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News - Valve Software (Steam) (US): Steam verzeichnet mehr als 15 Millionen Nutzer

AW:

Worrel am 08.02.2008 11:09 schrieb:
Und wo ist das große Problem dabei, Steam mitzuinstallieren?
Es belegt kaum Ressourcen und wenn du HL2 über eine entsprechende Desktopverknüpfung startest und Steam in den Offlinemodus konfigurierst, bekommst du es auch schätzungsweise sehr wenig bis gar nicht zu sehen.


Und wo ist dann das Problem den Bundestrojaner zu installieren? Der braucht auch bestimmt nicht viel Platz und illegales oder was zum verstecken hat ja eh keiner. Vielleicht gehts den Leuten ja nur um den "Zwang"? Ohne wenn und aber.

Grüße
 
AW:

HanFred am 08.02.2008 11:26 schrieb:
überhaupt niemand wird gezwungen, Steam zu installieren.
vielen forumsmitgliedern scheint der begriff "verzicht" abhanden gekommen zu sein. denn Half Life ² mag ein tolles spiel sein, aber es ist keine bürgerpflicht, es zu spielen.
viele sind halt der ansicht, der markt müsse sich an ihre wünsche anpassen. aber das muss er keineswegs.

es zeugt einfach von mangelnder integrität, wenn man Steam abgrundtief hasst, es aber trotzdem installiert, weil man nicht auf ein spiel verzichten kann.
boykott bringt nämlich etwas, wenn genug konsumenten mitmachen. gejammer eher weniger.
und ich behaupte nicht, mich bezüglich aller ärgernisse integer zu verhalten (z.b. was meinen TV-anbieter betrifft), aber immerhin kann ich das zugeben und da ist ausserdem ein gewisser zwang da, weil es ein monopol und bisher nur untaugliche konkurrenz gibt. ausser SAT, was mir mein vermieter verbietet.


Ganz genau! Und deshalb hab ich einmal HL2 durchgespielt und 3x insgesamt CSS und seit her schlummert es auf meiner Festplatte. Auch Dark Messiah wurde von mir nicht mal durchgespielt obwohl es ein klasse Spiel war. Es bleibt halt der Zwang. Wenn ich mir einen PC kaufen dann will ich mir ne GraKa dazuholen. Wenn in meiner GraKa dann der HL2 Gutschein drinn war muss ich auch noch Steam installieren? Ein Dilemma! Ich glaub ich verklag Valve :ugly:

Grüße
 
AW:

Michael-Miggi am 08.02.2008 12:28 schrieb:
Vielleicht gehts den Leuten ja nur um den "Zwang"? Ohne wenn und aber.

Warum kaufen Leute dann relativ bereitwillig:

- Neue Hardware (eine GeForce 3 reicht doch auch zum Spielen)
- Neue Betriebssysteme (Windows XP reicht doch zum Spielen)
- Neue Monitortechnologien (ein Röhrenmonitor reicht doch zum Spielen)
- Neue Eingabegeräte (eine Maus für 10 Euro reicht doch auch für CS1.6)
- Neue Lautsprechersysteme (ein 2.1 System reicht doch auch für Lala)
- Fortsetzungen von bekannten Konzepten (BF1942 reicht doch auch, warum dann BF2?)

Und bei Steam, einem Gratisprogramm, weigert man sich plötzlich so nachhaltig und argumentiert mit recht schwachsinnigen Punkten?

Wenn du im PC-Segment unterwegs bist, bekommst du von allen Seiten Sachen diktiert, die du früher oder später brauchen wirst, um halbwegs aktuell zu sein. Steam bildet da keine Ausnahme. Viele Analysten gehen davon aus, dass künftig Inhalte primär und ausschließlich über das Internet bezogen werden. Das gilt für Spiele, andere Software, Filme (Movie on Demand Prinzip) und natürlich auch Musik. Man muss sich natürlich nicht auf diese Dinge einlassen, aber bei jeder Gelegenheit über Zwänge zu reden, obwohl man freudig dem Markt angehört, der diese erst groß und salonfähig gemacht hat? Naja, ich weiß nicht...Steam passt wie die Faust aus Auge in den PC-Markt. Valve macht nichts anderes, wie MS, nVidia, ATI und andere Softwarehersteller. Es werden Standards definiert, die man früher oder später haben muss. Steam ist eben ein Geschäftsmodell der Zukunft, und erfreut sich großer Beliebtheit bei Kunden und Publishern. Irgendwann werden auch die letzten Kritiker umsteigen müssen, weil a) das Angebot attraktiv genug ist, und b) es keine komfortablen Alternativen mehr gibt. Ob das für einzelne negativ ist, ist primär auch egal, weil der Markt eben anders entscheidet. Das Wohl vieler, steht über dem Wohl einzelner.

