• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - UT 3: Schlechte US-Verkaufszahlen für Crysis und Unreal Tournament 3?

AW:

TBrain am 15.12.2007 14:03 schrieb:
Wo denn? Lass dir nicht Alles aus der Nase ziehen :finger:
Ich weiß nicht wie es in der Vollversion ist, aber in der Demo sind die Bäume genau da abgebrochen, wo ich hingeschossen habe und man konnte was die Anzahl der Kugeln die man dafür braucht angeht, zumindest zwischen den verschiedenen Kalibern einen Unterschied feststellen. Wenn man schnell war konnte man einen Stamm während er fällt noch mal teilen (wieder genau an der Stelle die man trifft).

Ich dachte schon du wolltest nur provozieren, da ich deinen Post überhaupt nicht nachvollziehen kann. ;-)

Edit:
LouisLoiselle am 15.12.2007 14:09 schrieb:
hängt das vielleicht mit dx10 zusammen, bei dem bäume dann "flexibler" brechen?^^
:ugly:
Vielleicht mit der Pysikeinstellung (LOW). :confused:
 
AW:

N-o-x am 15.12.2007 14:11 schrieb:
TBrain am 15.12.2007 14:03 schrieb:
Wo denn? Lass dir nicht Alles aus der Nase ziehen :finger:
Ich weiß nicht wie es in der Vollversion ist, aber in der Demo sind die Bäume genau da abgebrochen, wo ich hingeschossen habe und man konnte was die Anzahl der Kugeln die man dafür braucht angeht, zumindest zwischen den verschiedenen Kalibern einen Unterschied feststellen. Wenn man schnell war konnte man einen Stamm während er fällt noch mal teilen (wieder genau an der Stelle die man trifft).

Ich dachte schon du wolltest nur provozieren, da ich deinen Post überhaupt nicht nachvollziehen kann. ;-)

Dummerweise kann ich das jetzt nicht mehr testen, weil ich das Spiel zurückgegeben habe, aber soweit ich mich erinnere sind die Stämme bei mir immer unten abgebrochen und der komplette Baum ist umgefallen.

Provozieren wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte nur andeuten, dass ich die zerstörbare Vegetation (eigentlich auch nur die Bäume) nicht sonderlich innovativ finde. Und dass sie imo auch nicht besonders gut umgesetzt wurde.
 
AW:

TBrain am 15.12.2007 14:18 schrieb:
Dummerweise kann ich das jetzt nicht mehr testen, weil ich das Spiel zurückgegeben habe, aber soweit ich mich erinnere sind die Stämme bei mir immer unten abgebrochen und der komplette Baum ist umgefallen.
Nönö geht schon, mit einem vernünftigen Gewehr kann man die Bäume in schöne handliche Scheite zerteilen. Klar, die haben eine Mindestgröße von etwa 30cm, aber abgesehn davon bricht's da wo man hinschießt.

Provozieren wollte ich eigentlich nicht.
Hätte mich bei dir auch gewundert. ;-)

Im Übrigen wundert es mich überhaupt nicht, dass sich das Spiel eher mäßig verkauft. Hauptkriterium ist die Technik (nichtmal unbedingt nur die Grafik) und wenn's nur auf Mittel geht, bleibt davon nicht mehr viel. Die Spielzeit ist durchschnittlich und ein vernünftiges Ende fehlt auch. Ich kaufe es auch erst für unter 20 Euro.
 
AW:

Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster:

Crysis:
Vor lauter Redaktions-Grafik-Orgasmen haben doch so einige Redakteure übersehen, dass es sich bei Crysis um einen relativ innovationsarmen Shooter handelt. Ja, die Nano-Suite... und dann?
Offene Areale und Trauminseln, das hatten wir schon. Tarnung und technischen Firlefanz kenne wir aus vielen anderem Spielen (AvP).

Und was könnte sonst zur Zurückhaltung beim Kauf führen?
Dass Crysis vielleicht so um die 800-1000 Euro kostet?
Zumindest wenn man es wie angepriesen spielen möchte.

