Rauchen verboten!

Nope81

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In Bayern hat eine Bürgerinitiative einen Volksentscheid gegen die Aufweichung des ehemals strengen Rauchverbots erwirkt... und gewonnen.
Natürlichwird da wild diskutiert, Raucher fühlen sich diskriminiert und Kneiper melden schonmal in Leserbriefen Insolvenz an.

Aber was sagt uns diese Abstimmung? Trotz lauter und teurer Werbekampagnen, trotz bayrischer Tradition, trotz motivierter Raucher ist das Volk recht eindeutig dagegen, dass überall geraucht werden darf. Ja sogar gegen Ausnahmeregelungen wie Raucherzonen und Raucherclubs.

Viele Raucher verstehen die Welt nicht mehr, immerhin können die Nichtraucher ja gern "freiwillig draußen bleiben" und es würden ja "keine Gäste mehr kommen wo nicht geraucht werden darf". Und Verbote sind sind ja sowieso Diktatur und die Kellner können ja Hartz4 beantragen, wenn sie mit dem Rauch nicht klarkommen.

Ich rauche zwar hin und wieder, aber ich begrüße trotzdem ein komplettes Rauchverbot. Nichtraucher wurden in vielen Jahrzehnten dazu erzogen den Rauch zu ertragen, wenn eine Gruppe aus 9 Nichtrauchern und einem Raucher die Wahl hätte zwischen einer Nichtraucherkneipe und einer Raucherkneipe würden alle 10 wie selbstverständlich aus reiner Freundlichkeit in die Raucherkneipe gehen und sich am nächsten morgen still über die stinkenden Klamotten ärgern. Das hat nur durch ein absolutes Rauchverbot ein Ende, dass alle Kneipen gleichstellt.
Auch die Ausnahmeregelungen sind schrecklich.. in der Disco wird der Loungebereich zur Raucherzone wo man statt zu sitzen selbst als Raucher nur mal eben 4 Minuten reingeht weil man länger die dicke Luft nicht aushält, am Restaurant hängt ein Schild "Raucherclub" damit 10% der Gäste nicht auf ihre Zigarette zum Mahl verzichten müssen.

Nein ein absolutes Rauchverbot ist der einzig richtige Weg, viele andere Länder haben das auch hinbekommen und die einzigen statistisch signifikanten Effekte waren nicht ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, sondern eine Abnahme der Herzinfarkte. Und zwar drastisch. Wir reden von mehrern Tausend Toten im Jahr, die vermieden werden können.
Ich hoffe das andere Bundesländer nachziehen und die Urne zeigt wer eigentlich in der Mehrheit ist. Und wer nur die größere Klappe und das größere Ego hat.
 

Bonkic

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seh ich grundsätzlich anders:

ich bin zwar auch gegen gequalme in kneipen, aber noch eher bin ich gegen ein staatlich verordnetes verbot. soll jedem kneipier selbst überlassen bleiben, wie er das letztendlich regelt. mittlerweile sind, wenn ich mich recht erinnere, über 2/3 aller deutschen nichtraucher - die werden ja wohl so emanzipiert sein, dass sie nur noch in nichtraucherläden gehen bzw diese einrichten.
 

McDrake

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Ich begrüsse das Rauchverbot in der Schweiz auch.
Finds echt toll, aus einem Pub zu kommen und nicht nach Rauch zu
stinken!

Was den "Untergang" der Kneipen angeht:
Ganz unrecht haben die Leute nicht. Zumindest in der Schweiz kenne ich persönlich eine Person, die dadurch sein Lebenstraum verlor... das eigene Restaurant.
Das lag aber hauptsächlich daran, dass er seinen Betrieb an der Grenze eines Kantons hatte.
"Sein" Kanton führte das Rauchverbot ein und zweihundert Meter, im anderen Kanton trat das Rauchverbot noch nicht in Kraft. Er verlor praktisch seine Kundschaft innerhalb eines Monats. Das ganze lief ein halbes Jahr, danach musste er schliessen.

Darum KANN so ein Gesetz unfair sein. Muss sich aber jeder daran halten, hat jeder mit dem selben Handicap zu kämpfen.
 