Regards, eX!
 
AW:

Michael-Miggi am 08.02.2008 12:28 schrieb:
Und wo ist dann das Problem den Bundestrojaner zu installieren? Der braucht auch bestimmt nicht viel Platz und illegales oder was zum verstecken hat ja eh keiner. Vielleicht gehts den Leuten ja nur um den "Zwang"? Ohne wenn und aber.
1. Der Versuch Steam mit dem Bundestrojaner in einem Satz zu verwenden (und damit gleich zu setzen) ist recht durchsichtig, trotzdem wird er bei vielen funktionieren, deshalb gibt es diesen NLP-Trick ja. (Den du möglicherweise auch ganz unbewusst verwendet hast, ich will dir ja nichts unterstellen.)

2. Selbstverständlich hat jeder von uns etwas zu verstecken und zu verbergen: Nämlich seine Privatsphäre.
 
AW:

eX2tremiousU am 08.02.2008 12:42 schrieb:
Michael-Miggi am 08.02.2008 12:28 schrieb:
Vielleicht gehts den Leuten ja nur um den "Zwang"? Ohne wenn und aber.
Warum kaufen Leute dann relativ bereitwillig:

- Neue Hardware (eine GeForce 3 reicht doch auch zum Spielen)
- Neue Betriebssysteme (Windows XP reicht doch zum Spielen)
- Neue Monitortechnologien (ein Röhrenmonitor reicht doch zum Spielen)
- Neue Eingabegeräte (eine Maus für 10 Euro reicht doch auch für CS1.6)
- Neue Lautsprechersysteme (ein 2.1 System reicht doch auch für Lala)
- Fortsetzungen von bekannten Konzepten (BF1942 reicht doch auch, warum dann BF2?)

Und bei Steam, einem Gratisprogramm, weigert man sich plötzlich so nachhaltig und argumentiert mit recht schwachsinnigen Punkten?

Regards, eX!
Es gibt nunmal Leute (wie mich) die das Ganze (Registrierung) tierisch nervt. Und bevor der Spruch wieder kommt: Ja auch bei Windows. Aber selbst das läuft erstmal ohne, wenn man will. Ob man deshalb schwachsinnig argumentiert, gut das lasse ich mal so stehen. :rolleyes:

Auch wenn es einige hier nicht verstehen, die Entwicklung jede Software über Internet zu registrieren geht mir einfach aus persönlichen Gründen zu weit, denn das ist für meinen Bedarf zuviel der Gängelei. Ich brauche keine OnlineBackups von meinen Spielen (eher von meinen Fotos und da liegen die Daten nochmal in der Wohnung meiner Eltern) und Spiele die erst groß gepatcht werden müssen, kaufe ich in der Form erst garnicht. So und nun?

Wenn das bei Spielen gängige Praxis wird, wechsel ich auch ins Konsolenlager. Solange halte ich es wie Shadow und rege mich zwar nicht drüber auf, aber kaufe konsequent keine Steam Spiele.

Btw. Der Vergleich mit der Hardware trifft den Punkt ja mal überhaupt nicht. ;-) und zeugt eher davon,dass man die "schwachsinnigen" Argumente wohl einfach nicht verstanden oder garnicht erst versucht hat, sich mit ihnen mal auseinander zu setzen.
 
