• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

PS4 im Live-Stream: Sony-Pressekonferenz zur E3 ab 3 Uhr nachts

Viele. Wenn du in bestimmte Läden gehst, die (Konsolen-)Spiele verkaufen, dann wird dir bei der Kasse statt der Neuware, die du in der Hand hälst und bezahlen willst, für einige Euro weniger ein Gebrauchtartikel angeboten. Die Begrüdung ist einfach: Zwischen Neuware und Gebraucht besteht kein Unterschied aus der Sicht des Kunden und das wird einem auch versichert. Der Händler hat aber eine höhere Gewinnspanne beim Gebrauchtartikel als bei der Neuware (das wird durch den Preis geregelt, für den sie Spiele ankaufen). Ich glaube du unterschätzt den Gebrauchtspielemarkt.
Tue ich ganz sicher nicht, denn ich kenne die Aussagen vom Gamestop CEO und weiß, wie wichtig und groß der Gebrauchtmarkt ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich der Meinung bin, dass man bei einer Differenz von 5 EUR eher zur Neuware greift. Aber das ist meine Meinung und, ohne dir zunahe treten zu wollen, ich glaube kaum, dass du ( so wie ich! ) für die Allgemeinheit sprechen kannst.

Deine Milchmädchenrechnung beruht auf Annahmen und in der Kette der Rechnung machst du noch mehr Annahmen. Das Ergebnis ist also irrelevant. Hier kann keiner von uns adäquate Aussagen über den Gebraucht- und Raubkopiermarkt machen. Gerade im Konsolensektor, worum es hier eigentlich gehen sollte, ist die Piraterie deutlich geringer (nach der Aussage von Entwicklern und sieht man auch an den Torrents). Zu deinem Beispiel: Es werden nur eine handvoll der Originalspiele (sieht man an der Anzahl der Releases) im Internet tausendfach raubkopiert, im Gebrauchtmarkt wird aber eine deutlich größere Zahl (als 5) von Originalspielen an ein paar weitere kommen. Die beiden sind durchaus vergleichbar, was nun größer ist, kann hier keiner sicher sagen, nur vermuten.
Ich hab doch gar keine Rechnung aufgestellt, sondern eine Vermutung und Annahme die auf div. Faktoren, wie eben Trackerzahlen und mehr oder minder gute Schätzungen von One-Click-Hostern beruhen.

Selbstverständlich ist meine Annahme nicht 100% akkurat, sondern ein Schätzwert ... wie du jetzt auf Milchmädchenrechnung kommst, bleibt wohl dein Geheimnis, denn in den nächsten Zeilen stellst du doch selbst nur Vermutungen auf, wie z.B. die "deutlich größere Zahl (5)". ;-)
 
Tue ich ganz sicher nicht, denn ich kenne die Aussagen vom Gamestop CEO und weiß, wie wichtig und groß der Gebrauchtmarkt ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich der Meinung bin, dass man bei einer Differenz von 5 EUR eher zur Neuware greift. Aber das ist meine Meinung und, ohne dir zunahe treten zu wollen, ich glaube kaum, dass du ( so wie ich! ) für die Allgemeinheit sprechen kannst.
Wenn du auch der Meinung bist, dass der Gebrauchtmarkt so groß ist, warum siehst dann nicht ein, dass viele zum Gebrauchten greifen. Ich sprach nicht einmal von der Mehrheit, aber die Zahl scheint ja groß genug zu sein, um eine Rolle zu spielen.
Selbstverständlich ist meine Annahme nicht 100% akkurat, sondern ein Schätzwert ... wie du jetzt auf Milchmädchenrechnung kommst, bleibt wohl dein Geheimnis, denn in den nächsten Zeilen stellst du doch selbst nur Vermutungen auf, wie z.B. die "deutlich größere Zahl (5)". ;-)
Schätzwert ist für mich eine Milchmädchenrechnung, wenn er auf so vielen Annahmen beruht. Und wie ist größer als 5 bei Spielen, die gebraucht verkauft werden, eine Vermutung? Das ist eine Tatsache. -.-
 
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Schätzwert ist für mich eine Milchmädchenrechnung, wenn er auf so vielen Annahmen beruht. Und wie ist größer als 5 bei Spielen, die gebraucht verkauft werden, eine Vermutung? Das ist eine Tatsache. -.-
Eine Tatsache ...

Wärst du dann auch so lieb und würdest diese Tatsache mit Quellen und Fakten bereichern? Denn mir ist diese Tatsache nicht bekannt. Allerdings bin ich nicht allwissend, auch wenn ich manchmal gern so tue, also würde ich mich diesbzgl. gerne belesen. %-)
 
Eine Tatsache ...

Wärst du dann auch so lieb und würdest diese Tatsache mit Quellen und Fakten bereichern? Denn mir ist diese Tatsache nicht bekannt. Allerdings bin ich nicht allwissend, auch wenn ich manchmal gern so tue, also würde ich mich diesbzgl. gerne belesen. %-)
Hä? Du glaubst mir nicht, dass mehr als 5 Gebrauchtspiele pro Titel verkauft werden?
 