Es mag zuvor schon Pc-Spiele gegeben haben, die neue Standards gesetzt haben (wie seinerzeit Wing Commander), jedoch waren die meisten Produkte, welchen man diesen Charakter in der Vergangenheit zuschreiben konnte, relativ konkurrenzlos. Crysis ist das nicht.

Abgesehen davon "tötet man derzeit lieber Terroristen und ähnliches menschliches", fliegende Aliens und seltsame Frost-Settings mögen durchaus Fans ansprechen, für meinen Teil endet das Interesse hier.

Warum ist wohl COD4 so ein Riesenerfolg?


zu Unreal Tounament:
Die Hardwareanforderungen sind im Vergleich zu Crysis moderat.
Das Spiel selbst ist aber so neu wie das Shooter Genre selbst. Wildes rumgerenne in bunten Levels, altbekannte Waffen, die selben flotten Moderatorensprüche. Klar, für Fans das gewünschet Update. Aber Neukunden gewinnen oder allgemein der große Wurf ist mit dem innovationslosen Nachfolger des Nachfolgers des Nachfolgers nicht drin.

Ich tippe mal darauf, das User nicht nur grafisch, sondern auch anders emotional von einem Spiel abgeholt werden wollen. Was nicht heißt, dass man sich in Sachen Technik ausrihen darf. Entwickler sollten jedoch bedenken, dass die Technik zum großen Teil die Verpackung ist. Und wenn ich diese geöffnet habe, offenbart sich das eigentliche Geschenk.

Wenn man, wie bei Crysis, bereits an der Geschenkberpackung scheitert, ist mangelnde Kaufeuphorie durchaus nachvollziehbar.
 
AW:

Bora am 15.12.2007 14:27 schrieb:
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster:[...]
Wenn man, wie bei Crysis, bereits an der Geschenkberpackung scheitert, ist mangelnde Kaufeuphorie durchaus nachvollziehbar.

Sehr schön gesagt, aber wahrscheinleich wird gleich wieder ein Crysis-Fanboy kommen und versuchen deine Argumente zu wiederlegen.

Edit Nali.: Quotet doch nicht immer den ganzen Text...
 
AW:

Die beiden Games bieten einfach inhaltlich nicht genug. Crysis hat ja ne durchaus nette Optik, aber spielerisch / inhaltlich hat mir ein FC dann doch viel mehr Spaß gemacht. Da war auch alles irgendwie neu / frisch.

Und bei UT 3 wundert es eigentlich noch weniger. Was erwartet ein Entwickler, der – bis auf die Geschwindigkeit, die Waffen und einige bekannte Elemente – alles andere, was die Serie ausgezeichnet hat, vor die Hunde gehen lässt? Der UT-Look kommt kaum rüber, alles wirkt unfertig und abgespeckt, der Netcode ist bescheiden, die Linux-Server fehlen, das Feedback im Forum unter aller Sau und man muss nur einen Blick wegen, um zu sehen, dass der PC nicht die Plattform war (Menüs, Optionen, etc.), worauf sich die Entwickler konzentriert haben. Einige Runden macht es schon Spaß, aber ansonsten ist es für ein UT-Game doch eher nur eine schwache Leistung.


Bora am 15.12.2007 14:27 schrieb:
Warum ist wohl COD4 so ein Riesenerfolg?
Solltest nur nicht vergessen, dass Crysis und UT bei den Zahlen nur PC-Spiele sind. Bei Crysis geben ich dir ansten jedoch durchgehend Recht.

Klar, für Fans das gewünschet Update.
Gerade für Fans ist es IMO eher eine Enttäuschung. ;)
 
AW:

Alf1507 am 15.12.2007 14:35 schrieb:
Bora am 15.12.2007 14:27 schrieb:
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster:
[...]
Wenn man, wie bei Crysis, bereits an der Geschenkberpackung scheitert, ist mangelnde Kaufeuphorie durchaus nachvollziehbar.

Sehr schön gesagt, aber wahrscheinleich wird gleich wieder ein Crysis-Fanboy kommen und versuchen deine Argumente zu wiederlegen.