AW:

N-o-x am 08.02.2008 13:24 schrieb:
Btw. Der Vergleich mit der Hardware trifft den Punkt ja mal überhaupt nicht. ;-) und zeugt eher davon,dass man die "schwachsinnigen" Argumente wohl einfach nicht verstanden oder garnicht erst versucht hat, sich mit ihnen mal auseinander zu setzen.
Doch, das Prinzip ist im Kern identisch. In beiden Fällen diktiert ein Konzern ein gewisses Format, und in beiden Fällen können Kunden nachziehen die interessiert an diesem Format sind, oder sie müssen später nachziehen, wenn sie das Format unbedingt konsumieren wollen. Angewiesen bist du so oder so auf das Internet. Egal ob wegen Steam, Nachrichten, Informationen oder banalen 500 MB-Patches für Spiele, die man herkömmlich im Laden gekauft hat, und nicht registrieren musste. Das Argument "ich will nicht auf das Internet angewiesen sein" halte ich 2008 tatsächlich für kaum nachvollziehbar, da eben mittlerweile fast ALLES über das Internet läuft. Beruflich, privat und sonstig. Ja, es mag Leute geben, die kein DSL haben können, aber das interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht im Ansatz. Oder interessiert es die anderen, dass ich keine DX10-Karte habe, und Crysis so nur im DX9-Modus spielen kann?

Besonders Shadowman verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht: Er ist auf das Internet wegen WoW angewiesen, zahlt da ohne zu Murren den monatlichen Betrag, ist von Blizzard und deren Produktpflege abhängig und akzeptiert dieses Konzept. Steam hingegen ist plötzlich ein schlimmer Zwang, weil man auf die - kostenfreie - Plattform angewiesen ist, weil man nur so Titel konsumieren kann? Irgendwie will diese Denke nicht in meinen Kopf, primär weil das Konzept von WoW auch auf „Zwängen“ passiert...

Imho fußt 99 Prozent der Steam-Kritik auf dämlichen Vorurteilen, die von Menschen kommen, die sich nicht oder nur sehr oberflächlich mit der Plattform auseinander gesetzt haben.

Wer nicht einsteigen will, der muss auch nicht. Aber bei jedem Thread zum Thema zu verkünden, wie kundenfeindlich Steam doch sei, obwohl man es selbst nicht getestet hat, ist nun auch nicht gerade ein sonderlich stabiler Diskussionsstandpunkt.

Edit:
Wenn das bei Spielen gängige Praxis wird, wechsel ich auch ins Konsolenlager.
Dort findet auch schon ein Umbruch statt. Alle großen Anbieter haben bereits Onlinesysteme im Einsatz, über die man Spiele beziehen kann. Die Virtual Console-Downloads von Nitendo machen z.B. einen großen Teil des Umsatzes aus, und sind vom Markt akzeptiert. Würde mich wirklich nicht wundern, wenn künftige Konsolen-Generationen auch primär auf Onlineverkäufe wetten, und das Internet für die Inbetriebnahme der Konsole fest voraussetzen.

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 08.02.2008 12:42 schrieb:
- Neue Hardware (eine GeForce 3 reicht doch auch zum Spielen)
- Neue Betriebssysteme (Windows XP reicht doch zum Spielen)
- Neue Monitortechnologien (ein Röhrenmonitor reicht doch zum Spielen)
- Neue Eingabegeräte (eine Maus für 10 Euro reicht doch auch für CS1.6)
- Neue Lautsprechersysteme (ein 2.1 System reicht doch auch für Lala)
- Fortsetzungen von bekannten Konzepten (BF1942 reicht doch auch, warum dann BF2?)


Jo Moment mal eX, verwechsel da nichts^^

Zur Geforce: Ich will ne passiv gekühlte dann kauf ich mir eine. Ich will ne lila blau gestreifte dann kauf ich mir diese. Ich will eine Hoch oder normal getaktete dann kauf ich mir halt so eine.

Zum BS: Ich benutz immer noch XP und wenn dass noch so miserabel wäre wie beim Start würde ich immer noch mit meinem 2000 rumdaddeln. Obwohl der "Zwang" von Vista ja auch schon da war. Der lief (bzw. haben sich die Leute nicht wirklich darauf eingelassen) aber nicht lange, oder? Und es gab ja auch "Crakcs" dafür obs das bei Steam auch geht, kA weil ich es nicht benutze.

Zum Monitor: Wer mal nen TFT hatte findet CRT echt "matt". Kann ich von Steam auch nicht behaupten, obwohl ich "erst" seit ~ 1 Jahr einen besitze.

Ich hab seit 3 Jahren die MX 518 und bin zufrieden. Würd mir ne billigere reichen würde ich mir so eine besorgen.

BF2 spiel ich (hab kein 2142) weil Kumpels von mir das auch haben.