Oberscht

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60% von 37% aller Wahlberechtigten sind ja schonmal nur sehr bedingt "das Volk"
Ich bin selbst überzeugter Nichtraucher und versteh auch selber nicht, wieso Leute sich das antun, trotzdem halt ich dieses Verbot für eine Schande. Dieses Verbotsdenken, diese staatlich Bevormundung ist genau der selbe Geist, dem Forderungen nach PC-/Videospielverboten entspringen - lasst uns das, was wir für das Böse halten, verbieten und alles wird gut. Als nächstes wird dann fettes Essen und laute Musik verboten, weil das die Solidargemeinschaft über die Krankenkassen schädigt wegen zuvieler Übergewichtiger schwerhöriger.
Und es ist in der Form nicht nur inkonsequent, sondern auch verlogen: Autounfälle mit zahlreichen Toten, Schlägereien, und weiß Gott welche Folgen in Form von geprügelten Ehefrauen/Kindern dürften alles Folgen von Passiv-Trinken sein. Und trotzdem wird eher die SPD den bayerischen MP stellen, als dass hier jemals über ein Alkoholverbot auch nur diskutiert wird.
 

Vordack

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seh ich grundsätzlich anders:

ich bin zwar auch gegen gequalme in kneipen, aber noch eher bin ich gegen ein staatlich verordnetes verbot. soll jedem kneipier selbst überlassen bleiben, wie er das letztendlich regelt. mittlerweile sind, wenn ich mich recht erinnere, über 2/3 aller deutschen nichtraucher - die werden ja wohl so emanzipiert sein, dass sie nur noch in nichtraucherläden gehen bzw diese einrichten.
Entzweder so wie Du geschrieben hast oder Zigaretten sollten gesetzlich verboten werden, alles andere dazwischen ist nichts halbes und nix ganzes.

Das ganze Leben wurde uns von Medien und Werbung erzählt wie toll rauchen ist. Jetzt plötzlich sollen wir nicht mehr beim Bier in ner Kneipe rauchen dürfen? Pfffff

Ich habe die einzige Konsequenz gezogen die es mir ermöglicht nicht mehr verarscht zu werden. Ich habe mit dem rauchen aufgehört. So trinke ich automatisch weniger Alkohol und lebe grundsätzlich gesünder. So verliert der Staat leider doppelt -> Ich zahle ihm kein Geld an Tabak- oder Alkoholsteuer und ich werde viel Älter -> beziehe mehr Rente^^
 

McDrake

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So verliert der Staat leider doppelt -> Ich zahle ihm kein Geld an Tabak- oder Alkoholsteuer und ich werde viel Älter -> beziehe mehr Rente^^
Müsste man mal ausrechnen ;)
Ich glaube, kranke Menschen kosten den Staat auch einiges.
 

Vordack

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So verliert der Staat leider doppelt -> Ich zahle ihm kein Geld an Tabak- oder Alkoholsteuer und ich werde viel Älter -> beziehe mehr Rente^^
Müsste man mal ausrechnen ;)
Ich glaube, kranke Menschen kosten den Staat auch einiges.
Okay ;) Allerdings denkst Du nicht an den Zinsvorteil^^ Der Staat würde meine Steuern jetzt bekommen und nicht erst wenn ich in 15 Jahren krank werde^^

Und wenn ich krank werde sichere ich auch Arbeitsplätze :-D
 

McDrake

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Okay ;) Allerdings denkst Du nicht an den Zinsvorteil^^ Der Staat würde meine Steuern jetzt bekommen und nicht erst wenn ich in 15 Jahren krank werde^^

Und wenn ich krank werde sichere ich auch Arbeitsplätze :-D
Ich gebe mich geschlagen :D
 

anjuna80

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Und es ist in der Form nicht nur inkonsequent, sondern auch verlogen: Autounfälle mit zahlreichen Toten, Schlägereien, und weiß Gott welche Folgen in Form von geprügelten Ehefrauen/Kindern dürften alles Folgen von Passiv-Trinken sein. Und trotzdem wird eher die SPD den bayerischen MP stellen, als dass hier jemals über ein Alkoholverbot auch nur diskutiert wird.
Das Problem ist halt, das viele Bürger sich für viele öffentliche Belange nicht wirklich interessieren und es ihnen schlicht egal ist, wie die Abstimmung verläuft. Genauso bei dem bayerischen Rauchverbot, dass halt nicht als wichtig genug erachtet wurde und so die betriebsamen Aktivisten (hier Angestoßen durch die Ökologisch Demokratische Partei) ihre Interessen durchsetzen konnten.
Bei einer Alkoholverbotsdebatte sähe das Ganze schon wieder anders aus, da bin ich mir sicher.
Aber genau dieses Wahlergebnis zeigt die große Schwäche von Volksentscheidungen, hier reichten gerade einmal 23% der Wahlberechtigten für einen Sieg, und die Politik überlässt die Verantwortung den Bürgern...
 

