Da bin ich zugegeben eher nicht so gut.

Nun, das kommt ja erstmal auf das Genre an. In Portal ist es beispielsweise völlig egal, daß die Protagonistin eine Frau ist.

Naja an Spielen wie Portal habe ich da nicht gedacht. In Portal hätte es genauso ein Sack Reis sein können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Dachte da eher an Rollenspielen. Ich würde nichtmal so weit gehen und den Character in Portal Protagonist nennen, eher ist es einfach nur ein Avatar.
 
Es gibt keine "richtige" Art von Rollenspiel. Ein Spieler, der sich vor dem Spiel in Cosplay Montur wirft und sich vollkommen in seinen Avatar hineinversetzt, versteht das Thema Rollenspiel nicht besser als einer, der nur seinen Bleistift und persönlichen 20er Würfel dabei hat und jederzeit einen deutlichen Abstand zu seiner gespielten Figur hat.
Das hab ich auch nicht gesagt. Es geht ja auch nicht drum das ein Charakter so sein muss wie man selbst. Aber das man eben in gewissen Grundhaltungen übereinstimmt bzw mit dem Charakter übereinstimmen will ist doch irgendwo ganz klar. Und gerade bei Rollenspielen bei dennen der Spieler einen großen Einfluss auf die Geschichte hat ist doch genau das wichtig. Klar kann man das mit extrem viel Abstand oder mit sehr wenig Abstand sehen. Aber wenn man das garnicht nachvollziehen kann ist schon was komisch.

Übrigens schön das du das Wort nachgeschlagen hast aber offensichtlich hast dus noch nicht ganz verstanden. Wenn du die Meinung einer bestimmten Gruppe teilst dann Idendifizierst du dich mit dieser Gruppe. Wie sehr ist net andere Frage und kommt vermutlich auf die Wichtigkeit des Themas an.
 
Naja an Spielen wie Portal habe ich da nicht gedacht. In Portal hätte es genauso ein Sack Reis sein können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Dachte da eher an Rollenspielen. Ich würde nichtmal so weit gehen und den Character in Portal Protagonist nennen, eher ist es einfach nur ein Avatar.
Nun, ein Sack Reis kann schlecht rumlaufen, eine Portal Gun bedienen oder aus großen Höhen herunterfallen, ohne zu zerplatzen. :-D

Letztendlich ist (fast) jeder Avatar auch der Protagonist der Geschichte, selbst, wenn die Charakterzeichnung nicht über "ist eine Frau" hinauskommt. Ein Protagonist ist ja schlicht durch seine Funktion als Hauptfigur definiert.
 
Das hab ich auch nicht gesagt. Es geht ja auch nicht drum das ein Charakter so sein muss wie man selbst. Aber das man eben in gewissen Grundhaltungen übereinstimmt bzw mit dem Charakter übereinstimmen will ist doch irgendwo ganz klar.
Ähm, nein?

Gerade bei Rollenspielen liegt doch auch der Reiz darin, mal ganz anders handeln zu können als im RealLife™. Und dann zum Beispiel einen fiesen, geldgierigen Dämonenbeschwörer zu spielen, der eigentlich nur durch die Aussicht auf fette Beute mit der Gruppe mitzieht und der am liebsten direkt nach dem Boßkampf die Gruppe bekämpfen würde, um deren Loot auch noch abzugreifen.
 
Ähm, nein?

Gerade bei Rollenspielen liegt doch auch der Reiz darin, mal ganz anders handeln zu können als im RealLife™. Und dann zum Beispiel einen fiesen, geldgierigen Dämonenbeschwörer zu spielen, der eigentlich nur durch die Aussicht auf fette Beute mit der Gruppe mitzieht und der am liebsten direkt nach dem Boßkampf die Gruppe bekämpfen würde, um deren Loot auch noch abzugreifen.

ja
mal ehrlich, weswegen spielt man sonst ein Rollenspiel?
 