Alle deine aufgelisteten Argumente sind kein Zwang. Und gibt es eine "Umgehung" vom Steamzwang so ist der sicherlich nicht legal.

Das Problem ist das ich mir aber das Spiel kaufe und keine "Plattform". Ich benutze auch nur TS2 um zu labbern. XFire etc. hab ich überhaupt nicht auf meinen PC aber das ist ja egal. Ich will mich nicht über Steam aufregen, oder so. Ich nutze es einfach nicht und daher spiel ich auch derzeit keine Spiele die es brauchen. Würde ich mal wieder wollen werd ich sicherlich auch Steam wieder benutzen...... müssen.

Grüße
 
AW:

eX2tremiousU am 08.02.2008 13:47 schrieb:
Wer nicht einsteigen will, der muss auch nicht. Aber bei jedem Thread zum Thema zu verkünden, wie kundenfeindlich Steam doch sei, obwohl man es selbst nicht getestet hat, ist nun auch nicht gerade ein sonderlich stabiler Diskussionsstandpunkt.

Regards, eX!
Wohl wahr. Aber das ist ja nun ein generelles Problem in Foren.

Angewiesen bist du so oder so auf das Internet. Egal ob wegen Steam, Nachrichten, Informationen oder banalen 500 MB-Patches für Spiele, die man herkömmlich im Laden gekauft hat, und nicht registrieren musste. Das Argument "ich will nicht auf das Internet angewiesen sein" halte ich 2008 tatsächlich für kaum nachvollziehbar, da eben mittlerweile fast ALLES über das Internet läuft.
Sagen wir mal so, Spiele könnte ich auch ohne Internet Leitung spielen, die Aktivierung dient nur den Interessen des Entwicklers und höchstens mittelbar dem Kunden, weil dank Raubkopien irgendwann keine Spiele mehr erscheinen könnten.

Jobbörsen, Nachrichten, Messenger usw. sind Dinge die ohne Internet so nie möglich waren und somit einen echten Mehrwert darstellen. Man fragt sich ja heute nicht umsonst, wie man früher überhaupt kommunizieren konnte (Stichwort Apple Werbung).

Letzter Punkt, die 500MB Patches: Das ist eine Entwicklung, die mir im Allgemeinen nicht schmeckt. Das Internet macht es den Publishern sogar noch leichter Spiele verfrüht auf den Markt zu werfen (Releasepatch sei Dank), womit das auch nicht unbedingt ein Kundenvorteil ist.

Für die Vorteile, die Steam so bietet habe ich genug Alternativen. Für die Nachteile im Moment zum Glück auch noch. ;-)

Das Argument mit den Onlinerollenspielen teile ich aber auf jeden Fall, man muss sich immer im Klaren sein, das die mehreren hundert Stunden und Euro, die man über Jahre in diese Spiele investiert hat mit der Abschaltung der Server einfach weg sind und man nichts dagegen machen kann. Offline hat man wenigstens ein Savegame und könnte wenn man will irgendwann weitermachen.
 
AW:

Michael-Miggi am 08.02.2008 13:57 schrieb:
Zur Geforce: Ich will ne passiv gekühlte dann kauf ich mir eine. Ich will ne lila blau gestreifte dann kauf ich mir diese. Ich will eine Hoch oder normal getaktete dann kauf ich mir halt so eine.
Das ist primär (tertiär relevante) Individualisierung, aber im Kern bleibt der Punkt, dass du eine schnelle GeForce kaufen musst, wenn du unbedingt ein Spiel in entsprechender Qualität genießen willst. Die Industrie drückt den Kunden da gezielt in eine Richtung, und er hat die Wahl, ob er das mit sich machen lässt, oder eben nicht. Faktisch hast du aber keine andere Wahl, als dem Trend nachzulaufen, wenn du unbedingt ein Produkt / Spiel optimal konsumieren willst. Das macht jeder Hersteller so, nicht nur im PC-Segment. Wenn du eine perfekte Funkuhr aus Titan mit Eco-Drive haben willst, dann musst du eben eine von Citizen kaufen. Willst du dies nicht, dann kannst du bei der Swatch aus Plastik für 30 Euro bleiben.

