[Sammelthread] Was spielt ihr gerade?

MichaelG

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Bei BF dachte sich Ubisoft "Juhuu. Bei AC3 kamen Schiffe so gut an. Also AC4 wird ein Piraten-AC". Das waren so meine Gedanken. Aber ohne den ganzen Spaß zu durchdenken. AC BF ist für mich ein Tiefpunkt der AC-Saga. Und AC Rogue habe ich immer noch nicht durchgespielt weil es in eine ähnliche Kerbe schlägt.
Man packte einfach Schiffe und Piraten in das Spiel mit 80% Seeanteil ohne sich Gedanken über den Rest zu machen. Nach dem Motto das Schild AC zieht schon. Aber es paßte hinten und vorn nicht.
 

HanFred

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Bei BF dachte sich Ubisoft "Juhuu. Bei AC3 kamen Schiffe so gut an. Also AC4 wird ein Piraten-AC". Das waren so meine Gedanken. Aber ohne den ganzen Spaß zu durchdenken. AC BF ist für mich ein Tiefpunkt der AC-Saga. Und AC Rogue habe ich immer noch nicht durchgespielt weil es in eine ähnliche Kerbe schlägt.
Man packte einfach Schiffe und Piraten in das Spiel mit 80% Seeanteil ohne sich Gedanken über den Rest zu machen. Nach dem Motto das Schild AC zieht schon. Aber es paßte hinten und vorn nicht.
Für mich wirkte BF dafür wie etwas frischer Wind in der Serie. Natürlich mit denselben Schwächen aller AC Spiele wie uninteressanten Charakteren, die mir völlig egal sind und einer so gar nicht mitreissend erzählten Geschichte. Seit vielen Jahren finde ich es schade, dass Ubisoft entweder nicht genug Geld in Schreiberlinge investiert, oder ihre Erzählweise tatsächlich mögen, was ich wiederum nicht nachvollziehen könnte.
 

Worrel

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5/10 und so ein langer Text.
Respekt.:)
Ich mag es halt, meine Meinung zu begründen.
Dass ausgerechnet der völlig generisch öde Gegenwartsteil noch recht gut wegkommt, ist bitter. :B
Tut er das?
Der Aufhänger ist ziemlich genial - aber das war's dann ja schon.
Sieht man ja spätestens, als der Standortleiter zu einer Konferenz oder wasauchimmer abreist und damit aus der Geschichte verschwindet, was nur noch einmal in einem Nebensatz kurz erwähnt wird und ansonsten null Auswirkungen auf gar nix hat.
Bei BF dachte sich Ubisoft "Juhuu. Bei AC3 kamen Schiffe so gut an. Also AC4 wird ein Piraten-AC". Das waren so meine Gedanken. Aber ohne den ganzen Spaß zu durchdenken. AC BF ist für mich ein Tiefpunkt der AC-Saga.
Juhu, dann kann's ja nur noch besser werden. :-D
Und AC Rogue habe ich immer noch nicht durchgespielt weil es in eine ähnliche Kerbe schlägt.
Man packte einfach Schiffe und Piraten in das Spiel mit 80% Seeanteil ohne sich Gedanken über den Rest zu machen. Nach dem Motto das Schild AC zieht schon. Aber es paßte hinten und vorn nicht.
Ach du Scheiße. :(
Für mich wirkte BF dafür wie etwas frischer Wind in der Serie. Natürlich mit denselben Schwächen aller AC Spiele wie uninteressanten Charakteren, die mir völlig egal sind und einer so gar nicht mitreissend erzählten Geschichte. Seit vielen Jahren finde ich es schade, dass Ubisoft entweder nicht genug Geld in Schreiberlinge investiert, oder ihre Erzählweise tatsächlich mögen, was ich wiederum nicht nachvollziehen könnte.
Also bis dahin fand ich die Reihe jetzt eigentlich ganz ok - gut, das surreale Quader-Gehüpfe inklusive Desmond Erinnerungs-Gekrame auf Animus Island hätte man sich schenken können.

Ich find die Grundidee der Serie "Man geht in die Erinnerungen, um dort nach Artefakten mit uralter 'übermenschlicher' Technologie zu suchenund diese im Jetzt zu lokalisieren", ziemlich genial und von mir aus könnte es ruhig mal einen Teil geben, der deutlich mehr Zeit in der Gegenwart verbringt (wenn das denn mal interessant geschrieben und zu spielen wäre latürnich)
 

HanFred

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Also bis dahin fand ich die Reihe jetzt eigentlich ganz ok - gut, das surreale Quader-Gehüpfe inklusive Desmond Erinnerungs-Gekrame auf Animus Island hätte man sich schenken können.