Oje... die kurze Antwort... Ähm doch.

die Lange:

Geschichten werden im allgemeinen aus der sicht der "Guten" erzählt. Jede geschichte hat ihre "Helden" wobei die Begriffe natürlich etwas mit Vorsicht zu verwenden sind.

Das hat den einfachen Grund das man immer eine Gewisse übereinstimmung mit dem Publikum braucht um es "einzufangen" damit es mit den handelnten Personen mitfiebert. Das ist im übrigen auch der Grund warum uns zb bestimmte Spielszenen wie sagen wir die Flughafenszene in MW2 auf den Magen schlagen. Es reißt uns aus der Idendifikation mit den Charateren weil es klar unseren recht tief verwurzelten Moralvorstellungen wiederspricht.

Klar macht es auch Spass sich in einigen Kernpunkten bewust zu unterscheiden. Das ändert aber nichts an der Grundaussage. Wie stark übereinstimmung für jeden Einzelnen sein muss ist ne ganz andere frage. Es ging lediglich darum das sie da sein muss.
 
hab die komplette tomb raider reihe links liegen lassen.interessiert mich nich mal ansatzweise,und warum? stimmt.wegen dem weiblichen hauptcharakter.sry aber damit kann ich mich so gar nich identifizieren..konnt ich noch nie,und werd ich wohl auch nie
 
Oje... die kurze Antwort... Ähm doch.

die Lange:

Geschichten werden im allgemeinen aus der sicht der "Guten" erzählt. Jede geschichte hat ihre "Helden" wobei die Begriffe natürlich etwas mit Vorsicht zu verwenden sind.
Allerdings. Wer definiert denn, wer "die Guten" sind?

Letztendlich wirst du in einem Rollenspiel ein Spielgebiet geschmissen und das Intro oder der erste Questgeber versorgt dich mit einer Begründung, warum du jetzt diese oder jene Kreaturen umbringen sollst. Natürlich sind immer die Anderen "die Bösen" (Ausnahmen wie Dungeon Keeper bestätigen die Regel) - aber wie sähe das denn aus deren Sicht aus? Niemand sagt ja von sich aus "wir sind die Bösen", alle meinen ja, völlig gerechtfertigt "die Guten" zu sein.

Nimm als Beispiel mal einen Jugendlichen, der in einer extremen Islamisten Gruppe aufgewachsen ist und dabei ist, einen Terroranschlag gegen Ungläubige vorzubereiten - der meint doch auch nicht, daß er der "Böse" wäre, sondern ist ebenfalls der Überzeugung, er wäre einer der "Guten", die in der Welt gegen die "Bösen" - die Ungläubigen - kämpft.

Oder ein konkretes Beispiel aus WoW:
"Die Schwarzfelsorcs haben sich goblinische Auftragsmörder zu Hilfe geholt, die unsere Soldaten töten sollen. ...
Ihr müsst Euch dort hinbegeben und jeden Goblin töten, den Ihr zu Gesicht bekommt. Sie müssen kapieren, dass man sich nicht mit der Allianz anlegt!"

... was den Spieler zu exakt demselben macht: einem Auftragsmörder ...

Alles nur eine Frage des Standpunktes und der eingetrichterten Moralvorstellungen und Feindbilder.

Das hat den einfachen Grund das man immer eine Gewisse übereinstimmung mit dem Publikum braucht um es "einzufangen" damit es mit den handelnten Personen mitfiebert. Das ist im übrigen auch der Grund warum uns zb bestimmte Spielszenen wie sagen wir die Flughafenszene in MW2 auf den Magen schlagen. Es reißt uns aus der Identifikation mit den Charateren weil es klar unseren recht tief verwurzelten Moralvorstellungen widerspricht.
Tut es das? Ich kenne die Szene nur aus Berichten, aber afaik läuft das doch folgendermaßen ab:
Protagonist taucht bei Terrorgruppe unter, um an den großen Obermotz ranzukommen und damit letztendlich den Terrorring zu sprengen. Dazu muß er sich erst mal das Vertrauen erarbeiten, den überhaupt zu Gesicht bekommen zu dürfen und deshalb kommt er bei einem Terror Anschlag auf den Flughafen als bei den Terroristen Untergetauchter mit.
Und steht jetzt vor dem Dilemma a) Unschuldige töten zu müssen, um sich das Vertrauen zu erschleichen und in letzter Konsequenz zukünftige Terroranschläge dieser Organisation zu verhindern oder b) die Unschuldigen nicht zu töten, aber dafür die Tode der zukünftigen Terroropfer in Kauf zu nehmen, die die Zahl der jetzt Geretteten um ein Vielfaches übertreffen würde.