Alle deine aufgelisteten Argumente sind kein Zwang.
Stimmt, ich wollte damit aber auch eher darauf hinweisen, dass man dennoch auf diese Punkte / neue Technik angewiesen ist, wenn man unbedingt das passende Produkt optimal genießen möchte. Bei Steam ist es nicht anders. Du bist darauf angewiesen, wenn du die Titel mit vollem Support und Updates spielen willst. Ergo unterscheidet sich Steam „als Zwang“ kaum merklich von anderen Diktaten aus der Branche, die für den Spieler immer dann notwendig werden, wenn er etwas aus freien Stücken haben / spielen muss.

Alles eine Frage der Abwägung der persönlichen Bedürfnisse.

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 08.02.2008 14:14 schrieb:
Ergo unterscheidet sich Steam „als Zwang“ kaum merklich von anderen Diktaten aus der Branche, die für den Spieler immer dann notwendig werden, wenn er etwas aus freien Stücken haben / spielen muss.

Alles eine Frage der Abwägung der persönlichen Bedürfnisse.

Regards, eX!
Ich glaube wir (bzw du und Michael-Miggi) arumentieren hier ein wenig aneinander vorbei.
Ich versuch's mal auf den Punkt zu bringen.

Die Grafikkarte kaufe ich und hab sie und kann von nun an damit machen was ich will. Wenn ich Half Life 2 kaufe habe ich erstmal nur den Datrenträger und jedesmal, wenn ich dieses Spiel neu installieren möchte muss ich bei Valve anklopfen.

Mir geht's nicht darum, dass Steam auf dem Rechner ist, sondern, dass mit dem Kauf des Datenträgers (ich weiß ich erwerbe nur ein Nutzungsrecht, ist aber hier grad mal irrelevant) die Loslösung vom Publisher noch nicht beendet ist und er obwohl ich grade bezahlt habe mir im Nachhinein noch weiter auf die Nerven geht.

Klar sagen alle irgendwann kommt ein Patch und dann geht's auch so...jaja wo isser denn bei Bioshock? Auch wieder eine Sache die mich von den Versprechungen anderer abhängig macht.

Das ist im Prinzip der Punkt.
 
AW:

N-o-x am 08.02.2008 14:22 schrieb:
Die Grafikkarte kaufe ich und hab sie und kann von nun an damit machen was ich will. Wenn ich Half Life 2 kaufe habe ich erstmal nur den Datrenträger und jedesmal, wenn ich dieses Spiel neu installieren möchte muss ich bei Valve anklopfen.
Die Grafikkarte ist aber auch auf passende Treiber und die passende DX-Schnittstelle angewiesen. Du hast zwar das Gerät, aber trotzdem brauchst du Software von nVdia und Microsoft (im Zweifelsfall sogar das ganze Betriebssystem), um das Gerät optimal für Spiele zu nutzen. Also musst du bei den beiden Anbietern auch regelmäßig "anklopfen", damit du das Gerät optimal für zukünftige Vorhaben benutzen kannst.
Mir geht's nicht darum, dass Steam auf dem Rechner ist, sondern, dass mit dem Kauf des Datenträgers (ich weiß ich erwerbe nur ein Nutzungsrecht, ist aber hier grad mal irrelevant) die Loslösung vom Publisher noch nicht beendet ist und er obwohl ich grade bezahlt habe mir im Nachhinein noch weiter auf die Nerven geht.
Losgelöst von Publishern / Anbietern bist du eigentlich nie. Eine gewisse Abhängigkeit ist immer vorhanden, und im Rahmen dieser Abhängigkeit können Eingriffe in die Produkte vorgenommen werden, die man vielleicht nicht mag. Bei einem Onlinespiel (Quake Wars z.B.) mag es eine völlig veränderte Balance sein, die man aber ertragen muss, wenn man weiter damit spielen will. Bei Treibern kann es das Wegfallen von bestimmten Features sein (wie bei nVidia, wo die Wärmeanzeige im Treiber mittlerweile nur mit einem zusätzlichen Tool von nVidia zu sehen ist). Bei Steam die nachträgliche Implementierung von neuen Community-Features oder sonstigen Dingen.

Fakt ist leider: Als Kunde bist du IMMER von äußeren Einflüssen abhängig, auch wenn es teilweise nicht so aussehen mag (bei Hardware z.B.). Es endet in einem Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren, und erst wenn alle Faktoren erfüllt sind, ist an einen reibungslosen Ablauf zu denken. Steam ist da keine große Ausnahme. Man ist ebenfalls abhängig, wie auch vom Support von Blizzard, oder eben Microsoft (stopfen von kritischen Sicherheitslöchern etc.).

