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    Forenregeln


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Special - Spielemarkt: Kopierschutz-Report #2: Raubkopie und Raubkopierer im Detail

Hmm, mal ein Denkanstoß, für all diejenigen hier im Forum die auf "Raubkopierer" eindreschen (mehr oder weniger intesiv/aggressiv):

Geht doch bitte mal in einer stillen Stunde in euch und stellt euch selbst mal die Frage, ob ihr guten Gewissens von euch behaupten könnt, noch nie geistiges Eigentum entgegen der gesetzlichen Bestimmungen entwendet, kopiert, verändert oder sonst wie rechtswidrig verwendet habt.
Ok nehmen wir mal an, ich hätte schon mal eine MP3 illegal runtergeladen. Und jetzt soll ich den Mantel des Schweigens über das Thema Raubkopien legen und bloß nicht mehr sagen was eigentlich Recht, Gesetz und moralisch das Richtige ist? Auch wenn das einige nicht verstehen, ja es hat etwas mit geistiger Reife zu tun. Ich kann wenigstens versuchen den größtenteils minderjährigen Usern, bei denen ich das verstehen kann dass es cool ist immer die neuesten Sachen zu haben und wo im Softwarebereich noch das Unrechtsbewusstsein fehlt, einen Anstoss zu geben, über ihr Verhalten nachzudenken.
 
@Flo66R6
Du hast absolut recht mit dem was du schreibst. Aber trotzdem hier wird immer darauf verwiesen das man ja früher zu den C64/Amiga Zeiten ja ein Raubkopierer war, aber jetzt wenn man erwachsen und verantwortungsbewusst ist ein heiliger 100% Originalcontentkäufer geworden ist der NIEMALS auch nur eine illegale MP3 auf seinem PC laden würden. Da kann ich manchmal auch nur lachen, aber was solls. Ist amüsant ;-)
Oh man, dass ist nicht gerade zielführund und trägt nicht dazu bei, eine konstruktive Debatte zu führen. Das erinnert mich ja schon an politische Machenschaften wo ständig auf die Vergangenheit der Linken rumgehackt wird ohne dabei geflissentlich auf deren Inhalte einzugehen.
Hier geht es nicht darum ob man mal etwas falsch gemacht hat oder nicht. Was willst du damit bezecken, die Argumente von Denjenigen untergraben die gegen dieses "alles haben wollen oder dafür zu zahlen" -Tun sind?

MfG
Ich will nichts untergraben. Ich finde es nur ebenfalls äußerst befremdlich, wie hier einige gegenüber auch nur Ansatzweisem Raubkopieren (wie bspw. meine Spielekäufe mit mehreren Leuten) reagieren. Das ist für mich einfach nicht weiter als Moralapostelei, Scheinheiligkeit sowie eine verzweifelte Suche nach den Menschen, welche man verantwortlich für die momentane Flaute der PC Spiele machen kann.
Die Realität sieht einfach anders aus. Raubkopien findet man so gut wie bei jedem heutzutage, und die Behauptungen vieler hier, man begehe Diebstahl (Quatsch) und sei moralisch kaputt sind ebenso, wenn auch nicht noch weniger Zielführend für eine konstruktive Debatte.
Allein schon deshalb weil hier einige auftreten mit "Man kann Raubkopien mit NICHTS rechtfertigen und alle Gegenargumente sind nur Scheinerklärungen um das eigene Gewissen zu beruhigen!" :rolleyes:
 
Ich will nichts untergraben. Ich finde es nur ebenfalls äußerst befremdlich, wie hier einige gegenüber auch nur Ansatzweisem Raubkopieren (wie bspw. meine Spielekäufe mit mehreren Leuten) reagieren.
Es gibt sicherlich schlimmeres, aber du kannst sicher verstehen dass dir nicht alle auf die Schulter klopfen oder? :rolleyes:
 
Demnach sollen also die "ehrlichen Käufer" mehr Geld ausgeben, so das die Raubkopierer weiterhin die Software gratis beziehen können? Aha...

Komisch nur das immer mehr Entwicklerstudios aufgelöst werden oder fusionieren müssen, um zu überleben.

