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PC Games Logbuch: Könnt ihr Videospiele noch ohne Einschränkung genießen?

Sascha Lohmueller

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Tja wenn ich sehe das Studios wie z.B. Arkane verbrannt werden um hageldumme Spiele wie Redfall zu entwickeln hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Schade für die Angestellten.
Wo bleibt der Mut um gute Spiele zu entwickeln?
Bis auf einige Ausnahmen kann man beim Großteil der Spiele sagen: alles schon gesehen boooooooooooring.
 
Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke, denn an der Wurst verdient er mehr, dass eine Bekannte, die Lehrerin an einer Gesamtschule ist, jeden Tag nach Hause fährt und weint, weil die meist mit Migrationshintergrund vorhandenen Schüler sie systematsich fertig machen, dass ein Bauarbeiter bei 35 Grad im Schatten ein vollklimatisiertes Bürogebäude für „Führungskräfte“ baut, in der Mitte des Monates nicht mehr weiß, wie er seine Familie ernähren soll, weil die Kohle ausgegangen ist, dass Rentner Flaschen sammeln, dass Obdachlose im Winter entweder erfrieren oder von komplett Irren lebendig angezündet werden. Und noch so vieles mehr.

So, nun zu Videospielen.
Welche Rolle haben Videospiele? Eigentlich gar keine, reiner Zeitvertreib.
Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Hat es Auswirkungen auf mein Spieleverhalten? Nicht, dass ich wüßte.
Ich freue mich natürlich nicht, wenn sowas passiert, doch im Vergleich zu den Entlassungen bei Microsoft aktuell…wieviele sind das, um die 4000?
Nur Deutschland hat alleine im Jahr 2025 gut 175.000 Industriearbeitsplätze verloren. Wo sollte ich da anfangen? Keine Würth-Schrauben mehr kaufen? Keine Nestle Produkte mehr? Nicht mehr zu Edeka gehen? Kein Auto mehr fahren, weil sogut wie alle Kfz Hersteller inzwischen aktiv mit der Rüstungsindustrie kooperieren?
Wir haben weißgott ganz andere Probleme als Videospiele. Die Welt käme und kam ja auch mal ganz gut ohne aus. Ohne vieles andere jedoch nicht.
 
Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke, denn an der Wurst verdient er mehr, dass eine Bekannte, die Lehrerin an einer Gesamtschule ist, jeden Tag nach Hause fährt und weint, weil die meist mit Migrationshintergrund vorhandenen Schüler sie systematsich fertig machen, dass ein Bauarbeiter bei 35 Grad im Schatten ein vollklimatisiertes Bürogebäude für „Führungskräfte“ baut, in der Mitte des Monates nicht mehr weiß, wie er seine Familie ernähren soll, weil die Kohle ausgegangen ist, dass Rentner Flaschen sammeln, dass Obdachlose im Winter entweder erfrieren oder von komplett Irren lebendig angezündet werden. Und noch so vieles mehr.

So, nun zu Videospielen.
Welche Rolle haben Videospiele? Eigentlich gar keine, reiner Zeitvertreib.
Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Hat es Auswirkungen auf mein Spieleverhalten? Nicht, dass ich wüßte.
Ich freue mich natürlich nicht, wenn sowas passiert, doch im Vergleich zu den Entlassungen bei Microsoft aktuell…wieviele sind das, um die 4000?
Nur Deutschland hat alleine im Jahr 2025 gut 175.000 Industriearbeitsplätze verloren. Wo sollte ich da anfangen? Keine Würth-Schrauben mehr kaufen? Keine Nestle Produkte mehr? Nicht mehr zu Edeka gehen? Kein Auto mehr fahren, weil sogut wie alle Kfz Hersteller inzwischen aktiv mit der Rüstungsindustrie kooperieren?
Wir haben weißgott ganz andere Probleme als Videospiele. Die Welt käme und kam ja auch mal ganz gut ohne aus. Ohne vieles andere jedoch nicht.
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen. Bin ganz deiner Meinung
 
Ich glaube, diese Entwicklung in der Gaming-Branche kann man als Einzelner kaum aufhalten. Früher habe ich gerne Spiele für den PC direkt im Markt gekauft, weil ich auch Sammler bin. Irgendwann wurden die schönen, großen Pappboxen immer schmaler und es war auch immer weniger an Beigaben enthalten. Dann gab es nur die die DVD in einer zerbrechlichen Plastikhalterung und selbst die DVD ist mittlerweile verschwunden. Heutige Gaming-PCs sind die reinste Lichter-Show und haben nicht mal ein DVD-Laufwerk.

Bei den zukünftigen Konsolen fehlen vermutlich auch die Laufwerke, Downloads haben sich (leider) als praktisch erwiesen, auch wegen der Updates. Viele jüngere Gamer sind auch gar keine Sammler, sondern eher Konsumenten. Wenn ich manchmal in den Foren lese, wie die heutigen Spieler ihre Games zocken, als ginge es nur ums schnelle Durchspielen und Trophäen sammeln. Noch dazu sind viele Games ständig im Angebot und kosten fast nichts mehr. Ich habe früher für meine Spiele manchmal über 100 DM bezahlt. Nicht mit Karte, sondern bar. Da hat man ein ganz anderes Verhältnis zu einem Spiel.