McDrake

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Aber genau dieses Wahlergebnis zeigt die große Schwäche von Volksentscheidungen, hier reichten gerade einmal 23% der Wahlberechtigten für einen Sieg, und die Politik überlässt die Verantwortung den Bürgern...
Ach, ich finde das klappt in der Schweiz ganz gut.
Wer nicht stimmen geht, ist selber Schuld und muss sich auch nicht über Ergebnisse ärgern.
Ich habe auch schon bei einigen Abstimmungen verloren. Das Land existiert aber immer noch.
Kann also durchaus sein, dass "die Anderen" auch recht hatten ;)
 
TE
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Nope81

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So verliert der Staat leider doppelt -> Ich zahle ihm kein Geld an Tabak- oder Alkoholsteuer und ich werde viel Älter -> beziehe mehr Rente^^
Müsste man mal ausrechnen ;)
Ich glaube, kranke Menschen kosten den Staat auch einiges.
Okay ;) Allerdings denkst Du nicht an den Zinsvorteil^^ Der Staat würde meine Steuern jetzt bekommen und nicht erst wenn ich in 15 Jahren krank werde^^

Und wenn ich krank werde sichere ich auch Arbeitsplätze :-D
Volkswirtschaftlich gesehen nicht... du beschäftigst Menschen, die was Sinnvolleres tun könnten, zum Beispiel ein Haus bauen.

Das beim Volksentscheid so wenige Leute abgestimmt haben spricht meiner Meinung nach eher dafür, das die Raucherfraktion noch schwächer ist als erwartet. Raucher WOLLEN in Kneipen Rauchen, Nichtrauchern ist es oft egal. Also kann man davon ausgehen, dass eher die Nichtraucher die Nichtwähler sind.
Und die Tabaklobby hatte knapp den zehnfachen Werbeetat für die Abstimmung.

Auch dass jeder Wirt selber entscheiden soll ob man rauchen soll oder nicht ist absurd... soll denn auch jeder Baustellenleiter selber entscheiden ob er seinen Arbeitern Helme und Handschuhe zur Verfügung stellt? Soll jeder Busunternehmer selber entscheiden ob er seine Busse zum TÜV schickt? Soll jeder Koch selber entscheiden ob er Ratten in der Küche mag oder nicht?
Das ist keine staatliche Verbotsmentalität, dass ist Schutz der Bürger.
 

Vordack

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Aber genau dieses Wahlergebnis zeigt die große Schwäche von Volksentscheidungen, hier reichten gerade einmal 23% der Wahlberechtigten für einen Sieg, und die Politik überlässt die Verantwortung den Bürgern...
Ach, ich finde das klappt in der Schweiz ganz gut.
Wer nicht stimmen geht, ist selber Schuld und muss sich auch nicht über Ergebnisse ärgern.
Ich habe auch schon bei einigen Abstimmungen verloren. Das Land existiert aber immer noch.
Kann also durchaus sein, dass "die Anderen" auch recht hatten ;)
In Deutschland hat sich leider nur die Stimmung "Ich kann sowieso nichts ändern" ganz groß in den mittleren und unteren Schichten breitgemacht.

(Ich war aber wählen ,-) )
 

Bonkic

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Auch dass jeder Wirt selber entscheiden soll ob man rauchen soll oder nicht ist absurd...

das ist keineswegs absurd - das ist meine meinung. wäre nett, wenn du die akzeptieren würdest - ebenso wie ich deine akzeptiere und nicht als absurd abtue.

soll denn auch jeder Baustellenleiter selber entscheiden ob er seinen Arbeitern Helme und Handschuhe zur Verfügung stellt? Soll jeder Busunternehmer selber entscheiden ob er seine Busse zum TÜV schickt? Soll jeder Koch selber entscheiden ob er Ratten in der Küche mag oder nicht?

das ist absurd. =)
 
TE
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Nope81

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Ein Wirt hat einen Betrieb und Angestellte. Und er kann nicht für die mitentscheiden. An allen anderen Arbeitsplätzen haben die Angestellten mehr Rechte.