Sicher verstößt das Ermorden Unschuldiger zu Recht gegen unsere Moralvorstellung, aber der Fakt, daß man durch dessen Tod eine Vielzahl an Menschen retten kann, könnte diese Tat moralisch rechtfertigen.

Klar macht es auch Spass sich in einigen Kernpunkten bewust zu unterscheiden. Das ändert aber nichts an der Grundaussage. Wie stark übereinstimmung für jeden Einzelnen sein muss ist ne ganz andere frage. Es ging lediglich darum das sie da sein muss.
Nein, muß sie nicht.

Ich kann ja zB auch Hatred spielen, ohne auch nur den Hauch einer Übereinstimmung mit diesem menschenverachtenden Arschloch von einem Protagonisten zu haben.
Auch in Mass Effect habe ich eine Shephard gespielt, die zu meiner persönlichen Einstellung völlig konträr ist - bis hin zu dem Punkt, daß sie Sprüche rausgehauen hat wie "Eine Kugel hat noch jedes Problem gelöst" und mir gar nicht mehr die Möglichkeit gibt, die Mission friedlich zu lösen, sondern nur noch die "töten" Option anbot.

Ebenso kann man auch in Filmen wie "Maniac" eher mit den anderen Personen "mitfiebern", aber nicht mit dem Protagonisten.
 
Hat das irgendwer absichtlich in die Welt gesetzt, um Mißverständnisse zu erzeugen? :|

Sprache ist eben nicht immer logisch. Es gibt viele Wörter mit mehr als einer Bedeutung und viele Bedeutungen, können durch mehr als ein Wort ausgedrückt werden. Und dann ändert sich das alles auch noch im Lauf der Zeit.

Zu identifizieren schreibt der Duden:

1. genau wiedererkennen; die Identität, Echtheit einer Person oder Sache feststellen
2. a) mit jemandem, etwas, miteinander gleichsetzen
b) jemandes Anliegen, etwas zu seiner eigenen Sache machen; aus innerlicher Überzeugung voll mit jemandem, etwas übereinstimmen
c) (Psychologie) sich mit einer anderen Person oder Gruppe emotional gleichsetzen und ihre Motive und Ideale in das eigene Ich übernehmen
 
... ich seh es recht pragmatisch: weibliche Spielerinen haben einen schöneren Hintern. Punkt. Bei einem 3rd Person Spiel sieht man ja die Figur die meiste Zeit von hinten, d.h. das ist die primäre Sichtfläche. :-D ;)

+1

Schon seit Jahren mein Argument Pro-weibliche-Spielfigur!
 
Wenn ich spiele, will ich mich gar nicht mit dem Protagonisten identifizieren. Sofern er vorgegeben ist. Ich nehme hier als Beispiel den guten Herren Geralt von Riva aus der Hexer-Reihe ran:

Der Kerl ist ein Hexer, eine mehr oder weniger neutrale Person. Er schert sich nicht um Kriege, ihm ist es völlig egal, wer nun auf dem Thron sitzt und was am anderen Ende der Welt passiert. Er hat genauso wenig ein Problem damit, jemanden einfach mal eben zu töten, wie er ein Problem damit hat, das Gesetz zu brechen, damit andere geschützt werden. Der Kerl entspricht ganz und gar nicht meinem eigenen Wesen. Demzufolge kann ich mich de facto auch gar nicht mit ihm identifizieren. Er ist eine völlig andere Person, mit völlig anderen Motiven und Ansichten. Aber ich kann mit ihm sympathisieren und kann mich in ihn hinein versetzen. Das ist Einfühlungsvermögen und keine Identifikation mit dem Charakter.