Hä? Du glaubst mir nicht, dass mehr als 5 Gebrauchtspiele pro Titel verkauft werden?
Vllt. reden wir einander vorbei ... ich sprach in meinen Texten immer von einer Wertschöpfungskette, in diesem Fall wie häufig ein Exemplar als Gebrauchtspiel immer und immer wieder weiterverkauft wird.

Warum du jetzt von "glauben" sprichst erschließt sich mir nicht ganz, erst redest du von Tatsachen ... jetzt soll ich deinen Aussagen glauben. Tatsachen begründen sich meistens durch Quellen und so eine hätte ich gern von dir. ;-)

Darum nochmal in Kurzform: ich bezweifel sehr stark, dass ein und das selbe Spiel immer 5x und mehr weiterverkauft wird.
 
Vllt. reden wir einander vorbei ... ich sprach in meinen Texten immer von einer Wertschöpfungskette, in diesem Fall wie häufig ein Exemplar als Gebrauchtspiel immer und immer wieder weiterverkauft wird.

Warum du jetzt von "glauben" sprichst erschließt sich mir nicht ganz, erst redest du von Tatsachen ... jetzt soll ich deinen Aussagen glauben. Tatsachen begründen sich meistens durch Quellen und so eine hätte ich gern von dir. ;-)

Darum nochmal in Kurzform: ich bezweifel sehr stark, dass ein und das selbe Spiel immer 5x und mehr weiterverkauft wird.
Dann hast du nicht ordentlich gelesen: "im Gebrauchtmarkt wird aber eine deutlich größere Zahl (als 5) von Originalspielen an ein paar weitere [Spieler] kommen". Ich sprach von mehr als 5 Spielen, die einige Mal weiterverkauft werden. Ich hoffe doch, dass ich dafür keine Quelle brauche...
 
Dann hast du nicht ordentlich gelesen: "im Gebrauchtmarkt wird aber eine deutlich größere Zahl (als 5) von Originalspielen an ein paar weitere [Spieler] kommen". Ich sprach von mehr als 5 Spielen, die einige Mal weiterverkauft werden. Ich hoffe doch, dass ich dafür keine Quelle brauche...
... aber darum ging es doch überhaupt nicht? Es ging um die Anzahl der Weiterverkäufe pro Exemplar in Relation zu der Anzahl der Raubkopien. :confused:

Deine Aussage mag ja richtig sein, nur hat sie doch überhaupt nichts mit meinem Thema zutun? :ugly:
 
... aber darum ging es doch überhaupt nicht? Es ging um die Anzahl der Weiterverkäufe pro Exemplar in Relation zu der Anzahl der Raubkopien. :confused:

Deine Aussage mag ja richtig sein, nur hat sie doch überhaupt nichts mit meinem Thema zutun? :ugly:
Ok, keine Ahnung, warum man aber darüber reden sollte, wenn man nicht beachtet, wieviele Spiele weiterverkauft werden. Das Verteilungsprinzip von Gebrauchtspielen und Raubkopien ist total anders, man kann schon sagen umgekehrt. Da nur einen Faktor zu betrachten, macht für mich keinen Sinn. Vielleicht habe ich aber auch nicht eure ganze Diskussionskette mitbekommen, hier verliert man schnell den Überblick. Sorry dafür. :/
 
[...] Sorry dafür. :/
Du brauchst dich doch nicht dafür entschuldigen, das ich auf dem Schlauch stand! :-D

Schlussendlich ging es in der Diskussion darum, dass ich der Meinung bin, dass der Verkauf von Gebrauchtspielen nicht mit Raubkopien, in Relation zur Gesamtzahl, verglichen werden sollte. Denn schlussendlich vergleicht man eine Straftat mit einer normalen und legalen Handlung, warum sollte man es also vergleichen können ( oder wollen ).
 
Schlussendlich ging es in der Diskussion darum, dass ich der Meinung bin, dass der Verkauf von Gebrauchtspielen nicht mit Raubkopien, in Relation zur Gesamtzahl, verglichen werden sollte. Denn schlussendlich vergleicht man eine Straftat mit einer normalen und legalen Handlung, warum sollte man es also vergleichen können ( oder wollen ).
Sorry, wenn ich das Thema nochmal aufwärme, aber das habe ich schon in Länge auch an anderer Stelle diskutiert.

Man will hier gar nicht direkt die Handlungen vergleichen, sondern hinsichtlich der möglichen Kunden, die man für Neuspiele gewinnen könnte, wenn der Gebrauchtmarkt bzw. die Piraterie unterbunden oder eingedämmt wird. Die Entwickler und Publisher versuchen das in letzter Zeit ja immer energischer, z.B. in Form von Accountbindung oder DLCs. In beiden Märkten stecken potentielle Kunden und diesen Umstand kann man gut vergleichen, auch wenn beide Märkte eine andere Zielgruppe und "Beschaffungs"-Methode haben.