Ich find die Grundidee der Serie "Man geht in die Erinnerungen, um dort nach Artefakten mit uralter 'übermenschlicher' Technologie zu suchenund diese im Jetzt zu lokalisieren", ziemlich genial und von mir aus könnte es ruhig mal einen Teil geben, der deutlich mehr Zeit in der Gegenwart verbringt (wenn das denn mal interessant geschrieben und zu spielen wäre latürnich)
Im Grunde bin ich sogar ein Fan von Surrealismus, solange er mich anspricht. In Assassin's Creed fand ich diese Elemente uninspiriert und langweilig, in Far Cry anfangs witzig, dann aber bald nur noch wirr.
Die Idee an sich gefiel mir eigentlich auch. Wie gesagt können die ausserdem richtig was auf Designtechnischer Ebene, weshalb ich es schade finde, dass immer wieder so schludrig erzählt wird und so seltsame Charaktere geschrieben werden. Ein Extrembeispiel wäre Aiden aus Watch Dogs. Es beschleicht mich das Gefühl, man wolle "edgy" und kontrovers sein, darauf folgt aber eben kaum etwas, was diesem Anspruch ernsthaft genügen würde.
 

Rdrk710

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Surviving Mars

In naher Zukunft machen sich verschiedene Organisationen auf, den Welthunger, Überbevölkerung, Umweltverschmutzung und andere Probleme dieser Welt hinter sich zu lassen und stoßen dahin vor, wo die Menschheit einen Neuanfang machen kann: Unseren roten Nachbarplaneten.

Was wie ein einfach aussehendes Indiegame daherkommt, entpuppt sich dann doch als kleines Juwel für Aufbaustrategiefans wie mich. Die Planung einer Marskolonie geht dann nämlich doch erstaunlich (für einen Laien wie mich) glaubwürdig und komplex vonstatten: Die Lebensgrundlagen müssen in der toten Atmosphäre des Mars erstmal vollautomatisiert geschaffen werden: Luft, Wasser und nicht zuletzt Treibstoff müssen hier generiert werden, um die zunächst notwendige Verbindung zum Heimatplaneten aufrecht zu erhalten. SpacX lässt grüßen... Wenn das alles erledigt ist, geht es erst ans Eingemachte, und die Menschheit wird auf einen neuen Planet losgelassen...

Und das hat dann doch einiges zu bieten. Von der Organisation, die man vertritt (will ich als gut ausgestattete internationale Mars Mission ins Rennen gehen, oder doch als religiöser Guru einiger auserwählter Gläubiger), über das Profil meiner Leitungsfunktion (bin ich Diplomat, oder selber Wissenschaftler), bis hin zur Auswahl der Kolonisten steht einem alles zum Wohl und Wehe der Kolonie offen. Jeder der Entscheidung bringt seine eigenen Perks und Vorteile mit: Die Marsmission z.B. hat vergleichsweise Geld ohne Ende und von Anfang an mehrere Raketen, ein Mediziner als Leiter nimmt gleich mal Einfluss auf die Geburtenrate der Kolonie, die Kolonisten können nach Beruf, Geschlecht und Alter sortiert werden, was im Hinblick auf den Lebenszyklus der Kolonie durchaus relevant werden kann...

Naturkatastrophen, Mysterien und Events runden währenddessen das Erlebnis ab und können auch mal die ganze Kolonie gefährden. Hier kann man, mit erheblichem Wiederspielwert, viele Stunden versenken.

Negativ finde ich eigentlich nur den immernoch recht satten Preis, wenn man die (teils schönen Content beitragenden) DLCs noch will, und dass es keine richtige Kampagne, sondern nur ein (dafür recht variables) Endlosspiel gibt.

Für jeden Aufbaustrategiefan einen Blick wert.

Für mich 8/10 Falcon-9 Raketen :)
 
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Habe jetzt 9 Stunden in Valheim hinter mir, die letzten beiden vorhin mit einem netten Kollegen. Die Grafik ist zwar simpel aber äusserst Stimmig, die Steuerung geht recht schnell gut von der Hand, man braucht keine lange Eingewöhnungszeit um im Spiel Erfolg zu haben.
Bereits das dritte Gebäude gebaut, zum ersten mal nicht mehr Windschief, aber auch nicht mehr so brüchig wie zuvor. Die Kämpfe machen zu zweit mehr Spaß, das Spiel läuft sehr stabil und das gemeinsame Ein-und Aussteigen ins Spiel läuft problemlos. Somit ein guter EA-Start für Valheim.