Aber eben weil ich mich nicht mit Geralt identifizieren kann, ist es schön und spaßig, ihn zu spielen. Ich will keinen Charakter spielen, der meinem Wesen entspricht. Wenn ich spiele, will ich eine Rolle spielen, nicht mich selbst. Man kann einen Charakter sympathisch oder unsympathisch finden. Man kann sich in ihn hinein versetzen oder eben nicht. Aber niemals kann man sich mit einem völlig anderen Charakter identifizieren. Schon allein - um mal bei The Witcher zu bleiben - der Welt wegen. Wie kann man sich denn bitte mit einem Charakter identifizieren, der in einer mittelalterlichen Welt aufgewachsen ist und dort lebt, das eiskalte Töten gelernt hat und kein Problem damit hat, einen Menschen entweder seinem Schicksal zu überlassen oder ihn sogar ans Messer zu liefern? So cool ich Geralt auch finde, aber Identifikation mit ihm? Nein, definitiv nicht. Ich erlebe SEINE Geschichte, nicht meine. Und ich will auch gar nicht meine Geschichte erleben, sondern seine.

Das selbe gilt auch irgendwie in Games wie The Elder Scrolls. In Skyrim spiele ich, trotz aller Freiheiten, auch nur den Dovahkiin, der den Weltenfresser vernichten muss, und nicht mich. Ich kann dabei nur entscheiden, was ich tue und wie ich es tue. Aber ich spiele nicht mich selbst. Und Identifikation? Auch Fehlanzeige. Dafür fehlt dem Protagonisten sowieso schonmal Charakter. Hier wird lediglich die Illusion geschaffen, man könne seine eigene Geschichte spielen und selbst als Krieger durch Himmelsrand reisen. Dem ist aber nicht so.

Kurzum: Man wird sich niemals mit einer Videospielfigur wirklich identifizieren können. Sympathie? Ja. Sich hineinversetzen und mitfühlen? Ja. Identifizieren? Nein. Dieses Wort wird offensichtlich sowieso genauso inflationär verwendet, wie Innovation oder Downgrade. :B
 
Kurzum: Man wird sich niemals mit einer Videospielfigur wirklich identifizieren können. Sympathie? Ja. Sich hineinversetzen und mitfühlen? Ja. Identifizieren? Nein. Dieses Wort wird offensichtlich sowieso genauso inflationär verwendet, wie Innovation oder Downgrade. :B
Mit "identifzieren" in einem Spiel ist dich nur gemeint, dass man im Kontext des Spiels, das man ja auch bewusst spielt WEIL es eine gewisse Spielewelt, Szenario und Story bietet, diese Rolle dann gerne übernimmt, weil der Charakter da gut reinpasst von den Eigenschaften her, die das Spiel bietet. Das kann auch ausschließlich die Optik sein, denn nicht jedes Spiel legt ja fest, welchen Charakter die Spielfigur hat. Das heißt aber ja nicht, dass man sich im realen Leben mit den Taten und Ansichten übereinstimmen muss. Ansonsten würden ja hier Millionen an gemeingefährlichen Psychopaten rumlaufen... :B

Aber der Charakter muss halt stimmig sein in Bezug auf das Game, das man selber gerne haben möchte - das ist mit "identifizieren" gemeint, und an sich weiß man das auch, wenn jemand so was über ein Spiel sagt. Man darf eben nicht das Gefühl haben, dass der Charakter, den man spielt, so gar nicht zum SPiel passt, dass er in Bezug auf die eigenen Erwartungen zu nett oder zu böse, zu hart oder zu weich, zu stark oder zu schwach usw. ist.
 