Und nur weil es so viele machen, soll man das ganze nicht so eng sehen??
Was meinst du was passieren würde, wenn sich millionen Menschen Tag für Tag nicht mehr an die STvO halten würden, denkst du etwa der Gesetzgeber würde daraufhin die Strafen abmildern? Wohl eher nicht oder? In dem Fall, genauso wie bei dem Thema hier, würde eher Gegenteiliges passieren.
Was für ehrliche Käufer, wieso mehr Geld? In welchem Zusammenhang steht dein Beitrag zu dem was ich geschrieben hatte?

Vielleicht liegt es eher daran, dass Filesharing von z.B. Spielen etwas kommunistisches an sich hat. Vielleicht weht von da her der Wind der alten "law and order" Garde in der Industrie. Als gewiefter Geschäftsmann müsste man diese Tendenzen eigentlich nutzen und nicht dagegen mit neuen Gesetzen vorgehen, was mich zu anderen Punkt führt, dem Gesetzgeber. Gesetze werden in unseren Breiten von gewählten Volksvertretern erarbeitet und beschlossen, nun wie lange können sich diese an der heiß geliebten Mach halten, wenn einmal die Mehrheit gegen ein und vielleicht mehr Gesetze sind? Also Grundsätzlich kann eine Regierung keine Gesetze gegen die Bevölkerung beschließen.

Auflösung und Zusammenlegung von Spieleentwicklern ist so eine Sache. Wenn du schon gerne Brote als Vergleich hernimmst, so lass mich unsere braven Bauern als Beispiel heranziehen. Unsere Milchbauern bekommen einen kleinen Fliegenschiß für den Liter Milch und es wird immer schwerer für sie wirtschaftlich zu überleben, viele gehen pleite oder müssen zusperren. Im Gegensatz krassen Gesensatz dazu stehen die Lebensmittelketten, die prächtig an der Milch verdienen. Du siehst als anhand dieses Beispieles, dass das Geld des Kunden nicht unbedingt in vollem Umfang beim Hersteller ankommt, frag doch einfach mal eine Milchkuh ;)

Ich kann aber anhand deiner Beiträhe erkennen, dass du recht unzufrieden bist, da du anscheinend für deine Spiele bezahlst, andere aber einfach kostenlos an das selbe kommen, sei es durch Bekannte, Feunde oder einschlägige Netzwerke oder Quellen im Internet. Offensichtlich wirken aber härter Strafandrohungen nicht, auch Kopierschutz bietet nur paar Tage "Schutz" vor dem Abspielen, meist jedoch nie vor dem erstellen einer Kopie. Und ich bin sicher keiner will zahlen, wo andere es kostenlos bekommen, ist auch einfach ungerecht. Nur kann man die, die ihre Spiele kostenlos "beziehen" nicht aufhalten, was will man also tun als sogenannter ehrlicher Kunde? Noch härter Strafen fordern, nach noch aufwändigeren Kopierschutz verlangen? Einen noch totalitäereren Überwachungsstaat fordern als bisher, nur damit alle für ihre Spiele und sonsitgen DRM Produkte zahlen, Kameras in jedem Kinderzimmer?

Für den ehrlichen Käufer von Computerspielen gibt es meiner Meinung nur sehr wenige Möglichkeiten sich gegen jene zu wehren, die Spiele kostenlos aus dem Internet laden oder von anderen kopieren:
  • Weiter zahlen, murren und jammern
  • In Zukunft selber illegal beziehen
  • Keine Spiele mehr kaufen und auf ein Wunder hoffen
 
Ich will nichts untergraben. Ich finde es nur ebenfalls äußerst befremdlich, wie hier einige gegenüber auch nur Ansatzweisem Raubkopieren (wie bspw. meine Spielekäufe mit mehreren Leuten) reagieren.
Es gibt sicherlich schlimmeres, aber du kannst sicher verstehen dass dir nicht alle auf die Schulter klopfen oder? :rolleyes:
Das war ja nur ein Beispiel und es ist mir schon klar das mir die Gamer, welche für jeden einzelne Spiel Kohle blechen nicht auf die Schultern klopfen.
Es ging mir im Allgemeinen um diese Haltung hier von einigen, welche hier einem zu verstehen geben wollen, dass sie selber und ihre Umgebung ein Kreis sind, in dem jeder hundertprozentich alles Original hat und noch nie etwas raubkopiert hat. Das kann ich mir fast bei besten Willen nicht vorstellen. :rolleyes:
 
Ein erfahrungsbericht:
Als erstes möchte ich erwähnen, ich habe nichts gegen Kopierschutzmechanismen in Spielen, da die Entwikler eines spieles auch an ihr Geld kommen wollen!