Auch wenn man ungern Äpfel mit Birnen vergleichen will, kann man dies trotzdem problemlos hinsichtlich des Vitamingehalts tun. ;)
 
Deine Milchmädchenrechnung beruht auf Annahmen und in der Kette der Rechnung machst du noch mehr Annahmen. Das Ergebnis ist also irrelevant. Hier kann keiner von uns adäquate Aussagen über den Gebraucht- und Raubkopiermarkt machen. Gerade im Konsolensektor, worum es hier eigentlich gehen sollte, ist die Piraterie deutlich geringer (nach der Aussage von Entwicklern und sieht man auch an den Torrents). Zu deinem Beispiel: Es werden nur eine handvoll der Originalspiele (sieht man an der Anzahl der Releases) im Internet tausendfach raubkopiert, im Gebrauchtmarkt wird aber eine deutlich größere Zahl (als 5) von Originalspielen an ein paar weitere kommen. Die beiden sind durchaus vergleichbar, was nun größer ist, kann hier keiner sicher sagen, nur vermuten.

Der Aussage der Entwickler würde ich hier nicht trauen, die nutzen sowas auch als PR. Also wenn ich jetzt mal so grob überblicke, was an Torrents vorhanden ist, sehe ich doch eigentlich jedes aktuelle Spiel verfügbar und teilweise schon verfügbar vor Release. Der einzige Grund, warum die Piraterie bei den Konsolen weniger ist, ist die technische Vorraussetzung die schwarzkopierten Spiele abzuspielen. Die meisten Leute, die eine Konsole kaufen/benutzen, machen das ja hauptsächlich aus Bequemlichkeit und der Vereinfachung des Abspielmechanismus. Daher werden eher selten Leute sich den Stress geben, die entsprechenden Maßnahmen an den Konsolen durchzuführen.

@Rabowke: Hach Danke, du hast die Worte gefunden, die ich seit Tagen imer wieder versucht habe zu finden in dieser Elendsdiskussion. Die schwerste Argumentation war für mich das mit dem Werteverfall eines Spiels. Jemanden das klar zu machen, grenzte scheinbar an Unmöglichkeit. Naja, sehr gut ;)
 
@ Rabowke
Du hast leider gar nicht verstanden, worum es mir ging oder du versucht mich bewusst zu ärgern.... :-|

Mit dem "gleichen Ergebnis" meine ich nur, dass der Hersteller für den Kauf eines Gebrauchtspieles ebenso kein Geld erhält wie für das Herunterladen einer Raubkopie. Das ist doch einfach verständlich: zwei mal kein Geld = gleiches Ergebnis. Da ist sonst nichts hineinzuinterpretieren.....

Und ob ein Spiel nun zu hundertausenden illegal heruntergeladen wird und deutlich weniger oft gebraucht gekauft wird, ist völlig irrelevant für meine Aussage, dass das Ergebnis dasselbe ist (pro Spielekopie, für die der Hersteller kein Geld bekommt, nicht für den gesamten Einfluss des Schwarz-/Gebrauchtmarktes).

Und ich hab auch zur Genüge dargelegt, warum ich Spiele lieber mit dem Kino als mit Autos vergleiche (was nach wie vor völlig absurd ist, da kannst du sagen, was du willst). Spiele sind ein rein digitales Produkt ohne jeglichen Alterungsprozess. Der Wertverfall von Spielen ist nur von der Nachfrage abhängig, nicht aber vom Verschleiß des Produktes an sich (was es eben nicht mit dem Auto vergleichbar macht). Darüber hinaus wird in einem freien Markt, der Wertverfall des Spiels über den Kaufpreis abgedeckt (siehe Steam). Wenn die Nachfrage sinkt, sinkt auch der Preis. Um das zu erreichen, braucht es keinen Gebrauchtmarkt. Dieser sorgt nämlich eben nicht dafür, dass der Werteverfall in "normalen Bahnen" verläuft. Wenn ich ein Spiel schon in der Releasewoche zum halben Preis gebraucht kaufen kann, dann ist das kein natürlicher Preisverfall, das grenzt dann schon fast an Dumping. Es geht ja gar nicht um die Gebrauchtverkäufe ala "Jetzt habe ich das Spiel ein halbes Jahr lang gespielt, jetzt verkaufe ich es mal noch für 5€". Danach kräht kein Hahn. Es geht um die Gebrauchtverkäufe von neuen Spielen, d.h. um die Konkurrenz zu neuen Spielen in den ersten beiden Wochen nach Release. Und hier verursacht der Gebrauchtmarkt einen wirtschaftlichen Schaden für die Entwickler, der durchaus deutlich geringer sein kann als der Schaden durch Raubkopien (die das gleiche Ergebnis erzeugen), keine Frage. Aber das Problem der Raubkopien kommt ja bei den Konsolen noch OBEN DRAUF! Es ist ja nicht so, als wäre das ein reines PC Problem....