Ich kann daher noch immer nicht sehen, warum die Abhängigkeit von Steam so anders, bzw. schlimmer sein soll. Ohne A kein B.

Regards, eX!
 
AW:

Langweilig diese ewig gleiche Steam-Gut-Böse-Diskussion. Die hatten wir schon so oft und es ist noch nie was rausgekommen.

Zurück zum eigentlichen Thema: Die +158% sind sicher auch teilweise auf die Rabatte zu Weihnachten zurückzuführen, wo die Spiele ja um bis zu 50% verbilligt waren, was beim Weihnachtsgeschäft 2006 nicht so war. Aber trotzdem nutzen immer mehr Leute Steam auch direkt zum Kauf, in Deutschland werden beispielsweise bereits 12,5% aller verkauften Valve-Games direkt über Steam gekauft, obwohl die meisten Valve-Games ja geschnitten sind und Steam deshalb in Deutschland für viele keine Alternative zu Import-Retail-Versionen ist, auch wenn sie gerne über Steam kaufen würden.
 
AW:



Ja genau deshalb mein ich doch das ich mit Steam nichts anfangen kann aber es dennoch benötige. Wenn ich keinen Bock hätte mir eine neue (teure) GraKa zu holen, dann kauf ich mir halt keine oder eine Konsole. Dann kann ich aber das Spiel auch nicht spielen. Aber von einem Programm (ok man könnte Windows an sich auch angeben) das mir persönlich nichts bringt, wäre es schön wenn es kein Zwang wäre ;-) Mehr meinte ich nicht.

Sorry wegen einem so dümmlichen Vergleich jetzt aber ein Auto braucht einen Motor zum fahren. Eine Navi braucht es nicht.

Aber diese Diskussion würde jetzt im Hin und Her versinken, deshalb lass ich es doch mal dabei und wünsch allensamt ein schönes WE. :-]

Grüße
 
AW:

eX2tremiousU am 08.02.2008 14:42 schrieb:
Die Grafikkarte ist aber auch auf passende Treiber und die passende DX-Schnittstelle angewiesen. Du hast zwar das Gerät, aber trotzdem brauchst du Software von nVdia und Microsoft (im Zweifelsfall sogar das ganze Betriebssystem), um das Gerät optimal für Spiele zu nutzen. Also musst du bei den beiden Anbietern auch regelmäßig "anklopfen", damit du das Gerät optimal für zukünftige Vorhaben benutzen kannst.
Du siehst doch aber den Unterschied, ob ich einmal einen Treiber runter lade und den dann für immer habe und einem Spiel was ich immer wieder aktivieren muss? Spiele (und Treiber) einmalig über's Internet beziehen ist nicht das Problem, das Internet/ein bestimmtes Portal (!!!) benötigen um zu spielen schon. Ich kaufe auch DRM freie Musik im Netz und wenn Spiele signifikant billiger und ohne Aktivierung im Netz angeboten werden würden, würde ich sie auch kaufen.

Losgelöst von Publishern / Anbietern bist du eigentlich nie. Eine gewisse Abhängigkeit ist immer vorhanden
Das bestreitet ja auch keiner. Es geht darum wie man abhängig ist.

Man ist ebenfalls abhängig, wie auch vom Support von Blizzard, oder eben Microsoft (stopfen von kritischen Sicherheitslöchern etc.).
Ja nur sind das Abhängigkeiten, die mir die Nutzung des Produktes nicht mal eben komplett verweigern. Das sind Updates. Die kann ich nutzen, muss es aber nicht.

Ich kann daher noch immer nicht sehen, warum die Abhängigkeit von Steam so anders, bzw. schlimmer sein soll. Ohne A kein B.
Ich sehe da durchaus Möglichkeiten zu differenzieren. ;-)

HLP-Andy am 08.02.2008 15:09 schrieb:
Langweilig diese ewig gleiche Steam-Gut-Böse-Diskussion. Die hatten wir schon so oft und es ist noch nie was rausgekommen.
Ja was denn nun? Du hast (gekürzt) geschrieben:

"deutsches Phänomen"
"meist unsachlich"
"Steam ist nichts was man in Kauf nehmen müsste, sondern ein Vorteil" (lol?)