Spiele die ich spielen will hole ich immer als Orginal! So auch bei Anno 1404, doch als ich mit der Installation fertig war hat sich der Kopierschutz TAGES geweigert mich mit dem server zu verbinden! Das hat sich erst geändert als ich meinen Gdata Vierenscanner gelöscht habe, und die Windows-Firewall ausgeschalltet habe.

Nach einem Anruf bei den Herren von Ubisoft habe ich erfahren das es ein BEKANNTES PROBLEM sei mit verschiedenen Virenscannern.

OK so langsam kann ich Raubkopierer verstehen die ein Spiel NICHT KAUFEN wenn die Publischer wissen das ein Kopierschutz nicht funktioniert und ihn Trotsdem einsetzen ohne den versuch zu unternehmen etwas dagegen zu tun!!

Ich für meinen Teil werde mir auch weiterhin Spiele Orginal zulegen, doch so einen 4 Stunden dauernden Nervenkrieg wegen einer Registrierung mach ich nicht mehr mit! Ich werde in zukunft Spiele wo der Kopierschutz blockt sofort zurückgeben, das kostet den Publisher dan hoffentlich genug, das er besser funktionierende mechanismen (wie z.b. Steam) einsetzt!!
Das gleiche Problem hatte ich mit dem Kopierschutz bei "Riddick". Habe das dem Tages-Support gemailt, ein paar Stunden später eine Anleitung bekommen, wie ich meinen GData-Scanner konfigurieren muss (einfach "Internetinhalte" ausstellen) und fertig. Seitdem komme ich auch den Multiplayer von GTA IV, und da konnte mir bis dato keiner der allwissenden Forenuser weiterhelfen - Danke an TAGES! :)
 
Es ging mir im Allgemeinen um diese Haltung hier von einigen, welche hier einem zu verstehen geben wollen, dass sie selber und ihre Umgebung ein Kreis sind, in dem jeder hundertprozentich alles Original hat und noch nie etwas raubkopiert hat. Das kann ich mir fast bei besten Willen nicht vorstellen. :rolleyes:
Doch, bis auf den zweiten Teil trifft das bei mir zu. Ja, ich habe früher, zu Schulzeiten, v.a. auf dem Amiga sehr viele Raubkopien gehabt. Mittlerweile habe ich aber nur noch Originalsoftware, und für meinen Bekanntenkreis gilt das Gleiche.
Ja, wir tauschen manchmal Spiele untereinander, keine Frage, aber üblicherweise benutzt niemand Cracks, o. ä.
Allerdings, und das habe ich weiter oben schon geschrieben, habe ich persönlich kein moralisches Problem damit, "Kopierschutzmaßnahmen zu umgehen", wenn diese Maßnahmen dafür verantwortlich sind, das die Originale bei mir den Dienst verweigern. :-)
 
Vielleicht sollte man in der Spielebranche einfach auch etwas flexibler sein.
Zum Beispiel unterschiedliche Versionen anbieten. Wenn ich mir meine Spielesammlung anschaue, dann hab ich bestimmt bei 90% der Spiele nie den Mehrspielermodus ausprobiert, meist weil er einfach total belanglos war.

Da wäre es doch gut, wenn man unterschiedliche Versionen der Spiele anbieten könnte: Version 1: Nur Singleplayer, sagen wir mal für 25 Euro. Version 2: Singleplayer + Multiplayer für 40 Euro. Da könnte sich dann jeder die Version raussuchen, die er gerne möchte.

Auch zum Thema mit mehreren Leuten spielen. Man könnte ja anbieten, dass man sagen wir für einen Aufpreis von 10-15 Euro eine weitere Lizenz mit Key bekommt und ein Freund dann mitspielen könnte.
 
Vielleicht sollte man in der Spielebranche einfach auch etwas flexibler sein.
Zum Beispiel unterschiedliche Versionen anbieten. Wenn ich mir meine Spielesammlung anschaue, dann hab ich bestimmt bei 90% der Spiele nie den Mehrspielermodus ausprobiert, meist weil er einfach total belanglos war.