Es ist schon richtig, dass Gebrauchtspiele usw bisher (auf Konsolen ) die Regel war, aber der Markt hat sich nun mal weiterentwickelt und wird immer mehr "erwachsen". Hinzu kommen technische Entwicklungen wie das Internet, das die phyische Komponente von Spielen fast komplett entfernt hat und die Verbreitung von illegalen Kopien UND Gebrauchtspielen massiv vereinfacht und ausgeweitet hat. Dieser Veränderung des Marktes und der Technik muss auch Rechnung getragen werden. Einfach zu behaupten, dass man Dinge nicht aufgeben will, die aus einer völlig anderen Zeit stammen, ist zwar verständlich, aber nicht sonderlich rational.

Und zu den juristischen Dingen: ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es sowas wie die "First Sales Doctrine" in den USA und das Erschöpfungsgesetz hier in Deutschland gibt. Aber zum einen sind diese, wie schon angemerkt, für physische Produkte geschaffen worden und für digitale Produkte daher nur bedingt gültig und zum anderen heißt es noch lange nicht, dass der Status Quo der Gesetze auch "richtig" ist. Wir wissen alle nur zu gut, dass der Gesetzgeber dem digitalen Zeitalter seit Jahren hinterhinkt und die Gesetze, die vor Jahrzehnten geschaffen wurden, hier nur schwierig anzuwenden sind. Meiner Meinung nach müssten jetzt mal neue Gesetze für eben diese ganzen Fragen her, aber vorher muss man sich auch klar werden, was man damit erreichen will und wie die Gegenbenheiten der digitalen Märkte aussehen. Es reicht nicht, einfach nach den Interessen der Konsumenten zu fragen und nach deren liebgewonnenen Gewohnheiten. Eine faire Gesetzgebung muss die Interessen aller Marktteilnehmer einbeziehen und auf ihre Berechtigung hin untersuchen.

Zuletzt möchte ich noch mal meine Meinung bekräftigen, dass ich ein DRM-System ala Steam sowohl für Anbieter als auch für Konsumenten besser halte als eine Laissez-faire System ala Konsolen-Gebrauchtmarkt (PS4). Es wird ja immer gerne aus Prinzip auf DRM rumgehackt, aber wenn man sich mal die reinen Zahlen anschaut, haben beide Seiten mehr davon: der Konsument bekommt gute Preise, die der Marktnachfrage angepasst sind und der Produzent wird marktgerecht für sein Produkt bezahlt. Und der Konsument ist übrigens NICHT schlechter gestellt, da er seine Spiele zwar nicht mehr vekaufen kann, diese jedoch zum günstigen Preis kaufen kann. Die einzige Voraussetzung dafür ist Geduld. Das finale Argument für einen Gebrauchtmarkt (wie auch für Raubkopien im Extremfall) ist doch "Ich will das neueste Spiel haben aber ich will nicht den aufgerufenen Preis dafür bezahlen." Nun ja, und dieses egoistische Argument kann und will ich einfach nicht unterstützen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst dich doch nicht dafür entschuldigen, das ich auf dem Schlauch stand! :-D

Schlussendlich ging es in der Diskussion darum, dass ich der Meinung bin, dass der Verkauf von Gebrauchtspielen nicht mit Raubkopien, in Relation zur Gesamtzahl, verglichen werden sollte. Denn schlussendlich vergleicht man eine Straftat mit einer normalen und legalen Handlung, warum sollte man es also vergleichen können ( oder wollen ).

Blablabala, niemand bestreitet das (ich inklusive)...... Aber darum ging es in der Diskussion ja auch nicht. Es ging um das wirtschafliche (!) Ergebnis, nicht um juristische Tatsachen.....:-B
 
Hier geht es nicht um Recht, sondern die Entwickler wollen den Profit verbessern. Der Gebrauchtmarkt ist da ein großer Dorn im Auge.
Doch genau um Recht geht es hier, genauer um das Recht an Eigentum. (Ich bin kein Jurist, von daher möge man mir juristisch ungenaue Begriffe verzeihen.) Durch den Kaufvertrag (egal welches Produkt oder Dienstleistung es betrifft) wechselt das Eigentumsrecht über ein konkretes Produkt, oder exakter (und nochmal aus der Wiki zitiert):

"Der Kaufvertrag besteht nach deutschem Schuldrecht aus zwei aufeinander bezogenen, inhaltlich korrespondierenden Willenserklärungen (Angebot und Annahme), durch welche sich der Verkäufer zur Übereignung der Kaufsache durch Einigung über den Eigentumsübergang und Übergabe der Kaufsache (auch „Lieferung“ genannt) und der Käufer zur Bezahlung des Kaufpreises und zur Abnahme der Kaufsache verpflichtet (vgl. § 433 BGB)."

Wenn ich beim Bäcker ein Brötchen kaufe, gehört es danach mir.
Wenn ich im örtlichen Supermarkt eine Tüte Milch kaufe, gehört sie mir.
Und wenn ich ein Spiel kaufe, gehört dieses Exemplar mir.