Ich alleine werde die Dinge auch nicht mehr ändern können. Teilweise kaufe ich Spiele als Download, wenn sie sonst teuer sind und im Sale sehr günstig sind. Nebenbei kaufe ich auch Spiele mit Box für die Nintendo Switch Konsole.

Die vielen Entlassungen sind kein gutes Omen. Der Fokus in der Gaming-Branche wird sich noch stärker auf KI-Entwicklung konzentrieren. SEGA hat ja schon zugegeben, dass sie sich beim neuen Crazy Taxi von der KI helfen lassen. Ich finde, KI-Unterstützung zum Beispiel beim Übersetzen von Texten ok. Wenn die KI aber genutzt wird, um Gaming-Inhalte zu generieren, für die man sonst ganze Teams braucht, dann ist das bedenklich. So schwindet die Kreativität und Games fühlen sich nicht mehr "besonders" an.

Ich bleibe auch Sammler, so lange es geht. Die neuen Konsolen werde ich vermutlich nicht sofort kaufen (können), die Preisentwicklung ist der nächste "Kriegs"-Schauplatz. Aber man kann ja auch mit den älteren Konsolen noch Spaß haben und wird dann eben Retrogamer. :)
 
Die vielen Entlassungen sind kein gutes Omen. Der Fokus in der Gaming-Branche wird sich noch stärker auf KI-Entwicklung konzentrieren. SEGA hat ja schon zugegeben, dass sie sich beim neuen Crazy Taxi von der KI helfen lassen. Ich finde, KI-Unterstützung zum Beispiel beim Übersetzen von Texten ok. Wenn die KI aber genutzt wird, um Gaming-Inhalte zu generieren, für die man sonst ganze Teams braucht, dann ist das bedenklich. So schwindet die Kreativität und Games fühlen sich nicht mehr "besonders" an.
Einfach mal blöd dahergefragt: Wieso ist das Übersetzen von Text mithilfe von LLMs für dich kein Problem?
Was man von Übersetzern so liest, sind LLMs hier wie in vielen Bereichen nicht allzu hilfreich, und richtig "Übersetzer" sein ist ja ein tatsächliches Studium, in das man viele Jahre investieren muss, um dafür zugelassen zu werden.

Natürlich nur ein anekdotisches Beispiel, aber ich merke das an mir beispielsweise auch selbst, dass es mir wesentlich einfacher fällt, einen Text direkt auf Englisch zu formulieren, als einen Text vom Deutschen ins Englische zu übersetzen, weil man dafür ein ganz anderes Set an Fähigkeiten braucht, damit es sich nicht zu "übersetzt" anhört.

Ich fände es persönlich durchaus schade, wenn dieses gesamte Berufsfeld im Endeffekt wegbricht, selbst wenn LLMs in vielen, vielen Jahren hier adäquate Ergebnisse liefern könnten.
 
Ich fände es persönlich durchaus schade, wenn dieses gesamte Berufsfeld im Endeffekt wegbricht, selbst wenn LLMs in vielen, vielen Jahren hier adäquate Ergebnisse liefern könnten.

Das wäre es, ja.
Aber auch mal ein Beispiel, wo man es hätte einsetzen können, nämlich bei Octopath Traveler 0, welches nicht einmal deutsche Texte enthält.
Selbst wenn hier und da ein kleiner Fehler drin wäre, wäre das immer noch besser als gar keine und wenn es nur unterstützend wirkt, denn das Spiel zu spielen, ist mitunter ein Krampf.
Denn bei Octopath Traveler 0 hat nicht KI dafür gesorgt, dass jemand nichts mehr zu tun hat, sondern Square Enix und dort könnte KI durchaus einspringen.
 
Die zeit bleibt nicht stehen, das ist klar. Es besteht jedoch ein grosser unterschied zwischen innovation und geldgier.
Gamer bin ich seit erster stunde meiner ersten konsole, ein atari 2600 mit dem spiel pong, seither wuree alles beschafft worauf man spielen konnte. Hat sich bis heute nicht verändert. Aktuell noch wird bei mir auf pc, xbox series x, switch 1 und ps5 gedaddelt.
Was die zukunft beim gaming bei mir betrifft, wird es stand bis jetzt keine next gen in den haushalt schaffen. Nicht weil ich es mir nicht leisten könnte ,nein, sondern weil ich seit jeher ein sammler bin, etwas in den händen halten möchte, selbst bestimmen will wann ich das game noch mal spielen will und auch kann. Im übrigen unterstütze ich diesen baldigen überteuerten monopolbetrieb einiger firmen nicht. Es ist ihre sache wie sie es handhaben , klar, aber man kann nicht alles haben.
Natürlich werde ich auch diese jetztige generation irgendwann schön in die sammlung stellen, aber gaming technisch wird dann bei mir nur noch pc von bedeutung sein, komsolen waren für mich ausser zum gamen zum sammeln gedacht und demnächst fällt auch das weg. Es ist auch nicht so dass ich lediglich paar spiele pro system habe ^^ wir liegen da pro system im 100er bereich. Aber mein geld werde ich schon noch los auch wenn ich next gen nicht unterstützen werde 🙂
 