Macht nix ;-)
Spiegelt meine persönliche Beobachtung der Dinge wieder, die muss natürlich nicht jeder teilen. Es ist auch nicht so, dass ich Crysis einen Erfolg nciht gönnen würde.

Meine persönliche Verägerung über den Titel entsteht aus dem Gefühl, dass Hersteller wie Crytech zumindest an mir vorbei programmieren. Das muss die natürlich wenig stören. Nichtsdestotrotz kann ich einen Kommentar dazu abgeben. Auch auf einem 386 DX 25MHz lesbar ;-)

Edit Nali.: Quotet doch nicht immer den ganzen Text...
 
AW:

Nali_WarCow am 15.12.2007 14:37 schrieb:
Klar, für Fans das gewünschet Update.
Gerade für Fans ist es IMO eher eine Enttäuschung. ;)
Ich denke, dass die Demo und das kaum vorhandene Feedback von Epic auch Gründe dafür waren, um das Spiel zu boykottieren bzw. gezielt zu ignorieren. Technisch würde UT3 sicherlich auch auf vielen (eher durchschnittlich ausgerüsteten) US-Rechnern laufen, aber inhaltlich und technisch - wie du oben bereits angeschnitten hast - ist das Spiel eigentlich für Fans ein derber Beinschuss, und Neulinge investieren das Geld lieber in ein Spiel mit funktionierendem MP-Part (CoD4 z.B., trotz Multiplattformgame funktioniert der MP dort super), statt eine tote Marke zu unterstützen, die ihre Glanzzeit schon längst hinter sich hat.

Epic hat Mist gebaut, und wird entsprechend dafür vom Markt bestraft. So zumindest meine Theorie.

Regards, eX!
 
AW:

So schlimm ist das ja nicht - für die Entwickler :B

Von der UT3-PS3-Version gab es zwar nur eine begrenzte Stückzahl ab letzter Woche in den USA (und damit auch bei uns) zu kaufen, bedingt durch den gerade erst erreichten Goldstatus, aber selbst diese dürfte bereits deutlich größer sein, dass die Gesamt-US-Verkaufszahlen der PC-Version :B
Ist dann bald dann auch in den anderen Ländern verfügbar und irgendwann nächstes Jahr kommt auch noch eine 360-Version, da wird schon noch was an Einheiten zusammen kommen ^^
Epic wusste wohl schon, warum sie bei Ut3 von Anfang an auf Multiplattform setzten ^^

Bei Crysis wird man wohl nun gar keine andere Wahl haben, als eine Konsolenversion auf den Markt zu werfen (wobei die ja eh schon quasi bestätigt wurde). Fragt sich nur, ob sie sich die Mühe einer 1:1 Umsetzung machen wie im Falle von UT3 (Zumindest die PS3-Version unterstützt Mods sowie Maus+Tastatur. Die angepasste Spielgeschwindigkeit der Konsolenversion dürfte so weit ich weiß auch kein Problem sein, denn die lässt sich ja mit einem Mutator verändern. Der einzige richtige Unterschied ist die bei 30fps gelockte Bildrate - welche bei der Grafikstufe eh die wenigstens auf dem PC erreichen - und dass man Online nur maximal 16 Spieler statt 32 wie bei der PC Version hat, warum auch immer...)


Inzwischen muss man sich aber schon fragen, wie weit Raubkopien hier eine zusätzliche Rolle spielen. Man müsste dafür aber die Verkaufszahlen aus den wenigen "PC-Ländern" wie Deutschland wissen. Ist einfach schon attraktiv für Entwickler, wenn auf der 360 Raubkopien eher schwer und auf der PS3 bisher nicht mal Ansatzweise möglich sind.
Anderseits kann man es auf dem High-End-PC ja auch verstehen, wer so viel Geld in die neueste Hardware investiert hat wohl kein Geld mehr für die Spiele - obwohl die doch soooo viel billiger sind als auf Konsolen ;)


anderes Bsp. wäre noch Assassin's Creed, welches nun in einem Monat für PS3 und 360 insgesamt ca. 2,5 Millionen mal verkauft wurde. Da wundert es nicht, dass die PC-Version quasi allen "wurscht" ist und dann eben irgendwann später mal dort veröffentlicht wird.
 