Man kann in seiner privaten Kellerbar machen was man will, aber ein kommerzielles Unternehmen muss sich an Regeln halten. Nichts anderes sind doch die Beispiele. Am Ende geht es doch um größeren Profit durch mehr Freiheit. Was bei den Banken für Entrüstung sorgt.
 

anjuna80

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Aber genau dieses Wahlergebnis zeigt die große Schwäche von Volksentscheidungen, hier reichten gerade einmal 23% der Wahlberechtigten für einen Sieg, und die Politik überlässt die Verantwortung den Bürgern...
Ach, ich finde das klappt in der Schweiz ganz gut.
Wer nicht stimmen geht, ist selber Schuld und muss sich auch nicht über Ergebnisse ärgern.
Ich habe auch schon bei einigen Abstimmungen verloren. Das Land existiert aber immer noch.
Kann also durchaus sein, dass "die Anderen" auch recht hatten ;)
Ich will nicht sagen, dass Volksabstimmungen schlecht sind, aber sie haben halt Schwächen, die gerne ausgeblendet werden.
Das gilt natürlich auch für die repräsentative Demokratie.
 

Vordack

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Ein Wirt hat einen Betrieb und Angestellte. Und er kann nicht für die mitentscheiden. An allen anderen Arbeitsplätzen haben die Angestellten mehr Rechte.

Man kann in seiner privaten Kellerbar machen was man will, aber ein kommerzielles Unternehmen muss sich an Regeln halten. Nichts anderes sind doch die Beispiele. Am Ende geht es doch um größeren Profit durch mehr Freiheit. Was bei den Banken für Entrüstung sorgt.
Rauchen ist ja nicht gegen das Gesetz. Wie ich oben schon erwähnt habe wurde uns Jahrelang suggeriert daß wir Rauchen sollen. Da finde ich es absurd jetzt noch Zigaretten legal zu verkaufen ABER an allen öffentlichen Stellen das Rauchen zu verbieten.

Also entweder sie verbieten Zigaretten komplett oder sie überlassen es jedem Wirt / Betrieb ob geraucht werden darf. Ich will nur eines, nicht dauernd nur Bullshit hören müssen sondern ich möchte wissen woran ich bin.

Und "Ich dürft Zigaretten kaufen, nur rauchen dürft ihr sie nicht in der Öffentlichkeit" ist eindeutig Bullshit!
 

Bonkic

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Ein Wirt hat einen Betrieb und Angestellte. Und er kann nicht für die mitentscheiden. An allen anderen Arbeitsplätzen haben die Angestellten mehr Rechte.

1. hat bei weitem nicht jede kneipe angestellte, womit wir schon bei der ersten (möglichen) ausnahmeregelung wären

2. dazu ein zitat 'unseres' (ich bin saarländer) saarl. verfg. : "Lediglich die in den nach § 3 Abs. 3 NRSchG aF vom Rauchverbot ausgenommenen Lokalen beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen würden -
für einen kurzen Zeitraum - weiter durch die Gefahren des Passivrauchens belastet. Insoweit ist allerdings zu gewichten, dass sie - wenn auch unter Verlust des Arbeitsplatzes - nicht gezwungen sind, sich diesen Risiken (für eine vorüber gehende Zeit) auszusetzen. "

das ist übrigens brandaktuell.

im übrigen weiss ich gar nicht, wieso ich mich hier erklären sollte - oben steht meine meinung und fertig. und die hat auch bestand, falls die gerichte das grundsätzlich anders sehen würden. ;)
 
TE
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Nope81

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Rauchen ist ja nicht gegen das Gesetz.
Aber ab 1.August ist das Rauchen in bayrischen Kneipen gegen das Gesetz ^^

Und "Ich dürft Zigaretten kaufen, nur rauchen dürft ihr sie nicht in der Öffentlichkeit" ist eindeutig Bullshit!

Och, Du darfst auch Dildos kaufen, sie aber nicht in der Öffentlichkeit benutzen. So einfach kannst du das nicht zusammenfassen.
Die persönliche Freiheit endet da, wo sie die Freiheit anderer einschränkt. Und "die Nichtraucher können ja draußen bleiben" schränkt die Freiheit der Nichtraucher eindeutig ein.
Raucher tun ja etwas für sich selbst, etwas zutiefst Egoistisches und sollten deshalb gezwungen sein rauszugehn und nicht die, die damit im Grunde nichts zu tun haben.

Das es überhaupt für menschen denkbar ist, dass Rauchen eine Sonderstellung einnehmen soll liegt an Jahrzehnten der Sucht und an ebenfalls süchtigen Entscheidungsträgern, die die Belästigung zur Gewohnheit gemacht haben.
Bei Handymusik, Skateboardfahrern oder rosablau gestreiften Fassaden gibt es auch Verbote.
 