Da wäre es doch gut, wenn man unterschiedliche Versionen der Spiele anbieten könnte: Version 1: Nur Singleplayer, sagen wir mal für 25 Euro. Version 2: Singleplayer + Multiplayer für 40 Euro. Da könnte sich dann jeder die Version raussuchen, die er gerne möchte.

Auch zum Thema mit mehreren Leuten spielen. Man könnte ja anbieten, dass man sagen wir für einen Aufpreis von 10-15 Euro eine weitere Lizenz mit Key bekommt und ein Freund dann mitspielen könnte.

Das finde ich ehrlich gesagt eine richtig gute Idee :)
20€ für ein Singleplayerspiel und weg mit dem Aktivierungskopierschutz und schon sollten einige Kunden mehr bereit sein, für Spiele zu zahlen.
 
AW:

Warum nicht? Was genau ist daran negativ? Welche persönlichen Daten genau? Ihr schwafelt alle nur polemisch daher oder aber konkret zu werden!?!In dem konkreten Fall sollte er seine eigenen Argumente belegen und mal darlegen welche persönlichen Daten er genau meint, die er nicht weitergeben will.
Ich denke, dass ich die Frage bereits beantwortet habe: es geht mir hier ums Prinzip, ich bin nicht gewillt, Daten weiterzugeben, wenn der Grund dafür für mich nicht ersichtlich ist. Wenn dir das egal ist, reden wir nur aneinander vorbei.
In dem Beispiel geht es um das Prinzip und nicht um genaue Einzelheiten. Prinzip: Fahrrad(software) wird eh, trotz Schutz(Kopierschutz) geklaut(raubkopiert)---->, nach der hier oft Vertretenen "Logik",Fahrradshcloss(Kopierschutz) kann gleich weggelassen werden. Das ist wirklich mehr als unlogisch. Niemand behauptet das DRM was tolles ist und wirklich effektiv ist. Aber es ist eine Versuch der Industrie sich gegen Raubkopien zu schützen. Wenn es nicht erfolgreich ist und die Kunden zu sehr gängelt, wie man ja schon sieht, dann wird die Idee verworfen und ein anderes Konzept umgesetzt. Aber das hier so viele den Herstellern die Intension sich schützen zu wollen negativ anlasten ist sehr kurzsichtig, egoistisch und naiv.
Dein Fahrradschloss ist aber an sich keine Einschränkung, es schreckt nur potenzielle Diebe ab. Einen solchen Kopierschutz würde ich begrüßen. Aber stell dir vor, dein Fahrradschloss hätte Stacheln und würde dir hin und wieder die Reifen zerstechen (darauf jetzt bitte nicht herumreiten, mit Fahrrädern kann man schlecht Vergleiche anstellen) - würdest du dir dieses Schloss kaufen?
Du musst das leider so hinnehmen weil es viele Unverbesserliche gibt die meinen für geistiges Eigentum partout nichts zahlen zu müssen, das ist der Grund.
Wie gesagt, wieso muss der Kopierschutz eine Einschränkung für mich als Käufer bedeuten? Ich bin mir sicher, dass es auch anders geht.
Wie gesagt. Eine raubkopierte Version sollte wohl nicht das Maß der Dinge sein, an dem man sich orientiert oder nicht??
Das habe ich auch nie behauptet, verdreh mir nicht das Wort im Mund.
Und warum betrifft dann die Problematik nicht den Konsolensektor, wo das ganze völlig normal ist und so hingenommen wird?? Ansonsten ist es langsam ermüdend das immer wieder SPiele als Beispiel hergezogen werden, die man an einer Hand abzählen kann. DRM wurde "kaum" eingesetzt. Des Weiteren haben die Spiele wo es eingesetzt wurde i. d. R. ein Revoketool, mit dem man defacto unbegrenzte Aktivierungen hat. Punkt!! Die ganzen von dir genannten "fiktiven" Gründe sind schlechte Rechtfertigungen für illegales Verhalten, um das Gewissen zu beruhigen und können sofort widerlegt werden, was sie somit nichtig macht.
Was wird im Konsolensektor als "normal" hingenommen? Wie gesagt, ich spiele seit langer Zeit auf Konsolen und habe dort noch nie etwas vom Kopierschutz wahrgenommen. Weder musste ich mich jemals irgendwo registrieren noch irgendetwas installieren, Online-Zwang gibt es sowieso nicht.
Zur Widerlegbarkeit der Gründe: der Durchschnittsspieler hat kaum Ahnung von der Materie und auch nicht den Willen, sich tagelang durch Foren zu wühlen und Diskussionen mit fachkundigen Personen zu führen. Er hört von Probleme und Einschränkungen, die durch den Kopierschutz verursacht werden, lässt sich sagen, wie viel einfacher es mit einer illegalen Kopie ist, und entscheidet dann auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Informationen, was für ihn geeigneter ist. Für mich persönlich ist eine Schwarzkopie keine Option, aber wenn ich höre/lese, dass mit einem Kopierschutz vermehrt Probleme auftreten, verzichte ich auf Spiele, die diesen nutzen, weil ich nicht gewillt bin, Geld auszugeben mit dem Risiko, dass das gekaufte Produkt bei mir nicht funktioniert. Andere wollen nicht verzichten und kopieren.
Nichts mit zwei Gründen, dass hattest du bei Punkt eins schon geshcrieben und wurde prompt von mir widerlegt. Diese "Scheinargumente" sind keine, wenn sie widerlegt werden können.