 

MichaelG

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Aktuell neben Puzzles The Room 4. Mal wieder knackig aber genial und eine atmosphärische Grafik. Kannte schon die Smartphone-Version. Die PC-Umsetzung ist wirklich gelungen. Ich liebe diese Spiele. Es ist mal etwas anderes für den ruhigen Moment.

Zum Thema neues Forum: Permanent bleiben Zitate stehen die ich zwangsweise übernehmen muß. Auch wenn ich in einem anderen Thread einen neuen Beitrag schreibe.
 
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MichaelG

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Eben mit The Room 4 Old Sins durch. Ein wirk gutes Spiel. Manchmal braucht es nicht viel um zu begeistern.
Kannte schon die Mobile Version. Die PC-Umsetzung ist sehr gut gelungen. Wer die Vorgänger mochte macht mit dem Kauf von Teil 4 definitiv nichts falsch. Im Gegenteil.
Teil 5 kann sehr gern kommen.
 

golani79

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Metal Gear Solid 3

Mein Lieblingsteil ist zwar nach wie vor MGS 1, aber Snake Eater war schon auch nice - vor allem interessant, was bzgl der Geschichte aufkommt. Da versteht man dann einiges besser, wieso bestimmte Personen in den vorangegangenen Teilen so gehandelt haben.

Irgendwie schräg, dass ich so lange brauche, bis ich die Teile so nach und nach spiele, nachdem Teil 1 ja eines meiner All Tim Favorites ist, aber das passt schon ^^

Ich finde es ja cool, dass ich es bisher geschafft habe, noch nicht gespoilert zu werden, bei dieser Serie ..



Bin gespannt, wie sich Peace Walker entwickelt
 

RedDragon20

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Ich zock grad wieder Kingdom Come: Deliverance.

Bisher 70H Spielzeit und Hauptstory ist noch nicht durch.
Grad dabei, den deutschen Ritter zu suchen.

Ansonsten mach ich bloß noch Nebenquests. Leider sind mir einige durch die Lappen gegangen, weil ich mir zu viel Zeit gelassen habe. :-D

Trotzdem...immernoch eines der besten RPGs ever.
 

Free23

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So, jetzt hab ich endlich Assassin's Creed 4: Black Flag hinter mich gebracht.
Long Text, short Fazit:
Wie man ein potentiell gelungenes Konzept in den Karibiksand setzt.
Da muss ich auch nochmal kurz einhaken, da ich letztes Jahr versucht habe, AC 4 Blackflag durchzuspielen.

Bei Blackflag habe ich die Segel gestrichen (hihi). Im Grunde aus genau den Gründen, die Worrel genannt hat. Ich hatte schon an mir selbst gezweifelt, weil mein Eindruck war, dass der Teil bei vielen Menschen so gut ankam - z.B. ein Freund, welcher mir schon oft Spieleperlen empfohlen hat, sprach begeistert davon.
Das, was mir Spaß gemacht hat, war auf das Schiff zu steigen und, von Shantys begleitet, loszufahren. Das hat einfach schönes Piratenfeeling hochkommen lassen.
Sonst ist es einfach nicht an mich gegangen. Auch wegen eines Charakters mit dem ich mich absolut nicht identifizieren konnte...

Mit AC Unity hatte ich dann wieder so viel mehr Spaß, dass ich es jetzt durchgespielt habe. (Das grinden am Ende ist bei jedem Teil ist echt nervig, aber manchmal packt einen die 100%-Anzeige am Kragen...^^)

Meine Frage wäre dann: Wie verhält es sich mit Syndicate?

Habe ich Spaß damit, wenn ich AC1, die Ezio-Teile und Unity mochte?
 

sauerlandboy79

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Da muss ich auch nochmal kurz einhaken, da ich letztes Jahr versucht habe, AC 4 Blackflag durchzuspielen.