TE
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Nope81

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1. hat bei weitem nicht jede kneipe angestellte, womit wir schon bei der ersten (möglichen) ausnahmeregelung wären
Ich kenne keine Kneipe ohne Angestellte, kann mir nicht vorstellen, dass dieses Modell mehr als 10% des Umsatzes macht.
Und jede Ausnahmeregelung beinhaltet die Möglichkeit zum Missbrauch. "Die arbeitet freiwillig und gratis", "Die hilft nur aus","das ist mein Sohn".
Nein, Eindeutigkeit ist wichtig.

Insoweit ist allerdings zu gewichten, dass sie - wenn auch unter Verlust des Arbeitsplatzes - nicht gezwungen sind, sich diesen Risiken (für eine vorüber gehende Zeit) auszusetzen. "

das ist übrigens brandaktuell.
Das ist grausam.
Würde ich sogar im Widerspruch zum Grundgesetz sehen... Recht auf körperliche Unversehrtheit, Recht auf freie Berufswahl.
Wer arbeiten will muss eben Nachteile in Kauf nehmen? Der Arbeitnehmer als Bittsteller?
Etliche Grenzwerte, die eine verrauchte Kneipe überschreitet würden bei Industriebetrieben zur Schließung führen. Wieso gibt es da Unterschiede?

im übrigen weiss ich gar nicht, wieso ich mich hier erklären sollte - oben steht meine meinung und fertig. und die hat auch bestand, falls die gerichte das grundsätzlich anders sehen würden. ;)

Das ist der Sinn eines Diskussionsforums. Du willst mich zum Umdenken bewegen und ich dich. Sonst könnte man sich ja auch anschweigen.

Eine Diskussion (Erörterung, Zwiegespräch, von lat. discutio, -cussi (quatio) = 1. zerschlagen, zertrümmern, 2. abschütteln, 3. (gerichtlich) prüfen, untersuchen, verhören) ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Diskutanten, in dem meist über ein oder mehrere bestimmte Themen gesprochen (diskutiert) wird, wobei jede Seite ihre Argumente vorträgt. Als solche ist sie Teil zwischenmenschlicher Kommunikation.

Also versuche ich deine Argumente zu zertrümmern, wie es schon Griechen und Römer zum Zeitvertreib taten. Nix Schlimmes!
 

Vordack

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Rauchen ist ja nicht gegen das Gesetz.
Aber ab 1.August ist das Rauchen in bayrischen Kneipen gegen das Gesetz ^^

Und "Ich dürft Zigaretten kaufen, nur rauchen dürft ihr sie nicht in der Öffentlichkeit" ist eindeutig Bullshit!

Das es überhaupt für menschen denkbar ist, dass Rauchen eine Sonderstellung einnehmen soll liegt an Jahrzehnten der Sucht und an ebenfalls süchtigen Entscheidungsträgern, die die Belästigung zur Gewohnheit gemacht haben.
Und genau darum geht es mir. Jahrzentelang wird uns gesagt es sei okay zu raucen und plötzlich soll es heissen "ihr seit die Ärsche der Nation" finde ich nicht korrekt. Besonders nicht da das Rauchen ja einen Großteil der Steuergelder ausmacht und deswegen nicht verboten wird.

Auf der einen Seite etwas zu verbieten aber es dann doch zu erlauben (wegen Geld) ist für mich einfach Bullshit. DAS ist meine Meinung dazu.

Das schöne für mich ist allerdings daß ich als Konsequenz mit dem Rauchen aufgehört habe. Okay, es gab andere Gründe (u.a. Sport) , aber es kam zur richtigen Zeit.

Ich mag es auch nicht wenn ich in eine zugerauchte Kneipe gehe, aber ich bin nicht alleine auf der Welt und muss andere Menschen (auch Raucher) auch respektieren. Ich kann mir genug Lokale aussuchen wo nicht geraucht werden darf und ich finde es nur fair daß Raucher auch in ihre Lokale gehen können und rauchen, wieso muss es immer nur ein ganz oder gar nicht geben? Wieso rennt ihr militanten Nichtraucher nicht mit Atemmasken durch die Gegend (wegen den Abgasen, die sind noch schlimmer als Zigaretten-Rauch ;) )?

Wenn schon, dann sollten Zigaretten komplett verboten werden, aber nicht so.

;)
 

Bonkic

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Du willst mich zum Umdenken bewegen

nein - will ich nicht. nichts liegt mir ferner.
ich akzeptiere deine meinung und kann sie ja auch nachvollziehen - nur teile ich sie eben nicht.

das wirst du in diesem falle garantiert nicht schaffen. ;)


dass man sich ansonsten anschweigen könnte sehe ich übrigens keineswegs so: ist halt in diesem falle nur ein meinungsausstausch. nicht über alles muss bzw kann man streiten (generell bin ich da aber keineswegs abgeneigt, kannst du mir glauben).
 