MfG
"DRM wird selten eingesetzt und mittels Revoketool gibt es unbegrenzte Aktivierungen" - meinst du das mit "widerlegen"?
 
Ich finde um Raubkopien entgegen zu wirken
hatte Blizzard früher schon mal einen großen
Schritt gemacht in dem sie den
Netztwerk/Lan Modus in Starcraft einbauten
dadurch musste sich niemand das Spiel
von jmanden kopieren um Lan zu spielen
sonden einfach nur die Lan Version installieren.
Ich finde diese dinge fehlen den heutigen Spielen in Sachen Kundenfreundlichkeit...
Weshalb heute mehr Menschen zu Raupkopien
greifen.
Das ist wirklich das denkbar schlechteste Beispiel, das man bringen kann. Kennst du das geschätzte Verhältnis zwischen Original und Raubkopie beim damaligen Starcraft? Es war 1:10! Nochmal zum mitschreiben: Es waren geschätzte zehn mal soviele Raubkopien wie Originale im Umlauf! StarCraft hatte bis auf eine Seriennummer, die man fürs B.Net brauchte, keinen Kopierschutz. Alle Raubkopierer konnten mühelos sowohl Singleplayer als auch Multiplayer zocken, das B-net intressierte damals die wenigsten. Blizzard ist durch diese "Kundenfreundlichkeit" damals unglaublich viel Geld durch die Lappen gegangen und diesen Fehler werden sie nicht wiederholen.

Jetzt gibt es keinen LAN-Modus mehr, wer SC2 im Multiplayer spielen will muss es sich kaufen oder etliche Wochen lang auf eine illegale Lösung warten. Und wie man weiß ist SC ohne MP nur ein halbes Spiel, weswegen diese Maßnahme die wirksamste aller möglichen Schutzmechanismen darstellt.
 
Das ist wirklich das denkbar schlechteste Beispiel, das man bringen kann. Kennst du das geschätzte Verhältnis zwischen Original und Raubkopie beim damaligen Starcraft? Es war 1:10! Nochmal zum mitschreiben: Es waren geschätzte zehn mal soviele Raubkopien wie Originale im Umlauf! StarCraft hatte bis auf eine Seriennummer, die man fürs B.Net brauchte, keinen Kopierschutz. Alle Raubkopierer konnten mühelos sowohl Singleplayer als auch Multiplayer zocken, das B-net intressierte damals die wenigsten. Blizzard ist durch diese "Kundenfreundlichkeit" damals unglaublich viel Geld durch die Lappen gegangen und diesen Fehler werden sie nicht wiederholen
Der Vergleich stimmt so nicht, ich erkläre auch gerne warum. Ich gehöre zu den Menschen die Starcraft gespielt haben von Anfang an. Auch ich habe dieses Spiel nur im LAN und nicht im B.Net gespielt, aber das hat einen ganz einfachen Grund. Zu diesen Zeiten hat man noch mit Modem gezockt, was unheimlich teuer war.
Das ist auch der einzigste Grund warum die B.Net-Nutzung so gering war.