Bei Blackflag habe ich die Segel gestrichen (hihi). Im Grunde aus genau den Gründen, die Worrel genannt hat. Ich hatte schon an mir selbst gezweifelt, weil mein Eindruck war, dass der Teil bei vielen Menschen so gut ankam - z.B. ein Freund, welcher mir schon oft Spieleperlen empfohlen hat, sprach begeistert davon.
Das, was mir Spaß gemacht hat, war auf das Schiff zu steigen und, von Shantys begleitet, loszufahren. Das hat einfach schönes Piratenfeeling hochkommen lassen.
Sonst ist es einfach nicht an mich gegangen. Auch wegen eines Charakters mit dem ich mich absolut nicht identifizieren konnte...

Mit AC Unity hatte ich dann wieder so viel mehr Spaß, dass ich es jetzt durchgespielt habe. (Das grinden am Ende ist bei jedem Teil ist echt nervig, aber manchmal packt einen die 100%-Anzeige am Kragen...^^)

Meine Frage wäre dann: Wie verhält es sich mit Syndicate?

Habe ich Spaß damit, wenn ich AC1, die Ezio-Teile und Unity mochte?
Da wir wohl den selben AC-Geschmack teilen - ich hasste BF, liebte Unity dafür wie kein anderes AC - schätze ich dass dir Syndicate nur mäßig gefallen wird. Es spielt sich immer noch klassisch, aber die ganzen Gang-Kämpfe, das arg pfeilschnelle Gekloppe an sich und der Seilwerfer haben mir gar nicht zugesagt. Die Frye-Geschwister und London als Location waren noch mit das Beste, wobei letzteres wieder fast nur Kulisse war und bei Weitem nicht so viele offene Gebäude und alternative Wege wie Paris in Unity bot. Im Großen und Ganzem konnte ich damit aber auf alle Fälle besser leben als mit BF. ^^
 
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EddWald

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Hitman 2, Fallout 76 (ich kann mich einfach nicht trennen: BigL xD:rose:)

Hitman reizt mich immer wieder, wegen der tollen, stimmungsvollen Umgebungen und der Jagd nach 100% Herausforderungen im Stile von "...täglich grüßt der Hitman". Allerdings gibts ein dickes Minus, da man für 100% die Missionen aus den 2016 auch nochmal spielen muss.

Für aktuellere Spiele warte ich auf eine kaufbare RTX 3070/80 oder RX 6800(XT)
 

Worrel

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Da muss ich auch nochmal kurz einhaken, da ich letztes Jahr versucht habe, AC 4 Blackflag durchzuspielen.

Bei Blackflag habe ich die Segel gestrichen (hihi). ..

Mit AC Unity hatte ich dann wieder so viel mehr Spaß, dass ich es jetzt durchgespielt habe. (Das grinden am Ende ist bei jedem Teil ist echt nervig, aber manchmal packt einen die 100%-Anzeige am Kragen...^^)
Ich hab Unity jetzt nur mal kurz angespielt, aber da hat mich ~eine Stunde mit dem Spielcharakter besser unterhalten als ganz BF.

Und verdammt nochmal, ist das voll hier! Derart viele NPCs gab's in AC bis dahin noch nie auf einen Haufen.
 

sauerlandboy79

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Ich hab Unity jetzt nur mal kurz angespielt, aber da hat mich ~eine Stunde mit dem Spielcharakter besser unterhalten als ganz BF.

Und verdammt nochmal, ist das voll hier! Derart viele NPCs gab's in AC bis dahin noch nie auf einen Haufen.
Du wirst Paris lieben. Das verspreche ich dir. ;)
 

MrFob

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Unity war schon cool, auch gerade visuell eine kleine Revolution in der Serie.

Wobei man sagen muss, dass mMn Arno als Charakter extrem stark loslegt (im Prolog ist er praktisch auf Ezio-Level), sobald man aber dann in Paris selbst mal so richtig angekommen ist ist es mit der Charakterzeichnung dann leider ziemlich abrupt vorbei. Das hat mich an dem Spiel etwas irritiert. Die Missionen und gerade das Nebenzeug sind in dem Spiel extrem gut gemacht, haben aber leider alle nicht wirklich viel mit Arno selbst zu tun. Wenn sie diese bescheuerten, von der Handlung losgeloesten Coop-Missionen mal lieber als Einzelspieler Missionen umgesetzt haetten in denen auch der Charakter weiter gezeichnet wird waere es nochmal wesentlich besser gewesen mMn.
 