Daran können auch die Spielehersteller nichts ändern, denn ich darf jedes von mir gekaufte Spiel auch wieder verkaufen. Auch heute schon. Allerdings haben sich die Publisher ein System ausgedacht, das mein Recht auf den Wiederverkauf der von mir erworbenen Ware zwar nicht unterbindet, ihn aber praktisch unmöglich macht: Account-Bindung. Rechtlich gesehen verbietet mir kein Publisher eines seiner Spiele weiter zu verkaufen, er verhindert nur, dass der Gebrauchtkäufer dieses Spiel nicht nutzen kann.
Meiner persönlichen Auffassung von "Recht" widerspricht dieses Vorgehen zutiefst, da meine im Gesetz verankerten Rechte durch Ausnutzung einer Grauzone beschnitten werden. Und ganz ehrlich: Ich hab schon was dagegen, wenn ich nicht die Rechte bekomme, die mir laut Gesetz zustehen. Aber das ist nur meine Auffassung

Hinzu kommen technische Entwicklungen wie das Internet, das die phyische Komponente von Spielen fast komplett entfernt hat [..] Dieser Veränderung des Marktes und der Technik muss auch Rechnung getragen werden. Einfach zu behaupten, dass man Dinge nicht aufgeben will, die aus einer völlig anderen Zeit stammen, ist zwar verständlich, aber nicht sonderlich rational.
"Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 3. Juli 2012: Der EuGH stellt fest, dass gebrauchte Software weiterverkauft werden darf, unabhängig davon, wie sie erworben worden war, dies gilt auch für durch Download gekaufte Software."

Zumindest im Moment macht die Rechtssprechung keinen Unterschied, ob Software auf einem physischen Datenträger oder komplett digital erworben wurde. Kauf bleibt Kauf.

Und zu den juristischen Dingen: ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es sowas wie die "First Sales Doctrine" in den USA und das Erschöpfungsgesetz hier in Deutschland gibt. Aber zum einen sind diese, wie schon angemerkt, für physische Produkte geschaffen worden und für digitale Produkte daher nur bedingt gültig und zum anderen heißt es noch lange nicht, dass der Status Quo der Gesetze auch "richtig" ist.
Nur mal so nebenbei: Der "Erschöpfungsgrundsatz" ist einer der fundamentalsten Eckpfeiler unseres westlich-kapitalistischen Wirtschaftssystems. (Hierzu ein sehr informativer Artikel --> Immaterielle Erschöpfung) Nur weil eine einzige Branche der Meinung ist, dieser Grundsatz gelte nicht für ihre Produkte, heißt das noch lange nicht, das er veraltet oder gar unnötig ist.

Das finale Argument für einen Gebrauchtmarkt (wie auch für Raubkopien im Extremfall) ist doch "Ich will das neueste Spiel haben aber ich will nicht den aufgerufenen Preis dafür bezahlen." Nun ja, und dieses egoistische Argument kann und will ich einfach nicht unterstützen.
Also ich weiß ja nicht was du für Leute kennst, die ein soeben erschienenes Spiel sofort und gleich mit diesem Argument als Gebrauchtspiel erwerben wollen, aber zumindest meine Intention ist das nicht.

Ich will ja noch nichtmal meine Spiele weiterverkaufen, dafür ist der Sammler in mir viel zu egoistisch. Aber ich will das mir zustehende Recht haben es tun zu können wenn ich es wollte. Und als Beispiel aus meiner Erfahrung zum Gebrauchtspielemarkt: Ich habe mir vor 2 Jahren "Brütal Legend" für die PS3 zugelegt. (Aus mir unerfindlichen Gründen ist das Spiel damals bei Erscheinen völlig an mir vorbeigegangen.) Also die mir so geläufigen Versandhändler abgeklappert, aber bis auf ein einziges Original-Exemplar für einen exorbitanten Preis war dieses Spiel nirgends mehr zu bekommen. In der Gamestop-Filiale bei mir auf Arbeit habe ich ohne Probleme ein gebrauchtes Exemplar zu einem vernünftigen Preis bekommen.
 
Daran können auch die Spielehersteller nichts ändern, denn ich darf jedes von mir gekaufte Spiel auch wieder verkaufen. Auch heute schon. Allerdings haben sich die Publisher ein System ausgedacht, das mein Recht auf den Wiederverkauf der von mir erworbenen Ware zwar nicht unterbindet, ihn aber praktisch unmöglich macht: Account-Bindung. Rechtlich gesehen verbietet mir kein Publisher eines seiner Spiele weiter zu verkaufen, er verhindert nur, dass der Gebrauchtkäufer dieses Spiel nicht nutzen kann.
Meiner persönlichen Auffassung von "Recht" widerspricht dieses Vorgehen zutiefst, da meine im Gesetz verankerten Rechte durch Ausnutzung einer Grauzone beschnitten werden. Und ganz ehrlich: Ich hab schon was dagegen, wenn ich nicht die Rechte bekomme, die mir laut Gesetz zustehen. Aber das ist nur meine Auffassung
Hättest ruhig weiterlesen können: "Du kannst die Software weiterverkaufen, aber die Nutzung jener wird ein Account vorausgesetzt, der nur von einer Person genutzt werden kann. Hier ist das Gesetz nicht mehr zeitgemäß und bedarf einer Überholung." Die Entwickler/Publisher versuchen natürlich im Rahmen des Gesetzes den Gebrauchthandel einzudämmen oder gar gänzlich zu verhindern. Wenn dir das nicht passt, musst du dich beim Gesetzgeber beschweren.
 