AW:

Man sollte auch mal ganz einfach die Tatsache beachten, dass im Oktober und November Spiele im Akkord released wurden. Fast jede Woche 2 "gute" Games, aber wer kauft sich schon innerhalb von 4 Wochen 4, 5, oder 6 Spiele? Mal abgesehen vom Geld, soviel Zeit hat man ja nichtmal um die alle gleichzeitig zu zocken ;-)

Ich bin mir sicher, wären einige der Spiele, die jetzt verkaufsmässig weniger gut weggekommen sind, im Sommer released worden, wären die Absatzzahlen vom Start weg wesentlich höher ausgefallen.

Overlord zB war im Sommer relativ erfolgreich, aber ich bezweifle dass sich der Titel ebenso hätte gut in den Verkaufscharts durchsetzen können, wenn er ebenfalls Mitte November erschienen wäre.
 
AW:

xesued am 15.12.2007 12:34 schrieb:
Ich kann dieses Geschrei nach Innovationen nicht mehr hören. Wenn dann mal ein Spiel auf den Markt kommt, das von vorne bis hinten innovativ ist, kaufts keine Sau.
Ja, auch von den Leuten, die sich immer über Innovationslosigkeit in der Spieleproduktion beschweren, werden diese Spiele meistens nicht gekauft, wenn sie mal ehrlich sind.

Ich finde dass Crysis mit dem der Nanosuit sehr wohl eine Innovation bietet, die flexibles Gamplay ermöglicht. Und die zerstörbare Vegetation mit dem Bäumefällen in "Die Siedler" zu vergleichen, ist ja wohl lächerlich.

Hat sich schonmal jemand gefragt warum die Autoindustrie Jahr für jahr Autos mit kreisrunden Rädern baut? Ganz schön innovationslos, oder?

Zugegeben mag der Begriff "Innovation" etwas abgedroschen klingen - nichtsdestotrotz wüsste ich keinen, der das was ich meine so schön zusammenfasst.

Ich erwarte nicht das 8.Weltwunder. Vielmehr erwarte ich positive Überraschungen, fessenldes Gameplay, Storys, die mich mitreißen, Atmosphäre, in die ich eintauchen kann. Crysis und UT erfüllen für mich bestenfalls ansatzweise einzelene genannte Punkte. Die meisten werden konsequent ignoriert.

Ich habe versucht mich selbt zu befragen, warum mich Crysis so wenig fesselt. Habe zeitweise versucht mir das mit meiner langjährigen Spieleerfahrung zu argumentieren. Immerhin habe ich mit meinen bescheidenen 27 Jahren immerhin die gesamte Entwicklungspanne der Egoshooter miterlebt und gespielt. Far Cry hat mich (bis zu den Aliens) fasziniert, Crysius fand ich bestenfalls "interessant". Ich bin schneller "satt" lasse mich nicht mehr von grafischen Blasen langfristig begeistern. Ich will mehr ;-)

Ein Kommentar zu deinem Automobilvergleich sie noch gestattet.
"SELFPAWNED". Genau die von dir heir beschriebene Innovationslosigkeit ist das Problem der (deutschen) Automobilbauer. Wie du richtig erkannt hast muss das Rad nicht neu erfunden werden. In Sachen Technik, Antrieb, Komfort, Preis-Leistung sind aber noch so viele Wünsche offen, dass man Bücher damit füllen könnte. Aus welchen Gründen auf "echte" Innovation bis dato über weite Strecken verzichtet werden muss ist ein anderes Kapitel ;-).
 
AW:

Ich frage mich immer, wo das Problem mit den Innovationen bei Crysis ist?
Ein Spiel muss doch nicht innovativ sein um gut zu sein? Was wurden denn für Innovationen erwartet? Ich habe mich auf ein ganz normalen Shooter mit guter Grafik eingestellt und wurde nicht enttäuscht.
Lustig das in dem Zusammenhang immer wieder CoD4 genannt wird, was meiner Ansicht nach weniger Innovationen bietet und trotzdem finden es einige hier deutlich besser als Crysis.