Und die allgemeinen Schätzungen zwischen Verkauf/Kopie hinkt auch gewaltig. Denn wird der Koierschutz/DRM-Schutz von der Kundschaft nicht akzeptiert dann gehen die Verkaufzahlen runter. Dann wird das Kopieverhältnis größer aber nicht unbedingt weil es mehr Raubkopien gibt.

Man kann es so sehen, die Spielerschicht die grundlegend nur Orginale besitzen kaufen sich das Spiel einfach nicht, ich kann mir nicht vorstellen das jeder dieser Spieler sofort ein "Raubkopierer" wird.

Und mal ehrlich, mit guten Spielen lässt sich auch gut Geld verdienen, sonst würde es die Branche gar nicht mehr geben. Ich denke die Menge an ehrlichen Käufern ist noch immer höher als der Raubkopiereranteil.

Aber kein ehrlicher Käufer gibt Geld für verbuggte, lieblose und funktionsunfähige Spiele aus. Wer Schrott auf den Markt wirft verliert nur die ehrlichen Käufer (wer hat schon unendlich Geld zum Spiele kaufen, ich kaufe maximal 2 Spiele pro Monat und ich verdiene gut).
 
Ich kann nicht verstehen, wie man verstehen kann, dass die Publisher zu so einem Mittel greifen. Das Argument wirksamer Schutz ist bei DRM nicht existent.
Einen gewissen Schutz beitet DRM oder generelle Kopierschutzsysteme schon, und sei es nur, damit der Otto-Normal-Verbraucher nicht auf die Idee kommt, sein erworbenes Spiel über seinen Bekanntenkreis zu verbreiten. ;-)

Und wenn dann (wie hier) noch Einzelne diese Entwicklung auf's letzte mit dem immer gleichen Geschwafel von "man muss sich doch schützen" verteidigen, dann kann ich nur entgegnen: Ja ich auch... indem ich sowas gerade nicht kaufe.
Dieser Meinung kannst du doch auch sein. Nur ist es nunmal kein Geschwafel "sich zu schützen", sondern ein Argument. Ein deines Erachtens nicht sehr gutes, aber immerhin ^^.

Ich kopier's dann auch nicht, aber es spielt keine Rolle wenn es jemand anderes kopiert, da wie ich ganz am Anfang schonmal geschrieben habe, wirtschaftlich einzig entscheidend ist, warum jemand nicht kauft und nicht ob er kopiert.
Versuch mal die Leute davon zu überzeugen, dass es sich lohnt Software zu bezahlen. Was wäre wohl aufwendiger für die Industrie? Ne milliardenschwere Kampagne zur Sensibilisierung der Menschen gegenüber Geistigen Eigentums oder die Investition in Kopierschutzsysteme? Welches dieser Mittel führt wohl zum schnellst möglichen Erfolg? ;-)
 
Versuch mal die Leute davon zu überzeugen, dass es sich lohnt Software zu bezahlen. Was wäre wohl aufwendiger für die Industrie? Ne milliardenschwere Kampagne zur Sensibilisierung der Menschen gegenüber Geistigen Eigentums oder die Investition in Kopierschutzsysteme? Welches dieser Mittel führt wohl zum schnellst möglichen Erfolg? ;-)
Naja, aber wenn immer mehr Leute aufgrund von Einschränkungen das Spiel nicht kaufen, dann kann so ne Rechnung schnell nach hinten losgehen ;)
Da wäre es vielleicht wirklich mal besser, die Preise zu senken und mehr Inhalt zu produzieren.
Gebt den Leuten Anreize, dass sie kaufen wollen. Sich einfach nur hinsetzen und maulen "Die pöhsen Raubkopierer", daran ist schon die Musikindustrie fast kaputtgegangen. Und der Lernprozess war dort sehr langwierig.
 
Naja, aber wenn immer mehr Leute aufgrund von Einschränkungen das Spiel nicht kaufen, dann kann so ne Rechnung schnell nach hinten losgehen ;)
Da wäre es vielleicht wirklich mal besser, die Preise zu senken und mehr Inhalt zu produzieren.
Gebt den Leuten Anreize, dass sie kaufen wollen. Sich einfach nur hinsetzen und maulen "Die pöhsen Raubkopierer", daran ist schon die Musikindustrie fast kaputtgegangen. Und der Lernprozess war dort sehr langwierig.
Da selbst recht günstige Spiele wie "World of Goo" ohne Ende kopiert werden müssen wir fürchte ich doch einsehen, dass eben kein Spiel so günstig wie die Raubkopie sein kann.
 