TE
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Nope81

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Und genau darum geht es mir. Jahrzentelang wird uns gesagt es sei okay zu raucen und plötzlich soll es heissen "ihr seit die Ärsche der Nation" finde ich nicht korrekt. Besonders nicht da das Rauchen ja einen Großteil der Steuergelder ausmacht und deswegen nicht verboten wird.

Auf der einen Seite etwas zu verbieten aber es dann doch zu erlauben (wegen Geld) ist für mich einfach Bullshit. DAS ist meine Meinung dazu.

Das ist doch alles falsch!
Außer der Tabakindustrie hat nie jemand bestritten, dass Rauchen ungesund ist, und Nichtraucher fühlen sich schon seit Jahrhunderten durch Rauch gestört. Wenn Raucher das bisher ignoriert haben, dann aus Egoismus.
Die Tabaksteuer macht ca. 2% des Steueraufkommens aus, das Wort "Großteil" ist hier wohl nicht angebracht.
Das die Zahl der Herzinfakte um 11% sinkt mit Einführung eines totalen Rauchverbotes (übereinstimmend in Italien, Irland USA) und damit viele Kosten vermieden werden überwiegt diesen "Großteil" auf jeden Fall.

aber ich bin nicht alleine auf der Welt und muss andere Menschen (auch Raucher) auch respektieren. Ich kann mir genug Lokale aussuchen wo nicht geraucht werden darf und ich finde es nur fair daß Raucher auch in ihre Lokale gehen können und rauchen, wieso muss es immer nur ein ganz oder gar nicht geben?

Man kann sich eben nicht genügend Lokale aussuchen, wo nicht geraucht wird.
Und in erster Linie müssen die Raucher die Nichtraucher respektieren, da da sie für die Belästigung sorgen. Wieso das umgedreht wird erklärt nie jemand.
Rauchen soll doch nicht verboten werden, sondern das Zuräuchern von Nichtrauchern. Die Nichtraucher zu vertreiben ist zutiefst ungerecht.

Ich bin kein militanter Nichtraucher, ich bin nicht mal ein Nichtraucher. Aber es wäre mir unglaublich unangenehm auch nur einem Menschen, der keinen rauch in der Lunge haben will Vorschriften machen zu wollen, oder auch nur Vorschläge. Und erst recht ihn ungefragt vollzuqualmen. Wer diese moralische Zwickmühle nicht sieht muss doch von hormonellen Suchtbegleiterscheinungen in der Wahrnehmung beeinträchtigt sein.
 

Mothman

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Der Nichtraucher-Schutz ist doch schon massiv verbessert worden. Es geht ja auch nicht alles von heut auf morgen, da müssen die NIchtraucher auch mal ein wenig Geduld haben. :-D

Also auf öffentlichen Plätzen sollte jeder rauchen dürfen wieviel und was er will. MMn. Solange er damit niemanden direkt belästigt und den Rauch so gut wie möglich "in eine andere Richtung bläst". Aber das hat nichts mit "Raucher" oder "Nichtraucher" zu tun, sondern einfach mit dem Menschen an sich. Wenn alle von sich aus mehr acht auf die Mitmenschen geben würde, bräuchten wir garnicht diese Flut an Gesetzen und Verboten.

Wenn Kinder zugegen sind, sollte ein jeder Raucher das Rauchen einstellen. Aber wenn ich jetzt z.B. in nem Park sitze, dann will ich auch gemütlich eine rauchen dürfen.

Ich finde man sollte immer - von sich aus und ohne sich auf Gesetze zu berufen - einen Kompromiss finden, der für beide Seiten ok ist.
Mir ist natürlich bewusst, dass das nicht immer klappt. Aber in meinem Freundeskreis und Kollegenkreis klappt es auch ... und zwar ohne, dass sich irgendwer auf irgendwelche Gesetze berufen muss.
 

Vordack

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Das die Zahl der Herzinfakte um 11% sinkt mit Einführung eines totalen Rauchverbotes (übereinstimmend in Italien, Irland USA) und damit viele Kosten vermieden werden überwiegt diesen "Großteil" auf jeden Fall.