MichaelG

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So da ich gerade mal in Form war habe ich gleich mal endlich The Room 1 beendet und mache gerade The Room 2. Da bin ich auch schon mit dem 1. Kapitel durch. :)
 

Neawoulf

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Es wurde mal wieder Zeit für einen Blindkauf:

Paradise Killer ist ein Open World Crime Investigation Spiel, das ich mir irgendwie anders vorgestellt hatte, da ich vorher nichts über die Handlung gelesen hatte.

Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich die Vorgeschichte überhaupt verstanden habe: Man spielt eine Ermittlerin namens Lady Love Dies (die Charaktere haben alle so seltsame Namen, z. B. Crimson Acid, The Witness To Te End oder K. HX), die nach ca. 3 Millionen Tagen aus ihren Exil geholt wurde, um einen Massenmord auf der 24. Insel aufzuklären.

Die Inseln sind dabei Versuche einen perfekten Lebensraum zu schaffen, was bisher auch 24 mal fehlgeschlagen ist. Üblicherweise lief es darauf hinaus, dass irgendwas passiert, Dämonen töten die Bevölkerung und eine neue, noch perfektere Insel muss erschaffen werden. Insel Nr. 25 war bereits in Planung und sollte durch den Rat enthüllt bzw. zugänglich gemacht werden, einen Tag vorher wurde dieser Rat allerdings ermordet.

Der Mörder scheint festzustehen: Ein Mann namens Henry, der bereits vor 10 Jahren von Dämonen besessen war und mehrere Menschen tötete, brauch aus seiner Zelle aus und hat scheinbar alle Ratsmitglieder getötet.

Lady Love Dies möchte es aber genau wissen und da kommt man als Spieler selbst zum Zug: Man wird vom Richter aus dem Exil entlassen und befragt ganz klassisch alle übrigen Bewohner der Insel, sammelt Beweise und Aussagen usw.

Das ganze Setting ist aber, wie oben angedeutet, ziemlich abgedreht und ich hab noch einige Schwierigkeiten mich in die Lore einzuarbeiten, mir die merkwürdigen Namen zu merken, den Zusammenhang mit den Göttern, die wohl von den Sternen kamen und direkten Einfluss auf die Bewohner der Welt ausüben usw.

Stilistisch ist das ganze sehr farbenfroh und japanisch gehalten, erinnert ein wenig an eine Mischung aus Persona, Visual Novel und einem Hauch Myst/Riven. Spielerisch redet man, wie gesagt, mit vielen Leuten, erkundet eine kleine offene Spielwelt, sammelt Gegenstände, erfüllt kleinere Aufgaben und Gefallen usw.

Paradise Killer ist ein merkwürdiges Spiel. Ob es gut ist, kann ich noch nicht sagen, aber der erste Eindruck nach ca. einer Spielstunde: Ein sehr interessantes Spiel, das mich mit seiner unerwartet abgedrehten Lore neugierig macht.
 
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sauerlandboy79

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Weiterhin munter mit Dirt Showdown zugange. 3 von 4 Meisterschaften bereits gemeistert, wenn die letzte abgeschlossen warten dann noch sogenannten "Missionsziele". Bin gespannt was sich dahinter verbirgt.

Bisher bin ich mit dem Spiel sehr zufrieden. Die Rennen machen Spaß, die Gegner KI trotz spürbarem Gummiband frech wie aggressiv, und das Tempogefühl ist trotz - was mir erst letztens erst aufgefallene ist :B - fehlendem Tachometer gut. Am meisten Laune machen aber "Knockout" und die Crash-Arena (obwohl es mich wundert dass ich für manch ordentlichen Zusammenstoß keine Punkte abbekomme).
 
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Neawoulf

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Die Rennen machen Spaß, die Gegner KI trotz spürbarem Gummiband frech wie aggressiv, und das Tempogefühl ist trotz - was mir erst letztens erst aufgefallene ist :B
In solchen actionlastigen Rennspielen finde ich ein bisschen Gummiband ehrlich gesagt auch gar nicht schlimm, solange der Golf GTI nicht plötzlich kurz vor Rennende mit 300+ km/h aufholt.
 

sauerlandboy79

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In solchen actionlastigen Rennspielen finde ich ein bisschen Gummiband ehrlich gesagt auch gar nicht schlimm, solange der Golf GTI nicht plötzlich kurz vor Rennende mit 300+ km/h aufholt.
Naja, das zwar nicht, aber es fällt schon auf dass ich mit Blick auf die Rundenuhr zwar immer mit Bestzeit führe, den nächste Gegner aber trotz perfekter Tempofahrt immer mit maximal 2 Sekunden Abstand im Rücken hab. Auf der anderen Seite holt man selbst ebenso bei argen Fehlern oder Gedrängel immer noch gut auf. Diese Form der "Schummelei" ist für mich zwar nicht arg störend, der Anspruch bzw. Schwierigkeitsgrad leidet aber schon darunter.