Mit "identifzieren" in einem Spiel ist dich nur gemeint, dass man im Kontext des Spiels, das man ja auch bewusst spielt WEIL es eine gewisse Spielewelt, Szenario und Story bietet, diese Rolle dann gerne übernimmt, weil der Charakter da gut reinpasst von den Eigenschaften her, die das Spiel bietet. Das kann auch ausschließlich die Optik sein, denn nicht jedes Spiel legt ja fest, welchen Charakter die Spielfigur hat. Das heißt aber ja nicht, dass man sich im realen Leben mit den Taten und Ansichten übereinstimmen muss. Ansonsten würden ja hier Millionen an gemeingefährlichen Psychopaten rumlaufen... :B

Aber der Charakter muss halt stimmig sein in Bezug auf das Game, das man selber gerne haben möchte - das ist mit "identifizieren" gemeint, und an sich weiß man das auch, wenn jemand so was über ein Spiel sagt. Man darf eben nicht das Gefühl haben, dass der Charakter, den man spielt, so gar nicht zum SPiel passt, dass er in Bezug auf die eigenen Erwartungen zu nett oder zu böse, zu hart oder zu weich, zu stark oder zu schwach usw. ist.
Genau das meinen viele hier aber nicht. :) Mir scheint eher, als wollen viele hier einen Charakter, der ein virtuelles "Ich" darstellt. Dass die Figur mit dem eigenen Wesen übereinstimmen muss. Was aber nunmal unmöglich ist.
 
Genau das meinen viele hier aber nicht. :) Mir scheint eher, als wollen viele hier einen Charakter, der ein virtuelles "Ich" darstellt. Dass die Figur mit dem eigenen Wesen übereinstimmen muss. Was aber nunmal unmöglich ist.
Kommt drauf an. Es gibt durchaus Games, in denen man wirklich (fast) genau so wie der dargestellte Charakter sein möchte, WENN man in einer solchen Welt wäre. zB sagen wir mal Skyrim: da kann ich mir gut vorstellen, dass viele sich sagen: also WENN ich in einer mittelalterlich angehauchten Welt mit Magie und Drachen gefangen genommen würde, flüchten könnte und nach einer Flucht auf mich selber gestellt wäre, dazu noch stark genug wäre, um nicht ein einfacher Bauer sein zu müssen, dann würde ich mich danach als Krieger oder Asssasine oder Magier durchschlagen und dabei vor allem "das Böse" bekämpfen und folgendermaßen aussehen wollen [Charakter kreier] :-D
 
... also WENN ich in einer mittelalterlich angehauchten Welt mit Magie und Drachen gefangen genommen würde, flüchten könnte und nach einer Flucht auf mich selber gestellt wäre, dazu noch stark genug wäre, um nicht ein einfacher Bauer sein zu müssen, dann würde ich mich danach als Krieger oder Asssasine oder Magier durchschlagen und dabei vor allem "das Böse" bekämpfen und folgendermaßen aussehen wollen [Charakter kreier] :-D
... dann könnte man aber genauso gut - um mal wieder zum Thema zurückzukommen - als Frau spielen, denn da hat man dann wahrscheinlich doch noch mehr Ahnung von als davon, wie es ist, ein Magier in einer Mittelalter-Welt mit Drachen zu sein.
 
Hmmmm...

3. Person, lieber weibliche Rundungen (s. Rabowke's Statement) - egal ob SP oder MP (inkl. MMO)
1. Person, dann vielleicht doch wieder eher männlich... - zumindest in Elite Dangerous habe ich einen männlichen und nicht einen weiblichen Namen...

Prinzipiell hätte ich dann aber auch nix dagegen, auch First Person in eine weibliche Rolle zu schlüpfen - wenn es zur Geschichte passt. Wenn es beispielsweise ein Sex and The City RPG geben würde, würde ich lieber Carrie, Miranda, Sam oder Charlotte spielen anstatt Mister Big :B
 
Zurück