Und dann sagst du das einzig brauchbare, nämlich, dass man sachlich begründen soll, warum man es nicht mag, nun das hab ich getan und jetzt ist die Ganze Diskussion wiederum blöd.... :rolleyes:

Aber keine Sorge ich hab inzwischen alles gesagt. In den folgenden Postings können wir uns wieder statistischen Analysen über Steam widmen, die sind bestimmt auch total interessant.
:finger:
 
AW:

eX2tremiousU am 08.02.2008 14:42 schrieb:
Ich kann daher noch immer nicht sehen, warum die Abhängigkeit von Steam so anders, bzw. schlimmer sein soll. Ohne A kein B.

Regards, eX!

bin zwar mittlerweile relativ verwirrt durch die ganze diskussion aber vlt liegt der mismut vieler auch einfach daran, dass andererseits auch valve nicht dazu gezwungen wird, den endnutzer durch seine marketingpolitik an steam zu binden - es aber trotzdem tut.

hoffe, dass sich das so halbwegs in den kontext einfügt %-)
 
AW:

Gasoline am 08.02.2008 15:34 schrieb:
bin zwar mittlerweile relativ verwirrt durch die ganze diskussion aber vlt liegt der mismut vieler auch einfach daran, dass andererseits auch valve nicht dazu gezwungen wird, den endnutzer durch seine marketingpolitik an steam zu binden - es aber trotzdem tut.

hoffe, dass sich das so halbwegs in den kontext einfügt %-)
Genau richtig erfasst. :top:
 
AW:

Steam ist für mich persönlich eine Art "Blinddarm", ich brauche es nicht, aber es stört mich auch nicht.
Ich kann verstehen, dass es für Leute ohne Internet (oder mit Modem) ne blöde Einschränkung darstellt.
Und ich kann verstehen, dass Valve zu diesem Mittel greift um u.a. die Raubkopierer zu treffen.
Solange Steam akkurat arbeitet (was es bei mir tut) bin ich zufrieden.

P.S. Prinzipien sind wichtig und jeder sollte welche haben, man sollte sich aber nicht zum Gefangenen seiner Prinzipien machen lassen.
 
AW:

"Steam - Früher gehasst, heute geliebt"
Naja geliebt ... ich kauf meine Software immer noch lieber im Laden, aber dieses generelle No-CD System hat schon was.
 
AW:

crackajack am 08.02.2008 12:22 schrieb:
Ich habe Steam installiert. Den Mehrwert hätte ich noch nicht entdeckt. :-o
Es macht einfach nichts was wirklich zum Spielen notwendig ist oder ein Spiel wirklich verbessert.
Vorteile von Steam:

- Umweltschonenderer Vertrieb durch Download statt Datenträger, der eh nach der Installation nur in der Ecke verstauben würde
- Einfacher Erwerb von Spielen jederzeit
- ständiger Support durch automatische Patchversorgung der Spiele
- Einfache Installation von Spielen (nicht erst zig Fenster, wohin, mit welchen Optionen etc installiert werden soll)
- enthält eine interne Spieldateiendefragmentierungsroutine, die superflott arbeitet (keine halbe Minute)
- oft Sonderangebote und Preisaktionen
- eigene Community mit nach Spiel sortierten Foren
- No CD Patch für Prey =)

Michael-Miggi am 08.02.2008 12:28 schrieb:
Worrel am 08.02.2008 11:09 schrieb:
Und wo ist das große Problem dabei, Steam mitzuinstallieren?
Es belegt kaum Ressourcen und wenn du HL2 über eine entsprechende Desktopverknüpfung startest und Steam in den Offlinemodus konfigurierst, bekommst du es auch schätzungsweise sehr wenig bis gar nicht zu sehen.
Und wo ist dann das Problem den Bundestrojaner zu installieren? Der braucht auch bestimmt nicht viel Platz und illegales oder was zum verstecken hat ja eh keiner. Vielleicht gehts den Leuten ja nur um den "Zwang"? Ohne wenn und aber.
Wenn der Vergleich funktionieren soll, müßtest du jetzt irgendein Programm haben, was nur mit installiertem Bundestrojaner läuft - außerdem wüßte ich gerne, wie man mit Steam die Kontrolle über fremde Rechner erlangen soll ...