Da wäre mir doch eine unberechenbarere, gerne auch etwas stärkere KI lieber.
 

MrFob

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So, nachdem ich durch eure Stimmen (danke nochmal an alle, die an der Abstimmung teilgenommen haben) neu motiviert war habe ich es beim dritten Anlauf endlich geschafft und Rise of the Tomb Raider durchgespielt.

Genau wie der Vorgaenger (also der erste Reboot Teil) wieder ein tolles Spiel.
Das Gameplay wirkt zwar nach wie vor ordentlich von Uncharted und Konsorten zusammengeklaut aber es ist auch einfach super umgesetzt. Finde es sehr Scuhterregend, immer moeglichst alles in den einzelnen Gebieten zu finden was da so rumliegt, gerade weil man ja in regelmaessigen Abstaenden immer wieder neue Gadgets und damit neuen Bewegungsmoeglichkeiten erhaelt. Und dass die Relics und Dokumente auch immer noch alle kleine Infoschnipsel zu Story oder Setting enthalten macht die Jagd nach dem letzten Secret nochmal richtig gut.

Dabei muss ich aber auch sagen, dass mir das Spiel auf dem normalen Schwierigkeitsgrad eigentlich viel zu einfach war. Wenn man die Gegenden halbwegs genau erkundet und dann auch immer Lara's Skills und Waffen schoen upgradet, dann sind die Kaempfe ein echter Witz. Auch die Umgebungsraetsel gestalten sich als zu einfach, vor allem weil Lara die etwas bloede Angewohnheit hat die Loesung immer direkt zu verraten. Waere schoen, wenn sie das vielleicht auch mal erst nach 5 Minuten tuen wuerde, in denen man erstmal selbst probieren kann. Aber gut, fuer einen zuegigen Durchgang um den Pile of Opportunity ein bisschen abzubauen hat es gepasst, andernfalls haette ich den Schwierigkeitsgrad wohl hochgedreht, so dass zumindest die Kaempfe ein bisschen anspruchsvoller werden. Denn der eigentlich angedachte Survival-Touch kommt so auf jeden Fall nicht auf. Aber dafuer hat das Spiel einen wunderschoenen "Flow" an sich, der mir gut gefaellt.

Auch die Story hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen denn im Grunde ist es fast exakt die gleiche Geschichte wie im Vorgaenger.
Es gibt eine uralte Macht, die ewiges Leben verspricht aber halt irgendwie auch was boeses an sich hat, Trinity (aka die Boesen Buben) versuchen da ranzukommen mit einem oberboesen Soeldner-Typ und man kennt eine Person, die man mag, die irgendwie mit der alten Macht verbandelt ist.
Ein bisschen was anderes haette man sich da schon einfallen lassen koennen und die "Twists" kann man auch schon meilenweit kommen sehen. Also, hm, naja.

So, das klang jetzt alles nach recht harscher Kritik aber was der Story an Originalitaet fehlt macht das Spiel mit der 1A Praesentation und dem tollen Setting auch wieder mehr als wett. Die "neue" Lara ist nicht mehr ganz so weinerlich, wie noch im ersten Teil. Sie ist aber auch nicht die generische Videogame-Heldin aus den alten Teilen. Diese "Zwischen-Lara" gefaellt ist mir sehr sympathisch und wird (im englischen) auch von Camilla Luddington exzellent vertont. Der fliessende Uebergang zwischen Gameplay und dramatischen cutscenes ist immer wieder schoen, auch wenn sich die "Lara faellt durch einen Boden, der kaputt geht" Szene irgendwann doch ein bisschen abnutzt. ;)

Aber der eigentliche Star des Spiels ist das wirklich coole Setting. Da haben sich die Entwickler einen cleveren Trick einfallen lassen, wie man trotz der Tatsache, dass man eigentlich 95% des Spiels im eisigen Sibirien verbringt auch mal sehr schoene gruen bewachsene Areale einfuegen kann. Graphisch stimmt da einfach alles, von der allgemeinen Optik und den Effekten bis hin zu den wunderschoenen immer wieder wechselnden Lichtstimmungen. Top. :top:

Den Croft Manor DLC hab ich dann auch noch abgeschlossen, ein schoenes kleines Schmankerl fuer Lore Freunde.