Was die Bäume betrifft, die brechen genau da, wo man hinschiesst. Und das geht je nach dicke des Baumes und benutzter Waffe mal einfacher mal schwerer. Ich finde es ein nettes Gimmick und sehr gut umgesetzt.

bye
Spinal
 
AW:

coxynator am 15.12.2007 14:01 schrieb:
ich weiss nicht obs nur mir so geht aber ich denk Crysis und UT verkaufen sich nicht gut weil sie hauptsächlich NICHT im multiplayer gespielt werden
zB COD 4 kaufen sich nur diejenigen die es auch online spielen wollen.
Und alle anderen laden sich das Spiel illegal runter, spielen den SP, und löschen den Kram wieder.
Ich für meinen Teil hab mir alle 3 Dinger gekauft und den MP angezockt, aber das is jz ne andere geschichte (COD hat echt den besseren)
Zurück zu den Downloadern:
Wenn die Verkaufszahlen so dramatisch zurückgehen sollten sich entweder alle Sauger überlegen was sie der Spieleindustrie antun (das ende des pcs?) oder die Publisher erfinden einen anständigen Kopierschutz.
greetz
coXy


Downloader sind für die vertreiber immer eine dankbare Zielscheibe.
Vor allem wenn man annimmt, dass jeder Downloader, hätte er nicht die Möglichkeit des Downloads gehabt, das jeweilieg Spiel gekauft hätte. Dem ist wohl sicher nicht so.

Ohne nun die Möglichkeiten des illegalen Softwareerwerbs bagatellisieren zu wollen sollte jedoch angemerkt sein, dass das Verhältnis Hersteller - Kunde auch von erstgenannten in der Vergangenheit negativ beeinflusst wurde.

- Hohe Anzahl an schwerwiegenden oder nervigen Bugs in Verkaufversionen
- Hohe Preise für relativ kurzen Unterhaltungswert
- Absurde Kopierschutzmaßnahmen und Verletzung der Privatspähre des Endkunden
- Möglichkeiten des zweiten Markts (Wiederverkauf) durch Online-Profile und Online Vertriebsformen wie Steam nachhaltig eingeschränkt.

Hinzu kommt die Entdeckung des Users als "Melkkuh": FIFA 06 FIFA 07 FIFA 08, vgl NHL vgl. Tomb Raider, vgl Need for Speed etc. etc. etc.

Freie Entscheidung des Kunden hin oder her.
Die Zeiten, in denen man z.B Fan einer Sofwareschmiede war wie Origin oder Westwood, sind vorbei. Hier konnte man Engagement klar zuordnen und hat seine Kohle gerne investiert. Jetzt investiert man so gesehen in 2-3 große Publisher, denen der Ausdruck von Individualität in Sachen Spielspaß so fremd ist, wie dem Durchschnittsbürger die Relativitätstheorie.

Für meinen Teil lehne ich mich zurück und guck mir die Titel an, die da kommen. Werbung und Vorbereichte lese ich heute anders, als vor Jahren. Was ich nicht selber angetestet habe rühre ich nicht an. Die Games Convention offenbart jedes Jahr, wie wenig Substanz in dem einen oder anderen gehypten Titel vorhanden ist. Unternehmen kompensieren mit immer teuerer und aufwendigeren Werbung, vor allem im teuren TV ("AND THIS IS MY NIGHTELF MOHAWK"). Das macht die Produkte auch nicht besser.

Solang der Markt wächst wird ist eine Trendwedne nicht zu erwarten. Aber jedes Wachstum hat ein Ende ;-)
 
AW:

xesued am 15.12.2007 12:34 schrieb:
Ich finde dass Crysis mit dem der Nanosuit sehr wohl eine Innovation bietet, die flexibles Gamplay ermöglicht.
Sicherlich ermöglicht der Anzug interessante Ansatzpunkte. Nette Sache, keine Frage. Aber Innovativ? Immerhin gab es das im FarCry-Konsolenableger schon 2005 und da auch deutlich besser umgesetzt.


