Für Dich ja.
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Für viele andere aber nicht. Vor allem auch für viele andere Kulturen nicht. Es ist eben noch nicht Realität, sondern ein ideologisches Ziel. Eine Weltanschauung, die vielleicht irgendwann mal auch wirklich in der Realität von allen gelebt wird und wo sich alle (D)einer Meinung sind. Derzeit ist es aber noch nicht so und meiner Einschätzung nach, wird es auch nie so sein.
Kann man so stehen lassen. Aber meiner Meinung sein muss keiner.
Gebe ich Dir recht. Aber nicht jeder will mit Homosexualität konfrontiert werden oder seine Kinder dahingehend von Schulen indoktrinieren lassen. Auch das muss man akzeptieren. Es gibt nun mal Menschen und Kulturen, die ein anderes Familienbild leben und sich auch kein abweichendes aufzwingen lassen wollen.
Sorry, aber jetzt erzählst du totalen Bullshit. Ich muss überhaupt nicht akzeptieren, dass Leute andere Menschen aufgrund ihrer sexuellen Neigung als herab stufen. Denn das tut man, indem man sagt "Ich will damit nichts am Hut haben" oder "Ich will nicht, dass sich meine Kinder damit beschäftigen." etc. etc. Ich kenne genügend Sprüche dies bezüglich. Warum will man das nicht? Warum sollte ich Blindheit, Angst und Bildungsferne akzeptieren? Denn mehr als das ist es nicht.
Ich muss es leider tolerieren, weil ich außer reden und Argumente bringen nicht viel dagegen tun kann. Aber akzeptieren muss ich so einen Unfug nicht.
Ich muss diesen an Homophobie grenzenden Schwachsinn, den einige Leute von sich geben und es mit unsinnigen Scheinargumenten untermauern, nicht akzeptieren. Aber man muss Homosexualität akzeptieren. Weil der homosexuelle Mensch in der Regel erstmal überhaupt nichts für seine sexuelle Neigung kann und es sich nicht per se ausgesucht hat...und weil es nunmal Teil der Gesellschaft ist. Und vor allem: Es schadet niemandem. Aber böse Sprüche, Abneigung und Ablehnung können durchaus Schaden anrichten. Und es ist auch zuerst mal übermäßig respektlos.
Wenn jemand sein eigenes kleines Familienbild aufrecht erhalten will, bitte. Immer gern. Ich möchte auch irgendwann Frau und Kind haben.
Aber wer das mit schlichter Ablehnung gegenüber dem "anderen" tut, der braucht mir nicht damit kommen, dass ich sein Weltbild akzeptieren soll.
Ich kann aber wunderbar damit leben, wenn mir jemand sowas wie "Mir doch egal, auf was er/sie steht." sagt. Hauptsache, man verhält sich einander gegenüber respektvoll und vernünftig.
Von "Indoktrination" kann übrigens überhaupt gar nicht die Rede sein, wenn in der Schule aufgeklärt wird, dass es neben Heterosexualität eben auch noch andere Sexualitäten gibt. Weil es halt einfach Fakten sind.
Ach ja...und bitte verschone mich in Zukunft mit "Das ist halt die Realität".
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Ich weiß selbst bestens, was die Realität ist und dass die Welt nicht Barbies rosa Ponyhof ist. Deswegen muss ich Ungerechtigkeiten aber noch lange nicht akzeptieren. Mir geht's einfach schlicht um gesunden Menschen verstand und alles was ich sage, lässt sich in etwa wie folgt zusammenfassen: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.
Niemand will diskriminiert und entwertet werden. Schon gar nicht aufgrund von etwas, was einfach ist und für das man in der Regel herzlichst wenig kann. Jeder will anerkannt, respektiert und akzeptiert werden. Und das ist nicht ideologisch...das ist einfach so. Also sollte man mal bei sich selbst anfangen und damit beginnen, andere zu akzeptieren und anzuerkennen.
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Und sie so behandeln, wie man selbst behandelt werden will. Und jeder will ja wohl gleichberechtigt behandelt werden. Oder etwa nicht?
Und dazu gehört nicht, dass man das Kindeswohl oder Mobbing als Argument gegen Homosexualität ins Feld führt. DWenn das wirklich das einzige ist, was gegen Homo-Ehe und Adoption spricht, dann besteht ja an sich gar kein Problem. Mobbing ist ohnehin ein allgegenwärtiges, aus unglaublich vielen Gründen entstandenes Problem, was erstmal für sich selbst steht. Es ist ein tatsächliches, gesellschaftliches Problem (mit dem ich mich übrigens auch selbst in meiner Jugend konfrontiert sah). Mobbing hinterlässt Spuren und extreme Schäden. Bei Homosexualität ist dies nicht der Fall. Homosexualität ist ein gemachtes Problem, wie gesagt. Und kein echtes, tatsächliches.
Aber dass ihr beiden überhaupt diese Argumente ins Feld führt, um irgendwie Gegenargumente zu bringen...das hinterlässt wohl zurecht einen seltsamen Eindruck. Das Argument "Denk doch an die Kinder" habe ich schon zu oft aus zu vielen Ecken gehört. Unter anderem aus Ecken, die mit Homosexualität nichts zu tun haben wollen oder es gänzlich ablehnen. Aber nie aus Ecken, die sagen "Homosexualität ist völlig in Ordnung."
Und wenn ihr beiden, du und iluvatar, angeblich überhaupt gar nichts gegen Homosexualität habt...warum argumentiert ihr beiden dann so sehr dagegen?
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