Alles in allem wieder ein super Spiel und genau das richtige, fuer Leute, die ein storylastiges relativ lineares Action-Abenteuer zu schaetzen wissen. 8.5/10 byzanthinische Muenzen gibt's von mir.
 
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Neawoulf

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Naja, das zwar nicht, aber es fällt schon auf dass ich mit Blick auf die Rundenuhr zwar immer mit Bestzeit führe, den nächste Gegner aber trotz perfekter Tempofahrt immer mit maximal 2 Sekunden Abstand im Rücken hab. Auf der anderen Seite holt man selbst ebenso bei argen Fehlern oder Gedrängel immer noch gut auf. Diese Form der "Schummelei" ist für mich zwar nicht arg störend, der Anspruch bzw. Schwierigkeitsgrad leidet aber schon darunter.

Da wäre mir doch eine unberechenbarere, gerne auch etwas stärkere KI lieber.
Yep, wenn man es übertreibt und es merkt, dann wurde es meiner Meinung nach auch falsch gemacht. Es sollte sich halt anfühlen, als ob der Gegner hinter einem sich besonders viel Mühe gibt und der vor einem ein bisschen mehr auf Sicherheit fährt. Wenn der vorne aber schleicht und der hintere sozusagen an der Stoßstange klebt, dann wurde der Effekt definitiv übertrieben.

Aber KI und Rennspiele ist eh ne Kunst, die meiner Meinung nach kein Rennspiel bisher annähernd perfektionieren konnte. Zumindest keines, das ich kenne.
 

sauerlandboy79

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@MrFob

Dann bleibt dir noch der Überlebensmodus. Und "Kalte Finsternis". Und "Baba Yaga". Sofern du die 20th Celebration Edition hast. Da steckt noch soviel Content und zusätzliche Spielzeit drin. ;)
 

MrFob

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@MrFob

Dann bleibt dir noch der Überlebensmodus. Und "Kalte Finsternis". Und "Baba Yaga". Sofern du die 20th Celebration Edition hast. Da steckt noch soviel Content und zusätzliche Spielzeit drin. ;)
Baba Yaga hatte ich gemacht, der ist ja im Hauptspiel eingebaut. Diese ganze Punktehatz mit den Replays (und auch diese Ueberlebensmodus) interessieren mich jetzt nicht so. daher betrachte ich das Spiel jetzt fuer mich als abgeschlossen. Hab mir im Lunar Sale auch noch "Shadow" fuer nen 10er mitgenommen (falls es mich alles so reisst, dass ich direkt weiter "tomb raiden" will) aber ich glaube ich warte noch ein bisschen ab, bis ich das angehe. Sonst uebersaettige ich mich wieder mit Tomb Raider und spiel das auch wieder nur bis zur Haelfte. Glaube ich starte da lieber demnaecsht wieder eine Umfrage. ;)
 

Bonkic

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aufgrund von akutem mangel an singleplayer-first-person-shootern hab ich mir im lunar sale mal homefront: the revolution zugelegt. könnte vielleicht das am schlechtesten bewertete spiel (metascore: 54) sein, das ich mir jemals zugelegt und gespielt hab. bei 'nem preis von gerade mal 3,99 euro wollt ichs halt mal versuchen. der verlust wär ja gerade noch verkraftbar. :-D

aber siehe da: das ding macht richtig laune! klar, homefront 2 ist bestimmt nicht das beste spiel oder auch nur der beste ego-shooter aller zeiten, aber nach jetzt schon über 6 stunden bin ich durchaus angetan. insbesondere das auf häuserkampf angelegte gameplay gefällt mir ziemlich gut. sogar taktik ist angesagt, wer rambo-mässig durch die offenen areale rennt, hat schon auf medium keine chance (ich jedenfalls nicht) und stirbt einen schnellen tod. technisch ist homefront 2 ein zweischneidiges schwert: großteils siehts richtig gut aus, einige ecken sind aber auch richtiggehend hässlich. und die performance schwankt enorm, von 40 bis 130 fps ist alles dabei. jetzt aber auch kein riesen-drama für mich.

summa summarum kann ich schon jetzt sagen: gut angelegte 3,99! :-D
 
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