Ja, dann aber bitte das Rauchen komplett verbieten und nicht dieses "Nicht in der Öffentlichkeit". Dann rauchen die Leute eben zu Hause und kriegen trotzdem Herzinfarkt. Wir alle wissen daß Rauchen ungesund ist. Dann sollte es auch verboten werden.
aber ich bin nicht alleine auf der Welt und muss andere Menschen (auch Raucher) auch respektieren. Ich kann mir genug Lokale aussuchen wo nicht geraucht werden darf und ich finde es nur fair daß Raucher auch in ihre Lokale gehen können und rauchen, wieso muss es immer nur ein ganz oder gar nicht geben?

Man kann sich eben nicht genügend Lokale aussuchen, wo nicht geraucht wird.
Und in erster Linie müssen die Raucher die Nichtraucher respektieren, da da sie für die Belästigung sorgen. Wieso das umgedreht wird erklärt nie jemand.
Rauchen soll doch nicht verboten werden, sondern das Zuräuchern von Nichtrauchern. Die Nichtraucher zu vertreiben ist zutiefst ungerecht.

Ich bin kein militanter Nichtraucher, ich bin nicht mal ein Nichtraucher. Aber es wäre mir unglaublich unangenehm auch nur einem Menschen, der keinen rauch in der Lunge haben will Vorschriften machen zu wollen, oder auch nur Vorschläge. Und erst recht ihn ungefragt vollzuqualmen. Wer diese moralische Zwickmühle nicht sieht muss doch von hormonellen Suchtbegleiterscheinungen in der Wahrnehmung beeinträchtigt sein.

Das mit dem militanten Nichtraucher war nicht persönlich gemeint^^ Ich sehe es halt nur oft daß Nichtraucher viel weniger bereit sind Kompromisse einzugehen als Raucher.

Ja, Rauchen ist ungesund und belästigt Nichtraucher.

Aber:

Wieso das umgedreht wird erklärt nie jemand.
Rauchen soll doch nicht verboten werden, sondern das Zuräuchern von Nichtrauchern.

Rauchen ist uns, wie bereits erwähnt, Jahrelang durch Werbung und Medien verkauft wurden und wurde als normal erachtet.

Das ist für mich der einzige Grund weswegen ich das alles so doof finde.

Diese Regelung mit Raucherzimmer und so fand ich schon in Ordnung.

Grundsätzlich war ich nie jemand der jemand anderem das Rauchen aufdrängen wollte. Als ich neulich mit meiner Cousine im Park war (ich rauche erst seit April nicht mehr) meinte sie sogar wie rücksichtsvoll ich bin weil ich mich dauernd wegdrehe.

Ich bin halt nur in dem Glauben groß geworden daß rauchen das normalste der Welt sei.
 

nikiburstr8x

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Im Grunde nervt doch nur das Passivrauchen, es ist mir egal, ob jemand raucht oder nicht, nur in Restaurants kann ich das nicht leiden. Ich sitze vor meinem Schnitzel und die Rauchschwaden umnebeln mich stärker als die Schauspieler im Kinofilm "The Fog". :B
Das Verbot ist die richtige Lösung, denn es ist bewiesen, dass Passivrauchen schädlich ist. Afaik schädlicher für den Nichtraucher als für den Raucher selbst.
 

McDrake

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Ja, dann aber bitte das Rauchen komplett verbieten und nicht dieses "Nicht in der Öffentlichkeit". Dann rauchen die Leute eben zu Hause und kriegen trotzdem Herzinfarkt. Wir alle wissen daß Rauchen ungesund ist. Dann sollte es auch verboten werden.
Es geht hier nicht um den Schutz der Raucher, sondern um den Schutz der Nichtraucher.
In ner Kneipe muss derjenige, der einen Tee bestellt auch nicht das Bier seines Tischnachbarn mittrinken.

(Sehr) Übertrieben gesagt:
Wenn sich einer ne Spritze setzt, ist das sein Problem. Ich will nicht, dass ich seine Spritze im Arm stecken haben.
 

Mothman

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In ner Kneipe muss derjenige, der einen Tee bestellt auch nicht das Bier seines Tischnachbarn mittrinken.
Aber "mitriechen". Ich bin z.B. ein "Nicht-Trinker" und ich finde es teilweise EXTREMST ekelhaft, den Alk meiner Mitbürger riechen zu müssen. Im Bus, in der Bahn, im Park und auf Plätzen, an der Haltestelle, aufm Bahnhof, im Supermarkt am Pfandflaschen-Rückgabe-Automat ( :-D ). Überall stinkt es nach Alk.