Also: Bundestrojaner brauche ich nicht.
Steam brauche ich - genauso wie DirectX 7 oder höher - um HL2 spielen zu können.
Steam brauche ich, weil die Orange Box beim Weihnachtsangebot als Download günstiger war als die Ladenversion, in der wahrscheinlich eh wieder nur ein Zettel mit den Tastenbelegungen und ein einmal-benutzen-danach-nie-wieder-brauchen Datenträger enthalten ist.

Michael-Miggi am 08.02.2008 13:57 schrieb:
Jo Moment mal eX, verwechsel da nichts^^

Zur Geforce: Ich will ne passiv gekühlte dann kauf ich mir eine. Ich will ne lila blau gestreifte dann kauf ich mir diese. Ich will eine Hoch oder normal getaktete dann kauf ich mir halt so eine.

Zum BS: Ich benutz immer noch XP und wenn dass noch so miserabel wäre wie beim Start würde ich immer noch mit meinem 2000 rumdaddeln. ...
Mal an Half Life2 dargestellt, was gemeint war:
Für HL2 mußt du eine DirectX7 oder höhere Grafikkarte haben - mit einer alten Voodoo 3DFx Karte spielen is nicht.
Außerdem brauchst du mindestens 256 MB RAM und eine Maus, um es spielen zu können.

Oder auch: Für UT 3 mit Einstellungen, die es besser aussehen lassen als UT 2004 (bei flüssiger Performance) brauchst du einen höhere CPU als bspweise einen Athlon 3000+.
...

All diese "Zwänge" gibt es beim PC Spielekauf, und nur bei dem Zusatzprogramm "Steam" wird gemeckert ... :confused:

N-o-x am 08.02.2008 15:33 schrieb:
Du siehst doch aber den Unterschied, ob ich einmal einen Treiber runter lade und den dann für immer habe und einem Spiel was ich immer wieder aktivieren muss? Spiele (und Treiber) einmalig über's Internet beziehen ist nicht das Problem, das Internet/ein bestimmtes Portal (!!!) benötigen um zu spielen schon. Ich kaufe auch DRM freie Musik im Netz und wenn Spiele signifikant billiger und ohne Aktivierung im Netz angeboten werden würden, würde ich sie auch kaufen.
Wieso "musst" du dein Spiel immer wieder aktivieren!?

Das musst du nur, wenn du immer wieder den Steam Ordner löschst und Alle Spiele von der CD/DVD neu installierst - was die umständlichste Variante darstellt.

Du könntest zB deinen Steamordner umbenennen in "Steambackup" (oder auf DVDs kopieren), dann Steam neu in den Ordner "Steam" installieren und danach alles aus "Steambackup" nach "Steam" kopieren (inkl. Dateien überschreiben) - zack fertig. Ohne Aktivierung.

Wenn du ein Spiel über Steam kaufst, werden die Spieldateien runtergeladen und installiert. Eine zusätzliche "Aktivierung" ist nicht mehr nötig, denn du hast den Kauf ja aus deinem Account heraus getätigt.

Nebenbei mußt du deinen Treiber für das eine oder andere Spiel auch schon mal updaten - schon wieder ein "Zwang" ..
:-D
 
AW:

Worrel am 08.02.2008 16:33 schrieb:
Wieso "musst" du dein Spiel immer wieder aktivieren!?
Ich krame meine alten Games auch gerne nach ein paar Jahren wieder raus. War das jetzt so schwer da drauf zu kommen? :-(

Nebenbei mußt du deinen Treiber für das eine oder andere Spiel auch schon mal updaten - schon wieder ein "Zwang" ..
:-D
Hatten wir heute auch schon mal und ich hab erklärt, wieso das für mich was völlig anderes ist. Was soll ich denn noch schreiben? :-(

Kaufe Spiel, lade Treiber, habe beides, kann immer wieder unkompliziert spielen, auch in 10 Jahren, dann notfalls per Emulator wie z.B. Monkey Island mit ScummVM. Die Wählscheibe vom MI funktioniert noch. Funktioniert die Internet Aktivierung dann auch noch? Wir werden sehen.

Ich glaub langsam ihr macht das absichtlich. :finger:
 
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