Nur mal so nebenbei: Der "Erschöpfungsgrundsatz" ist einer der fundamentalsten Eckpfeiler unseres westlich-kapitalistischen Wirtschaftssystems. (Hierzu ein sehr informativer Artikel --> Immaterielle Erschöpfung) Nur weil eine einzige Branche der Meinung ist, dieser Grundsatz gelte nicht für ihre Produkte, heißt das noch lange nicht, das er veraltet oder gar unnötig ist.
Das habe ich ja auch nicht behauptet......ich sagte, es ist zu klären, ob und in wie weit er auf digitale Medien zutrifft, Herrgottnochmal....Wenn du eine Kinokarte kaufst, kannst du sie auch weiterverkaufen, wie du willst nach der Vorstellung, aber deswegen kann trotzdem kein anderer mehr damit ins Kino? Nach deiner Logik müsste der Erschöpfungsgrundsatz ja für alle "Produkte" gelten, völlig egal in welchem Zusammenhand und in welchem Markt und welchen Grundlagen dem "Produkt" zu Grunde liegen. So einfach ist die Welt aber nun mal nicht.....

Wenn ich beim Bäcker ein Brötchen kaufe, gehört es danach mir.
Wenn ich im örtlichen Supermarkt eine Tüte Milch kaufe, gehört sie mir.
Und wenn ich ein Spiel kaufe, gehört dieses Exemplar mir.
"Wenn ich ein Kinoticket kaufe, gehört das Ticket mir."

Bringt mir nur leider nichts mehr, wenn ich den Film erst mal gesehen habe. Dann kann ich damit noch mein Zimmer tapezieren aber das wars dann auch. So ist es auch bei Spielen: du kannst deine Disk+Hülle jederzeit verkaufen, nur hat der Käufer (bei DRM) davon wenig.....wo ist es jetzt, dein "Naturrecht" auf Eigentum an allem, was man kaufen kann? ;)

Also ich weiß ja nicht was du für Leute kennst, die ein soeben erschienenes Spiel sofort und gleich mit diesem Argument als Gebrauchtspiel erwerben wollen, aber zumindest meine Intention ist das nicht.

Ich will ja noch nichtmal meine Spiele weiterverkaufen, dafür ist der Sammler in mir viel zu egoistisch. Aber ich will das mir zustehende Recht haben es tun zu können wenn ich es wollte. Und als Beispiel aus meiner Erfahrung zum Gebrauchtspielemarkt: Ich habe mir vor 2 Jahren "Brütal Legend" für die PS3 zugelegt. (Aus mir unerfindlichen Gründen ist das Spiel damals bei Erscheinen völlig an mir vorbeigegangen.) Also die mir so geläufigen Versandhändler abgeklappert, aber bis auf ein einziges Original-Exemplar für einen exorbitanten Preis war dieses Spiel nirgends mehr zu bekommen. In der Gamestop-Filiale bei mir auf Arbeit habe ich ohne Probleme ein gebrauchtes Exemplar zu einem vernünftigen Preis bekommen.
Leute tendieren dazu, den günstigsten Preis für etwas zu wählen, egal ob das nun ein Retailspiel oder ein Gebrauchtspiel ist (oder sogar eine Raubkopie im Extremfall).
Und wenn man Sammler ist und seine Spiele eh nicht mehr loswerden will, dann spricht ja auch überhaupt nichts mehr gegen DRM. Denn sowas wie ein Naturrecht auf das Eigentum von digitalen Inhalten gibt es nicht, auch wenn so mancher das gerne hätte. Ich weiß gar nicht, was am Lizenzmodell so schwer zu kapieren ist. Im Prinzip schließt man damit einfach einen "endlosen Leihvertrag" ab. Warum sollte das für Spiele nicht gehen, wenn es auch sonst überall im Leben PERSONALISIERT funktioniert? Nehmen wir zum Beispiel den Autoverleih. Wenn du morgen bei Sixt ein Auto mietest, dann darfst du es für einen bestimmten Zeitraum gegen Bezahlung fahren aber eben auch nur DU, wenn du sonst keinen Fahre anmeldest, was wiederum mehr kostet gegebenenfalls (so steht es in den AGBs). Sonst ist nämlich keiner für das Auto versichert. Wenn du das jetzt noch auf endlose Benutzung ausdehnst und auf den digitalen Softwaremarkt überträgst, hast du das Lizenzmodell. Man darf nur nicht immer so dogmatisch denken..... ;-)