Mir machen ganz andere Sachen viel größere Sorgen.
Dass es den Tankstellenpächter mehr freut, wenn ich eine Bockwurst kaufe, als wenn ich mein Auto volltanke

Juckt mich das Schicksal von Entwicklern und Programmierern? Nicht wirklich. Ich nehme es zur Kenntnis, wenn ein Studio zum Beispiel geschlossen wird, aber mehr auch nicht.
Bezüglich (fehlendes) Mitgefühl sei angemerkt, dass der Tankstellenpächter zumindest eine Arbeit hat, der Programmierer hingegen vor einer ungewissen Zukunft steht.
Abgesehen davon stimme ich zu... soll aber hier in keiner gesellschaftlichen Diskussion ausufern.

Daher zum Thema / der Anfangsfrage:Ja, ich kann die Spiele auf jeden Fall genießen, weil deren Schöpfer es mit Herzblut zum Leben erweckt haben. Eine Idee Leben eingehaucht... eventuell mit einer Träne - weil wissend, dass es das Studio nicht mehr gibt. Doch zugleich mit einem Funken Hoffnung, weil nur der Name verschwunden ist, die Menschen dahinter aber dennoch (hoffentlich) noch woanders ihre Träume verwirklichen.
Davon abgesehen: Was sollte man als Spieler denn tun? Denn ein Boykott trifft ja den Entwickler, wodurch weniger verkauft wird und aufgrund erst recht schneller das Studio geschlossen wird / es Entlassungen gibt.
 
Ich finde, das wird hier viel zu dramatisch beschrieben in dieser Kolumne.

Ja, bekannte Firmennamen (NAMEN!), werden verschwinden und Leute werden ihre Jobs verlieren.
Der zweite Teil ist unschön, aber hier wurde halt auch sehr grosse Misswirtschaft getätigt von den grossen Playern.

Dass Namen von Studios verschwinden ist mir persönlich relativ egal.
Dann machen sich talentierte Köpfe selber auf ihren Weg. Der kann zum Erfolg führen oder auch nicht... That's Life.
Ich trauere keiner Firma nach. Warum soll ich mich emotional an eine Produkt binden?
Wenn mir was gefällt, kauf ichs, wenn nicht eben nicht.

Aber viele Firmen fahren diese Schiene und haben (für mich) unerklärlicherweise sehr viel Erfolg.
 
Also ganz entspannt bleiben.

Die beste Zeit hatten wir mit Videospiele als die Strukturen schmaler waren.

Eigentlich sind ja Videospiele von Spieler für Spieler. Eine große professionelle Industrie überschreitet eben dann immer die Grenze von Spaß/Kreativität/Gewinn hin zu Fließbandproduktion.

Fragen wir uns mal ehrlich. Brauche ich Studios von 500-1000 Leuten? Am besten kostet das Spiel dann auch noch zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde.

Das Endprodukt mag dann heute polierter wirken als damals, die Grafik ist aber auch nicht soviel besser. Klar wirkt dann auch das Gameplay oft auch sehr rund, aber das tut jetzt auch kein Abbruch, wenn da mal nicht alles perfekt daherkommt.

Geil muß es sein und geil liefert die Videospielindustrie jetzt nicht mehr oder weniger ab als vorher, eher weniger. Da sind aber die Kleineren noch da und hauen die eine oder andere Perle raus. Und gute Blockbuster gibts ja auch ab und zu noch.
 
Davon abgesehen: Was sollte man als Spieler denn tun? Denn ein Boykott trifft ja den Entwickler, wodurch weniger verkauft wird und aufgrund erst recht schneller das Studio geschlossen wird / es Entlassungen gibt.

Man sollte da aber auch nicht vergessen, dass Spielestudios auch ohne große Boykott-Aktionen links und rechts geschlossen werden, selbst wenn deren Spiele durchaus gut sind. Die Hoffnung, dass Arkane noch länger bestehen bleiben darf, wenn ich mir brav und artig das neue Forza kaufe, hab’ ich schon lange aufgegeben.

Das wäre es, ja.
Aber auch mal ein Beispiel, wo man es hätte einsetzen können, nämlich bei Octopath Traveler 0, welches nicht einmal deutsche Texte enthält.
Selbst wenn hier und da ein kleiner Fehler drin wäre, wäre das immer noch besser als gar keine und wenn es nur unterstützend wirkt, denn das Spiel zu spielen, ist mitunter ein Krampf.
Denn bei Octopath Traveler 0 hat nicht KI dafür gesorgt, dass jemand nichts mehr zu tun hat, sondern Square Enix und dort könnte KI durchaus einspringen.
Zugegebenermaßen habe ich persönlich lieber gar keine deutsche Übersetzung als eine, die primär von LLMs generiert wurde, aber da darf man ja gerne anderer Meinung sein.
 
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