Bora am 15.12.2007 14:51 schrieb:
Ich erwarte nicht das 8.Weltwunder. Vielmehr erwarte ich positive Überraschungen, fessenldes Gameplay, Storys, die mich mitreißen, Atmosphäre, in die ich eintauchen kann. Crysis und UT erfüllen für mich bestenfalls ansatzweise einzelene genannte Punkte. Die meisten werden konsequent ignoriert.
:top:
Dem kann ich mich nur anschließen.


Bora am 15.12.2007 14:51 schrieb:
Ich habe versucht mich selbt zu befragen, warum mich Crysis so wenig fesselt. [...]
Vielleicht einfach weil man inhaltlich wenig gefunden hat, was zu fesseln wusste? In FarCry etwa startet man in Level 4(?) auf einem Berg. Kann ins Tal schauen, mehrere Wege nach unten erkennen, den Wasserfall runterspringen oder den Gleiter verwenden, um sich schließlich aus dem Tal wieder einen Weg zum Ziel zu suchen. Bei Crysis fällt mir als Vergleichsstelle lediglich die Eislandschaft ein. Man startet auch hier auf einem Berg im Eis. Mit etwa 3-4 FPS kann man sich umsehen und einige Gesteinsbrocken nach unten fallen sehen, bevor man sich einen Weg ins Tal sucht. Dabei steht der Weg links oder rechts um einen Stein / Berg zur Auswahl und nach mehreren solcher Entscheidungen kommt man nach zu einem NPC, den man dann den restlichen, kurzen linearen Weg beschützen darf. Das Beschützen ist ja durchaus nett (und wird gerne in Spielen verwendet), aber KI und FPS-Einbrüche werfen einem da wirklich Knüppel zwischen die Füße. Und so etwas soll dann Jahre nach FarCry horrende Hardwareinvestitionen und trotzdem einstellige Frameraten rechtfertigen?

Ein anderer Punkt, der mir dabei noch einfällt. Einige Zeit lang sieht man ja in Crysis immer, wie im Hintergrund was am Berg runterfällt (Ist ja optisch SEHR ansprechend gemacht) und man immer weiter zum Berg kam. Ich hatte die ganze Zeit erwartet, dass man sich da hocharbeiten würde / könnte. War ja ein Markenzeichen von FC, dass im Hintergrund nicht nur Kulisse war. Aber irgendwann ging es dann in einem Tunnel / Gewölbe weiter.
 
AW:

Spinal am 15.12.2007 14:53 schrieb:
Ein Spiel muss doch nicht innovativ sein um gut zu sein?
Stimmt. Ich für meinen Teil hätte aber wenigstens etwas Originalität erwartet, also etwas, was man in der Form kaum in anderen Spielen sah (können ja schon Kleinigkeiten oder liebenswerte Details sein). Overlord war originell, weil dort quasi das HerrDerRinge-Universum durch den Kakao gezogen wurde. Der Inhalt war nicht wirklich frisch, machte aber wegen der Originalität Spaß. World in Conflict war nicht innovativ, aber die Eskalation des kalten Krieges war wenigstens originell, und gab dem Spiel durchaus Würze. Inhaltlich war dort fast alles alter Kaffee, den man bereits aus Ground Control 1 kannte. Quake 4 war nicht innovativ, aber die Sache mit der live erlebten "Stroggifikation" war ein makaberes, aber trotzdem originelles Spielelement, das man so nicht in anderen Spielen sah. Return to Castle Wolfenstein war damals auch nicht innovativ, aber die B-Story, die lose echte NS-Mythen behandelte, war teilweise doch erstaunlich originell und schaffte Atmosphäre. Max Payne 2 war alles andere als innovativ, doch die Erzählweise der Geschichte war so schlicht aber originell, dass man so sogar die teilweise eher langweilige Action in einigen Arealen verschmerzen konnte. Etwas Originalität muss einfach sein. Crysis bot imho nichts (diese Fähigkeiten sind ja fast 1:1 aus Far Cry Predator übernommen). Klischeestory, Klischeegegner, Klischeeaction. Alles garniert mit einer bombigen Optik, die maximal technisch innovativ war, nur bringt das dem Inhalt auch nix. Crysis ist von der handwerklichen Ausführung der Geschichte und der Spielmechanik imho nicht wesentlich besser als ein Übersoldier oder TimeShift. Man kann es spielen, es ist okay, aber so richtig im Gedächtnis haften bleibt da kaum etwas - besonders wenn man auch noch auf die gute Grafik verzichten muss. Crysis ist schlicht ein genormtes Produkt, welches jegliche Originalität vermissen lässt. Andere Hype-Games boten wenigstens einige Elemente, die man hätte als originell beschreiben können. Das Setting aus Assassins Creed (erlebte Vergangenheit in der Zukunft), die Idee mit den Galaxien und Gravitationseinlagen in Mario Galaxy, die Spielbarkeit in Halo 3, das geschaffene Universum aus Mass Effect. Überall merkte man das gewisse Etwas, was ich in Crysis echt nicht erkennen konnte.
Lustig das in dem Zusammenhang immer wieder CoD4 genannt wird, was meiner Ansicht nach weniger Innovationen bietet und trotzdem finden es einige hier deutlich besser als Crysis.
Stimmt, CoD4 bietet auch keine Innovation, aber die Sache mit den 2 spielbaren Soldaten und leicht unterschiedlichen Spielweisen (USMC -> Rambo, SAS -> minimal Stealth) fand ich dann doch recht originell, und der MP-Modus ist dank konfigurierbarer "Perks" sogar innovativ. Den Inhalt aus CoD4 finde ich auch nicht so prall, aber beim Spielen merkte man schon, dass der Entwickler mehr wollte, als nur einen hohlen Technikzombie zu erschaffen. Crysis dringt dieses Defizit hingegen imho aus jeder Pore. Während der ganzen Kampagne wurde ich dieses Gefühl nicht los.