Naja, aber wenn immer mehr Leute aufgrund von Einschränkungen das Spiel nicht kaufen, dann kann so ne Rechnung schnell nach hinten losgehen ;)
Genau so sehe ich das auch. Man kann einen überzeugten Schwarzkopierer mit keinem Kopierschutz davon überzeugen, ein Spiel zu kaufen, selbst wenn das Kopieren des Spiels tatsächlich verhindert werden könnte (was illusorisch ist); auf der anderen Seite kann man mit lästigen Kopierschutzverfahren ehrliche Käufer dazu bringen, auf ein Spiel zu verzichten, oder gar einige dazu animieren, sich doch die Schwarzkopie zu besorgen. Ein einfacher Kopierschutz würde den Normalverbraucher von der Anfertigung von Kopien abhalten und niemanden vom Kauf abschrecken, die Profi-Cracker sehen in jedem neuen Kopierschutz bloß eine sportliche Herausforderung.
 
Man kann aber auch nicht das vehemente Securom-Geblöke im Internet auf alle Käuferschichten hochrechnen! Wäre das so einfach, kann die Piratenpartei bei der nächsten Bundestagswahl auch mit einer absoluten Mehrheit rechnen - da ist noch ein anderes Leben da draussen...;)...
 
Man kann aber auch nicht das vehemente Securom-Geblöke im Internet auf alle Käuferschichten hochrechnen! Wäre das so einfach, kann die Piratenpartei bei der nächsten Bundestagswahl auch mit einer absoluten Mehrheit rechnen - da ist noch ein anderes Leben da draussen...;)...
Ich wage zu behaupten, dass die Anzahl derer, die ein Game wegen des harten Kopierschutzes kaufen, geringer ist als die Zahl derer, die eben deswegen darauf verzichten.
 
Ich finde, viele der genannten Gründe treffen zusammen, warum raubkopiert wird. Wenn ich das mal mit dem Autokauf vergleiche:

Die Qualität der Autos hat rapide abgenommen (viele Bugs, Spiele release im beta Stadium, extrem kurze Spielzeit), bezhale ich für einen Dacia oä. genauso viel wie für einen Mercedes (Spiele kosten ja alle fast das Gleiche)? Würde ich nicht.
Nun gut, habe ich einen Dacia, der nun mehr oder minder gut läuft, zu hause stehen Probefahren konnte ich keines der Autos, so musste ich mich auf die Aussagen der Verkäufer verlassen (Kaum noch Demos). Dumm nur, dass ich jedesmal, wenn ich mit dem Auto fahren will, bei Dacia anrufen und denen meine Fahrgestellnummer und Personalausweisnummer duchgeben muss, bevor ich den motor starten kann (DRM).
Nach einem Jahre denke ich mir, wirklich toll ist das Auto nicht mehr, gebe ichs doch beim Händler in Zahlung und kaufe mir ein neues. Pustekuchen, der nette Herr erklärt mir, dass die Fahrgestellnummer und meine Peroso. Nummer unwiederruflich miteinander verknüpft sind und Dacia den Motor nicht mehr für jemand anderen starten wird. Daher kann er das Auto auch leider nicht in Zahlung nehmen. Er rät mir, das auto in einer Garage abzustellen. Wenn Dacia den Support nicht innerhalb der nächsten paar Jahre einstellt, kann ich es ja vielleicht nochmal fahren.
Da realisiere ich, dass unmittelbar nach Unterschreiben des Kaufvertrages vor einem Jahren der Wertverlust auf satte 100% hochgeschnellt ist. Mein Nachbar hollt seine Autos übrigens von irgendeinem Hinterhof, da bezahlt er nie was für. Er musste auch noch nie beim Hersteller angerufen, er kann einfach so losfahren, braucht nichtmal einen Schlüssel.
Er wurde zwar schonmal erwischt und musste eine Geldstarfe bezahlen, aber bei weitem nicht so viel, wie die unzähligen Autos wert sind, die er in den letzten Jahren hatte.

(Nichts gegen euch, Dacia. Ich brauchte einfach ein beispiel für günstige Autos. Ich bin mir sicher, dass ihr hochwerige Autos baut ;-) )
 
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