Solange ein Lizenzmodell (sprich DRM) mir zu günstigeren Preisen verhilft und damit zu einem billigeren Hobby für mich wird (siehe Topicc zu Steam), habe ich überhaupt kein Problem mit DRM. Das ganze prinzipielle Tralala interessiert mich nämlich nicht wirklich, mir geht es um harte Fakten (sprich: um meinen Geldbeutel). Das Steamsystem hat keinerlei Nachteile (außer vielleicht man hat nur ein mieses Internet, aber dann ist digital eh scheiße), was das betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Rabowke
Du hast leider gar nicht verstanden, worum es mir ging oder du versucht mich bewusst zu ärgern.... :-|
irgendwie les ich das inzwischen in jedem 2ten deiner beiträge und krieg langsam den eindruck das du dich damit immer aus der affäre ziehen willst ;)

wie auch immer, deine beispielrechnung von oben ist nicht haltbar...

du brichst den markt auf 3 spieler (eine von dir freigwählte variable) runter um eine beispielrechnung aufzustellen die beweisen soll das gebraucht genauso wirtschaftlich wie illegal kopieren ist. wäre deine formel richtig müsste sie sich auch wieder "raufbrechen" lassen in dem die von dir gewählte variable sich mit jedem beliebigen wert ersetzen lassen müsste.

jetzt brich den markt mal auf 100000 user runter (soviel kommen mind. auf eine skidrow kopie) und führe deine rechnung nochmal aus, basierend darauf das sich jeder dritte das spiel kauft und 2 von 3 das spiel gebraucht kaufen. was ist jetzt noch wirtschaflicher? damit spiele "gebraucht" verkauft werden können müssen sie erstmal verkauft werden, das passiert bei raubkopien so gesehen garnicht deshalb kann man das nicht gleichsetzen, egal ob juristisch oder wirtschaftlich. deine rechnung geht nur auf wenn sich auch legal nur eine einzige kopie verkaufen würde :-B

die ganze diskussion ist in meinen augen sinnlos da man nur vermuten kann um in die eigene richtung zu argumentieren zu können. es fehlen einfach sämtliche werte um darauf verlässige aussagen machen zu können, man weiß nicht wie oft im schnitt ein spiel wieder verkauft wird und wie viele davon sonst zum schnäppchen warten würden. da steam keine verkaufszahlen rausgibt hat man auf beiden seiten der waage unbekannte konstanten mit der größten gewichtung und einige frei wählbare variablen dessen gewichtung niemand einschätzen kann...
 
Dann musst du aber Nägel mit Köpfen machen, Crash.
Vom rein wirtschaftlichen Ergebnis haben dann nämlich auch alle Leute, die Spiele erst zum Budgetpreis kaufen, massivst Schuld am PC Disaster!

Was bringt es denn, ein Spiel erst zwei Jahre nach Release für 5€ auf Steam zu kaufen, wenn das Entwicklerstudio aufgrund der mangelnden Verkaufszahlen schon seit einem Jahr geschlossen ist? :-B
Entwickler, die noch am Leben sind und das mitbekommen, werden dann nämlich einen Teufel tun und für den unzuverlässigen, was Verkaufszahlen betrifft, PC programmieren...

Spiele sind zum Release einfach zu teuer. Punkt. Ja, die Entwicklung hat Zeit und Geld gekostet, das Marketing auch, bla bla. Ja, und?
Wieso kann das Preisniveau nicht schon anfangs niedriger angesetzt werden, vlt. in Verbindung mit erwähnten "Familienpacks", Erfahrungsbooster und Ingame Startkapital für den Multiplayermodus, etc. um Initialkäufer anzusprechen? Und dieser günstige Releasepreis dafür länger konstant gehalten werden? Der Preisverfall bei PC Spielen ist oft enorm, die Halbierung des Releasepreises innerhalb drei bis sechs Monaten eher die Regel, denn Ausnahme. Wer pünktlich zur Veröffentlichung kauft, muss ja bescheuert sein. Oder, löblicherweise, einer Spielemarke oder Entwickler gegenüber sehr loyal sein. Was nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhen muss.
Ein Jahr nach Kauf eines Spieles noch mehr als den Zero-Day-Patch zu bekommen der dem Spiel zumindest Lauffähigkeit auf 90% der durchschnittlichen Systeme ermöglicht? Kann sein, muss aber nicht. Ebenso wenig wie Kundenzufriedenheit und -bindung.

Viele Publisher scheinen doch dieses beschissene Fast-Food-Denken zu haben:

Das Spiel kostet unverhältnismäßig viel Geld. Was du bekommst, sieht nie so gut aus wie im Prospekt. Hier ist Käse drin, da eine Gurke, dort wird abgespeckt, trotzdem hast du im Grunde immer die gleiche Basis, der jegliche Würze, wie zB Pfeffer, fehlt.
Selbst frisch gebrannt schmeckt es wie aufgewärmt, ist schnell gegessen, hat keinerlei Nährwert und hinterlässt einen faden Nachgeschmack. Regelmäßig konsumiert macht es dich träge. Außerdem verdirbt es deinen Geschmackssinn, bis du wirklich gutes Essen nicht mehr zu schätzen weißt oder gar erkennst.
Scheiß egal, es geht schließlich nicht darum, dir ein kulinarisches Highlight oder grandiose Atmosphäre zu bieten, sondern dir so schnell als möglich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und dir dazu noch eine heiße Apfeltasche anzudrehen.
Wenn's dir nicht schmeckt, hast du halt Pech gehabt. Anderen Leuten, mitunter Millionen, schmeckt's und die Masse irrt sich nie.
Niemand zwingt dich dazu, hier zu essen. Und wo du herkommst, gibt's noch genügend andere potentielle Käufer.
Außerdem wirst du wieder kommen. Irgendwie, irgendwann. Vlt. durch eine Heißhungerattacke, mangelnde Alternativen, in Begleitung von Freunden... und der Kreis schließt sich wieder. :-D
 
"Wenn ich ein Kinoticket kaufe, gehört das Ticket mir."

Bringt mir nur leider nichts mehr, wenn ich den Film erst mal gesehen habe. Dann kann ich damit noch mein Zimmer tapezieren aber das wars dann auch. So ist es auch bei Spielen: du kannst deine Disk+Hülle jederzeit verkaufen, nur hat der Käufer (bei DRM) davon wenig.....wo ist es jetzt, dein "Naturrecht" auf Eigentum an allem, was man kaufen kann?
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das kinoticket ist etwas ganz anderes als ein digitales medium, im kino zahlst du die sitzplatz gebühr von der du die exklusive präsentation bewundern darfst, du erwirbst aber nicht das medium an sich. wenn du einen vergleich aufstellen willst müsstest du das zb. mit einer blu ray machen.

wenn du eine blu ray kaufst stellt sie einen wert dar, der wie schon erwähnt mit der zeit immer weiter sinkt, da unterscheiden sich digitale kopien nicht von materialen dingen weil die nachfrage mit der zeit sinkt. trotzdem sind die ~20-30 euro nicht weg (stichwort: investition) und du kannst jederzeit versuchen das von dir ausgegebene geld wieder reinzukriegen indem du das medium wieder verkaufst. bei account gebunden spielen ist das nicht so, in dem moment wo du es mit deinen acc verknüpfst ist deine investition unwiderbringlich weg und es stellt keinen wert mehr dar.

für mich war die crysis geschichte damals ein prägendes erlebnis, ich war so dermaßen enttäuscht von dem spiel das ich mir in den arsch gebissen hätte dafür 40€ ausgegeben zu haben, glücklicherweise konnte ich es für 20€ an einen bekannten verkaufen was den verlust wieder etwas schmälerte
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irgendwie les ich das inzwischen in jedem 2ten deiner beiträge und krieg langsam den eindruck das du dich damit immer aus der affäre ziehen willst ;)

wie auch immer, deine beispielrechnung von oben ist nicht haltbar...

du brichst den markt auf 3 spieler (eine von dir freigwählte variable) runter um eine beispielrechnung aufzustellen die beweisen soll das gebraucht genauso wirtschaftlich wie illegal kopieren ist. wäre deine formel richtig müsste sie sich auch wieder "raufbrechen" lassen in dem die von dir gewählte variable sich mit jedem beliebigen wert ersetzen lassen müsste.

jetzt brich den markt mal auf 100000 user runter (soviel kommen mind. auf eine skidrow kopie) und führe deine rechnung nochmal aus, basierend darauf das sich jeder dritte das spiel kauft und 2 von 3 das spiel gebraucht kaufen. was ist jetzt noch wirtschaflicher? damit spiele "gebraucht" verkauft werden können müssen sie erstmal verkauft werden, das passiert bei raubkopien so gesehen garnicht deshalb kann man das nicht gleichsetzen, egal ob juristisch oder wirtschaftlich. deine rechnung geht nur auf wenn sich auch legal nur eine einzige kopie verkaufen würde :-B

die ganze diskussion ist in meinen augen sinnlos da man nur vermuten kann um in die eigene richtung zu argumentieren zu können. es fehlen einfach sämtliche werte um darauf verlässige aussagen machen zu können, man weiß nicht wie oft im schnitt ein spiel wieder verkauft wird und wie viele davon sonst zum schnäppchen warten würden. da steam keine verkaufszahlen rausgibt hat man auf beiden seiten der waage unbekannte konstanten mit der größten gewichtung und einige frei wählbare variablen dessen gewichtung niemand einschätzen kann...

Lass die Rechnung einfach weg, wenn sie für dich keinen Sinn ergibt. Die war eigentlich nur für einen sehr einfache Zweck gemacht (nämlich auf das wirtschaftliche Ergenbis PRO Kopie....), und da sollte man auch nicht mehr hineininterpretieren.

Um was es mir geht, habe ich in meiner Antwort an Rabowke geschrieben. Wenn du aber weiterhin auf der Rechnung mit beliebiger Interpretation rumhacken willst (die ich gar nicht mehr groß erwähnt habe), dann viel Spaß dabei. Nur trägt das wenig zur Diskussion bei....:-P
 
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