Ich bin selbst Raucher, finde aber kalten Rauch auch eklig. Oder wenn der Rauch in meinen Klamotten hängt, finde ich es auch eklig. Ich nehme auch immer Rücksicht und wenn nur einer aus meiner Umgebung nicht möchte, dass geraucht wird, dann lasse ich es auch. Das klappt.

Aber wie sehr man mit Alkohol (zumindest in Berlin) konfrontiert wird, empfinde ich eben auch nicht mehr als feierlich. Hier wird zu jeder Tageszeit so hemmungslos öffentlich gesoffen, dass ich mich echt Frage, wieso sich noch irgendwelche Politiker wundern, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die sich zu Tode saufen.

Hier wird viel zu sehr mit zwei Maßen gemessen. Das stinkt am meisten. ;)
 

McDrake

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In ner Kneipe muss derjenige, der einen Tee bestellt auch nicht das Bier seines Tischnachbarn mittrinken.
Aber "mitriechen". Ich bin z.B. ein "Nicht-Trinker" und ich finde es teilweise EXTREMST ekelhaft, den Alk meiner Mitbürger riechen zu müssen. Im Bus, in der Bahn, im Park und auf Plätzen, an der Haltestelle, aufm Bahnhof, im Supermarkt am Pfandflaschen-Rückgabe-Automat ( :-D ). Überall stinkt es nach Alk.

Ich bin selbst Raucher, finde aber kalten Rauch auch eklig. Oder wenn der Rauch in meinen Klamotten hängt, finde ich es auch eklig. Ich nehme auch immer Rücksicht und wenn nur einer aus meiner Umgebung nicht möchte, dass geraucht wird, dann lasse ich es auch. Das klappt.

Aber wie sehr man mit Alkohol (zumindest in Berlin) konfrontiert wird, empfinde ich eben auch nicht mehr als feierlich. Hier wird zu jeder Tageszeit so hemmungslos öffentlich gesoffen, dass ich mich echt Frage, wieso sich noch irgendwelche Politiker wundern, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die sich zu Tode saufen.

Hier wird viel zu sehr mit zwei Maßen gemessen. Das stinkt am meisten. ;)
Ich glaub nicht, dass es hier im Grunde um den Geruch geht. Das ist einfach ein netter Nebeneffekt.
Es geht um die Gesundheit.
In der Bahn (vor allem Abends) trifft man viele Leute die, sagen wir mal, "riechen".
Von der Arbeit, weil sie eine andere Ausdünstung haben, oder was wiess ich.
Aber desswegen werde Ich ja nicht krank.
 

Mothman

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Ich glaub nicht, dass es hier im Grunde um den Geruch geht. Das ist einfach ein netter Nebeneffekt.
Es geht um die Gesundheit.
Ja, es geht auch um die Gesundheit unserer Kinder. Und wenn mein Kind - egal wohin es guckt - Alkohol sieht/reicht (jetzt etwas übertrieben, aber sinngemäß), dann sehe ich auch die Gesundheit gefährdet. Vielleicht nicht unmittelbar, aber als mögliches Resultat einer anerzogenen Sucht.

Grundsätzlich ist mir schon klar, dass Passivrauchen gefährlicher ist, als "Alk riechen". Und ich hab ja auch nichts gegen NIchtraucher-Schutz, oder gelegentliche Trinkgelage.^^
Aber ich finde es einfach auch "ansprechungswürdig" ( :B ), dass in Deutschland Alkohol immer noch so omnipräsent ist und jeder Mensch, jeden Tag - egal ob er will oder nicht - auf die eine oder andere Art und Weise damit konfrontiert wird. Also so wie mit dem Rauchen.
Ob der Schaden, der aus dieser Tatsache resultiert, nun unmittelbar ist oder nicht, ist sicher wichtig für die Festlegung der Prioritäten. Aber dass man nicht ein "Laster" gesetzlich verteufeln kann und einem anderen täglich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen frönen kann (Biersaufen bei Waldi, bei Stefan Mross, beim Oktoberfest live etc.), sollte man zumindest ansprechen, finde ich. Alkohol wird teilweise ja geradezu zelebriert.

Mich stören nur militante Nichtraucher (also solche, die aggressiv auf Raucher reagieren und sofort voll auf Konfrontation gehen) , weil die sind mindestens genauso intolerant, wie der ignoranteste Raucher. Ich weiß das, weil ich welche kenne.
Man kann - wie geschrieben - über alles reden und es findet sich eigentlich immer ein Kompromiss.
 

fiumpf

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Bevor man ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ausspricht sollte man eher Eltern verbieten in der Wohnung zu rauchen.
 
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