Am Ende hatte Crysis (inhaltlich) eigentlich nichts, was man hätte als „edel“ bezeichnen können. Ja, die Grafik ist Bombe, nur will man doch auch eine Frau mit Hirn, ganz egal wie groß die Brüste sind. Bei Crysis ist es nicht anders: Titten ja, Hirn / Charme nein.

Regards, eX!
 
AW:

Ich glaub die Amis sind nur auf ihre Spiele stolz und wollen nix deutsches...
oder sie sind wie alle CoD4-zocker :finger: bloß zu schlecht um Crysis halbwegs durchzubekommen (ich habs selbst im Deltamode in 10h durchgepielt)
Weitere Möglichkeiten wären:
-Alle amis sind auf Konsolen umgestiegen xD
-Deren PCs sind zu schwach (unwarscheinlich)
-Noobie-nation :D (unwarscheinlich)
-Ihnen gefällt das Spiel nicht (sehr Unwarscheinlich)
-Raubkopiererei (sehr warscheinlich)
 
AW:

Ray-X am 15.12.2007 16:14 schrieb:
-Alle amis sind auf Konsolen umgestiegen xD
SInd sie schon länger.

-Deren PCs sind zu schwach (unwarscheinlich)
Meinst du in den US-Haushalten stehen nur High-End-Geräte? :o

-Ihnen gefällt das Spiel nicht (sehr Unwarscheinlich)
In jedem Land gibt es ganz individuelle Geschmäcker. Was in Europa / Deutschland ein "hammer"-Game ist, mag in Japan oder den USA keinen begeistern. (Anders herum natürlich ebenso.) Und ich würde schon sagen, dass die Amerikaner lieber mit CoD 4 in die Schlacht ziehen, um die Terroristen der Zukunft zu beseitigen. ;)

Was du noch vergessen hast ist der Medienrummel um das Game. Hier auf PCG findet man 208(!) Newsmeldungen zum Game. Für jeden Furz Eine. Auf Gamespot.com beschränkt man sich dagegen auf 34. IGN hat in mehreren Kategorien (News, Pressemeldungen, etc.) jeweils maximal so um die 15 bis 20 Meldungen, die sich mitunter auch nur zum "Teil" mit Crysis beschäftigen und etwa in einem Messebericht auch gleich noch etliche andere Titel ansprechen. Auf der andern Seite des "großen Teichs" ist Crysis nur ein Spiel und keine Religion.
 
Zurück