Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke, denn an der Wurst verdient er mehr, dass eine Bekannte, die Lehrerin an einer Gesamtschule ist, jeden Tag nach Hause fährt und weint, weil die meist mit Migrationshintergrund vorhandenen Schüler sie systematsich fertig machen, dass ein Bauarbeiter bei 35 Grad im Schatten ein vollklimatisiertes Bürogebäude für „Führungskräfte“ baut, in der Mitte des Monates nicht mehr weiß, wie er seine Familie ernähren soll, weil die Kohle ausgegangen ist, dass Rentner Flaschen sammeln, dass Obdachlose im Winter entweder erfrieren oder von komplett Irren lebendig angezündet werden. Und noch so vieles mehr.
So, nun zu Videospielen.
Welche Rolle haben Videospiele? Eigentlich gar keine, reiner Zeitvertreib.
Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Hat es Auswirkungen auf mein Spieleverhalten? Nicht, dass ich wüßte.
Ich freue mich natürlich nicht, wenn sowas passiert, doch im Vergleich zu den Entlassungen bei Microsoft aktuell…wieviele sind das, um die 4000?
Nur Deutschland hat alleine im Jahr 2025 gut 175.000 Industriearbeitsplätze verloren. Wo sollte ich da anfangen? Keine Würth-Schrauben mehr kaufen? Keine Nestle Produkte mehr? Nicht mehr zu Edeka gehen? Kein Auto mehr fahren, weil sogut wie alle Kfz Hersteller inzwischen aktiv mit der Rüstungsindustrie kooperieren?
Wir haben weißgott ganz andere Probleme als Videospiele. Die Welt käme und kam ja auch mal ganz gut ohne aus. Ohne vieles andere jedoch nicht.